Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660594 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6688 am: 03. Mai 2018, 22:30:20 »
Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 15,1-8.

Ich erinnere euch, Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündet habe. Ihr habt es angenommen; es ist der Grund, auf dem ihr steht.
Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet, wenn ihr an dem Wortlaut festhaltet, den ich euch verkündet habe. Oder habt ihr den Glauben vielleicht unüberlegt angenommen?
Denn vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift,
und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift,
und erschien dem Kephas, dann den Zwölf.
Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern zugleich; die meisten von ihnen sind noch am Leben, einige sind entschlafen.
Danach erschien er dem Jakobus, dann allen Aposteln.
Als letztem von allen erschien er auch mir, dem Unerwarteten, der "Missgeburt".

Psalm 19(18),2-3.4-5ab.

Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes,
vom Werk seiner Hände kündet das Firmament.
Ein Tag sagt es dem andern,
eine Nacht tut es der andern kund,

ohne Worte und ohne Reden,
unhörbar bleibt ihre Stimme.
Doch ihre Botschaft geht in die ganze Welt hinaus,
ihre Kunde bis zu den Enden der Erde.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 14,6-14.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns.
Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater?
Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke.
Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke!
Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen, und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater.
Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird.
Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6689 am: 04. Mai 2018, 05:53:20 »
Die katholische Eiskunstläuferin Yuna Kim und der Rosenkranz

Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang, Südkorea, am 9. Februar zündete die koreanische katholische Olympiasiegerin Yuna Kim das Feuer an.
Yuna Kim hat oft den Wunsch geäußert, ihre öffentliche Rolle zu nutzen, um das Licht Christi zu teilen, indem sie ihren katholischen Glauben bei internationalen Wettbewerben und Vorführungen bezeugt.
Kim hatte die Ehre, die letzte olympische Fackelträgerin zu sein und die olympische Feuerschale für die diesjährigen Spiele anzuzünden, nachdem ein Eiskunstläufer aus Nordkorea und einer aus dem Süden die Flamme weitergegeben hatten.
Nachdem sie bei den Spielen in Vancouver 2010 beim Betreten der Eisfläche das Kreuzzeichen gemacht hatte, um dann die Goldmedaille zu gewinnen, schloss sie sich mit den koreanischen Bischöfen für eine nationale Rosenkranzkampagne zusammen, und ihre Fans konnten während ihrer Silbermedaillen-Vorführung bei den Spielen in Sotschi 2014 einen Rosenkranzring an ihrem Finger sehen.
Die Olympiateilnehmerin konvertierte 2008 mit ihrer Mutter zum katholischen Glauben, nachdem sie durch ihren Arzt - ebenfalls ein Katholik -, der sie wegen Knieverletzungen behandelte, mit ortsansässigen katholischen Ordensschwestern und Organisationen zusammengetroffen war. Bei ihrer Taufe nahm Kim den Namen „Stella" an, der einem Titel der Jungfrau Maria entlehnt ist: „Stella Maris – Stern des Meeres“.
Courtney Grogan mit Addie Mena

Séoul, Südkorea, 9. Februar 2018

CNA
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6690 am: 04. Mai 2018, 05:55:19 »
Apostelgeschichte 15,22-31.

In jenen Tagen beschlossen die Apostel und die Ältesten zusammen mit der ganzen Gemeinde, Männer aus ihrer Mitte auszuwählen und sie zusammen mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu senden, nämlich Judas, genannt Barsabbas, und Silas, führende Männer unter den Brüdern.
Sie gaben ihnen folgendes Schreiben mit: Die Apostel und die Ältesten, eure Brüder, grüßen die Brüder aus dem Heidentum in Antiochia, in Syrien und Zilizien.
Wir haben gehört, dass einige von uns, denen wir keinen Auftrag erteilt haben, euch mit ihren Reden beunruhigt und eure Gemüter erregt haben.
Deshalb haben wir uns geeinigt und beschlossen, Männer auszuwählen und zusammen mit unseren lieben Brüdern Barnabas und Paulus zu euch zu schicken,
die beide für den Namen Jesu Christi, unseres Herrn, ihr Leben eingesetzt haben.
Wir haben Judas und Silas abgesandt, die euch das Gleiche auch mündlich mitteilen sollen.
Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere Last aufzuerlegen als diese notwendigen Dinge:
Götzenopferfleisch, Blut, Ersticktes und Unzucht zu meiden. Wenn ihr euch davor hütet, handelt ihr richtig. Lebt wohl!
Man verabschiedete die Abgesandten, und sie zogen hinab nach Antiochia, riefen die Gemeinde zusammen und übergaben ihr den Brief.
Die Brüder lasen ihn und freuten sich über die Ermunterung.

Psalm 57(56),8-9.10-11.

Mein Herz ist bereit, o Gott,
mein Herz ist bereit,
ich will dir singen und spielen.
Wach auf, meine Seele!
Wacht auf, Harfe und Saitenspiel!
Ich will das Morgenrot wecken.

Ich will dich vor den Völkern preisen, Herr,
dir vor den Nationen lobsingen.
Denn deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
deine Treue, so weit die Wolken ziehn.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 15,12-17.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.
Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.
Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.
Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.
Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet.
Dies trage ich euch auf: Liebt einander!
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6691 am: 04. Mai 2018, 06:25:05 »
Hl. Johannes Klimakos (um 575-um 650), Mönch auf dem Sinai

Klimax oder Die Himmelsleiter. An den Hirten, Athen 2000, §§ 59.73

Aus einem Unwürdigen einen Würdigen machen – oder seinen Nächsten lieben

Es sind einige, die über ihre Kraft hinaus aus geistlicher Liebe die Lasten anderer auf sich nehmen, wobei sie an Den denken, Welcher sprach „Eine größere Liebe als diese hat niemand…“ und alles Übrige (Joh 15,13).

Und es sind andere, die vielleicht die Kraft zur Aufnahme von Verantwortung für andere von Gott erhielten, sich jedoch nicht gern, um den Bruder zu retten, solche Lasten aufbürden. Doch erklärte ich diese für elend, weil sie keine Liebe besitzen.

Über die ersten dagegen fand ich irgendwo geschrieben: „Wer aus einem Unwürdigen einen Würdigen macht, der soll mein Mund sein“ (Jer 15,19). Und: „Es geschehe dir nach der Weise deines Handelns“ (Obd 15).

Ich sah einen Kranken, der mit seinem Glauben die Krankheit eines anderen heilte, indem er für jenen gegenüber Gott lobenswerte Unverschämtheit anwandte und seine Seele – natürlich in Demut – für eine andere Seele opferte und sich durch die Heilung jenes auch selbst heilte. Und ich sah jemanden, der das gleiche aus Einbildung tat und vorwurfsvoll zu hören bekam: „Arzt, heile dich selbst!“ (Lk 4,23).
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6692 am: 05. Mai 2018, 07:35:52 »
„Ohne Maria riskiert die Kirche „sich selbst zu entmenschlichen“

Die Seligpreisungen und der Lebensstil der Gläubigen und der Kirche: Das war das Thema der Betrachtung, mit der P. Tolentino am Freitag, dem 23. Februar 2018, die von ihm gepredigten Geistlichen Fastenexerzitien für den Papst und die Römische Kurie im Exerzitienhaus „Casa Divin Maestro“ in Ariccia, 25 km südöstlich von Rom, abschloss.
Die Betrachtung folgte dem roten Faden der Bergpredigt und der Lehre der Seligpreisungen. Der Prediger sprach von der „Seligpreisung des Durstes" und der "Seligpreisung Mariens".
Pater José Tolentino zeichnete das Bild einer Kirche im „marianischen Stil": Maria ist „gastfreundlich“, aufmerksam und „offen für das Leben“; sie ist „ehrlich" zu Gott; sie steht „im Dienst" an einem „größeren" Projekt. Ohne Maria riskiert die Kirche „sich selbst zu entmenschlichen“, „funktionalistisch“ zu werden, „eine fieberhafte Fabrik, die unfähig ist, zur Ruhe zu kommen“.
Zenit
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6693 am: 05. Mai 2018, 19:38:45 »
Hl. Athanasius (295-373), Bischof von Alexandrien und Kirchenlehrer

Über die Menschwerdung des Logos und dessen leibliche Erscheinung unter uns, 27-29 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1917)

„Ihr stammt nicht von der Welt, weil ich euch aus der Welt erwählt habe“

Da der Tod nun einmal durch den Retter besiegt und ans Kreuz genagelt ist wie an einen Schandpfahl, so treten nach Überwindung des Todes, seiner Bloßstellung im Kreuz des Heilandes […] auf ihn alle, die in Christus vorübergehen, und sie verspotten ‒ zum Zeugnis für Christus ‒ den Tod und verhöhnen ihn mit den Worten der Schrift: „Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“ (1 Kor 15,55). […] Ist es ein schwacher Beweis für den Sieg des Heilandes über den Tod, wenn die christlichen Jungen und Mädchen das Leben hienieden nicht achten und sich zum Sterben rüsten? Von Natur aus fürchtet ja der Mensch den Tod und die Auflösung des Leibes. Daher ist es sogar auffallend, dass der, welcher den Glauben an das Kreuz angenommen hat, um Christi willen die Natur nicht achtet und den Tod nicht scheut. […]

Und wenn der Tod zuvor die Macht hatte und deshalb furchtbar war, aber jetzt ‒ nach der Ankunft des Heilandes und nach dem Tod seines Leibes und der Auferstehung ‒ verachtet wird, so ist doch wohl offenbar der Tod eben von Christus, der das Kreuz bestiegen hat, entkräftet und besiegt worden. Denn wie es ganz unzweifelhaft ist, dass, wenn nach der Nacht die Sonne aufgeht und der ganze Erdkreis von ihr beleuchtet wird, eben die Sonne mit ihrem ausstrahlenden Licht auch zugleich die Finsternis verscheucht und alles erleuchtet, so ist es auch ganz klar, dass, […] es eben der im Fleisch erschienene Heiland ist, der den Tod vernichtet hat und tagtäglich in seinen Jüngern Siege über ihn aufzuweisen hat. […] wenn man Zeuge davon ist, wie Männer, Frauen und zarte Kinder um ihres christlichen Glaubens willen freudig in den Tod gehen und sich hineinstürzen, ‒ wer wäre da noch so töricht oder so ungläubig, oder wer geistig noch so verblendet, dass er nicht einsähe und bedächte, dass Christus selbst, für den die Menschen das Zeugnis ablegen, einem jeden den Sieg über den Tod verleiht und gibt, indem er die Macht des Todes in jedem bricht, der den Glauben an ihn hat und das Zeichen des Kreuzes trägt?
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« Antwort #6694 am: 05. Mai 2018, 19:57:09 »
Apostelgeschichte 16,1-10.

In jenen Tagen kam Paulus auch nach Derbe und nach Lystra. Dort war ein Jünger namens Timotheus, der Sohn einer gläubig gewordenen Jüdin und eines Griechen.
Er war Paulus von den Brüdern in Lystra und Ikonion empfohlen worden.
Paulus wollte ihn als Begleiter mitnehmen und ließ ihn mit Rücksicht auf die Juden, die in jenen Gegenden wohnten, beschneiden; denn alle wussten, dass sein Vater ein Grieche war.
Als sie nun durch die Städte zogen, überbrachten sie ihnen die von den Aposteln und den Ältesten in Jerusalem gefassten Beschlüsse und trugen ihnen auf, sich daran zu halten.
So wurden die Gemeinden im Glauben gestärkt und wuchsen von Tag zu Tag.
Weil ihnen aber vom Heiligen Geist verwehrt wurde, das Wort in der Provinz Asien zu verkünden, reisten sie durch Phrygien und das galatische Land.
Sie zogen an Mysien entlang und versuchten, Bithynien zu erreichen; doch auch das erlaubte ihnen der Geist Jesu nicht.
So durchwanderten sie Mysien und kamen nach Troas hinab.
Dort hatte Paulus in der Nacht eine Vision. Ein Mazedonier stand da und bat ihn: Komm herüber nach Mazedonien, und hilf uns!
Auf diese Vision hin wollten wir sofort nach Mazedonien abfahren; denn wir waren überzeugt, dass uns Gott dazu berufen hatte, dort das Evangelium zu verkünden.

Psalm 100(99),2.3.4.5.

Dient dem Herrn mit Freude!
Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
Erkennt: Der Herr allein ist Gott.
Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum,
sein Volk und die Herde seiner Weide.

Tretet mit Dank durch seine Tore ein!
Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels!
Dankt ihm, preist seinen Namen!
Denn der Herr ist gütig,
ewig währt seine Huld,
von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 15,18-21.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat.
Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.
Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten.
Das alles werden sie euch um meines Namens willen antun; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6695 am: 06. Mai 2018, 06:12:54 »
Ein marianischer Stil, der die ganze Kirche einlädt, Mutter zu sein

Die italienische Ausgabe des L‘Osservatore Romano vom 2. März 2018 veröffentlichte einen Dankesbrief von Papst Franziskus an die spanische Theologin María Teresa Compte Grau für ihr jüngstes Buch: Zehn Dinge, die Papst Franziskus den Frauen vorschlägt. Hier ist ein Auszug aus dem Schreiben des Papstes:
„Den Überlegungen meiner Vorgänger folgend glaube ich, dass eine erneute anthropologische Forschung notwendig ist, die neue wissenschaftliche Fortschritte und aktuelles kulturelles Empfinden berücksichtigt, um nicht nur die weibliche, sondern auch die männliche Identität zu vertiefen und so dem Menschen als Ganzes besser zu dienen. In diese Richtung weiter voranzuschreiten heißt, uns auf eine neue und immer wieder erneuerte Menschheit vorzubereiten.
Es erscheint mir richtig, dass du bei deiner Reflektion Maria, die Gesegnete unter den Frauen, nicht vergessen hast. Ich glaube, dass sich aus dem Frausein Marias etwas Besonderes ergibt, was ich in meinem apostolischen Schreiben Evangelii gaudium (Nr. 288) „marianischer Stil“ genannt habe. Ein Stil, der die ganze Kirche einlädt, eine Mutter zu sein, die jeden mit Zärtlichkeit und Zuneigung liebt. Männer und Frauen in der Kirche dürfen diese entscheidende Perspektive nicht aus den Augen verlieren.“

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La Salette 1846



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