Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660683 mal)

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« Antwort #2936 am: 01. Februar 2016, 06:49:20 »
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Kleine Kinder, keine weiteren Kommunionen mehr in die Hand, ferner keine Laien die Kommunion austeilen, denn dieses Sakrileg lässt viele Seelen verloren gehen!

27. Januar 2016, 13.45 Uhr – Aufruf von Maria Rosa Mystica an ihre Bevorzugten und an das Volk Gottes.

Kleine Kinder Meines Herzens, der Friede des Herrn sei mit euch allen. Meine Kleinen, mit der Heiligen Eucharistie werden viele Sakrilegien begangen. Mein Sohn wird durch die unwürdigen und unreinen Hände Meiner Laienkinder in Seiner Gottheit geschändet. Als Mutter des Sohnes Gottes und Mutter der Menschheit, bitte Ich euch, Meine bevorzugten Kinder (Priester) dass ihr diesen Gräuel stoppt! Nie wieder außerordentliche Spender der Eucharistie, nie mehr Kommunionen in die Hand! Der Leib und das Blut Meines Sohnes werden durch viele Laien geschändet, die sich Befugnisse nehmen, die nur den Priestern zustehen und anderen geweihten Ministern als da sind: der Papst, die Kardinäle und Bischöfe. Keine Hand, die nicht für den priesterlichen Dienst geweiht ist, darf Meinen Sohn berühren.

Kleine Kinder, die Menge der eucharistischen Schändungen, die durch die sogenannten außerordentlichen Spender der Eucharistie begangen werden, ist erschütternd. Viele Meiner kleinen Laienkinder drängen, mit der Nachgiebigkeit der Priester, in vielen Kirchen auf die Ausübung des Eucharistiedienstes; gemeinsam ist vielen von ihnen der Stolz und er hat den Punkt erreicht, dass viele Entscheidungen, die der Priester treffen sollte, die Laien treffen. Welchen Schmerz fühle Ich in Meinem Herzen, sehen zu müssen wie viele Meiner Laienkinder die heiligen Gefäße entweihen, mit ihren unwürdigen Händen den Kelch aus den Tabernakeln nehmen, wo die Heiligen Hostien aufbewahrt werden! Ich sage euch: Nur die geweihten Hände Meiner Bevorzugten dürfen den Kelch mit den geweihten Hostien berühren, und nur ihre Hände dürfen die Kommunion austeilen!

Ich bitte euch, kleine bevorzugte Kinder: Übertragt dieses heilige Amt nicht mehr an Meine kleinen Laienkinder; damit ihr nicht Gefangene der Schuld werdet; legt eure Bequemlichkeit ab und erfüllt euren priesterlichen Dienst, der euch verliehen wurde! Ich frage euch, Meine Bevorzugten: Was werdet ihr morgen Meinem Vater antworten, wegen allen Missbräuchen und Schändungen, die viele von euch gegen die Gottheit Seines Sohnes verübt haben? Der Himmel weint mit Mir, Ich sehe wie der Sakramentale Jesus in vielen Seiner Häuser geschändet und befleckt wird!

Mein Widersacher freut sich über jede Profanierung, die Meinem Sohn zugefügt wird. Viele geweihte Hostien gehen verloren und geraten in die satanischen Kirchen für die Feier von schwarzen Messen. Mein Widersacher hat viele Häuser Meines Sohnes infiltriert, durch die vielen außerordentliche Spender der Eucharistie, die dienen um geweihte Hostien für den satanischen Kult zu stehlen. Tausende geweihter Hostien werden verkauft und ihr Wert ist abhängig vom Minister der Kirche, der sie geweiht hat, entsprechend ist ihr Preis. Eine Hostie geweiht durch den Papst, einen Kardinal oder Bischof wird mit einem höheren Preis bezahlt und damit werden satanische Riten durchgeführt um besonders dem eucharistischen Leib Meines Sohnes, der in Seiner Kirche gegenwärtig ist, Verletzungen zuzufügen. Die Satanisten zerstören religiöse und priesterliche Gemeinschaften durch diese von den höchsten Ministern der Kirche geweihten Hostien.

Meine Bevorzugten, Ich bitte euch, dass ihr diese Schändungen der Gottheit Meines Sohnes stoppt, die von seiten Meiner Laienkinder geschehen. Jede Schändung und Profanierung, die Meinem Sohn zugefügt wird, ist ein Schwert, das Mein Herz durchbohrt. In der Hölle befinden sich viele Meiner Bevorzugten, die im Leben diese Beleidigungen der Göttlichkeit Meines Sohnes erlaubten und bei ihnen sind viele Laien, außerordentliche Spender, deren geistiger Stolz ihnen nicht erlaubte wiedergutzumachen und von Gott Verzeihung zu erbitten für solchen abscheulichen Missbrauch.

Als Mutter der geweihten Seelen in dieser Meiner Fürsprache als Rosa Mystica, bitte Ich euch Meine bevorzugten Kinder von ganzem Herzen, so schnell wie möglich mit dieser Beleidigung und Schande aufzuhören, die sich gegen die Gottheit Meines Sohnes richtet; dass ihr morgen nicht zu klagen habt. Kleine Kinder, keine weiteren Kommunionen mehr in die Hand, ferner keine Laien die Kommunion austeilen, denn dieses Sakrileg lässt viele Seelen verloren gehen! Eure Mutter, Maria Rosa Mystica.

Gebt Meine Botschaften der ganzen Menschheit bekannt.

(Enoch)
« Letzte Änderung: 02. Februar 2016, 06:25:28 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2937 am: 02. Februar 2016, 06:41:10 »
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307. Füllt die verlorene Zeit

27. Dezember 2015; Fest der Heiligen Familie, № 307
Jesus spricht:
Mein Kind!
Von Osten ertönen die Posaunen und sie verkünden nichts Neues.
Was gestern schon war, wird morgen vermehrt sein.
Mein Kind!
Im Süden durchbrechen sie den Nebel und schreiten an den verschlossenen Türen vorbei.
Im Osten brennt man die Felder nieder, damit man im Westen nichts zu essen hat.
Doch wer sich füllt mit Meiner Liebe und Wahrheit, wird nicht hungern und nicht dürsten.

Viele Häuser füllen sich mit Gleichgesinnten, die nach Meinen Geboten leben.
Das Brot vermehrt sich, so wie das Wasser.
Das Feld bringt reiche Frucht und die Körbe füllen sich.

Mein Kind! (Jesus spricht sehr traurig)
Sie werden um Meinetwillen verfolgt.
Sie werden um Meinetwillen gefoltert.
Sie werden um Meinetwillen leiden.
Sie werden um Meinetwillen sterben.
Im Herzen – nicht in der Seele – doch oft am Leibe.
Die Welt ist kalt und liegt gefroren am Boden.
Würde Meine ganze königliche Liebe die Erde durchdringen,
würden viele sterben, in ihrem eigenen eisigen Wasser.

So hauche Ich in Meiner Barmherzigkeit, Meine Liebe, immer wieder in die Herzen der Seelen, die so erkaltet sind, damit sie umkehren und nicht verloren gehen durch ihre kalten eisigen Herzen.
Die Zeit ist ernst.
Viele leben im neuen Jahr weiter wie bisher.
Sie reden über so vieles, aber nicht über die kommende, ewige Zeit.
Diese „Zeit“ legte sich in Meine Zeit – in die Zeit Meines Lebens auf Erden – um den Menschen durch Meine Zeit auf Erden die Ewigkeit – die gemeinsame Zeit, die gemeinsame Ewigkeit mit Mir, – zu schenken.

Ich wurde empfangen durch den Heiligen Geist aus der Wurzel der Dreifaltigen Liebe, geboren von der Jungfrau Maria.
Ihr Bräutigam der Heilige Josef war, ist und bleibt in alle Ewigkeit.
Es ist das größte Geheimnis bis zu jener Stunde, wo ihr von diesem Leben scheiden werdet, um in die Reinigung einzutauchen, damit ihr würdig werdet in Heiligkeit die Geheimnisse Gottes zu schauen in seiner „Zeit“, die im Himmel keine Zeit kennt.
Nicht wie die Zeit hier auf Erden.
Wer kann es verstehen?

Sie werden kommen und jedes Wort, das aus Meinem Munde kam, zerlegen.
Gestern, heute und auch morgen.
Glaube – bedeutet Freiheit.
Freiheit – bedeutet Friede. Friede – bedeutet Liebe.
Liebe – bedeutet Vertrauen. Vertrauen – bedeutet Glaube.
Und wer Mein Wort nicht annimmt, soll es nicht zerreißen oder gar beschmutzen.
Es steht jedem frei.
Es steht jedem frei: zu glauben oder nicht zu glauben.
Es steht jedem frei: bei Mir zu wohnen oder nicht bei Mir zu wohnen.
Befreit eure Herzen von allem Übel, das in der Sünde liegt, durch die heilige Beichte.
Sie schenkt euch die Freiheit, denn Ich bin es selber, der euch die Sünden vergibt, wenn Reue und Einsicht in euren Herzen liegen.
Die Zeit liegt im Weh. Ich sagte es schon.
Und viele Meiner Kinder nutzen ihre Zeit hier auf Erden nicht, um Gutes zu tun und um Mir zu dienen.

So wird die verlorene Zeit sich tief in die Seelen legen und sie werden mit ihrer verlorenen Zeit in das Feuer der Reinigung tauchen – mit der gefüllten Zeit der Sünden – bis die verlorene Zeit sich füllt und die Sündenzeit erlischt:
in der gerechten Barmherzigkeit Gottes und durch die Gebete der Menschen auf Erden, zusammen mit den Bitten der Heiligen des Himmels.
Diese Zeit erscheint den Ärmsten am längsten und am schmerzlichsten.
So ist es. So wird es sein um der Gerechtigkeit willen, die die Zeit, die verloren ging, füllen muss und wird; Die die Sündenzeit vertreiben muss und wird.

Mein Kind!
Ich rufe in die Herzen der Menschen, die guten Willens sind:
Lebt eure Erdenzeit in vereinter Weise, mit den Geboten des Vaters im Himmel, und bleibet in Meiner Liebe!
Ich segne euch. Ich segne eure Familien.
Ja, eure Familien – die auch Meine Familien sind – segne Ich.
Bleibet in Meiner Liebe, damit eure Liebe Frucht bringe: in euren Familien; bei eurem Nächsten.
Ich danke euch!
Die Wahrheit leuchte in euren Herzen auf.
Die Liebe leuchte in euren Herzen auf.
Der Glaube leuchte in euren Herzen auf.
Die Hoffnung leuchte in euren Herzen auf.

Ich segne euch in dieser Zeit,
damit ihr das Ziel – die kommende ewige Zeit – erreicht.
Bleibet in Meiner Liebe

(Morgenröte Botschaften)
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« Antwort #2938 am: 02. Februar 2016, 06:44:45 »
Fest Darstellung des Herrn - Lichtmess - Tag des gottgeweihten Lebens

Das Fest am 40. Tag nach der Geburt des Herrn wurde in Jeru­salem mindestens seit Anfang des 5. Jahrhunderts gefeiert; es wurde „mit gleicher Freude wie Ostern begangen“ (Bericht der Pilgerin Aetheria). In Rom wurde es um 650  eingeführt. Der Festinhalt ist vom Evangelium her gegeben (Lk 2, 22-40). Im Osten wurde es als „Fest der Begegnung des Herrn“ verstanden: der Messias kommt in seinen Tempel und be­gegnet dem Gottesvolk des Alten Bundes, vertreten durch Si­meon und Hanna. Im Westen wurde es mehr ein Marienfest: „Reinigung Marias“ nach dem jüdischen Gesetz (Lev 12). Kerzenweihe und Lichterprozession kamen erst später hinzu. Seit der Liturgiereform von 1960 wird „Mariä Licht­mess“ auch in der römischen Kirche wieder als Fest des Herrn gefeiert: Fest der „Darstellung des Herrn“. 

Kerzenweihe: 

"Seht, Christus, der Herr, kommt in Macht und Herrlichkeit, er wird die Augen seiner Diener erleuchten. Halleluja. Gott, du Quell und Ursprung allen Lichtes, du hast am heutigen Tag dem greisen Simeon Christus geoffenbart als das Licht zur Erleuchtung der Heiden. Segne die Kerzen die wir in unseren Händen tragen und zu deinem Lob entzünden. Führe uns auf dem Weg des Glaubens und der Liebe zu jenem Licht, das nie erlöschen wird. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen"
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« Antwort #2939 am: 02. Februar 2016, 06:47:58 »
Alfred Delp, Priester, Ordensmann, Journalist, Märtyrer

* 15. September 1907 in Mannheim in Baden-Württemberg
† 2. Februar 1945 in Berlin-Plötzensee

Alfred Delp, wurde am 15.September 1907 im Wöchnerinnenasyl Luisenheim in Mannheim geboren und zwei Tage später dort getauft. Bei der späteren katholischen Hochzeit der Eltern musste sein evangelischer Vater schriftlich zusagen, dass die aus dieser Ehe hervorgehenden Kinder katholisch getauft und erzogen werden. Dieses Versprechen konnte der Vater nicht einhalten, denn die junge Familie musste aus wirtschaftlichen Gründen bei den evangelischen Eltern des Vaters in Hüttenfeld leben, wo die Großmutter, stolz auf ihre evangelische Familientradition, die evangelische Erziehung des Jungen durchsetzte, was zu Dauerkonflikt in der Familie führte. Er besuchte die evangelische Volksschule und feierte am 28.März 1921 seine Konfirmation. Trotzdem hielt der 14-jährige weiterhin Kontakt zur katholischen Pfarrgemeinde. Nach einem Streit mit dem Pastor trennte sich der Jugendliche von der evangelischen Kirche. Bereits im Juni des gleichen Jahres erhielt er die Erstkommunion und wurde gefirmt. Er wurde durch die katholische Jugendbewegung "Bund Neudeutschland" geprägt und trat gleich nach dem Abitur 1926 in den Jesuitenorden ein, wo seine intellektuelle Begabung und Belesenheit geschätzt, seine protestantischen Neigungen aber kritisiert wurden. Er studierte Theologie und Philosophie und promovierte mit einer Arbeit über Martin Heidegger. Als Erzieher und Lehrer wirkte er dann am Kolleg St.Blasien im Schwarzwald.

Schon früh setzte sich Delp mit dem Nationalsozialismus auseinander. 1937 wurde er zum Priester geweiht, wirkte als Arbeiterseelsorger und als Journalist bei der von Jesuiten herausgegebenen Monatszeitschrift "Stimmen der Zeit", die 1939 verboten wurde, und war dann als Seelsorger in München-Bogenhausen tätig. Seine kritischen Predigten wurden geschätzt; die Unvereinbarkeit von Christentum und Nationalsozialismus war ihm unverkennbar: "Wo Konflikt ist, muss gefochten werden, ohne Kompromiss und Feigheit". Delp setzte sich aktiv für verfolgte Juden ein. 1941 begegnete er in Berlin Helmuth James Graf von Moltke, der ihn für seinen Kreisauer Kreis gewann, wo er als Experte für Gesellschaft und Wirtschaft des von diesem Kreis geplanten deutschen Staates nach dem Ende der Nazi-Diktatur fungierte. Der Kreisauer Kreis stand im Widerstand gegen den Nationalsozialismus, nach Graf von Stauffenbergs Attentat vom 20.Juli 1944 flog der Kreis auf, seine Mitglieder wurden verhaftet; Delp wurde am 28.Juli festgenommen und nach Berlin in die Strafanstalt Tegel gebracht. Dort wurde er schwer misshandelt und gefoltert. "Der Herrgott holt uns von allen Postamenten herunter" kritzelte er gequält und verzweifelt mit gebundenen Händen auf einen Zettel. Während der Haftzeit machte ihm die Gestapo das Angebot der "Freilassung gegen Ordensaustritt", was aber von Delp ausgeschlagen wurde. Delp legte am 8.Dezember 1944 in der Haftanstalt Berlin-Tegel seine letzten, feierlichen Gelübde ab.

Im Januar 1945 begann vor dem Volksgerichtshof unter Roland Freisler der Prozess wegen Hochverrats. Er wurde am 11. Januar 1945 zu Tode verurteilt und schrieb: "Nicht traurig sein. Betet für mich, ich helfe euch auch ..... Jetzt muss ich mich ganz loslassen .... Was auch immer kommen mag, es sei gegeben für Euch und dieses Volk als Samen und Opfer." Am 2. Februar 1945 wurde er im Gefängnis in Berlin-Plötzensee erhängt. Seine Asche wurde auf Feldern verstreut, die Veröffentlichung einer Todesanzeige verboten.
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« Antwort #2940 am: 02. Februar 2016, 06:49:37 »
Sel. John Henry Newman (1801-1890), Theologe und Kardinal, Gründer der Oratorianergemeinschaft in England

„Meine Augen haben Dein Heil gesehen“

Heute wird uns die stillschweigende Tat der göttlichen Vorsehung in Erinnerung gerufen. Seit langem vorgesehene Ereignisse fügen sich ruhig in den Zeitenlauf ein; gleichzeitig aber bleiben die Besuche des Herrn unvorhergesehen und geheimnisvoll. Betrachtet, was sich hier ereignet […]

In dieser Szene gibt es natürlich nichts Außergewöhnliches und nichts Beeindruckendes; in der Welt werden Leute wie die Eltern dieses Kindes, so arm wie sie sind, und die beiden Greise kaum beachtet - man geht weiter. Nichtsdestotrotz findet hier eine alte und wunderbare Prophezeiung ihre feierliche Erfüllung. Das Kind, das man auf den Armen trägt, ist der Erlöser der Welt, der wahrhaftige Erbe, der als Unbekannter kommt und sein eigenes Haus besucht. Der Prophet hatte gesagt: „Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht [...] Doch wer erträgt den Tag, an dem er kommt?“ (Mal 3,1.2); und jetzt kommt er, um es in Besitz zu nehmen. Mehr noch: der greise Simeon wird mit den Gaben des Geistes erfüllt [...]: Freude, Danksagung, Hoffnung, geheimnisvoll mit Furcht, Schauder und Schmerz vermischt. Auch Hanna wird zur Prophetin [...], und diese Zeugen, an die sie sich wendet, sind das wahre Israel, das glaubend die Erlösung der Welt erwartet nach den Verheißungen […] „Die künftige Herrlichkeit dieses Hauses wird größer sein als die frühere […]“ (Hag 2,9). Jetzt ist sie da, diese Herrlichkeit: ein kleines Kind mit seinen Eltern, zwei Greise und versammelte Menschen ohne Namen, deren Anwesenheit keine Folgen hat. „Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es an äußeren Zeichen erkennen könnte […]“ (Lk 17,20).

So hat sich Gott immer bei seinem Erscheinen kundgetan […]: das Schweigen, das plötzliche Kommen, die Überraschung für die Welt, aller bekannten Voraussagen zum Trotz, die allen bekannt sind, deren Sinn die wahrhaftige Kirche erfasst und deren Erfüllung sie erwartet […] Es kann auch nicht anders sein. Die Ankündigungen Gottes sind eindeutig, doch die Welt läuft weiter; in ihre Beschäftigungen vertieft, können die Menschen den Sinn der Geschichte nicht erkennen [...] In jeder Epoche bleibt die Welt blind, doch die verborgene Vorsehung Gottes wird Tag um Tag mehr Wirklichkeit.   

Predigt „Secrecy and Suddenness of Divine Visitations“ PPS t. 2, n° 10

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« Antwort #2941 am: 02. Februar 2016, 06:51:58 »
Buch Maleachi 3,1-4.

So spricht Gott, der Herr: Seht, ich sende meinen Boten; er soll den Weg für mich bahnen. Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Bote des Bundes, den ihr herbeiwünscht. Seht, er kommt!, spricht der Herr der Heere.
Doch wer erträgt den Tag, an dem er kommt? Wer kann bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer im Schmelzofen und wie die Lauge im Waschtrog.
Er setzt sich, um das Silber zu schmelzen und zu reinigen: Er reinigt die Söhne Levis, er läutert sie wie Gold und Silber. Dann werden sie dem Herrn die richtigen Opfer darbringen.
Und dem Herrn wird das Opfer Judas und Jerusalems angenehm sein wie in den Tagen der Vorzeit, wie in längst vergangenen Jahren.

Psalm 24(23),7.8.9.10.

Ihr Tore, hebt euch nach oben,
hebt euch, ihr uralten Pforten;
denn es kommt der König der Herrlichkeit.
Wer ist der König der Herrlichkeit?
Der Herr, stark und gewaltig,
der Herr, mächtig im Kampf.

Ihr Tore, hebt euch nach oben,
hebt euch, ihr uralten Pforten;
denn es kommt der König der Herrlichkeit.
Wer ist der König der Herrlichkeit?
Der Herr der Heerscharen,
er ist der König der Herrlichkeit.

Evangelium nach Lukas 2,22-40.

Es kam für die Eltern Jesu der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen,
gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein.
Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.
In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist ruhte auf ihm.
Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe.
Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war,
nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten:
Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.
Denn meine Augen haben das Heil gesehen,
das du vor allen Völkern bereitet hast,
ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.
Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden.
Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird.
Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.
Damals lebte auch eine Prophetin namens Hanna, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt;
nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten.
In diesem Augenblick nun trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.
Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück.
Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit, und seine Gnade ruhte auf ihm.
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« Antwort #2942 am: 03. Februar 2016, 06:35:28 »
Privatbotschaft vom 2. Februar 2016 an Mirjana

„Liebe Kinder! Ich habe euch gerufen und rufe euch von neuem auf, meinen Sohn zu erkennen, um die Wahrheit zu erkennen. Ich bin mit euch und ich bete, dass ihr erfolgreich seid. Meine Kinder, ihr müsst viel beten, damit ihr umso mehr Liebe und Geduld habt, damit ihr das Opfer zu ertragen wisst und damit ihr arm im Geiste seid. Mein Sohn ist durch den Heiligen Geist immer bei euch. Seine Kirche wird in jedem Herzen, das Ihn erkennt, geboren. Betet, dass ihr meinen Sohn erkennen könnt, betet, dass eure Seele eins mit Ihm sei. Das ist das Gebet, das ist die Liebe, die andere anzieht und euch zu meinen Aposteln macht. Ich schaue euch mit Liebe, mit mütterlicher Liebe an. Ich kenne euch, ich kenne eure Schmerzen und Traurigkeiten, weil auch ich in Stille gelitten habe. Mein Glaube gab mir Liebe und Hoffnung. Ich wiederhole, die Auferstehung meines Sohnes und meine Aufnahme in den Himmel sind Hoffnung und Liebe für euch. Deshalb, meine Kinder, betet, dass ihr die Wahrheit erkennt, dass ihr einen festen Glauben habt, der euer Herz führen wird und der eure Schmerzen und Leiden in Liebe und Hoffnung zu verwandeln weiß. Ich danke euch.“

Aus dem Kroatischen ins Deutsche übersetzt von Vikica Dodig, Marija Vasilj und Schwanhild Heintschel-Heinegg.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2943 am: 03. Februar 2016, 06:40:31 »
Hl. Blasius

Bischof von Sebaste, Märtyrer, Nothelfer
* 2. Hälfte 3. Jahrhundert in Sebaste, heute Sivas in der Türkei
† um 316 daselbst

Blasius war Bischof von Sebaste in Armenien. Nach der Legende erlitt er unter Kaiser Licinius um 316 einen grausamen Märtyrertod. Im Gefängnis soll er einem Knaben, der eine Fischgräte verschluckt hatte, das Leben gerettet haben; deshalb wird er im Osten und Westen gegen Halsleiden angerufen (Blasius-Segen seit dem 16. Jahrhundert). Seit dem späten Mittelalter gilt er als einer der Vierzehn Nothelfer.
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La Salette 1846



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