Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660456 mal)

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« Antwort #2856 am: 12. Januar 2016, 05:54:15 »
Hl. Hieronymus (347-420), Priester, Bibelübersetzer und Kirchenlehrer

„Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen?“

„In ihrer Synagoge saß ein Mann, der von einem unreinen Geist besessen war.“ Dieser Geist konnte die Gegenwart des Herrn nicht ertragen; es handelte sich um den unreinen Geist, der alle Menschen zum Götzendienst gebracht hatte [...] „Was für ein Einklang herrscht zwischen Christus und Beliar?“ (2 Kor 6,15); Christus und Satan konnten nicht miteinander verbündet sein. „Er schrie: Was willst du von uns?“ Derjenige, der so schreit, ist ein Einzelwesen, das im Namen mehrerer spricht; das beweist, dass ihm bewusst ist, besiegt worden zu sein, er und die Seinen.

Er rief [...]: „Was willst du von uns, Jesus von Nazareth? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes“. In großen Qualen und trotz heftiger Schmerzen, die ihn zum Schreien brachten, hat er nicht aufgehört zu heucheln. Er ist gezwungen, die Wahrheit zu sagen, seine Leiden drängen ihn dazu; aber die Bosheit hindert ihn daran, die ganze Wahrheit zu sagen. „Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazareth?“ Warum sagst du nicht, dass er der Sohn Gottes ist? Ist es denn der Nazarener, der dir Qualen verursacht, und nicht der Sohn Gottes? [...]

War  nicht Mose ein Heiliger Gottes? Und waren nicht Jesaja und Jeremia Heilige Gottes? Warum sagst du nicht zu einem von ihnen: „Ich weiß, wer du bist, Heiliger Gottes? [...] Sage nicht „Heiliger Gottes“, sondern „Heiliger Gott“. Du bildest dir ein, dass du es weißt, aber du weißt es nicht; oder wenn du es weißt, so verschweigst du es aus Falschheit. Denn er ist nicht nur der Heilige Gottes, sondern der heilige Gott.

Kommentar zum Markusevangelium, 2; 2 ; PLS 2, 125f
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2857 am: 12. Januar 2016, 05:59:04 »
Erstes Buch Samuel 1,9-20.

In jenen Tagen nachdem man in Schilo gegessen und getrunken hatte, stand Hanna auf und trat vor den Herrn. Der Priester Eli saß an den Türpfosten des Tempels des Herrn auf seinem Stuhl.
Hanna war verzweifelt, betete zum Herrn und weinte sehr.
Sie machte ein Gelübde und sagte: Herr der Heere, wenn du das Elend deiner Magd wirklich ansiehst, wenn du an mich denkst und deine Magd nicht vergisst und deiner Magd einen männlichen Nachkommen schenkst, dann will ich ihn für sein ganzes Leben dem Herrn überlassen; kein Schermesser soll an sein Haupt kommen.
So betete sie lange vor dem Herrn. Eli beobachtete ihren Mund;
denn Hanna redete nur still vor sich hin, ihre Lippen bewegten sich, doch ihre Stimme war nicht zu hören. Eli hielt sie deshalb für betrunken
und sagte zu ihr: Wie lange willst du dich noch wie eine Betrunkene aufführen? Sieh zu, dass du deinen Weinrausch los wirst!
Hanna gab zur Antwort: Nein, Herr! Ich bin eine unglückliche Frau. Ich habe weder Wein getrunken noch Bier; ich habe nur dem Herrn mein Herz ausgeschüttet.
Halte deine Magd nicht für eine nichtsnutzige Frau; denn nur aus großem Kummer und aus Traurigkeit habe ich so lange geredet.
Eli erwiderte und sagte: Geh in Frieden! Der Gott Israels wird dir die Bitte erfüllen, die du an ihn gerichtet hast.
Sie sagte: Möge deine Magd Gnade finden vor deinen Augen. Dann ging sie weg; sie aß wieder und hatte kein trauriges Gesicht mehr.
Am nächsten Morgen standen sie früh auf und beteten den Herrn an. Dann machten sie sich auf den Heimweg und kehrten in ihr Haus nach Rama zurück. Elkana erkannte seine Frau Hanna; der Herr dachte an sie,
und Hanna wurde schwanger. Als die Zeit abgelaufen war, gebar sie einen Sohn und nannte ihn Samuel, denn sie sagte: Ich habe ihn vom Herrn erbeten.

Erstes Buch Samuel 2,1bcde.4-5ab.6-7.8abcd.

Mein Herz ist voll Freude über den Herrn,
große Kraft gibt mir der Herr.
Weit öffnet sich mein Mund gegen meine Feinde;
denn ich freue mich über deine Hilfe.

Der Bogen der Helden wird zerbrochen,
die Wankenden aber gürten sich mit Kraft.
Die Satten verdingen sich um Brot,
doch die Hungrigen können feiern für immer.

Der Herr macht tot und lebendig,
er führt zum Totenreich hinab und führt auch herauf.
Der Herr macht arm und macht reich,
er erniedrigt, und er erhöht.

Den Schwachen hebt er empor aus dem Staub
und erhöht den Armen, der im Schmutz liegt;
er gibt ihm einen Sitz bei den Edlen,
einen Ehrenplatz weist er ihm zu.

Evangelium nach Markus 1,21-28.

In Kafarnaum ging Jesus am Sabbat in die Synagoge und lehrte.
Und die Menschen waren sehr betroffen von seiner Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.
In ihrer Synagoge saß ein Mann, der von einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien:
Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes.
Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn!
Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei.
Da erschraken alle, und einer fragte den andern: Was hat das zu bedeuten? Hier wird mit Vollmacht eine ganz neue Lehre verkündet. Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl.
Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2858 am: 12. Januar 2016, 06:58:39 »
Zwei Diebe am Kreuz,
Donnerstag, 10. November 2011, 15:30 Uhr

Meine innig geliebte Tochter, als Ich am Kreuze starb, waren zwei Diebe nahe bei Mir, welche zur gleichen Zeit gekreuzigt wurden.

Einer bat Mich, ihm seine Sünden zu vergeben — und er wurde gerettet. Der andere tat es nicht. Stattdessen verschloss er seine Ohren. Seine Sturheit und seine Weigerung, um Meine Barmherzigkeit zu bitten, bedeuteten, dass er nicht gerettet werden konnte.

Das gleiche wird während der „Warnung“ geschehen. Einige Meiner Kinder werden ihre Sünden eingestehen und akzeptieren, dass sie Mich verletzt haben. Sie werden ihre Buße — in aller Demut — annehmen und werden gerettet werden. Sie werden im bevorstehenden Zeitalter des Friedens ins neue Paradies eingehen.

Dann wird es jene geben, die ihre Sünden nicht als das anerkennen werden, was sie sind, nämlich eine Scheußlichkeit in den Augen Gottes, des Ewigen Vaters.

Ich werde diesen Seelen viel Zeit geben, um zu bereuen, so tief ist Meine Barmherzigkeit. Betet, dass sie Erlösung suchen werden, damit auch sie gerettet werden können. Ich möchte, dass alle Meine Kinder Mein großes Geschenk der Barmherzigkeit annehmen. Ich möchte, dass ihr alle durch die Tore des Neuen Paradieses hineingeht.

Betet, dass die verhärteten Seelen erweicht werden und Meine Hand annehmen werden. Betet, dass sie lernen werden, wie man in Meinen Augen demütig wird.

Euer Jesus
Erlöser der Menschheit

(Buch der Wahrheit)
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« Antwort #2859 am: 12. Januar 2016, 22:32:58 »
"Niemand hat Macht über den Vater. Sogar der Betrüger kann sich nicht daran zu schaffen machen oder Meinen Himmlischen Plan für die Menschheit ändern.
Der Himmel freut sich sehr wegen der Bekehrung, die sich aus diesen Meinen Botschaften für die Welt entwickelt hat. Mehr als zwei Milliarden Seelen werden sich, als ein direktes Ergebnis dieser Göttlichen Botschaften, jetzt bekehren.
Kein Mensch wird diese Arbeit aufhalten. Sie mögen es versuchen, aber das wird nutzlos sein.
Mein Göttlicher Schutz bedeckt alle Seelen, welche die Wahrheit der ewigen Erlösung in der Öffentlichkeit verkünden.
Gebt niemals auf, Kinder, egal wie hart euer Leiden wird. Leiden — vergesst das niemals — bringt euch näher zu Meinem Himmlischen Königreich.
Ihr, Meine Kinder, werdet in Kürze jubeln, wenn ihr die Gnaden fühlt, die durch Meinen Sohn auf euch ausgegossen werden.
Bleibt wachsam. Betet auch weiterhin für alle Seelen und zweifelt niemals auch nur für eine Minute daran, dass Ich es bin, euer Ewiger Vater, der euch durch diese Botschaften Frieden im Geist und an Leib und Seele bringt.
Behandelt diese Botschaften als etwas Heiliges. Sie sind und werden immer in Übereinstimmung mit Meinem Wort sein, das den Menschen seit dem Anfang der Zeit gegeben wurde. Sie werden die Flamme in eurer Seele auf eine Art und Weise entzünden, dass ihr es schwer finden werdet, dies zu ignorieren.
Erlaubt Meinem Geist, euch zu erreichen, und entspannt euch. Nur dann kann Ich eure Seele berühren, so dass ein Funke der Erkenntnis euer Herz anzünden wird."
(Worte von Gottvater,  302  , Buch der Wahrheit)
« Letzte Änderung: 12. Januar 2016, 22:35:12 von Tina 13 »
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« Antwort #2860 am: 13. Januar 2016, 06:41:51 »
Hl. Hilarius von Poitiers

Bischof, Kirchenlehrer

* um 315 Poitiers
† Anfang Januar 367 daselbst
Hilarius, in Poitiers um 315 geboren, im Mannesalter getauft; um 350 Bischof in seiner Heimatstadt. Er kämpfte gegen die­ arianische Irrlehre (Leugnung der Gottheit Christi), darin dem hl. Athanasius vergleichbar (2. Mai). Von Kaiser Konstantius wurde er nach dem Osten des Reiches verbannt. Dort schrieb er sein Hauptwerk „Über die Dreifaltigkeit“. Nach dem Tod des Konstantius konnte Hilarius wieder nach Poitiers zurückkehren, wo er um 367 starb. Er war ein Kenner der Heiligen Schrift (Erklärungen zu den Psalmen und zum Matthäus­evangelium) und verfasste auch lateinische Hymnen.


Das Unsagbare

„Es blieb mir nichts anderes übrig: Mit meinen ungeschickten Worten versuchte ich, die unaussprechlichen Mysterien zu erklären. An die Zufälligkeiten der menschlichen Sprache lieferte ich die Geheimnisse aus, die eigentlich in der gläubigen und ehrfürchtigen Seele verwahrt bleiben müssten.“ (Hilarius, über den Glauben an die Arianer)
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« Antwort #2861 am: 13. Januar 2016, 06:49:09 »
Erstes Buch Samuel 3,1-10.19-20.

In jenen Tagen versah der junge Samuel den Dienst des Herrn unter der Aufsicht Elis. In jenen Tagen waren Worte des Herrn selten; Visionen waren nicht häufig.
Eines Tages geschah es: Eli schlief auf seinem Platz; seine Augen waren schwach geworden, und er konnte nicht mehr sehen.
Die Lampe Gottes war noch nicht erloschen, und Samuel schlief im Tempel des Herrn, wo die Lade Gottes stand.
Da rief der Herr den Samuel, und Samuel antwortete: Hier bin ich.
Dann lief er zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen. Geh wieder schlafen! Da ging er und legte sich wieder schlafen.
Der Herr rief noch einmal: Samuel! Samuel stand auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Eli erwiderte: Ich habe dich nicht gerufen, mein Sohn. Geh wieder schlafen!
Samuel kannte den Herrn noch nicht, und das Wort des Herrn war ihm noch nicht offenbart worden.
Da rief der Herr den Samuel wieder, zum drittenmal. Er stand auf und ging zu Eli und sagte: Hier bin ich, du hast mich gerufen. Da merkte Eli, dass der Herr den Knaben gerufen hatte.
Eli sagte zu Samuel: Geh, leg dich schlafen! Wenn er dich wieder ruft, dann antworte: Rede, Herr; denn dein Diener hört. Samuel ging und legte sich an seinem Platz nieder.
Da kam der Herr, trat zu ihm heran und rief wie die vorigen Male: Samuel, Samuel! Und Samuel antwortete: Rede, denn dein Diener hört.
Samuel wuchs heran, und der Herr war mit ihm und ließ keines von all seinen Worten unerfüllt.
Ganz Israel von Dan bis Beerscheba erkannte, dass Samuel als Prophet des Herrn beglaubigt war.

Psalm 40(39),2.4ab.7-8.9-10.

Ich hoffte, ja ich hoffte auf den Herrn.
Da neigte er sich mir zu und hörte mein Schreien.
Er legte mir ein neues Lied in den Mund,
einen Lobgesang auf ihn, unsern Gott.

An Schlacht- und Speiseopfern hast du kein Gefallen,
Brand- und Sündopfer forderst du nicht.
Doch das Gehör hast du mir eingepflanzt;
darum sage ich: Ja, ich komme.
In dieser Schriftrolle steht, was an mir geschehen ist.

Deinen Willen zu tun, mein Gott, macht mir Freude,
deine Weisung trag' ich im Herzen.
Gerechtigkeit verkünde ich in großer Gemeinde,
meine Lippen verschließe ich nicht; Herr, du weißt es.

Evangelium nach Markus 1,29-39.

In jener Zeit ging Jesus zusammen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas.
Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen mit Jesus über sie,
und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf. Da wich das Fieber von ihr, und sie sorgte für sie.
Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus.
Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt,
und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu reden; denn sie wussten, wer er war.
In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten.
Simon und seine Begleiter eilten ihm nach,
und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm: Alle suchen dich.
Er antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort predige; denn dazu bin ich gekommen.
Und er zog durch ganz Galiläa, predigte in den Synagogen und trieb die Dämonen aus.
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« Antwort #2862 am: 13. Januar 2016, 21:45:23 »
Höre Mein Volk: Eine Drangsal, wie auf der Erde nie zuvor gesehen wurde, nähert sich!

9. Januar 2016, 8.30 Uhr – Aufruf von Gott Vater an die Menschheit.

Mein Friede sei mit dir, Mein Volk, Meine Herde. Die Tage dieses Jahres werden viel kürzer sein, die Bosheit dieser Menschheit hat alles beschleunigt, was geschrieben steht. Würden die Tage nicht verkürzt, würden sich die Gerechten auch nicht retten; es gäbe keine Überlebenden die den Neuen Himmel und die Neue Erde bewohnen würden. Die Verkürzung der Tage ist ein weiteres Signal, das euch der Himmel gibt, damit ihr vorbereitet seid.

Die Bosheit und die Sünde dieser Menschheit zerbricht die Harmonie von allem was Ich erschaffen habe. Alles im Universum wird desynchronisiert durch die Sünde und die Bosheit der Menschen; erinnert euch daran, was Ich schon gesagt habe: Ihr seid spirituelle Wesen in einem spirituellen Universum; die Sünde eines einzigen Menschen beeinflusst viele und die Sünde von vielen beeinflusst das ganze Universum.

Es nähern sich die Tage der großen Hungersnot, ihr müsst euch daran gewöhnen nur mit dem Nötigsten zu leben; vergeudet eure Nahrung nicht, denn es kommen Tage des Mangels; Tage wo ein Stück Brot zu erhalten, einen Schatz zu besitzen ist. Euer materieller Reichtum wird euch nicht helfen; weil ihr bereits nichts mehr zu essen habt. Es werden Tage des Jammers sein und der großen Dürre, die Erde wird gegen den Menschen rebellieren und nur schlechte Früchte geben. Der Aufschrei und die Verzweiflung bemächtigt sich vieler und die Hungersnot wird so groß sein, dass viele Frauen ihre eigenen Kinder kochen und sie werden ihnen als Mahl dienen (Klagelieder 4,10).

Höre Mein Volk: Eine Drangsal, wie auf der Erde nie zuvor gesehen wurde, nähert sich! Der Krieg wird der Beginn von allem sein; die nukleare Verseuchung verbreitet sich durch die Lüfte und die Sonne verliert ihren Schein; an vielen Orten wird es Finsternis geben und das Klima ändert vollständig. Die kontaminierte Erde wird nicht mehr grün werden, noch Früchte geben, die nukleare Verseuchung wird viele Orte in Wüsten verwandeln.

In sehr wenigen Nationen gibt es noch Wasser, nur jene, die Mir treu geblieben sind, können das kostbare Nass haben. Das Wasser wird rarer sein als das Gold von Ofir; arm sind jene Nationen, die Mir den Rücken gekehrt haben, denn in der gleichen Weise werden sie morgen behandelt! Denkt nach ihr gottlosen Nationen, denn es nähern sich die Tage Meiner Gerechtigkeit! Kommt zu Mir zurück, bevor Meine Gerechtigkeit kommt, damit ihr morgen nicht zu jammern habt!

Der Reiter der Hungersnot hat begonnen seinen Becher über die Bewohner der Erde auszuschütten. Rennt und bringt eure Rechnungen in Ordnung, Mein Volk, denn die Nacht Meiner Gerechtigkeit ist nahe! Meine Warnung ist die letzte offene Türe Meiner Barmherzigkeit. Seid vorbereitet, denn dieser Tag ist nahe, damit euch die Nacht nicht ergreift bevor ihr eure Rechnungen in Ordnung habt, denn seid euch sehr bewusst, dass die Nacht die Zeit der Gerechtigkeit ist und schon gibt es niemanden mehr, der euch zuhört. Denkt daran, dass Ich komme um von euch eine Bestandesaufnahme eures Lebens und eurer Arbeiten zu fordern und viele, die Mich nicht hören wollen werden verloren gehen und nicht mehr auf diese Erde zurückkommen.

Beeilt euch also, denn der große und furchtbare Tag des Herrn ist nahe! Euer Vater, Jahwe, Herr der Nationen.

(Enoch)
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« Antwort #2863 am: 13. Januar 2016, 21:48:41 »

Isaak der Syrer (7. Jh.), Mönch in Ninive bei Mossul im heutigen Irak, Heiliger der orthodoxen Kirchen

„Lange vor Tagesanbruch stand Jesus auf und ging an einen einsamen Ort“

Nichts macht die Seele so rein und fröhlich, nichts hellt sie so auf und vertreibt böse Gedanken, wie Nachtwachen. Deshalb haben unsere Väter am mühsamen Nachtwachen festgehalten und die Regel eingeführt, während ihres ganzen asketischen Lebens nachts zu wachen. Vor allem deshalb, weil sie gehört hatten, dass unser Retter uns zu verschiedenen Anlässen durch sein lebendiges Wort dazu einlädt: „Wacht und betet allezeit“ (Lk 21,36); „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet“ (Mt 26,41); und „Betet ohne Unterlass“ (1 Thess 5,17).

Er gibt sich nicht damit zufrieden, uns mit Worten darauf hinzuweisen. Er hat uns auch in seiner Person ein Beispiel gegeben und das Gebet mehr geachtet und gepflegt als alles andere. Deshalb hat er sich zum Beten immer von den anderen entfernt, und das nicht etwa nach Gutdünken. Als Zeit hat er die Nacht und als Ort die Wüste gewählt, auf dass auch wir Menschenansammlungen und Lärm meiden und dazu fähig werden, in der Einsamkeit zu beten.

Deshalb haben unsere Väter diese kostbare Lehre über das Gebet so angenommen, als ob sie von Christus selbst gekommen wäre. Und sie haben sich dafür entschieden, nachts zu wachen und zu beten, wie der Apostel Paulus es befohlen hatte, vor allem, um durch das ständige Gebet den Herrn ohne Unterlass nahe zu sein [...] Es dringt nichts von außen an sie heran, nichts beeinträchtigt die Reinheit ihres Verstandes. Dies würde die Nachtwachen stören, die sie doch mit Freude erfüllen und das Licht der Seele sind.

Asketische Abhandlungen
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La Salette 1846



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