Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660637 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6664 am: 28. April 2018, 14:19:37 »
Hl. Vinzenz von Paul (1581-1660), Priester, Ordensgründer

Konferenz vom 2. Mai 1659
„Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen“

Unser Herr hat gesagt: „Selig, die arm sind vor Gott“ (Mt 5,3). Damit zeigt uns die ewige Weisheit, dass die Arbeiter im Weinberg sich sehr vor Großspurigkeit im Handeln und Reden hüten sollen, und dass ihr Auftreten und ihre Redeweise bescheiden, natürlich und verständlich sein sollen. Es ist der Teufel, der uns dem Zwang ausliefert, erfolgreich zu sein; wenn er sieht, dass wir einfach zügig arbeiten wollen, sagt er zu uns: „Das ist zu niedrig, das ist doch der christlichen Würde sehr unangemessen!“ Das ist eine List des Teufels! Passt auf, ihr Männer, und lasst solche Eitelkeiten [...] Haltet euch die demütige und ganz andere Art unseres Herrn vor Augen.

Er hätte seinen Taten großen Glanz und seinen Worten souveräne Wirksamkeit verleihen können, er hat es aber nicht getan. Zu seinen Jüngern sagte er: „Ihr werdet die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen, und ihr werdet noch größere vollbringen.“ Aber Herr, warum willst du, dass sie Größeres vollbringen, wenn sie doch das vollbringen, was du vollbracht hast? Deshalb, weil unser Herr sich bei öffentlichen Taten übertreffen lassen will, weil er lieber bescheiden und unauffällig agiert. Es kommt ihm auf die Früchte des Evangeliums an und nicht auf das Getöse der Welt. Deshalb hat er durch seine Jünger mehr geschehen lassen als durch sich selbst.

Er wollte, dass der hl. Paulus einmal dreitausend und ein anderes Mal fünftausend Menschen bekehrt (Apg 2,41; 4,4), und dass die ganze Erde durch die Apostel im christlichen Glauben unterrichtet wird. Er selber hat, obwohl er das Licht der Welt war (Joh 8,12), nur in Jerusalem und Umgebung gepredigt, und hat es dort getan, obwohl er wusste, dass er dort weniger Erfolg haben würde als anderswo [...] Er hat also nur wenig vollbracht, und seine armen ungebildeten und ungeschickten Jünger haben, von seiner Kraft beseelt, mehr bewirkt als er. Warum? Weil er demütig sein wollte.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6665 am: 28. April 2018, 14:29:08 »
Apostelgeschichte 13,44-52.

Am Sabbat nach der ersten Predigt des Paulus in Antiochia versammelte sich fast die ganze Stadt, um das Wort des Herrn zu hören.
Als die Juden die Scharen sahen, wurden sie eifersüchtig, widersprachen den Worten des Paulus und stießen Lästerungen aus.
Paulus und Barnabas aber erklärten freimütig: Euch musste das Wort Gottes zuerst verkündet werden. Da ihr es aber zurückstoßt und euch des ewigen Lebens unwürdig zeigt, wenden wir uns jetzt an die Heiden.
Denn so hat uns der Herr aufgetragen: Ich habe dich zum Licht für die Völker gemacht, bis an das Ende der Erde sollst du das Heil sein.
Als die Heiden das hörten, freuten sie sich und priesen das Wort des Herrn; und alle wurden gläubig, die für das ewige Leben bestimmt waren.
Das Wort des Herrn aber verbreitete sich in der ganzen Gegend.
Die Juden jedoch hetzten die vornehmen gottesfürchtigen Frauen und die Ersten der Stadt auf, veranlassten eine Verfolgung gegen Paulus und Barnabas und vertrieben sie aus ihrem Gebiet.
Diese aber schüttelten gegen sie den Staub von ihren Füßen und zogen nach Ikonion.
Und die Jünger waren voll Freude und erfüllt vom Heiligen Geist.

Psalm 98(97),1.2-3ab.3cd-4.

Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er dachte an seine Huld
und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 14,7-14.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns.
Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater?
Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke.
Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke!
Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen, und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater.
Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird.
Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6666 am: 28. April 2018, 14:48:57 »
Meine Herde, die pseudoreligiöse Kultur von New Age, welche Meinem Widersacher dient, macht dass große Teile der Menschheit verloren gehen!

23. April 2018, 13.20 Uhr – Dringender Aufruf von Jesus, dem Guten Hirten, an Seine Herde.

Mein Friede sei mit euch, Schafe Meiner Herde.

Die Kultur der Dunkelheit hat sich der Jugend bemächtigt. Die metallische Musik, welche die Jugendlichen hören, ist beladen mit Botschaften der Rebellion, der Apostasie (Glaubensabfall) und des Todes und führt in den Abgrund. Millionen Seelen von Jugendlichen gehen verloren durch das Hören der Musik der Dunkelheit, welche sie aufstacheln zu Gewalt, Drogenabhängigkeit, Sexismus, Homosexualität, Lesbianismus, Rebellion, Selbstmord, Okkultismus und das Traurigste ist der Verlust der moralischen und spirituellen Werte und des Glaubens an Gott.

Diese Musik treibt die Jugendlichen zur Verzweiflung, Depression und in vielen Fällen zum Tod. Der Geist des Bösen hat sie durchdrungen mit seinen Rhythmen, Liedtexten und Akkorden, und versenkt die Jugendlichen in das Reich der Dunkelheit. Millionen Seelen von Jugendlichen fallen jeden Tag unter Schreien und Blasphemien in die Hölle, sie verfluchen sich selber und verfluchen ihre Eltern weil diese ihnen keine Liebe und Aufmerksamkeit gaben und schenkten. Der Hass auf Gott ist das Siegel, das sie durch die ganze Ewigkeit begleiten wird. In den Kavernen der Hölle erwarten sie die Dämonen der Idole der metallischen Musik, die machten, dass sie verloren gingen, dort werden sie ewig gefoltert. Diese Musik trennt den Geist Gottes von den Jugendlichen und sie ist die Brücke, die sie zum ewigen Tod führt.

Meine Herde, die pseudoreligiöse Kultur von New Age, welche Meinem Widersacher dient, macht dass große Teile der Menschheit verloren gehen! New Age sucht über ihre Philosophie und religiöse Strömung den Mensch zu vergöttlichen und ihn auf die gleiche Höhe wie Gott zu stellen. Diese Kultur des Stolzes führt viele in die Dunkelheit und in die Finsternis. Diese undankbare und sündhafte Menschheit weigert sich das Kreuz der Erlösung zu tragen, sie sucht in New Age den Gott ihrer Gelüste und Launen; sie findet sich in einer Kultur, wo es weder Verpflichtungen noch Gebote gibt; wo der Mensch wie ein Gott betrachtet wird, der alles tun und erschaffen kann, basierend auf der Kraft seines Geistes. Diese pseudoreligiöse Kultur des 'Gottes Light' führt nur zum ewigen Tod.

All die Techniken und Begleitumstände der sogenannten Kultur von New Age sind eine offene Türe für den Eintritt der Dämonen in die Seele jener, welche sie praktizieren. Vorsicht, Schafe Meiner Herde, auf die Täuschung von New Age hereinzufallen! Bedenkt, dass diese Welt in der Macht der Dunkelheit ist, die mit allen Mitteln versucht, die größte Anzahl von Seelen verloren gehen zu lassen.

Meine Schafe kennen Meine Stimme und folgen Mir, denn sie wissen, dass Ich der Hirte bin, und gehen hinter Mir her, jeder bringt das Kreuz der Erlösung mit. 'Gott Light', gibt es nicht, wenn ihr Meine Jünger sein wollt, müsst ihr euer Kreuz in Meiner Nachahmung tragen, sonst seid ihr nicht von Meiner Herde. Lasst euch nicht von den Abgesandten des Bösen täuschen, die euch ein Paradies ohne Kalvaria anbieten, denn das ist eine leere Illusion. Ohne Leiden gibt es weder Reinigung noch Erlösung.

Ich Bin der Gute Hirte, Ich Bin das Leben. Niemand kommt zu Mir, ohne vorher im Geist geboren zu sein; und um im Geist geboren zu werden, müsst ihr zuerst eurem sündhaften Zustand absterben. Dies wird nur erreicht, wenn ihr jeden Tag das Gewicht des Kreuzes des Leidens und der Selbstverleugnung tragt, das wird euch durch das Kalvaria der Reinigung gehen lassen, Richtung Höhepunkt der Erlösung, wo ihr zum Neuen Leben auferweckt werdet. Merkt euch das sehr gut, Schafe Meiner Herde, damit ihr nicht auf die Täuschung hereinfallt, welche euch New Age anbietet, die der Menschheit die Existenz eines Gottes zeigt, der sich den Launen und dem Geschmack jedes einzelnen menschlichen Wesens anpasst.

Ich Bin euer Jesus von Nazareth, Einer und Dreieiner. Einziger und wahrer Gott, der aus Liebe Mensch wurde im reinen und heiligen Schoß einer Jungfrau, um euch von der Sünde zu erlösen und mit Meinem Tod und Meiner Auferstehung zeige Ich euch den Weg in die ewige Herrlichkeit. Ich bin der Eine und Dreieine Gott und außer Mir gibt es keinen Gott.

Meinen Frieden lasse Ich euch, Meinen Frieden gebe Ich euch. Bereut und bekehrt euch, denn das Reich Gottes ist nahe.

Euer Ewiger Hirte, Jesus von Nazareth, der Gute Hirte aller Zeiten.

Meine Herde, gebt Meine Botschaften der ganzen Menschheit bekannt.

(Enoch)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6667 am: 28. April 2018, 19:48:27 »
Es erinnert an unsere Tage: Der hl. Ludwig Grignion de Montfort (1673-1716) bäumte sich gegen das schleichende Gift der moralischen Dekadenz und Verweltlichung auf. Lange vor der Französischen Revolution wurden die die ehrwürdigsten Institutionen des alten Frankreich - die Kirche und das Königtum - davon befallen. Der hl. Ludwig war ein Gegenrevolutionär mit prophetischem Gespür - und das wussten seine mächtigen Gegner: "Er war Opfer einer unnachgiebigen Opposition der jansenistischen Bischöfe Frankreichs. Von Exkommunikation zu Exkommunikation, von einer Amtsenthebung in die andere, durfte er nur noch in zwei Bistümern predigen. Diese Diözesen waren diejenigen, in den sich später die Französische Revolution nicht durchsetzte und so die katholische Bevökerung an der Seite des Klerus und des Adels gegen die Revolutionäre unter dem Klang religiöser Lieder, die ihre Vorfahren von ihm gelernt hatten, marschierte.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6668 am: 28. April 2018, 20:07:35 »
Hl. Ludwig Maria Grignion de Montfort

Priester, Ordensgründer

* 31. Januar 1673 in Montfort-sur-Meu in Frankreich
† 28. April 1716 in St-Laurent-sur-Sèvre in Frankreich

Louis-Marie empfing 1700 die Priesterweihe. Unermüdlich war "der gütige Pater von Montfort", wie Zeitgenossen ihn nannten, missionarisch tätig. 1715 gründete er die Gemeinschaft der "Töchter der Weisheit", die Montfortschwestern, mit Aufgaben in der Krankenpflege und im Schulunterricht, vor allem für Arme.

Priester und Laienbrüder, die sich um Louis-Marie geschart hatten, schlossen sich einige Jahre nach seinem Tod zur "Montfortianischen Gesellschaft Mariens", den => Monfortianern, zusammen. Heute umfasst die Gemeinschaft rund 4.500 Mitglieder, die in Südamerika, Afrika und Indien vor allem für Behinderte und in Elendsvierteln tätig sind.

Die Schriften von Ludwig Maria Grignion de Montfort über die Muttergottes waren, nach eigenen Angaben, sehr prängend für die marianische Spiritualität von Papst Johannes Paul II.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6669 am: 29. April 2018, 06:22:08 »
Geh und bete zu Maria! Sie ist deine Mutter, sie wird dir helfen!
In Italien erzählte mir ein Exorzist, dass eines Tages ein junger Mann in großer Not zu ihm kam, weil er verzweifelt war; er konnte es nicht mehr ertragen. Er war nicht nur körperlich krank, sondern auch sein Geist wurde ständig gequält. Er hatte sich mit okkulten Praktiken beschäftigt, ganz zu schweigen von Drogen, Alkohol und anderen schädlichen Dingen!
Der Priester, in Beschlag genommen von einem anderen schwierigen Fall, konnte  seine Arbeit jedoch nicht unterbrechen. Da er aber das Leiden des jungen Mannes sah, wollte er ihn nicht enttäuscht gehen lassen. Er erinnerte sich an die Muttergottesstatue in seiner Kirche. Es ist die Muttergottes der Rue du Bac in Paris, die Jungfrau der Wundertätigen Medaille. Sie streckt ihre Hände aus und den Ringen, die sie an ihren Fingern trägt, entspringen Strahlen, welche die Gnaden symbolisieren, die Maria allen gewährt, die sie darum bitten. Der Priester sagte zu dem jungen Mann: „Geh und bete vor der Statue und schau ihr in die Augen! Sie ist deine Mutter, sie wird dir helfen!"
Der junge Mann kniete vor der Jungfrau Maria nieder, schrie ihr sein Elend entgegen und richtete seinen Blick auf ihre Augen. Plötzlich spürte er eine große Erleichterung, die ihm aus dem Blick der Gottesmutter zukam. Noch nie in seinem Leben hatte er eine solche mütterliche Zärtlichkeit verspürt. Voller Freude verweilte er lange vor der Statue. Es war wie ein Balsam, der seinen Körper, sein Herz und seine Seele durchdrang! Als er wegging, war er geheilt und befreit!
 
"Enfants de Medjugorje - Kinder von Medjugorje"
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6670 am: 29. April 2018, 12:55:12 »
5. Sonntag in der Osterzeit 

Wäre das Christentum nur eine Summe von Geboten und Lebensregeln, es wäre leichter zu begreifen, aber auch leichter zu ersetzen und zu erledigen. Aber Christus sagt: Ich bin. Er ist der Fels, das Fundament. Er ist auch der Weg, und er ist das Leben. Wer ihm folgt, geht sicher; er ist in der Wahrheit und Treue Gottes geborgen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6671 am: 29. April 2018, 12:57:40 »
Apostelgeschichte 9,26-31.

In jenen Tagen, als Paulus nach Jerusalem kam, versuchte er, sich den Jüngern anzuschließen. Aber alle fürchteten sich vor ihm und konnten nicht glauben, dass er ein Jünger war.
Barnabas jedoch nahm sich seiner an und brachte ihn zu den Aposteln. Er erzählte ihnen, wie Saulus auf dem Weg den Herrn gesehen habe und dass dieser mit ihm gesprochen habe und wie er in Damaskus mutig und offen im Namen Jesu aufgetreten sei.
So ging er bei ihnen in Jerusalem ein und aus, trat unerschrocken im Namen des Herrn auf
und führte auch Streitgespräche mit den Hellenisten. Diese aber planten, ihn zu töten.
Als die Brüder das merkten, brachten sie ihn nach Cäsarea hinab und schickten ihn von dort nach Tarsus.
Die Kirche in ganz Judäa, Galiläa und Samarien hatte nun Frieden; sie wurde gefestigt und lebte in der Furcht vor dem Herrn. Und sie wuchs durch die Hilfe des Heiligen Geistes.

Psalm 22(21),26-27.28.30ab.30c-32.

Deine Treue preise ich in großer Gemeinde;
ich erfülle meine Gelübde vor denen, die Gott fürchten.
Die Armen sollen essen und sich sättigen;
den Herrn sollen preisen, die ihn suchen.
Aufleben soll euer Herz für immer.

Alle Enden der Erde sollen daran denken
und werden umkehren zum Herrn:
Vor ihm werfen sich alle Stämme der Völker nieder.
Vor ihm allein sollen niederfallen die Mächtigen der Erde,
vor ihm sich alle niederwerfen, die in der Erde ruhen.

Meine Seele, sie lebt für ihn;
mein Stamm wird ihm dienen.
Vom Herrn wird man dem künftigen Geschlecht erzählen,
seine Heilstat verkündet man dem kommenden Volk;
denn er hat das Werk getan.

Erster Johannesbrief 3,18-24.

Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit.
Daran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind, und werden unser Herz in seiner Gegenwart beruhigen.
Denn wenn das Herz uns auch verurteilt - Gott ist größer als unser Herz, und er weiß alles.
Liebe Brüder, wenn das Herz uns aber nicht verurteilt, haben wir gegenüber Gott Zuversicht.
alles, was wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was ihm gefällt.
Und das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht.
Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und dass er in uns bleibt, erkennen wir an dem Geist, den er uns gegeben hat.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 15,1-8.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer.
Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt.
Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe.
Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.
Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.
Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten.
Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.
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