Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662917 mal)

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« Antwort #3736 am: 09. Juli 2016, 15:52:38 »
Hl. Veronica Giuliani

Äbtissin in Città di Castello, Mystikerin

* 27. Dezember 1660 in Mercatello bei Urbino in Italien
† 9. Juli 1727 in Città di Castello bei Perugia in Italien

Orsola Giuliani wurde als Kind von ihrer sterbenden Mutter der Seitenwunde Jesu anempfohlen. Mit 16 Jahren trat sie den Kapuzinerinnen in Città di Castello bei und wählte den Ordensnamen Veronica. Im Alter von 34 Jahren hatte sie eine erste Vision eines Kelches.

1688 wurde Veronica Novizenmeisterin ihres Klosters. Am Karfreitag 1697 wurde sie mit Christi Wundmalen stigmatisiert. Zunächst versuchte sie dies trotz großer Schmerzen vor den anderen Schwestern geheim zu halten. Nach ihrer Entdeckung musste sie ihr Amt als Novizenmeisterin aufgeben. Von Mitschwestern denunziert, wurde sie schwersten Prüfungen seitens der Inquisitionsbehörde unterworfen; auch Peinigungen und Verhöhnungen ihrer Mitschwestern trug sie mit tiefer Demut, bis ihre Wunden als echt anerkannt wurden. Zuvor fast Analphabetin, lernte sie nun Lesen und Schreiben und schrieb auf Veranlassung ihres Beichtvaters und des Ortsbischofs von 1693 bis 1727 nachts ihre Erfahrungen auf - fast 22.000 handschriftliche Seiten sind ihr Nachlass, dazu 443 Briefe. Ab 1716 wurde sie mehrfach zur Äbtissin ihres Klosters gewählt.

Veronicas unverweste Gebeine finden sich heute unter dem Hochaltar der Klosterkirche in Città di Castello. Ihre Einfühlung in und Teilhabe am Leiden Christi waren so einzigartig, dass ein Kongress 1978 vorschlug, sie zur Kirchenlehrerin zu ernennen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3737 am: 09. Juli 2016, 16:03:59 »
Buch Jesaja 6,1-8.

Im Todesjahr des Königs Usija sah ich den Herrn. Er saß auf einem hohen und erhabenen Thron. Der Saum seines Gewandes füllte den Tempel aus.
Serafim standen über ihm. Jeder hatte sechs Flügel: Mit zwei Flügeln bedeckten sie ihr Gesicht, mit zwei bedeckten sie ihre Füße, und mit zwei flogen sie.
Sie riefen einander zu: Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Heere. Von seiner Herrlichkeit ist die ganze Erde erfüllt.
Die Türschwellen bebten bei ihrem lauten Ruf, und der Tempel füllte sich mit Rauch.
Da sagte ich: Weh mir, ich bin verloren. Denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und lebe mitten in einem Volk mit unreinen Lippen, und meine Augen haben den König, den Herrn der Heere, gesehen.
Da flog einer der Serafim zu mir; er trug in seiner Hand eine glühende Kohle, die er mit einer Zange vom Altar genommen hatte.
Er berührte damit meinen Mund und sagte: Das hier hat deine Lippen berührt: Deine Schuld ist getilgt, deine Sünde gesühnt.
Danach hörte ich die Stimme des Herrn, der sagte: Wen soll ich senden? Wer wird für uns gehen? Ich antwortete: Hier bin ich, sende mich!

Psalm 93(92),1.2-3.4-5.

Der Herr ist König, bekleidet mit Hoheit;
der Herr hat sich bekleidet und mit Macht umgürtet.
Der Erdkreis ist fest gegründet,
nie wird er wanken.

Dein Thron steht fest von Anbeginn,
du bist seit Ewigkeit.
Fluten erheben sich, Herr,
Fluten erheben ihr Brausen,
Fluten erheben ihr Tosen.

Gewaltiger als das Tosen vieler Wasser,
gewaltiger als die Brandung des Meeres
ist der Herr in der Höhe.
Deine Gesetze sind fest und verlässlich;
Herr, deinem Haus gebührt Heiligkeit
für alle Zeiten.

Evangelium nach Matthäus 10,24-33.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Ein Jünger steht nicht über seinem Meister und ein Sklave nicht über seinem Herrn.
Der Jünger muss sich damit begnügen, dass es ihm geht wie seinem Meister, und der Sklave, dass es ihm geht wie seinem Herrn. Wenn man schon den Herrn des Hauses Beelzebul nennt, dann erst recht seine Hausgenossen.
Darum fürchtet euch nicht vor ihnen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird.
Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet am hellen Tag, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet von den Dächern.
Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann.
Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters.
Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt.
Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.
Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen.
Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3738 am: 09. Juli 2016, 16:14:32 »
 ;tffhfdsds

Halleluja. Halleluja.
Wenn man euch um des Namens Christi willen beschimpft,
seid ihr selig zu preisen;
denn der Geist Gottes ruht auf euch.
Halleluja
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3739 am: 10. Juli 2016, 05:11:12 »
 ;tffhfdsds

TAGESGEBET
Gott, du bist unser Ziel,
du zeigst den Irrenden das Licht der Wahrheit
und führst sie auf den rechten Weg zurück.
Gib allen, die sich Christen nennen, die Kraft,
zu meiden, was diesem Namen widerspricht
und zu tun, was unserem Glauben entspricht.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
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« Antwort #3740 am: 10. Juli 2016, 05:13:30 »
Severus von Antiochien (um 465-538), Bischof

Christus behandelt die verwundete Menschheit

Schließlich kam ein Mann aus Samarien des Weges [...] Christus bezeichnet sich absichtlich als Samariter [...] er, von dem sie, um Ihn zu verhöhnen, gesagt hatten: „Du bist ein Samariter und von einem Dämon besessen“ (Joh 8,48) [...] Der reisende Samaritaner war also Christus, der ja wirklich durchs Land zog. Er hat die Menschheit am Boden liegen sehen. Er ging nicht vorbei, denn er hatte ja vor, uns zu besuchen (Lk 1,68.78), uns, um deretwillen er auf die Erde herabkam und bei denen er Wohnung genommen hat. Er ist ja nicht nur auf Erden erschienen, sondern hielt sich auch unter den Menschen auf (Bar 3,38) [...]

Auf unsere Wunden goss er Wein, den Wein des Wortes, und da die Schwere der Verletzungen nicht die ganze Kraft des Weines vertrug, mischte er Öl darunter, seine „Güte und Menschenliebe“ (Tit 3,4) [...] Dann brachte er den Menschen zur Herberge. Er bezeichnet die Kirche, die Wohnstätte und Zufluchtsort für alle Völker geworden war, als Herberge [...] Und in der Herberge hat der gute Samariter dem, den er gerettet hatte, noch größere Fürsorge angedeihen lassen: Christus selbst war in der Kirche anwesend und hat die Fülle der Gnade gewährt [...] Und dem Leiter der Herberge, dem Symbol der nachkommenden Apostel, Hirten und Lehrer, gibt er, als er sie verließ und in den Himmel auffuhr, zwei Silberstücke, damit er gut für den Kranken sorge. Diese beiden Geldstücke sind die beiden Testamente, das Alte und das Neue Testament, das des Gesetzes und der Propheten und das der Evangelien und Apostelbriefe. Beide sind vom gleichen Gott und tragen das Abbild dieses einzigen Gottes, so, wie die Silberstücke das Abbild des Königs tragen. Durch die heiligen Worte prägen sie dieses königliche Abbild unseren Herzen auf, denn ein und derselbe Geist hat sie geformt [...] Es sind die beiden Münzen ein und desselben Königs. Sie haben den gleichen Wert, und Christus hat sie beide zusammen dem Leiter der Herberge anvertraut...

Wenn der Herr am letzten Tag wiederkommt, werden die Hirten der heiligen Kirche zu ihm sagen: „Herr, du hast mir zwei Silberstücke gegeben. Ich habe sie ausgegeben und noch zwei hinzugewonnen“, mit ihnen habe ich die Herde vergrößert. Und der Herr wird antworten: „Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!“ (Mt 25,21).

Homilie 89
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« Antwort #3741 am: 10. Juli 2016, 05:16:55 »
Hl. Olaf von Norwegen

König von Norwegen, Märtyrer
* 995 westlich des Oslofjords in Norwegen
† 29. Juli 1030 im Gebiet Stiklestad bei Levanger in Norwegen

Olaf Haraldsson (Olaf II.) war zusammen mit Knud von Dänemark und Erik von Schweden einer der drei großen Könige und Missionare des Nordens. Von ihnen ist er  der früheste. Er vollendete die von Olaf I. begonnene Christianisierung Norwegens. Als Sohn des wikingischen Kleinkönigs Harald Graenske, der schon vor seiner Geburt starb, und der Aristokratentochter Ásta, wuchs er bei seinem Stiefvater, dem Kleinkönig Sigurd Syre von Ringerike in Oppland, auf. Die Wikinger machten damals mit Piratenzügen die Küsten Europas unsicher; mit 12 Jahren bekam auch Olaf ein Schiff, seine Räuberfahrten führten ihn in die Ostsee, nach Holland und nach England, wo er eine Zeitlang im Dienst von König Ethelred II. stand und das Christentum kennenlernte. Danach kam er auf seinen Beutezügen bis vor Gibraltar; dort hatte er eine Vision, in der ihm der Königsthron Norwegens verheißen wurde.

1015 wurde Olaf der Überlieferung nach in Rouen in der Normandie getauft. Mit 220 Mann Gefolge, einigen Priestern und einem Bischof machte er sich auf, seine Vision in die Tat umzusetzen: durch Kooperation und Geschick vereinigte er die vielen kleinen Königtümer in Norwegen, vertrieb in der Schlacht von Nesjar - heute in der Stadt Larvik - die Dänen und ließ sich 1016 in ganz Norwegen zum König ausrufen. Die Reichseinigung erfolgte durch Benennung von örtlichen Repräsentanten des Königs und dem Aufbau einer zentralen Hofverwaltung nach englischem Vorbild sowie einer dem Erzbischof von Bremen-Hamburg unterstellten Kirchenorganisation.

Olaf rief Missionare ins Land, ließ Kirchen bauen und Strafen einführen für alle Menschen, die die Taufe ablehnten. Götzenbilder und heidnische Heiligtümer ließ er zerstören, in offenen Feldschlachten, die oft als Gottesurteil verstanden wurden, bekämpfte er die Gegner des Christentums. Mit der Christianisierung einher ging der zivilisatorische Aufbau. Die neuen Gesetze des heiligen Olaf blieben für Jahrhunderte in Kraft; sie sicherten u.a. den Priestern den Lebensunterhalt, verordneten die Arbeitsruhe an Sonn- und Feiertagen und untersagten die Ehe unter nahen Verwandten.

Olafs Heirat mit Astrid, der Tochter des Königs Olaf I. von Schweden, brachte auch diesen auf seine Seite. Aber ab 1025/26 machte der dänische König Knud - auch durch Bestechung und Versprechungen - die meisten mächtigen Männer des Landes Olaf abspenstig. Gleichzeitig wuchs der Widerstand gegen die zentrale Herrschaft und Olafs oft rüde Methoden. Knud kam 1028 mit einer englisch-dänischen Flotte in Norwegen an; Olaf musste 1029 mit seinem Sohn Magnús zu seinem Schwager Jaroslav I. von Kiev fliehen.

In Schweden sammelte Olaf dann ein neues Heer um sich, mit dem er gegen Trondheim loszog. 1030 fiel er bei dem Versuch, sein Reich zurückzuerobern, in der Schlacht von Stiklestad gegen die Parteigänger Knuds.

Olaf wurde schon bald als Heiliger angesehen. Enttäuschung über Knuds unerfüllte Versprechen und Verbitterung über die strenge Herrschaft seines als König eingesetzten Sohnes Svein Álfifason förderten Olafs Verehrung. Selbst in der Hymne auf den Sieger der Schlacht, König Svend Knudson, heißt es: Olaf hat, bevor er starb, sündlos seine Seele gerettet. Seine Gebeine wurden im Sommer 1031 in die Clemenskirche in Trondheim überführt, Ende des 11. Jahrhunderts wurde ihm zu Ehren die Kathedrale in Trondheim gebaut, die größte skandinavische Kirche, Sitz der norwegischen Erzbischöfe. In der Reformationszeit wurde der goldene Olaf-Schrein nach Dänemark gebracht, die Reliquien wurden zerstört.

Im 12. Jahrhundert wurden eine lateinische Leidensgeschichte Olafs und Wunderlegenden über ihn verfasst.  Olaf ist im Dom von Drondheim begraben.
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« Antwort #3742 am: 10. Juli 2016, 05:22:38 »
Deuteronomium 30,10-14.

Mose sprach zum Volk: Du sollst auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, hören und auf seine Gebote und Gesetze achten, die in dieser Urkunde der Weisung einzeln aufgezeichnet sind. Du sollst zum Herrn, deinem Gott, mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele zurückkehren.
Denn dieses Gebot, auf das ich dich heute verpflichte, geht nicht über deine Kraft und ist nicht fern von dir.
Es ist nicht im Himmel, so dass du sagen müsstest: Wer steigt für uns in den Himmel hinauf, holt es herunter und verkündet es uns, damit wir es halten können?
Es ist auch nicht jenseits des Meeres, so dass du sagen müsstest: Wer fährt für uns über das Meer, holt es herüber und verkündet es uns, damit wir es halten können?
Nein, das Wort ist ganz nah bei dir, es ist in deinem Mund und in deinem Herzen, du kannst es halten.

Psalm 69(68),14.17.30-31.33-34.36-37.

Ich aber bete zu dir, Herr, zur Zeit der Gnade.
Erhöre mich in deiner großen Huld,
Gott, hilf mir in deiner Treue!
Erhöre mich, Herr, in deiner Huld und Güte,
wende dich mir zu in deinem großen Erbarmen!

Ich aber bin elend und voller Schmerzen;
doch deine Hilfe, o Gott, wird mich erhöhen.
Ich will den Namen Gottes rühmen im Lied,
in meinem Danklied ihn preisen.

Schaut her, ihr Gebeugten, und freut euch;
ihr, die ihr Gott sucht: euer Herz lebe auf!
Denn der Herr hört auf die Armen,
er verachtet die Gefangenen nicht.

Denn Gott wird Zion retten,
wird Judas Städte neu erbauen.
Seine Knechte werden dort wohnen und das Land besitzen,
ihre Nachkommen sollen es erben;
wer seinen Namen liebt, soll darin wohnen.

Brief des Apostels Paulus an die Kolosser 1,15-20.

Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung.
Denn in ihm wurde alles erschaffen im Himmel und auf Erden, das Sichtbare und das Unsichtbare, Throne und Herrschaften, Mächte und Gewalten; alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen.
Er ist vor aller Schöpfung, in ihm hat alles Bestand.
Er ist das Haupt des Leibes, der Leib aber ist die Kirche. Er ist der Ursprung, der Erstgeborene der Toten; so hat er in allem den Vorrang.
Denn Gott wollte mit seiner ganzen Fülle in ihm wohnen,
um durch ihn alles zu versöhnen. Alles im Himmel und auf Erden wollte er zu Christus führen, der Friede gestiftet hat am Kreuz durch sein Blut.

Evangelium nach Lukas 10,25-37.

In jener Zeit wollte ein Gesetzeslehrer Jesus auf die Probe stellen. Er fragte ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?
Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz? Was liest du dort?
Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.
Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach, und du wirst leben.
Der Gesetzeslehrer wollte seine Frage rechtfertigen und sagte zu Jesus: Und wer ist mein Nächster?
Darauf antwortete ihm Jesus: Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halbtot liegen.
Zufällig kam ein Priester denselben Weg herab; er sah ihn und ging weiter.
Auch ein Levit kam zu der Stelle; er sah ihn und ging weiter.
Dann kam ein Mann aus Samarien, der auf der Reise war. Als er ihn sah, hatte er Mitleid,
ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf sein Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn.
Am andern Morgen holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme.
Was meinst du: Wer von diesen dreien hat sich als der Nächste dessen erwiesen, der von den Räubern überfallen wurde?
Der Gesetzeslehrer antwortete: Der, der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle genauso!
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« Antwort #3743 am: 10. Juli 2016, 05:42:37 »
Botschaft des Erzengels Michael an Maria des Lichts.

3. Juli 2016

Kinder des Allmächtigen Vaters: Diese Göttliche Barmherzigkeit müsst ihr konsequent in die Tat umsetzen, um die Gabe der Göttlichen Liebe in euch erblühen zu lassen. Ich rufe euch zur Barmherzigkeit auf, denn barmherzig zu sein, ist nicht nur das Recht, andere materiell zu unterstützen, sondern gleichzeitig ein Segen des menschlichen Wesens, Körper und Seele erfolgreich mit Liebe zu erfüllen.

Barmherzigkeit, meine geliebten Kinder, ist eine große Gabe, die in diesen Zeiten besonders wichtig ist. Barmherzigkeit bringt den Menschen dazu, sich unter das Schutzdach der Wahrheit zu begeben, und erfüllt ihn gleichzeitig mit Großzügigkeit, die ihn dazu veranlasst, zu geben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

Kinder des Allmächtigen Vaters, die Gaben des Heiligen Geistes stärken euer Bewusstsein und erfüllen den Menschen mit dem geistlichen Wissen der Himmlischen Weisheit, das ihm durch die Seele gegeben wird, wenn er es braucht, wünscht und anstrebt, um sich dem Göttlichen anzunähern.

Wer keine Liebe lebt, ist ein einsamer Mensch, trocken wie ein Feigenbaum, der keine Früchte trägt, voll Trauer, und die meisten seiner Entscheidungen trifft er allein zu seinem persönlichen Vorteil.

Die Liebe der Barmherzigkeit, eingeflößt durch den Heiligen Geist, nimmt den Menschen an der Hand und bringt ihn dazu, bewusst zu beten und nach diesem Plan des Väterlichen Hauses zu handeln, wonach die Seele die Liebe Gottes ersehnt, indem der Mensch sich gerecht, gnädig, dankbar verhält und er jederzeit Gutes zu verrichten bereit ist.

Geliebte Kinder des Allmächtigen Vaters: Gott hat keinen Anfang und kein Ende. Gott hat jedes Seiner Kinder Recht und Gerechtigkeit gelehrt.

In diesen Zeiten hat der Mensch sich von Gott abgewandt, um seiner eigenen Freiheit zu folgen, doch trotzdem gibt er Ihm die Schuld an allen persönlichen Schicksalsschlägen.

Der Allmächtige hat dem Menschen alles gegeben, doch der Mensch sehnt sich nicht nach Gott. Er respektiert die Freiheit, die Er dem Menschen gegeben hat.

Der Allmächtige schuf die Sonne zum Wohle der Menschheit. Wenn ein Mensch die Sonne nicht sehen will, obschon er die Wärme spürt und sich am Sonnenlicht erfreut, wird er sagen: "Dies stammt nicht von der Sonne, das ist eine andere Quelle, die Wärme und Licht ausstrahlt." So verleugnet der Mensch den Allmächtigen.

Jeder Mensch weiß, dass der Allmächtige ihn als Werk Seiner unendlichen Liebe erschaffen und ihm Seine ganze Schöpfung überlassen hat, auf dass es ihm an nichts fehlen möge.

Das Böse entstammt dem Hochmut, Stolz, Neid, Hass, was einen Engel erwachen ließ, mit all den Eigenschaften, die ihm von Gott gegeben wurden. Doch dieser Engel sah die Frau mit dem reinen und jungfräulichen Schoß an, aus dem der Sohn Gottes geboren werden sollte. Und in diesem Engel erwuchs ein Gefühl von Neid und dieser Neid entfachte ein Gefühl von Stolz, das letzten Endes Wirklichkeit wurde.

Dieser gefallene Bote hat die Menschheit in Zwietracht geführt, in geistigen und moralischen Verfall, ließ all das Gute zusammenbrechen, damit der Mensch es in das Böse verwandeln sollte.

Ihr seid euch der Reichweite böser Handlungen nicht bewusst.

Geliebte Kinder, ihr habt keine Kenntnis von der Tragweite des Bösen. Jede böse Tat, jede durch Wut, Stolz, Neid, Unmoral, Perversion und Aggression motivierte Handlung steht nicht still. Sie verharrt nicht beim Menschen, sondern weitet sich auf die gesamte Schöpfung aus, denn der Mensch selbst verstärkt die Tragweite seiner Handlungen und Taten zum Guten oder Bösen.

Ebenso verstärkt sich die Wirkung guter Taten auf die gesamte Schöpfung, ohne dass der Mensch sich dessen bewusst wäre: Es ist das Gesetz der Liebe, das nicht stillsteht. Der Mensch empfängt und beeinflusst die Schöpfung zugleich, und das ist eine große Verantwortung gegenüber dem Allmächtigen und gegenüber der Menschheit selbst.

Der Mensch strahlt Gedanken, Wünsche, Taten usw. aus; und wenn der Mensch sie ausstrahlt, verstärken sie sich gegenüber der gesamten Schöpfung. So wie Sonne und Mond den Menschen beeinflussen, so verkündet der Mensch seine Gedanken und Gefühle, die seinen Körper verlassen. Der Mensch ist in seinem Körper nicht eingesperrt, sondern verstärkt seine Werke und Taten, so stammt die Besonnenheit von dem Heiligen Geist, die der gläubige Mensch anzieht. Die Kinder des Allmächtigen Vaters handeln zum Wohl ihrer Brüder und Schwestern.

Geliebte Kinder, seid euch bewusst, dass jeder Schritt in diesen Zeiten über den großen Scheideweg hin zu den prophezeiten Ereignissen führt: "Tut alles ohne Murren und Bedenken, damit ihr untadelig und lauter seid, makellose Kinder Gottes inmitten eines verdorbenen und verkehrten Geschlechtes, unter dem ihr erscheint wie Lichter in der Welt, das Wort des Lebens festhaltend, zum Ruhm für mich am Tag Christi. Dann bin ich nicht vergeblich gelaufen und habe nicht umsonst gearbeitet!" (Phil 2,14-16)

Wenn der Mensch daran festhält, weiß das Bewusstsein, dass es das Gewicht aller Ereignisse, die der Menschheit widerfahren, auf seinen Schultern trägt, und muss sich vor dem heimlichen Aufstand des Bösen schützen, das den Menschen zu den abscheulichsten Taten verleitet. Ich will keine Bestien anstelle der Kinder Gottes sehen. Ich will keine Bestien sehen, die alles auf ihrem Wege zerstören.

Geliebte Kinder, ihr müsst verstehen, dass der Mangel an Liebe ein gefährliches Omen ist. Der Mangel an Liebe ist ein Zeichen dafür, dass dem Menschen die rechte Einstellung gegenüber der Heiligen Dreifaltigkeit und seinem Nächsten fehlt. Das ist die größte Gefahr, durch die Satan sich manifestiert.

Die Feinde der Liebe warten nicht, sie arbeiten fortwährend daran, den Menschen dazu zu bringen, Böses zu verrichten. Dennoch gewährt der Allmächtige dem Menschen Seinen Schutz. Er beschützt ihn vor allem Bösen, das unwiderruflich angerichtet wird, doch der Mensch lehnt jede Hilfe ab.

Die Zeit ist gekommen, in der heidnische Völker, die auf ihre eigene menschliche Macht vertrauen, Krieg gegen die Christenheit führen: "Töten wir sie wie eine Schafherde."

Der verkündete Moment ist gekommen, er wird zunehmend deutlicher, obwohl ihr ihn bereits erkennt. Von weit her werden sie nach Europa, nach Amerika kommen, unmoralische, böswillige, widerwärtige Kreaturen, die wie Raubvögel sich auf diejenigen stürzen werden, die sich zu dem wahren Glauben unseres Herrn Jesus Christus bekennen. Eifrig wollen sie alle Spuren verwischen, die an unseren Herrn Jesus Christus erinnern. Sie werden in die Heiligen Stätten eindringen und Beute machen, die sie zu großem Frevel hinfortschaffen werden. So wird die menschliche Eitelkeit es zulassen, dass die Regeln der Kirche unter Missachtung des Göttlichen Gebots gebrochen werden.

Die Menschheit sieht die Fallen des Bösen nicht und hält am Bösen fest, das sie von der Schöpfung entfernt, und so wird sie unter Erdbeben und Tsunamis leiden. Die Kraft der Vulkane wird größer, Wetterphänomene gewinnen an Stärke, das Virus wird sich auf der Erde ausbreiten. Das Chaos wächst, doch der törichte Mensch leugnet es, während immer mehr Menschen durch das Feuer von Waffengewalt umkommen, die der Mensch nie hätte erschaffen dürfen.

Geliebte Kinder: Bleibt angesichts des Kriegsausbruchs beständig im Gebet und in Einheit mit unserem König in der Eucharistie, bittet unsere Herrscherin aller Engel und liebet einander.

Entfernt euch nicht, geliebte Kinder des Allmächtigen, entfernt euch nicht! Betet zur rechten Zeit, indem jeder von euch die Liebe unseres Herrn verinnerlicht und das Gute verbreitet, das siegen und das Ewige Leben und ein Leben in Hülle und Fülle verleihen wird.

Betet für Europa, denn es wird zum Opfer des Terrorismus. Betet für den Nahen Osten, denn er wird brennen.

Vergesst nicht, dass das Böse als Vorbote auftritt, bevor es sein eigentliches Wesen offenbart: den Antichristen.

Diejenigen, die nicht glauben, sollen nicht lachen, diejenigen, die glauben, sollen sich erfreuen und sich ihren eigenen Schmerzen und Prüfungen stellen.

Unser Herr siegt und führt diejenigen zum Sieg, die Reue zeigen und Ihn als Herrn und Herrscher ihres Lebens anerkennen. Wer ist wie Gott?

Der Heilige Erzengel Michael.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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La Salette 1846



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