Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4578616 mal)

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« Antwort #2368 am: 20. September 2015, 23:55:29 »
Morgenröte - Botschaften
292. Die Langmut des Herrn
 
4. September 2015; № 292
Jesus spricht:
Mein Kind,
Mein Herz steht offen für alle: für alle, die guten Willens sind
und für jene, die bereit sind im letzten Augenblick ihres Lebens umzukehren,
indem sie in Meine Barmherzigkeit eintauchen.

Mein Kind!
Diese Zeit liegt im Weh, auch wenn viele vom Frieden sprechen.
Diese Zeit liegt in einer Gefangenheit, die noch nie gewesen.

Mein Kind,
dort, wo die Not am größten erscheint, ist sie gering
gegenüber dort, wo die Not klein erscheint.
Denn Ich alleine kenne jede Seele, ihr Handeln, ihre Worte, ihre Gedanken.
Ich kenne jede Not des Leibes und der Seele.
Ich weiß um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft,
deshalb bitte Ich Meine Kinder zuerst auf Mich zu schauen,
zuerst auf Mein Heiliges Kreuz zu schauen mit Glaube, Hoffnung und Liebe.
Und wäre der Glaube, die Hoffnung und die Liebe kleiner wie ein Sandkorn.
Ich kann es zu einem Senfkorn wachsen lassen.
Ich kann es zu einem gewaltigen, blühenden Hügel wachsen lassen.

Mein Kind!
Gewalt liegt im Rachen Satans. Milde und Güte liegen in Meinem Herzen.
Doch rate Ich zur Vorsicht in allen Dingen, die ihr tut,
denn Satan nutzt jede Gelegenheit, um euch zu stürzen.
„Wann wird die Zeit kommen?“ – fragen sich viele.
Mein Kind, ihr seid mittendrin.
Es ist der Anfang des letzten Abschnitts, die die Erde trägt.
Dies sagte Ich euch.
Doch sollt ihr eure Zeit damit verbringen, euer Leben zu ordnen nach Meinen Geboten,
denn wenn der Herr des Hauses wüsste, zu welcher Stunde der Dieb kommt,
würde er nicht alles tun, um sein Haus, seine Familie, sein Hab und Gut, zu sichern?
[vgl. Mat 24,43; Lk 12,39]
Meine Kinder!
Viele schauen aus dem Haus und die Sonne strahlt über Hab und Gut.
Warum sollte der Hausherr die Fensterläden schließen
und sich vor Unwetter und Gefahr fürchten,
wenn doch die Sonne sein Land erwärmt und dadurch seine Felder Früchte tragen?
Der kluge Verwalter, der kluge Hausherr, prüft die Wärme der Sonne.
Liegt sie im lauen Wind, der sich versteckt hinter dem gewaltigen Sturm,
der da kommen wird?
Oder ist die Wärme in einem Licht, das die Seele stärkt und wärmt?
Seid wachsam! Seid klug!
Damit eure Ernte nicht verloren geht.
Damit euer Haus nicht zerstört wird.
Damit eure Seele gewinnt und nicht mehr und mehr verliert:
Tage – Jahre – Zeiten – Wind – und Sonne.
Alles liegt in Meinen Händen, was euch zum Heil dient:
Tage – Jahre – Zeiten – Wind – und Sonne.
Alles liegt im Rachen Satans, was euch Verderbnis bringt.

(Jesus zeigt, der Mensch muss sich auf eine Seite stellen in seinem Leben.)

Wer kann unterscheiden? Wer kann es erkennen,
was aus Meinem Heiligsten Herzen fließt und die Seele rettet?
Wer kann die wahre Sonne, die aus Meinem Heiligsten Herzen in die Seelen strahlt,
von der täuschenden Sonne, die keine Wärme schenkt, unterscheiden?
Nur wenige von den Menschen auf Erden, die Ich zusammenführen will,
damit ein Glaube, eine Herde werde.
Es sind gar wenige.
Es sind wenige, die die wahre Sonne erkennen
und ihren Strahlen und ihrer bleibenden Wärme folgen.

Mein Kind! Meine Kinder!
So vieles wurde verändert. So vieles verschoben.
So vieles verdrängt. So vieles nicht beachtet.
Und wenn der Tag kommt, an dem man die Fensterläden schließen will,
wird es für viele keinen Schutz geben, weil man die Fensterläden fortgetragen hat;
weil man die Fensterläden herausgerissen hat.
Die Not wird groß sein.

Meine Kinder!
Meine Liebe weht Tag und Nacht in die Herzen der Menschen
und wenn die Herzen verschlossen sind, kann Meine Barmherzigkeit nicht einziehen.
Man verschließt sein Herz für Meine Gebote
und lässt die Fensterläden weit offen für Satans List und Verderbnis.

Mein Kind!
Heute ist dann, wenn Ich es will
und Morgen ist dann, wenn Ich es will
und Übermorgen wird sein, wann Ich will.
Heute sollt ihr in vermehrtem Maße Meine barmherzige Liebe erhalten.
Morgen sollt ihr in gerechtem Maße Meine barmherzige Liebe erfahren
und übermorgen werdet ihr von Meinem gerechten Urteil getragen werden
vom Ufer der Barmherzigkeit zum Ufer der Gerechtigkeit,
das sich niederlegt in die verschmutzte Seele und sie gerecht befreit von allem Übel,
damit die Verheißungen sich erfüllen:
Seht, der Herr ist langmütig und legt alles Göttliche in die Gerechtigkeit,
um der Wahrheit willen.

Meine Kinder!
Folgt dem Licht, folgt Meinen Worten!
Folgt der Sonne, die euch nicht trügen kann.
Ich danke euch, Meine Kinder.
Verschließt nicht eure Herzen. Seid wachsam,
damit ihr erkennt, wann ihr die Fensterläden schließen sollt
und nicht euer Leben verliert.

Heute liegt im Weh! Morgen liegt im Weh! Übermorgen liegt im Weh!
Wer kann es verstehen?

http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/302-292-die-langmut-des-herrn
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2369 am: 21. September 2015, 06:43:19 »
Hl. Irenäus von Lyon (um 130 - um 208), Bischof, Kirchenlehrer und Märtyrer

Der hl. Matthäus, einer der vier Evangelisten

Denn es versteht sich, dass es weder mehr noch weniger als diese Evangelien geben kann. Da es nämlich in der Welt, in der wir uns befinden, vier Gegenden und vier Hauptwindrichtungen gibt und die Kirche über die ganze Erde ausgesät ist, das Evangelium aber die Säule und Grundfeste der Kirche und ihr Lebenshauch ist, so muss sie naturgemäß auch vier Säulen haben, die von allen Seiten Unsterblichkeit aushauchen und die Menschen wieder beleben. Daraus ergibt sich, dass das Wort, als Urheber des Weltalls, thronend über den Cherubinen und alles umfassend, als es den Menschen sich offenbarte, uns ein viergestaltiges Evangelium gab, das aber von einem Geiste zusammengehalten wird. Wie auch David im Verlangen nach seiner Ankunft ausruft: „Der du thronest über den Cherubinen, erscheine!“ (Ps 80,2) Die Cherubim nämlich haben vier Gesichter (Ez 1,6), und diese ihre Gesichter sind die Abbilder der Heilseinrichtung des Sohnes Gottes.

Denn „das erste Tier“, heißt es, „ist ähnlich einem Löwen“ (Offb 4,7), um seine Kraft, Herrschaft und königliche Art auszudrücken; „das zweite ähnlich einem jungen Stiere“, um seine Opfer- und Priesterstellung anzuzeigen; „das dritte hat das Angesicht eines Menschen“, um seine Ankunft in Menschengestalt aufs deutlichste zu bezeichnen; „das vierte ist ähnlich einem fliegenden Adler“, um die Gnadengabe des auf die Kirche ausströmenden Geistes kundzutun. Die Evangelien nun passen zu den Wesen, auf denen Christus sitzt.

Gegen die Irrlehren, III, 11, 8-9
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2370 am: 21. September 2015, 06:45:56 »
Brief des Apostels Paulus an die Epheser 4,1-7.11-13.

Brüder! Ich, der ich um des Herrn willen im Gefängnis bin, ermahne euch, ein Leben zu führen, das des Rufes würdig ist, der an euch erging.
Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe,
und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält.
Ein Leib und ein Geist, wie euch durch eure Berufung auch eine gemeinsame Hoffnung gegeben ist;
ein Herr, ein Glaube, eine Taufe,
ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.
Aber jeder von uns empfing die Gnade in dem Maß, wie Christus sie ihm geschenkt hat.
Und er gab den einen das Apostelamt, andere setzte er als Propheten ein, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer,
um die Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes zu rüsten, für den Aufbau des Leibes Christi.
So sollen wir alle zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, damit wir zum vollkommenen Menschen werden und Christus in seiner vollendeten Gestalt darstellen.

Psalm 19(18),2-3.4-5ab.

Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes,
vom Werk seiner Hände kündet das Firmament.
Ein Tag sagt es dem andern,
eine Nacht tut es der andern kund,

ohne Worte und ohne Reden,
unhörbar bleibt ihre Stimme.
Doch ihre Botschaft geht in die ganze Welt hinaus,
ihre Kunde bis zu den Enden der Erde.

Evangelium nach Matthäus 9,9-13.

In jener Zeit sah Jesus einen Mann namens Matthäus am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand Matthäus auf und folgte ihm.
Und als Jesus in seinem Haus beim Essen war, kamen viele Zöllner und Sünder und aßen zusammen mit ihm und seinen Jüngern.
Als die Pharisäer das sahen, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann euer Meister zusammen mit Zöllnern und Sündern essen?
Er hörte es und sagte: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.
Darum lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Denn ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2371 am: 21. September 2015, 12:26:19 »
Viele werden den Fehler machen, davon auszugehen, dass die neue Liturgie und die neue Messe — obwohl stark verändert — keinen Schaden anrichten könne.

Meine Kirche ist unfehlbar, aber sollte irgendein sogenannter Diener oder Führer in Meiner Kirche das Wort Gottes verdrehen oder die Bedeutung der Heiligen Eucharistie neu schreiben, dann lästern sie gegen Gott.

Wenn irgendwelche — ungeachtet dessen, wie hoch ihre Stellung unter euch auch sein möge — die Wahrheit leugnen, dann machen sich diese der Ketzerei schuldig und kommen nicht von Mir.

Euer Jesus

Auszug aus 908. Mein Heiliges Wort darf nicht verändert oder angepasst werden, damit es etwas anderes wird.

http://www.dasbuchderwahrheit.de/botschaften/2013/0908.htm
« Letzte Änderung: 21. September 2015, 12:28:21 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2372 am: 21. September 2015, 12:27:28 »
viele böse Aktionen gegen die Menschheit werden von den geheimen Sekten, vor denen Ich Meine Anhänger gewarnt habe, schon bald durchgeführt werden.

Ihr müsst stets wachsam bleiben und alles in Frage stellen, was euch ungewöhnlich erscheint. Denkt daran, was Ich euch gesagt habe, und haltet eure Augen jederzeit auf Mich gerichtet.

Verbringt mindestens eine Stunde pro Tag im Gebet, damit die Auswirkungen solcher Prüfungen gemindert und in einigen Fällen sogar ganz beseitigt werden. Bald werde Ich kommen und allem Leid ein Ende machen.

Meine geliebten Anhänger, bitte nehmt euch Meine Warnungen zu Herzen.

Ignoriert sie nicht.

Wenn ihr auf solche Ereignisse vorbereitet seid und wenn ihr all euer Vertrauen auf Meine Barmherzigkeit setzt, dann werde Ich euch Trost schenken und euch von eurer Angst befreien. Alles wird gut sein, aber ihr sollt wissen: Während der großen Schlacht werden jene Seelen, die Ich Mir zur Unterstützung auswähle, zu kämpfen haben.

Jedem Einzelnen von ihnen wird es schwerfallen, auf Mich, auf diese Mission oder auf dich, Meine geliebte Tochter, zu vertrauen. Nicht eine Sekunde wird der König der Lügen, der Teufel, innehalten in seinem Bestreben, diese Meine Mission zu zerstören. Jede gemeine Lüge wird verbreitet werden, um die Seelen davon abzuhalten, auf Meine Stimme zu hören.

Viele werden sich durch Zweifel davon abbringen lassen, Meine Anweisungen auszuführen, aber sie können nichts dagegen tun, dass Gott, der Ewige Vater, eingreift, um Seine Kinder zu retten.

Jeder von euch muss klar verstehen, dass Ich, euer Jesus, die Leitende Hand Bin in allem, was getan wird, um Mein Wort zu verbreiten und die Gaben, mit denen der Himmel die Menschen in diesen schweren Zeiten beschenkt, zu verteilen. Die Macht der Menschen ist groß, wenn es darum geht, Böses zu verbreiten und sich dem Wort Gottes zu widersetzen.

Die Macht der Menschen aber, die von Gott mit der Gabe des Heiligen Geistes beschenkt wurden, ist nicht zu übertreffen. Lasst nicht zu, dass Mein Werk beschmutzt und durch böse Gerüchte oder gemeinen Klatsch entweiht wird, denn Ich Bin es, euer Jesus, der verraten wird, nicht die Seelen, die Ich erwählt habe, Mein Heiliges Wort zu verkünden.

Euer Jesus

Auszug aus 1217. Habt keine Angst vor diesen Ereignissen, denn sie werden schnell vorübergehen.

http://www.dasbuchderwahrheit.de/botschaften/2014/1217.htm
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« Antwort #2373 am: 21. September 2015, 20:00:47 »
Eine raffinierte Schlinge des Bösen
vom hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort

Es gibt diejenigen, die denken, dass sie den Sohn geringschätzen, wenn sie die Mutter ehren. Sie fürchten, dass wenn sie Maria erheben, Jesus herabsetzen. Sie können es nicht ertragen, dass man Maria den Lobpreis zollt, der ihr zusteht und den die heiligen Kirchenväter ihr großzügig gespendet haben. Es ärgert sie, zu sehen, wie mehr Leute vor einem Marienaltar knien als vor dem allerheiligsten Sakrament, als gäbe es da einen Unterschied von einem zum anderen; als ob diejenigen, die zu Maria bitten, nicht durch sie zu Jesu beten würden. Sie wollen nicht, dass wir so viel von ihr sprechen und so oft zu ihr bitten.
Hier sind einige ihrer Redesarten: „Was sollen so viele Rosenkränze, so viele Bruderschaften und äußere Andachtsübungen zur Mutter Gottes? Da steckt sehr viel Unwissenheit drin. Damit gibt man die Religion dem Gespötte preis. Erzählt uns von denen, die Jesus verehren. Wir müssen uns direkt an Jesus wenden, da er unser einziger Mittler ist. Wir müssen Jesus predigen. Das ist die echte Verehrung.“ Es ist in etwa wahr, was sie sagen, doch die Schlussfolgerung, die sie ziehen, um die Verehrung der Mutter Gottes zu verhindern, ist sehr verfänglich. Es ist eine raffinierte Schlinge des Bösen unter dem Vorwand ein höheres Gut zu fördern. Denn wir können Jesus niemals mehr Ehren, als wenn wir seine Mutter ehren; und wir ehren sie ja einfach und allein nur, um ihn vollkommener zu ehren. Wir gehen zu ihr nur als ein Weg, der zum Ziel führt, nach dem wir streben, Jesus, ihren Sohn.
Mit dem Heiligen Geist preist die Kirche zuerst die Mutter Gottes und dann erst Jesus: „Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus!“ Nicht, dass Maria höher stünde oder mehr wäre als Jesus oder ihm gar gleichgestellt; das wäre eine untragbare Irrlehre. Doch um Jesus vollkommener zu loben, müssen wir zuerst Maria loben. Lasst uns mit allen wahren Marienverehrer, den falschen und überängstlichen Verehrern zum Trotz, rufen: „O Maria, du bist gebendeit unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus!“
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« Antwort #2374 am: 22. September 2015, 05:59:02 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

Maria, Mutter Christi, Mutter der Kirche

Er, die Frucht einer einzigen, heiligen Jungfrau, ist der Ruhm und die Ehre aller anderen heiligen Jungfrauen; denn sie selbst sind, wie Maria, Mütter Christi, wenn sie den Willen seines Vaters tun. Die Ehre und das Glück Mariens, die Mutter Jesu Christi zu sein, scheinen vor allem in den Worten des Herrn auf, wenn er sagt: „Wer den Willen meines himmlischen Vaters erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter“ (Mt 12,50).

So weist er auf die geistige Verwandtschaft hin, die ihn mit dem Volk verbindet, das er freigekauft hat. Seine Brüder und Schwestern sind die heiligen Männer und Frauen, die mit ihm am himmlischen Erbe teilhaben. Seine Mutter ist die ganze Kirche, weil sie es ist, die durch die Gnade Gottes die Glieder Christi hervorbringt, also die, die ihm treu ergeben sind. Seine Mutter sind auch noch alle Heiligen, die den Willen seines Vaters tun. Die fruchtbare Liebe dieser Mutter tritt in denen zu Tage, die sie ihm gebiert, bis Christus in ihnen Gestalt annimmt (Gal 4,19)…

Maria ist mit Gewissheit die Mutter der Glieder des Leibes Christi, also von uns selbst, weil sie durch ihre Liebe mitgewirkt hat, in der Kirche treue Seelen hervorzubringen, die Glieder des göttlichen Hauptes sind, dessen Mutter im Fleisch sie tatsächlich ist.

Über die heilige Jungfräulichkeit, 5
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« Antwort #2375 am: 22. September 2015, 06:00:07 »
Buch Esra 6,7-8.12b.14-20.

In jenen Tagen schrieb König Darius an die Beamten des Gebietes jenseits des Stromes: Lasst die Arbeit am Gotteshaus weitergehen! Der Statthalter der Juden und ihre Ältesten mögen das Gotteshaus an seiner früheren Stelle wieder aufbauen.
Auch ordne ich an, wie ihr die Ältesten der Juden dort beim Bau jenes Gotteshauses unterstützen sollt: Aus den königlichen Einkünften, die das Gebiet jenseits des Stroms aufbringt, sollen jenen Männern pünktlich die Kosten bezahlt werden, damit sie nicht aufgehalten werden.
Ich, Darius, habe den Befehl gegeben; man befolge ihn genau.
Die Ältesten der Juden bauten weiter. Dank der Wirksamkeit Haggais, des Propheten, und Sacharjas, des Sohnes Iddos, kamen sie gut voran. Sie konnten den Bau vollenden, wie der Gott Israels es geboten und wie Kyrus und Darius sowie der Perserkönig Artaxerxes es befohlen hatten.
Das Gotteshaus war fertig am dritten Tag des Monats Adar, im sechsten Jahr der Regierung des Königs Darius.
Die Israeliten, die Priester, die Leviten und die übrigen, die heimgekehrt waren, feierten voll Freude die Einweihung dieses Gotteshauses.
Bei der Einweihung des Gotteshauses brachten sie als Opfer dar: hundert Stiere, zweihundert Widder und vierhundert Lämmer, dazu als Sündopfer für ganz Israel zwölf Ziegenböcke, entsprechend der Zahl der Stämme Israels.
Für den Gottesdienst in Jerusalem bestellten sie die Priester nach ihren Klassen und die Leviten nach ihren Abteilungen, wie es das Buch des Mose vorschreibt.
Am vierzehnten Tag des ersten Monats feierten die Heimkehrer das Pascha-Fest.
Jeder der Priester und Leviten hatte sich gereinigt, so dass sie alle rein waren. Die Leviten schlachteten das Paschalamm für alle Heimkehrer und für ihre Brüder, die Priester, und für sich selbst.

Psalm 122(121),1-3.4-5.

Ich freute mich, als man mir sagte:
„Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern.
Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem:
Jerusalem, du starke Stadt,
dicht gebaut und fest gefügt.

Dorthin ziehen die Stämme hinauf, die Stämme des Herrn,
wie es Israel geboten ist,
den Namen des Herrn zu preisen.
Denn dort stehen Throne bereit für das Gericht,
die Throne des Hauses David.

Evangelium nach Lukas 8,19-21.

In jener Zeit kamen die Mutter Jesu und seine Brüder zu ihm; sie konnten aber wegen der vielen Leute nicht zu ihm gelangen.
Da sagte man ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und möchten dich sehen.
Er erwiderte: Meine Mutter und meine Brüder sind die, die das Wort Gottes hören und danach handeln.


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La Salette 1846



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