Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663228 mal)

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« Antwort #3856 am: 01. August 2016, 22:08:50 »
TAGESGEBET
Gott, du Hirt deines Volkes,
du schenkst der Kirche zu allen Zeiten Menschen,
die durch ihren Glauben und ihre Liebe
ein Vorbild sind.
Gib, dass uns gleich dem heiligen Alfons
das Heil der Menschen am Herzen liegt,
und schenke uns im Himmel den Lohn,
den er schon empfangen hat.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

FÜRBITTEN
Zu Jesus Christus, unserem Herrn und Erlöser, wollen wir beten:
Steh den Redemptoristen bei, dass sie die Menschen auf den Weg des Heiles führen.
A.: Wir bitten dich, erhöre uns.
Rüttle die Gleichgültigen auf, dass sie nach deinem Willen fragen.
Schenke den Beichtvätern dein Erbarmen mit den schuldbeladenen Menschen.
Hilf uns, auf deine Gebote zu achten und ihnen zu folgen.
Denn durch dich gelangt unser Leben zur Vollendung. Dir sei Ehre und Lobpreis in alle Ewigkeit.     A.: Amen.
 
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3857 am: 01. August 2016, 22:13:49 »
Kleine Kinder, die Spaltung im Innern der Kirche Meines Sohnes ist entflammt. Das Schisma fühlt man kommen!

25. Juli 2016, 9.50 Uhr – Dringender Aufruf von Maria, Hilfe des Volkes Gottes.

Meine Kleinen, der Friede des Herrn sei mit euch allen.

Kleine Kinder, die Spaltung im Innern der Kirche Meines Sohnes ist entflammt. Das Schisma fühlt man kommen! Die geistige Hekatombe macht, dass viele den Glauben verlieren werden, die Stimmung innerhalb des Vatikans ist chaotisch; die Purpurträger sind gespalten, die einen bestärken den Papst, aber andere greifen ihn an und gehorchen ihm schon nicht mehr.

Betet kleine Kinder für Papst Franziskus, denn er hat viele Verleumder und sie versuchen ihn zu stürzen. Die neuen Reformen sind das Objekt der Angriffe, seine schlechte Interpretation verursacht Verwirrung, Spaltung und Trennung, welche die Kirche dazu führen wird, das größte Schisma in ihrer ganzen Geschichte zu erleiden.

Meine Kleinen, der Himmel weint mit Mir zu sehen wie Mein Sohn von neuem verraten und seine Kirche gespalten wird. Dieses Schisma wird durch die Gesandten des Bösen innerhalb des Vatikans benützt werden, um den Sitz Petri zu übernehmen und die Türe Meinem Widersacher zu öffnen, dass sich jener dort wohlfühle. Das Chaos und die Anarchie haben den Vatikan bereits übernommen und vielen Meiner treuen, bevorzugten Söhne werden ihr Leben für das Evangelium Meines Sohnes hingeben.

Die Kinder des Islam und ihre Armee des Todes, unterstützt durch die Verräter, werden den Sitz Petri einnehmen und lassen das Blut im heiligen Bezirk laufen. Rom wird den Glauben verlieren und für die katholische Welt Grund des Skandals sein. Die Kirche wird gespalten werden und leiden, wenn die Mächte des Bösen sie herabstürzen. Aber ängstigt euch nicht Meine Kleinen, Ich eure Mutter vereint mit Michael und den Himmlischen und irdischen Heerscharen werden nicht erlauben, dass sich die Mächte des Bösen gegen sie durchsetzen. Der Papst wird mitten durch Leichen fliehen und schließlich sein Leben in der Hingabe beenden.

Für eine Zeit wird die Kirche Meines Sohnes unter der Macht Meines Widersachers und seiner Anhänger des Bösen sein, und das Sein der Ungerechtigkeit wird auf seinem Thron sitzen. Ein neuer Papst wird gewählt werden und dieser wird die Geißel des Volkes Gottes sein. Viele Märtyrer werden ihr Leben hingeben und ihr Blut wird die Kirche erneuern. Die christliche und katholische Welt wird verfolgt werden, aber nach der Reinigung wird eine Neue Kirche geboren zur Ehre Gottes und zum Dienst für Sein Volk. Bereitet euch vor Meine kleinen Kinder, denn die Tage der Reinigung der Kirche sind nahe.

Das Jahr der Barmherzigkeit geht zu Ende, nützt es gut aus um die größtmögliche Anzahl Ablässe zu gewinnen, die euch zur Festigung eures Glaubens dienen werden in den Tagen der spirituellen Dunkelheit, die sich nähern. Verharrt fest im Evangelium Meines Sohnes damit nichts und niemand euch den Frieden raube. Wisst, dass alles erfüllt werden muss, wie geschrieben steht. Die Kirche Meines Sohnes ist nahe dabei eine große Prüfung zu durchlaufen, die ihr Fundament erschüttern wird, aber sie nicht einstürzen lässt.

Als Mutter, Hilfe der Kirche, habe Ich einen dringenden Aufruf an Meine kämpfende Heerschar, an Meine Legionäre und Geweihten und an die katholische Welt im Allgemeinen, damit sie an diesem kommenden 15. August, Fest Meiner Aufnahme in den Himmel, einen weltweiten großen Tag des Gebetes, des Fastens und der Buße durchführe. Vereint im Gebet bittet den Vater für Papst Franziskus und den em. Papst Benedikt XVI. und für die Stärkung der Kirche, damit sie siegreich aus der Prüfung hervorgehen kann, die sich abzeichnet. Ich zähle auf euch, Meine kleinen Kinder!

Bleibt im Frieden Meines Herrn, es liebt euch eure Mutter, Maria die Helferin.

Gebt Meine Botschaften der ganzen Menschheit bekannt, kleine Kinder.

(Enoch)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3858 am: 01. August 2016, 22:59:50 »
Hl. Alfons Maria von Liguori

Bischof von Sant' Agata de Goti bei Neapel, Ordensgründer, Kirchenlehrer
* 27. September 1696 in Marianella, dem heutigen Stadtteil von Neapel
† 1. August 1787 in Nocera dei Pagani bei Neapel in Italien

Der hl. Alfons starb, fast 91 Jahre alt, am 1. August 1787. Er stammte aus der alten Familie de‘ Liguori in Neapel. Mit sechzehn Jahren war er bereits Doktor der beiden Rechte und wurde dann ein vielbegehrter Rechtsanwalt. Weil er bald sah, dass es in diesem Beruf kaum zu vermeiden war, manchmal das Unrecht zu verteidigen, beschloss er, Priester zu werden. Er war dreißig Jahre alt, als er 1726 zum Priester geweiht wurde. Seine Erfahrungen in der apostolischen Arbeit veranlassten ihn, die „Kongregation des allerheiligsten Erlösers“ (Redemptoristen) zu gründen. Sie sollte vor allem den unteren Volksschichten in ihrer geistig-religiösen Verlassenheit zu Hilfe kommen. Mit dieser Gründung stieß er auf starken Widerstand, auch von kirchlicher Seite, aber 1749 wurde die Regel von Papst Benedikt XIV. bestätigt. Alfons blieb der fromme Ordensmann und strenge Asket, auch als er 1762 Bischof von S. Agata de‘ Goti (im Königreich Neapel)  wurde. Er verbrachte die meiste Zeit auf der Kanzel oder im Beichtstuhl. Er verfasste auch über hundert religiöse Schriften. Seine „Moraltheologie“ und seine Unterweisungen für Beichtväter haben großen Einfluss ausgeübt. Alfons wurde 1839 heilig gesprochen. 1871 zum Kirchenlehrer erhoben.

„Die wahre Frömmigkeit besteht darin, dass man seine Pflicht erfüllt.“

„Seien Sie überzeugt, dass auf die Nacht der Tag folgt. Aber der Tag, nach dem wir in diesem Leben allein verlangen sollen, ist der, an dem wir Gott von Angesicht zu Angesicht schauen und lieben werden.“ (Alfons Maria von Liguori)
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« Antwort #3859 am: 01. August 2016, 23:01:03 »
Sel. Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997), Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe

„Er brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten“

Die Einfachheit unserer kontemplativen Lebensweise: sie lässt uns das Antlitz Gottes in jeder Begegnung, in jedem Lebewesen entdecken, überall und jederzeit! Und Seine Hand, die in jeder Begebenheit gegenwärtig ist, lässt uns alles − ob wir betrachten, lernen, arbeiten, sprechen, essen oder schlafen – in Jesus, mit Jesus und für Jesus und um Jesu willen unter dem liebevollen Blick des Vaters vollbringen, während wir weiterhin immer bereit bleiben, ihm unter jedweder Gestalt zu begegnen.

Ich bin der Tatsache verpflichtet, dass Jesus sich, bevor er das Wort Gottes erklärte und bevor er der Menge die Seligpreisungen verkündete, der Menschen angenommen hat, sie geheilt und gesättigt hat. Und erst danach ist er dazu übergegangen, ihnen seine Lehre zu vermitteln.

Liebe Jesus ohne Maß, liebe ihn voll Vertrauen, liebe ihn, ohne dich umzublicken und ohne Sorge. Gib dich Jesus ganz und gar hin. Er wird dich zum Werkzeug seiner Wundertaten machen, unter der Bedingung, dass Du unendlich mehr auf seine Liebe baust, als auf deine Schwachheit. Glaube ihm, gib dich vollends in seine Hände in einem Aufschwung blinden und absoluten Vertrauens; wisse, dass Heiligkeit nichts anderes ist, als dieser Jesus, der in deinem Innersten in dir lebt; so wird er frei, mit Seiner Hand durch dich handeln zu können.

No Greater Love
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« Antwort #3860 am: 01. August 2016, 23:02:02 »
Buch Jeremia 28,1-17.

Im Anfang der Regierung Zidkijas, des Königs von Juda, im fünften Monat des vierten Jahres, sagte der Prophet Hananja, der Sohn Asurs aus Gibeon, im Haus des Herrn vor den Priestern und dem ganzen Volk zu Jeremia:
So spricht der Herr der Heere, der Gott Israels: Ich zerbreche das Joch des Königs von Babel.
Noch zwei Jahre, und ich bringe alle Geräte des Hauses des Herrn, die Nebukadnezzar, der König von Babel, von diesem Ort weggenommen und nach Babel gebracht hat, wieder an diesen Ort zurück.
Auch Jojachin, den Sohn Jojakims, den König von Juda, samt allen Verschleppten aus Juda, die nach Babel gebracht wurden, führe ich an diesen Ort zurück - Spruch des Herrn -; denn ich zerbreche das Joch des Königs von Babel.
Der Prophet Jeremia antwortete dem Propheten Hananja vor den Priestern und vor dem ganzen Volk, das im Haus des Herrn stand.
Der Prophet Jeremia sagte: Ganz recht! Mag der Herr so tun. Der Herr erfülle deine Worte, die du verkündet hast, und bringe die Geräte des Hauses des Herrn und alle Verschleppten aus Babel zurück an diesen Ort.
Doch höre das Wort, das ich dir und dem ganzen Volk in die Ohren rufe:
Die Propheten, die vor mir und vor dir je gelebt haben, weissagten Krieg, Unheil und Pest gegen viele Länder und mächtige Reiche.
Der Prophet aber, der Heil weissagt - an der Erfüllung des prophetischen Wortes erkennt man den Propheten, den der Herr wirklich gesandt hat.
Da nahm der Prophet Hananja das Jochholz vom Nacken des Propheten Jeremia und brach es entzwei.
Vor dem ganzen Volk erklärte Hananja: So spricht der Herr: Ebenso nehme ich binnen zwei Jahren das Joch Nebukadnezzars, des Königs von Babel, vom Nacken aller Völker und zerbreche es. Der Prophet Jeremia ging seines Weges.
Nachdem nun der Prophet Hananja das Jochholz vom Nacken des Propheten Jeremia genommen und zerbrochen hatte, erging das Wort des Herrn an Jeremia:
Geh und sag zu Hananja: So spricht der Herr: Jochstangen aus Holz hast du zerbrochen, dafür aber musst du nun Jochstangen aus Eisen machen.
Denn so spricht der Herr der Heere, der Gott Israels: Ein eisernes Joch habe ich auf den Nacken aller dieser Völker gelegt; sie müssen Nebukadnezzar, dem König von Babel, untertan sein. Sie werden ihm untertan sein, und auch die Tiere des Feldes gebe ich ihm.
Der Prophet Jeremia sagte also zum Propheten Hananja: Höre, Hananja! Der Herr hat dich nicht gesandt, und du hast dieses Volk dazu verführt, auf Lügen zu vertrauen.
Darum - so spricht der Herr: Siehe, ich schaffe dich vom Erdboden fort. Noch in diesem Jahr bist du tot; denn du hast Auflehnung gegen den Herrn gepredigt.
Im siebten Monat desselben Jahres starb der Prophet Hananja.

Psalm 119(118),29.43.79-80.95.102.

Halte mich fern vom Weg der Lüge;
begnade mich mit deiner Weisung!
Entziehe meinem Mund nicht das Wort der Wahrheit!
Ich hoffe so sehr auf deine Entscheide.

Mir sollen sich alle zuwenden, die dich fürchten und ehren
und die deine Vorschriften kennen.
Mein Herz richte sich ganz nach deinen Gesetzen;
dann werde ich nicht zuschanden.

Frevler lauern mir auf, um mich zu vernichten;
doch mein Sinn achtet auf das, was du gebietest.
Ich weiche nicht ab von deinen Entscheiden,
du hast mich ja selbst unterwiesen.

Evangelium nach Matthäus 14,13-21.

In jener Zeit, als Jesus hörte, dass Johannes enthauptet worden war, fuhr er mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber die Leute in den Städten hörten davon und gingen ihm zu Fuß nach.
Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen und heilte die Kranken, die bei ihnen waren.
Als es Abend wurde, kamen die Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen, und es ist schon spät geworden. Schick doch die Menschen weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können.
Jesus antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen!
Sie sagten zu ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische bei uns.
Darauf antwortete er: Bringt sie her!
Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten,
und alle aßen und wurden satt. Als die Jünger die übriggebliebenen Brotstücke einsammelten, wurden zwölf Körbe voll.
Es waren etwa fünftausend Männer, die an dem Mahl teilnahmen, dazu noch Frauen und Kinder.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3861 am: 02. August 2016, 19:18:17 »
Morgenröte - Botschaften
330. Ohne Liebe – kein Segen

26. Juni 2016
Jesus spricht ganz traurig:
Mein Kind,
traurige Tage stehen bevor.
Traurige Tage legen sich in das Unbegreifliche
und das Unbegreifliche fließt auf der Meeresoberfläche und lässt nichts hindurchfließen.
Es scheint, als stünde alles still,
alles, was die Menschen trösten könnte.

Man hört keinen Laut mehr,
denn im Herzensinnern ist alles ausgelöscht.
So scheint es bei vielen, die die Hoffnung verloren haben,
weil ihr Glaube im Meer verschwand: gestern, heute und auch morgen.
Nun liegen Hoffnung und Glaube am tiefen Meeresgrund begraben
und das Unbegreifliche deckt alles zu.

Mein Kind!
Hochmut hat den wahren Glauben, den Ich lehrte, versenkt
und hat die Liebe mit hinab gezogen, auf den Grund des Meeres.
Der Hochmut lässt so viele abstürzen
und sie werden nicht mehr aufstehen.

Sie gehen mit erhobenem Haupte einher,
doch ihre Herzen liegen auf dem Meeresgrund.
Der Hochmut und der Stolz, mit der Uneinsichtigkeit geschmückt,
hat sie in das weite Meer hinausgetrieben. So sind sie ertrunken.
Sie haben nicht um Verzeihung gefleht, solange es noch möglich war.
Sie haben sich nicht versöhnt, wo sie Unrecht taten.
Sie haben nicht den Mantel der Umkehr getragen,
weil sie in ihrer Uneinsichtigkeit den Hochmut und den Stolz immer mehr umarmten.

Mein Kind!
Die grauen Nächte werden sich schwarz färben.
Die hellen Tage werden sich im Dunkeln wiegen.
Die kurze Zeit wird sich in den Atem des Neuen legen.
Fromme, Unwissende, Gleichgültige, Treue, Lieblose, –
so viele sind gefallen und sie werden noch tiefer fallen,
weil die Liebe fehlt.

Die Liebe sucht. Sie sucht die Einsicht und wird sie finden.
Die Liebe sucht. Sie sucht die Versöhnung und wird sie finden.
Die Liebe sucht. Sie sucht den Frieden und wird ihn finden.
Keinen Tag lebt der Mensch, der Mir wahrhaftig nachfolgt, ohne Liebe;
ohne die Liebe zu leben durch Zeichen der Nächstenliebe.

Ohne Liebe – kein Glaube. Ohne Glauben – keine Hoffnung.
Zu viele Menschen auf Erden tragen die Gleichgültigkeit in ihren Herzen.
Zu viele tragen den Hochmut in ihren Herzen.
Viel zu viele leben nicht nach Meinen Geboten.
Viele kommen nicht in Mein Haus der Liebe.
Viele kommen ohne Ehrfurcht in Mein Haus der Liebe.
Viele kommen mit Hochmut in Mein Haus der Liebe.

Wer Meine Gebote kennt und sie nicht befolgt;
wer Meine Gebote kennt und seinen Hochmut nicht zerbricht, –
wird nicht an Meinem Tische sitzen.
Weit, weit weg sind viele.
Noch viel weiter weg werde Ich jene verweißen,
die ihren Stolz, ihren Hochmut und ihre Gleichgültigkeit stets vermehrten
durch ihre Uneinsichtigkeit.

Mein Kind!
Jene, die wissen, – von ihnen fordere Ich mehr, weil Ich ein gerechter Gott bin.
Und jene, die nichts wissen, –
auch ihnen werde Ich ein gerechter und barmherziger Gott sein.
Viele Wege führen zu Mir und führen zum Ziel,
doch viele Plätze bleiben leer, weil sie nicht wollten,
weil sie den Weg, der zu Mir führte, nicht gehen wollten.
Sie werden – und haben schon – das Ziel der ewigen Heimat nicht erreichen.

Mein Kind,
die Not ist groß in den gleichgültigen Herzen,
doch wer will eingestehen die Schwere seiner Sünden?
Wer will sich reinwaschen lassen von dem Übel?
Wer will sich von seinem Stolz und seinem Hochmut trennen?

Sie lächeln für die Welt.
Sie lächeln und tragen keine Nächstenliebe in ihren Herzen.

Niemand kann Meinem Gericht entfliehen.
Kein vergangener Atem kann sich Meinem Wort verschließen,
wenn der Tag kommt, wenn die Stunde kommt,
wo die Gerechtigkeit das Leben, das zu Ende ging, umfängt.

Und die Waage wird alles wiegen:
Das Unrecht, die Lieblosigkeit, den Stolz und den Hochmut;
die Gleichgültigkeit und die Lauheit;
den Neid, die Missgunst, die Eifersucht.
Die Sünden gegen den Heiligen Geist.
Die Lügen und die Verleumdungen.
Die vergeudete, unnütz verlorene Zeit.
Gegen all das Gute.
Was wird wohl mehr wiegen bei den meisten?

Die Tage der Trauer werden folgen.
Sie liegen in dunkler Nacht und in der Verlassenheit der Seele.
Sie [diese Trauer] ist nicht auf Erden zu finden,
denn es ist eine brennende, barmherzige, gerechte Reinigung.
Dies kennt kein Mensch auf Erden.

Sie werden weinen und klagen.
Sie werden über sich selbst weinen
und über ihren freien Willen, den Ich ihnen schenkte, klagen.

Mein Kind!
Als Ich auf Erden lebte, schenkte Ich ihnen Meine Worte,
die aus dem Herzen des ewigen Vaters entströmten.
Ich schenkte Heilungen sowie sichtbare und unsichtbare Wunder,
doch viele glaubten nicht, was Ich ihnen sagte und schenkte.
Heute ist dieses Netz des Unglaubens über die ganze Erde gespannt.
Wann wird es zerreißen – um der Gerechten willen?

Kleine Lichter – sie scheinen zwischen dem Netz heraus.
Treue Seelen – sie scheinen hinein in die dunkle Welt.
Wenige Jünger – überall verstreut auf der Erde.
Sie alle zusammen sind ein großes Feuer, weil es zu Meiner Ehre brennt.
Um der Treuen willen umfasse Ich die ganze Erde
mit Meinem göttlichen, barmherzigen, brennenden, blutenden Herzen,
um die Menschen an Mich zu ziehen,
damit die kommende Nacht sich nicht in ewige Not verwandelt.

Barmherzigkeit schenkte und schenke Ich: gestern und heute.
Morgen tauche Ich die Menschen in Meine Gerechtigkeit,
um der Wahrheit willen, die Ich hinterließ,
und um Meiner Worte willen, die Ich gestern schenkte und heute und morgen schenke.

Ich bin der Weg.
Nur wer die Wahrheit liebt,
Meine Gebote befolgt und sie auch lebt, ist Meiner würdig,
ist würdig die Wohnung zu erhalten, die Ich ihm bereitet habe.
Viele klopfen an ihre Brust und zeigen keine Reue.
Viele klopfen an ihre Brust und wollen keinen Frieden.
Viele klopfen an ihre Brust und fühlen keine Sünden.
O welch eine Not bei so vielen Seelen,
bei so vielen uneinsichtigen Seelen.
Ihre Uneinsichtigkeit vertreibt die Wahrheit
und die Wahrheit entschwindet immer mehr.
Es folgen Stolz und Hochmut
und das Gewand Meiner Gebote wird zerrissen
durch ihren freien Willen, der sich in Täuschung und Lügen legt.

Mein Kind!
Viele Worte ohne gute, liebende Taten – sind leere Worte.
Viele Werke ohne gute, liebende Worte – sind leere Werke.
Wenn die Liebe fehlt – fehlt alles,
denn in der Liebe liegt das größte Feuer: im Himmel und auf Erden.
Worte, Werke, Gedanken ohne Liebe –
sind verlorene Worte, Werke und Gedanken.
Sie treiben auf dem Meere, wie verfaultes Holz.
Es wird untergehen;
auf dem Grund des Meeres zerfallen und verrotten
und nicht mehr zu finden sein.

Alle liebenden Worte, Werke und Gedanken
werden auf der Oberfläche des Meeres zu finden sein
und kein Sturm kann sie forttragen,
denn sie sind gewaltig und beständig und bringen reiche Frucht.

Umkehr bringt Segen.
Einsicht bringt Frieden.
Reue bringt Freiheit.
Versöhnung bringt Liebe.
Alles schwimmt auf der Oberfläche.
Man kann danach greifen,
solange die Zeit nicht im letzten Atemzug der Seele liegt.

Mein Kind!
Die Menschen mögen doch Meine Worte ernst nehmen
und sie in Dankbarkeit umfassen, denn Ich will sie erretten.
Ich will sie heraus ziehen
aus dem Grund des Meeres, aus dem Grund des Todes,
und sie in Mein Licht stellen, das durch Meine Gebote scheint.
Niemand soll sich fürchten zu Mir zu kommen,
denn Ich bin ein liebender, barmherziger Gott.
Niemand kann Meine göttliche Liebe,
Meine barmherzige Liebe,
Meine brennende Liebe,
Meine blutende Liebe messen.
Niemand im Himmel und auf Erden.
Nur jene, denen Ich es schon schenkte
(Jesus lächelt sehr. Er zeigt die Mutter Gottes, den hl. Josef, Johannes den Täufer, und andere Heilige.)
und im Hauch des Verstehens Meiner Gnade schenken will.
Niemand soll sich fürchten.
Ich warte voller Liebe. Ich warte voller Barmherzigkeit.
Ich sagte es schon oft. Ich warte auf jeden.

Amen, Ich sage euch:
Selig, die Meine Gebote leben und lieben. Ihnen gehört das Himmelreich.
Selig, die umkehren; voller Reue sich Mir zuwenden.
Ich werde sie herausziehen aus der Dunkelheit und sie stärken,
damit sie den Weg gehen, den Ich vorausging.

Selig seid ihr,
wenn ihr Glaube, Hoffnung und Liebe in euren Herzen tragt
und mit diesen Schätzen euer Leben und das Leben anderer bereichert.
Selig seid ihr, Meine Kinder,
wenn ihr Versöhnung und Frieden von Herz zu Herz tragt.

Amen, es ist geschehen.
Ich umarme euch mit göttlichem Erbarmen.
Ich umarme euch mit Meiner göttlichen Liebe.
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« Antwort #3862 am: 02. August 2016, 19:56:52 »
Hl. Eusebius von Vercelli

Erster Bischof von Vercelli, Märtyrer (?)

* um 283 auf Sardinien in Italien
† 1. August 371 (?) in Vercelli in Italien

Eusebius, der erste Bischof von Vercelli (Piemont), stammte aus Sardinien. Er erhielt seine Ausbildung in Rom und wurde dort Kleriker. 345 wurde er zum Bischof von Vercelli geweiht. Wie Athanasius von Alexandrien und Hilarius von Poitiers war Eusebius ein Verfechter des nikänischen Credos gegen die arianische Irrlehre. Eine vom arianischen Kaiser Konstantius beherrschte Synode von Mailand schickte ihn 355 in die Verbannung. Erst 363 kehrte er wieder in seine Diözese zurück, wo er am 1. August 371 starb. Er hat als erster abendländischer Bischof seinen Klerus zum gemeinsamen Leben unter einer Regel veranlasst.

Was vor Gott recht ist

„Ich habe beschlossen, möglichst bald nach Mailand zu kommen. Wenn ich in deiner Gegenwart bin - das verspreche ich dir -, werde ich all das tun, was ich als gut erkenne und was vor Gott recht ist.“ (Eusebius an den arianischen Kaiser)
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« Antwort #3863 am: 02. August 2016, 20:00:41 »
Isaak der Syrer (7. Jh.), Mönch in Ninive bei Mossul im heutigen Irak, Heiliger der orthodoxen Kirchen

Auf den Wassern gehen, das Feuer durchqueren

Das mit dem Verstand gewonnene Wissen befreit uns nicht vor der Angst. Doch der aus dem Glauben heraus lebt, ist vollkommen frei; als wahres Kind Gottes kann er frei mit allen Dingen umgehen. Diejenigen, die voll Liebe zu diesem Glauben sind, gehen wie Gott mit allen Elementen der Schöpfung um, denn der Glaube hat die Macht, eine neue Schöpfung nach Gottes Ebenbild hervorzubringen [...]

Keine mit dem Verstand gewonnene Erkenntnis vermag etwas zu bewirken, ohne eine materielle Grundlage zu haben; ihr fehlt jede Kühnheit, das zu vollbringen, was nicht in ihrer Natur grundgelegt ist. Der Körper kann nicht auf der Oberfläche des Wassers gehen; die dem Feuer zu nahe kommen, verbrennen sich. So führt das einfache Wissen zur Vorsicht und lässt sich niemals dazu hinreißen, die Grenzen der Natur zu überschreiten. Doch der Glaube hat die Macht, darüber hinwegzugehen und spricht: „Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir, wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, keine Flamme wird dich verbrennen“ (Jes 43,2). Oft vollbringt der Glaube derartige Dinge vor den Augen der gesamten Schöpfung. Wenn man dem Verstand aufgegeben hätte, zu versuchen solche Dinge zu tun, hätte er dies nie gewagt.

Wegen des Glaubens sind viele in die Flammen geraten [...], sie haben das Feuer unbeschadet durchquert und sie sind auf dem Meer wie auf einem festem Grund gegangen. All diese Dinge überstiegen die Gesetze der Natur und sind den Wegen des verstandesmäßigen Erkennens entgegengesetzt. Sie haben sogar aufgezeigt, wie nutzlos seine Vorgehensweise und seine Gesetze sind. Siehst du, wie der Verstand versucht, die Naturgesetze zu erkennen? Und siehst du, wie der Glaube eigene Wege geht, indem er die Gesetze der Natur übersteigt?

Aszetische Reden, Serie 1, Nr. 62
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La Salette 1846



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