Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662252 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6160 am: 21. Dezember 2017, 22:46:11 »
Das Hohelied 2,8-14.

Horch! Mein Geliebter! Sieh da, er kommt. Er springt über die Berge, hüpft über die Hügel.
Der Gazelle gleicht mein Geliebter, dem jungen Hirsch. Ja, draußen steht er an der Wand unsres Hauses; er blickt durch die Fenster, späht durch die Gitter.
Der Geliebte spricht zu mir: Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, so komm doch!
Denn vorbei ist der Winter, verrauscht der Regen.
Auf der Flur erscheinen die Blumen; die Zeit zum Singen ist da. Die Stimme der Turteltaube ist zu hören in unserem Land.
Am Feigenbaum reifen die ersten Früchte; die blühenden Reben duften. Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, so komm doch!
Meine Taube im Felsennest, versteckt an der Steilwand, dein Gesicht lass mich sehen, deine Stimme hören! Denn süß ist deine Stimme, lieblich dein Gesicht.

Psalm 33(32),2-3.11-12.20-21.

Preist den Herrn mit der Zither,
spielt für ihn auf der zehnsaitigen Harfe!
Singt ihm ein neues Lied,
greift voll in die Saiten und jubelt laut!

Der Ratschluss des Herrn bleibt ewig bestehen,
die Pläne seines Herzens überdauern die Zeiten.
Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist,
der Nation, die er sich zum Erbteil erwählt hat.

Unsre Seele hofft auf den Herrn;
er ist für uns Schild und Hilfe.
Ja, an ihm freut sich unser Herz,
wir vertrauen auf seinen heiligen Namen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,39-45.

In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.
Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth.
Als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt
und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.
Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.
Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6161 am: 22. Dezember 2017, 06:07:41 »
Die Mutter Gottes mit den großen und sanften Augen

Die Abtei Santa Maria von Grottaferrata ist eine besondere Kirche innerhalb der katholischen Kirche Italiens. Gelegen in Grottaferrata bei Frascati (Italien), ist sie Sitz einer katholischen Klostergemeinschaft des byzantinischen Ritus. Das Kloster wurde 1004 von einer Gruppe von Mönchen aus Kalabrien gegründet, die von Nilus von Rossano angeführt wurden. Der demütige heilige Nilus war bemüht, vor allen Ehrbezeugungen zu fliehen und ging nach Rom, wo er seine Tage beendete.
Nach der Tradition war es in der Krypta des Klosters von Grottaferrata, wo dem hl. Nilus und seinem Gefährten Bartholomäus die Gottesmutter erschien. Sie forderte die beiden auf, an diesem Ort ein Heiligtum zu bauen, das ihr geweiht sein solle und von dem aus sie ihre Gnaden austeilen werde. Der hl. Nilus starb kurze Zeit später, und der hl. Bartholomäus ließ eine Kirche erbauen, die Papst Johannes XIX. feierlich einweihte.
In der Kirche befindet sich eine Marienikone. Sie zeigt die Muttergottes mit großen und sehr sanften Augen, die das segnende Kind hält, und gehört zum ikonographischen Typus der Hodegedria. Diese Ikone war eine Quelle großer göttlicher Gnaden und zog ungezählt viele Pilger an, unter ihnen die Päpste Pius IX., den hl. Johannes XXIII. und den hl. Johannes Paul II.
Heute leben in der Abtei katholische Mönche des byzantinisch-griechischen Ritus von der Kongregation der Basilianermönche Italiens.
Team Marie de Nazareth

Quelle: Übersetzung aus dem Französischen
« Letzte Änderung: 22. Dezember 2017, 06:11:49 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6162 am: 22. Dezember 2017, 08:21:48 »
Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,46-56.
 
Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehn.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen.
das er unsern Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6163 am: 22. Dezember 2017, 17:52:19 »
Hl. Ambrosius (um 340-397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer

„[...] lasst uns gemeinsam seinen Namen rühmen‟ (Ps 34,4)

In jeder (Seele) sei Marias Seele, daß sie „groß mache den Herrn‟, in jeder sei der Geist Marias, daß er „frohlocke in Gott!‟ Gibt es auch nur eine leibliche Mutter Christi, so ist doch in der Ordnung des Glaubens Christus die Frucht aller. Denn jede Seele empfängt Gottes Wort, wenn sie sonst sonder Makel und Sünde in unversehrter Reinheit die Unschuld wahrt. Jede Seele in solcher Verfassung ‚macht groß‛ den Herrn, wie die Seele Marias „den Herrn groß gemacht und in Gott dem Heiland frohlockt hat‟.

Der Herr läßt sich nämlich ‚groß machen‛; so heißt es auch an einer anderen Stelle: „Macht mit mir groß den Herrn!‟ Nicht als ob Menschenwort dem Herrn etwas hinzufügen könnte, sondern weil in uns seine Größe kund wird. Das Bild Gottes ist nämlich Christus (vgl. 2 Kor 4,4), darum macht die Seele mit jedem rechten und frommen Handeln dieses Bild Gottes, dem sie nacherschaffen ist, in seiner Größe offenbar; darum hat sie, während sie dasselbe in seiner Größe offenbart, an dessen Größe teil und wächst an Erhabenheit, so daß sie jenes Bild mit der leuchtenden Farbe der guten Werke und gleichsam durch eifernde Nachahmung seiner Tugendschöne in sich darzustellen scheint.

Kommentar zum Lukasevangelium, 2,26‒27 (Bibliothek der Kirchenväter, München 1915)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6164 am: 22. Dezember 2017, 18:29:11 »
Ein Spötter Mariens stirbt eines unglückseligen Todes!

Anfang der achtziger Jahre des neunzehnten Jahrhunderts am 8. Dezember wurde ein alter Herr in ganz erschütternder Weise durch einen plötzlichen Tod hinweggerafft. Er hatte seit dreißig Jahren die heiligen Sakramente nicht mehr empfangen. Er war Freimaurer geworden und von jener Zeit an ein verbissener Feind der Kirche und besonders der allerseligsten Jungfrau Maria. Er kannte kein größeres Vergnügen, als gegen dieses „Weib“, wie er sie höhnisch nannte, die schrecklichsten Lästerungen auszustoßen. Einige Wochen vor seinem Tod kam er auf seinem Spaziergang an einer Wallfahrtsstätte der Muttergottes vorbei und machte einem Bauern, den er kannte, und der eben wallfahren ging, die spöttische Bemerkung: „Ihr denkt gewiss von mir: Dem alten Sünder täte es gewiss auch einmal not, zum „Weibe“ seine Zuflucht zu nehmen.“ So kam der 8. Dezember. Er saß auf dem Sofa in seinem Zimmer. Ein kleines Mädchen von neun Jahren, seine Enkelin, war eben dort am Spielen. Nun vernahm er das Festtagsgeläute und er fragte, warum denn geläutet würde? Die Kleine gab zur Antwort: „Es ist heute das Fest der unbefleckten Empfängnis der lieben Mutter Maria.“ Nun machte er über Maria eine abscheulich schmutzige Bemerkung, die man gar nicht wiedergeben kann. Kaum waren diese Worte über seine Lippen gekommen, als seine Gesichtszüge sich in schrecklichster Weise verzerrten, so furchtbar, dass die Kleine aus der Tür hinausschrie: „Kommt doch! Der Großvater sieht gerade aus wie ein Beelzebub. Ich fürchte mich.“ Als man kam, lag er tot auf dem Sofa. Gott der Herr duldet keinen Spott über jene von Ewigkeit her auserkorene Frau, der er sich bedienen wollte, um der ganzen Welt Heil und Segen zu spenden.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6165 am: 24. Dezember 2017, 13:21:37 »
Durch Maria wurde uns der Schatz geschenkt

Durch die allerseligste Jungfrau Maria ist Jesus Christus in die Welt gekommen, durch Maria soll er auch in der Welt herrschen.
Während ihres irdischen Lebens hat Maria stets in größter Verborgenheit gelebt. Deshalb wird sie vom Heiligen Geist und von der Kirche genannt: Alma Mater, „verborgene, stille Mutter“. Ihre Demut war so tief, dass sie auf Erden kein innigeres und beharrlicheres Verlangen hatte, als sich selbst und jedem anderen Geschöpfe verborgen zu bleiben, um Gott allein bekannt zu sein.
Um ihr Verlangen nach Verborgenheit, Armut und Erniedrigung zu stillen, hat es Gott gefallen, sie in ihrer Empfängnis, in ihrer Geburt, in ihrem Leben, in ihren Geheimnissen, in ihrer Auferstehung und Himmelfahrt fast vor jedem menschlichen Geschöpfe verborgen zu halten. Nicht einmal ihre Eltern kannten sie; selbst Engel fragten oft einander: Quae est ista? „Wer ist diese?“, da der Allerhöchste ihnen die Bestimmung dieser Jungfrau verheimlichte, oder wenn er ihnen etwas von ihr offenbarte, ihnen doch unendlich viel vorenthielt. (…)
Gott Vater hat seinen Sohn der Welt nur durch Maria geschenkt. Mochten die Patriarchen noch so lebhaft nach der Ankunft des Messias verlangen, mochten die Propheten und Heiligen des alten Bundes viertausend Jahre lang noch so innig darum flehen, Maria allein hat diesen Schatz verdient und Gnade gefunden vor Gott durch die Kraft ihres Gebets und die Größe ihrer Tugenden.
Hl. Ludwig Maria Grignion von Monfort

Abhandlung von der Wahren Andacht zur allerseligsten Jungfrau Maria, Kap. I, §1-3 und 16
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6166 am: 24. Dezember 2017, 13:22:05 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6167 am: 24. Dezember 2017, 13:43:06 »
Heiliger Abend 

Aus dem römischen Martyrologium: 

"Unzählige Jahrhunderte waren vergangen
seit der Erschaffung der Welt, als Gott im Anfang
Himmel und Erde schuf und den Menschen nach seinem
Ebenbild formte. Sehr viele Jahrhunderte waren
vergangen, nachdem der Allerhöchste nach der Sintflut
den Regenbogen, das Zeichen des Bundes und des
Friedens, gesetzt hatte. 21 Jahrhunderte waren vergangen
seit dem Auszug Abrahams, unseres Vaters im
Glauben, aus Ur in Chaldäa. 13 Jahrhunderte waren
vergangen seit dem Auszug des Volkes Israel unter
der Führung des Mose. Ungefähr 1000 Jahre waren
vergangen seit der Salbung Davids zum König. 194
Jahre waren vergangen nach der Olympiade. 752 Jahre
waren vergangen seit der Gründung Roms. Im 42. Jahre
der Regierung des Kaisers Octaviánus Augústus, als
auf dem ganzen Erdkreis Friede eingekehrt war: Da
wollte Jesus Christus, der ewige Gott und Sohn des
ewigen Vaters, die Welt durch die Gnade seines
Kommens heiligen. Empfangen vom Heiligen Geist,
wurde er neun Monate nach der Empfängnis zu Betlehem
in Juda aus Maria, der Jungfrau, geboren als
Mensch: Die Geburt unseres Herrn Jesus Christus im
Fleische..."
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La Salette 1846



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