Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663981 mal)

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« Antwort #5312 am: 03. Juni 2017, 00:08:39 »
Hl. Karl Lwanga und Gefährten, Märtyrer

* 1865 in Bulimu in Uganda
† 3. Juni 1886 in Namugongo bei Kampala in Uganda

Karl wurde 1865 in Bulimu (Uganda) geboren, 1885 getauft. In der Christenverfolgung des Königs Mwanga wurden er und zwölf Freunde, Pagen am Königshof, lebendig verbrannt, weil sie sich den perversen Wünschen des Königs widersetzten. Karl wurde 1934 zum Patron der Katholischen Aktion der Jugend Afrikas erklärt. 1964 wurde er zusammen mit seinen zwölf Freunden und weiteren afrikanischen Märtyrern heilig gesprochen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #5313 am: 03. Juni 2017, 00:10:33 »
Apostelgeschichte 28,16-20.30-31.

Nach unserer Ankunft in Rom erhielt Paulus die Erlaubnis, für sich allein zu wohnen, zusammen mit dem Soldaten, der ihn bewachte.
Drei Tage später rief er die führenden Männer der Juden zusammen. Als sie versammelt waren, sagte er zu ihnen: Brüder, obwohl ich mich nicht gegen das Volk oder die Sitten der Väter vergangen habe, bin ich von Jerusalem aus als Gefangener den Römern ausgeliefert worden.
Diese haben mich verhört und wollten mich freilassen, da nichts gegen mich vorlag, worauf der Tod steht.
Weil aber die Juden Einspruch erhoben, war ich gezwungen, Berufung beim Kaiser einzulegen, jedoch nicht, um mein Volk anzuklagen.
Aus diesem Grund habe ich darum gebeten, euch sehen und sprechen zu dürfen. Denn um der Hoffnung Israels willen trage ich diese Fesseln.
Er blieb zwei volle Jahre in seiner Mietwohnung und empfing alle, die zu ihm kamen.
Er verkündete das Reich Gottes und trug ungehindert und mit allem Freimut die Lehre über Jesus Christus, den Herrn, vor.

Psalm 11(10),4.5.7.

Der Herr weilt in seinem heiligen Tempel,
der Thron des Herrn ist im Himmel.
Seine Augen schauen herab,
seine Blicke prüfen die Menschen.

Der Herr prüft Gerechte und Frevler;
wer Gewalttat liebt, den hasst er aus tiefster Seele.
Denn der Herr ist gerecht, er liebt gerechte Taten;
wer rechtschaffen ist, darf sein Angesicht schauen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 21,20-25.

In jener Zeit sprach Jesus zu Simon Petrus: Folge mir! Petrus wandte sich um und sah, wie der Jünger, den Jesus liebte,  diesem folgte. Es war der Jünger, der sich bei jenem Mahl an die Brust Jesu gelehnt und ihn gefragt hatte: Herr, wer ist es, der dich verraten wird?
Als Petrus diesen Jünger sah, fragte er Jesus: Herr, was wird denn mit ihm?
Jesus antwortete ihm: Wenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an? Du aber folge mir nach!
Da verbreitete sich unter den Brüdern die Meinung: Jener Jünger stirbt nicht. Doch Jesus hatte zu Petrus nicht gesagt: Er stirbt nicht, sondern: Wenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an?
Dieser Jünger ist es, der all das bezeugt und der es aufgeschrieben hat; und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist.
Es gibt aber noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wenn man alles aufschreiben wollte, so könnte, wie ich glaube, die ganze Welt die Bücher nicht fassen, die man schreiben müsste.

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« Antwort #5314 am: 03. Juni 2017, 00:12:34 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

Zwei Apostel, zwei Leben, eine Kirche

Die Kirche kennt zwei Leben, die von Gott gelobt und gutgeheißen werden. Das eine ist jenes im Glauben, das andere jenes der himmlischen Schau – jenes während der irdischen Pilgerschaft, dieses in der ewigen Wohnung; jenes in der Arbeit, dieses in der Ruhe; jenes auf dem Weg, dieses schon im Vaterland; jenes in der Mühe der Tat, dieses in der Belohnung der himmlischen Schau [...] Das erste Leben wird symbolisiert durch den Apostel Petrus, das zweite durch Johannes [...] Und nicht nur sie sind es, sondern die ganze Kirche, die Braut Christi, die dieses lebt, und die befreit werden soll von den irdischen Prüfungen, um in der ewigen Seligkeit zu wohnen.

Petrus und Johannes haben jeder auf seine Weise eines dieser zwei Leben in der Zeit und im Glauben symbolisiert. Zusammen erfreuen sie sich des zweiten Lebens in der Ewigkeit und in der himmlischen Schau. Es gilt also allen Heiligen, die dem Leib Christi verbunden sind. Und damit sie durch die Stürme dieses Lebens geleitet werden können, hat Petrus, der Erste der Apostel, die Schlüssel des Himmelreichs bekommen, mit der Vollmacht, Sünden zu vergeben oder die Vergebung zu verweigern (vgl. Mt 16,19). Zum Nutzen aller Heiligen war es auch, um ihnen Einlass in die Tiefen seines innersten Lebens zu gewähren, die von Frieden erfüllt sind, dass Christus Johannes an seiner Brust ruhen ließ (Joh 13,23.25). Denn die Vollmacht, Sünden zu vergeben und die Vergebung zu verweigern, liegt nicht allein bei Petrus, sondern bei der ganzen Kirche. Und Johannes hat nicht alleine von der Quelle an der Brust des Herrn getrunken, des Wortes, das von Anfang an Gott ist und bei Gott ist (Joh 7,38; 1,1), vielmehr hat der Herr selbst dieses Evangelium auf dem ganzen Erdkreise ausgebreitet, damit es all die Seinen, jeder nach seiner besonderen Fassungskraft, trinken.

Predigten über das Johannesevangelium, N° 124

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« Antwort #5315 am: 03. Juni 2017, 06:06:26 »
Es gibt in Lourdes Dinge, die man nicht erklären kann

Jedes Jahr werden in Lourdes, einem der meist besuchten Marienwallfahrtsorte der Welt, Tausende von „Wunderheilungen“ erfasst. Es gibt viele Menschen, die das Phänomen als solches ablehnen. Denn sie sind sich nicht bewusst, wie streng die Kirche in dieser Frage ist, und sie wissen nicht, dass es ein genau festgelegtes Verfahren gibt, damit die Kirche die ihr vorgelegten Wunder für gültig erklärt oder nicht. 

Diese Einstellung kontrastiert mit der respektvollen Haltung von renommierten Wissenschaftlern wie Dr. Luc Montagnier, 2008 Nobelpreisträger für Medizin, der im Verbund mit anderen den HIV-Virus entdeckt hat.

Montagnier stellt fest, dass „es bei den Wundern von Lourdes etwas Unerklärliches gibt“, und lehnt die Position der Wissenschaftler ab, die „den Fehler begehen abzustreiten, was sie nicht verstehen. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich zitiere häufig den Astrophysiker Carl Sagan, der sagte: ‚Das Fehlen eines Beweises ist noch lange kein Beweise für das Fehlen der Sache selbst.‘ Was die Wunder von Lourdes angeht, die ich studiert habe, so glaube ich tatsächlich, dass es Dinge gibt, die man nicht erklären kann. Ich erkenne an, dass bestimmte Heilungen die heutigen Grenzen der Wissenschaft übersteigen.“

Übersetzt aus dem Französisch: Aleteia
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« Antwort #5316 am: 03. Juni 2017, 18:37:06 »
Über die Hand- und Stehkommunion

Worte des Himmels zu Mutter Lex

Ein Wort hat die Muttergottes mehrmals zu Mutter Lex gesagt, und zwar mit sehr ernster Miene, ja sogar oftmals mit Strenge, obwohl Maria sonst lauter Liebe ist. Sie sagte nämlich: „Sage es allen, meine Tochter, die moderne Handkommunion ist jedes Mal ein Schlag in das Gesicht meines Sohnes!“

Die Muttergottes erklärte der Mutter Lex: „Mein göttlicher Sohn wird durch die Handkommunion in Seiner unendlichen Liebe kaum mehr beachtet. Die wissen da nichts mehr von Seiner Liebe, mit der Er sich bis zum Tod am Kreuze hingeopfert hat, die sich auch in der Hostie hinopfert. Wenn sie sich hinknien würden, könnten sie noch ahnen, welche Liebe sich da zu ihnen niederbeugt. Sie fühlen sich erhaben neben dem Opferleib Jesu. Damit wird es Jesus unmöglich, sie in Seine Liebe aufzunehmen.“

Die Muttergottes sage zu Mutter Lex: „Ich bitte euch alle, meine Kinder, ich bitte euch immer wieder, glaubt an die Gegenwart meines Sohnes in der Hostie! Zeigt euren Glauben an die Gegenwart Jesu dadurch, dass ihr Ihn in Demut und Ehrfurcht empfangt, damit Er euch richtig aufnehmen kann. Ich sage euch noch einmal: Niemals dürft ihr durch die Hand- und Stehkommunion Jesus empfangen wollen! Ihr beleidigt damit meinen göttlichen Sohn auf das schwerste. Denn er ist doch euer Gott, vor dem ihr nur knien könnt. Durch die moderne Kommunion bezeugt ihr, dass ihr meinen Sohn in Seiner Gottheit nicht mehr ernst nehmt.“
Mutter Lex erzählte Pfarrer Wagner, dass die Muttergottes mit Tränen in den Augen zu ihr sagte:

„Viele Priester glauben nicht mehr an die Gegenwart meines Sohnes in der Eucharistie. Damit begehen solche Priester Verrat am Leibe meines Sohnes. Das ist wie der Verrat des Judas.“
Weinend klagte die Muttergottes: „Weil viele Priester nicht mehr an die Gegenwart meines Sohnes im Sakrament glauben, benehmen sie sich so ehrfurchtslos vor Ihm, als wäre Er wirklich nicht da. Damit verfallen diese Priester immer mehr dem Geist der Finsternis. Der Heilige Geist hat in ihnen keinen Raum mehr. Sie können dann auch den Menschen das Licht des Glaubens nicht mehr bringen. Das werden meine ärmsten Söhne, die keine Rettung mehr finden und niemanden retten können. Sie müssten umkehren zum lebendigen Glauben an die Gegenwart Jesu im heiligsten Sakrament.“

Die Muttergottes sagte: „Mein göttlicher Sohn wird durch die Verunehrung und Glaubenskälte im heiligsten Sakrament immer tiefer gezerrt. Er wird aufs Neue gegeißelt. Jesus wird wirklich durch die ehrfurchtslose Kommunion misshandelt wie einst von seinen Henkersknechten. Solchen Christen wird die Kommunion zum Gericht.“

Mutter Lex musste eine sehr bittere Beobachtung machen. Sie sagte: „Wenn bei der Handkommunion manche so stolz die Hand hinstrecken, dann habe ich schon öfters ein Stück wie eine schwarze Kohle auf ihrer Hand gesehen statt der weißen Hostie ...“
Mutter Lex hörte einmal während der hl. Messe Maria klagen: „Die Entwürdigung des Allerheiligsten schreit zum Himmel! Betet und opfert, dass diese Verachtung meines Sohnes in Seiner heiligsten Erlöserliebe bald aufhört!“

Die Muttergottes warnt: „Meine Kinder, ich verlange als eure Mutter, nehmt niemals mehr Hand- und Stehkommunion, wenn heute leider auch viele Bischöfe das von euch verlangen, die durch die Betörung und Lüge Satans in Verwirrung geraten sind. Sie sind so betört, dass sie meinen, durch die Handkommunion könne die Kirche erneuert werden. Das ist der Betrug Satans.“

Einmal klagte Jesus: „Wie leidet Mein Herz unter dieser eisigen Kälte der Menschen, die Mich empfangen wollen. Aber sie wollen Mich ja gar nicht. Sie kommen nur, aber wollen Mich nicht. Sie kommen ohne Glauben und ohne Herz.“

Auszug aus dem Büchlein, das Pfarrer Hermann Wagner über Eisenberg geschrieben hat. -
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« Antwort #5317 am: 04. Juni 2017, 05:26:21 »
Hl. Bonaventura (1221-1274) Franziskaner, Kirchenlehrer

Gebet zur Erlangung der sieben Gaben des Heiligen Geistes

So bitten wir nun den gütigsten Vater
durch dich, seinen eingeborenen Sohn, der für uns Mensch wurde, den Kreuzestod erlitt und verherrlicht wurde,
er sende aus seinen Schatzkammern auf uns den Heiligen Geist, der über dir in der Fülle ruhte:
Den Geist der Weisheit, durch die wir die Frucht des Lebensbaumes, der in Wahrheit du bist, und ihren lebensspendenden Geschmack verkosten,
die Gabe der Einsicht, die Licht in unseres Geistes Augen strahlt,
die Gabe des Rates, so dass wir deinen Spuren folgen, auf rechtem Pfade wandern,
die Gabe der Stärke, in der wir der Gewalt andringender Feinde die Kraft zu nehmen vermögen,
die Gabe des Wissens, durch die wir, erfüllt vom Glanze deiner heiligen Belehrung, Gut und Böse zu unterscheiden verstehen,
die Gabe der Barmherzigkeit, in der wir uns bekleiden mit herzlichem Erbarmen,
die Gabe auch der Furcht, in der wir unsern Schritt von jedem bösen Weg zurückziehen, und unsere Ruhe finden, weil das Gewicht der Ehrfurcht, die deiner ewigen Majestät gebührt, uns stillt.

Gebet am Ende des Lignum vitae, Nr. 49 (hrsg. von Marianne Schlosser)
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« Antwort #5318 am: 04. Juni 2017, 05:28:22 »
Apostelgeschichte 2,1-11.

Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort.
Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren.
Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder.
Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.
In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.
Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden.
Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden?
Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören:
Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien,
von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten,
Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.

Psalm 104(103),1-2.24-25.29-30.31.34.

Lobe den Herrn, meine Seele!
Herr, mein Gott, wie groß bist du!
Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet.
Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid,
du spannst den Himmel aus wie ein Zelt.

Herr, wie zahlreich sind deine Werke!
Mit Weisheit hast du sie alle gemacht,
die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.
Da ist das Meer, so groß und weit,
darin ein Gewimmel ohne Zahl: kleine und große Tiere.

Verbirgst du dein Gesicht, sind sie verstört;
nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin
und kehren zurück zum Staub der Erde.
Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen,
und du erneuerst das Antlitz der Erde.

Ewig währe die Herrlichkeit des Herrn;
der Herr freue sich seiner Werke.
Möge ihm mein Dichten gefallen.
Ich will mich freuen am Herrn.

Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 12,3b-7.12-13.

Brüder! Keiner kann sagen: Jesus ist der Herr!, wenn er nicht aus dem Heiligen Geist redet.
Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist.
Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn.
Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen.
Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt.
Denn wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: so ist es auch mit Christus.
Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 20,19-23.

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!
Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen.
Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!
Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.
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« Antwort #5319 am: 04. Juni 2017, 11:51:40 »
An diesem Pfingsttag ist Maria voller Erwartung
Das innbrünstige Gebet Marias zieht den lebendigen Geist auf die Apostel herab, auf diejenigen, die Jesus erwählt hat, seine Kirche zu gründen.
Es ist Maria, die zu Jesus führt. Und sie ist es, die zu ihm zurückführen wird. Sie ist es, die wir brauchen, um ins Leben umzusetzen, was wir in der lebendigen Präsenz Jesu entdeckt haben.
Es ist Maria, unsere Mutter, die uns zur Herrlichkeit führen wird. Sie ist es, die uns an die Hand nimmt und uns in das Geheimnis der Pfingstherrlichkeit eintreten lässt. An diesem Pfingsttag ist Maria voller Erwartung: Wie bei der Verkündigung, wie bei der Auferstehung, erwartet sie voll Hoffnung.
An Pfingsten wartet Maria nicht alleine: Sie wartet mit den Aposteln, die sie um sich versammelt hat. Maria zieht das Offenbarwerden Gottes auf die Erde herab. Aber es ist nicht mehr sie alleine, die die Offenbarung des Geistes empfängt.
Ihr innbrünstiges Gebet zieht den lebendigen Geist auf die Apostel herab, auf diejenigen, die Jesus erwählt hat, seine Kirche zu gründen.
Marie-Benoîte Angot

Mit Maria anbeten

Ed. Sarment-Jubilé, S. 80
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La Salette 1846



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