Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660632 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6672 am: 29. April 2018, 13:23:19 »
Pius XII., Papst von 1939-1958

Enzyklika „Mystici Corporis“, 1. Teil (© Copyright - Libreria Editrice Vaticana)

Ohne mich vermögt ihr nichts

"Es war Gottes Wille, in Ihm [Christus] die ganze Fülle wohnen zu lassen" (Kol 1, 19). Ihn zieren jene übernatürlichen Gaben, welche die hypostatische Vereinigung der beiden Naturen [= in Christus bestehende Einheit von göttlicher und menschlicher Natur] im Gefolge hat: in Ihm wohnt der Heilige Geist in einer derartigen Gnadenfülle, dass sie größer nicht gedacht werden kann. Ihm ist gegeben "die Macht über alles Fleisch" (Joh 17, 2), überreich sind in Ihm "alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis" (Kol 2,3). Auch jene Erkenntnis, die man Erkenntnis der Gottschauung nennt, besitzt Er in solcher Fülle, dass sie an Umfang und Klarheit die beseligende Schau aller Heiligen im Himmel weit überragt. Und schließlich ist Er so reich an Gnade und Wahrheit, daß wir alle aus seiner unerschöpflichen Fülle empfangen (Joh l, 14-16). […]

Er ist es, der den Gläubigen das Licht des Glaubens eingießt; der die Hirten und Lehrer und besonders seinen Stellvertreter auf Erden mit den übernatürlichen Gaben der Erkenntnis, der Einsicht und Weisheit bereichert, damit sie den Schatz des Glaubens getreu bewahren, mutig verteidigen, fromm und eifrig erklären und sichern. Er ist es schließlich, der, wenn auch unsichtbar, die Konzilien der Kirche leitet und erleuchtet.

Christus ist Begründer und Urheber der Heiligkeit. Denn es gibt keinen heilbringenden Akt, der nicht aus Ihm als seiner übernatürlichen Quelle sich herleitete. "Ohne Mich", sagt Er, "könnt ihr nichts tun" (Joh 15, 5). Wenn wir ob begangener Schuld von Seelenschmerz und Reue bewegt werden; wenn wir uns in kindlicher Furcht und Hoffnung zu Gott bekehren, immer werden wir von seiner Kraft geführt. Gnade und Glorie entspringen aus seiner unerschöpflichen Fülle. […]

Und wenn die Sakramente der Kirche mit einem äußeren Ritus gespendet werden, dann bringt Er selber die Wirkung in den Seelen hervor. Ebenso ist Er es, der die Erlösten mit seinem Fleische und Blute nährt und die wirren, erregten Leidenschaften beruhigt. Er vermehrt die Gnade und bereitet die Glorie für Seele und Leib. [...]

Christus der Herr lässt die Kirche an seinem übernatürlichen Leben teilnehmen, durchdringt ihren ganzen Leib mit seiner göttlichen Kraft und nährt und erhält die einzelnen Glieder gemäß dem Rang, den sie im Leibe einnehmen, ungefähr in der Weise, in welcher der Weinstock die mit ihm verbundenen Rebzweige nährt und fruchtbar macht.

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6673 am: 30. April 2018, 06:02:38 »
Hl. Pius V., Papst

* 17. Januar 1504 in Bosco Marengo bei Alessandria in Italien
† 1. Mai 1572 in Rom

Der große Reformpapst Pius V. (Michele Ghislieri), geb. 1504, war mit vierzehn Jahren bei den Dominikanern eingetreten, 1556 Bischof und im folgenden Jahr Kardinal geworden. Als Papst (seit 1566) setzte er sich für die Durchführung der Reformen ein, die das Konzil von Trient angeordnet hatte. Er gab die liturgischen Bücher neu heraus (Missale Romanum, 1570), ordnete Synoden und Visitationen an und bemühte sich um die sittliche und geistige Hebung von Klerus und Volk. In seine Zeit fällt der Sieg über die Türken in der Seeschlacht von Lepanto (1571). Er starb 1572, aufgebraucht durch seine strenge Lebens­weise und durch die Mühen und Sorgen seines Amtes.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6674 am: 30. April 2018, 06:27:39 »
Apostelgeschichte 14,5-18.

In jenen Tagen als die Apostel merkten, dass die Heiden und die Juden zusammen mit ihren Führern entschlossen waren, sie zu misshandeln und zu steinigen,
flohen sie in die Städte von Lykaonien, Lystra und Derbe, und in deren Umgebung.
Dort verkündeten sie das Evangelium.
In Lystra war ein Mann, der von Geburt an gelähmt war; er saß ohne Kraft in den Füßen da und hatte nie gehen können.
Er hörte der Predigt des Paulus zu. Dieser blickte ihm fest ins Auge; und da er sah, dass der Mann darauf vertraute, gerettet zu werden,
rief er laut: Steh auf! Stell dich aufrecht auf deine Füße! Da sprang der Mann auf und ging umher.
Als die Menge sah, was Paulus getan hatte, fing sie an zu schreien und rief auf lykaonisch: Die Götter sind in Menschengestalt zu uns herabgestiegen.
Und sie nannten den Barnabas Zeus, den Paulus aber Hermes, weil er der Wortführer war.
Der Priester des Zeus vor der Stadt brachte Stiere und Kränze an die Tore und wollte zusammen mit der Volksmenge ein Opfer darbringen.
Als die Apostel Barnabas und Paulus davon hörten, zerrissen sie ihre Kleider, sprangen unter das Volk und riefen:
Männer, was tut ihr? Auch wir sind nur Menschen, von gleicher Art wie ihr; wir bringen euch das Evangelium, damit ihr euch von diesen nichtigen Götzen zu dem lebendigen Gott bekehrt, der den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen hat und alles, was dazugehört.
Er ließ in den vergangenen Zeiten alle Völker ihre Wege gehen.
Und doch hat er sich nicht unbezeugt gelassen: Er tat Gutes, gab euch vom Himmel her Regen und fruchtbare Zeiten; mit Nahrung und mit Freude erfüllte er euer Herz.
Doch selbst mit diesen Worten konnten sie die Volksmenge kaum davon abbringen, ihnen zu opfern.

Psalm 115(113B),1-2.3-4.15-16.

Nicht uns, o Herr, bring zu Ehren,
nicht uns, sondern deinen Namen,
in deiner Huld und Treue!
Warum sollen die Völker sagen:
«Wo ist denn ihr Gott?»

Unser Gott ist im Himmel;
alles, was ihm gefällt, das vollbringt er.
Die Götzen der Völker sind nur Silber und Gold,
ein Machwerk von Menschenhand.

Seid gesegnet vom Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Der Himmel ist der Himmel des Herrn,
die Erde aber gab er den Menschen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 14,21-26.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.
Judas - nicht der Judas Iskariot - fragte ihn: Herr, warum willst du dich nur uns offenbaren und nicht der Welt?
Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.
Wer mich nicht liebt, hält an meinen Worten nicht fest. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat.
Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin.
Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6675 am: 30. April 2018, 07:34:24 »
Hl. Josémaria Escriva de Balaguer (1902-1975), Priester, Gründer des Opus Dei

Homilie vom 26/03/1967; in: Es Cristo que pasa

„Mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen“

Christus ist in seiner Kirche gegenwärtig: in ihren Sakramenten, in ihrer Liturgie, in ihrer Lehre, in all ihren Tätigkeiten. Auf besondere Weise bleibt Christus im täglichen Geschenk der heiligen Eucharistie unter uns anwesend. Deshalb ist die Messe Mittelpunkt und Wurzel des christlichen Lebens. Während der ganzen Messe ist Christus stets vollständig anwesend, Haupt und Leib (Eph 1,22-23). „Durch ihn und mit ihm und in ihm“. Denn Christus ist der Weg, der Mittler: in ihm finden wir alles, außerhalb seiner ist unser Leben leer [...]

Christus lebt in den Christen. Der Glaube lehrt uns, dass der Mensch im Zustand der Gnade vergöttlicht ist. Wir sind Männer und Frauen, keine Engel, wir sind Wesen aus Fleisch und Knochen, mit einem Herzen und mit Leidenschaften, mit Traurigkeit und Fröhlichkeit. Die Vergöttlichung aber erfasst den ganzen Menschen, sie ist wie eine Vorwegnahme der glorreichen Auferstehung. „Christus ist auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen. Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung von den Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden“(vgl. 1 Kor 15,20-22).

Das Leben Christi ist unser Leben, wie er es seinen Aposteln am Tag des Letzten Abendmahls zugesagt hat: „Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen.“ Der Christ soll folglich leben, wie Christus gelebt hat; er soll sich das Bewusstsein Christi zueigen machen, um so mit dem hl. Paulus sagen zu können: „Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir“ (Gal 2,20).
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6676 am: 30. April 2018, 07:44:30 »
Unsere Liebe Frau von Afrika wacht über Algerien

Auf den Höhen von Algier (Algerien), in der Basilika Unserer Lieben Frau von Afrika, lesen wir über dem Hauptaltar: „Unsere Liebe Frau von Afrika, bitte für uns und für die Muslime". Diese marianische Fürbitte wurde nie gelöscht. Muslime und Christen kommen immer hierher, um zu Maria zu beten und ihr Blumen zu bringen...
Wir lesen auch einen Satz des heiligen Augustinus (Algerier, † 430), geschrieben auf Französisch, Arabisch und Kabyle: „Die brüderliche Liebe kommt von Gott und ist Gott selbst". Eine sehr starke Aussage in einem Land, wo im Namen Allahs getötet wurde....
Im Jahre 1846 gab es in Algier nur ein kleines Heiligtum, eine künstliche Höhle für die „Muttergottes von der Schlucht“, die sehr schnell mit Ex-Votos geschmückt war... 1857 gab es dort ein provisorisches Heiligtum mit einer schönen schwarzen Madonna, welche die Damen vom Heiligsten Herzen von Lyon im Mai 1840 dem ersten Bischof von Algier schenkten.
Nachdem Kardinal Lavigerie Erzbischof von Algier wurde, ließ er 1872 die heutige große Basilika Notre-Dame d’Afrique vollenden und gründete die Kongregationen der weißen Väter und weißen Schwestern in Algier. Die Wallfahrt zu Notre-Dame d'Afrique wurde ebenfalls in Théoule-sur-Mer (Alpes maritimes, Frankreich) eingeführt, mit einer Nachbildung der in Algier verbliebenen Statue.

Quelle: „Algerien von 1830 bis 1962“, von Guy Tudury, Verlag: Lacour Collection Rediviva 1994.
« Letzte Änderung: 30. April 2018, 07:44:53 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6677 am: 01. Mai 2018, 08:03:45 »
Hl. Josef, der Arbeiter

Den 1. Mai, der überall in der heutigen Welt als Tag der Arbeit begangen wird, hat Pius XII. zum Fest des heiligen Josef des Arbeiters bestimmt. Damit soll der heilige Josef geehrt, aber auch die Würde der menschlichen Arbeit bewusstgemacht werden. Josef hat als Handwerker gearbeitet und für seine Familie das Brot verdient. Die Arbeit, wie sie heute von der Masse der Arbeiter getan und auch erlitten wird; ist sehr verschieden von der Arbeit in der alten Welt. Aber immer geht es darum, dass der Mensch, indem er die Kraft seines Körpers und seines Geistes einsetzt, sein eigenes Leben verwirklicht, seine Persönlichkeit entfaltet und das Leben in dieser Welt lebenswert oder doch erträgli­cher macht. Der Christ weiß außerdem, dass er seine Arbeit von Gott her und zu Gott hin tut.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6678 am: 01. Mai 2018, 08:07:26 »
Hl. Johannes XXIII. (1881-1963), Papst

Discorsi V, S. 210

„Meinen Frieden gebe ich euch“

O Friedensfürst, auferstandener Jesus, schau mit Wohlwollen auf die ganze Menschheit. Von dir allein erwartet sie Hilfe und Rettung. Deine Liebe gilt, wie zur Zeit deines Erdenlebens, zuerst den Kleinen, Bescheidenen, Leidenden. Du gehst den Sündern immer entgegen. Mach, dass alle dich anrufen und finden, damit sie in dir den Weg, die Wahrheit und das Leben erkennen (Joh 14,6). Gib uns deinen Frieden, du Lamm, das zu unserem Heil geopfert wurde (Apg 5,6; Joh 1,29): „Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt, gib uns deinen Frieden.“

Jesus, schau hier unser Gebet: Nimm alles aus dem Herzen der Menschen, was ihren Frieden gefährden könnte, festige sie in der Wahrheit, in der Gerechtigkeit und in der brüderlichen Liebe. Erleuchte die Regierenden. Ihre Bemühungen um das Wohlergehen der Völker sei begleitet von der Bemühung ihren Frieden zu sichern. Entfache den Willen aller, trennende Schranken niederzureißen und die Bande der Liebe zu stärken. Entfache die Bereitschaft aller, Verständnis aufzubringen, mitzufühlen und zu vergeben, damit alle in deinem Namen vereint seien und in den Herzen, in den Familien, in der ganzen Welt Friede, dein Friede, herrsche.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6679 am: 01. Mai 2018, 08:30:06 »
Apostelgeschichte 14,19-28.

In jenen Tagen kamen Juden von Antiochia und Ikonion und überredeten die Volksmenge. Und sie steinigten den Paulus und schleiften ihn zur Stadt hinaus, in der Meinung, er sei tot.
Als aber die Jünger ihn umringten, stand er auf und ging in die Stadt. Am anderen Tag zog er mit Barnabas nach Derbe weiter.
Als sie dieser Stadt das Evangelium verkündet und viele Jünger gewonnen hatten, kehrten sie nach Lystra, Ikonion und Antiochia zurück.
Sie sprachen den Jüngern Mut zu und ermahnten sie, treu am Glauben festzuhalten; sie sagten: Durch viele Drangsale müssen wir in das Reich Gottes gelangen.
In jeder Gemeinde bestellten sie durch Handauflegung Älteste und empfahlen sie mit Gebet und Fasten dem Herrn, an den sie nun glaubten.
Nachdem sie durch Pisidien gezogen waren, kamen sie nach Pamphylien,
verkündeten in Perge das Wort und gingen dann nach Attalia hinab.
Von dort fuhren sie mit dem Schiff nach Antiochia, wo man sie für das Werk, das sie nun vollbracht hatten, der Gnade Gottes empfohlen hatte.
Als sie dort angekommen waren, riefen sie die Gemeinde zusammen und berichteten alles, was Gott mit ihnen zusammen getan und dass er den Heiden die Tür zum Glauben geöffnet hatte.
Und sie blieben noch längere Zeit bei den Jüngern.

Psalm 145(144),10-11.12-13ab.20.21.

Danken sollen dir, Herr, all deine Werke
und deine Frommen dich preisen.
Sie sollen von der Herrlichkeit deines Königtums reden,
sollen sprechen von deiner Macht.

Sie sollen den Menschen deine machtvollen Taten verkünden
und den herrlichen Glanz deines Königtums.
Dein Königtum ist ein Königtum für ewige Zeiten,
deine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht.

Alle, die ihn lieben, behütet der Herr,
doch alle Frevler vernichtet er.
Mein Mund verkünde das Lob des Herrn.
Alles, was lebt, preise seinen heiligen Namen immer und ewig!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 14,27-31a.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.
Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich.
Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt.
Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht,
aber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat.
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La Salette 1846



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