Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4661422 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6464 am: 12. März 2018, 06:51:00 »
Balduin von Ford (?-um 1190), Zisterzienserabt, dann Bischof

„Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte“

„Denn das Wort Gottes ist lebendig“ (Hebr 4,12). Die ganze Größe, die Kraft und Weisheit des Wortes Gottes zeigt der Apostel mit diesen Worten denen, die Christus suchen, der das Wort, die Kraft und die Weisheit Gottes ist. Im Anfang war das Wort beim Vater [...] (Joh 1,1). Zur rechten Zeit wurde das Wort den Aposteln kundgetan, es wurde von ihnen verkündigt und vom Volk der Glaubenden demütig aufgenommen [...]

Es ist lebendig, das Wort, dem der Vater gegeben hat, das Leben in sich zu haben, wie auch der Vater es in sich hat (Joh 5,26). Es ist also nicht nur lebendig, sondern es ist, wie geschrieben steht, das Leben: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6). Und da es das Leben ist, ist es lebendig und lebendig machend, denn „wie der Vater die Toten auferweckt und lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, wen er will“ (vgl. Joh 5,21). Lebendig machend ist das Wort, wenn es Lazarus aus dem Grab ruft und ihm sagt: „Lazarus, komm heraus!“ (Joh 11,43) Als dieses Wort kundgetan wird, klingt die Stimme, die es ausspricht, draußen derart kraftvoll, dass sie auch im Grab wahrgenommen wird: sie erweckt die Toten zum Leben, und indem sie den Glauben entfacht, erweckt sie wahre Kinder Abrahams (Mt 3,9). Ja, das Wort ist lebendig, lebendig im Herzen des Vaters, im Mund dessen, der es verkündet, im Herzen dessen, der glaubt und liebt.

Homilie über den Hebräerbrief 4,12; PL 204,451-453
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6465 am: 12. März 2018, 06:52:32 »
Buch Jesaja 65,17-21.

So spricht der Herr: Seht, ich erschaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Man wird nicht mehr an das Frühere denken, es kommt niemand mehr in den Sinn.
Nein, ihr sollt euch ohne Ende freuen und jubeln über das, was ich erschaffe. Denn ich mache aus Jerusalem Jubel und aus seinen Einwohnern Freude.
Ich will über Jerusalem jubeln und mich freuen über mein Volk. Nie mehr hört man dort lautes Weinen und lautes Klagen.
Dort gibt es keinen Säugling mehr, der nur wenige Tage lebt, und keinen Greis, der nicht das volle Alter erreicht; wer als Hundertjähriger stirbt, gilt noch als jung, und wer nicht hundert Jahre alt wird, gilt als verflucht.
Sie werden Häuser bauen und selbst darin wohnen, sie werden Reben pflanzen und selbst ihre Früchte genießen.

Psalm 30(29),2.4.5-6ab.6cd.12a.13b.

Ich will dich rühmen, Herr,
denn du hast mich aus der Tiefe gezogen
und lässt meine Feinde nicht über mich triumphieren.
Herr, du hast mich herausgeholt aus dem Reich des Todes,
aus der Schar der Todgeweihten mich zum Leben gerufen.

Singt und spielt dem Herrn, ihr seine Frommen,
preist seinen heiligen Namen!
Denn sein Zorn dauert nur einen Augenblick,
doch seine Güte ein Leben lang.

Wenn man am Abend auch weint,
am Morgen herrscht wieder Jubel.
Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt,
Herr, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 4,43-54.

In jener Zeit ging Jesus von Samaria nach Galiläa.
Er selbst hatte bestätigt: Ein Prophet wird in seiner eigenen Heimat nicht geehrt.
Als er nun nach Galiläa kam, nahmen ihn die Galiläer auf, weil sie alles gesehen hatten, was er in Jerusalem während des Festes getan hatte; denn auch sie waren zum Fest gekommen.
Jesus kam wieder nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser in Wein verwandelt hatte. In Kafarnaum lebte ein königlicher Beamter; dessen Sohn war krank.
Als er hörte, dass Jesus von Judäa nach Galiläa gekommen war, suchte er ihn auf und bat ihn, herabzukommen und seinen Sohn zu heilen; denn er lag im Sterben.
Da sagte Jesus zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht.
Der Beamte bat ihn: Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt.
Jesus erwiderte ihm: Geh, dein Sohn lebt! Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte, und machte sich auf den Weg.
Noch während er unterwegs war, kamen ihm seine Diener entgegen und sagten: Dein Junge lebt.
Da fragte er sie genau nach der Stunde, in der die Besserung eingetreten war. Sie antworteten: Gestern in der siebten Stunde ist das Fieber von ihm gewichen.
Da erkannte der Vater, dass es genau zu der Stunde war, als Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebt. Und er wurde gläubig mit seinem ganzen Haus.
So tat Jesus sein zweites Zeichen, und zwar nachdem er von Judäa nach Galiläa gekommen war.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6466 am: 13. März 2018, 06:40:17 »
Meine Herde, ihr müsst mindestens jeden Monat einmal beichten oder sofort nach jeder begangenen Todsünde; und ihr müsst mindestens jede Woche an Meinem vorgeschriebenen Tag kommunizieren!

8. März 2018, 15.40 Uhr – Dringender Aufruf des Sakramentalen Jesus an Seine Priester und an Seine Kirche im Allgemeinen.

Meine Kinder, Mein Friede sei mit euch.

Mein kleiner Prophet, Ich fühle Mich sehr traurig wegen all den Beleidigungen, Profanierungen und Sakrilegien die in vielen Meiner Häuser täglich gegen Meine Gottheit begangen werden; das alles wegen der Bequemlichkeit vieler Meiner Priester, die erlauben, dass Ich beleidigt werde, durch Hände die nicht zum priesterlichen Dienst geweiht sind. Einmal mehr sage Ich euch, Mein Leib und Mein Blut dürfen nur durch Hände Meiner Priester und Minister berührt werden, die zum priesterlichen Dienst geweiht sind, Bischöfe, Kardinäle und der Papst. Kein Laie darf Mich berühren, noch darf er Meine heiligen Geräte behandeln. Der Kelch, in dem Ich Mich im Tabernakel aufhalte, dürfen nur Meine Priester berühren, nur ihnen habe Ich die Macht gegeben es zu tun, nicht geweihte Hände begehen ein Sakrileg.

Meine treuen Kinder erlaubt diese Beleidigungen nicht, redet mit Meinen Priestern und sagt ihnen, dass nur sie Mich berühren dürfen. Ich fühle Mich sehr traurig, wenn der Moment kommt Mich als Nahrung Meiner Herde zu geben und Ich sage es euch, durch Hände die nicht würdig sind Mich zu berühren. Mehr schmerzt es Mich, wenn Mein Priester sich setzt und das Sakrament der Kommunion an Meine Laienkinder delegiert. Tausende Partikel Meines Leibes und Meines Blutes fallen jeden Tag zu Boden und werden zertrampelt, weil der Kommunion-Teller nicht verwendet wird. Viele Meiner Kinder begehen aus Unwissenheit täglich Sakrilegien, weil sie Mich unwürdig oder in Todsünde empfangen. Millionen Meiner Jugendlichen treiben aus Unkenntnis Meiner Gebote mit ihren Partnern Unzucht und kommen dann an Meinem vorgeschriebenen Tag und ohne zu beichten, nähern sich und empfangen Mich in der Kommunion. Wie viel Evangelisierung fehlt in Meiner Kirche über das Thema Meiner Gebote! Ich sage euch: wenn ihr in Todsünde kommuniziert, esst und trinkt ihr den Kelch eurer eigenen Verurteilung.

Meine Herde, ihr müsst mindestens jeden Monat einmal beichten oder sofort nach jeder begangenen Todsünde; und ihr müsst mindestens jede Woche an Meinem vorgeschriebenen Tag kommunizieren! Wenn ihr lange Zeit nicht gebeichtet habt und Meine Kommunion empfängt begeht ihr ein Sakrileg; denn ihr wisst gut, das Ungerechteste beginnt im Gedanken und damit sündigt ihr täglich. Viele Meiner Kinder verbringen Jahre ohne zu beichten und jede Woche an Meinem vorgeschriebenen Tag kommen sie zur Kommunion. Ich sage euch, dass ihr Sakrilegien begeht und der Schuld angeklagt seid, wegen dieser Beleidigung Meiner Gottheit. Bedenkt was Mein Wort sagt: Dieses Volk ehrt Mich mit den Lippen, aber sein Herz ist fern von Mir. (Mt 15,8)

Hirten Meiner Herde, evangelisiert Mein Volk und redet über Meine Zehn Gebote, denn es fehlt viel Evangelisation über dieses bedeutende Thema. Eine Unzahl von Entweihungen und Beleidigungen werden gegen Meine Göttlichkeit begangen, die Mein liebendes Herz traurig machen. Einmal mehr sage Ich euch, Hirten Meiner Herde, nur euch gab Ich die Macht und das Charisma Mein Volk zu führen und zu nähren; ihr seid vor Mir verantwortlich für alle Beleidigungen und Entweihungen die Ich täglich von Seiten Meiner Laienkinder erhalte. Ich frage euch, was werdet ihr Mir morgen antworten, wenn ihr euch Mir vorstellt? Ich werde täglich in vielen Meiner Häuser beleidigt und viele von euch machen nichts um es zu verhindern. Euer Schweigen und eure Gleichgültigkeit werden euch morgen richten.

Hirten Meiner Herde denkt nach und erlaubt nicht weiterhin eine solch abscheuliche Beschimpfung Meiner Göttlichkeit. Denkt daran, wem viel gegeben ist, von dem wird viel verlangt werden; überdenkt diese Worte, meditiert sie und setzt sie in die Tat um, damit morgen, wenn ihr euch Mir vorstellt, Ich nicht zu euch sagen muss: Ich kenne euch nicht, entfernt euch von Mir!

Meinen Frieden lasse Ich euch, Meinen Frieden gebe Ich euch. Bereut und bekehrt euch, denn das Reich Gottes ist nahe.

Euer Meister, der Sakramentale Jesus. Die Liebe, die nicht geliebt wird.

Meine Kinder, gebt Meine Botschaft Meinen Hirten und Meiner Herde bekannt.

(Enoch)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6467 am: 13. März 2018, 16:02:55 »
„Jesus kam in einem Traum zu mir“

Die Zahl der Christen muslimischen Ursprungs nimmt in den großen iranischen Städten zu. Daniel Shayesteh, ein alter Moslem, der sich zum Christentum bekehrte, gewährte der Organisation Aide aux Églises dans le Monde (AEM) (Hilfe für Kirchen weltweit) ein Interview:
„Anfangs, unter Ayatollah Khomeini, waren wir als höchste Führer geeint; (…) wir wollten die stärkste muslimische Macht der Welt werden und den Islam als einzige Religion und Weltreligion fördern. Kurz nach der Revolution brach im Innern des Führungskreises Zwietracht auf. Ich war einer der Gründer der Revolutionsgarden, die im Iran unter dem Namen Hisbollah bekannt sind. Aber ich bin nicht lange dort geblieben aufgrund von Unstimmigkeiten mit der Regierung. 
Ich wurde damals unter Khomeini ins Gefängnis geworfen. Wie waren zu fünft in der Zelle und vier wurden getötet. Einige meiner Freunde, die damals an der Macht waren, halfen mir freizukommen. Das erlaubte es mir, den Iran zu verlassen. Nachdem ich in die Türkei geflüchtet war, entschied ich mich, meinen Doktor an der Universität von Istanbul zu beenden.
Das verschaffte mir die Möglichkeit, die wichtigsten Kulturen, Religionen und Philosophien der Welt miteinander zu vergleichen. Ich war überrascht über die christlichen Werte in allen Lebensbereichen. Ich verglich sie mit dem, was ich gelernt hatte; ich war erstaunt, als ich entdeckte, dass sich der wahre Grund für die Entwicklung des Lebens, der Wirtschaft und des Leadership in der Bibel findet.
Später kam Jesus in einem Traum zu mir. (…). Ich habe die Evangelien auf einen Schlag zweimal gelesen und mein Herz sofort an Jesus Christus verschenkt.“

Chrétiens
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6468 am: 13. März 2018, 23:31:10 »
Hl. Gregor von Nyssa (um 335-395), Mönch und Bischof

Durch Wasser gerettet

Jeder, der den Bericht von der Durchquerung des Roten Meeres hört, erkennt, woraus das Geheimnis des Wassers besteht, in das man zusammen mit der ganzen feindlichen Streitmacht eintaucht, und aus dem man alleine wiederauftaucht, während die feindliche Streitmacht am Meeresgrund verbleibt. Wer erkennt nicht, dass diese ägyptische Streitmacht […] die mannigfaltigen Leidenschaften der Seele darstellt, denen der Mensch ausgeliefert ist: Wutgefühle, verschiedene Lustgefühle, Traurigkeit oder Gier? [...] All das, und alles was dem zugrunde liegt, stürzt sich bei der Verfolgung der Israeliten, zusammen mit dem Anführer der hasserfüllten Angreifer, ins Wasser.

Das Wasser aber wird, durch die Kraft, die vom Stab des Glaubens ausgeht, und durch die Macht der lichtvollen Wolkensäule (Ex 14,16.19), zur Lebensquelle für alle, die in ihm Zuflucht suchen – und zur Todesursache für alle, die sie verfolgen […] Wenn man den darin verborgenen Sinn freilegt, so bedeutet dies, dass alle, die durch das sakramentale Wasser der Taufe schreiten, darin alle bösen Neigungen, mit denen sie im Kampf liegen, ertränken müssen: Geiz, unreines Verlangen, Lust zu stehlen, Eitelkeiten und Stolz, Ausbrüche von Zorn, Rachsucht, Neid, Eifersucht […]   

So ist es auch mit dem Mysterium des jüdischen Osterfestes: Man nannte das Lamm, dessen Blut diejenigen vor dem Tode bewahrte, die es anwendeten, „Paschalamm“ (Ex 12,21.23). In diesem Mysterium verlangt das Gesetz zusammen mit dem Lamm ungesäuertes Brot, ohne alten Sauerteig, zu essen, sodass das neue Leben auch nicht den kleinsten Rest von Sündhaftigkeit mehr in sich habe (1 Kor 5,7-8) […] So muss auch die ganze ägyptische Streitmacht, also jedwede Form von Sünde, ins Bad des Heiles wie in die Tiefe des Meeres versenkt werden und daraus wiederauftauchen: entblößt von allem, was nicht zu uns gehört.

Das Leben des Mose, II, 121f.; SC 1
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6469 am: 13. März 2018, 23:33:24 »
Buch Ezechiel 47,1-9.12.

Der Mann, der mich begleitete, führte mich zum Eingang des Tempels zurück, und ich sah, wie unter der Tempelschwelle Wasser hervorströmte und nach Osten floss; denn die vordere Seite des Tempels schaute nach Osten. Das Wasser floss unterhalb der rechten Seite des Tempels herab, südlich vom Altar.
Dann führte er mich durch das Nordtor hinaus und ließ mich außen herum zum äußeren Osttor gehen. Und ich sah das Wasser an der Südseite hervorrieseln.
Der Mann ging nach Osten hinaus, mit der Messschnur in der Hand, maß tausend Ellen ab und ließ mich durch das Wasser gehen; das Wasser reichte mir bis an die Knöchel.
Dann maß er wieder tausend Ellen ab und ließ mich durch das Wasser gehen; das Wasser reichte mir bis zu den Knien. Darauf maß er wieder tausend Ellen ab und ließ mich hindurchgehen; das Wasser ging mir bis an die Hüften.
Und er maß noch einmal tausend Ellen ab. Da war es ein Fluss, den ich nicht mehr durchschreiten konnte; denn das Wasser war tief, ein Wasser, durch das man schwimmen musste, ein Fluss, den man nicht mehr durchschreiten konnte.
Dann fragte er mich: Hast du es gesehen, Menschensohn? Darauf führte er mich zurück, am Ufer des Flusses entlang.
Als ich zurückging, sah ich an beiden Ufern des Flusses sehr viele Bäume.
Er sagte zu mir: Dieses Wasser fließt in den östlichen Bezirk, es strömt in die Araba hinab und läuft in das Meer, in das Meer mit dem salzigen Wasser. So wird das salzige Wasser gesund.
Wohin der Fluss gelangt, da werden alle Lebewesen, alles, was sich regt, leben können, und sehr viele Fische wird es geben. Weil dieses Wasser dort hinkommt, werden die Fluten gesund; wohin der Fluss kommt, dort bleibt alles am Leben.
An beiden Ufern des Flusses wachsen alle Arten von Obstbäumen. Ihr Laub wird nicht welken, und sie werden nie ohne Frucht sein. Jeden Monat tragen sie frische Früchte; denn das Wasser des Flusses kommt aus dem Heiligtum. Die Früchte werden als Speise und die Blätter als Heilmittel dienen.

Psalm 46(45),2-3.5-6.8-9.

Gott ist uns Zuflucht und Stärke,
ein bewährter Helfer in allen Nöten.
Darum fürchten wir uns nicht, wenn die Erde auch wankt,
wenn Berge stürzen in die Tiefe des Meeres.

Die Wasser eines Stromes erquicken die Gottesstadt,
des Höchsten heilige Wohnung.
Gott ist in ihrer Mitte, darum wird sie niemals wanken;
Gott hilft ihr, wenn der Morgen anbricht.

Der Herr der Heerscharen ist mit uns,
der Gott Jakobs ist unsre Burg.
Kommt und schaut die Taten des Herrn,
der Furchtbares vollbringt auf der Erde.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 5,1-16.

Es war ein Fest der Juden, und Jesus ging hinauf nach Jerusalem.
In Jerusalem gibt es beim Schaftor einen Teich, zu dem fünf Säulenhallen gehören; dieser Teich heißt auf hebräisch Betesda.
In diesen Hallen lagen viele Kranke, darunter Blinde, Lahme und Verkrüppelte.

Dort lag auch ein Mann, der schon achtunddreißig Jahre krank war.
Als Jesus ihn dort liegen sah und erkannte, dass er schon lange krank war, fragte er ihn: Willst du gesund werden?
Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich, sobald das Wasser aufwallt, in den Teich trägt. Während ich mich hinschleppe, steigt schon ein anderer vor mir hinein.
Da sagte Jesus zu ihm: Steh auf, nimm deine Bahre und geh!
Sofort wurde der Mann gesund, nahm seine Bahre und ging. Dieser Tag war aber ein Sabbat.
Da sagten die Juden zu dem Geheilten: Es ist Sabbat, du darfst deine Bahre nicht tragen.
Er erwiderte: Der Mann, der mich gesund gemacht hat, sagte zu mir: Nimm deine Bahre und geh!
Sie fragten ihn: Wer ist das denn, der zu dir gesagt hat: Nimm deine Bahre und geh?
Der Geheilte wusste aber nicht, wer es war. Jesus war nämlich weggegangen, weil sich dort eine große Menschenmenge angesammelt hatte.
Später traf ihn Jesus im Tempel und sagte zu ihm: Jetzt bist du gesund; sündige nicht mehr, damit dir nicht noch Schlimmeres zustößt.
Der Mann ging fort und teilte den Juden mit, dass es Jesus war, der ihn gesund gemacht hatte.
Daraufhin verfolgten die Juden Jesus, weil er das an einem Sabbat getan hatte.
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« Antwort #6470 am: 13. März 2018, 23:37:32 »
Hl. Leander, Erzbischof von Sevilla

* um 545 in Cartagena in Spanien
† 27. Februar 600 in Sevilla

Leander stammte aus einer römischen Familie, seine Geschwister waren Isidor von Sevilla, Fulgentius von Astigi und Florentina von Astigi. Aus Cartagena musste seine Familie vor den anrückenden Westgoten nach Sevilla fliehen. Hier wurde er Benediktinermönch und war befreundet mit dem Westgotenprinzen Hermengild, dessen Vater, der Westgotenkönig Leovigild, dem Arianismus anhing. Als sein Sohn zum römischen Glauben konvertierte, schrieb der Vater dies dem Einfluss Leanders zu und verbannte ihn 581. Leander ging nach Konstantinopel, um für Hermengild zu werben, und lernte dort den späteren Papst Gregor den Großen, kennen.

Hermengild versuchte, einen Umsturz zu organisieren; es gab Bürgerkrieg, aber Hermengild unterlag, Leovigild und mit ihm der Arianismus siegten. Dennoch konnte Leander um 583 nach Sevilla zurückkehren und wurde dort 584 Erzbischof. Schon 586 starb der arianische König, sein anderer Sohn und Nachfolger Rekkared und mit ihm das ganze westgotische Volk fanden unter dem Einfluss Leanders zurück zum katholischen Glauben. Leander war Mitinitiator des Konzils von Toledo, wo er mit einer Lobrede auf die Kirche Aufmerksamkeit erregte.

Leander war der mächtigste und einflussreichste Kirchenmann Spaniens in jener Zeit. Sein Lebenswerk war der Kampf gegen den Arianismus, der im römischen Altreich bereits überwunden, in den germanischen Völkern aber noch von großer Bedeutung war. Für die erfolgreichen Bemühungen im Kampf gegen den Arianismus verlieh ihm Papst Gregor als Ehrenzeichen das Pallium.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6471 am: 14. März 2018, 06:43:18 »
Brief an Diognet (um 200)

9. Kapitel (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1913)

Sie waren darauf aus ihn zu töten, weil er Gott seinen Vater nannte

Als er nun bereits alles bei sich mit seinem Sohne geordnet hatte, liess er uns bis zu der nun abgelaufenen Zeit, wie wir es wollten, von ungeordneten Trieben geleitet werden, von Lüsten und Begierden fortgerissen; durchaus nicht etwa aus Freude an unseren Sünden, sondern in Langmut, auch nicht, als hätte er Wohlgefallen an der damaligen Zeit der Ungerechtigkeit, sondern zur Vorbereitung auf die jetzige Zeit der Gerechtigkeit, damit wir, in der damaligen Zeit durch unsere eigenen Werke überführt, dass wir des Lebens unwürdig seien, jetzt durch die Güte Gottes würdig gemacht würden […]

[…] da hasste und verstieß er uns nicht […] und nahm aus Erbarmen selbst unsere Sünden auf sich; er selbst gab den eigenen Sohn als Lösepreis für uns, den Heiligen für die Unheiligen, den Unschuldigen für die Sünder, den Gerechten für die Ungerechten, den Unvergänglichen für die Vergänglichen, den Unsterblichen für die Sterblichen. Denn was anders war imstande, unsere Sünden zu verdecken als seine Gerechtigkeit? In wem konnten wir Missetäter und Gottlose gerechtfertigt werden, wenn nicht allein im Sohne Gottes? Welch süßer Tausch, welch unerforschliches Walten, welch unverhoffte Wohltat, dass die Ungerechtigkeit vieler in einem Gerechten verborgen würde und die Gerechtigkeit eines einzigen viele Sünder rechtfertige! Nachdem er also in der früheren Zeit die Ohnmacht unserer Natur, zum Leben zu gelangen, dargetan hatte, zeigte er jetzt, dass der Erlöser Macht habe, auch das Ohnmächtige zu retten; durch beides aber wollte er uns zum Glauben an seine Güte bringen, ihn anzusehen als Ernährer, Vater, Lehrer, Ratgeber, Arzt, Geist, Licht, Ehre, Ruhm, Kraft und Leben […].
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La Salette 1846



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