Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4657860 mal)

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« Antwort #2064 am: 13. August 2015, 00:08:40 »
Deuteronomium 34,1-12.

In jenen Tagen stieg Mose aus den Steppen von Moab hinauf auf den Nebo, den Gipfel des Pisga gegenüber Jericho, und der Herr zeigte ihm das ganze Land. Er zeigte ihm Gilead bis nach Dan hin, ganz Naftali, das Gebiet von Efraim und Manasse, ganz Juda bis zum Mittelmeer, den Negeb und die Jordangegend, den Talgraben von Jericho, der Palmenstadt, bis Zoar.
Der Herr sagte zu ihm: Das ist das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob versprochen habe mit dem Schwur: Deinen Nachkommen werde ich es geben. Ich habe es dich mit deinen Augen schauen lassen. Hinüberziehen wirst du nicht.
Danach starb Mose, der Knecht des Herrn, dort in Moab, wie es der Herr bestimmt hatte. Man begrub ihn im Tal, in Moab, gegenüber Bet-Pegor. Bis heute kennt niemand sein Grab. Mose war hundertzwanzig Jahre alt, als er starb. Sein Auge war noch nicht getrübt, seine Frische war noch nicht geschwunden.
Die Israeliten beweinten Mose dreißig Tage lang in den Steppen von Moab. Danach war die Zeit des Weinens und der Klage um Mose beendet.
Josua, der Sohn Nuns, war vom Geist der Weisheit erfüllt, denn Mose hatte ihm die Hände aufgelegt. Die Israeliten hörten auf ihn und taten, was der Herr dem Mose aufgetragen hatte.
Niemals wieder ist in Israel ein Prophet wie Mose aufgetreten. Ihn hat der Herr Auge in Auge berufen.
Keiner ist ihm vergleichbar, wegen all der Zeichen und Wunder, die er in Ägypten im Auftrag des Herrn am Pharao, an seinem ganzen Hof und an seinem ganzen Land getan hat, wegen all der Beweise seiner starken Hand und wegen all der furchterregenden und großen Taten, die Mose vor den Augen von ganz Israel vollbracht hat.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2065 am: 13. August 2015, 00:31:17 »
"Der Katholik, der seinen Glauben ernstnimmt, fällt auf, weckt Widerspruch, ja Gereiztheit. In Deutschland ist das antikatholische Ressentiment unausrottbar. Die Öffentlichkeit ist überwiegend durch den Protestantismus und den antiklerikalen Liberalismus bestimmt. Eine der entscheidenden Wurzeln der gegenwärtigen Krise der Kirche ist aber die Menschenfurcht. Sie hat Bischöfe, Theologen, Priester und Laien im weitesten Umfang ergriffen. Man will nicht anders sein als die anderen, man will nicht auffallen, man will nicht bekennen, man will nicht gegen den Strom schwimmen. Und das müsste man, wenn man die Schätze der Kirche gegen die Angriffe der Feinde verteidigen, wenn man in der pluralistischen Gesellschaft als Christ leben wollte. Allein stehen, bekennen, kämpfen, das ist nun nicht gerade die starke Seite der meisten Menschen. Sie möchten sein wie die anderen, nicht auffallen, nicht sich und die Kirche verteidigen müssen. Je mehr nun die Kirche protestantisiert wird, je mehr die Katholiken in jeder Hinsicht auf die protestantische Linie einschwenken, um so mehr ist man der Notwendigkeit enthoben, dem protestantischen Druck zu widerstehen. Zu diesem Zweck aber gibt es kein wirksameres Mittel als den katholischen Ökumenismus. Daher seine Beliebtheit. Man ist ökumenisch, weil man es satt hat, sich als Katholik behaupten zu müssen...."

(Worte von Prof. Georg May (1975) über das Verhalten des heutigen Katholiken UNA VOCE - Korrespondenz, 5. Jahrgang, Heft 5  September/Oktober 1975 Der Ökumenismus als Hebel der Protestantisierung der katholischen Kirche)


http://www.kath-zdw.ch
« Letzte Änderung: 13. August 2015, 00:34:24 von Tina 13 »
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« Antwort #2066 am: 13. August 2015, 00:37:46 »
 ;ghjghg


"Er trug selber unsere Sünden an seinem Leibe ans Holz hinan", damit wir den Sünden absterben und der Gerechtigkeit leben; durch seine Wunden seid ihr geheilt worden. 1Petr 2:24

Denn so sehr liebte Gott die Welt, daß er seinen eingeborenen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengehe, sondern ewiges Leben habe. Joh 3:16-21
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« Antwort #2067 am: 13. August 2015, 06:41:27 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

„Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben“ (Mt 6,12)

Jeder Mensch ist Schuldner bei Gott und hat einen Bruder, der sein Schuldner ist. Gibt es einen, der Gott nichts schuldet? Er müsste ohne Sünde sein! Und wer hat nicht einen Menschen zum Schuldner? Nur der, den niemand verletzt hat. Glaubst du, dass du unter den Menschen einen einzigen findest, der nicht wegen einer Verfehlung bei einem Anderen in der Schuld steht?

Jeder Mensch ist also Schuldner und hat seinerseits Schuldner. Deshalb gibt dir der gerechte Gott gegenüber deinem Schuldner eine Verhaltensregel, die er selber gegenüber seinen Schuldnern befolgt. Es gibt nämlich zwei Werke der Barmherzigkeit, die uns von Schuld befreien können; der Herr selber hat sie uns in seinem Evangelium mit wenigen Worten erklärt: „Erlasst einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden. Gebt, dann wird auch euch gegeben werden“ (Lk 6,37f.)…: es handelt sich um Nachsicht und Güte.

Zur Vergebung belehrt er uns so: Du willst, dass dir vergeben wird, und auch du hast Anderen Sünden zu vergeben. In Bezug auf Nächstenliebe ist es das Gleiche: ein Bettler bittet dich um Almosen, und du selber bist bei Gott Bettler; denn wir alle sind, wenn wir Gott bitten, Bettler bei ihm. Wir stehen vor der Tür, besser, wir werfen uns vor der Türe unseres Vaters zu Boden, vor seinem großen Reichtum. Seufzend und klagend flehen wir ihn an und wollen etwas von ihm: was wir wollen, ist aber Gott selber. Was will der Bettler von dir? Brot. Und um was bittest du Gott, wenn nicht um Christus selbst, der gesagt hat: „Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist“ (Joh 6,51). Ihr wollt Vergebung erlangen? „Vergebt, dann wird euch vergeben.“ Ihr wollt empfangen? „Gebt, so wird euch gegeben.“

Predigt 83,2
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« Antwort #2068 am: 13. August 2015, 06:50:50 »
Psalm 114(113A),1-2.3-4.5-6.

Als Israel aus Ägypten auszog,
Jakobs Haus aus dem Volk mit fremder Sprache,
da wurde Juda Gottes Heiligtum,
Israel das Gebiet seiner Herrschaft.

Das Meer sah es und floh,
der Jordan wich zurück.
Die Berge hüpften wie Widder,
die Hügel wie junge Lämmer.

Was ist mit dir, Meer, dass du fliehst,
und mit dir, Jordan, dass du zurückweichst?
Ihr Berge, was hüpft ihr wie Widder,
und ihr Hügel, wie junge Lämmer?
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« Antwort #2069 am: 14. August 2015, 06:48:26 »
Hl. Johannes Paul II. (1920-2005), Papst

„Am Anfang schuf Gott Mann und Frau"

Gemäß seinem uranfänglichen Plan, hat Gott den Mann und die Frau nach seinem Bilde geschaffen. Die Hl. Schrift sagt: „Als Abbild Gottes schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie“ (Gen 1,27). Es ist also wichtig,  diese große Wahrheit im Buch Genesis zu verstehen: Jenes Abbild seiner selbst, das Gott in den Menschen hineingelegt hat, vollzieht sich auch in der gegenseitigen Ergänzung der Geschlechter. Mann und Frau, die sich in der Ehe vereinen, spiegeln das Bild Gottes wider und werden in gewisser Weise zur Offenbarung seiner Liebe. Nicht nur in Bezug auf die Liebe, die Gott zu den Menschen hegt, sondern auch in Bezug auf die geheimnisvolle Verbindung, die das innerste Leben der drei göttlichen Personen ausmacht.

Außerdem kann man die Zeugung an sich bereits als Abbild Gottes betrachten, die aus der Familie ein Heiligtum des Lebens macht. Der Apostel Paulus sagt: „Jedes Geschlecht wird nach Gott benannt“ (vgl. Eph 3,14-15). Er ist die allerletzte Quelle des Lebens. Man kann also behaupten, dass der Stammbaum einer jeglichen Person mit seinen Wurzeln in die Ewigkeit hineinragt. Indem sie ein Kind zeugen, erweisen sich die Menschen als Mitarbeiter Gottes! Eine wahrhaft erhabene Mission! Daher ist es nicht verwunderlich, dass Jesus der Ehe die Würde eines Sakraments zusprechen wollte und dass der Hl. Paulus von ihr als einem „großen Geheimnis“ spricht, indem er sie in Beziehung setzt zur Einheit von Christus mit seiner Kirche (Eph 5,32).

Angelusansprache am  06/02/1994 (trad. ORf)
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« Antwort #2070 am: 15. August 2015, 13:04:23 »
„Sie wird einen Sohn gebären, ihm sollst du den Namen Jesus geben“

Hl. Alphons-Maria von Liguori

Der Name Jesus ist ein heiliger Name, den der Herr Maria durch die Stimme des Erzengels Gabriel wissen ließ: „Du sollst ihm den Namen Jesus geben“ (Lk 1,31). Deshalb wird der Name auch „Name, der größer ist als alle Namen“ genannt, „es ist uns Menschen kein anderer Name gegeben, durch den wir gerettet werden sollen“ (Phil 2,9; Apg 4,12). Der Heilige Geist vergleicht diesen großen Namen mit Öl: „Dein Name ist hingegossenes Salböl“ (Hld 1,3). Warum? Der hl. Bernhard erklärt es so: Wie das Öl gleichzeitig Licht, Nahrung und Heilmittel ist, so ist der Name Jesus Licht für unseren Geist, Nahrung für unser Herz, Heilmittel für unsere Seele. Licht für unseren Geist: Der Glanz dieses Namens hat die Welt vom Dunkel der Abgötterei in das Licht des Glaubens geführt. Wir sind in einem Land geboren, dessen Bewohner vor dem Kommen des Herrn allesamt Heiden waren; und wir wären wie sie, wenn er nicht gekommen wäre, uns zu erleuchten. Wie sehr müssen wir Jesus doch für das Geschenk des Glaubens danken!... Nahrung für unser Herz: Auch das ist der Name Jesus. Er lässt uns an das schmerzhafte Werk denken, das Jesus zu unserer Rettung vollbracht hat. So tröstet er uns in der Drangsal; er gibt uns die Kraft, auf dem Weg des Heiles vorwärts zu gehen; er weckt unsere Hoffnung neu und entfacht unsere Liebe zu Gott. Schließlich Heilmittel für unsere Seele: Der Name Jesus stärkt sie gegen die Versuchungen und Angriffe unserer Feinde. Hören sie es, wenn dieser heilige Name angerufen wird? Die Mächte der Hölle erzittern und fliehen. Der Apostel Paulus sagt: „Damit vor dem Namen Jesu alle ihre Knie beugen im Himmel, auf der Erde und unter der Erde“ (Phil 2,10). Wer in Versuchung geraten ist, fällt nicht, wenn er den Namen Jesus anruft; solange er ihn anruft, wird er nicht wanken und wird gerettet (vgl. Ps 18,4).
« Letzte Änderung: 15. August 2015, 13:12:01 von Tina 13 »
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« Antwort #2071 am: 15. August 2015, 13:10:41 »
Hl. Johannes von Damaskus (um 675-749), Mönch, Theologe und Kirchenlehrer

Die Lade des Neuen Bundes tritt in den himmlischen Tempel ein (vgl. 1 Kön 8; Offb 11,19)

Heute ruht die heilige und lebendige Bundeslade des lebendigen Gottes, deren Schoß ihren eigenen Schöpfer getragen hatte, im Tempel des Herrn, des Tempels, der nicht von Menschenhand gebaut wurde. David, ihr Vorfahre und der Verwandte Gottes, tanzt vor Freude (vgl. 2Sam 7,14); die Engel tanzen im Chor, die Erzengel klatschen und die Mächte der Himmel besingen ihre Herrlichkeit...

Diejenige, die für alle das wahre Leben hat hervorsprudeln lassen – wie könnte sie unter die Herrschaft des Todes fallen? Als Tochter des alten Adam unterwirft sie sich natürlich dem Urteilsspruch, der gegen ihn geschleudert wurde, denn ihr Sohn, der das Leben selber ist, hat sich ihm nicht entzogen; doch als Mutter des lebendigen Gottes ist es nur recht und billig, dass sie zu ihm empor getragen wird... Wie soll die, die in sich das Leben selbst, ohne Anfang und Ende, empfangen hat, nicht in Ewigkeit leben? Einst waren die ersten Eltern unserer sterblichen Rasse, betrunken vom Wein des Ungehorsams..., den Geist beschwert durch die Unmäßigkeit der Sünde, in den Schlaf des Todes gefallen; der Herr hatte sie aus dem Paradies Eden gejagt und hinausgewiesen. Jetzt aber, wie könnte das Paradies jene nicht aufnehmen, ihr nicht voller Freude die Tore öffnen, die keine Sünde begangen hat und die das Kind des Gehorsams dem Gott und Vater gegenüber zur Welt gebracht hat?... Denn Christus, der das Leben und die Wahrheit ist, hat gesagt: „dort wo ich bin, wird auch mein Diener sein“ (Joh 12,26), wie sollte mit noch größerer Berechtigung seine Mutter nicht bei ihm wohnen?...

Nun also sollen „die Himmel sich freuen“, alle Engel sie preisen. „Die Erde frohlocke“ (Ps 95,11), die Menschen sollen jubeln vor Freude. Die Lüfte sollen widerhallen von Freudengesängen; die Nacht soll ihre Finsternis und ihren Trauermantel abwerfen... Denn die lebendige Stadt des Herrn, des Gottes der Heerscharen, wurde erhöht. Vom Heiligtum des Sion her bringen Könige unschätzbare Geschenke dar (vgl. Ps 67,30b); die Apostel, die Christus als Fürsten über die Erde eingesetzt hat, begleiten die Mutter Gottes, die Immer-Jungfräuliche, ins himmlische Jerusalem, das frei ist und unsere Mutter (vgl. Gal 4,26).

2. Homilie am Fest der "dormitio", des Entschlafens der Gottesmutter, 2,3
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La Salette 1846



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