Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662338 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6112 am: 09. Dezember 2017, 09:39:20 »
Wo die Mutter ist, wird der Sinn für die Einheit immer siegen

Maria feiern, ist in erster Linie der Mutter gedenken, gedenken, dass wir kein verwaistes Volk sind und niemals sein werden!“ betonte Papst Franziskus bei der Messe für die Völker Lateinamerikas am Fest Unserer Lieben Frau von Guadalupe (Mexiko) im Petersdom (Rom), am 12. Dezember 2016. Der Heilige Vater lud uns ein, „vom starken und hilfsbereiten Glauben zu lernen, der unsere Mutter kennzeichnet“, und sich von ihr anschauen zu lassen.
Papst Franziskus betrachtete dann den Blick Marias (eine Anspielung auf die Tatsache, dass das Bild des hl. Juan Diego, des Sehers der Muttergottes von Guadalupe, und der Menschen, die ihn umstanden, sich in den Augen der Jungfrau von Guadalupe widerspiegelt): „Haben wir keine Angst hinauszugehen, um die anderen mit dem gleichen Blick anzuschauen. Ein Blick, der uns zu Brüdern macht. Wir tun es, weil wir wie Juan Diego wissen, dass hier unsere Mutter ist, wir wissen, dass wir in ihrem Schatten und unter ihrem Schutz sind, dass sie die Quelle unserer Freude ist, dass wir in ihren Armen sind.
Wir haben eine Mutter! Und da, wo die Mutter ist, ist immer ein Stück Zuhause, ein Geschmack von Zuhause. Wo die Mutter ist, mögen die Brüder sich streiten, aber der Sinn für die Einheit wird immer siegen.“
Auszug aus der Predigt von Papst Franziskus zum Fest Unserer Lieben Frau von Guadalupe, am 12. Dezember 2016

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6113 am: 10. Dezember 2017, 04:46:23 »
Hl. Bruno, Abt in Rommersdorf

† 10. Dezember 1236

Bruno (oder Brun) entstammte dem Adel der Herren von Braunsberg, er wurde 1214 Abt im Prämonstratenserkloster Rommersdorf, heute im Stadtteil Heimbach-Weis in Neuwied. Unter ihm nahm das Kloster einen bedeutenden Aufschwung. Bruno wurde 1213 von Papst Innozenz III. und noch einmal 1220 von Papst Honorius III. als Kreuzzugsprediger nach Trier gerufen. Unter seiner Leitung wurde das Kloster erweitert, auch errichtete er ein Krankenhaus. Papst Gregor IX. beauftragte ihn, für ihn einen Bericht der Wunder der hl. Elisabeth von Thüringen (19.11.) abzufassen, da er mit Ludwig IV. von Thüringen und seiner Frau Elisabeth freundschaftlich verbunden war.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6114 am: 10. Dezember 2017, 05:10:42 »
Hl. Gregor III., Papst

* in Syrien (?)
† 28. (?) November 741 in Rom

Gregor war syrischer Herkunft und Priester in Rom. Er wurde 731 zum Papst gewählt. In seiner Amtszeit spitzte sich der Streit um die Bilderverehrung, die schon Gregors Vorgänger Gregor II. unterstützt hatte, zu. Der oströmische Kaiser Leo III. verbot 726 die Bilderverehrung und gebot die Entfernung aller Ikonen aus den Kirchen. Gleich zu Beginn seines Pontifikats schickte Gregor dem byzantinischen Kaiser die Aufforderung, die Ikonenverehrung zuzulassen; Leon ließ den Boten ins Gefängnis werfen, Gregor drohte mit der Exkommunizierung; Leon schickte daraufhin eine Kriegsflotte, die aber wegen eines Sturmes unterging, dann besetzte er Sizilien, Illyrien und Griechenland und unterstellte diese Gebiete dem Patriarchen von Konstantinopel.

Gregor, der von Bonifatius` Misssionserfolgen in Deutschland beeindruckt war - sein Vorgänger Gregor II. hatte ihn als Glaubensboten nach Deutschland gesandt - überreichte diesem 732 das Pallium (das bedeutet Erhebung zum Erzbischof) und 735 ebenso Ekbert von York. Er intensivierte so die Kontakte zu England.

Gregor war Papst in einer schwierigen Zeit. Auf der einen Seite bestanden die Auseinandersetzungen mit Konstantinopel, auf der anderen Seiten forderten das aufstrebende Frankenreich, dem es noch an Missionierung und kirchlicher Strukturierung fehlte, Aufmerksamkeit.
« Letzte Änderung: 10. Dezember 2017, 05:11:19 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6115 am: 10. Dezember 2017, 05:14:50 »
Ab 2020 ist England wieder „Mitgift Mariens“

Im Jahr 2020 wird England von neuem als „Mitgift Mariens“ („Dowry of Mary“) der Gottesmutter geweiht. Diesen Titel hatte Maria seit dem 11. Jahrhundert inne, aber mit der Reformation und der Entstehung der anglikanischen Kirche ging er verloren.
Das verkündete der Rektor des Heiligtums Unserer Lieben Frau von Walsingham, Msgr. John Armitage. Er führte aus, dass die Feier zu diesem Anlass am Fest Mariä  Verkündigung stattfinden werde. Mit der geistlichen Vorbereitung wurde bereits begonnen: eine erste Novene wurde vom Rektor des Heiligtums gestartet, die am 24. September 2017 endete, dem Tag der Erneuerung der Weihe Englands an die Jungfrau Maria vor 67Jahren (1950).
Im 11. Jahrhundert war in England die Marienverehrung sehr weit verbreitet, wahrscheinlich viel weiter als in anderen Teilen Westeuropas. Das Heiligtum von Walsingham ist eines – das am Letzten entstandene – von zehn Heiligtümern der Muttergottes auf englischem Boden.
Laut der Überlieferung erschien die Jungfrau Maria 1061 einer adligen Angelsächsin und bat sie, eine Kopie ihres Hauses von Nazareth zu errichten (1). Das Heilige Haus wurde also erbaut und die Gläubigen strömten herbei. Während des gesamten Mittelalters blieb Walsingham einer der größten Wallfahrtsorte in Nordeuropa.
Dann kam die protestantische Reformation und das Heiligtum wurde 1538 zerstört. Es brauchte 400 Jahre, bis es sich wieder aus der Asche erhob.
__________________
(1)   Das Haus der Gottesmutter von Nazareth wurde von den Engeln am 10. Dezember 1294 nach Loreto übertragen, weil die heiligen Stätten nach der vernichtenden Niederlage der Kreuzzüge im Heiligen Land zerstört wurden.
Aleteia
« Letzte Änderung: 10. Dezember 2017, 05:16:07 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6116 am: 10. Dezember 2017, 05:21:35 »
Buch Jesaja 40,1-5.9-11.

Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott.
Redet Jerusalem zu Herzen und verkündet der Stadt, dass ihr Frondienst zu Ende geht, dass ihre Schuld beglichen ist; denn sie hat die volle Strafe erlitten von der Hand des Herrn für all ihre Sünden.
Eine Stimme ruft: Bahnt für den Herrn einen Weg durch die Wüste! Baut in der Steppe eine ebene Straße für unseren Gott!
Jedes Tal soll sich heben, jeder Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden, und was hüglig ist, werde eben.
Dann offenbart sich die Herrlichkeit des Herrn, alle Sterblichen werden sie sehen. Ja, der Mund des Herrn hat gesprochen.
Steig auf einen hohen Berg, Zion, du Botin der Freude! Erheb deine Stimme mit Macht, Jerusalem, du Botin der Freude! Erheb deine Stimme, fürchte dich nicht! Sag den Städten in Juda: Seht, da ist euer Gott.
Seht, Gott der Herr, kommt mit Macht, er herrscht mit starkem Arm. Seht, er bringt seinen Siegespreis mit: Alle, die er gewonnen hat, gehen vor ihm her.
Wie ein Hirt führt er seine Herde zur Weide, er sammelt sie mit starker Hand. Die Lämmer trägt er auf dem Arm, die Mutterschafe führt er behutsam.

Psalm 85(84),9-10.11-12.13-14.

Ich will hören, was Gott redet:
Frieden verkündet der Herr seinem Volk
und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen.
Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten.
Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land.

Es begegnen einander Huld und Treue;
Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
Treue sprosst aus der Erde hervor;
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.

Auch spendet der Herr dann Segen,
und unser Land gibt seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor ihm her,
und Heil folgt der Spur seiner Schritte.

Zweiter Brief des Apostels Petrus 3,8-14.

Das eine, liebe Brüder, dürft ihr nicht übersehen: dass beim Herrn ein Tag wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag sind.
Der Herr zögert nicht mit der Erfüllung der Verheißung, wie einige meinen, die von Verzögerung reden; er ist nur geduldig mit euch, weil er nicht will, dass jemand zugrunde geht, sondern dass alle sich bekehren.
Der Tag des Herrn wird aber kommen wie ein Dieb. Dann wird der Himmel prasselnd vergehen, die Elemente werden verbrannt und aufgelöst, die Erde und alles, was auf ihr ist, werden nicht mehr gefunden.
Wenn sich das alles in dieser Weise auflöst: wie heilig und fromm müsst ihr dann leben,
den Tag Gottes erwarten und seine Ankunft beschleunigen! An jenem Tag wird sich der Himmel im Feuer auflösen, und die Elemente werden im Brand zerschmelzen.
Dann erwarten wir, seiner Verheißung gemäß, einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen die Gerechtigkeit wohnt.
Weil ihr das erwartet, liebe Brüder, bemüht euch darum, von ihm ohne Makel und Fehler und in Frieden angetroffen zu werden.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 1,1-8.

Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes:
Es begann, wie es bei dem Propheten Jesaja steht: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg für dich bahnen.
Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!
So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündigte Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden.
Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.
Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften, und er lebte von Heuschrecken und wildem Honig.
Er verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um ihm die Schuhe aufzuschnüren.
Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6117 am: 10. Dezember 2017, 05:31:17 »
Hl. Franz von Sales (1567-1622), Bischof von Genf und Kirchenlehrer

„Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!“

Als das Volk Israel von den Heiden in die Knechtschaft geführt und gefangen unter die Perser und Meder geschickt wurde, entschied sich der wohlgesonnene König Kyrus, sie nach einer langen Gefangenschaft aus dieser Knechtschaft auszulösen und in das gelobte Land zurückzuführen. Mit göttlicher Poesie stimmte der Prophet Jesaja diese schönen Worte an: „Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. Redet Jerusalem zu Herzen […], dass ihr Frondienst zu Ende geht, dass ihre Schuld beglichen ist [...].“ Und deshalb sagte dieser große Prophet dem Volk Israel, es soll „einen Weg durch die Wüste bahnen und eine ebene Straße bauen“ (vgl. Jes 40,1ff.).

Warum jedoch sagt Gott, dass er dem Volk Israel seine Schuld vergeben wird, da es auf dem Höhepunkt seiner Schlechtigkeit angekommen ist? Die alten Väter lehren, dass diese Worte so verstanden werden können, wie wenn Gott sagte: „Wenn sie am meisten bedrängt werden und das Joch ihrer Schuld in dieser Gefangenschaft und dieser Knechtschaft lebhaft spüren, und nachdem ich sie für ihre Bosheit gestraft habe […], habe ich auf sie geblickt und hatte Mitleid mit ihnen. Angekommen am tiefsten Punkt ihres Leids, habe ich mich begnügt mit dem, was sie gelitten haben; und deshalb wird ihre Schuld von nun an vergeben sein […] Wenn sie auf dem Höhepunkt ihrer […] Undankbarkeit angelangt sind, wenn sie keine Erinnerung mehr an Gott und seine Güte zu haben scheinen, dann wird ihnen ihre Schuld vergeben“ […] Als die Göttliche Vorsehung den Menschen ihre Güte zeigen wollte, war das eine wunderbare Sache, denn Gott wollte, dass kein Beweggrund ihn dazu anstoßen sollte. Von nichts anderem gedrängt als von seiner Güte allein, hat er sich ihnen auf eine Art und Weise mitgeteilt, die ganz und gar wunderbar ist.

Als er in diese Welt kam, war das die Zeit, da die Menschen auf dem Höhepunkt ihrer Bosheit angelangt waren; als das Gesetz in den Händen von Hannas und Kajaphas lag […], als Herodes herrschte und Pontius Pilatus in Judäa an der Macht war, zu dieser Zeit also ist Gott in die Welt gekommen, um uns loszukaufen und uns zu befreien von der Herrschaft der Sünde und aus der Knechtschaft unseres Feindes.

Predigt für den 4. Adventssonntag
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6118 am: 10. Dezember 2017, 17:10:11 »
Hl. Eulalia von Mérida, Märtyrin

* 292 in Mérida in Spanien
† 10. Dezember 304 (?) daselbst

Eulalia, Tochter einer wohlhabenden christlichen Familie, verließ im Alter von zwölf Jahren heimlich das elterliche Landgut, um vor dem Statthalter von Mérida gegen die Verfolgung ihrer Glaubensgenossen zu protestieren. Sie riss ein Götzenbild von der Wand und wurde daraufhin festgenommen. Der Statthalter ließ ihr die Kleider vom Leib reißen, sie geißeln und foltern, schließlich lebendigen Leibes - der Überlieferung nach in einem Backofen - verbrennen. Spätere Legenden berichten, wie ihre befreite Seele als weiße Taube gen Himmel flog.

Eulalia ist bis heute die am meisten verehrte Märtyrin Spaniens. Der Ofen der Eulalia wird bis heute in Mérida gezeigt. Die nach ihr benannte Kirche in Mérida bezeugt mit einer Inschrift, dass ihr Vorgängerbau, von dem Reste noch in der Kirche erhalten sind, ursprünglich ein dem römischen Gott Mars geweihter Tempel war.
« Letzte Änderung: 10. Dezember 2017, 17:12:35 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6119 am: 10. Dezember 2017, 23:45:00 »
Botschaft von der Heiligen Jungfrau Maria an ihre geliebte Tochter Maria des Lichts.

1. Dezember 2017

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, Mein mütterlicher Segen begleitet euch als unlöschbares Siegel Meiner Mutterschaft derjenigen, die sie annehmen. Die Heilige Dreifaltigkeit hat Mir den Titel 'Unsere Frau der letzten Zeiten' verliehen.

Ausnahmslos alle Menschen sind Meine Kinder. Ihnen reiche Ich Meine Liebe, Meine Führung, Meine Fürsprache, Meine Hände, um sie auf den sicheren Weg ins Ewige Leben zu geleiten.

Geliebte Kinder, da viele sich von Meinem Sohne, vom Willen Gottes und von Meiner Mutterschaft abwenden, sollen euch diese Rufe zum Nachdenken bewegen und dafür sorgen, dass nicht mehr Seelen verloren gehen.

Diese Generation hat erreicht, dass der Menschheit vom Himmel her und durch die Barmherzigkeit Gottes die Ereignisse offensichtlich verkündet werden, die auf den Moment der Prüfung hindeuten, welche sich bereits vollzieht. Dies ist keine Generation von niedriger Intelligenz, sondern eine Generation, die sich gegen Meinen Sohn und alles, was von Gott stammt, aufgelehnt hat, wodurch Gott in Vergessenheit geriet und sie den Täuschungen des Antichristen zum Opfer gefallen ist.

Ein jeder steht vor einer Waage, und in diesem Augenblick lasten Unglaube, Missachtung, Auflehnung, Unmoral, Respektlosigkeit, Mangel an Wohltätigkeit und Nächstenliebe auf ihr. Der Mensch legt seinen eigenen Hochmut, seine Ichbezogenheit, Überheblichkeit und Habgier, seinen Unglauben, seine Unkenntnis der Gesetze Gottes und seine Zuneigung zu allem, was das Böse ihm bietet, in die Waagschale.

Diese Generation hat das große Vermächtnis der Erlösung empfangen. Aus eben diesem Grund weiß sie es nicht wertzuschätzen und interpretiert es falsch. Während sie sich in Sicherheit wägt, klammerte sie sich an das Böse und hat Dinge erfunden, deren Einsatz ihr den größten Schaden zufügen würde, den man je gesehen oder gespürt hat.

Infolge der Fiktion von Videospielen und Kinofilmen, mit der ein Großteil dieser Generation aufgewachsen ist, mangelt es ihr an Realitäts- und Risikowahrnehmung. Daher wurde sie mittels der Fiktion eingefangen, damit der Teufel sein Ziel erreichen kann: Denn diese Generation glaubt, das Leben sei ein Spiel und sie werde im Augenblick, in dem sie es wünscht, die Fähigkeit haben, noch einmal von vorne anzufangen.

Die Unbewusstheit eines Menschen, dessen Bewusstsein durch den missbräuchlich angewandten freien Willen außer Kraft gesetzt wurde, ist die traurige Realität des heutigen Menschen, der inmitten der realen Welt in Unwirklichkeit lebt. Demnach erkennt er die realen Ereignisse nicht, die den Menschen zu einem endgültigen Wandel seines Tuns und Handelns drängen. Doch Meine Kinder gehorchen nicht. Daher nutzt der Böse die Schwäche des Menschen aus, um ihn zu täuschen und ihn glauben zu machen, dass alles gut sei.

Dies sind Zeiten der Verwirrung für Meine Kinder. Das Steuer wird herumgerissen und inmitten der aufbrausenden Wogen des Meeres der Weltlichkeit, finden sie keinen Halt, um die richtige Entscheidung zu treffen. Wer sich als Feind des Willens Gottes betrachtet, wird große und verheerende Frevel gegen die Gotteshäuser verüben. Liturgische Gefäße werden als Objekte verkauft, so als handelte es sich um wertlose Gegenstände, und Gotteshäuser werden in Orte von profanen Aufführungen umgewandelt.

Der Götzendienst des Menschen für den Menschen nimmt zu und Mein Sohn wird immer weiter in die Einsamkeit verbannt. Dem Volke Meines Sohnes mangelt es an Wahrheit, an Informationen und an Wissen. Aus diesem Grund haben die Feinde des Glaubens ihren teuflischen Plan nach und nach umgesetzt, bis zu diesem Augenblick, in dem der Mensch im Zuge der Toleranz gegenüber dem Bösen versklavt wurde, um schließlich dem Betrüger zu dienen.

Die Zeit des Schwankens ist gekommen. Meine Kinder unterscheiden nicht zwischen dem Willen Gottes und dem, was der imposante Mensch hervorgebracht hat. Daher lade ich euch ein, Meinen Rufen zu folgen. Ich rufe euch auf, die Heilige Schrift kennenzulernen, um nicht die Modernismen anzunehmen, die die Menschheit ins Verderben führen werden. Ihr handelt passiv gegenüber alledem, was euch auf den schlechten Weg führt. Ihr seid wie Schafe, die auf den Abgrund zulaufen.

Ihr, die ihr euch selbst als treu bezeichnet, sollt von Meinem Sohn Zeugnis geben. Ermuntert eure Brüder und Schwestern, fest an der Seite Meines Sohnes zu stehen.

Ihr seht, wie in jedem Augenblick große Veränderungen auf der ganzen Welt stattfinden. Der Kommunismus selbst schreitet langsam, doch mit festem Schritt voran. Er sorgt vor den Augen der Menschheit für Unterdrückung. Meine Kinder verhungern unter der Macht des Kommunismus. Sie sterben, da es ihnen nicht gestattet ist, frei zu reden. Doch was tut der Rest der Menschheit für seine Brüder und Schwestern?

Diejenigen, die die Offenbarungen des Himmels in diesen Zeiten verkünden, werden verfolgt, um euch alles vorzuenthalten, was Wir euch verkünden und um die Glaubwürdigkeit der Verkündigung des Göttlichen Wortes oder des Wortes dieser Mutter zu zerstören. In diesen Zeiten der Verwirrung ist die Zeit für den Bösen gekommen, der den Menschen das Gegenteil des Guten tun lässt, der sich darin gefällt. Meine armen Kinder, was seid ihr doch geistlich blind!

Der geistlich Blinde verharrt in diesem Moment in seiner Blindheit, um die Rufe aus dem Hause des Vaters nicht glauben zu müssen und ablehnen zu können und seinen falschen Göttern zugetan ist.

In der Geschichte der Menschheit gab es die Sünde, doch nie zuvor war sie so groß wie heute. Es gab auch schon früher Gotteslästerungen, doch nicht in dem Ausmaß wie heute. Der Mensch hatte sich auch früher schon von Gott abgewandt, doch nicht so wie er es jetzt tut. Die bösen Taten und Werke des Menschen sind über das hinaus gegangen, was er sich hätte vorstellen können und in diesem Moment möchte er sich nicht darüber Rechenschaft geben, dass er nicht in die Vergangenheit zurückkehren kann, weil er sich an das Böse gewöhnt hat und sich daher nicht bekehren will.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, betet, Kinder, betet für Frankreich. Das Land wird dem Terror zum Opfer fallen.

Betet, Kinder, betet für Mittelamerika, denn es wird erschüttert werden und Kolumbien wird infolge seines fehlenden Gehorsams gegenüber den Rufen Meines Sohnes Hunger leiden. Die Guerilla unterzeichnet nicht die Wahrheit, sondern stellt Bedingungen. Dieses Land wird Sühne leisten müssen.

Betet, Kinder, betet für die Vereinigten Staaten. Der Mensch rebelliert gegen alles und möchte sich nichts auferlegen lassen. Betet, das Land der Freiheit wird erschüttert und das Symbol der Freiheit von feindlichen Mächten attackiert werden.

Mein Sohn ist Liebe und daher gewährt er dem Menschen die Möglichkeit, sich zu läutern. Die Menschheit erblasst angesichts der zahllosen Verluste in allen Bereichen, aber trotzdem wird der Mensch ungehorsam bleiben und noch mehr leiden. Infolge menschlichen Hochmuts wird er dem Leiden Namen und Ausreden geben, um nicht hinzunehmen, dass er Böses tut.

Die Wogen des Meeres geißeln die Menschheit ohne Unterlass. Der Mensch wird an einem sonnigen Tage vom Wasser überrascht werden. Es werden Parasiten kommen, die die Nahrung des Menschen in einem Augenblick verderben werden. So werden Hungersnöte und Dürreperioden zu besorgniserregenden Problemen für große Nationen werden.

Diese Menschheit wird das Unerwünschte sehen. Sie wird geläutert werden, um sich auf die Zweite Wiederkunft Christi vorzubereiten, bei der der Friede allerorten regieren und der Mensch dem Willen Gottes folgen und nicht länger von der Heiligen Dreifaltigkeit oder dieser Mutter getrennt sein wird, da er eins mit seinem Vater im Himmel sein wird.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, der Friedensengel kommt, um zu euch zu sprechen, zu den "... Menschen guten Willens" (Lk 2,14) und zu denen, die nicht geglaubt haben, damit sie sich angesichts des Wortes der Wahrheit bekehren werden. Meine Kinder werden dafür dankbar sein, dass sie sich von den rechten Lehren Meines Sohnes nicht abgewandt haben und Gott treu ergeben waren.

Schaut Mich an Kinder, Ich wache über euch, damit nicht mehr Seelen verloren gehen! Schaut Mich an Kinder, wandelt nicht länger in Finsternis, wo ihr die rechten und erquickenden Gaben Meines Sohnes nicht sehen könnt! Dient nicht dem Bösen. Seid Geschöpfe des Guten, der Liebe Gottes und Besitzer dessen, woran es der Welt mangelt: Weisheit und Urteilsvermögen.

Kinder Meines Herzens, Ich segne euch mit Meiner Liebe. Ich segne euch mit Meiner Mutterschaft. Ich segne euch und liebe euch. Mutter Maria.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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La Salette 1846



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