Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663185 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5808 am: 29. September 2017, 07:08:40 »
Sie ist die Königin des ganzen geschaffenen Universums

Wenn die Engel Maria krönen, dann weil sie Königin ist, Königin des ganzen geschaffenen Universums und damit auch Königin der Engel, die sie auf ihre Art verherrlichen, wie ein Diadem. Das historische und biblische Fundament dieses marianischen Königtums ist bekannt: Maria ist die Mutter des Sohnes des Allerhöchsten (Lk 1, 32), die Mutter des Herrn selbst (Lk 1, 43) und er gab ihr gnadenhaft Anteil an seiner königlichen Sendung, die sich auf das gesamte sichtbare und unsichtbare Universum erstreckt (Joh 2, 11; 19, 27).
Es ist in diesem Zusammenhang wichtig zu sehen, dass die Mutter des Herrn nicht nur Königin ehrenhalber ist, sondern dass ihr Titel auch ihrem konkreten Tun entspricht, ihrer freien und oftmals schmerzvollen Mitwirkung am ErIösungswerk ihres Sohnes (…).
Wir können die Königin der Engel bitten, uns aufmerksamer und hellhöriger für die Anregungen der himmlischen Geister zu machen, allen voran unseres Schutzengels. So mögen wir auch öfter zu den Engeln beten, denn sie können uns helfen, ihren König und ihre Königin, die auch die unsrigen sind, mehr zu lieben und ihnen besser zu dienen.
 
Bruder Bernard-Marie, o.f.s.

Auszug aus dem Bulletin der L'Œuvre des Campagnes Nr. 205 – Jan.-Feb.-März 2003.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5809 am: 29. September 2017, 20:30:33 »
Hl. Michael, Hl. Gabriel, Hl. Rafael, Erzengel

Das biblische Wort für Engel bedeutet „Bote“: nach Hebr 1, 14 sind die Engel Geister, die im Dienst Gottes stehen und die er denen zu Hilfe schickt, die gerettet werden sollen. Im Alten Testament werden die En­gel auch als „Heilige“ oder als „Söhne Gottes“ bezeichnet. Unter ih­nen werden die Kerubim und die Serafim (Einzahl: Kerub und Seraf) besonders hervorgehoben. Einzelne werden mit Namen genannt: Mi­chael („Wer ist wie Gott?“). Gabriel („Kraft Gottes“ oder „Held Gottes“), Rafael („Gott heilt“). - Das heutige Engelfest ist ursprünglich das Wei­hefest der Kirche des hl. Michael an der Via Salaria in Rom. Mit Mi­chael zusammen werden jetzt auch Gabriel und Rafael gefeiert, die im früheren Kalender eigene Gedenktage hatten (24. März und 24. Okto­ber).

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5810 am: 30. September 2017, 08:55:35 »
Sel. Johannes von Dukla OFM

Ordensmann, Priester, Prediger

* 1414 in Dukla in Polen
† 29. September 1484 in Lemberg in Polen, heute L'viv in der Ukraine

Johannes studierte der Überlieferung nach in Krakau und lebte dann einige Jahre lang als Einsiedler in den Wäldern um Dukla, um sich auf das Leben im Kloster vorzubereiten. Um 1437 trat er - wohl in Krosno - in den Franziskanerorden ein, wurde Oberer in den Klöstern von Krosno und L'viv. 1463 schloss er sich dem strengeren Ordenszweig der Bernhardiner an, er wollte mehr in Ruhe und Zurückgezogenheit leben.

Bekannt wurde Johannes als Volksprediger und als Beichtvater, er war ein großer Verehrer der Maria. Weithin gerühmt wurde er ob seiner Heilkraft. Eine Frau, die schon 10 Jahre lang blind war, soll durch ihn ihre Sehkraft wiedererhalten haben. Zum Ende seines Lebens verlor er selbst sein Augenlicht.

Nach seinem Tod wurde Johannes schon bald verehrt, galt vor allem den Mönchen als Vorbild und wurde von den Menschen in verschiedenen Nöten angerufen, zum Beispiel im Krieg. An Johannes' Grab wurde bald nach seinem Tod ein wundersames Licht gesehen. Ein kranker Mönch mit schwerem Fieber wurde nach Johannes' Tod in desen Bett gelegt und sofort wieder gesund. Bis heute ist Johannes einer der am meisten verehrten Heiligen in Polen.

Im Jahr 1769 erschien Johannes der Maria Amelia im Traum und trug ihr auf, in dem Wald bei Dukla, wo er als Einsiedler gelebt hatte, eine Kapelle zu bauen; noch heute wird dieser Ort wegen seines heilkräftigen Wassers von Pilgern besucht. Johannes' Reliquien sind heute in Dukla.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5811 am: 30. September 2017, 09:06:40 »
Hl. Konrad von Zähringen

Kardinalbischof von Porto und San Rufino

* um 1180 in Urach in Baden-Württemberg
† 29. September 1227 in Rom

Konrad, Sohn des Grafen von Urach, wurde 1200 Zisterziensermönch und 1209 Abt des Klosters in Villers - dem heutigen Villers-la-Ville - in Brabant. 1214 wurde er Abt in Clairvaux - im heutigen Longchamp-sur-Aujon, 1217 in Cîteaux - dem heutigen St-Nicolas-lès-Cîteaux. Er war Ratgeber von Papst Honorius III., der ihn zum Kardinalbischof von Porto und S. Rufino ernannte. Hier engagierte er sich im Kampf gegen die Albigenser, warb für den Kreuzzugund um eine erneuerte Ordnung in den Klöstern und unter dem Klerus.

Legenden berichten, wie die Finger von Konrads linken Hand geleuchtet haben, damit er auch des Nachts schreiben konnte. Das ihm angetragene Papstamt habe er abgelehnt.
« Letzte Änderung: 30. September 2017, 09:08:51 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5812 am: 30. September 2017, 09:11:37 »
Hl. Basilius (um 330-379), Mönch und Bischof von Caesarea in Kappadozien, Kirchenlehrer

„Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert werden“

„Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden“ (vgl. Mt 23,12) […] Lasst es uns dem Herrn gleichtun, der vom Himmel in die tiefste Erniedrigung herabgestiegen ist und schließlich zu einer Höhe emporgehoben wurde, die seiner würdig war. Lasst uns alles ausfindig machen, was der Herr uns lehrt, um uns zur Demut zu führen.

Schon als Säugling finden wir ihn in einer Höhle; er liegt nicht in einer Wiege sondern in einer Krippe. Im bescheidenen Haus eines Handwerkers und einer armen Mutter ist er seiner Mutter und ihrem Mann gehorsam. Er ließ sich belehren und hörte auf die, derer er nicht bedurfte; er stellte Fragen, doch so, dass man ob seiner Weisheit in Staunen geriet. Er unterstellte sich Johannes, und empfing als Herr von seinem Diener die Taufe. Er hat denen, die sich gegen ihn stellten, nie Widerstand geleistet, hat seine unbesiegbare Macht nicht unter Beweis gestellt, um sich aus der Hand derer zu befreien, die ihn in Fesseln hielten. Wie ohnmächtig ließ er an sich alles geschehen, und wo er es für richtig hielt, lieferte er sich einer vergänglichen Macht aus. Vor dem Hohenpriester erschien er als Angeklagter, vor dem Statthalter unterwarf er sich dessen Urteil, und stumm ertrug er die Verleumdungen, wo er doch den Verleumdern hätte entgegen treten können. Bedeckt vom Auswurf nichtswürdiger Sklaven und Bediensteter, wurde er schließlich dem Tod ausgeliefert, einem in den Augen der Menschen schimpflichen Tod. So verlief sein Leben, von der Geburt bis zum Tod. Nach solcher Erniedrigung jedoch ließ er seine Herrlichkeit aufscheinen […] Lasst uns in seine Spuren treten, damit auch wir zur ewigen Herrlichkeit gelangen.

Predigt über die Demut, 5−6
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5813 am: 30. September 2017, 10:09:44 »

Buch Sacharja 2,5-9.14-15a.

Ich blickte hin und sah: Da war ein Mann mit einer Messschnur in der Hand.
Ich fragte: Wohin gehst du? Er antwortete mir: Ich gehe, um Jerusalem auszumessen und zu sehen, wie breit und wie lang es sein wird.
Da trat der Engel, der mit mir redete, vor und ein anderer Engel kam ihm entgegen
und sagte zu ihm: Lauf und sag dem jungen Mann dort: Jerusalem wird eine offene Stadt sein wegen der vielen Menschen und Tiere, die darin wohnen.
Ich selbst - Spruch des Herrn - werde für die Stadt ringsum eine Mauer von Feuer sein und in ihrem Innern ihr Ruhm und ihre Ehre.
Juble und freue dich, Tochter Zion; denn siehe, ich komme und wohne in deiner Mitte - Spruch des Herrn.
An jenem Tag werden sich viele Völker dem Herrn anschließen und sie werden mein Volk sein und ich werde in deiner Mitte wohnen.

Buch Jeremia 31,10.11-12ab.13.

Hört, ihr Völker, das Wort des Herrn,
verkündet es auf den fernsten Inseln und sagt:
Er, der Israel zerstreut hat, wird es auch sammeln
und hüten wie ein Hirt seine Herde.

Denn der Herr wird Jakob erlösen
und ihn befreien aus der Hand des Stärkeren.
Sie kommen und jubeln auf Zions Höhe,
sie strahlen vor Freude über die Gaben des Herrn.

Dann freut sich das Mädchen beim Reigentanz,
Jung und Alt sind fröhlich.
Ich verwandle ihre Trauer in Jubel,
tröste und erfreue sie nach ihrem Kummer.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 9,43b-45.

In jener Zeit staunten alle Leute über das, was Jesus tat; er aber sagte zu seinen Jüngern:
Merkt euch genau, was ich jetzt sage: Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert werden.
Doch die Jünger verstanden den Sinn seiner Worte nicht; er blieb ihnen verborgen, so dass sie ihn nicht begriffen. Aber sie scheuten sich, Jesus zu fragen, was er damit sagen wollte.
« Letzte Änderung: 30. September 2017, 10:10:23 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5814 am: 30. September 2017, 12:57:53 »
Dunkelheit hat das ganze Vaterland Deutschland ergriffen.

Ein teuflischer Glaube, der einkehrt in Deutschland und er wurde hineingelassen.

Welche Freunde Jesus hat, einen Menschen, der verlorengegangen ist, zu suchen, zeigen die Gleichnisse vom Schatz im Acker; von der kostbaren Perle und vom verloreren Schaf.
(Vgl. Lk 15,1 -10)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5815 am: 30. September 2017, 19:02:24 »
Hl. Hieronymus, Priester, Bibelübersetzer, Kirchenlehrer

* um 345 in Stridon, dem heutigen Štrigova in Kroatien
† 30. September 420 in Betlehem in Palästina

Hieronymus, der gelehrteste der lateinischen Kirchenväter, wurde um 345 in Stridon (Dalmatien) geboren. Seine wohlhabenden christlichen Eltern schickten ihn 354 nach Rom zum Studium der Grammatik, Rhetorik und Philosophie. Nach einem Aufenthalt in Trier und Aquileja begab sich Hieronymus um 373 auf dem Landweg nach dem Orient. In Antiochien musste er die Reise abbrechen, weil er krank wurde. Er lebte dann zwei Jahre bei den Mönchen in der Nähe von Aleppo. Damals begann er außer Griechisch auch Hebräisch zu lernen. Um 379 ließ er sich in Antiochien zum Priester weihen. Einer Einladung des Papstes folgend reiste er 380 über Konstantinopel, wo er Gregor von Nazianz kennen lernte, nach Rom zu einer Synode. In Rom wurde er Sekretär des Papstes Damasus und Mittelpunkt eines Kreises von frommen Damen, zu denen die hl. Marcella und die hl. Paula gehörten. 385 verließ er Rom, nachdem er sich durch seine harte Kritik am wenig asketischen Leben von Priestern den Unwillen des dortigen Klerus zugezogen hatte. Er ließ sich jetzt in Betlehem nieder, wo er ein Männerkloster und drei Frauenklöster leitete, an seiner Bibelübersetzung arbeitete, zahlreiche Schriftkommentare schrieb und mit den Theologen seiner Zeit in Briefverkehr stand. Hieronymus war ein Mann mit einem heftigen Charakter, einem unersätt­lichen Wissensdrang und einer großen Liebe zu Christus und zur Kirche. Sein wichtigstes Werk ist die lateinische Bibelübersetzung (Vulgata). Seine Schriftkommentare sind theologisch nicht so bedeutend. Seine Briefe und Streitschriften sind wichtige Dokumente der Zeitgeschichte. Hieronymus starb am 30. September 420.

„Christus

ist Gottes Kraft und Gottes Weisheit, und wer die Heilige Schrift nicht kennt, der kennt weder Gottes Kraft noch seine Weisheit: die Schrift nicht kennen heißt Christus nicht kennen.“ (Hieronymus, Prolog zum Jesaja-Kommentar)

„Denen, die lieben, ist nichts schwer; keine Mühe ist zu hart für den, den die Sehnsucht erfüllt.“ (Hieronymus, Brief 22)
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