Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4577787 mal)

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« Antwort #2056 am: 10. August 2015, 22:52:26 »
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286. Alles liegt in Meiner Hand

12. Juli 2015; № 286
Jesus spricht:
Mein Kind!
Das Wasser fällt vom Berg herab und überflutet weite Meere.
Das Wasser teilt und verbindet nicht mehr.
Das Wasser, das gewaltige Wasser, weitet sich aus und deckt vieles zu, was vorher noch lebte.
Nun kann man nichts mehr herausholen aus den Fluten.
Alles ist unbrauchbar geworden.
Drei Dinge besitzen sie noch:
Was sie am Leibe tragen.
Was sie glauben oder nicht glauben.
Was sie hoffen oder nicht erhoffen.

(Jesus zeigt: Dunkelhäutige Menschen, die nichts mehr besitzen. Andere Menschen, Hellhäutige kommen um zu helfen. Während der Hilfe kommt eine neue Katastrophe. Von dort, wo sie herkommen. Aus drei Richtungen hört man Verzweiflung und Geschrei. Viele Menschen sterben.)

Mein Kind!
Ich komme nicht, um euch zu ängstigen.
Ich warne die Menschen, damit sie nicht alles selbstverständlich sehen.

Die Gnade Gottes ruhte gestern über euch und heute ruht sie noch, auch in den Katastrophen, die kommen und schon waren.
Die Erde ist herausgerissen worden aus ihrer Verankerung, wie Ich es euch schon sagte.
Nun sind Natur und Gewalten gefangen (Jesus zeigt einen großen Ball. Er rollt den Berg hinunter.) und sie rollen den Berg hinunter und werden vieles zerstören, was der Mensch zu verantworten hat.

Wer kann dem entrinnen?
Wer kann dem ganzen Einhalt gebieten?
Nur euer Herr und Gott, Mein Vater im Himmel, der in Mir lebt und regiert mit dem Heiligen Geist.
Wer kann und will dies glauben, dass alles, was lebt, und alles, was auf der Erde sichtbar und verborgen ist, in Meiner Hand ruht?
Ich habe vieles gegeben, damit die Menschen nicht hungern und dürsten, aber die Menschen haben vieles an sich gerissen, was ihnen nicht gehörte.
Und so ist es gekommen, dass so viele in tiefster Armut leben, weil andere ihre Habsucht und Gier immer wieder füllten und noch füllen.
Die Nächstenliebe wird nicht so gelebt, wie Ich es die Menschen lehrte.
Deshalb lasse Ich so vieles zu, damit die Menschen durch die Not ihr Leben erkennen und es neu, nach Meinem Heiligsten Willen, gestalten.

Wer weiß, was morgen geschieht?
Sie lesen so viele Bücher – doch sie verstehen nichts.
Sie schauen nach den Sternen – doch sie sehen nichts.
Sie fragen die, die weit oben sitzen – doch die wissen nichts.
Sie fragen nicht die, die unten sitzen – denn die können ja nichts.

Mein Kind!
Wer kann das Schwert des Geistes tragen?
Nur jene, die Mein Wort in ihren Herzen leben!
Was aber tragen jene, die nicht das Schwert des Geistes besitzen?
Sie tragen Netze mit toten Fischen.
Wenn aber die Menschen umkehren, den alten verschmutzten Weg verlassen und Meinen Weg gehen – den Weg des Lichtes und des Friedens – werden die Netze mit den toten Fischen abfallen, so wie Ich es euch schon sagte.

Meine Kinder!
Holt euch die verlorenen Schätze zurück.
Holt euch das wahre Leben, die wahre Freiheit zurück!

Alles liegt in Meinen Geboten! Es ist alles gesagt.
Meine Gebote halten vieles von euch ab.
Meine Gebote halten viel Leid zurück, denn in Meinen Geboten ruht Meine unendlich große Barmherzigkeit!

„Alles“ liegt in Meinen Händen und „vieles“ liegt in euren Händen.

Den großen Sturm kann Ich wenden und ein kleiner Sturm verwüstet nichts.
Die großen Überschwemmungen kann Ich forttragen und ein kleiner Regenguss bringt Kühlung.
Die großen Erdbeben kann Ich festhalten und kleine Erschütterungen zerstören nicht.

Das große Gebet werde Ich hören und dadurch Hilfe bringen.
Die kleinen Gebete – auch sie werde Ich hören und dadurch der Natur und den Gewalten gebieten.

„Alles“ liegt in Meinen Händen und „vieles“ liegt in euren Händen.

Wer glaubt, zögert nicht und wer noch nicht glaubt, behindert jene nicht, die glauben, weil jene, die glauben, für sie beten!

„Alles“ liegt in Meinen Händen!
„Vieles“ liegt in euren Händen!
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2057 am: 11. August 2015, 06:58:05 »
Isaak der Syrer (7. Jh.), Mönch in Ninive bei Mossul im heutigen Irak, Heiliger der orthodoxen Kirchen

Das verirrte Schaf

Herr Jesus Christus, unser Gott, mein Herz ist träge und sucht Dich nicht; keine Reue ist darin, kein Gefühl, nichts, was die Kinder wieder ihrem Erbe zuführt. Herr, ich habe keine Tränen, mit denen ich Dich bitten könnte. Mein Geist ist umdunkelt von den Dingen dieser Welt und hat nicht die Kraft, sich in seinem Schmerz nach Dir auszustrecken. Mein Herz ist kalt unter der Last der Heimsuchungen, es fließt keine Träne der Liebe zu Dir, die es erwärmen könnte. Du aber, Herr Jesus Christus, mein Gott, der alles Gute in sich birgt: gib, dass ich vollkommen bereue, dass mein Herz sich abmüht, damit ich mich mit allen Kräften auf die Suche nach Dir mache; denn ohne Dich ist für mich alles nichtig. Guter Gott, schenke mir Deine Gnade. Der Vater, der Dich vor aller Zeit, in der Ewigkeit, in seinem Schoß gezeugt hat, möge in mir dein Abbild erneuern.

Ich habe Dich verlassen; verlass Du mich nicht. Ich bin von Dir weggegangen, mach Du Dich auf und suche mich. Führe mich auf Deine Weide; zähle mich zu den Schafen Deiner auserwählten Herde. Mit ihnen nähre auch mich vom nahrhaften Grün deiner göttlichen Mysterien, die in einem reinen Herzen wohnen, einem Herzen, das den Glanz Deiner Offenbarungen in sich trägt, den Trost und die Süße derer, die sich unter Qualen und Beschimpfungen für Dich abgemüht haben. Du, unser Retter, Jesus Christus, könnten wir doch durch Deine Gnade und Menschenliebe solcher Herrlichkeiten würdig werden! Amen.

Homilien, 1. Serie, Nr. 2
« Letzte Änderung: 11. August 2015, 06:59:57 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2058 am: 11. August 2015, 18:09:37 »
Deuteronomium 32,3-4ab.7.8.9.12.

Ich will den Namen des Herrn verkünden.
Preist die Größe unseres Gottes!
Er heißt: Der Fels. Vollkommen ist, was er tut;
denn alle seine Wege sind recht.

Denk an die Tage der Vergangenheit,
lerne aus den Jahren der Geschichte!
Frag deinen Vater, er wird es dir erzählen,
frag die Alten, sie werden es dir sagen.

Als der Höchste den Göttern die Völker übergab,
als er die Menschheit aufteilte,
legte er die Gebiete der Völker
nach der Zahl der Götter fest.

Der Herr nahm sich sein Volk als Anteil,
Jakob wurde sein Erbland.
Der Herr allein hat Jakob geleitet,
kein fremder Gott stand ihm zur Seite.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2059 am: 12. August 2015, 20:29:39 »
Isaak von Stella (?-um 1171), Zisterziensermönch

„Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein“

Gemahl und Gemahlin, also Christus und die Kirche, haben alles gemeinsam: Die Ehre, die Beichte abzunehmen und die Macht, Sünden zu vergeben. Das ist der Grund für das Wort: „Geh, zeig dich dem Priester“ (Mt 8,4)… Ohne Christus kann die Kirche nichts vergeben; und ohne die Kirche will Christus nichts vergeben. Die Kirche kann nur dem Büßer vergeben, also dem, der vorher von Christus berührt worden ist; und Christus will denen, die die Kirche missachten, keine Vergebung schenken.

Christus, der allmächtig ist, kann alles aus sich: taufen, die Eucharistie konsekrieren, zum Priester weihen, die Sünden erlassen, und alles Übrige; da er aber ein ergebener und treuer Gemahl ist, will er nichts ohne seine Gemahlin tun. „Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen“ (Mt 19,6); „dies ist ein tiefes Geheimnis, ich beziehe es auf Christus und die Kirche“ (Eph 5,32)… Hüte dich davor, das Haupt vom Leib zu trennen (Kol 1,18): was Christus hindern könnte, ganz er zu sein; denn Christus lebt nirgends in ganzer Fülle ohne die Kirche, so wie die Kirche nirgends in ganzer Fülle lebt ohne Christus. Christus: ganz und vollständig, das ist wirklich Haupt und Leib. 

Predigt 11, § 11-14; PL 194, 1729; SC 130
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2060 am: 12. August 2015, 20:52:32 »
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284. Quelle der Gottheit

12. Juli 2015; № 284
Die Mutter Gottes spricht:
Mein Kind! Meine Kinder der Liebe!
(Die Mutter Gottes trägt ein weißes Gewand und eine goldene Krone mit roten Steinen. Sie trägt einen goldenen Gürtel und einen goldenen Mantel. Ihr Herz ist geöffnet. Strahlen fallen heraus. Ihr Herz schlägt. In ihrer rechten Hand hält sie rote Rosen. Aus den Rosen tropft Blut – auf die Erde – in die Herzen der Menschen.)

Ich bin die Königin der Liebe und des Friedens und lege meine ganze Liebe in das barmherzige Herz meines geliebten Sohnes, damit der Strom der Barmherzigkeit die Menschen noch mehr berühre und sie den wahren Weg erkennen.
In dieser betrübten Zeit, wo so viele Blätter vom Baum des Lebens verwehen, rufe ich euch zu:
Gebt doch eurem Baum Wasser, damit er wachse und nicht austrocknen.
Gebt doch eurem Nächsten zu trinken – und euch selbst.
So viele Seelen, so viele Herzen sind ausgetrocknet, weil sie nicht vom Strom der Liebe und vom Strom der Barmherzigkeit trinken.
Es ist traurig für mich, meine geliebten Kinder, in so großer Not zu sehen.
Es ist traurig für mich, weil so viele die Hilfe meines Sohnes ablehnen.

Werden sie vom Strom der Gerechtigkeit fortgetragen werden?

Viele Plätze im Himmel sind leer und viele Menschen bekommen einen anderen Platz im Himmel, als Gott ihnen bereitet hat, weil sie nicht vom Wasser der Liebe und Barmherzigkeit meines Sohnes getrunken haben.
Ihre Felder und Körbe bleiben leer.
Ihre Bäume tragen keine Blätter.
Ihre Häuser sind mit Unglauben gefüllt.
In ihren Herzen stapeln sich Gleichgültigkeit, Sturheit, Neid, Missgunst, Eifersucht, Macht und Gewalt, die sie in Lügen baden. Dieser Strom der Sünden wird sie nicht nach Hause tragen. Sie lassen sich treiben, schwimmen im Sog der Sünde mit mit den Fesseln des Untergangs.

Aus dem geöffneten Herzen meines geliebten Sohnes entströmen drei Quellen.
Liebe – Barmherzigkeit – Ewigkeit.
Freude – Freiheit – Frieden.
Leben – Tod – Leben.
Blut – Wasser – Reinigung.
Leib – Gottheit – Auferstehung.
Glaube – Hoffnung – Zukunft.
„Alles“ was das Herz braucht, um auf Erden zu leben.
„Alles“ was die Seele braucht, um ewig zu leben.
So viele göttliche Geschenke für die Kinder auf Erden und doch so viel Ablehnung gegenüber meinem Sohne.

Wenn die Zeichen des Kreuzes herausgetragen werden gestern, heute und auch morgen und das Kreuz selbst, wird Satan mit seinem Heer alles verschlingen (Sie zeigt jene, die nicht fest verwurzelt sind in den Geboten Gottes.) und sich ausbreiten wird ein Feuer, das kein Mensch zu löschen vermag.

(Die Mutter Gottes zeigt Kirchen, wo man schon das Kreuz herausgenommen hat, den Tabernakel zur Seite gestellt hat und wo man ihn heraus reißen will.
Auf dem Altar soll kein Kreuz mehr stehen oder liegen. Die Altardecke wird weggeworfen. Die Kerzen erlöschen. Kelch und Patene und andere goldene Schalen werden fortgetragen. Bunte Tücher werden ausgelegt. Menschen tanzen um die Altäre, die keine mehr sind. Statuen von Heiligen werden entfernt. Das Weihwasser gibt es nicht mehr.)

Nur die göttlichen Ströme, die aus dem Herzen meines geliebten Sohnes entspringen, können und werden alles vernichten, was nicht zur Ehre Gottes dient.
Es steht geschrieben:
Und das Volk vermehrte sich immer mehr, doch stellte es sich nicht unter den Schemel Gottes, sondern es stellte sich über Gott und Seinen Geboten. [Anmerkung: vgl. Die Sintflut in Gen 7,10-24; Das Goldene Kalb in Ex 32,1-4.]

Wer ist wie Gott, der es wagt Gott zu lästern? [Anmerkung: Satan will wie Gott sein.]
Im Strom der Gerechtigkeit liegen schon viele, auch wenn sie es nicht bemerken. Sie sind verblendet und gleichgültig, egal wohin ihr Leben führt.

Meine Kinder!
Meine Tränen fallen in den Strom der Barmherzigkeit,
damit die Barmherzigkeit sich aufbäume wie ein gewaltiges Meer, euch berühre, euch verändere, euch führe zu Jesus, meinem Sohne.
Ich richte meine Augen auf alle Treuen, auf alle wahren Treuen, die sich vom Strom der Liebe und vom Strom der Barmherzigkeit meines Sohnes treiben lassen und bitte all jene für die Verirrten zu beten, damit eine Herde und ein Hirte auf Erden seien; damit ein friedlicher Glaube und eine Kirche seien und bleiben.

Die Kirche ist Jesus Christus selbst:
Sein Leib, Sein Heiligtum – bis in alle Ewigkeit!

Ich danke euch! Ich liebe euch!
Kommt und folgt dem Strom der Liebe!
Kommt und folgt dem Strom der Barmherzigkeit!
Kommt und folgt dem Strom der Wahrheit, der euch den Frieden schenkt!

http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/294-284-quelle-der-gottheit
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« Antwort #2061 am: 12. August 2015, 20:55:57 »
Jesus Christus hat Sich für unsere Sünden am Kreuz geopfert. Er hätte nicht alle Sündenschuld auf Sich nehmen müssen. Es sind unsere Sünden und Er, Jesus Christus, Mein Sohn, der Sohn Gottes, hätte nicht diese großen Opfer auf Sich nehmen müssen, wenn Er euch nicht erlösen wollte. Sein Prinzip war von Anfang an, euch alle von der Sündenschuld zu erlösen.

Ihr, Meine geliebten Vaterkinder und Marienkinder, habt die Möglichkeit, das Heilige Bußsakrament in Anspruch zu nehmen, zu bereuen und zu bekennen, dass ihr arme unvollkommene Sünder seid. Im zweimaligen Confiteor während der Heiligen Opfermesse bekennt ihr eure Sündenschuld vor Meinem Sohn Jesus Christus. Ihr lasst euch reinigen durch jede Heilige Opfermesse. Die Opfermesse ist auch eine Schuldvergebung, eine Nachlassung der lässlichen Sünden. Jetzt könntet ihr sagen: "Dann benötigen wir doch das Bußsakrament nicht mehr." Doch, Meine Geliebten. Das Bußsakrament hat Mein Sohn Jesus Christus für euch eingesetzt, damit ihr die Möglichkeit habt, alles offen zu bekennen, damit dieser Gnadenstrom, der aus dem Heiligen Bußsakrament fließt, weitergegeben werden kann. Es ist ein Gnadengeschenk für euch.

(Worte von Gottvater, 9. August 2015, Anne, Sühneseele)
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« Antwort #2062 am: 12. August 2015, 21:31:05 »
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282. Gestern wird nicht mehr sein

5. Juli 2015; № 282
Jesus spricht:
Es ist entschieden wer auf dem Floss zusteigen kann, um an das andere Ufer zu gelangen. Die Arbeit ist noch nicht zu Ende. Auch wenn die Kraft morgens schon erlischt. Die Lasten drücken sich nieder und wenn einer ein Stück des Weges des anderen Last trägt, so ist doch das Empfinden im alten Stand.

Der Schneider hat seine alten Muster entsorgt und neue Muster herbeigeholt.
Nun sind die alten Kleider verschwunden, denn man kann sie nicht mehr tragen.

Der Sturm weht über das Haupt und der Wind weht ins Herz und wenn die Herzen verschlossen sind, zieht der Wind in seine alte Heimat zurück.
Sie tragen schöne neue Ringe, doch sie sind gefüllt mit Eiter.
Der alte Schmuck, der wertvoll war, hat man im Meer versenkt.

Lieder werden gesungen in Spanien, Frankreich und Italien.
Doch werden sie rückwärts gesungen, es läuft einem ein kalter Schauer über den Rücken.
Deutschland liegt gefesselt im Brunnen.
Der Brunnen hat kein Wasser mehr.
In Frankreich rollen die Fässer den Berg hinab, gefüllt mit Blut.
Griechenland hat den Schweinehirten davon gejagt.
Nun rennen die Schweine kreuz und quer über die Felder.
Italien ist an vielen Quellen vorbeigesprungen.
Nun sind ihre Speicher leer und das Meer kann nicht gebändigt werden.
In Spanien legt man sich mit blutverschmierten Knien auf weiße Lacken
und behauptet, das Lacken sei rein.
In Dänemark liegen so viele Kinder tot am Wegesrand
und kein Auto hält an.
In Großbritannien ist das Pulverfass explodiert.
In der großen Verwüstung kann man nichts mehr Brauchbares finden.
In Luxemburg liegen so viele Motten auf dem Tisch.
Dunkle Hände verzehren sie.
Die Niederlande liegen im Hoch der Wolken.
Doch unter ihren Füßen liegt das Tief.
In Norwegen und in Schweden tragen sie Totenköpfe unter ihren Fingernägeln.
In Rumänien streut man Salz in die Wunden
und die Wunden werden nicht heilen.
In Russland geht der Storch einher, nicht der Storch, wie man ihn kennt.
Es ist der Storch der alle überblickt und die Anweisungen überwacht.
Die am großen Tisch sitzen, sägen an den kleinen Tischen. [Anmerkung: Herumfliegende Aufklärungsdrohnen. Die Großen drücken auf die Kleinen.]
In Polen legen sich die Soldaten nieder, damit sie besser das Ziel treffen.
In Ungarn werden die Mücken erschlagen
und der Aussichtsturm verheißt nichts Gutes. [Anmerkung: Aktueller Bau des sogenannten Sicherheitszaunes.]
In der Ukraine brodelt im Innern das Wasser.
Die Explosion steht schon vor der Tür.
In der Slowakei füllen sich viele Bücher,
doch für ein Feuer, das wärmt, reicht es nicht.
In Tschechien spielen sie Klavier auf dunklen Tasten,
doch von Ferne übertönt Geschrei das verzerrte Spiel.
In Kroatien füllen sich die Scheunen mit verseuchtem Wasser.
Nur Fässer, das reicht ihnen nicht.
In Irland toben so viele Geister,
doch der Geist der Freiheit, ist es schon lange nicht mehr.
In Finnland ist Lachen und Freude, in höchsten Tönen.
Doch das vernichtende Brummen, das hören sie nicht.
In Lettland wird Natur groß geschrieben.
Doch die Quelle des klaren Wassers hat man schon lange vertrieben.
In Malta regiert der König der Affen
und immer mehr folgen ihm.
In Österreich zählt nur der Schein.
Man kann nicht kaufen, nur das Leben verkaufen.
In der Schweiz läuten die Glocken, die Alarmglocken.
Doch keinen kümmert es. Sie gehen zur Arbeit als wäre nichts geschehen.
In Belgien wird die Wäsche sortiert: Nicht nach Farben,
sondern die gut erhaltene Wäsche wird behalten.
Die Wäsche die nichts bringt, wird einfach weggeworfen.
In Bosnien und Herzegowina füllen sich die Behälter nicht mit Wasser,
sondern mit Eis und leeren Versprechungen.
Vatikanstadt heißt Stadt
und trägt Erde kleiner Dörfer unter ihren Sohlen. [Anmerkung: Traditioneller Spruch: Dreck am Stecken haben.]
In Zypern geißelt man die Freiheit
und zieht das Schwert gegen jeden, der die wahre Freiheit im Herzen trägt.

Es kommt wie es kommt – und Meine Augen füllen sich mit Tränen.
Es kommt wie es kommt – und das Herz Meiner Mutter ist im Meer der Traurigkeit.
Es werden Wolken aufreißen – und viele Länder überschwemmen.
Es werden Berge versinken – und man wird sie nicht mehr finden.
Es werden Flüsse von den Meeren verschlungen – und durch ein Meer getragen.
Es werden Bäume und alles Grüne – im Schatten des Bebens verschwinden.
Es werden alle Landstriche verbogen – und neue werden sich auftun.
Es werden die Straßen gespalten – und neue Grenzen werden gezogen.
Es werden keine Lieder mehr gesungen – weil der alte Atem dem Neuen weicht.
Es werden mehr Menschen sterben – als es Mücken gibt auf Erden.
Es werden die Lügen verschwinden – und die Wahrheit ist im Saum des neuen Kleides eingewebt.
Es werden die Nächte – keine Nächte, wie im alten Leben sein.
Es werden die Tage – keine Tage wie im alten Leben sein.
Was man gestern gegessen hat – wird man morgen nicht mehr essen.
Was man gestern getrunken hat – wird man morgen nicht mehr trinken.
Was man gestern geredet hat – wird man morgen nicht mehr reden.
Was man gestern geliebt hat – wird man morgen nicht mehr lieben.
Was man gestern abgelehnt hat – wird man morgen herbeisehnen.
Was gestern war, wird nie mehr sein:
am Morgen, wenn die Sonne scheint,
und am Abend, wenn die Sonne untergeht.
Was gestern war, wird nicht mehr sein für jene, die da sind.

Im Wasser des Lebens werden sie baden wollen und Geschrei wird sein, um jeden Tropfen.
Türen und Fenster schließen sich.
Dunkel ist es geworden, weil das Licht in Mein Herz zurückgekehrt ist.
Einige Strahlen werden von Meinem Herzen in die treuen Herzen fallen, um sie zu stärken, um sie zu trösten und sie werden nicht hungern, obwohl der Tisch leer ist.
Sie werden nicht dürsten, obwohl die Krüge leer sind.
Sie werden nicht frieren, obwohl der eisige Wind durch das Haus zieht.
Sie werden sich festhalten an Meinem Wort, das Ich ihnen gab: gestern und heute.
Und ihr Glaube trägt sie durch diese schwere Zeit.
Die Zeit, die in Meinen Händen ruht und in Meinem Herzen.
Ich werde Meinen Arm erheben und Meine göttliche, barmherzige, brennende, blutende Liebe ausgießen über die Menschen, die da noch sind auf Erden.

Niemand soll und kann sagen:
Man hat uns nichts gesagt. Man hat uns nicht gewarnt. Man hat uns vergessen.
Niemand wird es sagen können, denn Herz und Seele wissen wohl, was in der Ordnung liegt, was in Meinen Geboten liegt.
Was gestern war, wird nicht mehr sein bei jenen die da sind.

Im Augenblick des Geschehens, wo Eis und Sturm, Macht und Gewalt
das Land, die Erde, erstickt, wird die Seele „erkennen“, jede Seele, jedes Herz.
Das Alte bäumt sich auf in nie gekannter Weise.
Man kann dem nicht entrinnen.
Nur wenn das Herz im Klang der Liebe schlägt, wird das Alte fliehen und das Neue einsetzen.
Und wenn das Herz nicht in Meinen Geboten schlägt, wird es zerbrechen, ersticken, zerfallen und nie wieder schlagen.
Was gestern war, wird morgen nicht mehr sein.
Für jeden, der da ist.
Im Licht des Sieges zu sein? Oder im Schatten der Gewalt?

Herz und Seele fallen vor Kummer und stehen auf durch Meine Macht.
Herz und Seele fallen vor Schreck und stehen auf, durch ihren eigenen Willen, den Ich ihnen lassen werde.
Was gestern war, wird morgen nicht mehr sein.
Was kümmert es ihre Seele, wo sie doch nichts sehen?
Was kümmert es ihr Herz, wo sie doch nichts sehen wollen?

Wer kennt Meinen Namen? – Wer weiß von Mir?
Wer kennt Meine vergangenen Leiden? – Wer weiß um Meinen Tod?
Wer kennt Meine Gebote? – Wer weiß von Meinem Reiche der Ewigkeit?
Wer kümmert sich um „seine Seele“?
Wer kümmert sich um „seine Zukunft“?

Was gestern war, wird bald nicht mehr sein!

Selig die Menschen, die sich um ihre Seele kümmern.
Sie ernähren sich von Meinem Wort.
Sie stärken sich durch Mein Wort.
Sie stützen sich auf Mein Wort.
Selig – diese Menschen, denn Ich trage sie mit dem Siegel des Glaubens.
Es ist Mein Kreuz, Mein Heiliges Kreuz durch Sturm und Zeit.

Selig, die den Ostwind nicht für den Westwind halten und das Kreuz, Mein Kreuz, nicht verbrennen.
Ich werde sie belohnen.
Ich werde ihren Glauben, ihre Hoffnung und ihre Liebe zu Mir, dem Allerhöchsten, belohnen in Meinem Reiche.
Denn hier auf Erden gibt es keine großen Schätze gegen die Schätze der Ewigkeit.

Was gestern war, wird nie mehr sein für jene, die da sind!

http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/292-282-gestern-wird-nicht-mehr-sein
« Letzte Änderung: 12. August 2015, 21:32:46 von Tina 13 »
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287. Immer mehr und mehr

14. Juli 2015; № 287
Jesus spricht:
Mein Kind!
In der Tiefe des Glaubens liegt soviel Kraft, weil der Glaube, der wahre Glaube, alles trägt. In der Tiefe der Hoffnung liegt soviel Trost, weil die Hoffnung durch den Glauben tröstet. In der Tiefe der Liebe liegt soviel Freiheit, weil die Liebe die wahre Freiheit schenkt.

Ob Osten, Süden, Norden oder Westen:
überall ruht Mein Geist der Liebe.
Dreifaltig. Im Wesen eins.
Vater des Himmels im Sohne eins.
Geist des Schöpfers im Sohne eins.

So wie Ich die göttliche Liebe bin und mit der Dreifaltigkeit vereint,
so sollt auch ihr, einst bei Mir in der Ewigkeit, eins sein mit allen Heiligen.

Die Herrlichkeit des Vaters ist nicht gleich zu erfassen, sondern wie unterschiedliche hohe Berge zu sehen.
Zuerst steigt ihr auf den kleinen Berg und immer wieder auf einen höheren, neuen Berg. Es wird euch keine Mühe bereiten, denn im Himmel, in der Ewigkeit, ist alles leicht zu erreichen. Die Steigerung des Schauens und Begreifens der göttlichen Wahrheit liegt in eurer Erkenntnis, die sich weit öffnet. Immer mehr und mehr!

Die Berge sind keine Berge.
Die Höhen sind keine Höhen.
Die Tiefen sind keine Tiefen.
Nur der Klang des Himmels,
der im Frieden, im Wohlgeruch, in der Freiheit und in himmlischer Freude liegt,
ist in der Seele zu fühlen.
Immer mehr und mehr!

Wie kleine Feuerwerke, wie kleine himmlische Feuerwerke, welche die Seele verzehrt und doch vermehrt in Meinem Herzen der Liebe, der göttlichen Liebe,
wo die Seelen ihre himmlische Ruhe finden.

Feuer, Glut, Sonnenwärme der ewigen Heimat gleichen nicht dem Feuer, der Glut und der Sonnenwärme auf Erden.
Es ist das göttliche Geheimnis, das sich offenbart für die Seelen je nach Stand, je nach Verdienst.
Es ist, als schwebten die Seelen von einem gewaltigen, nie gekannten Feuer zum nächsten Feuer, das dem vorherigen nicht gleicht.

Kein Auge hat es gesehen. Kein Ohr hat es gehört.
Nur jene, denen es der Vater im Sohne offenbarte mit einem kleinen Feuer, denn das wahre göttliche Feuer würden die Seelen nicht verkraften, weil ihr Stand ist nicht in dem heiligen Stand, welchen die Seelen benötigen, um die Herrlichkeit des Himmels, die ganze Herrlichkeit des Himmels, die die größten Wunder in sich birgt, zu schauen.

Die vielen Heiligen, bekannt und unbekannt, in all ihrer Heiligkeit, sind ein viel größeres Feuer und ein herrlicherer Glanz ohne Ende, als es ihr auf Erden kennt, Meine Kinder.

Die vielen Engel, bekannt und unbekannt, mit all ihrer Erscheinung, die in Meinem Lichte ruhen, sind weitaus größer, als das größte Licht auf Erden.
Selbst wenn alle Lichter auf Erden zusammengefügt werden zu einem großen Licht,
so ist es dennoch ein kleines Licht und wird es auch bleiben.

Und die Größten in Meinem Reiche?
Meine Mutter: Königin, Herrscherin, auserwählte Gottes.
Sie hat den größten Besitz geerbt.
Sie hat den größten Reichtum im Himmel.
Sie sitzt zu Meiner Rechten – und der heilige Josef sitzt zu Meiner Linken – und weil sie die Königin des Himmels und der Erde ist und bleibt bis in alle Ewigkeit, hat sie die Macht, die aus Meinem göttlichen Herzen entströmt, dem Satan den Kopf zu zertreten.
Ihre Bitten und die Bitten des heiligen Josef sind im tiefsten Grund Meiner Gottheit.
So ist es. So bleibt es – bis in alle Ewigkeit.

Meine Kinder!
Frieden und Freude erfüllen eure Herzen, eure Seelen, wenn ihr bei Mir seid.
Ewigen Frieden und ewige Freude!
Frieden und Freude sollen jetzt schon in euren Herzen ruhen.
Das ist es, was Ich euch heute in besonderem Maße schenke.
Frieden und Freude!
Für das, was kommt und bleiben wird – bis in alle Ewigkeit.

Immer mehr und mehr, wünsche Ich euch hier auf Erden Frieden und Freude!

Immer mehr und mehr.
Ich schenke euch in Meinem Reiche Meine göttliche Liebe in dreifaltiger Weise!

Immer mehr und mehr! Euer „Ja“ – eure Liebe – eure Seele!

Immer mehr und mehr ist Mein göttliches Verlangen euch in Meinem Reiche zu begrüßen, um euch die Wunder der Ewigkeit zu schenken.
Glaube, Hoffnung, Liebe – immer mehr und mehr sollen sie wachsen.
Der Himmel wird nie vergehen, weil die Ewigkeit immer währt.
Die Erde wird vergehen, weil der Staub verweht.
Meine Worte werden nie vergehen.
Amen.
Wer dies glaubt, legt sich in Mein königliches Herz.
Immer mehr und mehr!

http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/297-287-immer-mehr-und-mehr
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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