Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4664090 mal)

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« Antwort #5192 am: 10. Mai 2017, 22:18:16 »
Ende Oktober 1936 musste Schwester Faustine in die Hölle, zum Ort des Grauens hinabsteigen, um davon zu berichten. Sie schreibt in ihr Tagebuch:

“Heute wurde ich durch einen Engel in die Abgründe der Hölle geführt. Das ist ein Ort großer Qual; seine Ausdehnung ist entsetzlich groß.

Die Arten der Qual, die die Hölle ausmacht, ist der Verlust Gottes; 

die zweite - der ständige Gewissensvorwurf, 

die dritte - dass sich dieses Los niemals mehr ändert; 

die vierte - ist das Feuer, das die Seele durchdringt, ohne sie zu zerstören; das ist eine schreckliche Qual; es ist ein Feuer von Gottes Zorn entzündet.

Die fünfte Qual - ist die ständige Finsternis und ein furchtbarer Gestank. Obgleich es dunkel ist, sehen sich die Teufel und die verdammten Seelen gegenseitig; sie sehen alles Böse anderer und auch ihr eigenes. 

Die sechste Qual - ist die unablässige Qual - ist die furchtbare Verzweiflung, der Hass gegen Gott, die Lästerung, Verfluchungen und Schmähungen. Das sind Qualen, die alle Verdammten gemeinsam erleiden, doch das ist noch nicht das Letzte. 

Es gibt noch besondere Qualen für die Seelen, nämlich Qualen der Sinne. Womit die einzelne Seele gesündigt hat, damit wird sie auf furchtbare, nicht zu beschreibende Weise gepeinigt. Es gibt schreckliche Höhlen und Abgründe der Peinigung, wo sich eine Qual von der anderen unterscheidet.
 
Angesichts dieser entsetzlichen Pein wäre ich gestorben, hätte mich nicht die Allmacht Gottes erhalten. 

Der Sünder soll wissen, dass er mit den Sinnesorgan, mit dem er sündigt, die ganze Ewigkeit lang gepeinigt werden wird. 

Ich schreibe darüber auf Gottes Befehl, damit keine Seele sich ausreden kann, dass es die Hölle nicht gibt, oder auch, dass dort niemand war und man nicht weiß, wie es dort ist. 

Was ich niedergeschrieben habe, ist ein schwacher Schatten der Dinge, dort sind meistens Seelen, die nicht an die Hölle geglaubt hatten!"
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #5193 am: 11. Mai 2017, 05:18:41 »
In ihrem Netz, eine Statue der Unbefleckten Empfängnis

Im September 1717, entdeckten drei Fischer, Domingos Garcia, Felipe Pedroso und João Alves, 180 km von São Paulo (Brasilien) entfernt eine kleine Statue der Unbefleckten Empfängnis in ihrem Netz – mit dem sie kurz darauf viele Fische fingen. Die Fischer nennen sie „Aparecida“ (die Erschienene, die überraschend Gefundene).
1726 bauten die Anwohner eine Kapelle, wo sie die Statue aufstellten und mit Nachbarn und Freunden hinkamen, um den Rosenkranz zu beten. Gnaden und Wunder nahmen zu; die Gottesmutter schenkte dem brasilianischen Volk an diesem Ort Aparecida ihren besonderen Segen.
1834 beginnt man mit dem Bau einer dreischiffigen Kirche: die Gläubigen strömen herbei. Am 8. Dezember 1888 segnet der Erzbischof von São Paulo das neue Heiligtum, eine Ansiedlung mit 3000 Bewohnern entsteht. Am 8. Oktober 1904, wird „Nossa Senhora Aparecida“ gekrönt.
Am 26. Juli 1936 erklärt Pius XI. Unsere Liebe Frau von Aparecida zur „ersten Schutzpatronin Brasiliens“. Am 8. September 1954 wird der Grundstein für die neue Basilika gelegt. Sie öffnet sich auf einen Platz hin, der 275 000 Menschen aufnehmen kann. Zu dem Heiligtum, einem Bezugspunkt für die ganze brasilianische Kirche, kommen jedes Jahr 8 Millionen Pilger.

Siehe auch: Aparecida, Johannes Paul II. und das Königtum Mariens
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« Antwort #5194 am: 11. Mai 2017, 05:45:45 »
Apostelgeschichte 12,24-25.13,1-5a.

In jenen Tagen wuchs das Wort des Herrn und breitete sich aus.
Nachdem Barnabas und Saulus in Jerusalem ihre Aufgabe erfüllt hatten, kehrten sie zurück; Johannes mit dem Beinamen Markus nahmen sie mit.
In der Gemeinde von Antiochia gab es Propheten und Lehrer: Barnabas und Simeon, genannt Niger, Luzius von Zyrene, Manaën, ein Jugendgefährte des Tetrarchen Herodes, und Saulus.
Als sie zu Ehren des Herrn Gottesdienst feierten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Wählt mir Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie mir berufen habe.
Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen.
Vom Heiligen Geist ausgesandt, zogen sie nach Seleuzia hinab und segelten von da nach Zypern.
Als sie in Salamis angekommen waren, verkündeten sie das Wort Gottes in den Synagogen der Juden. Johannes hatten sie als Helfer bei sich.

Psalm 67(66),2-3.5.7.8.

Gott sei uns gnädig und segne uns.
Er lasse über uns sein Angesicht leuchten,
damit auf Erden sein Weg erkannt wird
und unter allen Völkern sein Heil.

Die Nationen sollen sich freuen und jubeln.
Denn du richtest den Erdkreis gerecht.
Du richtest die Völker nach Recht
und regierst die Nationen auf Erden.

Das Land gab seinen Ertrag.
Es segne uns Gott, unser Gott.
Es segne uns Gott.
Alle Welt fürchte und ehre ihn.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 12,44-50.

In jener Zeit rief Jesus aus: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat,
und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat.
Ich bin das Licht, das in die Welt gekommen ist, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt.
Wer meine Worte nur hört und sie nicht befolgt, den richte nicht ich; denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um sie zu retten.
Wer mich verachtet und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich gesprochen habe, wird ihn richten am Letzten Tag.
Denn was ich gesagt habe, habe ich nicht aus mir selbst, sondern der Vater, der mich gesandt hat, hat mir aufgetragen, was ich sagen und reden soll.
Und ich weiß, dass sein Auftrag ewiges Leben ist. Was ich also sage, sage ich so, wie es mir der Vater gesagt hat.
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« Antwort #5195 am: 11. Mai 2017, 05:58:05 »
Hl. Pater Pio von Pietrelcina (1887-1968), Kapuziner

„Wer einen aufnimmt, den ich sende, nimmt mich auf“

Nach der Liebe zu unserem Herrn empfehle ich dir die Liebe zur Kirche, seiner Angetrauten. Sie ist in gewisser Weise das unschuldige Mädchen, das die Kinder des Gemahls austrägt und zur Welt bringt. Danke allezeit Gott dafür, dass du eine Tochter der Kirche bist nach dem Vorbild so vieler Seelen, die uns auf diesem seligmachenden Weg vorangegangen sind. Hege großes Mitgefühl mit allen Hirten, Predigern und geistlichen Begleitern; man findet sie überall auf der Erde [...] Leiste Fürbitte für sie bei Gott, dass sie, indem sie sich selbst retten, Frucht tragen und den Seelen das Heil erwirken.

Betet für die Treulosen wie für die Frommen, betet für den Heiligen Vater, betet für alle geistlichen und weltlichen Anliegen der Kirche, denn sie ist unsere Mutter. Sprecht auch ein besonderes Gebet für alle, die zur Ehre des Vaters für das Heil der Seelen arbeiten.

Brief 3, 707; 2, 70
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« Antwort #5196 am: 12. Mai 2017, 05:22:28 »
Hl. Gangolf, Märtyrer

* in Varennes-sur-Amance bei Langres in Burgund
† um 760 (?) in Burgund

Der historische Gangolf war ein adliger Jäger und Besitzer eines Klosters; er wird als Märtyrer verehrt.

Seine Vita hat Hrotsvitha von Gandersheim um 960 modifiziert. Danach war Gangolf ein dem König Pippin nahestehender Heerführer und Jäger. Unterwegs trank er eines Tages von einer Quelle in einem blühenden Garten. Er erwarb den Platz, wurde aber von Freunden verhöhnt ob des zu hohen Preises, zumal die Quelle versiegte; Gangolf aber hatte dem armen Besitzer helfen wollen. Er lud seine Freunde zum Essen ein; während dieses bereitet wurde, stieß er seinen Stock in den Boden seines Gartens. Am nächsten Morgen senkte sich eine Wolke, plötzlich sprudelte die versiegte Quelle wieder und wurde durch sein Gebet heilkräftig.

Einige Zeit nach seiner Vermählung wurde ihm berichtet, dass seine Frau ihn mit einem Priester betrüge. Er befragte sie, sie beteuerte ihre Unschuld, Gangolf verlangte, dass sie zum Beweis ihre Hand in die Quelle tauche - da zog sie ihren Arm bis auf die Knochen verbrannt heraus. Er gewährte ihr Verzeihung, verbannte sie aber aus seinen Gemächern und schickte den Priester außer Landes. Von der Frau zurückgerufen und nachts eingelassen, damit er Gangolf ermorde, verletzte der Priester Gangolf tödlich und floh mit ihr.

Am Grab des feierlich bestatteten Gangolf ereigneten sich Wunder; als seine Frau über diese höhnte, ereilte sie eine schändliche körperliche Strafe; der betrügerische Priester starb an einer bösen Krankheit, die ihn innerlich zerriss.
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« Antwort #5197 am: 12. Mai 2017, 05:30:37 »
Irdische Armee, die Stunde ist gekommen; bleibt aufmerksam und wachsam, denn der Kampf auf eurer Erde ist am beginnen!

7. Mai 2017, 9.30 Uhr – Dringender Aufruf des Heiligen Michael und der Himmlischen Armee an das Volk Gottes; Kathedrale des Göttlichen Kindes Jesus, Bogota/Kolumbien.

Sterbliche, preist und verherrlicht Jahwe. Wer ist wie Gott? Niemand ist wie Gott!

Geschwister, der Friede des Allerhöchsten sei mit euch und unsere Hilfe und unser Schutz begleite euch immer.

Geschwister, die Tage der Barmherzigkeit sind an ihr Ende gekommen, es fehlt nur die Warnung unseres Vaters, damit die Zeit seiner Göttlichen Gerechtigkeit beginnt. Die himmlischen Trompeten werden sehr bald erklingen, um anzukündigen, dass euer Durchgang durch die Ewigkeit gekommen ist. Bereitet euch vor, sterbliche Geschwister, denn eure Reinigung ist am beginnen. Es kommen bereits die Tage des geistigen Kampfes, wo ihr keine Ruhe finden werdet, denn die Streitkräfte des Bösen werden euch angreifen und mit allen Mitteln euren Fall versuchen; Volk Gottes, seid aufmerksam und wachsam durch Gebet, Fasten und Buße, damit ihr die geistig dunklen Tage ertragen könnt, die sich nähern.

Wir erinnern euch daran, Geschwister, dass wir zu eurer Verfügung stehen; ruft uns und wir kommen euch zu Hilfe; wir sind eure Geschwister, die Erzengel und Engel der Himmlischen Armee, die wir unter dem Kommando unseres geliebten Bruders Michael sind und unserem Vater und unserer Herrin und Königin Maria dienen. Unser Vater hat uns die Gnade der Kraft gewährt euch in den Tagen eures spirituellen Kampfes geistig beizustehen. Wir möchten euch sagen, dass bevor ihr uns ruft ihr zuerst unseren Vater um Erlaubnis bitten müsst, durch das Gebet des Vater unser; dann müsst ihr unseren Bruder Michael rufen mit seinem Kampfruf "Wer ist wie Gott? Niemand ist wie Gott!" (dreimal) und dann kommen wir in seiner Gesellschaft und leihen euch unsere ganze Hilfe und ganzen Schutz.

Geschwister: Wer ist wie Gott? Niemand ist wie Gott! Ich bin euer Bruder Michael und möchte euch von neuem daran erinnern, dass ihr schon bereit und vorbereitet sein müsst auf den spirituellen Kampf. Ich erinnere euch, irdische Armee, bevor ihr in den Kampf eintretet, müsst ihr eure geistige Rüstung anziehen. Vorsicht, tretet nicht in den Kampf ohne vorher eure Rüstung anzulegen, sonst lauft ihr Gefahr durch die Kräfte des Bösen angegriffen zu werden! Denkt daran, euer Kampf ist nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen Mächte und Gewalten, gegen die Weltherrscher dieser Finsternis, gegen die Geister des Bösen im Reich der Himmel. (Epheser 6,12)

Geschwister, ihr müsst wie gute Soldaten bereits vorbereitet sein und von den spirituellen Waffen Gebrauch machen, die euch Gott gegeben hat; diese sind im Geist so gewaltig um Festungen zusammenbrechen zu lassen. Irdische Armee, die Stunde ist gekommen, bleibt aufmerksam und wachsam, denn der Kampf auf eurer Erde ist am beginnen! Weiht euch mir und der Himmlischen Armee; dehnt diese Weihe aus auf eure Familien, Verwandtschaft, Nachbarn und Freunde, damit sie durch die Gnade und Barmherzigkeit meines Vaters beschützt bleiben.

Den Leitfaden der spirituellen Rüstung, den mein Vater euch durch unseren Bruder Enoch gesandt hat, müsst ihr besitzen. Denn dort sind die Gebete und Rosenkränze, die ihr in den Tagen des spirituellen Kampfes verrichten müsst. Dass das ganze Volk Gottes und die irdische Armee, die Gebete der Rüstung einhalten, damit ihr den Angriffen der bösen Kräfte entgegenwirken könnt.

Folgt den Richtlinien und Instruktionen, die wir euch durch unseren Botschafter Enoch senden, denn diese begleiten und unterweisen euch im spirituellen Kampf. Befolgt deshalb, Geschwister, unsere Instruktionen und seid bereit und vorbereitet, denn der spirituelle Kampf auf eurer Erde ist am beginnen. Ich schenke euch dieses Weihegebet an mich und an die Himmlische Armee, damit ihr es jedesmal verrichtet, wenn ihr in den spirituellen Kampf geht.

 

Weihegebet an den Heiligen Michael und an die Himmlische Armee, für den spirituellen Kampf

"Herrlichster Fürst der Himmlischen Armee, Heiliger Erzengel Michael, dir meinen geliebten Erzengel und der Himmlischen Armee, weihe ich mich und weihe meine Familie, Verwandtschaft, Nachbarn und Freunde, damit wir an diesem Tag und an allen Tagen, an denen wir unter der Sonne leben, durch deine himmlische Person und durch die Himmlische Armee beschützt und behütet sind.

Alles was wir sind, haben und tun weihen wir euch und bitten um eure Hilfe und euren Schutz während des Tages und des Nachts, damit keine Macht des Bösen uns dazu bringen kann, verloren zu gehen. Wir übergeben euch die Sorge um unser physisches, psychologisches, biologisches und geistiges Sein, besonders um unsere Seele. Himmlische Armee, eure Hilfe und euer Schutz befreie uns von allem Bösen und jeder Gefahr; helft uns Brüder, im Glauben fest zu stehen, dass keines der Kinder Gottes verloren geht.

Oh gesegneter, Heiliger Michael, beschütze uns vor den Angriffen und den Fallen der bösen Geister; denn du weißt gut, dass wir arme Sterbliche sind, zerbrechlich und schwach und die Barmherzigkeit Gottes und deinen Schutz brauchen um die Aufgabe erfüllen zu können, die der Himmel uns übertragen hat. Oh, Heiliger Michael, mit deinem siegreichen Ruf "Wer ist wie Gott? Niemand ist wie Gott!" unterwerfe und verstoße alle bösen Geister, die zum Ruin der Seelen durch die Welt streifen, in die Hölle Satans. Amen."


Euer Bruder, Erzengel Michael und die Erzengel und Engel der Himmlischen Armee. Ehre sei Gott. Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Gebt unsere Botschaften der ganzen Menschheit bekannt, Menschen guten Willens.

(Enoch)
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« Antwort #5198 am: 12. Mai 2017, 05:52:44 »
 kz12)

„Niemand kommt zum Vater außer durch mich“

„O seliges Licht, Dreifaltigkeit und Ureinheit!“ Gott ist ewige Glückseligkeit, unsterbliches Leben, nie schwindendes Licht. Gott ist Liebe: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Aus freiem Willen will Gott die Herrlichkeit seines glückseligen Lebens mitteilen. Darin besteht der „gnädige Ratschluss“ (vgl. Eph 1,9), den er in seinem geliebten Sohn schon vor der Erschaffung der Welt gefasst hat. Er hat uns ja „im voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus“ (Eph 1,5), das heißt, „an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben“ (Röm 8,29) dank dem „Geist ..., der ... zu Söhnen macht“ (Röm 8,15). Dieser Plan ist eine „Gnade, die uns schon vor ewigen Zeiten ... geschenkt wurde“ (2 Tim 1,9) und unmittelbar aus der trinitarischen Liebe hervorging. Er entfaltet sich im Schöpfungswerk, in der ganzen Heilsgeschichte nach dem Sündenfall, in den Sendungen des Sohnes und des Geistes, die in der Sendung der Kirche weitergeführt werden.

Die gesamte göttliche Ökonomie ist das gemeinsame Werk der drei göttlichen Personen. So wie die Dreifaltigkeit ein und dieselbe Natur hat, so hat sie auch nur ein und dasselbe Wirken [...] Im Anschluß an das Neue Testament bekennt die Kirche: Es ist „ein Gott und Vater, aus dem alles, ein Herr Jesus Christus, durch den alles, und ein Heiliger Geist, in dem alles“ ist. Vor allem die göttlichen Sendungen der Menschwerdung und der Spendung des Heiligen Geistes lassen die Eigenarten der göttlichen Personen zutage treten.

Das letzte Ziel der ganzen göttlichen Ökonomie ist die Aufnahme der Geschöpfe in die vollständige Vereinigung mit der glückseligen Trinität (vgl. Joh 17,21–23). Aber schon jetzt sind wir dazu berufen, eine Wohnstätte der heiligsten Dreifaltigkeit zu sein. Der Herr sagt: „Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen“ (Joh 14,23).

„O mein Gott, Dreifaltiger, den ich anbete, hilf mir, mich ganz zu vergessen, um in dir begründet zu sein, unbewegt und friedvoll, als weilte meine Seele schon in der Ewigkeit. Nichts vermöge meinen Frieden zu stören, mich herauszulocken aus dir, o mein Wandelloser; jeder Augenblick trage mich tiefer hinein in deines Geheimnisses Grund! Stille meine Seele, bilde deinen Himmel aus ihr, deine geliebte Bleibe und den Ort deiner Ruhe. Nie will ich dort dich alleinlassen, sondern als ganze anwesend sein, ganz wach im Glauben, ganz Anbetung, ganz Hingabe an dein erschaffendes Wirken ...“ (sel. Elisabeth von der Dreifaltigkeit, Gebet).

Katechismus der Katholischen Kirche
§§ 257−258, 260

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« Antwort #5199 am: 12. Mai 2017, 06:40:13 »
 ;medj

Auf gar keinen Fall soll man sich Sorgen machen!

Über den Marienwallfahrtsort Medjugorje ist eine Debatte entfacht zwischen denen, die die Echtheit der Marienerscheinungen verteidigen und denjenigen, die sie bestreiten.
Bischof Henryk Hoser, der Sondergesandte des Hl. Stuhls, hat den Lesern der Website Aleteia nach der Veröffentlichung eines Briefs des Ortsbischofs, der die Authentizität der Erscheinungen bestreitet, die Eckdaten seiner Mission erläutert. Tatsächlich fragen sich zahlreiche Gläubige, ob ihre Wallfahrt nach Medjugorje sinnlos ist.
 
Die Antwort von Bischof Hoser: „Man soll sich auf gar keinen Fall Sorgen machen! Die Kirche hat sich zu der Echtheit der Erscheinungen noch nicht geäußert. Wir warten auf ihr abschließende Stellungnahme. Es ist nicht zum ersten Mal, dass die Kirche sich für eine Entscheidungsfindung Zeit lässt, zumal in diesem Fall die Marienerscheinungen sich von denen unterscheiden, die man bisher gekannt hat.
Außerdem ändert der Fall Medjugorje nichts an der Lehre der Kirche über die Marienverehrung. Wenn die Marienfrömmigkeit in Medjugorje Früchte getragen hat, wenn so viele Personen dorthin kommen, dann wird diese Verehrung weitergehen. Der Hl. Vater ist sich all dessen bewusst.

   Siehe auch: Medjugorje, Pfarrei, Heiligtum, offizielle Stellungnahme
« Letzte Änderung: 12. Mai 2017, 06:40:47 von Tina 13 »
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La Salette 1846



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