Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663567 mal)

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« Antwort #5560 am: 06. August 2017, 17:00:14 »
Botschaft Unseres Herrn Jesus Christus an Seine geliebte Tochter Maria des Lichts.

26. Juli 2017

Mein geliebtes Volk, Meine Kinder, Ich halte euch in jeder Meiner Wunden, damit Mein Kostbarstes Blut euch beschütze, euch verteidige und der Schutzschild sei, durch den sich Meine Kinder vor ihrem eigenen Ego schützen können.

Ich habe euch gebeten, Mich nicht nach menschlicher Art kennen zu lernen, sondern euch mit Hilfe Meines Heiligen Geistes mit Mir vertraut zu machen.

In diesem Moment navigiert ihr auf einem außerordentlich stürmischen Meer, auf dem Ich sehe, wie sich das Boot eines jeden am Punkt des Kenterns befindet ... Und der Mensch dieser Zeit – auch jene, die Mir nahe sind – hat die wahre Liebe, Meine Liebe, verändert. Und was ist der Mensch ohne Liebe mehr als ein leerer Schlauch? Was ist ein Mensch ohne Liebe, wenn nicht ein unbeweglicher Körper, der die Seele zerdrückt und ständig unterdrückt?

Mein geliebtes Volk, ihr habt Meine Liebe noch nicht begriffen. Deshalb lasst ihr ständig zu, dass das menschliche Ich in euch die Oberhand behält, und es ist genau das menschliche Ich, das das Boot eines jeden von euch in diesem stürmischen Wasser versinken lässt.

Ich habe von euch Glauben verlangt, sehe aber viele, die, obschon sie ihren Finger in Meine Wunden legen, Mich betrachten und Mich spüren, nicht glauben und nicht zulassen, dass der Glaube sie an Meiner Hand dazu führt, das kennen zu lernen, was die wahrhaftige Liebe ist.

Denn der Glaube ist die Kraft Meines Volkes.
Der Glaube ist die Tür, die euch zu einer größeren Erkenntnis führt.
Der Glaube erleichtert die Einheit zwischen den Brüdern.
Der Glaube erleichtert das Verständnis.
Der Glaube ist Liebe.
Der Glaube ist Hoffnung.
Der Glaube bindet euch aus Liebe an den Gehorsam.

In diesem Moment der Momente wird Mein Schmerzhaftes Herz durch jene tief verwundet, von denen Ich verlangt hatte, Mir zu vertrauen und sich einzusetzen ... durch verschiedene Werke, um der Menschheit Mein fehlendes Wort zu überbringen; und Ich sehe, dass sie ein fürs andere Mal durch Satan geschüttelt wird. Sie haben von den Lehren, das ihnen das Leben durch ihr Handeln und Wirken außerhalb Meines Willens gibt, nichts gelernt. Und dieser Mangel, jeden falschen Schritt als eine wahre Lehre zu nehmen, wird von Satan entgegen genommen und in das persönliche Boot eines jeden Meiner Kinder gelegt, damit dieses noch schwerer wird und im Meer des Ichs versinkt.

Ihr schaut zu viel auf den Bruder und seine Mängel, und dies ist das Resultat in einer sich konkurrierenden Gesellschaft zu leben, die nicht geistlich, sondern weltlich ausgerichtet ist.

Ich sehe auf alle Meine Kinder, wie sie leben, ohne Mich in ihrem Bruder zu erkennen und dabei vergessen, dass die schlimmste Sünde und Beleidigung, die der Mensch begeht, jene gegen Meinen Heiligen Geist sind.

Mein Herz blutet vor Liebe und blutet vor Schmerz. – Einige werden sich fragen: Wie blutet dieses Herz vor Liebe und Schmerz? So, wie Ich Mich aus Liebe und für eure Erlösung hingegeben habe; die Erlösung, die ihr ständig gering schätzt, weil ihr fortfahrt, so weltlich und so respektlos zu sein, wie jene, die sich ihren leidenden Brüdern nicht mit Worten des Trostes und der Liebe nähern.

Die Wissenschaft hat Fortschritte gemacht und ihr wisst es, Meine Kinder. Aber nicht nur zu eurem Guten, denn in diesem Moment hängt die für die Menschheit schlecht eingesetzte Wissenschaft an einem Faden, der daran ist, zu reißen – ein Produkt der Unbewusstheit von einigen.

Seid nicht ignorant. Durch Mein Wort stehen euch die Mittel zur Verfügung, euch ständig darüber auf dem Laufenden zu halten, was passiert und was die Erde bedroht. Die Sonne ist nicht mehr die Verbündete des Menschen. Sie zeigt sich mit ihrer vollen Stärke als Signal, dass sie das Handeln und Wirken der Menschen nicht anerkennt, und deshalb ist die Erde bedroht.

Mein geliebtes Volk: Worin sucht ihr Mich? Wo sucht ihr Mich? Fragt euch.

Meine Barmherzigkeit ist unendlich. Aber ihr lässt diesen Moment ungenutzt verstreichen – diesen Augenblick, der euch mit Meinem Wort zu einer totalen Umkehr aufruft.

Ihr wisst Bescheid über das Kommende. Aber das Kommende zu kennen, ist nicht das gleiche, wie es zu erleben. Wenn ihr nicht genügend auf festen Fels gebaut seid, werdet ihr nicht auf euren Füßen stehen und nicht fest und standhaft bleiben – dies ist der Grund, dass Ich auf einem radikalen Wechsel bestehe.

Ich brauche von euch keine Versprechungen, dass ihr euch ändert, Ich verlange von euch einen radikalen Wechsel, denn jene die versprechen und nicht einhalten, sind getünchte Gräber.

Und Mein Volk muss sich in diesem Moment Mir gegenüber treu verhalten, damit es Meinen Heiligen Geist empfängt, um die nötige Unterscheidung zu erlangen.

Mein geliebtes Volk: Betet für Argentinien, die Umwälzung wächst und die subversiven Stimmen vernehmen sich nur in der Stille, aber sie werden sich erheben und die Mehrheit wird überrascht werden.Betet Meine Kinder. Die Erde wird erschüttert werden. Meine Kinder werden ein starkes Erdbeben verspüren.

Betet Meine Kinder, betet für euch selber, denn Meine Waage wird vor einem jeden von euch stehen.

Betet Meine Kinder, betet für Ecuador; es wird wegen verschiedener Ereignissen leiden.

Mein geliebtes Volk: Jeder Moment ist ein Jahrhundert der Vorbereitung, jeder Moment ist ein Diamant für euch. Jeder Moment bedeutet, Teil des Weizens oder des Unkrauts zu sein, jeder Moment ist der Moment der Momente und die Aufgabe Meines Volkes ist es, an die Liebe zu glauben, an die Weisheit, an die Erkenntnis und die Erfüllung der Zehn Gebote, die in euch lebendig sein müssen.

Diese Generation schreibt ihre Geschichte mit Blut, mit dem Blut der Unschuldigen, die Mich lieben, aber gleichzeitig wird ihre Geschichte mit dem Hass und der Aufnahme Satans als ihren Gott geschrieben. Trotzdem lasse Ich euch nicht im Stich, sondern fahre fort, euch Mein Wort zu geben und zu erklären, denn Ich wünsche, dass keines von euch verloren gehe.

Es reicht nun! Lasst die alten Kleider (Lumpen), mit denen ihr umhergeht! Ihr habt euch noch nicht Rechenschaft darüber gegeben, dass dies Lumpen des Egoismus sind, Ich-ismen, Lumpen der Macht, des Streits, des Neids, des Besitzes, des Exhibitionismus, Lumpen des Materialismus: Wenn ihr euch von ihnen nicht befreit, werden sie euch zu Anhängern des Antichrists machen. Dieser bewegt sich schnell über seine Satelliten, um seine Anhänger in Ketten zu legen.

Traurig muss Ich euch sagen, dass jene, die in diesen Momenten dem Antichristen dienen, tätig sind und nicht wie ihr, Mein Volk, schlafen. Sie warten nicht auf eine Petition, um das zu tun, was sie tun müssen oder wofür sie sich entschlossen haben; sie warten auf keinen Ruf der Warnung, weil sie wissen, dass dieses Gezücht Satans keinen Fehler erlaubt. Und dieser euer Jesus, der unendliche Barmherzigkeit ist und euch ständig vergibt, wird gering geschätzt und hinaus geworfen.

Ihr, Mein Volk, kreuzigt Mich ständig, durchbohrt Meine Hände mit Nägeln der Torheit, der Halsstarrigkeit, des Hasses, der Ungerechtigkeit, der Intoleranz, dem Mangel an Liebe, des Stolzes, dem Mangel an Hoffnung und vor allem der Zurückweisung des Glaubens und des Vertrauens in Mein Wort.

Ihr seid es, die erneut rufen: "Kreuzigt Ihn!", ihr seid es, die die Geschichte wiederholt.

Ich brauche entschiedene Opferseelen, die zum Leiden bereit und Meinen Aufrufen treu sind.

Meine Kinder, Mein Volk, ihr seid so nahe an dem, was Meine Kirche erschüttern wird und an großen Erdbeben, die ihr für spätere Zeiten oder in der ferneren Zukunft erwartet hattet, da ihr noch nicht begriffen habt, dass ihr im Moment der Momente lebt.

Mein Mystischer Leib wird stark erschüttert werden, und Ich brauche einen standhaften Glauben Meines Mystischen Leibes an Meine Verheißung und an Mein Wort: Deshalb müsst ihr das Gesetz der Liebe erfüllen.

Mein Volk, wie viel Degeneration kommt ständig ans Licht. Wie viele werden in jedem Moment von der Wut verseucht und verwandeln sich in Meinen Augen in unkenntliche Geschöpfe, nicht aber in den Augen Satans!

Kinder, ihr müsst verstehen, dass wenn ihr den Frieden verliert, ihr die Türen für Satan öffnet, so dass er euch als seine Werkzeuge gegen eure Brüder einsetzt. Werdet euch bewusst, dass dieser Moment angekündigt wurde; es ist der Moment, in dem der Mensch aufhört, Mich zu lieben und die Bosheit als seinen Verbündeten aufnimmt. Aber trotzdem werde Ich Mich nicht von Meinem Volk entfernen und Ich weiß, dass Mein treues Volk seine Brüder mit Liebe aufnehmen wird, damit niemand verloren gehe.

Ich werde auf euch achten, auf jeden Blick, auf jedes Wort, auf jeden Gedanken, und Ich verlange von euch, mit euch selber aufrichtig zu sein, da Ich euch kenne. Aber einige kennen sich noch nicht und müssen darüber nachdenken.

Mein geliebtes Volk, bleibt mit Mir vereint, denkt an Mich, betet Mich an, ladet Mich immerfort ein, in euch zu wirken und zu handeln. Ich benötige ein Volk, das sich in der Liebe stärkt, damit die Einheit nicht vorgetäuscht, sondern aufrichtig und für den Bösen undurchlässig sei.

Die wahre Einheit ist eine Mauer, und diese muss im jetzigen Zeitpunkt Mein Volk sein, andernfalls können sogar die Treuen zu Fall kommen.

Ich halte euch in Meiner Hand, Ich verlasse euch nicht. Aus Liebe respektiere Ich aber den freien Willen des Menschen.

Kommt zu Mir mit Milde und Bereitschaft, dass Ich euch forme. Ich vergebe euch immer wieder neu, aber ihr sollt euch der Dringlichkeit dieses Augenblicks bewusst sein.

Ich liebe und segne Mein Volk, Ich empfange und unterstütze es wie Meinen Augapfel. Kommt zu Mir. Bleibt in Meinem Frieden. Euer Jesus.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #5561 am: 06. August 2017, 21:39:07 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

„Diese Stimme, die vom Himmel kam, haben wir gehört, als wir mit ihm auf dem heiligen Berg waren“ (2 Petr 1,18)

„Herr, es ist gut für uns, dass wir hier sind!“ Ermüdet vom Leben inmitten der Menge, hatte Petrus die Einsamkeit auf dem Berg entdeckt, in der seine Seele sich an Christus laben konnte. Warum diesen Ort verlassen, um den Ermüdungen und Mühen entgegenzugehen, wo er doch in einer heißen Liebe zu Gott entbrannt war und durch diesen Zustand sein Leben heiligte? Er wollte dieses Glück für sich selbst, so dass er hinzufügte: „Wenn Du willst, werde ich hier drei Zelte bauen, eines für dich, eines für Mose und eines für Elija“ (vgl. Mt 17,4) [...]

Petrus wünschte sich drei Zelte: die Antwort vom Himmel hat gezeigt, dass wir aber nur eines haben: das Wort Gottes ist Christus, das Wort Gottes ist im Gesetz, das Wort Gottes ist in den Propheten [...] Im Augenblick, als die Wolke sie alle einhüllte und gleichsam ein einziges Zelt über ihnen formte, kam eine Stimme heraus [...] Der, den die Stimme enthüllte, ist der, dessen sich das Gesetz und die Propheten rühmten: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören“. Denn ihr habt ihn gehört in den Propheten, ihr habt ihn gehört im Gesetz, und wo habt ihr ihn nicht gehört? Bei diesen Worten fielen die Jünger zu Boden [...]

Indem sie zu Boden fielen, symbolisieren die Apostel unseren Tod [...], doch indem er sie aufhebt, symbolisiert der Herr die Auferstehung. Doch zu was dient das Gesetz nach der Auferstehung? Zu was dient die Prophezeiung? Von da ab verschwindet Elija, und auch Mose verschwindet. Das, was bleibt, besteht darin: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott“ (Joh 1,1). Das Wort bleibt dir, damit Gott alles in allem sei (vgl. 1 Kor 15,28) [...]

Steige hinunter, Petrus. Du hast dir gewünscht, dich auf dem Berg auszuruhen [...]; der Herr selbst aber sagt dir hier: „Steige hinunter, um dich abzumühen und in dieser Welt zu dienen, um verachtet und gekreuzigt zu werden in dieser Welt.“ Das Leben ist hinabgestiegen, um getötet zu werden, das Brot ist hinabgestiegen, um Hunger zu leiden, der Weg ist hinabgestiegen, um auf dem Weg zu ermüden, die Quelle ist hinabgestiegen, um Durst zu haben, und du, du weist es zurück, zu leiden? Suche nicht deinen Vorteil. Praktiziere die Liebe, verkünde die Wahrheit. Du wirst dadurch zur Unsterblichkeit gelangen, und mit ihr wirst du den Frieden finden.

78. Predigt, 2−6; PL 38, 490−493
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« Antwort #5562 am: 07. August 2017, 22:23:26 »
Hl. Romanos Melodos (?-um 560), Hymnendichter

„Alle aßen und wurden satt“

Als es Abend wurde, eilten die Apostel auf den Erlöser zu und riefen: „Meister, es ist schon spät geworden, und die Leute kommen beinahe um vor Hunger. Du weißt, die Gegend hier ist unbewohnt. Schick doch die Leute weg, damit sie sich in den umliegenden Dörfern etwas zu essen kaufen können. Sie können ja nicht fasten wie wir, die wir von dir die Kraft dazu bekommen haben, weil du das unsterbliche Brot vom Himmel bist.“

„Du bist, so will es deine Natur, der große Retter der Welt, und du hast allen Menschen Erkenntnis geschenkt. Du hast sie mit Worten der Wahrheit genährt, hast sie die Gerechtigkeit erkennen lassen und sie so auf den Weg des Heils geführt. Sie haben geistige Nahrung für ihre Seele bekommen – jetzt aber müssen sie etwas für ihren Leib tun [...] Schick sie weg, wir machen uns wirklich Sorgen um sie [...] Du hast deine Jünger und Apostel gelehrt, mit allen Mitleid zu haben, du bist ja das unsterbliche Brot vom Himmel [...]“

Christus hörte sich das an und erwiderte dann: „Ihr irrt euch, ihr wisst nicht, dass ich der Schöpfer der Welt bin. Ich sorge für die Welt und weiß sehr wohl, was diese Menschen brauchen. Ich seh schon, dass dieser Landstrich öde ist und die Sonne bereits untergegangen [...] Aber ich habe doch der Sonne ihre Bahn zugewiesen. Mir ist bewusst, dass die Leute hier erschöpft sind, und ich weiß, was ich für sie tun werde: Ich selber werde ihren Hunger stillen, denn ich bin das unsterbliche Brot vom Himmel [...]“

„Ihr denkt: Wer wird den vielen Menschen hier in dieser unbewohnten Gegend zu essen geben? Nun, Freunde, macht euch bewusst, wer ich bin: Ich habe Israel in der Wüste mit Nahrung versorgt und ihnen Brot vom Himmel gegeben. Wo Wüste war, ließ ich Wasser aus dem Felsen sprudeln, und obendrein versorgte ich sie mit mehr Wachteln, als sie brauchten, denn ich bin das unsterbliche Brot vom Himmel [...]“

So vervielfältige, Herr, in uns allen die große Zahl deiner Erbarmungen. Wie du die Vielen in der Wüste durch deine Umsicht gesättigt und durch deine Allmacht gespeist hast, so mache uns satt mit Gerechtigkeit, Herr, und stärke uns im Glauben. Ernähre uns alle, du Mitleidender, und gewähre uns deine Gnade und die Vergebung unserer Sünden [...] denn du allein bist Christus, der einzig Barmherzige, das unsterbliche Brot vom Himmel.

Hymnus 24, „Die Brotvermehrung“
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« Antwort #5563 am: 07. August 2017, 22:26:39 »
Buch Numeri 11,4b-15.

In jenen Tagen sagten die Israeliten: Wenn uns doch jemand Fleisch zu essen gäbe!
Wir denken an die Fische, die wir in Ägypten umsonst zu essen bekamen, an die Gurken und Melonen, an den Lauch, an die Zwiebeln und an den Knoblauch.
Doch jetzt vertrocknet uns die Kehle, nichts bekommen wir zu sehen als immer nur Manna.
Das Manna war wie Koriandersamen, und es sah wie Bdelliumharz aus.
Die Leute pflegten umherzugehen und es zu sammeln; sie mahlten es mit der Handmühle oder zerstampften es im Mörser, kochten es in einem Topf und bereiteten daraus Brotfladen. Es schmeckte wie Ölkuchen.
Wenn bei Nacht der Tau auf das Lager fiel, fiel auch das Manna.
Mose hörte die Leute weinen, eine Sippe wie die andere; jeder weinte am Eingang seines Zeltes. Da entbrannte der Zorn des Herrn; Mose aber war verstimmt
und sagte zum Herrn: Warum hast du deinen Knecht so schlecht behandelt, und warum habe ich nicht deine Gnade gefunden, dass du mir die Last mit diesem ganzen Volk auferlegst?
Habe denn ich dieses ganze Volk in meinem Schoß getragen, oder habe ich es geboren, dass du zu mir sagen kannst: Nimm es an deine Brust, wie der Wärter den Säugling, und trag es in das Land, das ich seinen Vätern mit einem Eid zugesichert habe?
Woher soll ich für dieses ganze Volk Fleisch nehmen? Sie weinen vor mir und sagen zu mir: Gib uns Fleisch zu essen!
Ich kann dieses ganze Volk nicht allein tragen, es ist mir zu schwer.
Wenn du mich so behandelst, dann bring mich lieber gleich um, wenn ich überhaupt deine Gnade gefunden habe. Ich will mein Elend nicht mehr ansehen.

Psalm 81(80),12-13.14-15.16-17.

Israel hat mich nicht gewollt.
Mein Volk hat nicht auf meine Stimme gehört;
Da überließ ich sie ihrem verstockten Herzen,
und sie handelten nach ihren eigenen Plänen.

Ach dass doch mein Volk auf mich hörte,
dass Israel gehen wollte auf meinen Wegen!
Wie bald würde ich seine Feinde beugen,
meine Hand gegen seine Bedränger wenden.

Alle, die den Herrn hassen, müssten Israel schmeicheln,
und das sollte für immer so bleiben.
Ich würde es nähren mit bestem Weizen
und mit Honig aus dem Felsen sättigen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 14,22-36.

Nachdem Jesus die Menge gespeist hatte, forderte er die Jünger auf, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren. Inzwischen wollte er die Leute nach Hause schicken.
Nachdem er sie weggeschickt hatte, stieg er auf einen Berg, um in der Einsamkeit zu beten. Spät am Abend war er immer noch allein auf dem Berg.
Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen; denn sie hatten Gegenwind.
In der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen; er ging auf dem See.
Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein Gespenst, und sie schrien vor Angst.
Doch Jesus begann mit ihnen zu reden und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!
Darauf erwiderte ihm Petrus: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme.
Jesus sagte: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und ging über das Wasser auf Jesus zu.
Als er aber sah, wie heftig der Wind war, bekam er Angst und begann unterzugehen. Er schrie: Herr, rette mich!
Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind.
Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn.
Sie fuhren auf das Ufer zu und kamen nach Gennesaret.
Als die Leute dort ihn erkannten, schickten sie Boten in die ganze Umgebung. Und man brachte alle Kranken zu ihm
und bat ihn, er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berühren lassen. Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt.
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« Antwort #5564 am: 07. August 2017, 23:40:38 »
Die Verklärung im Leben der Jungfrau Maria

Dass Maria bei der Verklärung des Herrn nicht anwesend war, heißt nicht, dass Maria vor der Auferstehung nichts von der Herrlichkeit Jesu gesehen hätte. Erinnern wir uns nur an Kana, wo sie dabei war: „So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn.“ (Joh 2,11).
Doch Maria bleibt bei seinem öffentlichen Leben eher im Hintergrund. Sie wusste seit der Stunde der Empfängnis, dass Jesus vom Himmel kam, doch man kann sagen, dass Maria auf ihrem Pilgerweg des Glaubens nicht die ganze Herrlichkeit gesehen hat. Für sie muss es eine Bewährungsprobe gewesen sein, eine „besondere Mühe des Herzens, die mit einer gewissen Glaubensnacht verbunden ist.“ (Redemptoris Mater 17)
Die Verklärung bringt Jesus in Beziehung zu Mose und Elija und spricht von Jesu Exodus, das heißt, von seinem Tod in Jerusalem. Auch wenn sie auf dem Berg der Verklärung nicht dabei war, kannte Maria das Leben und Sterben von Mose und Elija (…).
Da die Verklärung ein wichtiges Element ist, das die Frage nach der göttlichen Natur Jesu stellt, ist sie auch ein wichtiges Element für die Verehrung der Mutter Jesu, der Mutter Gottes. Trotz allem gilt es, auf die Auferstehung Jesu von den Toten zu warten, damit der Glaube an die Göttlichkeit Jesu sich klären kann und gestärkt wird.

Schwester Françoise Breynaert

Theologin
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« Antwort #5565 am: 07. August 2017, 23:45:18 »
Solange dieser traurige Zustand andauert

Papst Leo XIII. ist bekannt für seine Entfaltung der Soziallehre der Kirche. Aber nur wenige wissen, dass er einst der Rosenkranz-Papst genannt wurde. In einer Zeit, „in der alle Übel sich häuften, um die Kirche unter ihrer Last zu erdrücken », kam Leo XIII. der Gedanke, auf das Mittel zurück zu greifen, das sich in der Vergangenheit bereits bewährt hatte. Er fasste den Entschluss, den Gläubigen den Rosenkranz des hl. Dominikus und des hl. Pius V. zu empfehlen.
Deswegen verfügt er in seiner Enzyklika vom 1. September 1883 (Supremi Apostolatus Officio): „dass in der ganzen katholischen Welt das Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz mit besonderer Frömmigkeit und mit aller Feierlichkeit des Kultes begangen werden soll: vom 1. Oktober bis zum darauffolgenden 2. November sollen in allen Pfarrkirchen wenigstens fünf Rosenkranzgesätze gebetet werden, gefolgt von der Lauretanischen Litanei.“
Und am 20. August 1885 ordnet ein Dekret der Heiligen Ritenkongregation an, damit jedes Jahr fortzufahren. „solange dieser traurige Zustand für die Kirche und das öffentliche Leben andauert.“

Espérance Nouvelle
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« Antwort #5566 am: 08. August 2017, 06:51:58 »
Hl. Columban (563-615), Mönch und Klostergründer

„Durch das Meer ging dein Weg, dein Pfad durch gewaltige Wasser, doch niemand sah deine Spuren“ (Ps 77(76),20)

Gott ist überall ganz und gar und ohne Einschränkung zugegen. Allerortens ist er, wie er selbst von sich bezeugt (vgl. Jer 23,23 (Vulg.)). Der Gott, den wir suchen, ist also nicht weit von uns entfernt; er ist unter uns. Er lebt in uns wie die Seele im Leib, solange wir ihm wenigstens gesunde Glieder sind, die von der Sünde nicht abgetötet wurden (vgl. 1 Kor 6,15) [...] Unter dieser Bedingung lebt er wirklich in uns, er, der doch gesagt hatte: „Ich will unter ihnen wohnen und mit ihnen gehen“ (2 Kor 6,16; vgl. Lev 26,11f.). Wenn er uns die Gnade erweist, in uns zu wohnen, dann werden wir durch ihn lebendig gemacht, als seine lebendigen Glieder. In ihm, so sagt der Apostel Paulus, „leben wir, bewegen wir uns und sind wir“ (Apg 17,28).

Wer aber könnte dem Allerhöchsten bis hinein in sein unaussprechliches und unfassbares Wesen hinein folgen? Wer wird die Tiefen Gottes ausloten? Wer wird sich darin unterfangen, den ewigen Urgrund des Universums zu erforschen? Wer wird sich rühmen, den unendlichen, alles umfassenden und alles erfüllenden Gott zu kennen, der alles durchdringt und alles übersteigt, alles umfängt und sich allem entzieht, „den Niemand je gesehen hat“ (vgl. Joh 1,18), so wie er ist? Dass also niemand die Vermessenheit besitze, die Untiefen Gottes auszuloten, das Was, das Wie und das Warum seines Wesens. Das kann niemals je ausgesagt oder begriffen oder durchdrungen werden. Glaube ganz einfach, doch mit ganzer Kraft, dass Gott ist, und dass er immer so sein wird, wie er ist, denn Gott ändert sich nicht.

Geistliche Unterweisung 1, Der Glaube, 3−5
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« Antwort #5567 am: 08. August 2017, 06:54:19 »
Buch Numeri 12,1-13.

In jenen Tagen redeten Mirjam und Aaron über Mose wegen der kuschitischen Frau, die er sich genommen hatte. Er hatte sich nämlich eine Kuschiterin zur Frau genommen.
Sie sagten: Hat etwa der Herr nur mit Mose gesprochen? Hat er nicht auch mit uns gesprochen? Das hörte der Herr.
Mose aber war ein sehr demütiger Mann, demütiger als alle Menschen auf der Erde.
Kurz darauf sprach der Herr zu Mose, Aaron und Mirjam: Geht ihr drei hinaus zum Offenbarungszelt! Da gingen die drei hinaus.
Der Herr kam in der Wolkensäule herab, blieb am Zelteingang stehen und rief Aaron und Mirjam. Beide traten vor,
und der Herr sprach: Hört meine Worte! Wenn es bei euch einen Propheten gibt, so gebe ich mich ihm in Visionen zu erkennen und rede mit ihm im Traum.
Anders bei meinem Knecht Mose. Mein ganzes Haus ist ihm anvertraut.
Mit ihm rede ich von Mund zu Mund, von Angesicht zu Angesicht, nicht in Rätseln. Er darf die Gestalt des Herrn sehen. Warum habt ihr es gewagt, über meinen Knecht Mose zu reden?
Der Herr wurde zornig auf sie und ging weg.
Kaum hatte die Wolke das Zelt verlassen, da war Mirjam weiß wie Schnee vor Aussatz. Aaron wandte sich Mirjam zu und sah: Sie war aussätzig.
Da sagte Aaron zu Mose: Mein Herr, ich bitte dich, lass uns nicht die Folgen der Sünde tragen, die wir leichtfertig begangen haben.
Mirjam soll nicht wie eine Totgeburt sein, die schon halb verwest ist, wenn sie den Schoß der Mutter verlässt.
Da schrie Mose zum Herrn: Ach, heile sie doch!

Psalm 51(50),3-4.5-6ab.6cd-7.12-13.

Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld,
tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!
Wasch meine Schuld von mir ab,
und mach mich rein von meiner Sünde!

Denn ich erkenne meine bösen Taten,
meine Sünde steht mir immer vor Augen.
Gegen dich allein habe ich gesündigt,
ich habe getan, was dir missfällt.

So behältst du recht mit deinem Urteil,
rein stehst du da als Richter.
Denn ich bin in Schuld geboren;
in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.

Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz,
und gib mir einen neuen, beständigen Geist!
Verwirf mich nicht von deinem Angesicht,
und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 15,1-2.10-14.

In jener Zeit kamen von Jerusalem Pharisäer und Schriftgelehrte zu Jesus und sagten:
Warum missachten deine Jünger die Überlieferung der Alten? Denn sie waschen sich nicht die Hände vor dem Essen.
Und er rief die Leute zu sich und sagte: Hört und begreift:
Nicht das, was durch den Mund in den Menschen hineinkommt, macht ihn unrein, sondern was aus dem Mund des Menschen herauskommt, das macht ihn unrein.
Da kamen die Jünger zu ihm und sagten: Weißt du, dass die Pharisäer über deine Worte empört sind?
Er antwortete ihnen: Jede Pflanze, die nicht mein himmlischer Vater gepflanzt hat, wird ausgerissen werden.
Lasst sie, es sind blinde Blindenführer. Und wenn ein Blinder einen Blinden führt, werden beide in eine Grube fallen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



Suche in den Seiten Zeugen der Wahrheit

Wenn Sie nur ein Wort suchen, sollte es nicht links in der Menüauswahl stehen, weil es Ihnen die ganze Palette anzeigt.
Die Menüs sind auf jeder Seite vorhanden..

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Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

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