Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663181 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5792 am: 26. September 2017, 06:47:40 »
Hl. Theresia Benedicta a Cruce [Edith Stein] (1891-1942), Karmelitin, Märtyrerin, Mitpatronin Europas

„Meine Mutter und meine Brüder“

Trotz der realen, organischen Einheit von Haupt und Leib steht die Kirche gleich einer selbständigen Person neben Christus. Als Sohn des ewigen Vaters lebte Christus vor aller Zeit und allem Menschendasein. Durch die Schöpfung lebte die Menschheit, ehe Christus ihre Natur annahm und in sie einging. Indem er in sie einging, hat er sein göttliches Leben in sie hineingetragen. Indem er sie durch das Erlösungswerk aufnahmefähig machte für die Gnade und sie mit der Gnade erfüllte, hat er sie aus sich neu erzeugt. Die Kirche ist die aus Christus neu erzeugte, erlöste Menschheit.

Die Urzelle dieser erlösten Menschheit ist Maria, in der sich zuerst die Reinigung und Heiligung durch Christus, das Erfülltwerden mit dem Hl. Geist vollzog. Ehe der Menschensohn aus der Jungfrau geboren wurde, erzeugte der Gottessohn eben diese Jungfrau als die Gnadenvolle und in und mit ihr die Kirche […]

Jede Seele, die durch die Taufe gereinigt und in den Gnadenstand erhoben wird, ist dadurch durch Christus erzeugt und für Christus geboren. Sie wird aber erzeugt in der Kirche und geboren durch die Kirche […] So ist die Kirche die Mutter aller Erlösten. Sie ist es aber durch die innigste Vereinigung mit Christus, indem sie als sponsa Christi [Braut Christi] an seiner Seite steht und sein Werk, die Erlösung der Menschheit, mit ihm wirkt.

Die Stellung der Frau in der Kirche (Edith Stein-Gesamtausgabe, 13,VI,1)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5793 am: 26. September 2017, 06:51:01 »
Buch Esra 6,7-8.12b.14-20.

In jenen Tagen schrieb König Darius an die Beamten des Gebietes jenseits des Stromes: Lasst die Arbeit am Gotteshaus weitergehen! Der Statthalter der Juden und ihre Ältesten mögen das Gotteshaus an seiner früheren Stelle wieder aufbauen.
Auch ordne ich an, wie ihr die Ältesten der Juden dort beim Bau jenes Gotteshauses unterstützen sollt: Aus den königlichen Einkünften, die das Gebiet jenseits des Stroms aufbringt, sollen jenen Männern pünktlich die Kosten bezahlt werden, damit sie nicht aufgehalten werden.
Ich, Darius, habe den Befehl gegeben; man befolge ihn genau.
Die Ältesten der Juden bauten weiter. Dank der Wirksamkeit Haggais, des Propheten, und Sacharjas, des Sohnes Iddos, kamen sie gut voran. Sie konnten den Bau vollenden, wie der Gott Israels es geboten und wie Kyrus und Darius sowie der Perserkönig Artaxerxes es befohlen hatten.
Das Gotteshaus war fertig am dritten Tag des Monats Adar, im sechsten Jahr der Regierung des Königs Darius.
Die Israeliten, die Priester, die Leviten und die übrigen, die heimgekehrt waren, feierten voll Freude die Einweihung dieses Gotteshauses.
Bei der Einweihung des Gotteshauses brachten sie als Opfer dar: hundert Stiere, zweihundert Widder und vierhundert Lämmer, dazu als Sündopfer für ganz Israel zwölf Ziegenböcke, entsprechend der Zahl der Stämme Israels.
Für den Gottesdienst in Jerusalem bestellten sie die Priester nach ihren Klassen und die Leviten nach ihren Abteilungen, wie es das Buch des Mose vorschreibt.
Am vierzehnten Tag des ersten Monats feierten die Heimkehrer das Pascha-Fest.
Jeder der Priester und Leviten hatte sich gereinigt, so dass sie alle rein waren. Die Leviten schlachteten das Paschalamm für alle Heimkehrer und für ihre Brüder, die Priester, und für sich selbst.

Psalm 122(121),1-3.4-5.

Ich freute mich, als man mir sagte:
„Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern.
Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem:
Jerusalem, du starke Stadt,
dicht gebaut und fest gefügt.

Dorthin ziehen die Stämme hinauf, die Stämme des Herrn,
wie es Israel geboten ist,
den Namen des Herrn zu preisen.
Denn dort stehen Throne bereit für das Gericht,
die Throne des Hauses David.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 8,19-21.

In jener Zeit kamen die Mutter Jesu und seine Brüder zu ihm; sie konnten aber wegen der vielen Leute nicht zu ihm gelangen.
Da sagte man ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und möchten dich sehen.
Er erwiderte: Meine Mutter und meine Brüder sind die, die das Wort Gottes hören und danach handeln.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5794 am: 26. September 2017, 15:42:18 »
Gürtet euch mit Liebe!

Tragt ihr doch das Kreuz Christi, wie eine Freiheitsfahne in euren Herzen und in eurer Seele?

O Seele, erkenne Seine Liebe.

Die Seele lebt auf Erden in einem schwachen Körper mit jeder Menge von Bedürfnissen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5795 am: 26. September 2017, 17:34:36 »
Der Plünderung verfällt ihr Besitz, der Verödung fallen anheim ihre Häuser. Sie bauen Häuser, doch bewohnen sie nicht, pflanzen Weinberge an, doch trinken davon keinen Wein."

Nah ist der Tag des Herrn, der große. Nahe ist er und eilt gar sehr. Horch, der Tag des Herrn, der bittere! Da schreien die Helden.

Ein Tag des Grimmes ist dieser Tag, ein Tag der Angst und Bedrängnis, ein Tag des Verwüstens und der Verwüstung, ein Tag der Finsternis und des Dunkels, ein Tag des Gewölks und der Wolken, ein Tag des Trompetengeschmetters und Kriegsgeschreis über die festen Städte und über die ragenden Zinnen.

Da will ich die Menschen schrecken, daß sie tappen wie Blinde, weil sie gesündigt gegen den Herrn. Ihr Blut wird verschüttet wie Staub, ihre Leiber wie Dünger.

Weder ihr Silber noch auch ihr Gold vermag sie zu retten am Tag des Grimmes des Herrn. In seines Eifers Feuer wird gefressen die ganze Erde, denn Vernichtung, ja, plötzlichen Untergang bereitet er allen Bewohnern der Erde.

Sie hört auf keine Warnung, keine Zucht nimmt sie an. Sie vertraut nicht dem Herrn, naht sich nicht ihrem Gott.

Ihre Fürsten sind brüllende Löwen, ihre Richter Wölfe am Abend, die bis zum Morgen nichts übrig lassen.

Ihre Propheten sind unzuverlässig, Männer des Trugs. Ihre Priester entweihen das Heilige, vergewaltigen das Gesetz.

Gerecht ist in ihrer Mitte der Herr, er tut kein Unrecht. Morgen für Morgen führt er aus sein Gericht. Es bleibt nicht aus wie das Licht des Tages. Der Frevler aber kennt keine Scham.

"Ich habe Völker vertilgt, verwüstet sind ihre Zinnen. Ich habe ihre Straßen verheert, daß niemand auf ihnen mehr wandert. Ich habe ihre Städte zerstört, daß keiner darin ist, keiner da wohnt.

Ich dachte: 'Nun wird sie mich fürchten, wird Zucht annehmen. Dann wird ihre Wohnung nicht ausgerottet, nach allem, was ich über sie bestimmt.' Doch um so eifriger waren sie nur darauf aus, verderblich zu handeln in all ihren Taten."

Das Buch Zefanja
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5796 am: 26. September 2017, 17:44:38 »
Sel. Kaspar Stanggassinger, Ordensmann, Priester

* 12. Januar 1871 auf dem Unterkälberstein in Berchtesgaden in Bayern
† 26. September 1899 in Gars am Inn in Bayern

Kaspar Stanggassinger war das zweite von 16 Kindern. 1890 begann er in Freising Theologie zu studieren, brach das Studium aber 1892 ab und trat dem damals in Deutschland verbotenen Redemptoristenorden bei. 1893 legte er in Dürrnberg bei Hallein die Profess ab, 1896 wurde er zum Priester geweiht. Er wollte Missionar werden, doch er musste als Erzieher im Internat arbeiten. Nach der Wiederzulassung des Ordens in Deutschland zog das Internat nach Gars um, Kaspar Stanggassinger wurde zum Direktor ernannt, starb aber wenige Tage später an einer Blinddarmentzündung.

Stanggassinger ging einen sanften, gewinnenden Weg der Erziehung - anders als der damals oft übliche, drohende Weg. Das Verweilen vor dem Allerheiligsten, das Reden mit Jesus wie mit einem Freund, das Gebet und ernstes Christenleben war sein Weg. Nichts Besonderes tun, sondern einfach das ernst nehmen, was zu tun ist, darin ist er Vorbild.

Seine Seligsprechung fand am 24. April 1988 statt.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5797 am: 26. September 2017, 18:59:38 »
Ich habe einen Aufruf an die Bewohner Meines geliebten Mexikos, wenn ihr in eurer Sünde verharrt, wird eure Nation weiterhin trauern!

21. September 2017, 13.10 Uhr – Dringender Aufruf von Gott Vater an Seine geliebte mexikanische Nation.

Mein Friede sei mit euch, Mein geliebtes Volk von Mexiko.

Ich Bin euer Vater Jahwe, Herr der Nationen und Ich wende Mich durch Meinen Botschafter an euch, Mein geliebtes Volk von Mexiko. Ich bitte euch, dass ihr die Worte beachtet, die in dieser Botschaft enthalten sind und sie in die Praxis umsetzt; denn fortzufahren mit der Sünde, der Bosheit, den niedrigen Instinkten, der Genehmigung das Verbrechen der Abtreibung zu vollstrecken, dem religiösen Synkretismus (Vermischung verschiedener Religionen) und den Gesetzen die Ehen zwischen Paaren des gleichen Geschlechts erlauben; mit großem Schmerz muss Ich euch sagen, dass wenn dies so weitergeht und ihr nicht von Herzen bereut, die Elemente Meiner Schöpfung eure Nation weiterhin geißeln werden bis Meine Gerechtigkeit Ordnung und Recht auf eurer Erde wieder herstellt.

Mein Volk, diese Sünden sind eine Beleidigung eures Vaters, und es sind diese wofür eure Nation heute leidet. Ich korrigiere die, die Ich liebe und ihr wisst gut, dass Ich eure Nation in Meine Handfläche eingraviert habe. Ich habe euch durch Meine Propheten eindringlich gerufen, damit ihr euch bekehrt, aber ihr habt Meine Anrufe ignoriert. Heute klagt ihr über die Verwüstung, in der sich eure Nation befindet und viele von euch beschuldigen Mich für euer Unglück. Nein, Ich bin nicht der Schuldige an eurem Schmerz, eure Sünde und die Verletzung Meiner Gebote sind der Grund eurer Tragödie.

Geliebtes Volk von Mexiko, richtet euren Weg gerade und folgt dem Beispiel der Stadt Ninive, die sich bekehrte durch die Voraussage von Jonas. Macht dasselbe, wendet euch ab von der Sünde und der Bosheit; verrichtet Gebete, haltet Fasten und Buße in eurer Nation; die Regierung soll für die Opfer und Geschädigten drei Tage Trauer anordnen. Meine ganze mexikanische Nation soll während diesen drei Tagen beten, fasten und Buße tun; und das Wichtigste, sie sollen versprechen Meine Gebote nicht mehr zu brechen; dass alle Gesetze, welche die Abtreibung erlauben und jene, die gegen die Natur sind, für immer abgeschafft werden.

Ich bin euer Vater, euer Einer und Dreieiner Gott, und nur Mir habt ihr Verehrung und Anbetung zu erweisen. Dass aller Götzendienst, Zauberei und religiöse Vermischung aus eurer Nation verbannt werde. Nur Mich dürft ihr anbeten, denn es gibt keine Götter außer Mir. Wenn ihr euch von Herzen dazu verpflichtet euch zu ändern und Meine Gebote zu erfüllen, versichere Ich euch, dass Ich den Durchgang Meiner Gerechtigkeit für eure Nation stoppen werde. Hört, Ich bin nicht zufrieden mit eurem Schmerz noch mit dem Tod des Sünders. Ich bin mehr Vater als Richter und als Vater ist es Mein Wunsch, dass ihr mit zerknirschten und demütigen Herzen zu Mir kommt. Ich bin Liebe, Verzeihung und Barmherzigkeit, aber auch der gerechte Richter. Ich arbeite nur mit Meiner Gerechtigkeit, wenn die Sünde sich im Herzen der Menschen verwurzelt hat und macht, dass Meine Gebote gebrochen werden und Meine Schöpfung gefährdet ist. Und das ist es, was zurzeit in eurer Nation geschieht.

Bekehrt euch von Herzen, Bewohner Meiner geliebten mexikanischen Nation; gebt euren Weg der Sünde auf und kommt zu Mir, der Ich euer Vater bin, mit zerknirschten und demütigen Herzen. Nur so könnt ihr den Durchgang Meiner Gerechtigkeit durch eure Nation aufhalten. Ich möchte kein Leiden sehen noch die Zerstörung eurer Nation, denn ihr wisst gut, dass Ich euch Geschöpfe liebe. Nehmt also den Aufruf an, den Ich an euch richte, denn die Bekehrung eurer Nation ist dringend nötig, damit ihr zusammen mit Kolumbien und den anderen erwählten Nationen, die sehr bald gereinigt werden, Meinen Plan der Rettung für diese letzten Zeiten durchführen könnt.

Erwacht aus eurer Lethargie, Meine erwählten Nationen; nehmt Meine Barmherzigkeit an; erfüllt Meine Aufrufe zur Bekehrung, damit es Meine Barmherzigkeit und nicht Meine Gerechtigkeit sei, die euren Weg gerade biegt. Ich habe einen Aufruf an die Bewohner Meines geliebten Mexikos, wenn ihr in eurer Sünde verharrt, wird eure Nation weiterhin trauern!

Euer Vater, Jahwe, Herr der Nationen.

Macht Meine Botschaft an allen Ecken Meiner geliebten Nation Mexiko bekannt.

(Enoch)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5798 am: 27. September 2017, 05:29:10 »
Hl. Vinzenz von Paul

Priester, Ordensgründer
* 24. April 1581 in Pouy, heute St-Vincent-de-Paul in der Gascogne in Frankreich
† 27. September 1660 in Paris in Frankreich
Vinzenz von Paul stammte aus Pouy, einem Dorf in der Gascogne (Südfrankreich), das seit 1828 St-Vincent-de-Paul heißt. Er wurde im Jahr 1600, noch nicht zwanzig Jahre alt, zum Priester geweiht. Hatte er diesen Beruf zunächst gewählt, um aus der Armut herauszukom­men, so vollzog sich in dem jungen Priester bald ein tiefer Wandel, zu dem die Begegnung mit dem Priester (und späteren Kardinal) Bérulle wesentlich beitrug. Als Hausgeistlicher des Grafen de Gondi entdeckte Vinzenz die Verlassenheit und religiöse Unwissenheit der Landbevölkerung, und er stellte auch die mangelhafte Bildung vieler Geistlicher fest. Aus kleinen Anfängen entstand 1625 die Kongregation der Lazaristen, so genannt nach dem ehemaligen Priorat St-Lazare, das der Kongregation seit 1633 als Mutterhaus dient. Die Aufgabe der Lazari­sten sah Vinzenz in der Abhaltung von Volksmissionen und in der Heranbildung eines guten Klerus; der Erfolg einer Mission kann ja nicht von Dauer sein, wenn die Arbeit nicht an Ort und Stelle weitergeführt wird. In Zusammenarbeit mit Louise de Marillac gründete Vinzenz die „Töchter der Liebe“ (Barmherzige Schwestern, Vinzentinerinnen). Immer tat Vinzenz „nur“ das Notwendige: das, was die Situation ihm als den Willen Gottes zeigte. Er hat keine Bücher geschrieben und keine Wunder gewirkt, aber er war demütig und treu, groß in seiner Einfachheit. Er starb 1660 in der Nacht zum 27. September.

Strom der Güte

„Kein Mensch ist im Guten stetiger und unbeirrbarer als der Milde und Gütige. Ewig wankend sind sie alle, die sich vom Zorn und von der unersättlichen Gier der Leidenschaften fortreißen lassen. Sie handeln schrullenhaft und unbeherrscht - wie Sturzbäche sind sie, deren Kraft und Ungestüm nur im Überborden besteht. So wie sie verfließen, trocknen sie aus. Anders die Ströme, die wie gütige Menschen sind - ohne Geräusch und voller Ruhe ziehen sie dahin, ohne je zu versiegen.“

„Ich habe Hochachtung und Liebe, um eine ganze Welt damit zu beschenken.“ (Vinzenz von Paul)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5799 am: 27. September 2017, 05:43:55 »

Hl. Dietrich

Bischof von Naumburg

† 27. September 1123 im Kloster Bosau / Posa bei Zeitz

Dietrich, möglicherweise aus dem Hause Wettin stammend, wurde 1111 Bischof von Naumburg. Zunächst Anhänger des Königs, schwenkte er im Investiturstreit 1115 auf die Seite des Papstes um. Er widmete sich besonders den Aufgaben der Verkündigung im noch weithin unerschlossenen Südteil seiner Diözese und stiftete Kirchen: 1118 in Plauen, 1122 in Zwickau, dazu in Ossig. Er gründete 1119 das Kloster Riesa und 1121 das Kloster Bosau / Posa bei Zeitz. Das Nonnenkloster St. Moritz in Naumburg wandelte er in ein Augustiner-Chorherrenstift um.

Dietrich wurde aus privaten Gründen - der Überlieferung nach beim Gebet in der Kirche - im Kloster Bosau / Posa ermordet.
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