Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662536 mal)

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« Antwort #3584 am: 12. Juni 2016, 15:10:59 »
Maria,
Mächtige Herrin der Seelen,
Königin des Himmels und der Erde,
Mutter der Erlösung und Befreiung,
Hoffnung, Trost und Zuflucht der Sünder,
erwirke in uns durch die Aufopferung des kostbaren Blutes Deines vielgeliebten Sohnes unseres HERRN Jesus Christus
und durch das Gnadenwirken Deiner Liebesflamme,
die totale Vergebung, Befreiung, Reinigung und Wiedergeburt.

Amen
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3585 am: 12. Juni 2016, 15:52:22 »
 ;ghjghg

TAGESGEBET
Gott, du unsere Hoffnung und unsere Kraft,
ohne dich vermögen wir nichts.
Steh uns mit deiner Gnade bei,
damit wir denken, reden und tun was dir gefällt.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Amen
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3586 am: 12. Juni 2016, 15:55:05 »
Kleine Kinder, die Fahne des Kommunismus wird sich über viele Nationen ausbreiten und sehr bald kommt sie nach Rom!

8. Juni 2016, 14.10 Uhr – Aufruf von Maria, Hilfe der Kinder Gottes.

Kleine Kinder Meines Herzens, der Friede Meines Herrn sei mit euch allen.

Kleine Kinder, bleibt vereint mit Meinem Sohn und dieser Mutter, die euch so sehr lieben; besucht so oft ihr könnt die Heilige Messe und nährt euch mit dem Leib und dem Blut Meines Sohnes. Betet jeden Tag Meinen Heiligen Rosenkranz, bittet für die Kirche und für die Bekehrung aller Sünder der ganzen Welt. Weiht euch unseren beiden Herzen und weiht uns eure Familien, damit niemand verloren gehe bei der Warnung und auf diese Erde zurückkehren kann, konvertiert und als Teil der Herde Meines Sohnes.

Ein großer Gesteinsbrocken aus Feuer nähert sich der Erde und nichts und niemand kann ihn aufhalten, denn es ist die Gerechtigkeit Gottes, die ihn sendet; Feuer des Himmels wird auf die Erde fallen und wird die gottlosen Nationen züchtigen.

Kleine Kinder seid nicht starrköpfig, rennt und bringt eure Rechnungen in Ordnung, denn die Tage der Göttlichen Gerechtigkeit sind am beginnen und die überwiegende Mehrheit Meiner Kleinen geht fern des Weges, der sie zur Rettung führt.

Eure Mutter wird nicht müde sich für euch einzusetzen, Meine rebellischen Kleinen; aber ihr müsst euch eurerseits einsetzen, damit der Himmel für euch arbeiten kann, andernfalls seid ihr selbst es, die ihr euch verurteilt. Denkt daran, dass wir euren freien Willen respektieren, von eurem Wunsch nach Änderung hängt es ab ob ihr leben werdet oder für ewig verloren geht. Mein Vater ist Liebe und wünscht, dass sich alle retten und zur Kenntnis der Wahrheit kommen. Seid nicht dumm, kommt so schnell wie möglich zu Gott; beachtet, dass die Zeit jedes Mal kürzer ist und wenn ihr fortfahrt in der Sünde zu gehen, dann werdet ihr sehr bald den ewigen Tod finden.

Ich habe Mich an sehr vielen Orten manifestiert und ganz besonders an solchen, wo man Mich nicht kennt. Ich möchte sie alle zur Liebe Gottes und Seiner Barmherzigkeit mitnehmen; als Mutter der Menschheit ist es Mein Wunsch, dass sich alle retten. Ich möchte die Herde Meines Sohnes in einer einzigen Schafhürde vereinen, denn wir sind eine einzige Familie vereint im Glauben und, von Meiner Hand gehalten, gehen wir zusammen zum Treffen mit Meinem Herrn.

Kleine Kinder, die Fahne des Kommunismus wird sich über viele Nationen ausbreiten und sehr bald kommt sie nach Rom! Diese wird den Glauben verlieren und eine Kloake der Sünde und Apostasie sein. Viele werden verloren gehen und Gott und die Kirche verleugnen wegen den Skandalen, die in ihrem Innern geschehen. Rom wird Meinem Widersacher die Türen öffnen, damit er es endlich zustande bringt sich auf den Stuhl Petri zu setzen. Die Gerechtigkeit Gottes wird sie züchtigen und die Stadt der sieben Hügel wird in Flammen aufgehen wie zur Zeit Neros.

Bereitet euch vor kleine Kinder, denn der Tag ist nahe, wo das Wesen der Ungerechtigkeit sich der Menschheit manifestieren wird. Herde Meines Sohnes sei vorsichtig um nicht auf die Täuschung hereinzufallen, ihr wisst bereits dass es der Sohn des Verderbens ist, der kommt um Gott zu fälschen und um viele zu täuschen, damit sie den Glauben und das Ewige Leben verlieren. Meine Kleinen, wandelt deshalb als Kinder des Lichts, dass nichts und niemand euch von der Liebe Gottes trennt.

Es liebt euch eure Mutter, die hilfreiche Maria.

Gebt Meine Botschaften der ganzen Menschheit bekannt.

(Enoch)
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« Antwort #3587 am: 12. Juni 2016, 16:20:42 »
Heilige Hostie, in der das Testament der Barmherzigkeit Gottes für uns, besonders aber für die armen Sünder, enthalten ist.
Heilige Hostie, in [welcher] der Leib und das Blut Jesu enthalten sind, als Beweis der unendlichen Barmherzigkeit gegenüber uns, besonders aber gegenüber den armen Sündern.
Heilige Hostie, Du birgst das ewige Leben und die unendliche Barmherzigkeit in Dir, die uns, besonders aber den armen Sündern, reichlich erteilt wird.
Heilige Hostie, in der die Barmherzigkeit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes – gegenüber uns, besonders aber gegenüber den armen Sündern, enthalten ist.
Heilige Hostie, in welcher der unendliche Preis der Barmherzigkeit, der all unsere Schuld, besonders aber die der armen Sünder, tilgt, enthalten ist.
Heilige Hostie, in der die Quelle des lebendigen Wassers ist, das in unendlicher Barmherzigkeit für uns, besonders für die armen Sünder, quillt.
Heilige Hostie, die das Feuer der reinsten Liebe in sich birgt, das im Schoß des Ewigen Vaters wie in einem unendlichen Abgrund der Barmherzigkeit für uns, besonders aber für die armen Sünder, brennt.
Heilige Hostie, die das Heilmittel gegen all unsere Ohnmacht birgt; es fließt aus der unendlichen Barmherzigkeit wie aus einer Quelle für uns und für die armen Sünder.
Heilige Hostie, in der die Verbindung zwischen Gott und uns liegt, durch die unendliche Barmherzigkeit für uns, besonders aber für die armen Sünder.
Heilige Hostie, in der alle Gefühle des süßesten Herzen Jesu zu uns, besonders aber zu den armen Sündern enthalten sind.
Heilige Hostie, unsere einzige Hoffnung in der Dunkelheit und in den inneren und äußeren Stürmen.
Heilige Hostie, unsere einzige Hoffnung im Leben und in der Stunde des Todes.
Heilige Hostie, unsere einzige Hoffnung in Mißerfolgen und in der Flut der Verzweiflung.
Heilige Hostie, unsere einzige Hoffnung in Falschheit und Verrat.
Heilige Hostie, unsere einzige Hoffnung in der Dunkelheit und Gottlosigkeit, die die Erde überflutet.
Heilige Hostie, unsere einzige Hoffnung in Sehnsucht und Schmerz, in welchem uns niemand zu verstehen vermag.
Heilige Hostie, unsere einzige Hoffnung in der Mühsal und dem Grau des Alltags.
Heilige Hostie, unsere einzige Hoffnung im Zusammenbruch unserer Erwartungen und Bestrebungen.
Heilige Hostie, unsere einzige Hoffnung inmitten feindlicher Geschosse und Anstrengungen der Hölle.
Heilige Hostie, ich vertraue auf Dich, wenn die Mühsal meine Kräfte übersteigt, wenn ich sehe, daß meine Anstrengungen erfolglos sind.
Heilige Hostie, ich vertraue auf Dich, wenn mein Herz von Stürmen hin und her gerissen wird und mein verängstigter Geist sich der Verzweiflung zuneigt.
Heilige Hostie, ich vertraue auf Dich, wenn mein Herz erzittert und Todesschweiß die Stirn bedeckt.
Heilige Hostie, ich vertraue auf Dich, wenn dich alles gegen mich verschwört und bodenlose Verzweiflung in meine Seele dringt.
Heilige Hostie, ich vertraue auf Dich, wenn meine Augen für alles Irdische verlöschen und mein Geist zum ersten Mal unbekannte Welten erblickt.
Heilige Hostie, ich vertraue auf Dich, wenn meine Aufgaben meine Kräfte übersteigen und Mißerfolg mein steter Anteil wird.
Heilige Hostie, ich vertraue auf Dich, wenn die Ausübung der Tugenden mir schwer vorkommt und die Natur sich dagegen aufbäumt.
Heilige Hostie, ich vertraue auf Dich, wenn feindliche Schläge gegen mich gerichtet werden.
Heilige Hostie, ich vertraue auf Dich, wenn Mühsal und Anstrengungen von den Menschen verurteilt werden.
Heilige Hostie, ich vertraue auf Dich, wenn Dein Gericht über mir ertönt, dann vertraue ich auf das Meer Deiner Barmherzigkeit.

(TB 356) Schwester Faustyna
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« Antwort #3588 am: 13. Juni 2016, 06:23:16 »
 ;tffhfdsds

Allmächtiger, ewiger Gott, du hast deiner Kirche
im heiligen Antonius von Padua
einen machtvollen Verkünder des wahren Glaubens
und einen Helfer in der Not geschenkt.
Gib, dass wir nach seinem Vorbild
ein christliches Leben führen
und in allen Nöten deine Hilfe erfahren.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
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« Antwort #3589 am: 13. Juni 2016, 06:44:58 »
Hl. Antonius von Padua

Mönch, Kirchenlehrer

* um 1195 in Lissabon in Portugal
† 13. Juni 1231 in Padua in Italien

Fernando Martim de Bulhões e Taveira Azevedo wurde in Lissabon als Sohn einer begüterten Adelsfamilie geboren. Mit 16 Jahren wurde er Augustiner-Chorherr im Kloster St. Vinzenz nahe Lissabon, studierte in Lissabon und später in Coimbra und wurde dann zum Priester geweiht. Erschüttert durch das Erlebnis der Bestattung der Gebeine der fünf marokkanischen Märtyrer reifte sein Entschluss, sich den Franziskanern anzuschließen; 1220 trat er ins Kloster der Minderbrüder des Ordens, San Antonius Olivares in Coimbra, ein und nahm den Namen Antonius an.

1220 ging Antonius selbst nach Marokko, wurde aber durch Krankheit zur Heimkehr gezwungen, wobei ein Sturm ihn nach Sizilien verschlug. So nahm er 1221 in Assisi am Generalkapitel seines Ordens teil, dabei wurde seine Begabung als Redner entdeckt. Gratian, der Ordensprovinzial der Romagna, beauftragte ihn 1222 bis 1224 in Rimini und Mailand mit dem Kampf gegen die Katharer und dann in Südrankreich gegen die Albigenser. Seine franziskanische Armut verlieh seinen Reden Glaubwürdigkeit, seine enorme Bibelvertrautheit verschaffte ihm Bewunderung.

Die Legende berichtet von Antonius' ans Wunderbare grenzenden Begabung, sich fremden Völkern bei einem Konzil in Rom nur durch den Schwung seiner Rede verständlich zu machen. Zu den bekanntesten seiner Legenden gehört die Predigt am Ufer von Rimini: die Einwohner wollten ihn nicht hören, aber die Fische versammelten sich und streckten ihre Köpfe aus dem Wasser; dieses Wunder habe fast die ganze Bevölkerung der Stadt bekehrt. Als jemand die Gegenwart Christi im Sakrament der Eucharistie bezweifelte, ließ Antonius einen Maulesel bringen, der drei Tage nichts zu Fressen bekommen hatte; das Tier fiel, ohne das gereichte Futter zu berühren, vor Antonius nieder, weil der ihm mit der Hostie entgegentrat. Papst Gregor IX. nannte ihn, als er ihm zuhörte, Schatztruhe der Heiligen Schrift.

Von Oberitalien führte Antonius' Weg in die zweite Hochburg der von der katholischen Kirche Abtrünnigen, nach Südfrankreich. Er stand den Ordensgemeinschaften der Franziskaner in Le Puy und Limoges als Guardian vor. Auch hier wirkte seine Predigt und die Kraft seines Wortes in den Jahren 1224 bis 1227 im Kampf gegen die Albigenser und die Waldenser so überzeugend, dass man ihn den Hammer der Ketzer nannte.

1227 bis 1230 war Antonius wieder als Bußprediger in Oberitalien tätig, zugleich wurde er Ordensprovinzial in der Emilia Romagna mit Sitz in Padua. Franziskus ernannte ihn zum Lektor der Theologie für die Minderen Brüder des Ordens an der Universität in Bologna, Antonius führte nun die Theologie von Augustinus in den Franziskanerorden ein. 1230 legte er, entkräftet von den anstrengenden Reisen, seine Ämter nieder, und lebte auf einem Nussbaum auf dem Landgut Camposampiero bei Padua. Seine Fastenpredigten in Padua 1231 hatten sensationellen Erfolg, keine Kirche war groß genug, er musste ins Freie ausweichen. Die ganze Region schien wie umgewandelt: Schulden wurden erlassen, zerstrittene Familien versöhnten sich, Diebe gaben das gestohlene Gut zurück, Dirnen kehrten ins ehrbare Leben zurück, unrechtmäßige und überhöhte Zinsen wurden den Schuldnern zurückerstattet.

Antonius' Patronat für verlorene Sachen geht zurück auf die Überlieferung, dass ein junger Mönch den Psalter des Antonius ohne dessen Erlaubnis mitnahm. Daraufhin wurde er von Erscheinungen heimgesucht, so dass er das Buch schleunigst zurückbrachte. Das Attribut Jesuskind geht auf eine Legende zurück, nach der ein Graf, Gastgeber des Heiligen, diesen nachts aufsuchte, um sich nach seinem Befinden zu erkundigen. Aus der Kammer des Heiligen drang ein so heller Lichtschein, dass der Graf einen Brand vermutete und erschrocken die Tür aufriss. Er fand Antonius lächelnd vor, in seinen Armen das strahlende Jesuskind haltend. Der Augenzeuge durfte erst nach dem Tode des Heiligen von diesem Geschehnis berichten.

Antonius starb 1231 bei den Klosterfrauen von Arcella in Padua Er wurde zunächst in S. Maria Maggiore in Padua beigesetzt. 1236 wurden seine Gebeine in Anwesenheit von Johannes Bonaventura erhoben und in die zu seinen Ehren neu gebaute und ihm geweihte Basilika in Padua übertragen. Nach Deutschland kamen Reliquien 1330 nach München in die Franziskanerkirche und 1350 nach Erfurt in die Kirche St. Peter.

Antonius ist wohl der im katholischen Kirchenvolk bekannteste und beliebteste Heilige. An seinem Grab ereigneten sich so viele Wunder, dass Bonaventura meinte: Suchst du Wundertaten, gehe zu Antonius! Die Basilika in Padua ist eine der meistbesuchten Wallfahrtsstätten. Es gibt aber auch sonst kaum eine römisch-katholische Kirche auf der Welt, die nicht einen Altar, ein Gemälde, ein Fresko oder eine Statue besitzt, die dem Heiligen geweiht ist. Verbreitet ist im deutschsprachigen Raum das Gebet im Hinblick auf Antonius' Patronat als Helfer zum Wiederfinden verlorener Sachen: Heiliger Antonius, du kreuzbraver Mann, führ mich dahin, wo (die verlorene Sache, z.B. 'mein Schlüssel') sein kann!
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« Antwort #3590 am: 13. Juni 2016, 06:48:06 »
Erstes Buch der Könige 21,1-16.

In jenen Tagen trug sich Folgendes zu. Nabot aus Jesreel hatte einen Weinberg in Jesreel neben dem Palast Ahabs, des Königs von Samarien.
Ahab verhandelte mit Nabot und schlug ihm vor: Gib mir deinen Weinberg! Er soll mir als Gemüsegarten dienen; denn er liegt nahe bei meinem Haus. Ich will dir dafür einen besseren Weinberg geben. Wenn es dir aber lieber ist, bezahle ich dir den Kaufpreis in Geld.
Doch Nabot erwiderte: Der Herr bewahre mich davor, dass ich dir das Erbe meiner Väter überlasse.
Darauf kehrte Ahab in sein Haus zurück. Er war missmutig und verdrossen, weil Nabot aus Jesreel zu ihm gesagt hatte: Ich werde dir das Erbe meiner Väter nicht überlassen. Er legte sich auf sein Bett, wandte das Gesicht zur Wand und wollte nicht essen.
Seine Frau Isebel kam zu ihm herein und fragte: Warum bist du missmutig und willst nicht essen?
Er erzählte ihr: Ich habe mit Nabot aus Jesreel verhandelt und ihm gesagt: Verkauf mir deinen Weinberg für Geld, oder wenn es dir lieber ist, gebe ich dir einen anderen dafür. Doch er hat geantwortet: Ich werde dir meinen Weinberg nicht geben.
Da sagte seine Frau Isebel zu ihm: Du bist doch jetzt König in Israel. Steh auf, iss und sei guter Dinge! Ich werde dir den Weinberg Nabots aus Jesreel verschaffen.
Sie schrieb Briefe im Namen Ahabs, versah sie mit seinem Siegel und schickte sie an die Ältesten und Vornehmen, die mit Nabot zusammen in der Stadt wohnten.
In den Briefen schrieb sie: Ruft ein Fasten aus und lasst Nabot oben vor allem Volk Platz nehmen!
Setzt ihm aber zwei nichtswürdige Männer gegenüber! Sie sollen gegen ihn als Zeugen auftreten und sagen: Du hast Gott und den König gelästert. Führt ihn dann hinaus und steinigt ihn zu Tode!
Die Männer der Stadt, die Ältesten und Vornehmen, die mit ihm zusammen in der Stadt wohnten, taten, was Isebel ihnen geboten hatte, was in den Briefen stand, die sie ihnen gesandt hatte.
Sie riefen ein Fasten aus und ließen Nabot oben vor allem Volk Platz nehmen.
Es kamen aber auch die beiden nichtswürdigen Männer und setzten sich ihm gegenüber. Sie standen vor dem Volk als Zeugen gegen Nabot auf und sagten: Nabot hat Gott und den König gelästert. Sogleich führte man ihn aus der Stadt hinaus und steinigte ihn zu Tode.
Darauf ließen sie Isebel melden: Nabot wurde gesteinigt und ist tot.
Sobald sie hörte, dass Nabot gesteinigt wurde und tot war, sagte sie zu Ahab: Auf, nimm den Weinberg Nabots aus Jesreel in Besitz, den er dir für Geld nicht verkaufen wollte; denn Nabot lebt nicht mehr; er ist tot.
Als Ahab hörte, dass Nabot tot war, stand er auf und ging zum Weinberg Nabots aus Jesreel hinab, um von ihm Besitz zu ergreifen.

Psalm 5,3.5.6-7.

Vernimm mein lautes Schreien, mein König und mein Gott,
denn ich flehe zu dir.
Denn du bist kein Gott, dem das Unrecht gefällt;
der Frevler darf nicht bei dir weilen.

Wer sich brüstet, besteht nicht vor deinen Augen;
denn dein Hass trifft alle, die Böses tun.
Du lässt die Lügner zugrunde gehen,
Mörder und Betrüger sind dem Herrn ein Gräuel.

Evangelium nach Matthäus 5,38-42.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn.
Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin.
Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel.
Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm.
Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab.
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« Antwort #3591 am: 13. Juni 2016, 07:06:03 »
21. Jänner: Gedenktag der hl. Agnes von Rom, Jungfrau, Märtyrerin (* um 237; † ca. 250 in Rom).

Die hl. Agnes stammte aus einer römischen Adelsfamilie. Als der Sohn des Präfekten von Rom die zwölfjährige Agnes zur Frau nehmen wollte, bekannte sie, dass sie ihn niemals heiraten könne, da sie die Ehelosigkeit um Christi willen gelobt hatte. Daraufhin ließ man Agnes vor Gericht stellen. Doch auch die Drohungen des Richters vermochten nicht, sie von ihrem Gelübde abzubringen.

Da das römische Recht die Hinrichtung von Jungfrauen verbot, befahl man, Agnes vollständig zu entkleiden und anschließend zu vergewaltigen. Die Legenda aurea berichtet, dass daraufhin auf wundersame Weise ihr Haupthaar ihren gesamten Körper bedeckte und der ganze Platz in weißem Licht erstrahlte. Bei dem Versuch, sie zu vergewaltigen, wurde der Sohn des Präfekten von einem Dämon heimgesucht und starb. Agnes rief ihn aber durch ihr Gebet ins Leben zurück, worauf sie als Zauberin oder Hexe bezeichnet wurde. Als man Agnes daraufhin auf dem Scheiterhaufen verbrennen wollte, wich selbst das Feuer vor ihr zurück.

Schließlich enthauptete sie ein römischer Soldat mit dem Schwert in jener Art, wie man Lämmer tötet. Daher erscheint in Brauchtum und Ikonographie die hl. Agnes oft in Verbindung mit einem Lamm (lat. agnus).

Die Reliquien der hl. Agnes befinden sich in der Kirche Sant’Agnese fuori le mura (St. Agnes vor den Mauern) an der Via Nomentana in Rom. Der Bau der ursprünglichen Kirche S. Agnese ist mit dem Mausoleum Santa Costanza verbunden. Nachdem er jedoch verfallen war, ließ Papst Honorius in den Jahren 625 bis 630 unmittelbar daneben eine kleine Basilika errichten, die ebenfalls dieser Heiligen geweiht wurde. Die römische Kirche Sant’Agnese in Agone an der Piazza Navona steht der Überlieferung nach übrigens an der Stelle, an der Agnes das Martyrium erlitt. Das genaue Todesjahr der hl. Agnes ist allerdings unbekannt.

In der katholischen Kirche wird die hl. Agnes als Schutzpatronin der Jungfrauen und der jungen Mädchen, der Verlobten und als jene der Keuschheit angerufen. Die Heilige ist eine von mehreren Jungfrauen und Märtyrerinnen, deren Name im ersten Hochgebet genannt wird. Aus den Schriften des Kirchenvaters Ambrosius († 397) geht die große Verehrung und Wertschätzung hervor, welche die Heilige bereits zu seinen Lebzeiten genoss.

Am Gedenktag der hl. Agnes - dem 21. Jänner - ist es üblich, dass der Papst die Agneslämmer segnet. Mit der Wolle dieser Lämmer werden dann jene Pallien hergestellt, die am Hochfest Peter und Paul den im vergangenen Jahr ernannten Erzbischöfen überreicht werden. Dem Brauchtum zufolge sollen ab St. Agnes keine Neujahrswünsche mehr versendet werden.

Für den Gedenktag der Heiligen gelten zahlreiche Bauernregeln (Wetterregeln):

Wenn Agnes und Vincentus (→ 22. Januar) kommen, wird neuer Saft im Baum vernommen.

Die Agnessonne hat weder Kraft noch Wonne.

Sonnenschein am Agnestag, die Frucht wurmstichig werden mag.

Ziehen Wolken am Agnestag über den Grund, bleibt die Ernte stets gesund.
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La Salette 1846



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