Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663564 mal)

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« Antwort #5568 am: 08. August 2017, 20:07:05 »
Welche keine Reue zeigen in ihrer Sterbestunde,
verweist ER in die Hölle,
denn ihre Gleichgültigkeit hielt das Tor der Reue verschlossen.

Der Glaube liegt unter dem Teppich.
Wer holt ihn hervor?

Lebt und liebt Seine Gebote! In Wort und Tat.
Damit die Gleichgültigkeit nicht das grüne Gras erstickt.
Es werden Tage kommen, wo kein Licht die Tage erhellt.
Es werden Nächte kommen, wo die Nächte nicht in der Ruhe ruhen.
Es werden Stunden kommen, wo die Stunden sich im Seufzen wiegen.
Es werden Zeiten kommen, wo die Zeiten sich nach den alten Zeiten sehnen.

Das tiefste Fegefeuer streift das Tor der Hölle.
ER ist gekommen, um uns zu retten,
aber viele wollen und wollten nicht gerettet werden.
« Letzte Änderung: 08. August 2017, 20:07:40 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #5569 am: 08. August 2017, 20:48:08 »
Hl. Altmann von Passau

Bischof von Passau

* um 1015 in Westfalen
† 8. August 1091 in Zeiselmauer, heute Teilort von Zeiselmauer-Wolfpassing bei Wien in Österreich

Altmann stammte aus einem Adelsgeschlecht, war Schüler in Paderborn, studierte in Paris und an anderen europäischen Universitäten und wurde Lehrer an der Domschule in Paderborn. Um 1051 wurde er Hofkaplan bei Kaiser Heinrich III. und Stiftspropst in Aachen, nach dessen Tod 1056 begleitete er die Witwe Agnes nach Passau. 1064 nahm er an der großen deutschen Palästinawallfahrt teil. 1065 wurde er auf Wunsch der Kaiserin Agnes Bischof von Passau. Als einer von wenigen deutschen Bischöfe unterstützte er die Reformen von Papst Gregor VII. zur Abschaffung der Laieninvestitur und - unter teilweise tumultuartigem Widerspruch des Klerus - zur Durchsetzung des Zölibats.

Nachdem Altmann 1077 im Investiturstreit die Absetzung von Kaiser Heinrich IV. unterstützt hatte, zerbrach sein zunächst gutes Verhältnis zum Kaiser. Altmann blieb der Wormser Versammlung 1076 fern und nahm als päpstlicher Legat an den Verhandlungen der Fürstenopposition in Ulm und Tribur - dem heutigen Trebur bei Groß-Gerau - teil; 1077 befand er sich im Gefolge des Gegenkönigs Rudolf. Anfang 1078 wurde Passau von Heinrich IV. besetzt, Altmann musste vor dem um seine Macht Kämpfenden fliehen und fand Zuflucht in dem von ihm 1070 gestifteten Stift Göttweig im österreichischen Teil der Diözese Passau. Er trat 1079 auf der Fastensynode in Rom gegen Heinrich auf, blieb anscheinend ein Jahr lang in Rom und wurde auf der Fastensynode 1080 von Gregor VII. zum ständigen päpstlichen Legaten in Deutschland bestellt; dabei wirkte er mit Wilhelm von Hirsau im Sinne der Reformen von Hirsau zusammen und versuchte 1080 - vergeblich - in Konstanz einen Gegenbischof einzusetzen.

Altmann konnte nicht nach Passau zurückkehren, sein Einfluss blieb auf den Ostteil seiner Diözese beschränkt, wo ihn Markgraf Leopold II. von Österreich unterstützte. 1085 setze Kaiser Heinrich IV. ihn formell als Bischof ab, er beharrte aber auf seinem Anspruch und amtierte bis zu seinem Tod in Göttweig. Hier weihte er 1083 das Augustinerchorherrenstift, wo er dann auch bestattet wurde. Sein Reformwerk kam nur im von Herzog Welf I. von Bayern gegründeten, ab 1085 von Mönchen aus St. Nikola in Passau und aus St. Pölten besiedelten Kloster Rottenbuch in Bayern zu stetiger Entfaltung. Weiheakte in Lambach 1089 und in Salzburg 1090 sind die letzten Nachrichten.
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« Antwort #5570 am: 08. August 2017, 20:54:22 »
Vierzehn heilige Nothelfer

Die vierzehn heiligen Nothelfer wurden schon im 9. Jahrhundert angerufen und verehrt. In ihren Legenden baten Dionysius wie auch Blasius, Dorothea und andere vor ihrem Tod um die Gnade der Fürbitte und erhielten die Verheißung, bei Anrufung hilfreich vermitteln zu dürfen.

Die Heiligenverehrung gewann dann vor allem im von der Pest bedrohten 13./14. Jahrhundert stark an Bedeutung. Den einzelnen Heiligen wurden Aufgabenbereiche zugewiesen. So wird bis heute Florian, der als Märtyrer ertränkt wurde, angerufen bei Feuersbrunst, doch er wurde auch zum Patron der Bierbrauer, Fassbinder und Schornsteinfeger. Die menschliche Ohnmacht gegen die Schicksalsschläge und Katastrophen der Zeit wurde mit Hilfe der Nothelfer bekämpft. In der Not einen Heiligen anrufen half im Verständnis des Volkes viel, in der Not viele Heilige anrufen half mehr.

1377 ordnete der Regensburger Bischof Konrad von Haimburg die Verehrung der Heiligen Barbara an, und zwar zugleich mit der Heiligen Katharina und der Heiligen Margareta. Der Volksmund schmiedete sich dazu den Merkvers: "St. Margaretha mit dem Wurm, St. Barbara mit dem Turm, St. Katharina mit dem Radl, das sind die heiligen drei Madl". Regensburg wurde auch Ausgangspunkt für den sich verbreitenden Nothelferkult. Das Nothelferfenster in der südlichen Chorschräge des Regensburger Domes dürfte eine der frühesten Darstellungen dieses Themas überhaupt sein. Auch in Schlesien war die Anrufung der Nothelfer sehr verbreitet, mit den Flüchtlingen nach dem 2. Weltkrieg kam der Brauch erneut nach Deutschland.

Durch eine Vision wurde der Kult um die vierzehn Nothelfer volkstümlich: Der Legende nach sind dem Klosterschäfer Hermann Leicht der Zisterzienserabtei Langheim - dem heutigen Klosterlangheim - in Oberfranken 1445 und 1446 vierzehn Gestalten erschienen, die sich als vierzehn Nothelfer zu erkennen gaben und die Errichtung einer Kapelle am Ort ihrer Erscheinung forderten. 1774 erbaute Balthasar Neumann die noch heute vielbesuchte Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen. Der Kult verbreitet sich über Würzburg und Bamberg und über den gesamten deutschen Sprachraum bis nach Italien, Schweden und Ungarn. Über 800 Kirchen wurden den Vierzehnheiligen geweiht.

In der Regel gelten als die vierzehn Nothelfer:
• Achatius, angerufen gegen Todesangst und Zweifel
• Ägidius, angerufen zur Ablegung einer guten Beichte
• Barbara, Patronin der Sterbenden
• Blasius, angerufen gegen Halsleiden
• Christophorus, angerufen gegen unvorbereiteten Tod
• Cyriacus, angerufen gegen Anfechtung in der Todesstunde
• Dionysius, angerufen gegen Kopfschmerzen
• Erasmus, angerufen gegen Leibschmerzen
• Eustachius, angerufen in allen schwierigen Lebenslagen
• Georg, angerufen gegen Seuchen der Haustiere
• Katharina, angerufen gegen Leiden der Zunge und schwere Sprache
• Margareta, Patronin der Gebärenden
• Pantaleon, Patron der Ärzte
• Vitus (Veit), angerufen gegen Epilepsie

Je nach örtlichen Patronaten findet sich anstelle von Erasmus Nikolaus, statt Dionysius Papst Sixtus II. oder in der Funktion des Ägidius Leonhard. Als Nothelfer bezeichnet und zu diesen hinzugerechnet werden gelegentlich auch die vier heiligen Marschälle (ohne gemeinsamen Gedenktag). Dies sind: Antonius der Große (Eremita), 17.1., Hubertus, Bischof von Lüttich, 3.11., Kornelius, Papst, 16.9., Quirinus von Neuß, 30.3. (Köln).
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« Antwort #5571 am: 08. August 2017, 23:46:51 »
"Einstens bin Ich mit diesem Namen 'Maria' geboren, aber dann wurde Ich Gottesgebärerin und Mutter Gottes. Nennt Mich nicht weiterhin Maria, sondern Gottesmutter. Nennt mich in dem Gebet der Frau aller Völker: 'Die einst Maria war.' Indem ihr die 'Selige Jungfrau' betont, schließt ihr Meine Gottesmutterschaft aus.
(Worte der Gottesmutter, Frau aller Völker, Anne, Sühneseele)
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« Antwort #5572 am: 09. August 2017, 00:13:43 »
 ;medj

....Über 50 000 Jugendliche aus der ganzen Welt.. ❤ ..Über 800 000 Zuschauer bei der Liveübertragung... ❤ ...am ersten Abend waren 33 000 vorbereitete Hostien zu wenig........ (Facebook)
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« Antwort #5573 am: 11. August 2017, 06:29:44 »
Hl. Ambrosius (um 340-397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer

„Wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht“

Als der hl. Laurentius sah, wie Bischof Sixtus zum Martyrium geführt wurde, brach er in Tränen aus. Nicht das Leiden seines Bischofs war der Grund dafür, sondern die Tatsache, dass er ohne ihn ins Martyrium ging. Deshalb rief er ihm zu: „Wohin gehst du ohne deinen Sohn, Vater? Wohin eilst du ohne deinen Diakon? Du hast doch niemals das Opfer ohne Diener gefeiert! [...] Nun beweise doch, dass du dir einen guten Diakon ausgesucht hast: willst du dich wirklich weigern, das Blutopfer mit dem zu teilen, dem du den Dienst am Blut des Herrn anvertraut hast, mit dem zusammen du die Sakramente spendest?“ [...]

Papst Sixtus antwortete dem Laurentius: „Ich vergesse dich nicht, mein Sohn, und ich verlasse dich auch nicht. Aber ich überlasse es dir, schwerere Kämpfe zu bestehen. Ich bin alt und halte nur noch einen leichten Kampf aus. Du aber bist jung, und auf dich wartet ein viel herrlicherer Triumph über den Tyrannen. Du folgst mir bald nach. Trockne deine Tränen. In drei Tagen folgst du mir [...]“

Drei Tage später wird Laurentius festgenommen. Man verlangt von ihm, dass er die Güter und Schätze der Kirche herbeischaffe. Er verspricht zu gehorchen. Am nächsten Tag kommt er mit Armen zurück. Gefragt, wo die Schätze seien, die er herbeibringen sollte, zeigt er auf die Armen und sagt: Das sind die Schätze der Kirche. Welch bessere Schätze hätte Christus als die, von denen er gesagt hat: „Was ihr einem von diesen Kleinen getan habt, das habt ihr mir getan“ (vgl. Mt 25,40)? Laurentius zeigte diese Schätze her und war Sieger; denn der Verfolger hatte keinerlei Lust, sie ihm wegzunehmen. In seiner Wut freilich gab er den Befehl, Laurentius bei lebendigem Leibe zu verbrennen.

Die Pflichten der Diener Gottes I,84; II,28; PL 16,84
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« Antwort #5574 am: 11. August 2017, 06:37:47 »
Zweiter Brief des Apostels Paulus an die Korinther 9,6-10.

Brüder! Denkt daran: Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; wer reichlich sät, wird reichlich ernten.
Jeder gebe, wie er es sich in seinem Herzen vorgenommen hat, nicht verdrossen und nicht unter Zwang; denn Gott liebt einen fröhlichen Geber.
In seiner Macht kann Gott alle Gaben über euch ausschütten, so dass euch allezeit in allem alles Nötige ausreichend zur Verfügung steht und ihr noch genug habt, um allen Gutes zu tun,
wie es in der Schrift heißt: Reichlich gibt er den Armen; seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer.
Gott, der Samen gibt für die Aussaat und Brot zur Nahrung, wird auch euch das Saatgut geben und die Saat aufgehen lassen; er wird die Früchte eurer Gerechtigkeit wachsen lassen.

Psalm 112(111),1-2.5-6.7-8.9-10.

Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt
und sich herzlich freut an seinen Geboten.
Seine Nachkommen werden mächtig im Land,
das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet.

Wohl dem Mann, der gütig und zum Helfen bereit ist,
der das Seine ordnet, wie es recht ist.
Niemals gerät er ins Wanken;
ewig denkt man an den Gerechten.

Er fürchtet sich nicht vor Verleumdung;
sein Herz ist fest, er vertraut auf den Herrn.
Sein Herz ist getrost, er fürchtet sich nie;
denn bald wird er herabschauen auf seine Bedränger.

Reichlich gibt er den Armen,
sein Heil hat Bestand für immer;
er ist mächtig und hoch geehrt.
Voll Verdruss sieht es der Frevler,
er knirscht mit den Zähnen und geht zugrunde.
Zunichte werden die Wünsche der Frevler.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 12,24-26.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.
Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben.
Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren.
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« Antwort #5575 am: 11. August 2017, 06:42:18 »
Paulinus von Nola (355-431), Bischof

Er nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach

Damit er den geheimnisvollen Plan seiner Liebe erfüllt, nimmt der Herr Knechtsgestalt an und erniedrigt sich aus freiem Willen bis zum Tod am Kreuz (Phil 2,8). Mittels dieser sichtbaren Erniedrigung bewirkt er unsere Erhöhung bis in den Himmel, die innerlich ist und unsichtbar. Sieh wohin wir seit Anbeginn gefallen waren; begreife gut, dass wir durch den ewigen Plan der Weisheit und der Liebe dem Leben wieder gegeben worden sind. Mit Adam waren wir des Hochmutes wegen gefallen, deshalb erniedrigen wir uns jetzt in Christus, um die alte Schuld durch ein entgegengesetztes, tugendhaftes Tun zu entfernen. Wir haben Gott durch unseren Hochmut erzürnt, nun gefallen wir ihm durch unsere Demut.

Freuen wir uns, rühmen wir uns im Herrn, der seinen Kampf und seinen Sieg zu dem unsrigen gemacht hat, wenn er sagt: „habt Mut: Ich habe die Welt besiegt“ (Joh 16,33) [...] Er, der Unsichtbare, wird für uns kämpfen und in uns siegen. Dann wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden (vgl. Joh 12,31), denn wenn er auch nicht aus der Welt geworfen wird, wo er überall zugegen ist, wird er doch aus dem Herzen des Menschen verjagt: Wenn nämlich der Glaube in uns eindringt, stößt er ihn hinaus, um Christus Platz einzuräumen, dessen Gegenwart die Sünde hinausbefördert [...]

Mögen die Redner ihre Wortgewalt behalten, die Philosophen ihre Weisheit, die Könige ihre Königsreiche: für uns ist Christus der Ruhm, der Reichtum und das Königsreich; für uns ist Weisheit, die Torheit des Evangeliums, für uns ist Macht, die Schwäche des Fleisches, und der Skandal des Kreuzes ist für uns Ruhm (1 Kor 1,18−23).

Brief 38, 3−4.6; PL 61, 359
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La Salette 1846



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