Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663120 mal)

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« Antwort #3792 am: 19. Juli 2016, 22:49:34 »
Hl. Bernulf, Bischof von Utrecht

* in Süddeutschland oder in den Niederlanden (?)
† 19. (oder 4.) Juli 1054 in Utrecht in den Niederlanden

Bernulf war Pfarrer in Geldern und wurde um 1027 von Kaiser Konrad II. zum Bischof von Utrecht ernannt. Bernulf stand loyal zum Kaiserhaus und in enger Beziehung zu Kaiser Heinrich III., der ihm für sein Bistum Grafschaftsrechte und zahlreiche Güter verschaffte; Bernulf wurde so zum Begründer der Utrechter Territorialherrschaft. Vom Geist der Kirchenreform geprägt, was auch seine Beziehung zu Poppo von Stablo zeigt, errichtete er eine Reihe von Kirchen. In Utrecht gehen die Stifte St. Peter und St. Johannes sowie das Kloster St. Paul auf ihn zurück.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3793 am: 19. Juli 2016, 22:56:04 »
Hl. Theresia vom Kinde Jesu (1873-1897), Karmelitin, Kirchenlehrerin

„Wer den Willen Gottes erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter“

„Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken“ (Jes 55,8), sagt der Herr. Das Verdienst besteht nicht darin, viel zu tun oder zu geben, sondern vielmehr darin, viel zu empfangen, zu lieben. Es wird gesagt, dass geben seliger ist als nehmen (vgl. Apg 20,35), und das stimmt, doch wenn Jesus für sich die Seligkeit in Anspruch nehmen möchte zu geben, dann wäre es nicht dankbar, es zurückzuweisen. Lassen wir ihn alles nehmen und geben, so wie er will. Die Vollkommenheit besteht darin, seinen Willen zu tun. Und die Seele, die sich ihm ganz ausliefert, wird von Jesus selbst „seine Mutter, seine Schwester“ und seine ganze Familie genannt. Anderswo heißt es: „Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten“ (das heißt, dann wird er meinen Willen tun) und „mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen“ (Joh 14,23). Wie einfach ist es doch, Jesus zu gefallen und sein Herz zu erfreuen! Man braucht ihn nur zu lieben, ohne auf sich selber zu schauen, ohne groß die eigenen Fehler zu erwägen [...]

Die Seelenführer lassen in der Vollkommenheit voranschreiten, indem sie auftragen, eine große Zahl von Tugendakten zu erfüllen, und sie haben recht. Doch mein Seelenführer, der Jesus selbst ist, lehrt mich nicht, meine Tugendakte zu zählen. Er lehrt mich, alles aus Liebe zu tun, ihm nichts abzuschlagen, damit zufrieden zu sein, wenn er mir Gelegenheit gibt, ihm zu beweisen, dass ich ihn liebe. Doch das alles geschieht im Frieden, in der Hingabe. Jesus ist es, der alles macht, ich hingegen mache nichts.

Brief 142
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3794 am: 19. Juli 2016, 22:59:07 »
Buch Micha 7,14-15.18-20.

Herr, unser Gott, führe mit deinem Stab dein Volk auf die Weide, die Schafe, die dein Erbbesitz sind, die einsam lagern in einer Wildnis mitten im fruchtbaren Land. Sie sollen wieder im Baschan und in Gilead weiden wie in den Tagen der Vorzeit.
Wie in den Tagen, als du aus Ägypten auszogst, lass uns deine Wunder schauen!
Wer ist ein Gott wie du, der du Schuld verzeihst und dem Rest deines Erbvolkes das Unrecht vergibst? Gott hält nicht für immer fest an seinem Zorn; denn er liebt es, gnädig zu sein.
Er wird wieder Erbarmen haben mit uns und unsere Schuld zertreten. Ja, du wirfst all unsere Sünden in die Tiefe des Meeres hinab.
Du wirst Jakob deine Treue beweisen und Abraham deine Huld, wie du unseren Vätern geschworen hast in den Tagen der Vorzeit.

Psalm 85(84),2-3.5-6.7-8.

Einst hast du, Herr, dein Land begnadet
und Jakobs Unglück gewendet,
hast deinem Volk die Schuld vergeben,
all seine Sünden zugedeckt.

Gott, unser Retter, richte uns wieder auf,
lass von deinem Unmut gegen uns ab!
Willst du uns ewig zürnen,
soll dein Zorn dauern von Geschlecht zu Geschlecht?

Willst du uns nicht wieder beleben,
so dass dein Volk sich an dir freuen kann?
Erweise uns, Herr, deine Huld,
und gewähre uns dein Heil!

Evangelium nach Matthäus 12,46-50.

In jener Zeit, als Jesus mit den Leuten redete, standen seine Mutter und seine Brüder vor dem Haus und wollten mit ihm sprechen.
Da sagte jemand zu ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir sprechen.
Dem, der ihm das gesagt hatte, erwiderte er: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?
Und er streckte die Hand über seine Jünger aus und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder.
Denn wer den Willen meines himmlischen Vaters erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.
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« Antwort #3795 am: 19. Juli 2016, 23:08:54 »
Morgenröte - Botschaften
329. Meine göttliche Herrlichkeit

22. Mai 2016; Hochfest der Dreifaltigkeit
Jesus spricht:
Meine Kinder!
Meine göttliche Gegenwart,
Meine göttliche Herrlichkeit
im dreifaltigen Feuer
und durch das dreifaltige Feuer
im dreieinigen Herzen Gottes des Vaters verbunden –
durchdringe eure Herzen,
durchdringe eure Familien,
durchdringe eure Mitmenschen.
Auch jene, für die ihr betet und bittet und all eure Feinde.

Ins Feuer Meines dreifaltigen Herzens lege Ich Meine Treuen hinein.
Jene, die Mir nachfolgen.
Jene, die nicht abweichen von der Wahrheit
und jene, die Mir wahrhaftig dienen.

Meine Kinder,
viele Verzweigungen sind aufgestellt. Auch auf dem Weg der Wahrheit,
damit die Kinder, die Mir nachfolgen, sich verirren und den rechten Weg verlassen.
Viele sind schon lange nicht mehr auf dem richtigen Weg
und zu viele sind noch nie auf dem Weg der Wahrheit gegangen.
Wer wird sie zurückführen auf den Weg der Wahrheit?
Wer wird ihnen den Weg weisen und sie begleiten auf ihrem Lebenswege?

Meine Kinder!
Weihnachten wird nicht mehr als Weihnachten gefeiert werden,
weil man Meiner nicht gedenken will;
weil man Meiner Geburt keine Beachtung mehr schenken will.

Wehe und Klagen werden folgen, im Tal der Trümmer und Tränen.
Die Berge sind hoch,
die Berge der Gleichgültigkeit und der Veränderungen.
Man will nicht hören, was Ich gestern schon sagte.
Man will nicht hören, was Ich heute sage.
Man will nicht hören, was Ich morgen sagen werde.
Denn die alte Zeit wird zerrissen – immer mehr und mehr –
durch die neue Zeit, die alles abschaffen will, was in Meiner Ordnung liegt.

Die alte Zeit – das alte Jerusalem – ist bald nicht mehr zu finden,
denn die Trümmerberge sind sehr hoch.
Das neue Jerusalem wird aufbrechen, dann, wenn niemand es vermutet.
Doch vorher werden die Trümmer beseitigt werden,
unter großen Schmerzen und Tränen,
damit das alte Jerusalem – mit Meinen verworfenen Geboten –
neu in das Wasser des Heiligen Geistes tauchen kann
und die Erde – nach der Reinigung –
mit dem Samen der Liebe neu wachse.

Gesät wird der Samen des Verderbens in großen Mengen.
Gesät wird in kleinen Mengen der Samen der Liebe und des Friedens.
Doch sind es wenige, die mit Meinem Samen ihre Felder bestellen.
Zuwenig wird mit Glauben in Meinem Weinberg gearbeitet.

Meine Kinder!
Die jungen Menschen wissen oft nicht, wohin sie gehen sollen.
Die jungen Menschen wissen oft nicht, wem sie folgen sollen.
Die jungen Menschen wissen oft nicht, wem sie glauben sollen.
Denn diese Generation
liegt im vertrockneten Zustand auf dem Boden der Gleichgültigkeit
und steht nur auf, um schnell das Vergnügen zu kosten.

O Meine Kinder!
Gäbe es die Rosenkranzbeter nicht,
gäbe es die Treuen nicht,
gäbe es die Leidenden nicht, –
wäre das alte Jerusalem schon zerbrochen
(Jesus hält die Erdkugel in Seinen Händen. Er ist sehr traurig und ernst.
Dann bricht die Kugel in der Mitte auseinander.)
und die Not würde mehr als zwei Drittel der Menschheit forttragen
und nicht mehr zurückbringen.

Meine Kinder!
Vergesst doch nicht, trotz weltlicher Einschränkung,
die wahre Freiheit, die Ich selber bin.
Seid Meine Jünger in dieser Zeit.
Seid Meine Apostel in dieser Zeit
und legt euren Glauben und eure Hoffnung in Mein liebendes Herz.
Baut eure Häuser nicht auf Sand
und legt euer Leben nicht in Satans Hände.
An vieles wird gedacht. Vieles wird beachtet
und zuviel Zeit ohne Mich verbracht.
Sucht zuerst das Reich Meines Vaters.
Alles andere wird euch dazugegeben,
denn Ich bin alles
und gebe euch alles, was ihr braucht, um zu leben.
Doch wer will sein Leben, seine Unordnung ändern?
Die meisten Menschen fühlen sich wohl – ohne Mich.
Und jene, die Mir folgen?
Sie werden verhöhnt und verspottet, um der Wahrheit willen.

Meine Kinder,
Ich ging voraus, um euch eine Wohnung vorzubereiten.
Ich ging mit dem dreifaltigen Feuer im Herzen, durch Leid und Schmerz,
damit ihr Rettung findet, durch Mein Leben und Sterben,
und durch das dreifaltige Feuer Meiner Gottheit ewiges Leben gewinnt.
Verliert nicht die wahren Schätze.
Verliert viel mehr das Weltliche, das euch umgarnt,
und euch bald die Luft zum Atmen nehmen wird.
Ich habe euch ein großes Erbe verheißen,
doch viele wollen jetzt hier auf Erden alles gewinnen,
was ihnen nicht zum Heil dient.
Viele werden niemals ihr Erbe antreten können,
weil sie es selber so wollten und wollen.
(Jesus zeigt: Viele Menschen gehen verloren. Die meisten erreichen nicht den Platz im Himmel, den Jesus ihnen bereitet hat, durch ihre eigene Schuld. Viele himmlische Dinge können sie nur beeinträchtigt sehen und erkennen, wenn sie bei Gott sind. Sie sind zwar glücklich im Himmel zu sein und Gott ist es auch, doch Er hätte noch mehr, viel mehr verschenken wollen. Den meisten fehlte, Glaube, Friede, Liebe.)

Meine Kinder!
Heute, an diesem Festtage,
lege Ich euch alle in das Unbefleckte Herz Meiner Mutter,
denn dort wohne, lebe und wirke Ich.
Dort liebe Ich, –
wie auch Meine Mutter
in Meinem dreifaltigen Herzen lebt und liebt.
Kein Auge hat es gesehen – die Vollkommenheit, die Dreifaltigkeit.
(Jesus zeigt große Heilige im Himmel, die schon auf Erden den Hauch der Heiligkeit getragen haben: hl. Joachim und hl. Anna; hl. Josef, hl. Zacharias und hl. Elisabeth; hl. Pater Pio, Johannes der Täufer, hl. Jean-Marie Vianney von Ars, hl. Bernadette, hl. Philomena. Die hl. Apostel waren am Ende ihres Lebens in den Mantel der Heiligkeit gehüllt. Viele andere junge Frauen und Männer, die ich nicht kenne und viele Märtyrer.)

Die Mutter Gottes spricht:
Der göttliche Segen des Dreifaltigen Gottes:
des Vaters, des Sohnes, des Heiligen Geistes
möge euch stärken, führen, leiten auf eurem Weg auf Erden.
Meine Kinder,
vergesst nicht die Dreifaltigkeit zu ehren, zu lieben und ihr zu danken
für alle Gnadengeschenke.
Ich danke euch!
Ich liebe euch!

Ich liebe euch durch das dreifaltige Feuer
meines göttlichen Sohnes Jesus Christus
im Herzen des Göttlichen Vaters,
vereint im Herzen des Heiligen Geistes.
Ich danke euch!
Seht das dreifaltige Feuer – Es ist so nah.
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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #3796 am: 19. Juli 2016, 23:10:54 »
Morgenröte Botschaften
330. Ohne Liebe – kein Segen

26. Juni 2016
Jesus spricht ganz traurig:
Mein Kind,
traurige Tage stehen bevor.
Traurige Tage legen sich in das Unbegreifliche
und das Unbegreifliche fließt auf der Meeresoberfläche und lässt nichts hindurchfließen.
Es scheint, als stünde alles still,
alles, was die Menschen trösten könnte.

Man hört keinen Laut mehr,
denn im Herzensinnern ist alles ausgelöscht.
So scheint es bei vielen, die die Hoffnung verloren haben,
weil ihr Glaube im Meer verschwand: gestern, heute und auch morgen.
Nun liegen Hoffnung und Glaube am tiefen Meeresgrund begraben
und das Unbegreifliche deckt alles zu.

Mein Kind!
Hochmut hat den wahren Glauben, den Ich lehrte, versenkt
und hat die Liebe mit hinab gezogen, auf den Grund des Meeres.
Der Hochmut lässt so viele abstürzen
und sie werden nicht mehr aufstehen.

Sie gehen mit erhobenem Haupte einher,
doch ihre Herzen liegen auf dem Meeresgrund.
Der Hochmut und der Stolz, mit der Uneinsichtigkeit geschmückt,
hat sie in das weite Meer hinausgetrieben. So sind sie ertrunken.
Sie haben nicht um Verzeihung gefleht, solange es noch möglich war.
Sie haben sich nicht versöhnt, wo sie Unrecht taten.
Sie haben nicht den Mantel der Umkehr getragen,
weil sie in ihrer Uneinsichtigkeit den Hochmut und den Stolz immer mehr umarmten.

Mein Kind!
Die grauen Nächte werden sich schwarz färben.
Die hellen Tage werden sich im Dunkeln wiegen.
Die kurze Zeit wird sich in den Atem des Neuen legen.
Fromme, Unwissende, Gleichgültige, Treue, Lieblose, –
so viele sind gefallen und sie werden noch tiefer fallen,
weil die Liebe fehlt.

Die Liebe sucht. Sie sucht die Einsicht und wird sie finden.
Die Liebe sucht. Sie sucht die Versöhnung und wird sie finden.
Die Liebe sucht. Sie sucht den Frieden und wird ihn finden.
Keinen Tag lebt der Mensch, der Mir wahrhaftig nachfolgt, ohne Liebe;
ohne die Liebe zu leben durch Zeichen der Nächstenliebe.

Ohne Liebe – kein Glaube. Ohne Glauben – keine Hoffnung.
Zu viele Menschen auf Erden tragen die Gleichgültigkeit in ihren Herzen.
Zu viele tragen den Hochmut in ihren Herzen.
Viel zu viele leben nicht nach Meinen Geboten.
Viele kommen nicht in Mein Haus der Liebe.
Viele kommen ohne Ehrfurcht in Mein Haus der Liebe.
Viele kommen mit Hochmut in Mein Haus der Liebe.

Wer Meine Gebote kennt und sie nicht befolgt;
wer Meine Gebote kennt und seinen Hochmut nicht zerbricht, –
wird nicht an Meinem Tische sitzen.
Weit, weit weg sind viele.
Noch viel weiter weg werde Ich jene verweißen,
die ihren Stolz, ihren Hochmut und ihre Gleichgültigkeit stets vermehrten
durch ihre Uneinsichtigkeit.

Mein Kind!
Jene, die wissen, – von ihnen fordere Ich mehr, weil Ich ein gerechter Gott bin.
Und jene, die nichts wissen, –
auch ihnen werde Ich ein gerechter und barmherziger Gott sein.
Viele Wege führen zu Mir und führen zum Ziel,
doch viele Plätze bleiben leer, weil sie nicht wollten,
weil sie den Weg, der zu Mir führte, nicht gehen wollten.
Sie werden – und haben schon – das Ziel der ewigen Heimat nicht erreichen.

Mein Kind,
die Not ist groß in den gleichgültigen Herzen,
doch wer will eingestehen die Schwere seiner Sünden?
Wer will sich reinwaschen lassen von dem Übel?
Wer will sich von seinem Stolz und seinem Hochmut trennen?

Sie lächeln für die Welt.
Sie lächeln und tragen keine Nächstenliebe in ihren Herzen.

Niemand kann Meinem Gericht entfliehen.
Kein vergangener Atem kann sich Meinem Wort verschließen,
wenn der Tag kommt, wenn die Stunde kommt,
wo die Gerechtigkeit das Leben, das zu Ende ging, umfängt.

Und die Waage wird alles wiegen:
Das Unrecht, die Lieblosigkeit, den Stolz und den Hochmut;
die Gleichgültigkeit und die Lauheit;
den Neid, die Missgunst, die Eifersucht.
Die Sünden gegen den Heiligen Geist.
Die Lügen und die Verleumdungen.
Die vergeudete, unnütz verlorene Zeit.
Gegen all das Gute.
Was wird wohl mehr wiegen bei den meisten?

Die Tage der Trauer werden folgen.
Sie liegen in dunkler Nacht und in der Verlassenheit der Seele.
Sie [diese Trauer] ist nicht auf Erden zu finden,
denn es ist eine brennende, barmherzige, gerechte Reinigung.
Dies kennt kein Mensch auf Erden.

Sie werden weinen und klagen.
Sie werden über sich selbst weinen
und über ihren freien Willen, den Ich ihnen schenkte, klagen.

Mein Kind!
Als Ich auf Erden lebte, schenkte Ich ihnen Meine Worte,
die aus dem Herzen des ewigen Vaters entströmten.
Ich schenkte Heilungen sowie sichtbare und unsichtbare Wunder,
doch viele glaubten nicht, was Ich ihnen sagte und schenkte.
Heute ist dieses Netz des Unglaubens über die ganze Erde gespannt.
Wann wird es zerreißen – um der Gerechten willen?

Kleine Lichter – sie scheinen zwischen dem Netz heraus.
Treue Seelen – sie scheinen hinein in die dunkle Welt.
Wenige Jünger – überall verstreut auf der Erde.
Sie alle zusammen sind ein großes Feuer, weil es zu Meiner Ehre brennt.
Um der Treuen willen umfasse Ich die ganze Erde
mit Meinem göttlichen, barmherzigen, brennenden, blutenden Herzen,
um die Menschen an Mich zu ziehen,
damit die kommende Nacht sich nicht in ewige Not verwandelt.

Barmherzigkeit schenkte und schenke Ich: gestern und heute.
Morgen tauche Ich die Menschen in Meine Gerechtigkeit,
um der Wahrheit willen, die Ich hinterließ,
und um Meiner Worte willen, die Ich gestern schenkte und heute und morgen schenke.

Ich bin der Weg.
Nur wer die Wahrheit liebt,
Meine Gebote befolgt und sie auch lebt, ist Meiner würdig,
ist würdig die Wohnung zu erhalten, die Ich ihm bereitet habe.
Viele klopfen an ihre Brust und zeigen keine Reue.
Viele klopfen an ihre Brust und wollen keinen Frieden.
Viele klopfen an ihre Brust und fühlen keine Sünden.
O welch eine Not bei so vielen Seelen,
bei so vielen uneinsichtigen Seelen.
Ihre Uneinsichtigkeit vertreibt die Wahrheit
und die Wahrheit entschwindet immer mehr.
Es folgen Stolz und Hochmut
und das Gewand Meiner Gebote wird zerrissen
durch ihren freien Willen, der sich in Täuschung und Lügen legt.

Mein Kind!
Viele Worte ohne gute, liebende Taten – sind leere Worte.
Viele Werke ohne gute, liebende Worte – sind leere Werke.
Wenn die Liebe fehlt – fehlt alles,
denn in der Liebe liegt das größte Feuer: im Himmel und auf Erden.
Worte, Werke, Gedanken ohne Liebe –
sind verlorene Worte, Werke und Gedanken.
Sie treiben auf dem Meere, wie verfaultes Holz.
Es wird untergehen;
auf dem Grund des Meeres zerfallen und verrotten
und nicht mehr zu finden sein.

Alle liebenden Worte, Werke und Gedanken
werden auf der Oberfläche des Meeres zu finden sein
und kein Sturm kann sie forttragen,
denn sie sind gewaltig und beständig und bringen reiche Frucht.

Umkehr bringt Segen.
Einsicht bringt Frieden.
Reue bringt Freiheit.
Versöhnung bringt Liebe.
Alles schwimmt auf der Oberfläche.
Man kann danach greifen,
solange die Zeit nicht im letzten Atemzug der Seele liegt.

Mein Kind!
Die Menschen mögen doch Meine Worte ernst nehmen
und sie in Dankbarkeit umfassen, denn Ich will sie erretten.
Ich will sie heraus ziehen
aus dem Grund des Meeres, aus dem Grund des Todes,
und sie in Mein Licht stellen, das durch Meine Gebote scheint.
Niemand soll sich fürchten zu Mir zu kommen,
denn Ich bin ein liebender, barmherziger Gott.
Niemand kann Meine göttliche Liebe,
Meine barmherzige Liebe,
Meine brennende Liebe,
Meine blutende Liebe messen.
Niemand im Himmel und auf Erden.
Nur jene, denen Ich es schon schenkte
(Jesus lächelt sehr. Er zeigt die Mutter Gottes, den hl. Josef, Johannes den Täufer, und andere Heilige.)
und im Hauch des Verstehens Meiner Gnade schenken will.
Niemand soll sich fürchten.
Ich warte voller Liebe. Ich warte voller Barmherzigkeit.
Ich sagte es schon oft. Ich warte auf jeden.

Amen, Ich sage euch:
Selig, die Meine Gebote leben und lieben. Ihnen gehört das Himmelreich.
Selig, die umkehren; voller Reue sich Mir zuwenden.
Ich werde sie herausziehen aus der Dunkelheit und sie stärken,
damit sie den Weg gehen, den Ich vorausging.

Selig seid ihr,
wenn ihr Glaube, Hoffnung und Liebe in euren Herzen tragt
und mit diesen Schätzen euer Leben und das Leben anderer bereichert.
Selig seid ihr, Meine Kinder,
wenn ihr Versöhnung und Frieden von Herz zu Herz tragt.

Amen, es ist geschehen.
Ich umarme euch mit göttlichem Erbarmen.
Ich umarme euch mit Meiner göttlichen Liebe.
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« Antwort #3797 am: 20. Juli 2016, 06:51:52 »
Hl. Margareta, Märtyrerin, Nothelferin

* in Antiochia in Pisidien, heute Ruinen bei Yalvaç in der Türkei
† 305 daselbst (?)

Margareta - in der Ostkirche ist Marina der gebräuchliche Name - ist eine legendäre Märtyrerin. Sie soll die Tochter eines heidnischen Priesters gewesen sein. Die christliche Amme erzog sie demnach zum Glauben; der Vater verstieß seine Tochter, als er dies bemerkte und denunzierte sie beim Stadtpräfekten. Sie floh, wurde aber gefunden und vor Gericht gestellt; die Richter begehrten die hübsche Angeklagte, wurden aber von ihr abgewiesen und rächten sich umso grausamer. Margareta wurde mit Fackeln angesengt und in siedendem Öl gekocht, aber sie blieb unverletzt. Das Volk war von diesen Wundern dermaßen beeindruckt, dass die Menschen sich offen zum Christengott bekannten - dafür aber gleich enthauptet wurden wie schließlich auch Margareta.

Nach anderer Überlieferung sah der Stadtpräfekt Olybrius Margareta Schafe hüten und begehrte die schöne christliche Jungfrau. Da sie sich standhaft weigerte, ließ er sie mit eisernen Kämmen reißen, mit Fackeln brennen und ins Gefängnis werfen. Mehrfach erschien ihr der Teufel als ein riesiger Drache und wand sich um sie, um sie zu verschlingen, aber er wurde zerbrochen durch das Kreuzzeichen, das Margareta über ihn machte; sie entkam seinen Krallen unbeschädigt. Dem nun in Menschengestalt erscheinenden Teufel setzte sie ihren Fuß auf den Scheitel, um ihm seine Machtlosigkeit zu zeigen. Immer wieder wurde sie von den bei ihren weiteren Martern erlittenen Wunden wundersam gesund, das Volk erkannte dies, viele ließen sich daraufhin taufen. Schließlich zur Richtstätte geführt, betete sie vor ihrer Enthauptung für ihre Verfolger und alle, die in Zukunft ihr Gedächtnis anrufen würden, besonders die Frauen in Kindsnöten.

Die von einem nicht näher identifizierten Theotimos verfasste Leidensgeschichte der Margareta folgt dem Typus der Jungfrauen-Passiones; sie erfuhr zahlreiche lateinische und dann volkssprachliche Bearbeitungen. Margareta wurde schon bald in der Ostkirche verehrt, im Westen wurde sie zuerst im Martyrologium von Hrabanus Maurus erwähnt, dann wurde ihre Verehrung besonders vom Zisterzienserorden gefördert. Angebliche Reliquien sind seit 1185 in Montefiascone in der Toskana. Margareta war eine der Stimmen, von denen später Jeanne d'Arc geführt wurde. Infolge des Drachen-Attributs wurde Margareta zuweilen mit der von Georg befreiten Königstochter gleichgesetzt und beide gemeinsam zu Kirchenpatronen erkoren.

Margareta ist eine der Nothelferinnen; mit Barbara und Katharina von Alexandria gehört Margareta zu den beliebten "drei heiligen Madln"; zusammen mit Dorothea sind sie die vier Virgines capitales, die wichtigsten Jungfrauen. Für Bauern begann früher am Margaretentag die Ernte.
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« Antwort #3798 am: 20. Juli 2016, 06:55:08 »
Hl. Apollinaris von Ravenna, Bischof von Ravenna, Märtyrer

† um 200 (oder um 75 ?) in Ravenna in Italien

Apollinaris war nach alten Legenden mit Petrus aus Antiochia - dem heutigen Antakya - nach Rom gekommen und wurde dann von diesem ausgesandt, um als Glaubensbote in Ravenna zu wirken, wo er zwanzig Jahre lang Bischof war. Heiden überfielen, misshandelten und töteten ihn auf qualvolle Weise.

Nach anderen Berichten überlebte Apollinaris qualvolle Peinigungen und Verfolgung, wurde mehrmals als tot geltend fortgetragen, entkam nach Dalmatien, verkündigte dort das Evangelium und wendete eine große Hungersnot ab. Nach seiner Rückkehr wurde er mit einer Keule erschlagen.

Wieder andere Quellen berichten eine ähnliche Lebensgeschichte am Ende des 2. Jahrhunderts. Eine stattliche Zahl von Martern, Heilungen, Wundern ist in der Legenda Aurea über ihn zusammengestellt.

Über Apollinaris' Grab in Ravenna wurde die weltberühmte dreischiffige Basilika S. Apollinare in Classe gebaut und 549 geweiht, seit dem 9. Jahrhundert erhebt die Kirche S. Apollinare Nuovo den Anspruch, seine Begräbnisstätte zu sein. Die Verehrung war früh schon auch in Rom, Mailand und Dijon beheimatet. Von Dijon breitete sie sich aus im Elsass, so in Obermichelbach - dem heutigen Michelbach-le-Haut, nahe Basel -, dazu in der Schweiz und bis nach Reims und Gorkum / Gorinchem.

Kaiser Otto III. brachte nach einem Besuch in Ravenna den Kult nach Burtscheid - heute ein Stadtteil von Aachen. Die Abtei Siegburg hat - möglicherweise durch Anno - Reliquien, vielleicht aus Dijon, erhalten und verbreitete den Kult im Rheinland; die Siegburger Propstei Apollinarisberg bei Remagen wurde ein berühmter Wallfahrtsort mit Pilgerfahrten, vor allem Mitte Juli. Die Reliquien auf dem Apollinarisberg kamen der Legende nach 1162 zusammen mit denen der heiligen Drei Könige durch Erzbischof Reinald von Dassel nach Deutschland, diese Überlieferung ist eine durch das Zusammenfallen von Apollinarisfest und Translationsfest der Drei Könige am 23. Juli angeregte Erfindung aus der Zeit um 1450. Diese Gebeine wurden von Herzog Wilhelm I. von Jülich geraubt und 1383 nach Düsseldorf gebracht; zuvor hatte ein Ritter mit Namen Gerhard von Einenberg den Kopf versteckt, so dass der in Remagen verblieb. In Folge des deutsch-französischen Krieges kam er 1812 auch nach Düsseldorf, wurde 1826 aber wieder nach Remagen zurückgeführt.
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« Antwort #3799 am: 20. Juli 2016, 07:04:59 »
Buch Jeremia 1,1.4-10.

Die Worte Jeremias, des Sohnes Hilkijas, aus der Priesterschaft zu Anatot im Land Benjamin.
Das Wort des Herrn erging an mich:
Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen, noch ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt, zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt.
Da sagte ich: Ach, mein Gott und Herr, ich kann doch nicht reden, ich bin ja noch so jung.
Aber der Herr erwiderte mir: Sag nicht: Ich bin noch so jung. Wohin ich dich auch sende, dahin sollst du gehen, und was ich dir auftrage, das sollst du verkünden.
Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin mit dir um dich zu retten - Spruch des Herrn.
Dann streckte der Herr seine Hand aus, berührte meinen Mund und sagte zu mir: Hiermit lege ich meine Worte in deinen Mund.
Sieh her! Am heutigen Tag setze ich dich über Völker und Reiche; du sollst ausreißen und niederreißen, vernichten und einreißen, aufbauen und einpflanzen.

Psalm 71(70),1-2.3.5-6.15.17.

Herr, ich suche Zuflucht bei dir.
Lass mich doch niemals scheitern!
Reiß mich heraus und rette mich in deiner Gerechtigkeit,
wende dein Ohr mir zu und hilf mir!

Sei mir ein sicherer Hort,
zu dem ich allzeit kommen darf.
Du hast mir versprochen zu helfen;
denn du bist mein Fels und meine Burg.

Herr, mein Gott, du bist ja meine Zuversicht,
meine Hoffnung von Jugend auf.
Vom Mutterleib an stütze ich mich auf dich,
vom Mutterschoß an bist du mein Beschützer;
dir gilt mein Lobpreis allezeit.

Mein Mund soll von deiner Gerechtigkeit künden
und von deinen Wohltaten sprechen den ganzen Tag;
denn ich kann sie nicht zählen.
Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf,
und noch heute verkünde ich dein wunderbares Walten.

Evangelium nach Matthäus 13,1-9.

An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees.
Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer.
Und er sprach lange zu ihnen in Form von Gleichnissen. Er sagte: Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen.
Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg, und die Vögel kamen und fraßen sie.
Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war;
als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte.
Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen, und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat.
Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach.
Wer Ohren hat, der höre!
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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