Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4664185 mal)

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« Antwort #4504 am: 15. Dezember 2016, 06:50:46 »
Sel. Carlo Steeb, Priester, Ordensgründer

* 18. Dezember 1773 in Tübingen in Baden-Württemberg
† 15. Dezember 1856 in Verona in Italien

Johannes Heinrich Karl Steeb war der Sohn eines vermögenenden Wollhändlers und Gastwirts. Er wurde evangelisch getauft, sein Vater stand dem Pietismus nahe. Mit 16 Jahren kam er nach Paris für eine Ausbildung als Kaufmann, mit 18 Jahren ging er nach Verona, um Handelspartner seines Vaters kennen zu lernen.

Durch die Begegnung mit dem Katholizismus konvertierte er nach nur fünf Monaten in Verona, nannte sich nun Carlo und begann mit dem Studium der katholischen Theologie. 1796 wurde er in Verona zum Priester geweiht und kümmerte sich zunächst um Verletzte in den Lazaretten und als Seelsorger in den armen Vierteln der Stadt. Am bischöflichen Seminar lehrte er dann als Professor deutsche Sprache, als Erzieher war er an einem Mädchenkolleg tätig und er verfasste Denkschriften über schulische Fragen. 1840 gründete er zusammen mit Luigia Francesca - ihr Ordensnamen wurde Maria Vincenza - Poloni die Kongregation der Schwestern der Barmherzigkeit, die sich die Krankenpflege zur Aufgabe stellte, das Armenhaus und das Spital in Verona übernahm und 1848 die päpstliche Bestätigung erhielt.

Carlo Steeb wurde 1975 von Paul VI. selig gesprochen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4505 am: 15. Dezember 2016, 06:53:30 »
Hl. Christiana von Georgien, Glaubensbotin in Georgien

* in Kappadokien in der Türkei
† um 335 in Bodbe in Georgien

Christiana (ursrünglicher Name Nino, Nebenform Nina) war der Überlieferung nach Sklavin und mit dem hl. Georg (Gedenktag 23.4.) verwandt. Sie geriet in Kriegsgefangenschaft bei Kaiser Konstantin, in der Haft soll sie durch ihr Gebet und ihr vorbildliches Leben viele Menschen im georgischen Volk zum christlichen Glauben geführt haben; nach anderer Überlieferung floh sie aus der Sklaverei und gelangte zu Fuß ins damalige Königreich Iberia, wo sie sich in dessen Hauptstadt Mtskheta niederließ. Als Christiana ein Kind geheilt hatte, gelangte die Kunde von ihrer Heilkraft zur kranken Gattin von König Mirian III., Nana, die sie heimlich rufen und sich nach erfolgter Heilung von Christina auch zum Christentum bekehren ließ. Als auch König Mirian im Jahr 322 durch ein Wunder bekehrt wurde, erklärte er 337 das Christentum zur Staatsreligion und bat Kaiser Konstantin um die Entsendung von Missionaren, die dann aus Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - kamen.

Christiana ging selbst nach Kachetien, und setzte dort ihre Missionsarbeit fort, bis sie starb. Am Ort ihres Todes in Bodbe ließ König Mirian eine Kirche bauen, die heute Georg geweiht ist; später wurde dort die Eparchie Bodbe gegründet, die noch heute besteht. Christianas Grab befindet sich in diesem Kloster.

Christiana ist Patronin des 1807 gegründeten Ordens St. Christiana, auch Schwestern von der hl. Kindheit Jesu und Mariä,  der sich in Europa, Amerika und Afrika der Krankenpflege und Erziehung widmet.

In Orthodoxen Kirchen wird Christianas Gedenktag u.a. am 27. oder 29. Oktober oder am 7. Januar gefeiert. In Georgien trägt Christiana den Titel "Lichtbringerin" und wird wie die Apostel verehrt, da die Bekehrung Georgiens zum Christentum ihr zu verdanken ist.
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« Antwort #4506 am: 16. Dezember 2016, 06:45:40 »
Buch Jesaja 56,1-3a.6-8.

So spricht der Herr: Wahrt das Recht und sorgt für Gerechtigkeit; denn bald kommt von mir das Heil, meine Gerechtigkeit wird sich bald offenbaren.
Wohl dem Mann, der so handelt, wohl dem Menschen, der daran fest hält, den Sabbat zu halten und nie zu entweihen und seine Hand vor jeder bösen Tat zu bewahren.
Der Fremde, der sich dem Herrn angeschlossen hat, soll nicht sagen: Sicher wird der Herr mich ausschließen aus seinem Volk.
Die Fremden, die sich dem Herrn angeschlossen haben, die ihm dienen und seinen Namen lieben, um seine Knechte zu sein, alle, die den Sabbat halten und ihn nicht entweihen, die an meinem Bund festhalten,
sie bringe ich zu meinem heiligen Berg und erfülle sie in meinem Bethaus mit Freude. Ihre Brandopfer und Schlachtopfer finden Gefallen auf meinem Altar, denn mein Haus wird ein Haus des Gebets für alle Völker genannt.
Spruch Gottes, des Herrn, der die verstoßenen Israeliten sammelt: Noch mehr, als ich schon von ihnen gesammelt habe, will ich dort versammeln.

Psalm 24(23),1-2.3-4ab.5-6.

Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner.
Denn er hat ihn auf Meere gegründet,
ihn über Strömen befestigt.

Wer darf hinaufziehn zum Berg des Herrn,
wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?
Der reine Hände hat und ein lauteres Herz,
Der nicht betrügt und keinen Meineid schwört.

Er wird Segen empfangen vom Herrn
und Heil von Gott, seinem Helfer.
Das sind die Menschen, die nach ihm fragen,
die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - 5,33-36.

In jener sprach Jesus zu den Juden: Ihr habt zu Johannes geschickt, und er hat für die Wahrheit Zeugnis abgelegt.
Ich aber nehme von keinem Menschen ein Zeugnis an, sondern ich sage dies nur, damit ihr gerettet werdet.
Jener war die Lampe, die brennt und leuchtet, und ihr wolltet euch eine Zeitlang an seinem Licht erfreuen.
Ich aber habe ein gewichtigeres Zeugnis als das des Johannes: Die Werke, die mein Vater mir übertragen hat, damit ich sie zu Ende führe, diese Werke, die ich vollbringe, legen Zeugnis dafür ab, dass mich der Vater gesandt hat.
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« Antwort #4507 am: 16. Dezember 2016, 06:54:38 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

Johannes war die Lampe

Durch den Willen Gottes war der Mensch, der gesandt war, um für Christus Zeugnis abzulegen, so sehr begnadet, dass man ihn für Christus halten konnte. Es hat tatsächlich „unter allen Menschen keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer“ (vgl. Mt 11,11), sagt Christus selbst. Wenn keiner unter den Menschen größer ist als jener, so ist jemand, der ihn übertrifft, mehr als ein Mensch. Christus stellt sich da selbst ein großes Zeugnis aus! Wenn aber Augen krank und schwach sind, dann ist es für den Tag schwierig, Zeugnis von sich selbst abzulegen: kranke Augen fürchten den Tag, sie ertragen nur das Licht einer Lampe. Deshalb ließ der Tag seinem Erscheinen eine Lampe vorausgehen; dieses in die Herzen der Getreuen fallende Licht sollte die Herzen der Ungläubigen beschämen.

„Ich stelle für meinen Gesalbten ein Licht auf“, sagt David, König und Prophet, in einem Psalm (vgl. 132[131],17). Es ist Gott selbst, der durch seinen Mund spricht: Ich habe Johannes darauf vorbereitet, Herold des Retters zu sein, Vorläufer des kommenden Richters, Freund des erwarteten Gemahls. „Ich stelle für meinen Gesalbten ein Licht auf.“

Predigt 293,4; PL 38, 1329
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« Antwort #4508 am: 16. Dezember 2016, 06:57:22 »
Hl. Sturmius von Fulda, Erster Abt in Fulda

* um 710 in Oberösterreich, eventuell in Lorch,(?) oder in Bayern
† 10. (oder evtl. 20.) Dezember 779 in Fulda in Hessen

Sturmius, aus bayerischem Adel geboren, lernte Bonifatius bei dessen erstem Aufenthalt in Bayern kennen. Bonifatius nahm ihn mit nach Fritzlar, wo er im Kloster von Abt Wigbert ausgebildet und in die Welt der Bibel ebenso eingeführt wurde wie in das mönchische Leben; Sturmius wurde als Bonifatius' Lieblingsschüler bezeichnet. Wohl 739 wurde er zum Priester geweiht. Zunächst wirkte er als Missionar, dann lebte er drei Jahre lang als Einsiedler, bis Bonifatius ihn mit der Missionsarbeit in Hessen beauftragte.

In einer um 700 bei den Sachseneinfällen völlig verwüsteten Gegend errichtete Sturmius 744 im Auftrag von Bonifatius mit sieben Gefährten auf einem ihnen von Karlmann geschenkten Gelände an der Fulda ein Kloster, dessen Abt er wurde. 747 reiste Sturmius nach Rom und zum Kloster Montecassino, um die Regeln des Benedikt von Nursia zu studieren und sein Kloster nach diesen Regeln einzurichten. Das Kloster Fulda wurde 751 unmittelbar dem Heiligen Stuhl unterstellt, es sollte nach Bonifatius' Plänen ein geistig-spirituelles Zentrum werden und die neu missionierten Länder von innen heraus stärken.

Nach dem Tod von Bonifatius überführte Sturmius 754 den Leichnam des Ermordeten - gegen den Willen von Erzbischof Lullus von Mainz, der Ansprüche erhob - in die Domkrypta des Klosters; die Reliquien brachten dem Kloster hohe Aufmerksamkeit und große Schenkungen ein, damit war die Grundlage für das Wachstum gelegt, aus dem später die Stadt Fulda entstand.

Sturmius geriet nun immer mehr in die Strudel machtpolitischer Ränke zwischen Bayern, den Karolingern und Erzbischof Lullus von Mainz; der erhob Anspruch auf Fulda und erreichte bei Pippin dem Jüngeren, dass Sturmius 763 ins Kloster Jumièges ins Exil verbannt wurde; dort machte er allerdings viele positive neue Erfahrungen, die er nach seiner Rehabilitation und Heimkehr 765 so nutzbringend einsetzten konnte, dass das Kloster - nun direkt unter den Schutz des Königs gestellt - unter seiner Leitung zu einem der bedeutendsten Klöster im Mittelalter wurde.

Sturmius pflegte gute Kontakte zum Königshof. Karl der Große beauftragte ihn mit Gesandtschaften, bestätigte 773 die Rechte des Klosters und garantierte 774 freie Abtswahl und Immunität. 779 begleitete Sturmius König Karl auf dessen Feldzug gegen die Sachsen. Er kehrte krank zurück, bald darauf starb er und wurde neben Bonifatius beigesetzt.

Sturmius' Neffe Eigil schrieb - wohl um 796 - seine Lebensgeschichte, führte Feiern zum Todestag ein, überführte die Gebeine ins südliche Seitenschiff der Basilika und sorgte so für bleibendes Gedenken.
« Letzte Änderung: 16. Dezember 2016, 06:58:03 von Tina 13 »
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« Antwort #4509 am: 17. Dezember 2016, 18:35:59 »
Botschaft von der Heiligen Jungfrau Maria an ihre geliebte Tochter Maria des Lichts.

7. Dezember 2016

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, Mein Segen begleitet euch in jedem Moment eures Lebens.

Die Liebe Meines Sohnes und Seine Barmherzigkeit gehen weit darüber hinaus, was der Mensch verstehen und begreifen kann. Dankt Meinem Sohn, betet Ihn beständig an, nicht durch das mündliche Gebet allein, sondern indem ihr es stets in die Tat umsetzt. So werdet ihr wahrlich nach außen hin zu Zeugnissen gegenüber eurem Nächsten werden.

Kein Mensch ist ein wahrhaftiger Verehrer Meines Sohnes, wenn er seinen Nächsten nicht mit der Liebe Meines Sohnes liebt; um euren Nächsten zu lieben, müsst ihr gehorsam und demütig sein.

Dieser Moment birgt große Gefahren für die Seele, da sie der Abartigkeit Satans ausgesetzt ist, mit der er die Herzen der Menschen befallen hat. Mit jedem Augenblick wird das Böse immer mächtiger, bis es den Gipfel der menschlichen Grausamkeit erreicht hat, doch seht und erlebt ihr das Böse noch nicht in all seinen Facetten, das der Teufel den Menschen eingeflößt hat. Schreitet im Glauben voran. Jeder von euch trägt die Verantwortung, seinen Glauben weiter zu vertiefen, denn ohne Glauben seid ihr eine leichte Beute des Feindes der Seele.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, es nähert sich die Geburt Christi und jeder von euch hat die Pflicht, Meinen Sohn zu ehren, indem er den Pfad der Selbstsucht, des Hochmuts, der menschlichen Sturheit verlässt und sein menschliches Ich dem Guten zuwendet und vom Bösen entfernt. Jede Loslösung ist eine Bürde weniger, die ihr mit euch herumtragt, und so verlieren Seele und Geist an Gewicht und es wird euch leichter fallen, den wahren Weg zu gehen und in den meisten Situationen rechtschaffen zu wirken und zu handeln.

Der gesamten Menschheit stehen äußerst schwere Zeiten in jeder Lebenslage bevor. Die Verkommenheit im nächsten Jahr wird unglaubliche Formen annehmen. Ein Großteil der Prophezeiungen, die Ich nach dem Willen Gottes der Menschheit verkündet habe, wird in Erfüllung gehen.

In diesem Jahr fehlen noch einige Momente; schmerzhafte Momente, Momente der Prüfung für die gesamte Menschheit und insbesondere für das Volk Meines Sohnes.

Ich habe unermüdlich und unaufhörlich zum Gebet aufgerufen, und einige widmen sich dem mündlichen Gebet, doch möchte Ich auch, dass ihr euren Charakter besiegt, denn je fügsamer der Mensch ist, desto erträglicher wird der Weg, doch je aufsässiger der Mensch ist, desto beschwerlicher wird dieser Weg.

Man hat die wahre Bedeutung des Gebets nicht verstanden. Beten bedeutet, mit reinem Herzen zu beten, frei von jeder Bürde, schlechter Laune, Arroganz, Lüge, Verleumdung und Heuchelei. Ein Herz, das frei von dem ist, was ihr wünscht und was ihr möchtet, frei, immer die ersten Plätze einnehmen zu wollen.

Deshalb habe Ich durch Meine Werkzeuge gesprochen, nicht als Beispiel, denn Mein Sohn wählt Werkzeuge, in denen ihr die Verwandlung einer Person ersehen könnt; Er wählt nicht immer heilige Seelen, will sie aber heilig und führt sie zur Heiligkeit.

Meine Werkzeuge bleiben unbemerkt, nicht weil sie sich nicht vernehmen lassen, sondern weil sie immer an letzter Stelle stehen; sie rufen ihre Nächsten nicht zu sich, denn das Werkzeug ist ein Werkzeug, jedoch nicht Gott; es kommuniziert und verkündet Gottes Wort, das schon in der Heiligen Schrift geschrieben steht und dem Werkzeug deutlich gemacht wird, um zu einem treuen Sprachrohr des wahren Wortes Meines Sohnes ebenso wie Meines Wortes gegenüber seinem Nächsten zu werden.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, würde euch das Werkzeug detailliert über die drohenden Ereignisse, die euch bevorstehen, unterrichten, würdet ihr euch zu Boden werfen und nie wieder aufstehen, sondern in ewigem Gebet verharren und um Barmherzigkeit und die Rettung der Seelen flehen.

Die Erde ist in Gefahr, da sich ihr ein Objekt aus dem äußeren All nähert. Ihr sollt darauf stetig Acht geben. Die Erde, die Erde ist in solch immenser Sünde versunken, in solch tiefer Unterdrückung und in so viel unschuldigem Blut, mit dem der Mensch sie getränkt hat. Die Erde öffnet ihr Innerstes, um sich angesichts der Zerstörung zu reinigen, die der Mensch dem zugefügt hat, was Gott ihm überließ.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, ihr müsst auch weiterhin für Japan beten.

Betet für Amerika, da dieses Land erschüttert wird.

Betet für Russland, denn es wird die Welt überraschen.

Betet für Frankreich, das von den Händen des Terrorismus gebeutelt sein wird.

Betet für Peru und Kolumbien, denn sie werden erschüttert.

Betet für Costa Rica, denn es wird erschüttert.

Doch habt keine Angst, denn Ich bin hier und Ich bin die Mutter aller und liebe jeden. Fürchtet euch nicht, reicht Mir eure Hand und Ich werde sie halten, denn diese Generation wurde Mir nach dem Willen Gottes anvertraut.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, Ich muss euch vor dem warnen, was auf die Menschheit zukommt, doch über allem steht die Liebe und Barmherzigkeit Gottes, die ihr ständig und unaufhörlich anrufen sollt.

Durch das Gebet werden die größten Wunder der Geschichte ermöglicht und hier bin Ich, um für euch Fürsprache zu leisten.

Ruft die Heiligste Dreifaltigkeit an und bittet um den rechten Wandel, indem ihr rechtschaffene Werke und Taten verrichtet. Betet innerhalb der Familie.

Ich segne euch und Mein Sohn beschützt euch mit Seiner Liebe und Barmherzigkeit.

Wendet euch nicht von Meinem Sohne ab, liebt Ihn beständig, in jedem Augenblick. Liebt Ihn mit euren Gedanken, eurem Verstand, eurem Herzen, eurem Atem, eurem Blick, eurem Gehör, liebt Ihn durch und durch, liebt Ihn im Geiste und in Wahrheit.

Ich segne euch, Ich liebe euch. Folgt den Spuren Meines Sohnes. Mutter Maria.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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« Antwort #4510 am: 17. Dezember 2016, 19:20:50 »
Botschaft Unseres Herrn Jesus Christus an Seine geliebte Tochter Maria des Lichts. Fest Unserer Lieben Frau von Guadalupe.

12. Dezember 2016

Mein geliebtes Volk, seid gewiss, dass Ich euch in jedem Augenblick beschütze, solange ihr es Mir erlaubt.

Meine Barmherzigkeit ist für diejenigen offen, die mit bereuten Sünden zu Mir kommen. Der feste Vorsatz zur Umkehr ist notwendig, damit der Mensch den vollen Segen erhält, der die Vergebung der Sünden umfasst.

Die Gottesmutter ist die große Fürsprecherin der Menschheit, daher bedeckt die Sonne Sie mit ihrem Licht und lässt Sie erstrahlen, bis dass ihr Licht das gesamte Universum erleuchtet. In diesem mütterlichen Licht findet sich jeder von euch verborgen.

Meine Mutter sieht mit Schmerzen auf diejenigen, die sich von dem Licht Ihrer Liebe entfernt haben, um aus freiem Willen in die Dunkelheit einzutreten, nicht, weil Meine Mutter sie in die Dunkelheit führt, sondern durch die menschliche Sturheit, die nicht gehorcht, sondern in ständige Uneinigkeit getaucht ist.

Mit der Demut, die Meine Mutter auszeichnet, gibt Sie sich Meinem Volk hin, in einem Geflecht, in dem sich der große Schatz Unseres Wissens befindet, und sie ruft alle Menschen auf, in Unserem Heiligen Geiste wiedergeboren zu werden, um nicht in einer falschen Religiosität zu leben, sondern in der Größe, Kinder des lebendigen Gottes zu sein.

Jeder von euch muss den sichersten Weg durchdringen, um den Glauben zu stärken und sich bewusst werden, dass, wenn der Mensch sich Unserer Dreifaltigkeit hingibt, er in ständiger Bewegung ist und seine Handlungen zum Segen für seine Brüder werden.

Deshalb zeigt sich die Meine Mutter in dieser Anrufung nicht nur auf der Erde, damit ihr Ihre Größe nicht beschränkt, noch betrachtet Sie die Erde nur von oben oder aus der Ferne, sondern Sie betrachtet die Schöpfung vom Himmelsgewölbe aus als eifersüchtige Wächterin und bringt gleichzeitig die Sterne zum Leuchten, damit sie die Nacht Ihrer Kinder erhellen, die ohne den Moment verstreichen zu lassen wachen, ohne zu schlafen.

Es ist Meine Mutter, die Himmlische Königin, die Mutter der letzten Zeiten, die ein närrisches, ungehorsames, eigensinniges und gleichzeitig ängstliches Volk mit schwachem, schwankendem Glauben anführt.

Meine Mutter liebt euch als das, was Sie ist: Mutter der Schöpfung, Mutter der rebellierenden Menschheit, die nicht auf die Zeichen dieser Zeit achtet und Meine Warnungen nicht versteht, so dass das Böse sie nicht täuschen kann angesichts der Präsenz des Antichristen, der keine Erfindung, sondern eine Realität ist und den die Menschheit selbst mit ihrer großen Unwissenheit genährt hat.

Mein geliebtes Volk, Meine Mutter bringt euch dazu, zu wachsen und euch Unserer Dreifaltigkeit zu nähern. Sie weckt im Inneren, in der Tiefe der Seele, das, was ihr besitzt, aber nicht umsetzt: die Gaben und Tugenden, die in jedem Menschen wohnen, zum eigenen Wohl und dem der Brüder.

Lernt Mich kennen, Ich bin kein strafender Gott, Ich bin Barmherzigkeit. Ihr seid es, Mein Volk, die ihr euch mit der gleichen Unaufmerksamkeit geißelt, mit der ihr handelt und mit der vorsätzlichen Ignoranz, mit der ihr euch gegen Mich auflehnt.

Erniedrigt durch die Unterdrückung des Betrügers, wird euch das Notwendige fehlen, und ihr werdet nicht mehr offen reden können; dann wird der Moment kommen, in dem ihr stöhnen und mit den Zähnen knirschen werdet; ihr möchtet fliehen, könnt es aber nicht mehr bis Meine Legionen euch retten, sofern ihr es wollt.

Verachtet nicht Meine Mutter, Meine Kinder, sie führt Mein Volk zur wahren Freiheit.

Nach dieser Zeit eines ständig wachsenden Schmerzes und des Schmelztiegels kommt die Befreiung Meines Volkes und Meine Mutter wird das Böse besiegen.

Mein Volk, bereitet euch vor! Dieser Moment verlangt, dass ihr Männer und Frauen des Glaubens seid, der Praxis, von unerschütterlichem Glauben, nicht nur für euch selbst, sondern für den Dienst an den Meinen. Ihr benötigt einen Glauben, der sie dazu bringt, göttliche Angelegenheiten und keine vergänglichen zu mögen.

Seid Geschöpfe des Guten, seid nicht unvorsichtig mit dem, was euch oft zu Fall bringt: die Zunge. Ach, Kinder, wie ihr mit der Zunge tötet, wie ihr mit der Zunge verdammt! Nein, das ist kein Werk Meiner Kinder, versteht, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern auch durch das Wort, das aus seinem Mund kommt.

Das Wort ist Segen oder Verdammnis, Ich will keine toten Werke, sondern echte und wahrhaftige. Wer verantwortlich dafür ist, seinem Bruder Schaden zuzufügen, wer nicht ruht, einen Bruder zu diffamieren oder zu verleumden, bei dem "wäre es besser, an seinen Hals einen Mühlstein zu binden und ihn ins Meer zu werfen als einen dieser Kleinen zu empören". (Lk 17,2)

Ihr hört nicht auf Meine Worte, ihr nehmt sie auf die leichte Schulter und lebt daher in so großen Fehlern weiter, dass ihr ständig mit einer Waagschale lebt, die die Taten des Menschen abwägt.

Mein Volk, lebt in Meiner Wahrheit, urteilt nicht, sondern liebt, sühnt und liebt. Meine Liebe besiegt alle Hindernisse.

Seid nicht wie jene, die zu Mir sagen: "Herr, Herr", und ihre Brüder vernichten.

Liebt einander, wie Unsere Dreifaltigkeit euch liebt, respektiert euch gegenseitig, denkt nicht, dass ihr im Guten handelt und stattdessen Stolpersteine für eure Brüder seid. Verursacht keinen Streit, damit provoziert der Teufel den Menschen, um in seine Gedanken einzudringen und das Herz zu verdunkeln.

Ihr erlebt Momente der Verwirrung, großer Verwirrung. Lasst euch nicht täuschen. Betet, um nicht getäuscht zu werden.

Ich rufe euch als Hirte der Seelen, Meine Herde bleibt Meinen Aufrufen aufmerksam gegenüber. Ich bin Freiheit und Frieden.

Schaut nach oben, von oben nähert sich die Reinigung, das Feuer wird auf der Erde brennen und Meine Kinder werden deswegen leiden.

Betet, Meine Kinder, betet für Chile, es wird weiterhin beben.

Betet für Peru, es wird durch die Natur weinen, es wird beben.

Betet für Frankreich, Meine Kinder ruhen nicht, sie leben in Angst.

Betet für Indonesien, der große Vulkan erwacht, wie auch jener in Sizilien.

Betet für Mexiko, dieses Volk Meiner Mutter, das sich auflehnt, minimiert das menschliche Leben und glüht in unmoralischer Sünde, es wird erbeben und durch seine Vulkane erstickt.

Mein Volk, sieh auf die strahlende Mutter, die euch bald aufruft, euch in Geist und Wahrheit vorzubereiten, gebt euch nicht mit dem Mittelmaß zufrieden, sondern dringt in das ein, was euch aufwachen und geistig wachsen lässt.

Die Erkenntnis ist nicht unrechtmäßig, wenn es sich in Mir finden lässt. Erkenntnis ist nicht unrechtmäßig, wenn es dem Wachsen und nicht der Verminderung dient.

Ihr müsst unterscheiden zwischen dem Richtigen und Falschen, es ist nicht irgendeine Zeit, Kinder, es ist die Zeit der Zeiten, in der ihr lebt.

Der Teufel verbreitet seine Bosheit: die Spaltung, so dass Meine Kinder sich gegenseitig angreifen. Liebt eure Brüder und wünscht ihnen Gutes.

Mein Volk, Meine Mutter verlangt nicht, dass ihr Ihre Kinder seid, sondern sie schenkt euch Ihre Liebe, jedem von euch. Deshalb rufe Ich euch auf, in Meiner Gegenwart zu bleiben, nicht Zuschauer zu sein, sondern eure Verantwortung zu übernehmen, die Seele zu retten und ein aktiver Teil der Rettung des Bruders zu sein.

Meine Mutter hat sich nicht von Ihren Kindern entfernt, daher begleitet Sie euch und zeigt euch die Größe Ihrer Hingabe, Ihrer Liebe, Ihres Ja und Sie ruft euch auf, dieses Ja zu Unserem Willen auszusprechen, damit ihr euch nicht das ewige Heil verwehrt.

Missachtet nicht Meine Rufe. Ich lasse Mein Volk nicht alleine. Ich sende euch Meinen Friedensengel, der euch beschützt und euch den Weg erleuchtet, denn Meine Liebe und Mein Licht verlöschen in ihm nicht.

Ihr müsst Meinem Haus treu bleiben, an Meine Wahrheit gebunden, an das Gesetz Gottes, nicht an das des Menschen, das er inmitten des Chaos errichtet, das die Menschheit durchdringt. Vergesst nicht, dass jede Anstrengung, das Böse zu überwinden, ein Akt der Liebe zu Unserer Dreifaltigkeit und ein Zeichen der Liebe zu Meiner Mutter ist.

Mein geliebtes Volk, Meine Mutter ist die Mutter eines jeden von euch, Sie liebt euch mit unendlicher Liebe.

Ich segne euch. Euer Jesus.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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« Antwort #4511 am: 17. Dezember 2016, 21:24:24 »
17. Dezember - der Stammbaum Jesu

Evangelium nach Matthäus 1,1-17.

Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams:
Abraham war der Vater von Isaak, Isaak von Jakob, Jakob von Juda und seinen Brüdern.
Juda war der Vater von Perez und Serach; ihre Mutter war Tamar. Perez war der Vater von Hezron, Hezron von Aram,
Aram von Amminadab, Amminadab von Nachschon, Nachschon von Salmon.
Salmon war der Vater von Boas; dessen Mutter war Rahab. Boas war der Vater von Obed; dessen Mutter war Rut. Obed war der Vater von Isai,
Isai der Vater des Königs David. David war der Vater von Salomo, dessen Mutter die Frau des Urija war.
Salomo war der Vater von Rehabeam, Rehabeam von Abija, Abija von Asa,
Asa von Joschafat, Joschafat von Joram, Joram von Usija.
Usija war der Vater von Jotam, Jotam von Ahas, Ahas von Hiskija,
Hiskija von Manasse, Manasse von Amos, Amos von Joschija.
Joschija war der Vater von Jojachin und seinen Brüdern; das war zur Zeit der Babylonischen Gefangenschaft.
Nach der Babylonischen Gefangenschaft war Jojachin der Vater von Schealtiel, Schealtiel von Serubbabel,
Serubbabel von Abihud, Abihud von Eljakim, Eljakim von Azor.
Azor war der Vater von Zadok, Zadok von Achim, Achim von Eliud,
Eliud von Eleasar, Eleasar von Mattan, Mattan von Jakob.
Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus (der Messias) genannt wird.
Im ganzen sind es also von Abraham bis David vierzehn Generationen, von David bis zur Babylonischen Gefangenschaft vierzehn Generationen und von der Babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus vierzehn Generationen.

***

Wenn man genau hinsieht, ist diese langweilig und langatmig erscheinende Aufzählung von Generationen eine hochtheologische und spannende Angelegenheit. Der Schlüssel zum Verständnis liegt im ersten Vers: „Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes Abrahams, des Sohnes Davids.“ Wie kann Jesus Sohn Abrahams und Sohn Davids sein, und das auch noch gleichzeitig? Oder, wenn man „Sohn“ als „Nachkomme“ versteht, warum hat Matthäus nur diese beiden herausgehoben?

Mit Abraham schließt Gott einen Bund, „einen ewigen Bund“ (Gen 17, 7) (der immer noch gilt im Judentum), nämlich den Bund der Beschneidung. Abraham ist der Träger der Verheißung, dass er der Stammvater einer Menge von Völkern sein werde. Wie die Sterne am Himmel und der Sand am Meeresstrand sollen Abrahams Nachkommen sein, und „segnen sollen sich mit deinen Nachkommen alle Völker der Erde.“ (Gen 22, 17-18). Der Bund Gottes mit Abraham gilt also letztlich allen Menschen.
 
Konkreter wird die Sache bei David. Nachdem Saul verworfen wurde, wird David erwählt, König über Israel zu sein. Er ist Träger einer weiteren, der entscheidenden Verheißung: „Dein Haus und Dein Königtum sollen durch mich auf ewig bestehen bleiben; dein Thron soll auf ewig Bestand haben“ (2 Sam 7,16; ähnlich 1 Chr 17,14). Diese Verheißung gilt zunächst für den leiblichen Sohn Davids, Salomo, doch man hat sie bereits im Judentum, zusammen mit der Vorausschau der Propheten auf den künftigen Messias, den Retter Israels, auf diesen Messias hin gedeutet, besonders den Vers Jesaja 11,1: „Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor...“ . Isai war, wie auch bei Matthäus angegeben, der Vater Davids. Der Messias sollte also aus dem Hause Davids stammen. Das ist auch der Grund, warum Jesus von den Menschen als „Sohn Davids“ angesprochen wurde, z.B. bei Matthäus von zwei Blinden, sie schrien: „Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids!“ (Mt 9,27). Die Menschen, die Jesus so ansprechen, erkennen in ihm den Messias.
 
Wenn Jesus Sohn Abrahams und Sohn Davids genannt wird, ist ausgedrückt, dass in Jesus erst wirklich und eigentlich beide Verheißungen erfüllt sind. Er ist der Nachkomme Abrahams, in dem alle Geschlechter, alle Völker gesegnet sind. Alle, die an Jesus glauben, sind ebenfalls Nachkommen Abrahams im Glauben. Durch Jesus gilt erst und im eigentlichen Sinn die Verheißung eines ewigen Bundes allen Völkern der Erde. Ebenso ist es bei David. Jesus ist der eigentliche Sohn, dessen Königtum auf ewig Bestand hat. Mit der Erwähnung der Namen Abraham und David als „Väter“ Jesu zeigt Matthäus auf, dass beide Verheißungen in Jesus zusammenfließen und erfüllt sind.
 
Am Ende des Stammbaums steht Josef, obwohl Jesus kein leiblicher Nachkomme Josefs ist. Das wird dadurch deutlich, dass Josef nicht als Vater Jesu bezeichnet wird, nur als Mann Marias. Allerdings ist Jesus sozusagen durch Adoption in das Haus David aufgenommen. Aber diese äußere Linie ist gar nicht entscheidend. Es handelt sich bei dem Stammbaum nicht um einen genealogischen Nachweis – es gibt darin, wenn man ihn „amtlich“ nehmen wollte, auch Lücken und Ungereimtheiten – sondern, wie gesagt, um eine theologische Aussage, oder anders ausgedrückt, um eine geistige Linie, deren zentrale Aussage oben schon erklärt ist. Jesus selbst weist die Fixierung auf Abstammung zurück, z.B., als er seinen Gegnern, die ihre Abstammung von Abraham betonen, entgegenhält, dass nur der Glaube, das Hören auf Gottes Wort, zeigt, ob man von Abraham bzw. Gott abstammt (Joh 8, 30-47); oder als die Pharisäer sagen, der Messias sei der Sohn Davids, zitiert Jesus den Psalmvers: „Der Herr sprach zu meinem Herrn...“ (Psalm 110,1) und fragt die Pharisäer, wie denn der Messias Davids Sohn sein könne, wenn er ihn doch „Herr“ nennt (Mt 22, 41-46). Jesus bestätigt jeweils den Glauben und die Messiaserwartung seiner Zuhörer und führt sie zugleich darüber hinaus, wenn sie ihm nur richtig zuhören und sich von ihm führen lassen wollten.

Matthäus zeigt in diesem Stammbaum auch mit anderen Mitteln, dass es ihm nicht um den Buchstaben, sondern um den Geist zu tun ist, indem er die ganze Liste in dreimal 14 Generationen einteilt. Sieben ist in der Bibel die Zahl der Fülle, der Vollkommenheit. Hier ist die Sieben doppelt genommen, ein Vollkommenes, das größer ist, als was Menschen erwarten. Der erste Abschnitt reicht von Abraham bis David, also von einer wesentlichen Station des Weges Gottes mit seinem Volk bis zur nächsten. Es ist eine Aufwärtsbewegung. Der zweite Abschnitt erstreckt sich von David (er muss noch einmal mitgezählt werden, er ist der Dreh- und Angelpunkt)) bis zum Babylonischen Exil. Hier könnte man von einer Abwärtsbewegung sprechen. Nach Salomo und fast schon beginnend mit ihm geht es abwärts mit dem Glauben der Könige und des Volkes und mit dem Schicksal des Volkes Israel bis zum Tiefpunkt, dem Exil. Mit dem Exil geht die Königsherrschaft des Hauses David verloren. Nun muss man die Verheißung Gottes an David neu verstehen lernen.
 
Der letzte Abschnitt ist nach der Rückkehr eines Teils des Volkes gekennzeichnet durch eine religiöse Erneuerung und gleichzeitig ständige politische Bedrohung und Abhängigkeit von außen. So steigert sich auch die Messiaserwartung. In diese Situation hinein wird Jesus Christus geboren. Die Zeit ist erfüllt, wie Paulus im Brief an die Galater sagt: „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau...“ (Gal 4,4). Dasselbe drückt Matthäus mit seinem Stammbaum aus. Ganz am Ende steht nämlich dann doch nicht Josef, sondern Maria, die Jesus empfangen hat durch den Heiligen Geist und ihn geboren hat; sie ist der Schlusspunkt des Stammbaums und zugleich die Morgenröte der neuen Zeit, die mit der Geburt des Gottessohnes anbricht. In Maria , die die Mutter Jesu, des Retters, wurde, zeigt sich Gottes wunderbares Handeln, das alle Erwartung und alles Begreifen übersteigt.
 
« Letzte Änderung: 17. Dezember 2016, 21:24:59 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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