Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4577387 mal)

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« Antwort #1936 am: 30. Juni 2015, 06:43:41 »
"Maria, Trösterin der Betrübten" Marienheiligtum - Mettenbuch

Am folgenden Tag (Samstag, 2. Dezember 1876) gingen zur gleichen Zeit dieselben Personen und noch eine Erwachsene und zwei Kinder der Bauerswitwe betend zur Schlucht. Das Kindlein eilte ihnen schon entgegen; sie fielen auf die Knie nieder und beteten. Das Kind weilte nur kurze Zeit, schwebte dann über den Graben zurück und blieb stehen. Die Betenden gingen nach; sobald sie aber zur Stelle kamen, verschwand das Kind. Sie knieten nieder und beteten die Lauretanische Litanei. Auf einmal riefen die vier voneinander getrennten Kinder wie aus einem Mund: "Unsere liebe Frau ist da."

Sie sahen dieselbe sitzend auf einem sehr schönen Stuhle, unter den Füßen einen entsprechenden Schemel; sie trug ein blaues Kleid, auf dein Haupt einen über die Brust herabfließenden Schleier und goldene Schuhe an den weißen Füßen. Sie schlug die Augen nieder. Das Kindlein, das zuvor erschienen war, saß jetzt auf ihrem Schoße und lächelte sehr freundlich die Kinder an. Zu beiden Seiten stand je ein Engel in langem weißem Gewand und mit rotem Kränzlein auf dem Haupt. Rückwärts sah ein Mann mit langem Bart, breitem Hut und einem Stock in der Hand auf das Kindlein herab.

Die Kinder glaubten auch viele Sterne um die ganze Gestalt der heiligen Jungfrau zu sehen und fragten die Erwachsenen, ob sie nicht wenigstens die Engel sähen, welche daher kämen und Instrumente trügen, als wollten sie Musik machen. Es hörten zwar auch die Kinder damals keine musikalischen Töne, konnten sich aber nicht sattsehen an der wundersamen Prozession von Engeln und Heiligen, welche, wie sie beteuerten, von einem höher liegenden Einödhof auf Stufen zur Mutter Gottes herab kamen.

Auf Anregung ihrer Mütter fragten sie endlich die Erscheinung was sie wünschte. Diese antwortete: "Eine Kapelle, eine einfache Kapelle soll herkommen." Auf die Frage, wen man da verehren solle, sagte sie: "Mich!" und um ihren Namen gefragt, gab sie zur Antwort: "Maria, die Trösterin der Betrübten." Sie ermahnte die Kinder zu recht eifrigem Gebet, trug ihnen für eine bestimmte Zeit insbesondere auf, täglich für die Verstorbenen einen Psalter (drei Rosenkränze) zu beten.

Weiter gab sie die Weisung, dass alle Anwesenden die Heiligen Sakramente empfangen und dass die Mütter den Pfarrer über diese Vorgänge in Kenntnis setzen sollten. Sodann ließ sie heimwärts eine Prozession unter Gebet veranstalten, während welcher sie selbst zugegen blieb und durch das Mädchen, bei dem sie war, mehrmals den Betenden nieder zu knien befahl. Bei einem Birnbaum nahe am Dorf sprach sie: "Das ist unser Altar." Die Leute mussten zu Hause mit den Kindern an jenem Abend noch lange beten.

(Auszug)
...

http://gloria.tv/media/8qmTe8Mo6ZV
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1937 am: 30. Juni 2015, 06:56:02 »
Hl. Cyrill von Jerusalem

„Wer ist er nun?“

Wenn jemand Gott ehren will, dann werfe er sich nieder vor Seinem Sohn. Tut er das nicht, so will der Vater auch nicht angebetet sein. Von der Höhe des Himmels herab ließ der Vater die Worte vernehmen: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe“. Der Vater findet seine Freude am Sohn. Wenn nicht auch du deine Freude an ihm findest, wirst du nicht das Leben haben... Wenn du erkannt hast, dass es nur einen einzigen Gott gibt, dann erkenne auch, dass es nur einen einzigen Sohn Gottes gibt; glaube an „den einen Herrn Jesus Christus“ (Credo). Wir sagen „den einen“, weil er allein der Sohn ist, wenn er auch mehrere Namen hat...

„Er hat den Namen Christus“ (d.h. der Gesalbte), ein Christus, der seine Salbung nicht aus menschlichen Händen empfangen hat, sondern seit Ewigkeit vom Vater gesalbt worden ist, damit er das höchste Priesteramt ausübe zum Wohl der Menschen... Er hat den Namen „Menschensohn“, nicht weil er von der Erde stammte, wie jeder von uns, sondern weil er kommen soll auf den Wolken, zu richten die Lebenden und die Toten. Er hat den Namen „Herr“, nicht missbräuchlich wie die menschlichen Herren, sondern zutreffend, weil ihm die „Herrschaft“ naturgemäß seit Ewigkeit zusteht. Aus gutem Grund hat er den Namen „Jesus“ (d.h. „der Herr rettet“), denn er heilt und rettet, er hat den Namen „Sohn“, nicht weil ihm eine Adoption zu diesem Titel verholfen hätte, sondern weil er seiner Natur nach gezeugt worden ist.

Taufkatechesen, Nr. 10
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« Antwort #1938 am: 01. Juli 2015, 06:46:52 »
Hl. Ignatius von Loyola

„In eurem Herzen herrsche der Friede Christi; dazu seid ihr berufen“ (Kol 3,15)

Charakteristisch für Anstöße, die uns Gott und seine Engel geben, sind echte Heiterkeit und Freude des Geistes. Sie vertreiben alle vom Feind bewirkte Trauer und Unruhe. Für den Feind dagegen ist es typisch, dass er gegen diese Heiterkeit und geistige Tröstung ankämpft. Er tut das mit fadenscheinigen Begründungen, mit Spitzfindigkeiten und unaufhörlichen Trugschlüssen. Allein Gott, unser Herr, ist es, der die Seele tröstet, ohne dass es bestimmter Voraussetzungen bedürfte. In der Tat ist es Eigenart des Schöpfers, ein- und auszugehen in der Seele, sie in Wallung zu bringen und sie ganz und gar hineinzuziehen in die Liebe seiner Majestät. Nochmals: ohne Anlass, ohne vorausgehende Einstimmung, ohne erkennbare Ursache für die Tröstung...

Eigentümlich für den bösen Engel, der sich als „Engel des Lichts“ tarnt (2Kor 11,14) ist es, zunächst den Weg der gläubigen Seele mitzugehen und sie später auf seinen Weg zu bringen. Er gibt also gute und heilige Gedanken ein, die ganz im Einklang mit der Seele des Gerechten sind; dann aber versucht er, sie allmählich an seine Absichten heranzuführen und sie in seine verdeckten Täuschungen und verderbten Absichten hineinzuziehen.

Wir müssen scharf aufpassen, in welcher Weise unsere Gedanken ablaufen. Sind sie anfangs, im weiteren Verlauf und am Ende ausschließlich gut, so ist das ein Zeichen, dass sie vom guten Engel kommen. Wenn unsere Gedankenabfolge jedoch zu etwas Bösem führt, zu Zerstreuung und zu etwas, das weniger gut ist als das, was wir ursprünglich vorhatten; zu etwas, das die Seele vielleicht schwächt, beunruhigt, verstört, ihr den Frieden, die Ruhe, den Schlaf raubt, so ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass der böse Geist der Verursacher ist, der Feind unseres Fortschritts und unsres ewigen Heils... Bei denen, die vom Guten zum Besseren fortschreiten, berührt der gute Engel die Seele sanft, zart und angenehm, wie ein Wassertropfen, der von einem Schwamm aufgesogen wird. Der Böse berührt sie Seele stechend, klirrend, erregend.

Geistliche Übungen: Regeln zur besseren Unterscheidung der Geister
« Letzte Änderung: 02. Juli 2015, 07:01:03 von Tina 13 »
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« Antwort #1939 am: 01. Juli 2015, 06:56:46 »
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Psalm 34(33),7-8.10-11.12-13.
Da ist ein Armer; er rief, und der Herr erhörte ihn.
Er half ihm aus all seinen Nöten.
Der Engel des Herrn umschirmt alle, die ihn fürchten und ehren,
und er befreit sie.

Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen;
denn wer ihn fürchtet, leidet keinen Mangel.
Reiche müssen darben und hungern;
wer aber den Herrn sucht, braucht kein Gut zu entbehren.

Kommt, ihr Kinder, hört mir zu!
Ich will euch in der Furcht des Herrn unterweisen.
Wer ist der Mensch, der das Leben liebt
und gute Tage zu sehen wünscht?
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« Antwort #1940 am: 02. Juli 2015, 00:07:22 »
Hl. Franz von Sales (1567-1622), Bischof von Genf und Kirchenlehrer

„Der Mächtige hat Großes an mir getan"

Es ist dem Heiligen Geist eigen, aus dem Herzen alle Lauheit zu verjagen, wenn er es berührt. Er liebt die sofortige Reaktion und ist ein Feind von Aufschüben, von Verzögerungen in der Erfüllung des göttlichen Willens... „Maria machte sich schnell auf den Weg“...

Was für Gnaden erfüllten das Haus von Zacharias, als Maria dort eintrat! Wenn schon Abraham so viele Gnaden dafür erhielt, dass er drei Engel in seinem Haus bewirtet hatte, welch ein Segen wird sich über das Haus des Zacharias ergossen haben, in das der Engel des großen Rates eintrat, die wahre Arche des Bundes, der göttliche Prophet, unser Herr eingeschlossen in den Schoß Marias! Das ganze Haus erfüllte sich mit Freude: das Kind jauchzte, der Vater erhielt das Augenlicht wieder, die Mutter wurde erfüllt vom Heiligen Geist und sprach prophetisch. Als sie sah, dass Unsere Liebe Frau in ihr Haus eintrat, rief sie aus: „Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“... Maria jedoch war demütig, als sie hörte, was ihre Cousine lobend über sie sagte, und pries Gott für alles. Und sie bekannte, dass sie ihr ganzes Glück Gott verdankte, „der auf die Niedrigkeit seiner Magd geschaut hat“, und sie sang dieses schöne und wunderbare Lied ihres Magnifikat.

Wie müssen auch wir von Freude erfüllt sein, wenn uns dieser göttliche Heiland im Heiligen Sakrament und durch die Gnaden, die er uns schenkt, besucht - in den Worten, die er täglich in unserem Herzen spricht!
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« Antwort #1941 am: 02. Juli 2015, 06:52:33 »
 ;tffhfdsds


Nehmt euer Kreuz auf euch!

Mein Kind. Mein liebes Kind. Bitte sage Unseren Kindern heute das Folgende:

Erhebt euch, nehmt euer Kreuz auf euch und folgt Jesus, Meinem euch so sehr liebenden Sohn, nach,denn nur durch IHN werdet ihr Erlösung finden, nur mit IHM und durch IHN wird eure Seele das Heil erfahren.

Wartet nicht mehr länger und begebt euch ganz in Seine Obhut. Dann wird eure Seele vor Glück jauchzen und die wahre Freude Einzug halten in euch, Meine Kinder, in euer Dasein. Amen. So sei es.

In tiefer Liebe, Eure Mutter im Himmel.
Mutter aller Kinder Gottes und Mutter der Erlösung. Amen.

Botschaft Nr. 980
27. Juni 2015

https://dievorbereitung.de/Botschaften/data976-1005/980.html
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« Antwort #1942 am: 02. Juli 2015, 06:55:56 »

Morgenröte - Botschaften

272. Die Quelle der Liebe

8. Juni 2015; № 272
Die Mutter Gottes spricht:
Mein Kind der Liebe!
Heute umhüllt mein Herz all jene Herzen, die dem Ruf meines Sohnes folgen.
Sie sind unter meinem besonderen Schutze, weil sie auf die Worte meines Sohnes hören und sie befolgen.
Heute umhüllt mein Herz alle wahren Treuen.
Heute trage ich alle meine Kinder, die meinem Sohne dienen, zum Throne der Dreifaltigkeit.

Dies ist weit mehr, als ihr erahnen könnt, denn diese Tiefe verliert sich nie.
Sie liegt in einer Weite und in einer Fülle, das alles umschließen kann, weil mein Herz im göttlichen Herzen meines Sohnes liegt.
Es ist mein Dank an alle treuen Kinder.
Sie bereichern so viele Quellen, weil sie mithelfen, hier auf Erden durch ihre Gebete
und einst im Himmel der Heiligenschar angehören werden.

Was wäre das Erbe ohne Erben?
Deshalb sind die Treuen, die wahren Treuen, so wichtig, denn sie helfen mit durch ihre Gebete und ihren Glauben,
dass nicht so viele Plätze im Himmel leer bleiben.
Ihre – eure Verdienste sind sehr groß, deshalb will ich heute allen Menschen danken, die die Gebote meines Sohnes nicht missachten und Seinem Ruf der Liebe folgen:
Für die Menschen zu beten, damit noch viele gerettet werden können,
wenn ihr Wille in der Rettung liegt.
Ich will auch jenen danken, die für die Ärmsten (die Seelen im Fegefeuer) bitten und beten, denn auch sie bedürfen eurer Hilfe.

Viele Quellen fließen vom Herzen meines Sohnes zur Erde, in einem Maße, welches ihr euch nicht vorstellen könnt.
Meine Kinder!
Viele Quellen in der Ewigkeit werden für euch fließen, zum Dank für eure Bereitschaft, der in einem Glauben, im wahren Glauben, sich findet: im wahren Glauben der Katholischen und Apostolischen Kirche.

Meine Kinder!
Und weil mein Herz nichts verliert, werdet ihr immer in meinem tiefen, weiten in Fülle schlagenden Herzen ruhen.
Bis in alle Ewigkeit.
Und wenn eure letzt Stunde schlägt und euer Atem erlischt, werde ich euch hinübertragen in meinem Herzen, in meinem weiten, tiefen, liebenden Herzen,
und für euch eintreten am Tage des Gerichts.

Selig, die meinen Sohn lieben und Seine Gebote befolgen.
Ich trage sie jetzt und einst hinüber in das neue Leben, in das neue Reich, zu den Himmlischen Quellen der Ewigkeit!
Und wenn ihr im Ort der Reinigung und des Leidens seid, werde ich kommen und euch trösten.
(Die Mutter Gottes schwebt in das Fegefeuer. Manche arme Seelen bemerken es. Es ist eine Gnade von Gott. Ein Lichtstrahl fällt auf sie. Ein Tropfen fällt in ihre Seele. Und das schmutzige Kleid, das sie noch tragen, wird leichter. Sie bekommen großen Trost. Ihre leidende Seele leidet in diesem Augenblick nicht mehr. Alles wird leichter und der Weg nach oben scheint kürzer zu werden.)

Und wenn der Tag erstrahlt für euch, es ist der Tag der Erlösung, darf ich euch abholen und euch einkleiden, ja, schmücken wie eine himmlische Braut
und euch zu meinem Sohne führen, wo ihr von Ihm, eurem Herrn, Erlöser und Retter, die Krone des ewigen Lebens erhalten werdet.
Selig seid ihr, wenn ihr meinen Worten glaubt.
Selig sind all jene, die mithelfen bei der Rettung so vieler Ertrinkender.

„Selig seid ihr“, das sind die Worte meines Sohnes Jesus Christus, die ich euch überbringen darf zum Troste und zur Stärke für euer Leben, das nie zu Ende gehen soll.

Es fließen Quellen der Liebe aus dem Herzen meines Sohnes Jesus Christus!
Es fließen Quellen der Liebe aus den drei göttlichen Herzen!
Jetzt – und in alle Ewigkeit.

Meine lieben Kinder, selig seid ihr!
Freut euch, denn ich habe euch eingehüllt in mein mütterliches dankbares Herz der Freude, trotz aller Traurigkeit auf Erden.

Es fließen Quellen. – Sie werden immer fließen.
Auch, wenn ihr es nicht bemerkt.
In der Ewigkeit werden Quellen fließen und die Quellen auf Erden umschlingen, denn sie alle strömen aus dem Meer des Lebendigen, dreieinigen göttlichen Herzen:
Gottes des Vaters – Gottes des Sohnes – Gottes des Heiligen Geistes!

Bleibt mutig und standhaft. Bleibt wachsam.
Bleibt in der Liebe meines Sohnes und haltet euch fest am Segel der Wahrheit, denn das Boot der wahren Gläubigen wird niemals untergehen.
Mein Herz, mein weites, tiefes Herz der Freude umarmt euch alle, meine geliebten Kinder.
In meinem mütterlichen, freudigen Herzen ruht das Boot der Seligen!
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« Antwort #1943 am: 03. Juli 2015, 06:23:08 »
Hl. Cyrill von Alexandria (380 – 444), Bischof und Kirchenlehrer

„Selig, die glauben, ohne gesehen zu haben"

Dieses Wort des Herrn ist wirklich ein Spiegel des Erbarmens Gottes und kann uns sehr viel geben. Denn gerade hier bemüht er sich sehr um unsere Seelen, - weil er gut ist, weil er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen“ (1Tim 2,4).

Doch das darf uns auch erstaunen. Denn er musste Thomas geduldig ertragen, wie auch die anderen Jünger, die ihn für einen Geist oder ein Gespenst hielten. Um die ganze Welt zu überzeugen, musste er schließlich die Male der Nägel und die Wunde seiner Seite zeigen. Dann sollte er auch noch Essen verlangen, was verwundert, und ohne dass er dazu gedrängt worden wäre: Um nämlich keinen Zweifel bei denen zurückzulassen, die diese Zeichen brauchten (vgl. Lk 24,41)...

Der, der nicht gesehen hat und doch annimmt und als wahr bezeugt, was man ihn lehrt, ehrt durch einen aussergewöhnlichen Glauben das, was sein Meister ihm gesagt hat. Daher nennt man all diejenigen selig, die auf das Wort der Apostel hin geglaubt haben. Sie waren „Augenzeugen“ der großen Taten Christi und „Diener des Wortes“, wie der hl. Lukas sagt (Lk 1,2). Denn es ist notwendig, auf sie zu hören, wenn wir von einer leidenschaftlichen Liebe zum ewigen Leben ergriffen worden sind und wenn es uns etwas wert ist, im Himmel unsere Wohnung zu finden

Kommentar zum Johannesevangelium, 12, 22
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La Salette 1846



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