Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4665442 mal)

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« Antwort #4264 am: 28. Oktober 2016, 05:55:22 »
Der heilige Schutz der Muttergottes

Die orthodoxen Kirchen feiern am 1. Oktober, für die griechische Kirche am 28. Oktober, das „Fest des heiligen Schutzes ihrer Herrin, der Muttergottes und immerwährenden Jungfrau Maria“. Dieses Fest, das vor allem in den slawischen Kirchen gefeiert wird, wurde in Folge einer Vision, die der Hl. Andreas während einer Vigil in der Blachernen Kirche von Konstantinopel hatte, eingesetzt.

Zur vierten Nachtstunde, sah der Heilige, der in sein Gebet vertieft die Augen zum Himmel erhob, die Heilige Muttergottes über der Versammlung der Gläubigen schweben, während sie mit ihrem Schleier (Mamphorion) die Gläubigen bedeckte. Andreas holte sich Sicherheit über die Realität seiner Vision bei seinem Jünger Epiphan, der ebenfalls für würdig empfunden war, die Erscheinung zu sehen. Der Heilige eilte in die Kirche und öffnete im Heiligtum das Kästchen, das die Reliquie des kostbaren Schleiers der Königin der Welt enthielt und, vor den heiligen Toren stehend, breitete er ihn über die versammelte Menge aus.

Der Schleier war so gross, dass er die ganze Versammlung bedeckte und in der Luft schweben blieb, von einer geheimnisvollen Kraft gehalten. Danach erhob sich die Muttergottes, umgeben von einem gewaltigen Lichtschein in den Himmel und entschwand, zurück liess sie dem christlichen Volk ihren Heiligen Schleier als Garantie ihres wohlwollenden Schutzes. Diesen Schutz bewies die Muttergottes viele Male für die Kaiserstadt und analog für die ganze Heilige Kirche.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4265 am: 28. Oktober 2016, 07:00:07 »
Hl. Judas Thaddäus, Apostel, Märtyrer

† 44 (?) in Babylon, heute Han-al-Mahawil im Irak (?)

Judas Thaddäus war der Sohn eines Jakobus (Lukasevangelium 6, 16) und einer der Jünger Jesu; er ist nicht zu verwechseln mit Judas, genannt Ischariot, der Jesus verraten hat. Judas - ohne den Beinamen Thaddäus - wird im Neuen Testament sonst nur einmal erwähnt: im Johannesevangelium (14, 22) mit der Frage, warum Jesus seine Abschiedsrede exklusiv den Jüngern und nicht der ganzen Welt offenbare.

Die Überlieferung nennt Judas Thaddäus meist zusammen mit Simon dem Zeloten und nennt die beiden Brüder von Jakobus dem Jüngeren, also Söhne des Alphäus und der Maria des Kleophas. Der ihm immer wieder zugeschriebene Brief des Judas im Neuen Testament, der letzte der sogenannten katholischen Briefe, stammt sicher nicht von ihm.

Nach der Legenda Aurea wurde Judas vom Apostel Thomas nach der Himmelfahrt Christi unter dem Namen Addai zu König Abgar von Edessa - dem heutigen Sanlıurfa geschickt - dem König, der ein Bild des Herrn malen lassen wollte, weil Christus ihn geheilt hatte, wobei der Maler dann aber von solchem Glanz geblendet wurde, dass er nicht weitermalen konnte, und Gott selbst das Bild vollendete.

Nach anderen Überlieferungen wirkte Judas zusammen mit Simon Zelotes in Syrien und Mesopotamien, dann in Persien, wo beide dem Feldhauptmann des Königs von Babylon - dem heutigen Han-al-Mahawil -, Baradach, Sieg und Frieden prophezeiten, was tatsächlich gleich am nächsten Tag Wirklichkeit wurde. Als Götter in Menschengestalt zu König Xerxes geführt, tauften sie ihn, den ganzen Hofstaat und viele Tausende im Land. Wiederholt zum Vernichten der feindlichen Gewalten aufgefordert, wiederholten sie ihr ständiges Wort: Nicht zu töten, sondern lebendig zu machen sind wir gekommen. Nach zahlreichen Wundertaten, mit denen sie die Machtlosigkeit der Zauberer bewiesen und die Abgötter stürzten, organisierten die Zauberer im Lande einen Aufstand der Priester, die beide Apostel erstachen, nach anderen Legenden enthaupteten, nach wieder anderer Version Judas mit einer Keule und Simon mit einer Säge zu Tode martern ließen. Ein gewaltiges Unwetter erschlug daraufhin Priester und Zauberer. Der König ließ die Leichen der beiden Heiligen suchen, bestatten und eine große Kirche darüber bauen.

Nach der armenischen Tradition missionierte Judas Thaddäus zusammen mit Bartholomäus in Armenien. Nach diesem Martyrium des heiligen Thaddäus erlitt er unter einem König namens Sanatruk den Tod um Jesu Christi willen.

Judas Thaddäus war ein in der katholischen Volksüberlieferung lange vergessener Apostel, er wurde erst im 18. Jahrhundert wieder entdeckt und seitdem als Helfer in verzweifelten Situationen und bei schweren Anliegen angerufen. Reliquien werden vor allem im Petersdom in Rom verehrt.
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« Antwort #4266 am: 28. Oktober 2016, 07:02:00 »
Benedikt XVI., Papst von 2005-2013

Die Einheit der Zwölf, die Einheit der Kirche

Heute widmen wir unsere Betrachtung zwei Aposteln aus der Reihe der Zwölf: Simon Kananäus und Judas Thaddäus (nicht zu verwechseln mit Judas Iskariot). Wir betrachten sie nicht nur deswegen gemeinsam, weil sie in den Listen der Zwölf immer nebeneinander angeführt werden (vgl. Mt 10,4; Mk 3,18; Lk 6,15; Apg 1,13), sondern auch, weil es nur wenige Nachrichten über sie gibt, abgesehen davon, dass der Kanon der neutestamentlichen Schriften einen Brief enthält, der Judas Thaddäus zugeschrieben wird.

Simon erhält einen Beinamen, der in den vier Listen variiert: Während Matthäus und Markus ihn als »Kananäus« bezeichnen, heißt er bei Lukas »der Zelot«. Tatsächlich entsprechen sich die beiden Bezeichnungen, da sie dasselbe bedeuten: Das hebräische Verb »qanà'« bedeutet nämlich »eifersüchtig, leidenschaftlich sein« [...] Auch wenn dieser Simon nicht wirklich der nationalistischen Bewegung der Zeloten angehörte, ist es also gut möglich, dass ihn zumindest ein glühender Eifer für die jüdische Identität und damit für Gott, für sein Volk und für das göttliche Gesetz auszeichnete. Wenn das zutrifft, steht Simon in diametralem Gegensatz zu Matthäus, der als Zöllner einer Tätigkeit nachgegangen war, die als ganz und gar unrein angesehen wurde: ein offenkundiges Zeichen dafür, dass Jesus seine Jünger und Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten sozialen und religiösen Schichten beruft, ohne jemanden von vornherein auszuschließen. Ihn interessieren die Menschen, nicht die gesellschaftlichen Kategorien oder die Etiketten!

Und das Schöne daran ist, dass in der Gruppe seiner Jünger alle Seite an Seite lebten trotz ihrer Verschiedenheit und unter Überwindung der vorstellbaren Schwierigkeiten: Der Grund des Zusammenhalts war nämlich Jesus selbst, in dem sich alle vereint fanden. Das ist eine deutliche Lehre für uns, die wir oft dazu neigen, die Unterschiede und vielleicht auch die Gegensätze hervorzuheben. Dabei vergessen wir, dass uns in Jesus Christus die Kraft gegeben ist, unsere Konflikte beizulegen. Bedenken wir auch, dass die Gruppe der Zwölf das Vorausbild der Kirche ist, in der Raum sein soll für alle Charismen, Völker, Rassen und alle menschlichen Eigenschaften, die ihren Zusammenhalt und ihre Einheit in der Gemeinschaft mit Jesus finden.

 Generalaudienz vom 11/10/2006 (© Libreria Editrice Vaticana)
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« Antwort #4267 am: 28. Oktober 2016, 07:05:38 »
Brief des Apostels Paulus an die Epheser 2,19-22.

Brüder! Ihr seid jetzt nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes.
Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Schlussstein ist Christus Jesus selbst.
Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn.
Durch ihn werdet auch ihr im Geist zu einer Wohnung Gottes erbaut.

Psalm 19(18),2-3.4-5ab.

Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes,
vom Werk seiner Hände kündet das Firmament.
Ein Tag sagt es dem andern,
eine Nacht tut es der andern kund,

ohne Worte und ohne Reden,
unhörbar bleibt ihre Stimme.
Doch ihre Botschaft geht in die ganze Welt hinaus,
ihre Kunde bis zu den Enden der Erde.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - 6,12-19.

In jenen Tagen ging Jesus auf einen Berg, um zu beten. Und er verbrachte die ganze Nacht im Gebet zu Gott.
Als es Tag wurde, rief er seine Jünger zu sich und wählte aus ihnen zwölf aus; sie nannte er auch Apostel.
Es waren Simon, dem er den Namen Petrus gab, und sein Bruder Andreas, dazu Jakobus und Johannes, Philippus und Bartholomäus,
Matthäus und Thomas, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, genannt der Zelot,
Judas, der Sohn des Jakobus, und Judas Iskariot, der zum Verräter wurde.
Jesus stieg mit ihnen den Berg hinab. In der Ebene blieb er mit einer großen Schar seiner Jünger stehen, und viele Menschen aus ganz Judäa und Jerusalem und dem Küstengebiet von Tyrus und Sidon
strömten herbei. Sie alle wollten ihn hören und von ihren Krankheiten geheilt werden. Auch die von unreinen Geistern Geplagten wurden geheilt.
Alle Leute versuchten, ihn zu berühren; denn es ging eine Kraft von ihm aus, die alle heilte.
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« Antwort #4268 am: 29. Oktober 2016, 12:33:27 »
Diadochos von Photike (um 400-?), Bischof

Gott an die erste Stelle setzen

Wer sich selbst verzärtelt, der kann Gott nicht lieben; wer sich jedoch aufgrund der höheren Reichtümer der göttlichen Liebe nicht selbst verzärtelt, der liebt Gott. Deshalb sucht ein solcher Mensch niemals seine eigene Ehre, sondern die Ehre Gottes. Denn wer sich selbst verzärtelt, der sucht seine eigene Ehre. Wer Gott zu gefallen sucht, der liebt die Ehre seines Schöpfers. Und wirklich ist es einer innerlichen und Gott zum Freund habenden Seele eigentümlich, unablässig in allen seinen Geboten die Ehre Gottes zu suchen, die sie erfüllt, und sich an der eigenen Erniedrigung zu freuen. Denn Gott gebührt die Ehre aufgrund seiner Größe, dem Menschen gebührt Erniedrigung und dadurch tritt er in den vertraulichen Umgang mit Gott. Wenn wir so handeln, uns an der Ehre Gottes erfreuen nach dem Beispiel des heiligen Johannes des Täufers, beginnen wir mit einem unablässigen „Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden“ (Joh 3,30).

Ich kenne jemand, der Gott so sehr liebt, obwohl er klagt, ihn nicht so lieben zu können, wie er wollte, dass seine Seele ohne Unterlass darauf brennt, Gott in sich verherrlicht zu sehen, und sich selbst zu sehen, wie als wäre er nicht. Dieser Mensch weiß nicht, wer er ist, selbst wenn man ihn mit Worten lobt. Denn in seinem großen Verlangen nach Erniedrigung denkt er nicht an seine eigene Würde. Er tut seinen Dienst vor Gott, wie es sich für Priester ziemt, doch in seiner aufs Äußerste gesteigerten Anlage seiner Liebe zu Gott verliert er die Erinnerung an seine eigene Würde in dem Abgrund seiner Liebe zu seinem Gott und verbirgt in demütigen Gedanken die Ehre, die ihm dadurch zukäme. Immer erscheint er in seinen eigenen Augen nur als unnützer Knecht. Sein Verlangen nach Erniedrigung schließt ihn in gewisser Weise von seiner eigenen Würde aus. Das ist es, was auch wir tun müssen, nämlich jede Ehre, jede Ehrenbezeigung fliehen, weil Jener uns so einen überfließenden Reichtum an Liebe geschenkt hat, der uns so sehr geliebt hat.

Über die geistliche Vollkommenheit, 12−15
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« Antwort #4269 am: 29. Oktober 2016, 12:47:33 »
Brief des Apostels Paulus an die Philipper 1,18b-26.

Meine Brüder! Auf jede Weise, ob in unlauterer oder lauterer Absicht, wird Christus verkündigt, und darüber freue ich mich. Aber ich werde mich auch in Zukunft freuen.
Denn ich weiß: Das wird zu meiner Rettung führen durch euer Gebet und durch die Hilfe des Geistes Jesu Christi.
Darauf warte und hoffe ich, dass ich in keiner Hinsicht beschämt werde, dass vielmehr Christus in aller Öffentlichkeit - wie immer, so auch jetzt - durch meinen Leib verherrlicht wird, ob ich lebe oder sterbe.
Denn für mich ist Christus das Leben, und Sterben Gewinn.
Wenn ich aber weiterleben soll, bedeutet das für mich fruchtbare Arbeit. Was soll ich wählen? Ich weiß es nicht.
Es zieht mich nach beiden Seiten: Ich sehne mich danach, aufzubrechen und bei Christus zu sein - um wieviel besser wäre das!
Aber euretwegen ist es notwendiger, dass ich am Leben bleibe.
Im Vertrauen darauf weiß ich, dass ich bleiben und bei euch allen ausharren werde, um euch im Glauben zu fördern und zu erfreuen,
damit ihr euch in Christus Jesus um so mehr meiner rühmen könnt, wenn ich wieder zu euch komme.

Psalm 42(41),2-3a.3b.5.

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.
Meine Seele dürstet nach Gott,
nach dem lebendigen Gott.

Wann darf ich kommen
und Gottes Antlitz schauen?
Das Herz geht mir über, wenn ich daran denke:
wie ich zum Haus Gottes zog in festlicher Schar,
mit Jubel und Dank in feiernder Menge.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - 14,1.7-11.

Als Jesus an einem Sabbat in das Haus eines führenden Pharisäers zum Essen kam, beobachtete man ihn genau.
Als er bemerkte, wie sich die Gäste die Ehrenplätze aussuchten, nahm er das zum Anlass, ihnen eine Lehre zu erteilen. Er sagte zu ihnen:
Wenn du zu einer Hochzeit eingeladen bist, such dir nicht den Ehrenplatz aus. Denn es könnte ein anderer eingeladen sein, der vornehmer ist als du,
und dann würde der Gastgeber, der dich und ihn eingeladen hat, kommen und zu dir sagen: Mach diesem hier Platz! Du aber wärst beschämt und müsstest den untersten Platz einnehmen.
Wenn du also eingeladen bist, setz dich lieber, wenn du hinkommst, auf den untersten Platz; dann wird der Gastgeber zu dir kommen und sagen: Mein Freund, rück weiter hinauf! Das wird für dich eine Ehre sein vor allen anderen Gästen.
Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
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« Antwort #4270 am: 29. Oktober 2016, 12:55:19 »
Der Auftrag Kardinal Mindszentys an das ungarische Volk

Am Tag seiner Erhebung zum Primas von Ungarn, beschwor Kardinal Mindszenty die Gläubigen mit den Worten: „Lasst uns ein Volk des Gebetes sein. Wenn wir wieder beten lernen, werden wir eine unerschöpfliche Quelle von Kraft und Vertrauen besitzen. Ich vertraue auf die millionen und abermillionen von Gebeten und auf den Rosenkranz meiner Mutter.

1948 erklärt er: „Mein grösster Herzenswunsch wäre es, wenn eine Million ungarische Familien den Rosenkranz in die Hand nehmen und Maria flehentlich anrufen würden.“ Und in einem seiner Pastoralbriefe schreibt er: „Wir erkennen den Finger Gottes in den Ereignissen der Geschichte - auch in Sturm und Gefahr. Deshalb darf unser Vertrauen in Ihm niemals wanken und wir rufen euch auf, euer Schicksal - durch Maria - in die Hände Gottes zu legen. Kehren wir zu den ältesten Quellen unseres ungarischen Erbgutes zurück! Nennen wir die Heilige Jungfrau Maria wieder Königin, damit sie unser Schicksal in ihre Hände nimmt.“

Und das ist sein Gebet zur Muttergottes: „Das Leid, das wir ertragen, opfern wir zur Sühne auf. Damit das Seufzen und das Weinen, die Angst, die Bitterkeit, der stumme Klageruf der Welt zur Sühne für unsere Sünden dienen. Wir sind bereit zu leiden, schmerzvolle Mutter, soviel, wie es dein Sohn für unser Heil für gut befindet. Dennoch bitten wir dich, erhebe die, wie Hiob heimgesuchte Nation und zeige uns, dass du noch immer unsere Mutter bist.“

P. Werenfried van Straaten,
in: „l’Homme Nouveau“ vom 15.06.1975
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« Antwort #4271 am: 29. Oktober 2016, 12:59:17 »
Dieses Jahr der Barmherzigkeit und Verzeihung ist die Gnade, die Ich euch gab, damit ihr morgen euren Durchgang in die Ewigkeit aushalten könnt!

19. Oktober 2016, 10.35 Uhr – Aufruf von Jesus dem Guten Hirten an die Menschheit.

Mein Friede sei mit euch, Schafe Meiner Herde.

Die immense Mehrheit dieser undankbaren und sündigen Menschheit wollte sich nicht zu Meiner Amnestie der Liebe, Verzeihung und Barmherzigkeit flüchten. Sie weigern sich durch die Türe der Verzeihung einzutreten; oh, welche Traurigkeit fühle Ich in Meinem Herzen zu sehen, dass viele Mein Geschenk der Barmherzigkeit verschmähen! Ihr armseligen Sünder, die ihr Meine Rufe nicht erhören wolltet; ihr armseligen von Herzen Lauen, die ihr in eurer geistigen Lauheit fortfahrt! Heute zeigt ihr Mir den Rücken und nicht das Gesicht und sagt in eurem Innern, dass euch nichts passieren wird. Dummköpfe und Unsinnige, die Rettung von euren Seelen ist in Gefahr. Wenn ihr Meine Amnestie der Verzeihung nicht annehmt, versichere Ich euch, dass viele das Kommen Meiner Warnung nicht aushalten werden.

Dieses Jahr der Barmherzigkeit und Verzeihung ist die Gnade, die Ich euch gab damit ihr morgen euren Durchgang in die Ewigkeit aushalten könnt! Was erwartest du halsstarrige Menschheit, um zu Mir zurückzukehren? Wenn ihr jetzt diese, Meine Barmherzigkeit, nicht annehmt, versichere Ich euch, dass ihr sie schon nicht mehr findet. Es sind die letzten Aufrufe, die Ich euch vor dem Weggang gebe; Ich will nicht euren Tod, Meine kleinen Rebellen.

Ich fordere dich auf, Meine Herde, dieses Jahr Meiner Barmherzigkeit all jenen umfassend mitzuteilen, die in euren Familien in Sünde oder in geistiger Lauheit leben, damit sie morgen nicht verloren gehen, wenn Ich an die Türe ihrer Seelen klopfe. Trete durch die Türe Meiner Barmherzigkeit ein, Meine Herde, und mache das um was Ich euch bitte, damit ihr die Nachsicht gewinnt und sie bei jenen anwenden könnt, die weiter von Mir entfernt sind. Führt sie spirituell durch die Türe Meiner Barmherzigkeit, damit wenn der Tag Meiner Warnung kommt, sie nicht verloren gehen und geweckt werden können und zu Mir zurückkehren.

Kommt zu Mir zurück, rebellische Kinder, Ich möchte nicht euren Tod, Ich werde euch bis zur letzten Sekunde Meiner Barmherzigkeit erwarten; lasst Mich nicht auf euch warten, lasst Mich nicht mit freien Armen. Ich liebe euch und möchte, dass ihr lebt und mit Mir im Paradies seid. Beeilt euch, rennt, verzögert euch nicht; seht der Tag ist zu Ende und die Nacht ist gekommen. Seid bereit, denn wenn ihr es am wenigsten denkt, kommt der Menschensohn und klopft an eure Türe.

Meinen Frieden lasse Ich euch, Meinen Frieden gebe Ich euch. Bereut und bekehrt euch, denn das Reich Gottes ist nahe. Euer Meister, Jesus der Gute Hirte.

Macht Meine Botschaften bekannt, Schafe Meiner Herde.

(Enoch)
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La Salette 1846



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