Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4661285 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6496 am: 18. März 2018, 21:10:04 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

„Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt“ (Joh 15,13)

Euer Glaube erkennt, was für ein Getreidekorn es ist, das auf die Erde gefallen ist und stirbt, noch bevor es reiche Frucht getragen hat; es wohnt in eurer Seele. Kein Christ zweifelt daran, dass Christus hier von sich selber gesprochen hat […] Hört mir zu, ihr geheiligten Getreidekörner, die ihr hier anwesend seid, daran zweifle ich nicht im geringsten […], oder hört vielmehr durch mich dem ersten Getreidekorn zu, wenn es zu euch sagt: liebt euer Leben auf dieser Welt nicht; liebt es nicht, wenn ihr mich wirklich liebt, denn ihr werdet es retten, wenn ihr es nicht liebt […] „Wer sein Leben auf dieser Welt liebt, wird es verlieren“ (vgl. Joh 12,25).

Es ist das zu Erde gefallene Getreidekorn, das so spricht, es ist gestorben, damit es viel Frucht trägt. Beachtet seine Worte, weil es sagt, was es getan hat. Es lehrt uns und zeigt uns durch sein Beispiel den Weg. Christus hat tatsächlich keinen Anspruch auf sein Leben auf dieser Welt erhoben – er ist gekommen, um es zu verlieren, es an uns auszuliefern und es dann, wenn er es wolle, wieder an sich zu nehmen […]: „Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin“ (vgl. Joh 10,17-18).

Wie hat er dann, ausgestattet mit einer derartigen göttlichen Macht, sagen können: „Jetzt ist meine Seele erschüttert“? Wie ist dieser Gottmensch erschüttert, wenn er nicht das Abbild unserer Schwäche in sich trägt? Wenn er sagt: „Ich habe Macht, mein Leben hinzugeben und ich habe Macht es wieder zu nehmen“, erweist sich Christus als der, der er selber ist. Wenn er aber beim Nahen des Todes erschüttert ist, zeigt Christus sich als der, der in dir ist.   

Predigt 305, zum Fest des hl. Laurentius

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6497 am: 18. März 2018, 21:24:10 »
Buch Jeremia 31,31-34.

Seht, es werden Tage kommen - Spruch des Herrn -, in denen ich mit dem Haus Israel und dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde,
nicht wie der Bund war, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägypten herauszuführen. Diesen meinen Bund haben sie gebrochen, obwohl ich ihr Gebieter war - Spruch des Herrn.
Denn das wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit dem Haus Israel schließe - Spruch des Herrn: Ich lege mein Gesetz in sie hinein und schreibe es auf ihr Herz. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.
Keiner wird mehr den andern belehren, man wird nicht zueinander sagen: Erkennt den Herrn!, sondern sie alle, klein und groß, werden mich erkennen - Spruch des Herrn. Denn ich verzeihe ihnen die Schuld, an ihre Sünde denke ich nicht mehr.

Psalm 51(50),3-4.12-13.14-15.

Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld,
tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!
Wasch meine Schuld von mir ab,
und mach mich rein von meiner Sünde!

Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz,
und gib mir einen neuen, beständigen Geist!
Verwirf mich nicht von deinem Angesicht,
und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!

Mach mich wieder froh mit deinem Heil;
mit einem willigen Geist rüste mich aus!
Dann lehre ich Abtrünnige deine Wege,
und die Sünder kehren um zu dir.

Brief an die Hebräer 5,7-9.

Als Christus auf Erden lebte, hat er mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und er ist erhört und aus seiner Angst befreit worden.
Obwohl er der Sohn war, hat er durch Leiden den Gehorsam gelernt;
zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 12,20-33.

In jener Zeit traten einige Griechen, die beim Osterfest in Jerusalem Gott anbeten wollten
an Philippus heran, der aus Betsaida in Galiläa stammte, und sagten zu ihm: Herr, wir möchten Jesus sehen.
Philippus ging und sagte es Andreas; Andreas und Philippus gingen und sagten es Jesus.
Jesus aber antwortete ihnen: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht wird.
Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.
Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben.
Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren.
Jetzt ist meine Seele erschüttert. Was soll ich sagen: Vater, rette mich aus dieser Stunde? Aber deshalb bin ich in diese Stunde gekommen.
Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn schon verherrlicht und werde ihn wieder verherrlichen.
Die Menge, die dabeistand und das hörte, sagte: Es hat gedonnert. Andere sagten: Ein Engel hat zu ihm geredet.
Jesus antwortete und sagte: Nicht mir galt diese Stimme, sondern euch.
Jetzt wird Gericht gehalten über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden.
Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen.
Das sagte er, um anzudeuten, auf welche Weise er sterben werde.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6498 am: 19. März 2018, 06:52:59 »
Nutzt die Karzeit zu eurer Reinigung und erlangt Ablässe.

So viele Seelen warten auf ihre Erlösung. Bittet Jesus stets um Kraft und Durchhaltevermögen und bleibt Ihm treu.

https://gloria.tv/article/K9esHLyyCQbz6hF9KQF2B9LbJ
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6499 am: 19. März 2018, 06:56:42 »
Auch Josef blieb jungfräulich aus Achtung vor Maria

Du sagst, Maria sei nicht Jungfrau geblieben. Ich hingegen möchte etwas noch Radikaleres behaupten: dass auch Josef aus Achtung vor Maria jungfräulich geblieben ist, damit ein jungfräulicher Sohn aus einer jungfräulichen Ehe geboren werden konnte. Denn in einem heiligen Mann, wie Josef es war, gab es keinen Raum für die Unzucht. Und da nicht geschrieben steht, er habe eine andere Frau gehabt, und da er für Maria, die als seine Frau galt, mehr Hüter als Ehemann war, ziehen wir den Schluss, dass derjenige, dem der Verdienst zukommt, von unserem Herrn Jesus Christus Vater genannt zu werden, ebenso wie Maria jungfräulich geblieben ist.

Heiliger Hieronymus
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6500 am: 20. März 2018, 06:48:10 »
Philoxenus von Mabbug (um 450-523), Bischof in Syrien

„Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen“ (Joh 12,32)

Wisse und begreife, Bruder […], dass es in der Wüste eine Menge Schlangen gibt, die auf viele deiner Gedanken herumbeißen, also Beleidigungen, üble Nachrede, Ängste, Gemurre, Streit, Verleumdungen: das alles richtet sich gegen dich […] Wenn du aber dem entkommen willst, tue, was die Israeliten taten […]: sie schauten auf zur ehernen Schlange, die Mose auf dem Berggipfel aufgerichtet hatte, und alle, die gehorchten und sie anschauten, waren geheilt. Schau auch du, wenn du merkst, dass eine dieser Schlangen dich gebissen hat, auf unseren Herrn Jesus Christus, der am Kreuze hängt […] So sagt auch der Apostel Paulus: „Blicke auf Jesus, den Urheber und Vollender des Glaubens; er hat angesichts der vor ihm liegenden Freude das Kreuz auf sich genommen, ohne auf die Schande zu achten“ (vgl. Hebr 12,2) […]

So musst du, kurz gesagt, deine Augen auf ihn gerichtet lassen, wenn du von Schlangen gebissen wirst: Wenn man deine Ehre angreift, dann richte deine Augen auf ihn; auch ihm ist um deinetwillen die Ehre abgeschnitten worden, und er wurde wie ein vom Dämon Besessener und wie ein Samariter behandelt (Joh 8,48) […]; er wurde verspottet und geohrfeigt; man hat ihm ins Gesicht gespuckt; ihm gab man Essig und Galle zu trinken, man drückte ihm eine Dornenkrone aufs Haupt. Wenn du, weil man dir wichtige Dienste überträgt, von einem eitlen Gedanken gebissen wirst, so erinnere dich an das Wort unseres Herrn: „Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unnütze Knechte“ (Lk 17,10). Wenn es dich gelüstet, deinen Bruder wegen seiner Schwachheit zu missachten, dann schau auf den, der, um sie in der Begegnung mit ihm zur Umkehr zu rufen, für Sünder, Zöllner und Dirnen größere liebende Fürsorge aufbrachte als für Gerechte, die der Umkehr nicht bedurften (Lk 5,30‒32). Und wenn natürliche Anlagen und Dämonen dir zusetzen, dann blicke auf zu ihm, der mit durchbohrten Händen und Füßen am Kreuz hängt […] Erwäge all dies unverzüglich in deinem Herzen, und das Gift der Schlangen entweicht aus deinem Herzen. Durch seine Kreuzigung ist dir Jesus näher als es die eherne Schlange den Israeliten war: er wohnt in deinem Herzen, und in den verborgenen Winkeln deiner Seele leuchtet auf das Licht seines glorreichen Antlitzes.

Brief über das monastische Leben
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6501 am: 20. März 2018, 06:56:50 »
Buch Numeri 21,4-9.

In jenen Tagen brachen die Israeliten vom Berg Hor auf und schlugen die Richtung zum Schilfmeer ein, um Edom zu umgehen. Unterwegs aber verlor das Volk den Mut,
es lehnte sich gegen Gott und gegen Mose auf und sagte: Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt? Etwa damit wir in der Wüste sterben? Es gibt weder Brot noch Wasser. Dieser elenden Nahrung sind wir überdrüssig.
Da schickte der Herr Giftschlangen unter das Volk. Sie bissen die Menschen, und viele Israeliten starben.
Die Leute kamen zu Mose und sagten: Wir haben gesündigt, denn wir haben uns gegen den Herrn und gegen dich aufgelehnt. Bete zum Herrn, dass er uns von den Schlangen befreit. Da betete Mose für das Volk.
Der Herr antwortete Mose: Mach dir eine Schlange, und häng sie an einer Fahnenstange auf! Jeder, der gebissen wird, wird am Leben bleiben, wenn er sie ansieht.
Mose machte also eine Schlange aus Kupfer und hängte sie an einer Fahnenstange auf. Wenn nun jemand von einer Schlange gebissen wurde und zu der Kupferschlange aufblickte, blieb er am Leben.

Psalm 102(101),2-3.16-17.18-19.20-21.

Herr, höre mein Gebet!
Mein Schreien dringe zu dir.
Verbirg dein Antlitz nicht vor mir!
Wenn ich in Not bin, wende dein Ohr mir zu!
Wenn ich dich anrufe, erhöre mich bald!

Dann fürchten die Völker den Namen des Herrn
und alle Könige der Erde deine Herrlichkeit.
Denn der Herr baut Zion wieder auf
und erscheint in all seiner Herrlichkeit.

Er wendet sich dem Gebet der Verlassenen zu,
ihre Bitten verschmäht er nicht.
Dies sei aufgeschrieben für das kommende Geschlecht,
damit das Volk, das noch erschaffen wird, den Herrn lobpreise.

Denn der Herr schaut herab aus heiliger Höhe,
vom Himmel blickt er auf die Erde nieder;
er will auf das Seufzen der Gefangenen hören
und alle befreien, die dem Tod geweiht sind,

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 8,21-30.

In jener Zeit sprach Jesus zu den Pharisäern: Ich gehe fort, und ihr werdet mich suchen, und ihr werdet in eurer Sünde sterben. Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen.
Da sagten die Juden: Will er sich etwa umbringen? Warum sagt er sonst: Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen?
Er sagte zu ihnen: Ihr stammt von unten, ich stamme von oben; ihr seid aus dieser Welt, ich bin nicht aus dieser Welt.
Ich habe euch gesagt: Ihr werdet in euren Sünden sterben; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr in euren Sünden sterben.
Da fragten sie ihn: Wer bist du denn? Jesus antwortete: Warum rede ich überhaupt noch mit euch?
Ich hätte noch viel über euch zu sagen und viel zu richten, aber er, der mich gesandt hat, bürgt für die Wahrheit, und was ich von ihm gehört habe, das sage ich der Welt.
Sie verstanden nicht, dass er damit den Vater meinte.
Da sagte Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, dass Ich es bin. Ihr werdet erkennen, dass ich nichts im eigenen Namen tue, sondern nur das sage, was mich der Vater gelehrt hat.
Und er, der mich gesandt hat, ist bei mir; er hat mich nicht allein gelassen, weil ich immer das tue, was ihm gefällt.
Als Jesus das sagte, kamen viele zum Glauben an ihn.
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« Antwort #6502 am: 20. März 2018, 18:30:57 »
HEILIGE MUTTERGOTTES FÜHRE ALLE SEELEN ZU DEINEM SOHN JESUS CHRISTUS :Größte Missionarin der Christenheit , MARIA ! Kann man es Leugnen das sich in Guadeloupe Millionen Heiden nach der Erscheinung zum Katholischen Glauben Bekehrten ? kann man es Leugnen , das auf der Ganzen Welt Maria durch ihre Erscheinungen Millionen von Heiden , Atheisten zum Katholischen Glauben bekehrte . Ist uns Menschen überhaupt bewusst wie sehr uns Maria Lieben muss ! Sie Liebt uns so sehr wie keine andere Mutter ihr Kind Lieben Kann , sie Liebt uns sosehr wie sie Ihren Leiblichen Sohn Liebt, den Gottmenschen Jesus Christus . AMEN !
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6503 am: 21. März 2018, 05:42:25 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

Vorträge über das Johannes-Evangelium, 41. Vortrag, 8 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1913-1914)

„Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien“

„Der Knecht aber“, sagt er, „bleibt nicht auf ewig im Hause“. Das Haus ist die Kirche, der Knecht ist der Sünder. Es treten viele Sünder in die Kirche ein. Er sagte also nicht: „Der Knecht ist nicht im Hause“, sondern: „er bleibt nicht auf ewig im Hause“. […] Denn „wenn der gerechte König auf dem Throne sitzt“, wie die Schrift sagt, „wer wird sich rühmen, ein reines Herz zu haben, oder wer wird sich rühmen, frei zu sein von der Sünde?“ (Spr 20, 8-9). […] Welche Hoffnung haben wir also, die wir nicht ohne Sünde sind?

Höre deine Hoffnung: „Der Sohn bleibt auf ewig. Wenn euch also der Sohn befreit, dann werdet ihr wahrhaft frei sein“. […] denn wir waren Knechte der Begierlichkeit, befreit werden wir Knechte der Liebe. Dies sagt auch der Apostel: „Ihr aber, Brüder, seid zur Freiheit berufen worden; nur machet nicht die Freiheit zum Anlaß für das Fleisch, sondern dienet einander in Liebe“ (Gal 5,13). Es sage also der Christ nicht: Ich bin frei, ich bin zur Freiheit berufen; ich war ein Knecht, aber ich bin losgekauft und eben durch den Loskauf frei geworden, mag ich tun, was ich will; niemand soll meinem Willen entgegentreten, wenn ich frei bin. Aber wenn du durch diesen Willen eine Sünde tust, bist du ein Knecht der Sünde. Missbrauche also die Freiheit nicht, dass du freiwillig sündigst, sondern gebrauche sie so, dass du nicht sündigst. Denn dein Wille wird frei sein, wenn er fromm ist. Du wirst frei sein, wenn du ein Knecht bist ― frei von der Sünde, ein Knecht der Gerechtigkeit […].
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