Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4664034 mal)

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« Antwort #4288 am: 31. Oktober 2016, 17:54:05 »
Hl. Wolfgang, Glaubensbote in Noricum, Bischof von Regensburg

* um 930 in Pfullingen (?) in Baden-Württemberg
† 31. Oktober 994 in Pupping bei Eferding in Österreich

Wolfgang, um 930 im schwäbischen Pfullingen geboren, erhielt seine Ausbildung in der Klosterschule von Reichenau und in Würzburg. In Würzburg machte er sich bei den Professoren durch seine Fragen unbeliebt. Seit 956 war er Lehrer an der Domschule und Domdechant in Trier. 965 trat er als Mönch im Kloster Einsiedeln ein. Dort wurde er vom hl. Bischof Ulrich von Augsburg zum Priester geweiht. Nach kurzer Missionstätigkeit in Ungarn wurde er 972 auf den Bischofsstuhl von Regensburg berufen. Er förderte Schulen und Klöster und hob das geistige Niveau des Klerus. Dadurch, dass er der Abtrennung Böhmens von seiner Diözese zustimmte, ermöglichte er die Gründung des Bistums Prag. Wolfgang war ein hochgebildeter Mensch mit einem weiten Horizont, zugleich aber auch ein Mann des Gebets und der strengen Askese. Er starb am 31. Oktober 994 und wurde in St. Emmeram in Regensburg begraben.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4289 am: 31. Oktober 2016, 18:13:11 »
Maria wird zur Königin des Himmels gekrönt

Jesus sagte vor seinem Leiden zu seinen Jüngern: "Euer Herz betrübe sich nicht! Ihr glaubt an Gott, glaubet auch an mich! In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen!" (Joh 14,1). Damit wollte der Herr sie versichern, dass es im Himmel Platz und Belohnungen für alle gebe, wenn auch die Verdienste verschieden seien. Keiner solle traurig sein, wenn er sehe, dass andere mehr mit Gnaden bereichert und in der Tugend weiter vorangeschritten seien. Denn im Hause Gottes gebe es viele Grade und Stufen. Ein jeder sei mit der seinigen zufrieden. Keiner beneide den anderen. Gerade dieses sei eine der großen Glückseligkeiten im Himmel.
Ich habe gesagt, Maria sei an den "obersten Platz", auf die "höchste Stufe", nämlich auf den Thron der allerheiligsten Dreifaltigkeit (Offb. 1,4; 3,21) erhöht worden. Ich habe mich dieser Ausdrücke bedient, um so große Geheimnisse zu erklären. Die Heiligen und selbst die Heilige Schrift gebrauchen sie ja auch. Eine Rechtfertigung meiner Ausdrucksweise ist darum nicht nötig. Für weniger Unterrichtete füge ich hier eine Bemerkung bei: Gott ist ein reiner, körperloser Geist und zugleich unendlich, unermesslich und unbegreiflich. Darum bedarf er keines materiellen, körperlichen Thrones oder Sitzes. Er erfüllt alles und ist in allen Geschöpfen gegenwärtig. Keines kann ihn begreifen, umfassen oder einschliessen. Er hingegen begreift alle und schliesst sie in sich selbst ein. Die Heiligen sehen Gott nicht mit ihren leiblichen Augen, sondern mit den Augen des Geistes. Sofern sie ihn aber - um nach unserer irdischen, materiellen Vorstellungsweise zu sprechen - an einem bestimmten Orte sehen, sagen wir, Gott sei auf seinem Throne, wo die heiligste Dreifaltigkeit ihren Sitz habe, obwohl er seine Herrlichkeit in sich selbst hat und sie in sich selbst den Heiligen mitteilt. Damit sage ich aber nicht, dass die heiligste Menschheit Christi und seine heiligste Mutter im Himmel nicht einen vortrefflicheren Platz haben als die Heiligen, und dass es unter den Seligen, die dereinst mit Leib und Seele im Himmel sein werden, nicht eine Rangordnung der weiteren oder geringeren Entfernung von Jesus und Maria geben wird. Indes ist hier nicht der Ort, dies näher zu umschreiben.
"Thron Gottes" nennen wir also den Ort, an dem sich Gott den Heiligen offenbart als die Ursache ihrer Glorie, als den ewigen, unendlichen Gott, der von niemand abhängt, von dem aber alle Geschöpfe abhängen; der sich offenbart als Herr, König, Richter und Eigentümer alles dessen, was existiert. Diese Würde kommt auch Jesus Christus zu, insofern er seiner Wesenheit nach Gott ist, insofern er aber Mensch ist, durch die hypostatische Vereinigung. Deshalb thront er auch seiner Menschheit nach im Himmel als höchster König, Herr und Richter. Die Heiligen aber, obwohl ihre Glorie und Würde alles menschliche Begreifen übersteigen, sind Diener und Untertanen seiner ewigen Majestät. Nach Christus hat auch Maria an dieser Auszeichnung Anteil, jedoch in einem geringeren Grade als ihr heiligster Sohn. Sie steht allezeit zur Rechten ihres Sohnes als Königin, Herrin und Gebieterin aller Geschöpfe. Ihre Herrschaft erstreckt sich so weit wie die ihres Sohnes, jedoch in anderer Weise.
Nachdem Maria auf diesem erhabenen Throne ihren Platz eingenommen hatte, erklärte der Herr den himmlischen Heerscharen die Vorzüge, deren sie sich erfreue. Der ewige Vater, als der Urgrund aller Dinge, sagte zu den Engeln und Heiligen: "Unsere Tochter Maria ist nach unserem ewigen Ratschlusse aus allen Geschöpfen auserwählt und von uns in Besitz genommen. Sie hat uns vor allen anderen das höchste Wohlgefallen bereitet. Nie hat sie sich der Würde einer Tochter unwürdig gezeigt. Sie hat ein Recht auf unser Reich. Darum soll sie als Herrin und einzige Königin anerkannt und gekrönt werden." Das menschgewordene Wort sprach: "Meiner wahren, leiblichen Mutter sind alle Geschöpfe zu eigen, die ich erschaffen und erlöst habe. Über alles, was ich als König besitze, soll auch sie die rechtmäßige und höchste Königin sein." Der Heilige Geist fügte hinzu: "Weil Maria meine auserwählte Braut ist, die sich in Treue bewährt hat, gebührt ihr die Krone einer Königin für alle Ewigkeit."
Nach diesen Worten setzten die drei göttlichen Personen auf das Haupt der allerseligsten Jungfrau eine Krone von wunderbarem Glanze und von so unschätzbarem Werte, wie sie nie einem bloßen Geschöpfe geschenkt wurde. Zur gleichen Zeit ging vom Throne eine Stimme aus: "Frundin, Auserwählt vor allen Geschöpfen! Unser Reich gehört dir. Du bist Herrin, Gebieterin und Königin über die Seraphim, über alle unsere Diener, die Engel und über All der Schöpfung. Achte, befehle und herrsche glücklich über sie, denn nach unserem höchsteen Ratschluss geben wir dir Herrlichkeit, Majestät und Gewalt. Von deinem königlichen Throne aus sollst du herrschen bis zum Mittelpunkt der Erde. Durch die Macht, die wir dir verleihen, wirst du die Hölle und alle ihre Bewohner unterwerfen. Alle werden dich fürchten als die höchste Gebieterin und Herrscherin über jene Abgründe, in denen unsere Feinde hausen. Du sollst herrschen über die Erde und über alle Geschöpfe, die darauf leben. Deinen Händen und deinem Willen übergeben wir die Kräfte und Wirkungen aller Ding, auf dass du herrschest über die Einflüsse der Himmel, über den Regen und über dir Früchte der Erde und davon ausspendest nach deinem Wohlgefallen. Selbst unser Wille wird darauf achten, den deinigen zu erfüllen. Du sollst Königin und Herrin der streitenden Kirche, ihre Beschützerin, Fürsprecherin, Mutter und Lehrerin sein. Sei die besondere Schutzherrin der katholischen Reiche! Wenn diese, die Gläubigen und alle Kinder Adams dich von Herzen anrufen, dir dienen und deine Huld erwerben, wirst du ihnen in ihren Nöten helfen. Du wirst für unsere Frunde, die Gerechten, eine Freundin, Beschützerin und Führerin sein. Wir machen dich zur Hüterin unserer Reichtümer und zur Schatzmeisterin unserer Güter. In deine Hand legen wir unsere Gnadn und Gaben nieder, damit du sie austilst. Nichts wollen wir der Welt gewähren, es sei denn durch deine Hand, und nichts wollen wir den Menschen verweigern, was du ihnen gewährst. Die Gnade wird ausgegossen sein über deine Lippen (Ps 44,3) bei allen deinen Bitten und Anordnungen im Himmel und auf Erden. Die Engel und Menschen werden dir gehorchen. Alles, was unser ist, das ist auch dein, wie du allezeit unser Eigentum warst. Du wirst mit uns in Ewigkeit regieren."
Damit dieser Ratschluss ausgeführt und die der Königin des Himmels verliehenen Vorrechte in Kraft träten, befahl der Allmächtige dem ganzen himmlischen Hofe, den Engeln und den Heiligen, der heiligsten Jungfrau Maria zu huldigen und sie als Königin anzuerkennen. In diesem Wunder lag noch ein besonderes Geheimnis verborgen. Es sollte nämlich die gebenedeite Mutter für jene Verehrung belohnt werden, die sie während ihres Lebens in ihrer tiefen Demut den Heiligen erwiesen hatte, wenn diese ihr erschienen. Die Engel und die Heiligen verehrten die Himmelskönigin auf ähnliche Weise, wie sie Christus huldigten. Jene Heiligen, die mit Leib und Seele im Himmel waren, warfen sich nieder und verehrten ihre Königin auch durch körperliche Andachtsbezeugungen. Die Krönung Mariae geschah in wunderbarer Herrlichkeit und brachte neue, akzidentelle Freude für den ganzen Himmel. Besonders tief erlebten dies der heilige Joseph, der heilige Joachim, die heilige Anna und alle übrigen Verwandten der Himmelskönigin, vor allem aber ihre tausend Schutzengel.
Über dem Herzen des verklärten Leibes der Himmelskönigin sahen die Heilign eine glänzende Kristallscheibe von unaussprechlicher Schönheit. Sie weckte in ihnen eine außerordentliche Bewunderung und Freude. Dieser leuchtende Kristall ist wie eine Belohnung und ein Zugnis dafür, dass Maria in ihrem Herzen das im heiligsten Sakrament gegenwärtige fleischgewordene Wort getragen und es ohne jeden Makel mit größter Andacht, Liebe und Ehrfurcht empfangen hat. Von den übrigen Belohnungen und Kronen, die sie empfing, kann ich nicht gebührend reden. Ich verweise auf die beseligende Anschauung im Himmel, wo jeder sie gemäß seiner Verdienste erkennen wird.
Wir verlassen nun die Königin des Himmels zur Rechten ihres heiligsten Sohnes, wo sie herrschen wird in alle Ewigkeit und wenden uns wieder zu den Aposteln und Jüngern zurück, die noch am Grabe der heiligsten Jungfrau im Tale Josaphat verharrten. Petrus und Johannes bemerkten am dritten Tage, dass die himmlische Musik verstummt war. Vom Heiligen Geiste erleuchtet, schlossen sie, dass die reinste Mutter auferstanden und gleich ihrem heiligsten Sohne mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen sei. Petrus, als Oberhaupt der Kirche, versammelte alle Apostel, Jünger und andere Gläubige noch am gleichen Tage am Grabe. Dann hoben sie auf den Befehl Petri den Stein, womit das Grab verschlossen war, hinweg, fanden es aber leer, ohne den heiligen Leeichnam Mariens. Ihr Obergewand lag so da, als ob es ihren Leib noch bedeckte. Daraus schlossen sie, dass sie durch Kleid und Stein hindurchgegangen war, ohne diese aus ihrer Lage zu bringen. Petrus nahm das Oberkleid und das Grabtuch und bezeigte ihnen seine Verehrung. Dasselbe taten auch alle übrigen Anwesenden, die nun überzeugt waren, dass die heiligste Jungfrau Maria auferstanden und in den Himmel aufgenommen sei. In Freude und Schmerz priesen sie dieses Wunder und sangen Psalmen und Loblieder zur Verherrlichung des Herrn und seiner heiligsten Mutter.
Von Staunen und Liebe ergriffen, blickten alle in das Grab. Sie konnten sich nicht von ihm trennen, bis in Engel des Herrn sich ihnen sichtbar zeigte und sprach: "Ihr Männer von Galiläa, warum bleibt ihr in Verwunderung hier stehen? Eure und unsere Königin lebt mit Leib und Seele im Himmel, wo sie ewig mit Christus herrschen wird. Sie sendet mich, diese Wahrheit zu bestätigen und in ihrem Namen euch zu sagen, dass sie euch aufs neue die heilige Kirche, die Bekehrung der Seelen und die Ausbreitung des Evangeliums anempfiehlt. Auch wünscht sie, dass ihr alsbald euere Missionsarbeit wieder ausübt. Vom Himmel aus wird sie für euch Sorge tragen." Durch diese Botschaft wurden die Apostel ermutigt. Auf ihren Wanderschaften, ganz besonders aber in der Stunde ihres Martertodes, erfuhren sie die Hilfe der Gottesmutter, zumal sie jedem von ihnen in seiner letzten Stunde erschien und ihre Seelen Christus zuführte. Andere Begebenheiten vom Hinscheiden und der Auferstehung der allerseligsten Jungfrau sind mir nicht geoffenbart worden. In dieser ganzen Lebensbeschreibung sage ich nur das, was mir geoffenbart und zu schreiben befohlen wurde.
Lehre der Himmelskönigin
Mine Tochter, wenn mir irgend etwas den Genuss der höchsten Seligkeit vermindern oder mich etwas schmerzen könnte, dann wäre es der traurige Zustand, in dem die heilige Kirche sich gegenwärtig befindet. Die Menschen wissen, dass sie mich als ihre Mutter, Fürsprecherin und Beschützerin im Himmel haben, und dass es meine Aufgabe und mein Verlangen ist, ihnen zu helfen und sie zum ewigen Leben zu führen. Der Allerhöchste hat mir zahllose Vorrechte verliehen, dass ich diese als Mutter der Barmherzigkeit zugunsten der Menschen verwende. Doch sie hindern mich, ihnen Gutes zu tun. Viele gehen verloren, weil sie mich nicht von ganzem Herzen anrufen. Zwar kann ich Schmerzen nicht mehr empfinden. Doch muss ich klagen über die Menschen, dass sie sich selbst die ewige Pein zuziehen, mir aber die Ehre, ihnen zu helfen, verweigern.
Die Kirche wußte von jeher, was mein Fürbitte vermag und welche Macht ich im Himmel besitze, um allen zu helfen. Tausend und abertausend Wunder, Gebetserhörungen und Gnaden habe ich für meine Verehrer erwirkt. Zahlreich sind die Seelen, die ich gerrettet habe, und dennoch sind es nur wenige im Vergleich zu denen, die ich retten könnte und zu retten verlange. Welt und Zeit eilen dahin. Die Menschen aber sind zu träge, um Gott zu verehren. Die Kinder der Kirche verwickeln sich in die Schlingen des Teufels. Die Sünder nehmen an Zahl zu, und ihre Schuld mehrt sich, weil die Liebe erkaltet. Dies alles geschieht, obschon Gott Mensch geworden ist, die Welt durch sein Beispiel und seine Lehre unterrichtet, durch sein Leiden und Sterben erlöst und das heilbringende Evangelium gegeben hat. Er selbst verherrlichte die Kirche durch Wunder, Erleuchtungen und Gnaden und durch seine Heiligen. Außerdem teilt er in seiner Güte die Schätze seiner Barmherzigkeit durch meine Vermittlung reichlich aus. Doch alles ist ungenügend! Ist es darum noch zu verwundern, wenn die göttliche Gerechtigkeit erzürnt ist? Die Sünder verdienen die angedrohten Strafen und fühlen sie bereits; denn die Bosheit hat den höchstmöglichen Grad erreicht.
Meine Tochter, dies ist die volle Wahrheit. Aber meine Barmherzigkeit und Milde übertrifft alle Bosheit. Sie bewegt Gottes Güte und Erbarmen und hält seine Gerechtigkeit auf. Meine Fürsprache vor dem Throne Gottes ist der sichere Weg, den Zustand der Kirche zu verbessern, katholische Reiche zu retten, den Glauben zu verbreiten, den Familien und Regierungen Festigkeit zu verleihen und die Seelen in den Stand der Gnade und Freundschaft Gottes zurückzuführen. Dann sollst du, meine Tochter, mich unterstützen, soweit es dir mit der Gnade Gottes möglich ist. Du darfst dich nicht mit der bloßen Beschreibung meines Lebens begnügen. Du musst mich vielmehr durch Befolgung meiner Ratschläge und heilsamen Lehren nachahmen. Erwäge wohl, meine Tochter, wie streng du zum Gehorsam gegen mich deine inzige Mutter und deine rechtmäßige Lehrmeisterin und Oberin, verpflichtet bist. Ich habe dir außerordentliche Liebe erwiesen, und du hast deine Ordensgelübde oft erneuert und mir dabei ganz besonders Gehorsam gelobt. Erinnere dich an das, was du dem Herrn und seinen Engeln versprochen hast: Dass du schon im sterblichen Fleische lebest und handelst wie ein Engel und mit diesen rinen Geistern verkehrst. Sie werden dich über die Vollkommenheiten deines Geliebten erleuchten, damit du von Liebe zu dinem Meister und zum Nächsten entflammt werdest. Dann wird der Allerhöchste dich würdig finden, dass er an dir seinen heiligsten Willen erfülle und sich deiner ganz nach seinem Wohlgefallen bediene. Möge seine mächtige Hand dich auf ewig segnen, dir die Freude seines Angesichtes zeigen und den Frieden schenken. Du aber trachte, dass du ihn niemals verlierest!

(geoffenbart der ehrwürdigen Dienerin Gottes, Maria von Jesus zu Agreda) Von der Kirche Geprüft und Anerkannt !
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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #4290 am: 31. Oktober 2016, 19:21:01 »
Brief des Apostels Paulus an die Philipper 2,1-4.

Brüder! Wenn es Ermahnung in Christus gibt, Zuspruch aus Liebe, eine Gemeinschaft des Geistes, herzliche Zuneigung und Erbarmen,
dann macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig und einträchtig,
dass ihr nichts aus Ehrgeiz und nichts aus Prahlerei tut. Sondern in Demut schätze einer den andern höher ein als sich selbst.
Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen.

Psalm 131(130),1.2.3.

Herr, mein Herz ist nicht stolz,
nicht hochmütig blicken meine Augen.
Ich gehe nicht um mit Dingen,
die mir zu wunderbar und zu hoch sind.

Ich ließ meine Seele ruhig werden und still;
wie ein kleines Kind bei der Mutter ist meine Seele still in mir.
Israel, harre auf den Herrn
von nun an bis in Ewigkeit!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - 14,12-14.

In jener Zeit sprach Jesus zu einem der führenden Pharisäer, der ihn zum Essen eingeladen hatte: Wenn du mittags oder abends ein Essen gibst, so lade nicht deine Freunde oder deine Brüder, deine Verwandten oder reiche Nachbarn ein; sonst laden auch sie dich ein, und damit ist dir wieder alles vergolten.
Nein, wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme, Krüppel, Lahme und Blinde ein.
Du wirst selig sein, denn sie können es dir nicht vergelten; es wird dir vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4291 am: 31. Oktober 2016, 20:00:59 »
TOTUS TUUS, MARIA !
STURMSCHRIFTEN - 86. Teil
WENN DU VOR MIR NIEDERFÄLLST UND MICH ANBETEST...
Offenbarungen über das Wesen der Macht Satans

*****************************************

Seit in Satan (der damals noch den Namen „Luzifer” trug) der Hochmut entstand, der ihn zum Aufstand gegen Gott anregte, ist er immer ausschließlich auf Macht erpicht gewesen. Er war der Höchstrangige der Engel und strebte danach, sogar größer als Gott Selbst zu sein. Es gelang ihm, eine große Schar von Engeln für den verlockenden Plan einer „Machtergreifung“ zu gewinnen, aber alle rebellischen Engel wurden von der Gefolgschaft des Heiligen Erzengels Michael aus dem Himmel verstoßen. Gott wies ihnen die Hölle zu und gab ihnen die Erlaubnis, den Menschen zu prüfen. Die Erde sollte der große Wirkungsbereich der Teufel werden, der Ort, wo Satan für alle Jahrhunderte seinen Machtkampf mit Gott führen sollte.

Weil der Mensch dazu gemacht worden ist, um in einem Leben nach Gottes Bild und Gleichnis heilig zu sein, ist für Satan der Mensch das große Objekt seiner Eroberungen. Über den Menschen kann er Gott treffen. Jede Menschenseele, die er in das Verderben der Sünde fallen lassen kann, bietet ihm die Chance, Gott zu verletzen, denn jede Menschenseele ist Trägerin des heiligen Lebenskeimes, der Göttlichen Ursprungs ist.

Der Hass des Teufels gegen den Menschen stieg zum Höhepunkt an, als Gott einen Menschen, Maria, auserkor, Mutter Seines Mensch gewordenen Sohnes zu werden, und Ihr bei jener Gelegenheit Elemente der Göttlichen Macht über alle Menschen und alle Teufel in die Hände gab. Satan hat diese Demütigung, der Macht und Herrschaft einer menschlichen Frau ausgeliefert zu werden, dadurch rächen wollen, dass er immer dreister am Verfall der ganzen Menschheit arbeitet.

Der einzige Antrieb Satans ist jener, Macht zu erwerben. Streben nach Macht und damit einhergehend der Geltungsdrang und die Herrschsucht entsprechen nicht der heiligen Tugend. Macht kommt nur Gott zu, und auf Seine Anordnung hin kommt sie auch Maria zu, die von Gott zu Seiner Vertreterin und Schatzbewahrerin und Spenderin Seiner Gnaden erhoben worden ist. Außer dem Dreifaltigen Gott und Maria hat kein einziges Wesen ein Recht auf Macht. Aus diesem Grund ist es dem Menschen auch nicht erlaubt, sich jemand anderem zu weihen oder „wegzugeben“ als Gott und bzw. oder Maria. Die einzige erlaubte Abweichung von dieser Regel ist die Weihe an einen Heiligen oder an einen Engel, die dann eher die Form einer Weihe zum Schutz und zur Begleitung durch dieses verherrlichte Wesen annimmt, und nicht die Form einer Hingabe, sich ihm „wegzugeben“ oder sich unter seine bzw. ihre „Herrschaft“ zu stellen.

Im engen Sinne des Wortes kann nur Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist) Ihr Herr und Maria Ihre Herrin sein. In dieser Regel liegt der Grund, weshalb es eine Sünde ist, dem Streben Satans nachzugeben, Macht über Sie zu erwerben. Jede Versuchung ist ein Versuch des Teufels, Sie in seine Macht zu bekommen. Einer Versuchung nachgeben, heiβt sich sündigen, und sich sündigen ist, dem Befehl zu gehorchen, den der Teufel Ihnen im Verborgenen Ihres Herzens gegeben hat. Sie können aber nicht zwei Herren zugleich dienen. Jedes Mal, wenn Sie sich versündigen (den Eingebungen Satans gehorchen), sind Sie Jenen gegenüber ungehorsam, die Ihre wahren Herren sind: Gott und Maria.

Gott hat durch keine einzige Verordnung den Teufel über den Menschen gestellt. Es besteht also kein einziger Grund, Satan durch ein Verhalten zu verehren, das seinen Plänen dient. Außerdem hat Satan auch seinen Status eines verherrlichten Wesens verloren: Ursprünglich war er ein Engel, allerdings ist er für ewig aus dem Himmel verbannt worden. Heiligen und Engeln ist es übrigens nicht im engeren Sinne erlaubt, Macht über Sie auszuüben, aber Sie sind trotzdem ihren Eingebungen Gehorsam schuldig, weil sie in ihrem Sprechen und Handeln Gott vertreten, auf vollkommene Weise mit Gottes Willen im Einklang sind, und Ihnen auf Marias Befehl zum Schutz und zur Begleitung zugeteilt werden können.

Wie geht Satan in seinem Machtkampf gegen den Menschen vor? Die Bibel kann darauf eine Antwort geben, und zwar bei der Beschreibung der Versuchung Jesu während Seines vierzigtägigen Fastens in der Wüste. Satan wollte Jesus von Seinem Vorhaben abbringen, zu fasten, indem er sich Seines Hungergefühls bediente: „Bist du Gottes Sohn, so befiehl diesem Stein, er solle Brot werden!“ Hätte Jesus dieser Versuchung nachgegeben, so hätte Er der Befriedigung eines physischen Bedürfnisses (Nahrung) Vorrang über das Bußetun gegeben, von dem Er wusste, dass es eine immense erlösende Kraft für viele Seelen bekommen und somit für die Verwirklichung von Gottes Heilsplan dienlich werden sollte.

Satan lieβ aber auch erkennen, wie sehr er sich selbst zum Herrn der Welt gemacht hatte, als er Jesus im Nu alle Königreiche der Erde zeigte und sprach: „Ich will Dir alle Macht und Herrlichkeit geben; mir ist sie ja übergeben, und ich gebe sie, wem ich will. Wenn Du mich anbetest, soll sie ganz Dein Eigen sein!“ Diese Aussage beinhaltet die ganze Denk- und Bestrebungswelt des Teufels. Gott hat ihm niemals alle Reiche der Erde gegeben, er hat sie sich dadurch angeeignet, dass er den Menschen derart für seine Pläne gewann, dass er (Satan) der wahre Machthaber über die Welt geworden ist.

Der Teufel hat von Natur aus gar keine Macht über den Menschen, es ist der Mensch, der sich in Anbetung vor dem Teufel niederwirft und ihm eine vollkommene Macht über das menschliche Handeln, Denken und Fühlen erlaubt, indem er allem gehorcht, was der Teufel von ihm verlangt. Der Mensch fällt nicht nur dadurch in Anbetung vor Satan nieder, dass er förmlich Satansverehrung betreibt, wie dies im Satanismus sogar mit Ritualen erfolgt, die eine Art Gegenstück zur Heiligen Messe darstellen sollen. Anbetung von Satan geschieht in unvorstellbar groβem Umfang durch die unzählbaren Sünden, die jeden Tag aufs Neue auf der ganzen Welt verübt werden. Zahllos sind die Seelen, die ihr ganzes Leben lang von den Teufeln irregeführt werden, im Irrtum gehalten werden und schamlos von ihm ausgebeutet werden in ihren ganzen Verhaltensweisen und Worten, dadurch dass sie Versuchungen, Verführungen und ihren eigenen Schwächen, die sie dazu anregen, jedem Impuls sofort nachzugeben, nicht den geringsten Widerstand zu bieten wissen.

Der Teufel beeinflusst die menschlichen Bedürfnisse und sucht seinen Plan (das Verderben der ganzen Menschheit zur Beschämung von Gott) vor allem dadurch zu verwirklichen, dass er den Menschen nach der Befriedigung von drei großen Bedürfnissen süchtig macht: Materialismus (die Hauptrolle dem Geld geben und allem, was durch Geld erhalten werden kann, und daher Habgier, Kauflust…), Sexualität (Befriedigung sexueller Bedürfnisse über immer größer werdende Kanäle, unter anderem Pornographie, Prostitution und alle Äußerungen von Erotik) und Hochmut (das Bedürfnis des Menschen, sich selbst über seine Mitmenschen zu stellen und sich selbst wichtig fühlen zu können).

Was heiβt es, zu sagen, dass Satan Macht über den Menschen ausübt? Macht ist das Vermögen, das Verhalten anderer so zu beeinflussen, dass diese verpflichtet werden oder sich dazu gezwungen sehen, bestimmte Dinge anders zu tun, als sie selbst es wollen, und ihr Verhalten dem Willen desjenigen anpassen müssen, der die Macht ausübt. Macht ist auch das Vermögen, wodurch das Schicksal anderer und die Entscheidungen, die sie treffen, auf die eine oder andere Weise durch den Willen desjenigen beeinflusst werden, der Macht ausübt. Wie gesagt, hat Satan von Natur aus keine Macht über den Menschen erhalten.

Wie können wir denn sagen, dass die Menschheit sich selbst unter die Macht des Teufels gestellt hat? Wie ist dieser Zustand zustande gekommen? Im Buch Genesis machen wir eine bemerkenswerte Feststellung. Als die ersten Menschen, Adam und Eva, im Irdischen Paradies die Erbsünde begangen hatten (Ungehorsam gegen das einzige Verbot, das Gott ihnen auferlegt hatte), entdeckten sie, dass sie nackt waren und sie schämten sich über ihre Nacktheit. Dies bedeutet im Grunde genommen, dass der Mensch in seinem ursprünglichen, von Gott beabsichtigten heiligen Stand mit seinem Herzen und Geist in der Sphäre des Nichtstofflichen leben sollte und eigentlich dem Weltlichen, dem Stofflichen, keine Aufmerksamkeit entgegenbringen sollte. Die Erbsünde wurde zur Ursache einer Verlagerung in der Betonung des Empfindens des Menschen in seinem Herzen und Geist. Durch alle weiteren Sünden hat der Mensch diese Verlagerung noch weiter durchgesetzt. Je schwerer die Seele mit Sünden belastet ist, desto mehr wird der Mensch an das Weltliche festgekettet. So ist die Knechtschaft des Menschen gegenüber Satan gewachsen.

Wie ist dies möglich gewesen? Dadurch, dass der Mensch in einem stofflichen Körper lebt, der Bedürfnisse hat, die wiederholt befriedigt werden müssen, die einen, um das Leben instandhalten zu können (Nahrung, Trinken, Kleidung, Unterkunft…), die anderen, um das geistige oder moralische Wohlbefinden instandhalten zu können (Entspannung, Sexualität als Ziel an sich…). Im sexuellen Bedürfnis spielen sowohl eine relative Notwendigkeit der körperlichen Entladung als auch der Drang nach Wohlbefinden eine Rolle. Dadurch, dass alle diese Bedürfnisse ihre Befriedigung in der Welt des Materiellen finden müssen (unter anderem des Physischen), kann Satan auf die Weise und die Häufigkeit ihrer Befriedigung Einfluss nehmen, denn er hat von Gott die Erlaubnis bekommen, die Menschheit zu prüfen, und hat dadurch eine gewisse Freiheit des Handelns in der Welt bekommen, in welcher der Mensch sein Leben führen muss.

Aus diesem Grunde stehen fast alle Versuchungen und Sünden mit Ihren Bedürfnissen im Zusammenhang: Ihr Körper macht diese Bedürfnisse spürbar, und solange Sie sie nicht befriedigen können, werden Sie ein gewisses Unbehagen fühlen, das zu einer Unzufriedenheit, zu Unfrieden im Herzen, zu Gefühlen der Frustration, Verbitterung, Trübseligkeit, Aufsässigkeit, Aggression, Wut, in bestimmten Fällen auch zur Krankheit oder zu körperlichen Unbequemlichkeiten auswachsen kann. Bei der Feststellung, dass Sie ein Bedürfnis nicht innerhalb der Zeit befriedigen können, die Sie selbst als erträglich empfinden (diese Zeit kann ganz kurz oder eher lang sein), macht sich bereits die erste Einwirkung Satans in Ihrem Gemüt spürbar.

Sie geraten dadurch in eine Art Spannung, die in Verhaltensänderungen und in einer Verengung Ihrer Gefühls- und Denkwelt zum Ausdruck kommt: Das Bedürfnis, das Befriedigung verlangt, fängt an, einen immer größeren Anteil Ihres Denkens, Fühlens, Strebens und Wünschens einzunehmen. Sie bekommen das Gefühl, dass es Sie „nicht mehr loslässt“. Dies kann so weit gehen, dass sogar Ihre nächtlichen Träume dieses Bedürfnis zum Gegenstand bekommen. In dem Maße, wie dieses Bedürfnis Ihr Tun und Lassen, Sprechen, Denken, Fühlen und Wünschen mehr zu beherrschen beginnt, wächst die Macht Satans über Sie: Er fängt damit an, Ihr inneres Leben zu manipulieren, und macht Sie letztendlich zum Sklaven des nicht befriedigten Bedürfnisses. So versucht er, Ihre Gefühls-, Empfindungs- und Denkwelt auf diesen einen Punkt zu fixieren und Sie von all dem anderen wegzuführen (einschließlich vom Gebet und dem Dienst an Gott, der immer nichtstofflicher Natur ist).
Die Macht Satans über Ihr inneres Leben erreicht einen Höhepunkt, wenn Ihre Frustration über das unbefriedigt bleibende Bedürfnis so groß wird, dass Sie eine Sünde begehen, um es in einem Versuch, die Spannung wegzunehmen, zu befriedigen. Zum Beispiel: nicht befriedigter Hunger, der zum Diebstahl von Nahrung oder zu selbstsüchtiger Zueignung von Nahrung führt, die eigentlich für einen Mitmenschen bestimmt ist; nicht befriedigte Sexualität, die zur Vergewaltigung oder zur Hingabe an die Welt der Erotik führt; nicht befriedigtes Sehnen nach einem bestimmten Gut oder Gegenstand, das letztendlich zum Raubmord führt; unbefriedigter Wunsch nach Anerkennung, der zusammen mit allgemeiner Unzufriedenheit zur Ausbeutung und Misshandlung von Mitmenschen führt (eine oft vorkommende Erscheinung in Situationen wie jenen in Konzentrationslagern), usw.

Sind Sie Satan willenlos ausgeliefert? Nichts ist weniger wahr. Seine Macht ist erdrückend, das Elend in der Welt beweist dies durch die vielen Äußerungen von Gewalt, Unrecht, Unsittlichkeit, Materialismus, Habsucht, Hass, Geltungsdrang, usw. Diese Macht ist allerdings nicht absolut, sie ist relativ. Was heiβt das? Die Macht Satans ist nur so groß wie die Schwachheit des Menschen. Dies bedeutet, dass, je mehr Sie sich selbst beherrschen, also je stärker der Widerstand gegenüber Ihren eigenen Schwächen ist (eine Schwachheit ist eine Unfähigkeit, bei Nichtbefriedigung eines Bedürfnisses tugendhaft zu bleiben), umso weniger kann Satan Ihr Verhalten beeinflussen, also umso weniger kann er Sie für seine eigenen Zielsetzungen missbrauchen. Je gröβer Ihr Widerstand gegen die Gefühle von Unbehagen bei Nichtbefriedigung eines Bedürfnisses ist, desto größer wird Ihre Macht über Satan.
Aus diesem Grund ist Maria der einzige Mensch, der eine absolute Macht über den Teufel besessen hat: Ihre Selbstbeherrschung war vollkommen, und Sie hat Satan keinen einzigen Sieg über Ihr Wesen vergönnt. Niemals hat er Sie auch nur in einem einzigen Verhalten, Gedanken, Wort oder Wunsch für seine eigenen Bedürfnisse gebrauchen können. Deswegen ist die Macht Satans relativ (abhängig von der Nachgiebigkeit des Menschen gegenüber ihm), während die Macht Gottes und die Macht Mariens (denn Sie ist die grenzenlos Bevollmächtigte Gottes) absolut ist.

Satan kann Sie über zwei Kanäle angreifen: in Ihrem eigenen Herzen und durch Ihren Mitmenschen. In Ihr eigenes Herz legt er Eingebungen, die Sie durch listige Irreführungen zu sündhaften Handlungen, Gefühlen, Worten, Gedanken oder Wünschen führen wollen. Durch Mitmenschen kann er Ihnen das Leben erschweren, Sie misshandeln, Sie foltern, Sie entmutigen (Entmutigung lähmt die Schlagkraft beim Erfüllen Ihrer Lebensaufgabe), Sie verführen (Reizen des sexuellen Bedürfnisses), usw., und Sie durch ihre Verhaltensweisen sogar körperlich vernichten (Totschlag, Folterung, Aushungern…). Der Teufel sät im großen Stil Verwirrung und Chaos in der Welt. Auch so greift er Sie durch Ihre Mitmenschen an. Verwirrung unterminiert Ihr Bedürfnis nach Halt und Ihren Glauben (Wenn Gott existiert, wieso gibt es denn keine Sicherheiten?). Aber auch in allen diesen letzteren Fällen ist seine wirkliche Macht über Sie nur so groß wie Ihre Schwachheit, in der Seele Widerstand zu bieten, dadurch dass Sie trotz der Prüfungen ein tugendhaftes Gemüt bewahren.

Der Mensch kann sich also auf viele Weisen in Anbetung vor dem Teufel niederwerfen. Oft erfolgt dies unbewusst. Der Mensch ist von Natur aus sündhaft, weil die meisten seiner bewusst empfundenen Bedürfnisse mit dem Stofflichen zusammenhängen (Befriedigung von Bedürfnissen, die direkt oder indirekt mit dem Körper zu tun haben). Er sucht unterschiedliche Ventile für die Spannung in seinem Körper, und zwar durch den Erwerb von Gütern, durch mannigfaltige Arten der Entspannung oder durch Handlungen, die den Körper in den Mittelpunkt stellen und die Bedürfnisse der Seele vernachlässigen oder sogar die Würde der Seele verletzen. Die Hauptschlüssel zu dieser Befriedigung findet er im Geld und in materiellen Besitztümern, in der Sexualität und im Geltungs- und Machtstreben (einschließlich aller Formen von Konkurrenz und Wettbewerb).

Die Befriedigung erfolgt in unzähligen Fällen nicht unter Berücksichtigung der Tugenden. Eine Befriedigung in Tugendhaftigkeit ist Gehorsam gegenüber Gottes Gesetz. Eine Befriedigung in einer Atmosphäre der Untugend ist Gehorsam gegenüber Satan. Im ersten Fall erkennen Sie Gott als Herrn und Maria als Herrin Ihres Lebens, Ihres Tun und Lassens an, im letzten Fall erlauben Sie Satan, Ihr Herr zu sein, denn Sie erlauben ihm, Ihre Bedürfnisse zu missbrauchen, um Sie vor demjenigen in die Knie zu zwingen, was er Sie tun sehen möchte. Er kann Sie dabei auch täuschen und seine eigene Rolle verbergen, wenn Sie zum Beispiel der Versuchung oder Verführung durch einen Mitmenschen erliegen (der dazu im Verborgenen vom Teufel angestiftet worden ist).

Ihre größte Waffe gegen die Sklaverei Satan gegenüber ist die Entsagung, das Verkleinern des Einflusses, den Ihre stofflichen Bedürfnisse auf Ihr Leben ausüben können. So nehmen Sie Satan den Schlüssel, mit dem er Sie in sein Gefängnis einsperren will. Der goldene Weg zu einem Leben in Entsagung auf die weitest mögliche Weise ist die vollkommene, bedingungslose und ewige Weihe an Maria.

Wenn Sie Ihr ganzes Leben, Ihr ganzes Tun und Lassen, Ihre Gedanken, Worte, Gefühle, Wünsche und Bestrebungen, Ihre Seele, Ihr Herz, Ihren Geist und Körper und Ihren Willen Maria vollkommen weihen, machen Sie Sie zur absoluten Herrin über Ihr ganzes Wesen und alle Einzelheiten Ihres Lebens. Sie hat alle Macht über Gottes Gnaden empfangen und wird Ihr Verhalten und Ihre Reaktionsmuster derart bearbeiten, dass Ihr Widerstand in Situationen unbefriedigter Bedürfnisse in dem Maße immer weiter zunehmen wird, wie Sie sich Maria hingeben.

Marias Macht über Sie ist absolut, die Ausübung Ihrer Macht wird allerdings erst in dem Maße Ihrer aktiven und freiwilligen Hingabe vollkommen spürbar. Maria kann Sie aus der Sklaverei gegenüber Ihren eigenen Bedürfnissen befreien, nicht indem Sie diese wegnimmt, sondern indem Sie Ihr Gefühl der Abhängigkeit (Versklavung) gegenüber ihrer Befriedigung immer kleiner macht. Dies ist eine große Gnade, denn es verringert die Gelegenheiten zu sündigen und erhöht das Maß, in dem Sie gemäβ Gottes Willen leben (Heiligkeit!). Daher werden auch von Ihnen selbst Anstrengungen und eine große Hingabe erwartet.

Maria befreit, Sie hilft Ihnen, die Macht Satans in Ihrem eigenen Leben zu brechen: In dem Maße, in dem Sie sich für Maria entscheiden, wird Sie Sie lehren, zu fasten (Entsagung von Nahrung und Scheinnahrung wie Süßigkeiten), Sie lehren, in sexueller Enthaltsamkeit zu leben, sich in der Demut zu üben (dem Streben nach Anerkennung, Geltung und Macht zu entsagen), usw. In dem Maße, wie Sie Maria über Ihr Leben regieren lassen, werden Sie den Kampf gegen Satan gewinnen und die wahre Freiheit erobern. Die wahre Freiheit ist die Heiligkeit, der Zustand von Heil für die Seele, in dem die Seele nicht länger willenlos Satan ausgeliefert ist.

Marias Macht über Satan ist absolut. Sie will Ihre Macht auch durch Sie über ihn ausüben. Um dies zu erlangen, müssen Sie bewusst dazu bereit sein, Ihre Schwächen zu bekämpfen, und schulden Sie Maria vollkommenen Gehorsam und Unterwerfung. Maria hat von Gott alle Macht erhalten, den Teufel endgültig zu besiegen. Die Zeit, die wir jetzt erleben, wird von einem Machtkampf zwischen Maria und Satan gekennzeichnet. Marias Macht ist absolut und unendlich viel größer als jene Satans, aber die relative Macht Satans scheint größer zu sein, weil seine Nachfolger viel zahlreicher sind als die echten Nachfolger Mariens. Als „Nachfolger“ Satans müssen Sie in diesem Zusammenhang betrachten: die Unzähligen, die weiterhin hartnäckig die prompte Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen und weiterhin ihr Leben auf einem Fundament materieller Bestrebungen aufbauen. Die wahren Nachfolger Mariens sind jene, die ihr ganzes Leben bis in alle Einzelheiten tatsächlich Maria verschenken, sich selbst verleugnen und nur noch Maria zu Diensten und für die Befriedigung von Marias Bedürfnissen leben (die auch jene von Gott sind).

Der Machtkampf zwischen Maria und dem Teufel kommt auf unübertroffene Weise in der Darstellung Mariens mit der Schlange unter Ihren Füßen zum Ausdruck. Die Schlange ist Satan, der Seelen würgt und mit Gift erfüllt. Er schleicht nahezu unbemerkt über die Erde (Symbol für das Niedrig-Weltliche, dem alles fehlt, was erhaben ist), schlingt sich um die Seelen herum, um sie voll und ganz in seinen Griff zu bekommen (das Fieber der Versuchungen) und beißt sie (die Sünde, die wie Gift wirkt, das die Seele krank macht und zum Tode führt, wenn sich die Seele nicht durch die Sakramente, die Marienweihe und die Wiedergeburt in Tugendhaftigkeit reinigen lässt).

Maria setzt Ihren Fuß auf die Schlange als Symbol für Ihre unbesiegbare Macht: Unter jemandes Füßen liegen, ist Symbol für willenloses Ausgeliefertsein, Opfer der tiefsten Demütigung. Die Schlange wird unter Ihrem Fuß gelähmt, kann ihre Pläne nicht mehr vollziehen, erstickt unter dem Druck der Macht Jener, welche sie Ihrem Willen unterwirft, und kann nur ängstlich abwarten, wann es Maria, ganz nach Ihrem Willen, gefällt, Ihren Fuß die volle Kraft ausüben zu lassen. Die Schlange zappelt, windet sich und schlägt in Todesangst wild mit dem Schwanz. Dadurch richtet sie noch Schaden an, besonders weil sie weiß, dass es noch Unzählige gibt, die dem Schein erliegen, dass die Schlange die Erde besiegt hat.
Maria schaut jetzt auf Sie und fragt Sie, ob Sie sich danach sehnen, dass Ihr Fuß kräftiger drücken soll. Sie können die Schlange nicht zerschmettern, Sie (Maria) kann dies wohl. Der Druck von Marias Fuß wird größer mit jedem Gebet, mit jeder Bitte zu Ihr, mit jedem Opfer der Entsagung, das Sie für Sie bringen, und vor allem durch jede Seele, die sich vollkommen an Sie weiht und diese Weihe tatsächlich lebt. Vollkommene Weihe an Maria ist eine Verherrlichung Ihrer vollendeten Macht über Satan. Die größte Demütigung, die dem Teufel je angetan worden ist, ist jene, dass er Maria als seine Herrin anerkennen musste. Jede Menschenseele, die sich zu Marias Füßen niederwirft, statt Satan anzubeten, fügt ihm eine neue Demütigung zu. Das Leiden und der Tod Jesu am Kreuz hat Satan zu Marias Füßen gelegt. Maria wartet nur auf die Äußerung Ihres tiefen Sehnens danach, dass Sie den tödlichen Druck auf seinen Kopf ausübt.

Gott hat Sich Selbst verpflichtet, den freien Willen des Menschen zu respektieren. Damit Marias zerschmetternde Macht sichtbar gemacht wird, muss die Fülle der Zahl jener erreicht werden, die Sie als Königin und Herrin anerkennen und Satan in ihrem eigenen Leben bis aufs Äußerste bekämpfen, indem sie sich vollkommen Marias Herrschaft über ihr ganzes Wesen hingeben.

„Wenn Du in Anbetung vor mir niederfällst…“: Satan wiederholt es jeden Tag aufs Neue zu jedem von uns, und er verspricht noch immer jeder Menschenseele die Macht über die Welt, wie er selbst meint, sie zu besitzen. Der Mensch ist jahrhundertelang in immer höherem Maße durch Satan verblendet und zu der Überzeugung irregeführt worden, dass das Weltliche, das Stoffliche, das Materielle, dasjenige, was er mit seinen Sinnen wahrnehmen kann, die einzig existierende Wirklichkeit ist, und dass er somit alle seine Anstrengungen auf die Befriedigung seiner stofflichen Bedürfnisse richten muss, ungeachtet, welchen Schaden die Befriedigung seiner Seele zufügt. Es scheint ein verlorener Kampf zu sein, doch nichts ist weniger wahr. Das Fleisch ist schwach, aber die Seele kann unbesiegbar werden, wenn sie ihre Schwächen unter Marias Füße legt. Ich habe es vorher bereits geschrieben: Wer sich zum Sklaven Mariens macht, gewinnt die wahre und vollkommene Freiheit, denn Sie unterwirft in Ihnen nur das Böse und befreit in Ihnen dasjenige, was im Verborgenen nach der Begegnung mit dem Licht strebt.

In Voluntate Dei, Myriam
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« Antwort #4292 am: 31. Oktober 2016, 23:37:32 »
Der Rosenkranz des Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort

Der heilige Missionar Ludwig Maria Grignion von Montfort fuhr auf einem, die Seine entlangfahrenden Fährschiff, auf dem sich mindestens 200 Personen, grobe Witze machend und schlüpfrige Lieder singend, zusammenpressten. Kaum hat er sich in dieses Hin und Her von Feilschern und Fischverkäuferinnen begeben, befestigte er sein Kreuz an der Spitze seines Stabes und sich niederkniend rief er: „Diejenigen, die Jesus Christus lieben, mögen sich mir anschliessen, um ihn anzubeten.“

Achselzucken und Gelächter sind die Folge. Da wendet er sich an den ihn begleitenden Bruder Nicolas: „Auf die Knie, lass uns den Rosenkranz beten!“ Unter einer Flut von Anzüglichkeiten, beten die beiden Männer mit entblösstem Haupt, andächtigem Gesicht und ruhig, ihre „Gegrüsset seist du Maria“. Am Ende des ersten Rosenkranzes, erhebt sich der Heilige und lädt mit sanfter Stimme die Mitfahrenden ein, gemeinsam mit ihnen Maria anzurufen. Niemand rührt sich aber während das Gebet wieder beginnt, beruhigt sich das Gejohle. In dem Masse, wie die Anrufe „Heilige Maria, Muttergottes, bitte für uns arme Sünder“, zunehmen, verklärt sich mehr und mehr das Antlitz des Heiligen.

Am Ende der fünf neuen Geheimnisse, leuchtet in seinem Blick ein so inständiges Flehen, klingt seine Stimme so salbungsvoll und voll Autorität, dass, nachdem er die Anwesenden neuerlich beschwört, mit ihm den dritten Rosenkranz zu beten, alle auf die Knie sinken und gehorsam diese lieblichen, seit der Kindheit verlernten Worte, wiederholen. Der heilige Priester kann sich freuen: aus einer Vorstellung von Obszönitäten hat er ein Heiligtum gemacht; von Lippen, gewöhnt an Blasphemien, ertönt der Name Mariens.

Aus: Marianische Sammlung 1975, Seite 12
« Letzte Änderung: 31. Oktober 2016, 23:51:41 von Tina 13 »
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« Antwort #4293 am: 31. Oktober 2016, 23:50:58 »
Pius XII. weiht die Welt dem Unbefleckten Herzen Mariens

Am 31. Oktober 1942, am Tag des feierlichen Abschlusses des Jubiläums der Erscheinungen von Fatima, weihte Papst Pius XII. während einer Radioansprache, die Welt dem Unbefleckten Herzen Mariens, um dem Aufruf der Muttergottes zu folgen. Am 8. Dezember 1942 wiederholte er diese Weihe.

Im Jahre 1944, während der Zweite Weltkrieg noch im Gang war, weihte derselbe Papst noch einmal das ganze Menschengeschlecht dem Unbefleckten Herzen Mariens, um es unter ihren mächtigen Schutz zu stellen. Und im Laufe dieser Zeremonie, verkündete er für die ganze Kirche die Einführung eines Festes zu Ehren des Unbefleckten Herzens Mariens, um durch die Fürbitte der Heiligen Jungfrau „den Frieden der Nationen, die Freiheit der Kirche, die Bekehrung der Sünder, die Liebe zur Reinheit und die Ausübung der Tugenden zu erhalten.“

Das Datum für dieses Fest, setzte er für den 22. August, in der Oktave des Festes Maria  Himmelfahrt fest.

www.magnificat.ca/cal/fran/08-22.htm

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« Antwort #4294 am: 31. Oktober 2016, 23:53:44 »
TAGESGEBET
Gott.
Dein Sohn Jesus Christus ist das Weizenkorn, das für uns starb.
Wir leben aus seinem Tod.
Nimm von uns die Angst, für andere verbraucht zu werden.
Hilf uns, einander Gutes zu tun, damit wir nicht vergeblich leben,
sondern Frucht bringen in Jesus Christus, der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. (MB 311, 19)

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« Letzte Änderung: 31. Oktober 2016, 23:54:23 von Tina 13 »
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« Antwort #4295 am: 01. November 2016, 13:21:27 »
Hl. Ambrosius (um 340-397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer

„Danach sah ich: eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen [...] vor dem Thron und vor dem Lamm stehen“ (vgl. Offb 7,9)

Gestärkt durch die Belehrungen [der Hl. Schrift], schreiten wir ohne Zittern hin zu unserem Erlöser Jesus, zur Versammlung der Patriarchen, gehen wir zu unserem Vater Abraham, wenn der Tag gekommen sein wird. Gehen wir ohne Zittern zu dieser Versammlung der Heiligen, dieser Versammlung der Gerechten. Wir werden unseren Vätern entgegengehen, die uns den Glauben gelehrt haben. Selbst wenn die Werke uns fehlen, möge der Glaube uns helfen, unser Erbe zu verteidigen! Wir werden zu dem Ort gehen, an dem Abraham seinen Schoß öffnet für die Armen, wie Lazarus einer war (Lk 16,19ff.). Dort ruhen diejenigen aus, die die schweren Lasten des Lebens dieser Welt getragen haben. Vater, strecke deine Hände jetzt aus, um diese Armen aufzunehmen, öffne deine Arme, mache weit deinen Schoß, um noch mehr von ihnen aufnehmen zu können, denn sehr zahlreich sind sie, die an Gott geglaubt haben [...]

Wir werden ins froh machende Paradies gelangen, wo Adam, einst gefallen in den Hinterhalt der Räuber, nicht mehr daran denkt, seine Wunden zu beweinen, wo der Räuber selbst sich an seinem Anteil des himmlischen Königreichs erfreut (vgl. Lk 10,30; 23,43) – dort, wo keine Wolke, kein Gewitter, kein Blitz, kein stürmisches Unwetter, keine Finsternis, keine Dämmerung, weder Sommer, noch Winter die Unbeständigkeit des Wetters kennzeichnen. Weder Kälte, noch Hagel, noch Regen [wird es geben]. Unsere arme kleine Sonne, der Mond und die Sterne werden zu nichts mehr nützlich sein. Die strahlende Herrlichkeit Gottes allein wird aufleuchten, denn Gott wird das Licht für alle sein; dieses wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, wird für alle aufstrahlen (vgl. Offb 21,5; Joh 1,9). Wir werden dorthin gehen, wo der Herr Jesus Wohnungen bereitet hat für seine kleinen Knechte, damit dort, wo er ist, auch wir seien (Joh 14,2–3) [...]

„Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen“ (Joh 17,24) [...] Wir folgen dir, Herr Jesus; doch dazu rufe uns, denn ohne dich kann niemand hinaufsteigen. Du bist der Weg, die Wahrheit, das Leben (Joh 14,6), das Können, der Glaube, der Lohn. Nimm uns auf, stärke uns, schenke uns das Leben!

Über die Güte des Todes
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La Salette 1846



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