Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4666251 mal)

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« Antwort #4680 am: 22. Januar 2017, 21:21:01 »
Johannes Justus Landsberg (1489-1539), Karthäuser, Theologe

„Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht“ (Jes 9, 1)

Meine Brüder, niemand wird leugnen, dass wir alle in der Finsternis geboren wurden und dort einst gelebt haben. Doch bleiben wir nicht einfach dort, jetzt, wo die Sonne der Gerechtigkeit über uns aufgegangen ist (vgl. Mal 3,20) [...]

Christus ist gekommen, „um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens“ (Lk 1,79). Von welcher Finsternis sprechen wir? Alles, was in unserem Verstand ist, in unserem Willen oder unserer Erinnerung, und was nicht Gott ist oder seinen Ursprung nicht in Gott hat, mit anderen Worten also alles in uns, was nicht zur Ehre Gottes gereicht und sich wie eine Wand zwischen Gott und die Seele stellt, das ist Finsternis [...] Deshalb hat Christus, der in sich das Licht hat, es zu uns gebracht, damit wir unsere Sünden sehen können und unsere Finsternis hassen. Und wirklich ist die Armut, die er gewählt hat, als er keinen Platz in der Herberge fand, für uns das Licht, in dem wir schon jetzt die Freude der Armen im Geist erkennen können, denen das Himmelreich gehört (vgl. Mt 5,3).

Die Liebe, für die Christus durch seine Predigt Zeugnis gegeben hat und aus der heraus er sich bereit erklärt hat, für uns das Leiden auf sich zu nehmen, Verbannung, Verfolgung, Wunden und den Tod am Kreuz; die Liebe, die ihn letztendlich für seine Peiniger hat beten lassen, ist für uns das Licht, in dem auch wir lernen können, unsere Feinde zu lieben.

5. Predigt. Opera omnia 3, 315−317
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4681 am: 22. Januar 2017, 21:26:29 »
Buch Jesaja 8,23b.9,1-3.

Einst hat der Herr das Land Sebulon und das Land Naftali verachtet, aber später bringt er die Straße am Meer wieder zu Ehren, das Land jenseits des Jordan, das Gebiet der Heiden.
Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf.
Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude. Man freut sich in deiner Nähe, wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird.
Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, das Tragholz auf unserer Schulter und den Stock des Treibers.

Psalm 27(26),1.4.13-14.

Der Herr ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist die Kraft meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen?

Nur eines erbitte ich vom Herrn, danach verlangt mich:
Im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens,
die Freundlichkeit des Herrn zu schauen
und nachzusinnen in seinem Tempel.

Ich bin gewiss, zu schauen
die Güte des Herrn im Land der Lebenden.
Hoffe auf den Herrn, und sei stark!
Hab festen Mut, und hoffe auf den Herrn!

Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 1,10-13.17.

Ich ermahne euch, Brüder, im Namen Jesu Christi, unseres Herrn: Seid alle einmütig, und duldet keine Spaltungen unter euch; seid ganz eines Sinnes und einer Meinung.
Es wurde mir nämlich, meine Brüder, von den Leuten der Chloe berichtet, dass es Zank und Streit unter euch gibt.
Ich meine damit, dass jeder von euch etwas anderes sagt: Ich halte zu Paulus - ich zu Apollos - ich zu Kephas - ich zu Christus.
Ist denn Christus zerteilt? Wurde etwa Paulus für euch gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft worden?
Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu verkünden, aber nicht mit gewandten und klugen Worten, damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft gebracht wird.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 4,12-23.

Als Jesus hörte, dass man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, zog er sich nach Galiläa zurück.
Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali.
Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist:
Das Land Sebulon und das Land Naftali, die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, das heidnische Galiläa:
das Volk, das im Dunkel lebte, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen.
Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.
Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer.
Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen.
Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.
Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren mit ihrem Vater Zebedäus im Boot und richteten ihre Netze her. Er rief sie, und sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten Jesus.
Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4682 am: 23. Januar 2017, 18:56:52 »
Origenes (um 185-253), Priester und Theologe

„Er treibt die Dämonen aus“

Gestehe: „In dir kam ein neuer König an die Macht, ein ägyptischer König“. Er vereinnahmt dich für seine Bauvorhaben, er zwingt dich, Ziegel und Mörtel für ihn herzustellen. Er setzt dir Vorarbeiter und Aufseher vor die Nase, er treibt dich mit Stock und Peitsche zu Erdarbeiten und nötigt dich, ihm Städte zu bauen. Er hält dich an, die Welt zu durchstreifen, Länder und Meere zu durchwühlen, nur damit du deine Begehrlichkeiten stillen kannst [...]

Dieser ägyptische König weiß, dass der Krieg droht. Es schwant ihm, dass da einer kommen wird, „der ihm seine Fürsten und Gewalten entwaffnen“, sie kühn bezwingen und ans „Holz des Kreuzes heften“ kann [...] Er spürt, dass die Stunde der Vernichtung seines Volkes unmittelbar bevorsteht. Deshalb erklärt er: „das Volk der Israeliten ist größer und stärker als wir.“ Wenn er doch dasselbe über uns sagen könnte und uns für mächtiger hielte als sich selbst! Woran würde er das erkennen? Wenn ich den bösen Gedanken und lasterhaften Begierden, die er mir einflößt, keinen Raum gebe; wenn ich seine „feurigen Geschosse mit dem Schild des Glaubens abwehre; wenn ich, sooft er meiner Seele etwas einflüstert, mich auf Christus, meinen Herrn, besinne und zu ihm sage: „Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.“ [...]

Denn Jesus der Herr kommt [...], um sich die „Mächte, Fürsten und Gewalten“ zu unterwerfen, um die Söhne Israels der Gewalt ihrer Feinde zu entziehen [...], um uns neu zu lehren, Gott im Geist zu schauen, damit wir die Baustellen des Pharao verlassen; damit wir aus dem Land Ägypten ausziehen und uns lossagen von den barbarischen Sitten der Ägypter; damit wir „den alten Menschen mit seinen Taten ablegen und den neuen Menschen anziehen, der nach dem Bilde Gottes geschaffen ist“; damit „wir uns von Tag zu Tag erneuern“ nach dem Bild dessen, der uns geschaffen hat, Jesu Christi, unseres Herrn. Ihm gebühren Herrlichkeit und Macht in alle Ewigkeit. Amen.

(Vgl. Ex 1,8; vgl. Kol 2,4−15; Ex 1,9; vgl. Eph 6,7; Mt 4,10; vgl. Dt 6,13; vgl. Kol 1,16; vgl. Eph 4,22−24; vgl. Kol 3,9−10; vgl. 2 Kor 4,16)

Homilien zum Buch Exodus, Nr. 1, 5
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4683 am: 23. Januar 2017, 18:59:40 »
Brief an die Hebräer 9,15.24-28.

Brüder! Christus ist er der Mittler eines neuen Bundes; sein Tod hat die Erlösung von den im ersten Bund begangenen Übertretungen bewirkt, damit die Berufenen das verheißene ewige Erbe erhalten.
Denn Christus ist nicht in ein von Menschenhand errichtetes Heiligtum hineingegangen, in ein Abbild des wirklichen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor Gottes Angesicht zu erscheinen;
auch nicht, um sich selbst viele Male zu opfern, denn er ist nicht wie der Hohepriester, der jedes Jahr mit fremdem Blut in das Heiligtum hineingeht;
sonst hätte er viele Male seit der Erschaffung der Welt leiden müssen. Jetzt aber ist er am Ende der Zeiten ein einziges Mal erschienen, um durch sein Opfer die Sünde zu tilgen.
Und wie es dem Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, worauf dann das Gericht folgt,
so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen; beim zweitenmal wird er nicht wegen der Sünde erscheinen, sondern um die zu retten, die ihn erwarten.

Psalm 98(97),1.2-3ab.3cd-4.5-6.

Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er dachte an seine Huld
und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!

Spielt dem Herrn auf der Harfe,
auf der Harfe zu lautem Gesang!
Zum Schall der Trompeten und Hörner
jauchzt vor dem Herrn, dem König!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 3,22-30.

In jener Zeit sagten die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren: Er ist von Beelzebul besessen; mit Hilfe des Anführers der Dämonen treibt er die Dämonen aus.
Da rief er sie zu sich und belehrte sie in Form von Gleichnissen: Wie kann der Satan den Satan austreiben?
Wenn ein Reich in sich gespalten ist, kann es keinen Bestand haben.
Wenn eine Familie in sich gespalten ist, kann sie keinen Bestand haben.
Und wenn sich der Satan gegen sich selbst erhebt und mit sich selbst im Streit liegt, kann er keinen Bestand haben, sondern es ist um ihn geschehen.
Es kann aber auch keiner in das Haus eines starken Mannes einbrechen und ihm den Hausrat rauben, wenn er den Mann nicht vorher fesselt; erst dann kann er sein Haus plündern.
Amen, das sage ich euch: Alle Vergehen und Lästerungen werden den Menschen vergeben werden, so viel sie auch lästern mögen;
wer aber den Heiligen Geist lästert, der findet in Ewigkeit keine Vergebung, sondern seine Sünde wird ewig an ihm haften.
Sie hatten nämlich gesagt: Er ist von einem unreinen Geist besessen.

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4684 am: 23. Januar 2017, 19:06:21 »
Sel. Nikolaus Gross, Gewerkschaftssekretär, Journalist, Märtyrer

* 30. September 1898 in Niederwenigern an der Ruhr in Nordrhein-Westfalen
† 23. (?) Januar 1945 in Berlin-Plötzens

Nikolaus Groß wurde am 30. September 1898 als Sohn eines Zechenschmiedes in Niederwenigern – nahe der Stadt Essen – geboren. Nach seiner Schulzeit war er zunächst in einem Blechwalzwerk tätig. Als Schlepper, später als Hauer, arbeitete er dann fünf Jahre lang “unter Tage” in einer Kohlengrube.

In seiner knappen Freizeit war er um intensive Weiterbildung bemüht. 1917 trat er dem Gewerkverein christlicher Bergarbeiter bei, wurde 1918 Mitglied der Zentrumspartei und schloss sich 1919 dem Antonius-Knappenverein (KAB) Niederwenigern an. Schon mit 22 Jahren wurde er Jugendsekretär in der christlichen Bergarbeitergewerkschaft, bereits ein Jahr später Hilfsredakteur der Zeitung “Bergknappe”. Seine weitere Gewerkschaftstätigkeit führte ihn nach Waldenburg in Schlesien und über Zwickau wieder zurück an die Ruhr nach Bottrop.

In der Zwischenzeit hatte er Elisabeth Koch aus Niederwenigern geheiratet, die ihm im Verlauf einer glücklichen Ehe sieben Kinder schenkte. Seine Familie liebte er über alles und war ein vorbildlicher Vater in seiner Verantwortung für die Erziehung und die Vermittlung des Glaubens. In seinem Büchlein “Sieben um einen Tisch” schreibt er: “Die tiefen Sorgen kreisen unablässig um die Sieben, aus denen tüchtige, aufrechte und seelenstarke Menschen werden sollen.” Bei seiner ganzen Familienliebe kennt Groß keinen Rückzug in die Familienidylle. Er bleibt wach für die großen gesellschaftlichen Probleme gerade auch in der Verantwortung für die Familie. Arbeit und gesellschaftliche Verpflichtungen sind für ihn der Ort, an dem er seinen christlichen Auftrag verwirklicht. In seiner 1943 verfassten Glaubenslehre schreibt er: “Die meisten großen Leistungen entstehen aus der täglichen Pflichterfüllung in den kleinen Dingen des Alltags. Dabei gilt unsere besondere Liebe immer den Armen und Kranken”.

Zu Beginn des Jahres 1927 wurde Groß Hilfsredakteur bei der Westdeutschen Arbeiterzeitung, dem Organ der Katholischen Arbeiter-Bewegung (KAB), und schon bald ihr Chefredakteur. In dieser Funktion vermittelte er den katholischen Arbeitern Orientierung in vielen Fragen der Gesellschaft und der Arbeitswelt. Dabei wurde immer wieder deutlich, dass für ihn die politischen Herausforderungen einen sittlichen Anspruch enthalten und dass die sozialen Aufgaben ohne geistliche Bemühungen nicht zu lösen waren. Der Redakteur wurde zu einem Boten, der auch hier seinen Glauben bezeugt.

Als Nikolaus Groß 1929 in seiner Eigenschaft als Chefredakteur ins Kölner Ketteler-Haus einzog, hatte er sich bereits ein klares Urteil über den heraufziehenden Nationalsozialismus gebildet. Ausgehend von der Leitidee Bischof Kettelers, dass eine Reform der Zustände in der Gesellschaft nur durch eine Reform der Gesinnung erreicht werden kann, sah er in den Erfolgen der Nationalsozialisten in der Gesellschaft “politische Unreife” und “mangelnde Urteilsfähigkeit”. Schon damals betitelte er die Nazis als “Todfeinde des heutigen Staates”. Als Redakteur des KAB-Organs schrieb er am 14. September 1930: “Wir lehnen als katholische Arbeiter den Nationalsozialismus nicht nur aus politischen und wirtschaftlichen Gründen, sondern entscheidend auch aus unserer religiösen und kulturellen Haltung entschieden und eindeutig ab.”

Schon einige Monate nach Hitlers Machtergreifung 1933 nannte der Führer der Deutschen Arbeiterfront die Westdeutsche Arbeiterzeitung der KAB “staatsfeindlich”. Groß versuchte in der Folgezeit, die Zeitung vor der Vernichtung zu bewahren, ohne inhaltliche Zugeständnisse zu machen. Er verstand es fortan, “zwischen den Zeilen” zu schreiben, so dass Eingeweihte es verstanden. Im November 1938 erfolgte das endgültige Verbot der inzwischen in “Kettelerwacht” umbenannten Arbeiterzeitung.

Nikolaus Groß, der seine Qualifikation sehr hart hatte erarbeiten müssen, war kein großer Redner. Doch er sprach eindringlich, warmherzig und mit Überzeugungskraft. Dass Nikolaus Groß sich dem Widerstand in Deutschland anschloss, erwuchs aus seiner katholischen Glaubensüberzeugung. Für ihn galt, “dass man Gott mehr gehorchen muss als den Menschen”. “Wenn von uns etwas verlangt wird, was gegen Gott oder den Glauben geht, dann dürfen wir nicht nur, sondern müssen den Gehorsam (gegen Menschen) ablehnen”, schrieb Nikolaus Groß 1943. Ihm wurde immer deutlicher, dass dieser Zustand in Deutschland unter dem Hitler-Regime erreicht war.

Die gemeinsamen Überlegungen hielt Groß in zwei Aufzeichnungen fest, die später der Gestapo in die Hände fielen. Sie führten mit zu seiner Verurteilung. Ab 1940 musste er Verhöre und Hausdurchsuchungen über sich ergehen lassen. Nach dem Verbot der Verbandszeitung gab er eine Reihe von Kleinschriften heraus, die helfen sollten, Glaubens- und Wertebewusstsein bei den Arbeitern zu stärken. Für Groß war das Vertrauen auf Gott das Fundament seines Lebens.

Nach dem fehlgeschlagenen Attentat gegen Hitler am 20. Juli 1944 überschlugen sich die Ereignisse. Groß, der an der Vorbereitung und Ausführung selbst nicht beteiligt war, wurde am 12. August 1944 gegen Mittag in seiner Wohnung verhaftet und zunächst in Gefängnis Ravensbrück und dann ins Zuchthaus nach Berlin-Tegel gebracht. Seine Frau Elisabeth kam zweimal nach Berlin, um ihn zu besuchen. Sie berichtete über deutliche Folterspuren an seinen Händen und Armen. Seine Briefe aus dem Gefängnis bezeugen eindrucksvoll, dass für Nikolaus Groß das beständige Gebet der Kraftquell in seiner schwierigen und am Ende aussichtslosen Lage war. In fast jedem Brief bat er seine Frau und seine Kinder um das beständige Gebet, wie er selbst auch Tag für Tag für seine Familie betete.

Am 15. Januar 1945 erging das Todesurteil. Seine Leiche wurde verbrannt und die Asche über die Rieselfelder verstreut. Am 7. Oktober 2001 wurde Nikolaus Groß durch Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.
« Letzte Änderung: 23. Januar 2017, 19:07:45 von Tina 13 »
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« Antwort #4685 am: 24. Januar 2017, 06:38:42 »
Als Fürst des Himmlischen Heeres habe ich einen Aufruf an die irdische Armee, damit sie aufmerksam und vorbereitet ist, denn die Stunde des geistigen Kampfes auf eurer Erde beginnt!

15. Januar 2017, 13.20 Uhr – Dringender Aufruf des Heiligen Michael und der Himmlischen Armee an das Volk Gottes.

Ehre sei Gott im Himmel und auf der Erde Friede den Menschen guten Willens. Wer ist wie Gott? Wer ist wie Gott? Wer ist wie Gott? Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Geschwister in der Liebe Gottes, der Friede des Allerhöchsten sei mit euch und meine demütige Fürsprache und mein Schutz begleite euch.

Die Tage des geistigen Kampfes sind gekommen und die immense Mehrheit der Menschheit wird unvorbereitet erwischt. Die Bosheit und die Sünde hält diese Menschheit geblendet, sie leben in einer geistigen Lethargie und wachen nicht auf; ich versichere euch, dass viele ewig sterben werden. Wir sind Geschwister im geistigen Kampf gegen die Anhänger des Bösen in den himmlischen Räumen; in Kürze werden sich diese Kämpfe auf die Erde verlagern, denn dort wird es sein, wo die letzte Schlacht für eure Befreiung gekämpft wird.

Als Fürst des Himmlischen Heeres habe ich einen Aufruf an die irdische Armee, damit sie aufmerksam und vorbereitet ist, denn die Stunde des geistigen Kampfes auf eurer Erde beginnt! Eure geistige Waffenrüstung sei mit dem Gebet geölt und verstärkt durch das Fasten und die Buße. Die Versiegelung mit dem Blut des Göttlichen Lammes sei immer mit euch; unterlasst nicht die Anrufung des Heiligen Geistes, noch den Schutz und die Hilfe unserer geliebten Königin und Herrin.

Sterbliche, gekommen ist die Stunde eurer Befreiung; erschlafft nicht mit dem Gebet! Bildet Festungen mit euren Geschwistern und bleibt standhaft im Glauben; tragt immer die Macht des Heiligen Rosenkranzes in euren Händen, mit dem werdet ihr jeden Tag siegreich aus dem geistigen Kampf hervorgehen. Die Nachtstunden sind die aktivsten im geistigen Kampf; mein Vater wird den Geist vieler Seiner Instrumente übernehmen, damit sie mit der Himmlischen Armee und mit mir die Mächte des Bösen in den Stunden der Dunkelheit bekämpfen.

Geschwister, vergesst nicht am Morgen und nachts die geistige Rüstung anzuziehen, erstreckt sie auf eure Familien, damit die bösartigen Geister sich deren Körper nicht bemächtigen können. Ich sage euch, jene die sich vom Gebet und von Gott entfernen, gehen das Risiko ein sich zu verlieren, wenn sie niemand haben, der für sie betet. Wir wurden zum Schutz des Volkes Gottes gesandt, aber es ist eure geistige Verantwortung zu beten, fasten und Buße zu tun. Erinnert euch, dass wir euren freien Willen respektieren; wenn ihr nicht betet aber euch von Gott entfernt, können wir euch nicht befreien von den Angriffen des Feindes eurer Seele.

Von neuem sage ich euch: Legt euch nicht schlafen ohne eure geistige Rüstung bei euch zu haben, denn die Dämonen werden Körper suchen um sich ihrer zu bemächtigen um den Kampf in euren Wohnungen zu führen. Macht aus euren Heimen geistige Festungen; alles sei versiegelt mit dem Blut des Lammes Gottes, damit keine böse Macht euch den Frieden rauben kann. Tragt immer die Macht des Rosenkranzes um euren Hals und gesegnete Bilder und Medaillen, vorzugsweise exorzierte. Hängt eine Medaille des Blutes des Lammes Gottes um euren Hals, das wird euch von großer Hilfe sein in der geistigen Nacht, es wird die Fleisch gewordenen Dämonen fern halten, die versuchen werden euch anzugreifen. Der Kampf ist spirituell, beginnt deshalb keinen Streit mit verkörperten Geistern, denn das ist es was der Widersacher sucht um sich zu rächen und euch Schaden zuzufügen. Wenn ein verkörperter Geist beginnt euch anzugreifen, müsst ihr ihn mit dem Blut Christi versiegeln und ihn mit Gebet geistigerweise zurechtweisen, damit er euch keinen Schaden zufügen kann.

Geschwister, bösartige Geister aller Kategorien und Sünden werden sehr bald die Erde überfluten: deshalb müsst ihr geistig vorbereitet sein, damit ihr sie mit dem Gebet zurückstoßen könnt. Lernt meinen, an Papst Leo XIII. gegebenen, Exorzismus auswendig und mein Kampfgebet, denn sie werden euch nötig sein für die geistige Nacht. Betet auch die Krone zu meinen Brüdern den Erzengeln (Endzeit-Rosenkranz) und den Engeln des Königreiches meines Vaters; lest das Heilige Wort Gottes und lernt biblische Passagen und Psalmen der Befreiung auswendig, die euch helfen werden die Geister zurückzustoßen. Habt in euren Häusern Sakramentalien in Hülle und Fülle: exorziertes Wasser, Salz und Öl, denn das wird euch nötig sein um die Mächte des Bösen zu verjagen. Vergesst nicht euren ganzen Körper mit exorziertem Öl einzusalben und Sakramentalien auf euch zu tragen, damit ihr vor den geistigen Vergiftungen beschützt seid, die in den Lüften zerstreut werden. Lebensmittel der Lebensmittel; geht so oft ihr könnt zum Heiligen Opfer der Messe, denn die Tage haben sich genähert, wo die Häuser meines Vaters geschlossen sein werden und schon werdet ihr Heilige Messen nicht mehr haben. Seid also aufmerksam und vorbereitet, denn die spirituellen Kämpfe sind dabei auf eure Erde zu kommen.

Der Friede des Allerhöchsten bleibe mit euch.

Wir sind eure Geschwister und Diener, Michael der Erzengel und die Erzengel und Engel des Himmlischen Heeres. Ehre sei Gott, Ehre sei Gott, Ehre sei Gott. Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Macht unsere Botschaften bekannt, Menschen guten Willens.

(Enoch)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4686 am: 24. Januar 2017, 17:22:29 »
Botschaft von der Heiligen Jungfrau Maria an ihre geliebte Tochter Maria des Lichts.

15. Januar 2017

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, Ich rufe euch auf, mit Meinem Sohn vereint zu bleiben, dies erfordert dass ihr in einem Zustand der Gnade verbleibt. Ihr müsst die Gottesbeziehung des Menschen wiederherstellen, die er aufgrund von Schmach, Rebellion, Ungehorsam, Perversion, dem heutigen Hochmut und Häresien verloren hat und womit der Mensch Meinen Sohn beleidigt.

Wenige Meiner Kinder schaffen es, sich so oft zu vervielfachen wie Gott es erlaubt und ihre Taten und Handlungen werden wie die der Masse sein.

Kinder, um die Beziehung zum Schöpfer wiederherzustellen, müsst ihr eure Bemühungen zunächst auf euer Inneres richten, denn ohne Änderung im Inneren werdet ihr keine echten und stabilen Veränderungen erreichen.

Heute lebt der Mensch nicht im inneren Frieden und das macht ihn zu einem geistig instabilen Geschöpf, der sich dem Nächsten gegenüber unberechenbar und unerwartet verhält und in einer ständigen Angst lebt, alles zu verlieren, was er nicht hat und was er besitzt. Wegen dieser falschen Wünsche ist er nicht in der Lage, in Frieden zu leben, sondern lebt in ständiger Angst. Das oben Gesagte liegt daran, dass ihr allein handelt und meint, dass ihr die Umwälzungen und Ansprüche der Welt allein meistern könnt: Dem ist jedoch nicht so. Ladet Meinen Sohn und Mich ein, damit Wir anwesend sind und euch in den Taten und Handlungen anleiten, damit alles dem Willen Gottes entspricht.

Kinder, ihr handelt durch Nachahmung, impulsiv und ohne zu denken, und da ihr ohne Grund handelt, ohne Erinnerungsarbeit, ohne Gedanken an die bisherigen Handlungen mit schmerzhaften und unheilvollen Augenblicken, solltet ihr es vermeiden, die Fehler zu wiederholen, aber ihr tut dies nicht.

Ihr seid nicht ehrlich mit euch selbst, sonst würdet ihr es vermeiden, in Schmerz, Frustration und in Zwietracht zu fallen, ihr würdet wachsam bleiben, um die unangemessenen Impulse zu zügeln, aber die Heuchelei ist größer als die Wahrheit.

Ich sehe mit Schmerz, wie Meinen Kindern die Demut fehlt; sie zeigen ständig auf die Fehler, die sie glauben, in ihren Brüdern zu sehen, ohne sich zuerst selbst zu korrigieren. Der Stolz ist so groß in Meinen Kindern, dass sie sich nicht ändern und in einem ständigen Aufbegehren über die Dinge ihrer Brüder leben, die sie ihrer Meinung nach falsch machen, aber der Stolze ändert sich nicht, um ein Beispiel zu geben.

Geliebte Kinder, als Mutter kenne Ich die Leere, in der ihr lebt und genau in diese Leere im Inneren dringt der Teufel ein. Der Teufel ist subtil und ruft euch auf, euch selbst zu verherrlichen, warum? Um das Konzept von Gut und Böse zu beseitigen, euch davon zu überzeugen, dass Mein Sohn tot ist und ihr deshalb in Freiheit handeln könnt, da euch immer vergeben wird.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, die Verherrlichung des Menschen selbst führt dazu, dass die von Gott auserwählten Menschen sich mit der Verehrung ihres menschlichen Egos zu einem gesättigten Wesen verwandeln, das keine Vernunft hat, womit sich Satans Ziel erfüllt: dass der Mensch das irrationalste Wesen der gesamten Schöpfung sei.

Ihr erwartet die Ankunft des Unterdrückers und der Antichrist handelt in den Schwachen, die er ohne Gewissen vorfindet und die weit entfernt von Meinem Sohn sind. Der Betrüger wirkt auf jeden ein, zunächst lässt er die Hochmut des Menschen wachsen und fördert sie, damit dieser sich als Richter und Herr fühlt: Den Unmenschlichen bringt er dazu, noch unmenschlicher zu sein. Den Ungerechten bringt er dazu, anderen ihre Fehler zu zeigen und seine eigenen nicht zu sehen.

In diesem Augenblick leert der Teufel die Gefühle und Wahrnehmungen des Menschen, seine Intelligenz, um ihn der Knechtschaft zu unterwerfen, und verhindert, dass er kreativ wird, damit er von ihm abhängig wird.

Geliebte Kinder, der Augenblick fordert spirituelles Wachstum, jeder von euch muss mit aller Kraft dafür kämpfen, um nicht entgegen dem Willen Gottes zu handeln.

Meine Kinder sprechen über Sünde und entdecken sie schnell, aber Dumme und Leichtsinnige verfallen oft in große Sünden. Der Mensch hat die Sklaverei erlebt und betrachtet sie als der Vergangenheit angehörend. In diesem Moment ist der Mensch mehr ein Sklave der Sünde als er selbst denkt, er kaut ständig die Sklaverei und die Laster, und diese schreckliche Nahrung erzeugt Menschen, die sich vollkommen von Gott entfernt und falsche Überzeugungen haben; sie sind vollkommen abgöttisch.

Meine Lieben, es mangelt euch an Liebe und dies führt dazu, dass ihr die Spiritualität im Bösen sucht. Dort werdet ihr sie nie finden, im Gegenteil, ihr werdet immer härter im Herzen und liebt, was Produkte der Schöpfung sind, jedoch nicht den Schöpfer.

Kinder, die Führer des Bösen wiegeln die Nationen durch ein paar Männer auf, und der Rest imitiert die wenigen Männer, die von denjenigen geschickt wurden, die das Schicksal der Menschheit leiten, was zu weiteren Turbulenzen führen wird, direkt nach einer sehr kurzen Zeit der scheinbaren Ruhe. Auf der großen internationalen Bühne werden sie den Präsidenten einer großen Nation töten, und dies wird die Welt erschüttern und zu gegenseitigen Beschuldigungen führen, und so wird das Gespenst des Krieges kein Gespenst mehr sein. Eine verängstigte Menschheit lässt sich leicht mit dem Ziel des Bösen führen.

Diejenigen, die Meinen Sohn wirklich lieben, können nicht Teil der Freimaurerei sein, der Illuminati, der beeindruckenden Eliten, der Moderne, die dem mystischen Leib Gewalt antut, des Kommunismus und seinen Praktiken, sie können nicht mit der Musik leben, die für Satan komponiert wurde, sie können nicht erlauben, von der Technik beherrscht zu werden, sich nicht durch eine unverantwortliche Macht vergiften lassen, die geschaffen wurde, um einen großen Teil der Menschheit auszutilgen. Krankheiten, die durch den Menschen geschaffen wurden, sind der große Vorwand, um den Körper des Menschen zu vergiften und langsam mit dazu vorgesehenen Medikamenten zum Tode zu führen.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, die Mächtigen der Welt entwickeln ständig Elemente, damit der Mensch zerfällt und sie ihn so beherrschen können. Ein nicht nur im Körper, sondern auch im Geiste verunreinigter Mensch ist ein durch das Böse sehr verletzbarer Mensch, der durch den Bösen benutzt werden kann.

Nicht bewusst zu beten, nicht zu fasten, solange man nicht krank ist, die Heilige Schrift nicht zu studieren, das Fehlen echter Reue als Zeichen der Demut, das Nichtempfangen der Eucharistie, die Nichtachtung vor dem Leben selbst und dem des Nächsten und dem Körper des Menschen als Tempel des Heiligen Geistes und das Fehlen einer vollkommenen Liebe zu Gott sind der Schlüssel, wie Satan eine große Schwäche bis hin zu Unkenntnis und Analphabetismus in dieser geistig schwachen Menschheit vorgefunden hat.

Es ist nicht der Zeitpunkt, um Schuldige zu suchen, es ist der Zeitpunkt, in dem jeder die Verantwortung übernehmen muss, geistig zu wachsen und Gott anzubieten, was Gott gehört.

Betet, Meine Kinder, betet für Italien, es wird von Eindringlingen angegriffen werden, was zu großem Schmerz für das Volk Meines Sohnes führen wird.

Betet, Meine Kinder, betet für Frankreich, es wird einen großen Angriff erleiden.

Betet, Meine Kinder, betet für Spanien, es begrüßt brüderlich die Bedürftigen. Es wird unerwartet angegriffen werden, sein Volk wird leiden, aber Ich werde für die Wünsche der Kinder Meines Sohnes aufmerksam sein.

Betet, Kinder, betet für Nigeria, Blut wird vergossen.

Betet für die Kinder, die unter der Geißel Satans leiden.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, haltet den Geist wach, das Böse befindet sich im Stadium des Angriffs. Seid vereint, seid brüderlich und seid vor allem Meinem Sohn treu, nicht dem Menschen.

Diesen Zyklus, den sie begonnen haben, zeigt dem Menschen, dass er der vereint und mit Meinem Sohn eins sein muss, um nicht durch die Meeresströmung des Feindes der Seele weggespült zu werden.

Ihr müsst wachsam bleiben und die Natur achten: Die Erdbeben verursachen, dass sich die Wasser der Meere erheben und in die Erde eindringen, der Wind bringt Katastrophen mit sich und die Sonne erwärmt die Erde und das Feuer brennt und verwüstet große Flächen in mehreren Ländern.

Meine Kinder, die Läuterung wird eine Prüfung für die Gläubigen Meines Sohnes sein, die Unentschlossenen werden sich vor die Wahl der Entscheidung gestellt sehen, bevor die Nacht der Sonne nicht erlaubt, die Erde zu erwärmen.

Geliebte Meines Unbefleckten Herzens, liebt Meinen Sohn; wenn ihr Meinem Sohn treu seid, werdet ihr nicht allein sein. Ich bleibe bei euch: Bin Ich nicht hier, Ich, die eure Mutter ist? Fürchtet euch nicht. Ich schütze euch und leuchte euch den Weg zu Meinem Sohn. Ich liebe euch, Mutter Maria.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #4687 am: 24. Januar 2017, 18:12:35 »
Hl. Franz von Sales, Bischof von Genf, Ordensgründer, Kirchenlehrer

* 21. August 1567 bei Annecy in Savoyen in Frankreich
† 28. Dezember 1622 in Lyon in Frankreich

Franz, auf dem Schloss Sales in Savoyen 1567 geboren, studierte in Paris und Padua. 1594 wurde er Priester. Er missionierte unter großen Anstrengungen und mit Erfolg bei den Kalvinisten südlich des Genfer Sees. 1602 wurde er Bischof von Genf mit dem Sitz in Annecy. Er war ein unermüdlicher Seelsorger und Prediger, ein Lehrer des geistlichen Lebens durch Wort und Schrift. Seine berühmtesten Werke sind „Philothea“ und „Theotimus“; man kann sie auch heute noch mit Nutzen lesen. Zusammen mit der hl. Johanna Franziska von Chantal gründete er den Orden von der Heimsuchung Mariens, die „Salesianerinnen“ (die Genossenschaft der Salesianer wurde vom hl. Johannes Bosco gegründet). Er starb 1622 in Lyon, wurde 1665 heilig gesprochen, 1877 zum Kirchenlehrer ernannt. Er ist Patron der katholischen Presse, der Journalisten und der Schriftsteller, außerdem auch Patron der Gehörlosen, da er, sehr ungewöhnlich für seine Zeit, einen gehörlosen Jungen geistig und geistlich gefördert und gebildet hatte.
 
„Zu viel und zu wenig nachsichtig sein, beides ist gefehlt. Er ist für uns Menschen hart, die Mitte zu halten; doch wenn ich fehle, will ich lieber durch die große Milde als durch zu große Strenge fehlen.“

„So sehr verlangen wir manchmal, Engel zu werden, dass wir vergessen, gute Menschen zu sein.“

„Ich will keine absonderliche, unruhige, traurige und verdrossene Frömmigkeit, sondern eine milde, sanfte, angenehme und friedliche, mir einem Wort: eine freie und fröhliche Frömmigkeit, die liebenswürdig ist vor Gott und den Menschen.“

(Franz von Sales)
« Letzte Änderung: 24. Januar 2017, 18:15:22 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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