Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662264 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6152 am: 17. Dezember 2017, 20:02:30 »
Wacht auf Bewohner Meines geliebten Kolumbiens, zündet eure Lampen an mit dem Gebet, dem Fasten und der Buße, denn die Tage eurer Reinigung sind bereits angeordnet!

14. Dezember 2017, 16.10 Uhr – Dringender Aufruf des Heiligsten Herzens Jesu an Kolumbien.

Mein Friede sei mit euch, Mein geliebtes Volk von Kolumbien.

Große Prüfungen kommen zu Meinem geliebten Kolumbien; dieses Land, das Ich auswählte, ist auf dem Punkt in die Reinigung einzutreten. Deine Kinder wollten nicht auf Meine Rufe zur Bekehrung hören; die Sünde und die Bosheit haben sich intensiviert, wie die Ungerechtigkeit und Korruption jener, die dich regieren, dich unterdrückt halten. Zu dir kommt der Tag des Beschneidens, Mein geliebtes Kolumbien, Ich werde das Unkraut und das schlechte Gras aus deiner Erde reißen, damit nur die gute Ernte in dir bleibt.

Ich werde dich bewegen, Mein Kolumbien, von Osten nach Westen und von Norden nach Süden; du wirst taumeln als wärest du betrunken; Ich werde dich total bewegen und dein Schütteln wird erst aufhören, wenn nichts mehr in dir ist, keine Spur des Bösen, der Ungerechtigkeit und der Sünde. Ich werde dich dem Ofen der Trübsal übergeben, denn Ich benötige dich gereinigt und bereit, damit du Meine Vorhaben ausführen kannst.

In jeder einzelnen deiner Städte werde Ich die Wurzeln des Unkrauts ausreißen; der Durchgang Meiner Gerechtigkeit wird in Meinen drei auserwählten Städten viel stärker sein. Welche Traurigkeit, dass Ich mit Meiner Gerechtigkeit zu dir kommen muss, um Ordnung und Recht wiederherzustellen! Bereite dich vor, Meine Geliebte, denn Ich habe Mein Urteil bereits angeordnet; mehr als Ninive, tue Buße und komme zu Mir zurück, dann werde Ich davon absehen dir Meine Strafe zu senden. Auf was wartet ihr Bewohner Meines geliebten Kolumbiens, um zu Mir zurückzukommen? Zerreißt eure Herzen und nehmt eure Umkehr mit Verantwortung in Angriff! Ich habe keinen Gefallen an eurem Leiden, denn ihr wisst gut, dass Ich euch liebe. Ich wünsche ernsthafte Umkehr, geboren aus zerknirschten und demütigen Herzen. Zieht euch zurück im Gebet, Fasten und Buße und trennt euch von der Bosheit, der Ungerechtigkeit und der Sünde. Es ist Mein letzter Aufruf, bevor Ich euch Meine Züchtigung sende.

Bedenkt, Bewohner Meines geliebten Kolumbiens, Ich benötige eure Änderung dringend! Ich möchte nicht mit Meiner Gerechtigkeit handeln, denn ihr wisst gut, dass ihr ihr nicht widerstehen könnt; hört auf Meinen Aufruf und vervielfacht nicht die Anzahl eurer abscheulichen Aktionen. Machthaber Meiner geliebten Nation, handelt mit Gerechtigkeit und unterdrückt Mein Volk nicht weiter; denn sein Schrei ist zu Mir gekommen. Ich möchte keine weiteren Ungerechtigkeiten von eurer Seite: Ich erwarte von den Machthabern und Bewohnern Meiner geliebten Nation, euren Wandel; denn schon habe Ich für eure Nation die Tage eurer Reinigung angeordnet. Denkt daran, dass Mein Wort wahr ist und nicht zu Mir zurückkehrt, ohne die Früchte gebracht zu haben, die Ich erwarte.

Ich benötige ein von Herzen konvertiertes Kolumbien, sonst kommen die Tage seiner Züchtigung. Andernfalls sende Ich es durch den Ofen der Züchtigung, denn Ich benötige es bereit und vorbereitet, damit es das Licht für die Nationen sein kann. Wacht auf, Bewohner Meines geliebten Kolumbiens, zündet eure Lampen an mit dem Gebet, dem Fasten und der Buße, denn die Tage eurer Reinigung sind bereits angeordnet!

Euer Geliebter, das Heilige Herz Jesu.

Macht Meine Botschaft an allen Ecken Meiner geliebten Nation bekannt.

(Enoch)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6153 am: 18. Dezember 2017, 05:39:19 »
Buch Jeremia 23,5-8.

Seht, es kommen Tage - Spruch des Herrn -, da werde ich für David einen gerechten Spross erwecken. Er wird als König herrschen und weise handeln, für Recht und Gerechtigkeit wird er sorgen im Land.
In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der Herr ist unsere Gerechtigkeit.
Darum seht, es werden Tage kommen - Spruch des Herrn -, da sagt man nicht mehr: So wahr der Herr lebt, der die Söhne Israels aus Ägypten heraufgeführt hat!,
sondern: So wahr der Herr lebt, der das Geschlecht des Hauses Israel aus dem Nordland und aus allen Ländern, in die er sie verstoßen hatte, heraufgeführt und zurückgebracht hat. Dann werden sie wieder in ihrem Heimatland wohnen.

Psalm 72(71),1-2.12-13.18-19.

Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.

Denn er rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit,
den Armen und den, der keinen Helfer hat.
Er erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen,
er rettet das Leben der Armen.

Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!
Er allein tut Wunder.
Gepriesen sei sein herrlicher Name in Ewigkeit!
Seine Herrlichkeit erfülle die ganze Erde. Amen, ja amen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 1,18-24.

Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes.
Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.
Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.
Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat:
Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott ist mit uns.
Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6154 am: 18. Dezember 2017, 05:48:30 »
„Geht mit Maria“ in dieser Adventszeit

„So drückte es Johannes Paul II. aus: „Geht mit Maria. Geht mit Maria. Lasst das Echo ihres Fiat in euren Herzen widerhallen.“ Das wünsche ich euch in dieser Adventszeit.
Sich mit Maria darauf vorbereiten, den Messias im eigenen Leben aufzunehmen, heißt vor allem sich bewusst werden, dass die Gottesmutter Maria selbst vorbereitet wurde, um in Fülle und Freiheit ihre Berufung im Herzen von Gottes ewigem Liebesplan annehmen zu können. Dieser ewige Plan kommt in dem vornehmlichen Willen Gottes zum Ausdruck, dass der Mensch bei ihm in seiner ewigen Herrlichkeit lebt.
Im Hohepriesterlichen Gebet Jesu, in dem er von Herz zu Herz spricht, findet sich dieser ewige Wille Gottes ausdrücklich wieder: „Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor der Erschaffung der Welt.“ (Joh 24,7)
Maria hat in Fülle Teil an diesem Plan Gottes und jeder von uns ist  gleichermaßen gerufen, an diesem ewigen Plan des Vaters teilzunehmen.“

P. Pierre Le Bourgeois
28. November 2009
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6155 am: 19. Dezember 2017, 15:08:38 »
Entfernt euch nie von der Mutter

„Entfernt euch nie von der Mutter“, und „gebt nie den Rosenkranz auf“: so lauten die Ermahnungen von Papst Franziskus zum Abschluss des 100. Gedenkjahres der Erscheinungen von Fatima (Portugal) am 13. Oktober 2017.
In einer Videobotschaft, die für die Pilger, die sich bei der „Cova da Iria“ versammelt hatten, übertragen wurde, und die der L’Osservatore Romano am nächsten Tag veröffentlicht hat, erinnert der Papst an seinen Besuch bei dem Marienheiligtum am 12. und 13. Mai diesen Jahres, aus Auslass der Hundertjahrfeier der ersten Erscheinung: „In meinem Herzen lebt noch die Erinnerung an die Reise und an den Segen, den die Jungfrau Maria mir und der Kirche in diesen Tagen schenken wollte.“
„Habt niemals Angst“, fügt der Papst hinzu. „Gott ist besser als unser ganzes Elend und er liebt uns sehr. Geht weiter voran, entfernt euch nie von der Mutter: wie ein Kind, das bei seiner Mutter bleibt und sich bei ihr ganz sicher führt. Sie ist unsere Garantin.“
Und in seinen Taschen kramend zieht der Papst einen Rosenkranz heraus und empfiehlt: „Gebt nie den Rosenkranz auf, betet den Rosenkranz, wie sie uns aufgefordert hat.“

Zenit
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6156 am: 19. Dezember 2017, 19:08:42 »
Buch der Richter 13,2-7.24-25a.

Damals lebte in Zora ein Mann namens Manoach, aus der Sippe der Daniter; seine Frau war unfruchtbar und hatte keine Kinder.
Der Engel des Herrn erschien der Frau und sagte zu ihr: Gewiss, du bist unfruchtbar und hast keine Kinder; aber du sollst schwanger werden und einen Sohn gebären.
Nimm dich jedoch in acht, und trink weder Wein noch Bier, und iss nichts Unreines!
Denn siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären. Es darf kein Schermesser an seine Haare kommen; denn der Knabe wird von Geburt an ein Gott geweihter Nasiräer sein. Er wird damit beginnen, Israel aus der Gewalt der Philister zu befreien.
Die Frau ging und sagte zu ihrem Mann: Ein Gottesmann ist zu mir gekommen; er sah aus, wie der Engel Gottes aussieht, überaus furchterregend. Ich habe ihn nicht gefragt, woher er kam, und er hat mir auch seinen Namen nicht genannt.
Er sagte zu mir: Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären. Trink jedoch keinen Wein und kein Bier, und iss nichts Unreines; denn der Knabe wird von Geburt an ein Gott geweihter Nasiräer sein, bis zum Tag seines Todes.
Die Frau gebar einen Sohn und nannte ihn Simson; der Knabe wuchs heran, und der Herr segnete ihn.
Dann aber begann der Geist des Herrn, ihn umherzutreiben.

Psalm 71(70),3ab.3d-4a.5-6ab.16-17.

Sei mir ein sicherer Hort,
zu dem ich allzeit kommen darf.
Denn du bist mein Fels und meine Burg.
Mein Gott, rette mich aus der Hand des Frevlers!

Herr, mein Gott, du bist ja meine Zuversicht,
meine Hoffnung von Jugend auf.
Vom Mutterleib an stütze ich mich auf dich,
vom Mutterschoß an bist du mein Beschützer.

Ich will kommen in den Tempel Gottes, des Herrn,
deine großen und gerechten Taten allein will ich rühmen.
Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf,
und noch heute verkünde ich dein wunderbares Walten.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,5-25.

Zur Zeit des Herodes, des Königs von Judäa, lebte ein Priester namens Zacharias, der zur Priesterklasse Abija gehörte. Seine Frau stammte aus dem Geschlecht Aarons; sie hieß Elisabeth.
Beide lebten so, wie es in den Augen Gottes recht ist, und hielten sich in allem streng an die Gebote und Vorschriften des Herrn.
Sie hatten keine Kinder, denn Elisabeth war unfruchtbar, und beide waren schon in vorgerücktem Alter.
Eines Tages, als seine Priesterklasse wieder an der Reihe war und er beim Gottesdienst mitzuwirken hatte,
wurde, wie nach der Priesterordnung üblich, das Los geworfen, und Zacharias fiel die Aufgabe zu, im Tempel des Herrn das Rauchopfer darzubringen.
Während er nun zur festgelegten Zeit das Opfer darbrachte, stand das ganze Volk draußen und betete.
Da erschien dem Zacharias ein Engel des Herrn; er stand auf der rechten Seite des Rauchopferaltars.
Als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es befiel ihn Furcht.
Der Engel aber sagte zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! Dein Gebet ist erhört worden. Deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn gebären; dem sollst du den Namen Johannes geben.
Große Freude wird dich erfüllen, und auch viele andere werden sich über seine Geburt freuen.
Denn er wird groß sein vor dem Herrn. Wein und andere berauschende Getränke wird er nicht trinken, und schon im Mutterleib wird er vom Heiligen Geist erfüllt sein.
Viele Israeliten wird er zum Herrn, ihrem Gott, bekehren.
Er wird mit dem Geist und mit der Kraft des Elija dem Herrn vorangehen, um das Herz der Väter wieder den Kindern zuzuwenden und die Ungehorsamen zur Gerechtigkeit zu führen und so das Volk für den Herrn bereit zu machen.
Zacharias sagte zu dem Engel: Woran soll ich erkennen, dass das wahr ist? Ich bin ein alter Mann, und auch meine Frau ist in vorgerücktem Alter.
Der Engel erwiderte ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und ich bin gesandt worden, um mit dir zu reden und dir diese frohe Botschaft zu bringen.
Aber weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, die in Erfüllung gehen, wenn die Zeit dafür da ist, sollst du stumm sein und nicht mehr reden können, bis zu dem Tag, an dem all das eintrifft.
Inzwischen wartete das Volk auf Zacharias und wunderte sich, dass er so lange im Tempel blieb.
Als er dann herauskam, konnte er nicht mit ihnen sprechen. Da merkten sie, dass er im Tempel eine Erscheinung gehabt hatte. Er gab ihnen nur Zeichen mit der Hand und blieb stumm.
Als die Tage seines Dienstes (im Tempel) zu Ende waren, kehrte er nach Hause zurück.
Bald darauf empfing seine Frau Elisabeth einen Sohn und lebte fünf Monate lang zurückgezogen. Sie sagte:
Der Herr hat mir geholfen; er hat in diesen Tagen gnädig auf mich geschaut und mich von der Schande befreit, mit der ich in den Augen der Menschen beladen war.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6157 am: 20. Dezember 2017, 06:55:54 »
Buch Jesaja 7,10-14.

In jenen Tagen sprach der Herr noch einmal zu Ahas - dem König von Juda; er sagte:
Erbitte dir vom Herrn, deinem Gott, ein Zeichen, sei es von unten, aus der Unterwelt, oder von oben, aus der Höhe.
Ahas antwortete: Ich will um nichts bitten und den Herrn nicht auf die Probe stellen.
Da sagte Jesaja: Hört her, ihr vom Haus David! Genügt es euch nicht, Menschen zu belästigen? Müsst ihr auch noch meinen Gott belästigen?
Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel - Gott mit uns - geben.

Psalm 24(23),1-2.3-4.5-6.

Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner.
Denn er hat ihn auf Meere gegründet,
ihn über Strömen befestigt.

Wer darf hinaufziehn zum Berg des Herrn,
wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?
Der reine Hände hat und ein lauteres Herz,
der nicht betrügt und keinen Meineid schwört.

Er wird Segen empfangen vom Herrn
und Heil von Gott, seinem Helfer.
Das sind die Menschen, die nach ihm fragen,
die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,26-38.

In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6158 am: 20. Dezember 2017, 07:07:17 »
Hl. Bernhard (1091-1153), Zisterziensermönch und Kirchenlehrer

„Mir geschehe, wie du es gesagt hast“

Lasst uns alle auf die Antwort derjenigen hören, die dazu auserwählt wurde, die Mutter Gottes zu sein, und die dennoch ihre Demut nicht verloren hat: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ […] Mit diesen Worten drückt Maria eher aus, wie lebhaft ihr Wunsch ist, als dass sie, nach der Art eines noch zweifelnden Menschen, um seine Verwirklichung bäte. Nichts spricht jedoch dagegen, in diesem „fiat“, diesem „mir geschehe“, ein Gebet zu sehen […] Denn Gott will, dass wir ihn auch um Dinge bitten, die er uns verheißt. Das ist zweifellos der Grund dafür […] uns Vieles zu verheißen, was uns zu schenken er bereits beschlossen hat: Die Verheißung weckt unseren Eifer, und das Gebet bewirkt, dass wir das verdienen, was wir umsonst bekommen hätten […]

Die Jungfrau hat das verstanden, denn sie hat das Geschenk der ungeschuldeten Verheißung durch das Verdienst ihres Gebetes ergänzt: „Mir geschehe, wie du es gesagt hast! Das Ewige Wort möge mich zu dem machen, was dein Wort heute sagt. Das Wort, das am Anfang bei Gott war (Joh 1,1), möge Fleisch aus meinem Fleisch werden, wie du es gesagt hast. [...] Das Wort möge nicht nur meinen Ohren vernehmbar werden, sondern meinen Augen sichtbar, meinen Händen fühlbar und dass ich es in meinen Armen tragen kann. Es soll kein geschriebenes, stummes Wort sein, sondern das Fleisch gewordene, lebendige Wort; nicht wie tote Zeichen auf einem dürren Pergament, sondern ein Wort mit lebendiger Gestalt, meinem Leib lebendig eingeprägt […] ‚Vielfältig und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten‘ (Hebr 1,1); sein Wort wurde ihnen zuteil, auf dass sie es hören, verkünden oder ausüben […] Was mich betrifft, bitte ich darum, dass dieses Wort in meinen Schoß gelegt wird [...] Ich rufe das Wort an, das in mich eingesenkt ist in Stille, Fleisch geworden in einem Menschen, mit meinem Fleisch fleischlich eins geworden […] Lass es in mir geschehen für die ganze Welt.“

Lob der Jungfrau Maria 4,11
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6159 am: 21. Dezember 2017, 22:39:14 »
Hl. Johannes von Damaskus (um 675-749), Mönch, Theologe und Kirchenlehrer

„Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“

„Gesegnet bist du unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.“ Deshalb werden dich alle künftigen Generationen selig preisen, wie du es selbst gesagt hast (Lk 1,48). Die Töchter Jerusalems, d.h. die Kirche, haben dich erblickt und dein Heil verkündigt [...] Du bist ja jener Königsthron, vor dem die Engel standen, um ihren Herrn und Schöpfer, der auf ihm thronte, zu schauen (Dan 7,9). Du bist zum neuen Eden geworden, das viel heiliger und göttlicher ist als das vergangene. Das erste wurde vom irdischen Adam bewohnt; in dir hat der Herr des Himmels Wohnung genommen (vgl. 1 Kor 15,47). Die Arche Noah zeugte von dir, sie, die den Samen der zweiten Schöpfung gerettet hat, denn du hast Christus empfangen, das Heil der Welt, der die Sünde bedeckt und die Wasserfluten befriedet hat.

Du bist in dem brennenden Dornbusch versinnbildlicht, in den von Gott beschriebenen Tafeln vorgezeichnet (Ex 31,18), in der Bundeslade angekündigt; du bist, was die goldene Lade, der Leuchter [...] und der Zweig Aarons, der erblüht war (Num 17,23), offensichtlich vorgezeichnet haben [...] Beinahe hätte ich Jakobs Himmelsleiter ausgelassen. So wie Jakob den Himmel mit der Erde durch die Enden der Leiter verbunden sah, und auf ihr die Engel auf und niedersteigen, und der wahrhaft Starke und Unbesiegbare mit ihm einen zeichenhaften Ringkampf austrug, so bist du zur Mittlerin und Leiter geworden, auf der Gott zu uns hinabgestiegen ist und die Schwachheit unserer Natur auf sich nahm, indem er sie umarmte und sich eng mit ihr verband.

Erste Predigt zu Mariä Entschlafung
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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