Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663278 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5728 am: 15. September 2017, 06:00:38 »
Gedächtnis der Schmerzen Mariens 

Die Erinnerung an die Schmerzen Mariens am heutigen Tag ist in Verbindung mit dem Fest Kreuzerhöhung zu verstehen (ebenso wie das frühere Fest der Schmerzen Mariens am Freitag vor dem Palmsonntag). Die Verehrung der „Sieben Schmerzen Mariens“ ist im Mittelalter aufgekommen. In Deutschland wurde das entsprechende Fest vereinzelt (Köln, Erfurt) im 15. Jahrhundert gefeiert. 1667 wurde das Fest dem Servitenorden gestattet; 1814 wurde es von Pius VII. allgemein eingeführt. - Die „Sieben Schmerzen Mariens“, nach den liturgischen Texten: 1. die Weissagung Simeons (Lk 2, 34-35); 2. die Flucht nach Ägypten (Mt 2, 13-15); 3. das dreitägige Suchen nach Jesus bei der Wallfahrt zum Tempel (Lk 2, 41-52); 4. der Weg nach Golgota; 5. die Kreuzigung Jesu; 6. die Abnahme Jesu vom Kreuz; 7. die Grablegung Jesu.

Sequenz
 

Christi Mutter stand mit Schmerzen / bei dem Kreuz und weint‘ von Herzen, / als ihr lieber Sohn da hing.
Durch die Seele voller Trauer, / seufzend unter Todesschauer, / jetzt das Schwert des Leidens ging.
Welch ein Schmerz der Auserkornen, / da sie sah den Eingebornen, / wie er mit dem Tode rang!
Angst und Trauer, Qual und Bangen, / alles Leid hielt sie umfangen, / das nur je ein Herz durchdrang.
Wer könnt‘ ohne Tränen sehen / Christi Mutter also stehen / in so tiefen Jammers Not?
Wer nicht mit der Mutter weinen, / seinen Schmerz mit ihrem einen, / leiden bei des Sohnes Tod?
Ach, für seiner Brüder Schulden / sah sie ihn die Marter dulden, / Geißeln, Dornen, Spott und Hohn!
Sah ihn trostlos und verlassen / an dem blut‘gen Kreuz erblassen, / ihren lieben, einz‘gen Sohn.
Gib, o Mutter, Born der Liebe, / dass ich mich mit dir betrübe, / dass ich fühl‘ die Schmerzen dein.
Dass mein Herz von Lieb‘ entbrenne, / dass ich nur noch Jesus kenne, / dass ich liebe Gott allein.
Heil‘ge Mutter, drück die Wunden, / die dein Sohn am Kreuz empfunden, / tief in meine Seele ein.
Ach, das Blut, das er vergossen, / ist für mich dahingeflossen; / lass mich teilen seine Pein.
Lass mich wahrhaft mit dir weinen, / mich mit Christi Leid vereinen, / solang mir das Leben währt.
Unterm Kreuz mit dir zu stehen, / unverwandt hinaufzusehen, / ist es, was mein Herz begehrt.
O du Jungfrau der Jungfrauen, / wollst in Liebe mich anschauen, / dass ich teile deinen Schmerz.
Dass ich Christi Tod und Leiden, / Marter, Angst und bittres Scheiden / fühle wie dein Mutterherz.
Lass mich tragen seine Peinen, / mich mit ihm am Kreuz vereinen, / trunken sein von seinem Blut.
Dass nicht zu der ew‘gen Flamme / der Gerichtstag mich verdamme, / steh, o Jungfrau, für mich gut.
Christus, um der Mutter Leiden / gib mir einst des Sieges Freuden / nach des Erdenlebens Streit.
Jesus, wann mein Leib wird sterben, / lass dann meine Seele erben / deines Himmels Seligkeit. Amen.
 
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5729 am: 15. September 2017, 06:48:23 »
Brief an die Hebräer 5,7-9.

Als Christus auf Erden lebte, hat er mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und er ist erhört und aus seiner Angst befreit worden.
Obwohl er der Sohn war, hat er durch Leiden den Gehorsam gelernt;
zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden.

Psalm 31(30),2-3a.3b-4.5-6.15-16.20.

Bei dir, Herr, suche ich Zuflucht,
lass mich nie zugrunde gehen;
in deiner Gerechtigkeit rette mich!
Wende dein Ohr mir zu,
erlöse mich bald!

Sei mir ein schützender Fels,
eine feste Burg, die mich rettet.
Denn du bist mein Fels und meine Burg;
um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten.

Du wirst mich befreien aus dem Netz, das sie mir heimlich legten;
denn du bist meine Zuflucht.
In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist;
du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.

Herr, ich vertraue dir
ich sage: «Du bist mein Gott.»
In deiner Hand liegt mein Geschick;
entreiß mich der Hand meiner Feinde und Verfolger!

Wie groß ist deine Güte, Herr,
die du bereithältst für alle, die dich fürchten und ehren;
du erweist sie allen,
die sich vor den Menschen zu dir flüchten.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 19,25-27.

In jener Zeit standen bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala.
Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn!
Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5730 am: 15. September 2017, 06:55:56 »
Warum Maria die Königin der Märtyrer ist

Am 15. September lädt uns die Liturgie der Kirche ein, der Schmerzen der Jungfrau Maria, der Mutter unseres Erlösers, zu gedenken: „Euer Schmerz, heiligste Jungfrau war der größte, den ein reines Geschöpf je ertragen musste“ (hl. Anselm)
Der „gebotene Gedenktag“ der Sieben Schmerzen Mariens, zu dem die Kirche uns in der Oktav von Mariä Geburt einlädt, hat zum Ziel, uns an das Martyrium zu erinnern es zu betrachten, das die erhabene Jungfrau Maria als Miterlöserin der Menschheit erduldet hat.
Die Maler stellen dar, wie ihr Herz von sieben Schwertern durchbohrt wird, welche die sieben Schmerzen der Mutter Gottes symbolisieren. Diese sind: 1. Die Weissagung des alten Simeon (Lk, 2, 34-35); 2. Die Flucht der Hl. Familie nach Ägypten (Mt, 2, 13-21); 3. Der Verlust Jesu während dreier Tage im Tempel (Lk, 2, 41-51); 4. Die Begegnung Marias mit Jesus auf dem Kreuzweg (Lk, 23, 27-31); 5. Maria sieht das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz (Joh, 19, 25-27); 6. Nachdem er vom Kreuz abgenommen wurde, wird ihr toter Sohn in den Schoß Mariens gelegt. 7. Maria übergibt den Leib ihres Sohnes bei der Grablegung.
 
Quelle: Notre Dame des Neiges
« Letzte Änderung: 15. September 2017, 07:08:08 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5731 am: 15. September 2017, 07:05:22 »
Hl. Katharina, Mystikerin

* 1447 in Genua in Italien
† 15. September 1510 daselbst

Caterina war eine Tochter der adligen Familie Fieschi, aus der auch die beiden Päpste Innozenz IV. und Hadrian V. stammten. Ihr Vater war Vizekönig von Neapel. Obwohl sie in ein Kloster eintreten wollte, wurde sie mit 16 Jahren mit dem Genueser Edelmann Giuliano Adorno verheiratet, dem Glaube und Religion nichts galten und der allein den Vergügungen nachjagte. Sie dagegen wandte sich immer intensiver dem Glauben zu. Im Jahr 1474 kündigte ihr eine Vision eine baldige Veränderung an. Tatsächlich verlor ihr Mann sein Vermögen und wurde fromm. Katharina wurde Krankenpflegerin im Frauenhospital Pammatone in Genua, wo sie sich rastlos aufopferte, besonders während zweier Pestepidemien. 1491 übernahm sie die Leitung des Krankenhauses. Sie kasteite sich, während der Fastenzeit ernährte sie sich nur von der hl. Kommunion. Ihre wundervollen Offenbarungen gab sie in ihren beiden Büchern "Dialoge von Seele und Körper" sowie "Abhandlung über das  Fegefeuer" wieder. Das Fegefeuer ist für sie zwar ein Ort des Leidens, aber die Seelen sind dort von Freude erfüllt, weil sie sich von Gott  geleitet wissen, deshalb verstärkt sich der Schmerz, aber auch die Freude, je näher der Zeitpunkt ihrer Erlösung heranrückt

Durch ihre mystischen Schriften wurde sie über Genua hinaus in Italien und Frankreich bekannt.

Katharina ist Patronin der Stadt Genua und seit 1944 Zweitpatronin der italienischen Krankenhäuser. 1737 wurde sie von Papst Klemens XII. heilig gesprochen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5732 am: 15. September 2017, 20:13:32 »
DIE MUTTERGOTTES MAHNT DIE DIENER GOTTES

Maria: „Aber Ich will heute sprechen zu den Christen, die alle stehen unter einem gemeinsamen Oberhaupt, dem Römischen Papst, und die unter der Leitung eines Oberhirten stehen, eines Bischofs, und unter der Leitung von Priestern. Möchten doch die Bischöfe und Priester sich umschauen in der Welt, unter der Herde Jesu Christi, wie der Glaube abnimmt, wie da die Herde zerstiebt ist, wie der Weltgeist alles hinwegschwemmt, was an ein ewiges Ziel und Ende erinnern könnte. Wo ist nun da zu helfen, wo ist da die Rettung der Seele möglich, anders möglich, als dass die Kinder der katholischen Kirche wieder zurückkehren zum heiligen Glauben, zu einem kindlichen, demütigen Glauben. Wenn das Volk Gottes abgewichen war vom rechten Weg, abhanden gekommen ist, was an Religion und an Sittlichkeit anknüpft und erinnert, sandte der Herr einen auserwählten Mann unter Sein Volk, der ihm die Strafgerichte Gottes vorhalten mußte. Und es wurde ihm geglaubt. Die Völker, obwohl sie spotteten und diejenigen steinigten, die der Herr zu ihnen schickte, die Bessergesinnten glaubten dennoch und wandten sich zur Buße, und die Strafgerichte, wenn sie auch hereinbrachen, sie wurden doch abgekürzt und das Volk Gottes ging siegreich wieder aus all dem hervor, aus den Armseligkeiten, in die es sich verwickelt hatte.“



Maria, die Braut des Heiligen Geistes, Mutter der Kirche und Braut aller gottliebenden Priester, mahnt an anderer Stelle: „Komm mit Mir, Meine Tochter! Siehe, da sind sie, die Mein Sohn erwählt zur Gründung Seiner Kirche, welche die zwölf Säule sein sollen, auf die Er das Gebäude aufrichten will. Siehe, was Er aber Mir für einen Auftrag gibt! Seht, das seid ihr alle, die ihr euch zusammen vereinigt zu einem Bund. Ihr sollt durch eure Gebete die Säulen der Kirche stützen, das da ist das Priestertum, das Haupt ist der Papst in Rom, die Säulen sind die Bischöfe, auf denen das Gebäude ruht, die Ecksteine sind die Priester, jeder einzelne Priester der ganzen Welt. Die Mauer, die das Gebäude umgibt, das da zusammengefügt ist durch den Kalk oder Mörtel, sind alle katholischen Männer, die treu zur Kirche stehen, und der Kalk seid ihr, ihr Kinder der katholischen Kirche. Zusammenhalten müßt ihr dieses Gebäude durch Beten, durch euer Gebet die Kirche unterstützen. Sühneleiden war Meine Aufgabe, sonst hätte der Schmerz und die Liebe Meines Herzens Mich verzehrt, Ich wäre von der Stunde an Meinem Sohn gefolgt, als Er die Erde verließ, aber Ich sollte, was an den Leiden Meines Sohnes noch abging, an Meinem Leibe ersetzen. Versteht ihr Mich, Meine Kinder? All die Leiden eures Berufes, all eure Trübsale, die über euch kommen, opfert sie Mir, bringt sie Mir: Ich weiß sie anzuwenden, Ich will sie alle der Kirche zuführen, Ich will ersetzen, was so vielen fehlt, die wanken und schwanken hin und her, bis daß der Abgrund sie zu verschlingen droht. Ich will diejenigen, die vom rechten Weg abgekommen, wieder herbeiführen. O seht, Mein lieber Sohn hat Mich in letzter Zeit den Priestern an die Seite gestellt, weil sie unmöglich allein die Kirche aufrechterhalten können in dieser schweren Zeit, in dieser folgenschweren Zeit, denn die Glieder dieser Kirche, die Priester, sie waren erkrankt, und darum hat das Übel so überhand genommen, und dies Übel zu entfernen, kostet großen Schweiß und Mühe.“



„Meine Kinder, der Herr zeigte dir (Barbara. Die Red.) einmal, wie Papst Leo XIII. auf einem Berge stand, von wo aus er die ganze Welt überblickte. Es war dieses in den ersten Jahren seines Pontifikates, wo Leo XIII. nicht einmal den Bischöfen der ganzen Welt bekannt war, viel weniger dem einzelnen Priester der katholischen Kirche, noch viel weniger aber einem armen, unwissenden Landmädchen, und doch zeigte dir der Herr damals schon in den ersten Jahren seines Pontifikates die Wirksamkeit dieses treuen Diener Gottes, indem Er dich in ein Licht versetzte, von wo aus Papst Leo XIII. die ganze Welt überschaute. Er stand auf einem hohen Berg und seine Blicke schauten über die Welt. Damals wurde dir schon gezeigt, in welch innigen Verkehr du mit ihm treten sollst, und wie das, was der Herr in dir wirken will, mit der Kirchengeschichte verwickelt ist. Denn Leo XIII., das sollte dir damals schon gezeigt werden, ist ein großer Verehrer Mariens. Er ist einer Meiner treuesten Diener, den je die Welt gesehen, und sein Name wird eingeschrieben werden in der Kirchengeschichte. Er wird zu einem leuchtenden Stern werden, zu einem Stern am Himmel der Kirche. Seine Heiligkeit soll gerühmt werden, solange die Welt stehen wird. Darum wurde dir weiter gezeigt, es war einmal in einem Monat Oktober, in dem ihr euch jetzt befindet, damals wußte aber die Welt noch nicht, selbst Papst Leo XIII. noch nicht, dass dieser Monat Oktober von ihm ein so geheiligter werden würde; denn es war damals der Monat Oktober noch nicht zu einem solchen Gebetsmonat erhoben, wie er es jetzt ist, und doch wurde dir damals schon gezeigt, was dieser Monat Oktober dereinst noch für eine große Bedeutung für Mich, für Leo XIII., und für die ganze heilige Kirche haben sollte. Der Herr zeigte dir damals Leo XIII. in großer Bedrängnis; du sahest ihn am Altar sein heiliges Meßopfer feiern, und er war in einer solchen Angst und Bedrängnis, dass er ganz in Schweiß gebadet dahinsank, und du bekamst den Auftrag von Mir, ihm ein Kissen zu bringen. Weißt du es noch, Meine Tochter?“ Barbara: „Meine Mutter! Ich danke Dir für diese himmlische Erinnerung. O ich hatte es ganz vergessen, ich wußte es nicht mehr, es ist schon lange her. Nein, ich habe es vergessen.“



(Barbara Weigand)
« Letzte Änderung: 15. September 2017, 20:19:54 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5733 am: 15. September 2017, 20:23:14 »
WAS SAGEN UNS DIE OFFENBARUNGEN AN BARBARA WEIGAND?

Wenn sich die guten, treuen Christen aufraffen und  überall ein eifriges frommes Streben nach dem heiligsten Altarsakrament leben, und wo das Heiligste Sakrament verehrt wird, es innigst anbeten und dem Herrn in frommer Gesinnung beistehen und Treue und Reue Ihm aufopfern und darbringen, steht es gut in der Welt. Die junge Kirche, wo schöpfte sie ihre Kraft? Nur in der heiligen Eucharistie, weil sie täglich das Heiligste Sakrament empfangen und mit seiner Kraft, gestärkt mit den Früchten und Gaben des Heiligen Geistes, dann durchs Leben gingen. So spricht der Herr immer wieder zu uns in den Schippacher Schriften. In jetziger Zeit empfangen viele täglich das Heiligste Sakrament noch in würdigster Weise und in höchster Ehrfurcht und einer tiefinneren Bereitung. Dies ist es, warum unser Herr immer noch die Hand des Himmlischen Vaters aufzuhalten weiß, damit sie nicht niederfalle auf die Menschheit und die Erde in ihr Nichts zurückfallen läßt. Und weil unsere liebe Mutter Gottes, Mutter unseres Herrn Jesus Christus, Sohn Gottes, Heiland der Welt, immerfort zum Himmlischen Vater fleht, Er möge noch zurückhalten Seinen Zorn und Abscheu von der verdorbenen Menschheit. Der Heiland läßt uns in Seinen Belehrungen in den Schippacher Schriften immer wieder wissen, dass wir dazu berufen sind, daß wir, Seine kleinen Seelen, durch unser frommes Tun und Treue zu Papst und Kirche noch erleben werden, wie sich ein Glanz verbreitet, wie die katholische Kirche als die eine wahre Kirche Seiner Stiftung aufschwingen wird und einen Glanz, einen neuen Glanz hervorbringen wird, der dann als eine wahre Leuchte auf dem Berg von allen noch zur Kirche zurückgekehrten Christen geschaut, bestaunt und bejubelt werden wird. Und der Herr sichert uns zu, Er werde Seine Kirche zu neuem Leben entfalten.

Der Herr sagt über Seine junge Kirche: „Weil dieser verborgene Schatz so verkannt ist von der Welt, ruht Mein Auge mit besonderem Wohlgefallen auf ihm. Es ist wahr, die Welt ist gottlos, sie ist aber auch auf der anderen Seite, auf der Lichtseite in glänzenden Strahl versetzt; denn das kirchliche Leben blüht allenthalben still empor, wenn auch jetzt noch der Welt verborgen, aber in allen klösterlichen Genossenschaften gibt man sich mehr Mühe. Der alte Schlendrian wird abgelegt und ein reges, eifriges Ordensleben wird überall zu Tage gefördert, und dieses geht Hand in Hand mit dem Weltleben. Die guten, treuen Christen raffen sich auf, und es ist überall ein Streben nach dem Heiligsten Sakrament, und wo das Heiligste Sakrament verehrt wird, steht es gut in der Welt. Zu neuem Leben entfaltet sich die Kirche, Ich muß sagen, die junge Kirche; denn obwohl Meine Kirche nie veraltet, war aber das Glaubensleben sehr verstaubt, sehr veraltet, es ist so in der jetzigen Zeit. Deswegen schickte Ich viele Leiden über die Kirche; Ich machte sie los von allem, was nicht ihr gehört. Arm mußte sie werden, am Bettelstab mußte sie sich ernähren eine Zeitlang, weil Ich sie demütigen wollte. Aber jetzt fängt sie an aufzublühen, sie gefällt Mir, und sie wird in kurzer Zeit, in Bälde, auf einen Höhepunkt gestellt sein, von wo aus die ganze Welt sie schauen wird, und alle Konfessionen auf der ganzen Erde werden mit Ehrfurcht auf sie schauen. Darum auf, Meine Kinder, auf zum Kampfe! Durch Kampf zum Sieg, durch Sieg zur Krone. Krönen sollt ihr Meine Kirche mit der Siegeskrone der Märtyrer, denn geistige Märtyrer sollt ihr werden: Kämpft gegen Fleisch und Blut, gegen Welt und Hölle! Auf zum Kampfe, Meine Diener, denn Ich bin nicht gekommen, den Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Nicht sollt ihr hadern und zürnen; denn diejenigen, die euch anhören, die euren Worten, eurer Predigt beiwohnen, wollen sich Mir hingeben und gehören zu den guten, eifrigen Christen. Darum sprecht ihnen Trost und Mut zu und muntert sie auf zum Kampf. Geht Hand in Hand mit dem armen Volk. Und du, du kleines Volk, schaue hinauf zu deinem Priester, deinem Pfarrer, Männer, die Ich euch gesetzt und gestellt als Leiter und Führer. Steht zu euren Bischöfen, zu eurem Papst, ein Herz und eine Seele untereinander, ein Schafstall und eine Herde.“

(Barbara Weigand)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5734 am: 15. September 2017, 20:53:39 »
Es war als sage Gott den Engeln:

„Ich will die Menschen nicht so wie euch züchtigen, weil aus ihnen eine Frau hervorgehen wird, in dessen Schoß Mein Eingeborener Fleisch annehmen soll. Er wird ihnen Meine Freundschaft wieder erweben, Meine Gerechtigkeit versöhnen und den Weg zur Seligkeit, den die Sünde verschlossen hat, wieder eröffnen.“

Er ließ die Engel erkennen, dass Er durch Vermittlung Christi und Seiner Mutter jene Gnaden und Gaben in den Menschen niederlegen wolle, die die abtrünnigen Engel durch ihre Treulosigkeit verloren hatten. Die Engel erkannten in diesem Zeichen auch viele Geheimnisse der Menschwerdung, der streitenden Kirche und ihrer Glieder, und dass sie, die Engel, berufen seien, den Menschen zu helfen, sie gegen ihre Feinde zu verteidigen und sie zur ewigen Seligkeit zu führen.

Noch ein anderes Zeichen erschien am Himmel:

Ein großer, feuerroter Drache mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und sieben Kronen auf seinen Köpfen. Sein Schweif fegte den dritten Teil der Sterne des Himmels hinweg und warf sie auf die Erde. Nach dem Luzifer gegen diese im Zeichen dargestellte Frau seine Lästerungen ausgestoßen hatte, ward er sogleich aus einem überaus schönen Engel in einen fürchterlichen, abscheulichen Drachen verwandelt, so dass er in äußerer Gestalt als ein wahrnehmbares Zeichen erschien. Wütend erhob er sieben Köpfe, nämlich die sieben Legionen oder Heerscharen seines ganzen Anhanges. Jeder einzelnen Rotte setzte er ein Haupt vor und befahl ihnen, zu sündigen und zu den sieben Hauptsünden anzureizen und zu verführen. Diese werden Hauptsünden genannt, weil sie alle übrigen in sich schließen und sie gleichsam Hauptstandarten sind, die sich gegen Gott aufrichten. Es sind Hoffart, Neid, Zorn, Unkeuschheit, Unmäßigkeit, Trägheit, Geiz. Sie werden durch die sieben Kronen versinnbildlicht, mit denen Luzifer nach seiner Verwandlung in einen Drachen gekrönt wurde. Der Allerhöchste selbst hatte sie zur Strafe für die entsetzliche Bosheit dem Luzifer und den übrigen abtrünnigen Engeln durch Seinen heiligen Zorn geschmiedet. Jeder empfing seine besondere Strafe, die zugleich ein Merkmal war, das ihre Bosheit andeutete, durch die sie die Urheber der sieben Hauptsünden geworden waren.

(Maria von Agreda)
« Letzte Änderung: 16. September 2017, 20:07:09 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5735 am: 16. September 2017, 20:08:34 »
Erster Brief des Apostels Paulus an Timotheus 1,15-17.

Das Wort ist glaubwürdig und wert, dass man es beherzigt: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um die Sünder zu retten. Von ihnen bin ich der Erste.
Aber ich habe Erbarmen gefunden, damit Christus Jesus an mir als Erstem seine ganze Langmut beweisen konnte, zum Vorbild für alle, die in Zukunft an ihn glauben, um das ewige Leben zu erlangen.
Dem König der Ewigkeit, dem unvergänglichen, unsichtbaren, einzigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Amen.

Psalm 113(112),1-2.3-4.5a.6-7.

Lobet, ihr Knechte des Herrn,
lobt den Namen des Herrn!
Der Name des Herrn sei gepriesen
von nun an bis in Ewigkeit.

Vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang
sei der Name des Herrn gelobt.
Der Herr ist erhaben über alle Völker,
seine Herrlichkeit überragt die Himmel.

Wer gleicht dem Herrn, unserm Gott,
Wer gleicht ihm, der in der Höhe thront,
der hinabschaut in die Tiefe,
der den Schwachen aus dem Staub emporhebt
und den Armen erhöht, der im Schmutz liegt?

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 6,43-49.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Es gibt keinen guten Baum, der schlechte Früchte hervorbringt, noch einen schlechten Baum, der gute Früchte hervorbringt.
Jeden Baum erkennt man an seinen Früchten: Von den Disteln pflückt man keine Feigen, und vom Dornstrauch erntet man keine Trauben.
Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil in seinem Herzen Gutes ist; und ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil in seinem Herzen Böses ist. Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund.
Was sagt ihr zu mir: Herr! Herr!, und tut nicht, was ich sage?
Ich will euch zeigen, wem ein Mensch gleicht, der zu mir kommt und meine Worte hört und danach handelt.
Er ist wie ein Mann, der ein Haus baute und dabei die Erde tief aushob und das Fundament auf einen Felsen stellte. Als nun ein Hochwasser kam und die Flutwelle gegen das Haus prallte, konnte sie es nicht erschüttern, weil es gut gebaut war.
Wer aber hört und nicht danach handelt, ist wie ein Mann, der sein Haus ohne Fundament auf die Erde baute. Die Flutwelle prallte dagegen, das Haus stürzte sofort in sich zusammen und wurde völlig zerstört.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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