Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4655424 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8280 am: 25. März 2020, 21:32:21 »
Die Kiste berührte das Wasser und der Sturm legte sich

Man erzählt, dass am 25. März 1379 ein Schiff aus Katalonien (Spanien) bei Cagliari (Sardinien) aufgrund eines plötzlichen Sturms in Seenot geriet. Um nicht zu sinken, musste das Boot leichter gemacht werden, und man warf die Ladung ins Meer, darunter eine sperrige Kiste. Von dem Moment an, als sie das Wasser berührte, legte sich der Sturm und die Kiste kam in aller Ruhe am Strand von Cagliari an.

Die Brüder des Konvents, der auf dem Hügel von Bonaria (Sardinien) oberhalb vom Strand lag, öffneten die Kiste und fanden darin eine große Statue der Muttergottes, die auf einem Arm das Jesuskind trug und in der anderen Hand eine brennende Kerze hielt. Die Madonna bekam den Namen Unsere Liebe Frau von Bonaria.

Die Verehrung für die Madonna von Bonaria verbreitete sich in Sardinien genauso schnell wie unter den spanischen Seeleuten. So wurde die Muttergottes von Bonaria ein Wallfahrtsziel für die Pilger, ein Ort der Zusammenkunft für die Sarden, die Beschützerin der Seeleute und die größte Schutzpatronin Sardiniens.

Die Mercedarier ließen sich 1335 auf dem Hügel  nieder: seit sieben Jahrhunderten sind sie dort! Der Heilige Pedro Nolasco gründete diesen Orden 1218 in Barcelona in der Absicht, die Christen freizukaufen, die von den Mauren als Sklaven gehalten wurden.

Das Team von Marie de Nazareth
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8281 am: 25. März 2020, 22:10:09 »
 ;ghjghg

Liebste Mutter der Erlösung, bitte bring diese unsere Bitte, die Ermordung von Unschuldigen einzuschränken, vor Deinen geliebten Sohn, Jesus Christus.
Wir bitten, dass Er in Seiner Barmherzigkeit jede Form von Bedrohung durch Völkermord, Verfolgung und Terror gegen Gottes Kinder abwendet.
Wir bitten Dich flehentlich, liebe Mutter der Erlösung, höre unseren Ruf nach Liebe, Einheit und Frieden in dieser traurigen Welt.
Wir bitten Jesus Christus, den Menschensohn, uns alle zu beschützen in diesen Zeiten voller Schmerz und Leid auf Erden. Amen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8282 am: 25. März 2020, 22:31:10 »
Hl. Amadeus von Lausanne (1108-1159)
Zisterziensermönch, Bischof
Marienhomilie III, SC 72 (Acht Marienhomilien) (trad. © Evangelizo)

Das Wort herabgestiegen in den Schoß der Jungfrau

Das Wort kam aus sich, und es stieg unter sich selbst herab, als es Fleisch wurde und unter uns gewohnt hat (vgl. Joh 1,14), als es sich entäußerte und wie ein Sklave wurde (Phil 2,7). Seine Entäußerung war ein Abstieg. Es stieg jedoch herab, ohne seiner selbst beraubt zu werden, und wurde Fleisch, ohne aufzuhören, Wort zu sein, ohne die Herrlichkeit seiner Majestät durch die Annahme der Menschennatur zu trüben. […]

So wie der Sonnenstrahl das Glas durchdringt, ohne es zu zerbrechen, und wie der sichtbare Strahl in eine reine und ruhige Flüssigkeit eintaucht – alles bis auf den Grund durchleuchtend –, ohne sie zu trennen oder zu teilen, ebenso kam das Wort Gottes in das jungfräuliche Gemach und verließ es wieder; der Schoß der Jungfrau blieb verschlossen. […] Der unsichtbare Gott wurde also ein sichtbarer Mensch. Leidensunfähig und unsterblich wurde er leidend und sterblich. Er, den die Beschränkungen unserer Natur nicht einschränken können, er wollte dort eingeschlossen sein. In den Schoß einer Mutter schließt der sich ein, dessen unermessliche Größe Himmel und Erde umfasst. Und den die Himmel der Himmel nicht fassen können, ihn umschließt der Leib Mariens.

Wenn du wissen möchtest, auf welche Weise das geschah, so höre, wie der Erzengel [Gabriel] Maria den Vorgang des Geheimnisses mit folgenden Worten erklärt: „Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten“ (Lk 1,35). […] Denn mehr als alle und vor allen hat er dich erwählt, damit du durch die Fülle der Gnade alle übertriffst, die vor dir oder nach dir gewesen sind oder sein werden.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8283 am: 25. März 2020, 22:35:59 »
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Zweites Buch Samuel 7,4-5a.12-14a.16.

In jenen Tagen erging das Wort des Herrn an Natan:
Geh zu meinem Knecht David, und sag zu ihm: So spricht der Herr:
Wenn deine Tage erfüllt sind und du dich zu deinen Vätern legst, werde ich deinen leiblichen Sohn als deinen Nachfolger einsetzen und seinem Königtum Bestand verleihen.
Er wird für meinen Namen ein Haus bauen, und ich werde seinem Königsthron ewigen Bestand verleihen.
Ich will für ihn Vater sein, und er wird für mich Sohn sein.
Dein Haus und dein Königtum sollen durch mich auf ewig bestehen bleiben; dein Thron soll auf ewig Bestand haben.

Psalm 89(88),2-3.4-5.27.29.

Von den Taten deiner Huld, Herr, will ich ewig singen,
bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verkünden.
Denn ich bekenne: Deine Huld besteht für immer und ewig;
deine Treue steht fest im Himmel.

«Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten
und David, meinem Knecht, geschworen:
Deinem Haus gebe ich auf ewig Bestand,
und von Geschlecht zu Geschlecht richte ich deinen Thron auf.»

Er wird zu mir rufen: Mein Vater bist du,
mein Gott, der Fels meines Heiles.
Auf ewig werde ich ihm meine Huld bewahren,
mein Bund mit ihm bleibt allzeit bestehen.

Brief des Apostels Paulus an die Römer 4,13.16-18.22.

Brüder! Abraham und seine Nachkommen erhielten nicht aufgrund des Gesetzes die Verheißung, Erben der Welt zu sein, sondern aufgrund der Glaubensgerechtigkeit.
Deshalb gilt: «aus Glauben», damit auch gilt: «aus Gnade». Nur so bleibt die Verheißung für alle Nachkommen gültig, nicht nur für die, welche das Gesetz haben, sondern auch für die, welche wie Abraham den Glauben haben.
Nach dem Schriftwort: Ich habe dich zum Vater vieler Völker bestimmt, ist er unser aller Vater vor Gott, dem er geglaubt hat, dem Gott, der die Toten lebendig macht und das, was nicht ist, ins Dasein ruft.
Gegen alle Hoffnung hat er voll Hoffnung geglaubt, dass er der Vater vieler Völker werde, nach dem Wort: So zahlreich werden deine Nachkommen sein.
Darum wurde der Glaube ihm als Gerechtigkeit angerechnet.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 1,16.18-21.24a.

Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus (der Messias) genannt wird.
Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes.
Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.
Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.
Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8284 am: 25. März 2020, 22:39:01 »
Hochfest Verkündigung des Herrn 

Neun Monate vor dem Fest der Geburt des Herrn wird das Fest der Verkündigung gefeiert: der Tag, an dem der Engel zu Maria gesandt wurde und ihr verkündete, dass sie zur Mutter des Messias, des Gottessohnes, erwählt war. Maria, Vertreterin ihres Volkes und der Menschheit, hat mit ihrem einfachen Ja geantwortet. Die Gottesmutterschaft ist das zentrale Geheimnis im Leben Marias; alles andere zielt darauf hin oder hat dort seinen Ursprung und seine Erklärung. - Ein Fest der „Verkündigung der Geburt des Herrn“ wurde in der Ostkirche bereits um 550 am 25. März gefeiert; in Rom wurde es im 7. Jahrhundert eingeführt.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8285 am: 25. März 2020, 22:53:12 »
Viele akzeptieren nicht, dass sie bis in alle Ewigkeit existieren werden.
Helft Mir, eurem Jesus, ihre Seelen zu retten.

383. Sogar die „Warnung“ wird nicht alle Nichtgläubigen bekehren
Sonntag, 25. März 2012, 15:30 Uhr

Meine innig geliebte Tochter, heute bitte Ich alle Meine Anhänger dringend, ihre Zeit dazu zu verwenden, um für diejenigen zu beten, die nicht an Mich, Jesus Christus, oder an die ewige Erlösung glauben.
Diese Seelen liegen Mir am Herzen und sie sind diejenigen, die bekehrt werden müssen, damit sie als Erste gerettet werden können.
Diejenigen, die blind sind, können nicht erkennen, dass ihr Leben nicht auf der Erde endet.
Viele akzeptieren nicht, dass sie bis in alle Ewigkeit existieren werden.
Diese Seelen verwunden Mich tief, und Ich empfinde Schrecken, weil Ich sehe, dass sie in diesem Leben auf Erden das Leben in ihren Seelen zerstören.
Sogar die „Warnung“ wird viele von diesen, die öffentlich verkünden, dass sie Atheisten seien, nicht bekehren.
Ihre einzige Rettung besteht in den Gebeten und dem Leiden von Opferseelen.
Ich bitte euch dringend, für diese Seelen durch dieses Kreuzzug-Gebet (41) „Für die Seelen von Nichtgläubigen“ zu beten:
„O mein Jesus, hilf Deinen armen Kindern, die gegenüber Deinem Versprechen der Erlösung blind sind.
Ich bitte Dich flehentlich, öffne mit Hilfe meiner Gebete und meiner Leiden die Augen der Nichtgläubigen, damit sie Deine zärtliche Liebe sehen können und um Schutz in Deine heiligen Arme eilen können.
Hilf ihnen, die Wahrheit zu erkennen und nach Vergebung für all ihre Sünden zu streben, damit sie gerettet werden können und als erste durch die Tore des Neuen Paradieses gehen können.
Ich bitte für diese armen Seelen, einschließlich Männer, Frauen und Kinder, und bitte Dich dringend, sie von ihren Sünden loszusprechen. Amen.“
Geht jetzt, Meine kostbare Armee, und konzentriert euch auf Meine armen, verlorenen Kinder. Helft Mir, eurem Jesus, ihre Seelen zu retten.
Euer geliebter Erlöser
Jesus Christus

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8286 am: 26. März 2020, 06:40:25 »
 ;ghjghg

Sehr altes Gebet zum hl. Josef

Heiliger Josef, blick vom Himmel auf Dein armes Pflegekind,
dass im schnöden Weltgetümmel nicht die wahre Brücke find.
Möchte so gerne heilig werden, doch Du kennst mein böses Herz, siehst wie Kämpfe und Beschwerden mir bereiten manchen Schmerz.
Heut erwähl ich Dich zum Vater und zum Lehrer, Führer, Freund,
denn Du Heiliger bist ein Rater, der es redlich mit mir meint.
O Sankt Josef, meine Seele ist gar arm und elend dran,
sieh doch, wie ich täglich fehle, wie ich gar nicht voran kann.
Viele, viele fromme Seelen sagen, dass wir Dich verehrt,sicher darauf könnte zählen, dass ihm alles wird gewährt.
Darum lass mich heute eilen, an Dein väterliches Herz,
um Dir treulich mitzuteilen, bester Vater meinen Schmerz.
Du, ein Vorbild frommer Einfalt, Zimmermann von Nazareth,
tu’ in mir den Stolz doch Einhalt, sieh, wie meine Seele fehlt.
Möchte die Demut von Dir lernen, Demut, Einfalt, Kindes Sinn,
möchte mich selbst von Dir entfernen, doch die Selbstsucht reißt mich hin.
Möchte gerne beten lernen, beten nach des Heilands Sinn.
Möchte vom Tod schon mich entfernen, streben nur nach oben hin.
Doch mein Herz ist gar so flüchtig, weilt bald hier und ruht bald dort und weiß doch, dass alles richtig, dass der Herr allein sein Hort.
Komme heiliger Pflegevater, höre mitleidvoll mich an,
sei mir doch ein treuer Rater, auf des Himmels steiler Bahn.
Lass mich von Dir beten lernen, beten ohne unterlass,
mich vom Heiland nie entfernen und ihn lieben ohne Maß.
Ja, die heilige Gottesliebe, die so ganz Dein Herz durchglüht,
heilige auch meine Triebe, meine Seele, mein Gemüt.
Gott allein sei meine Freunde, Gotte allein sei all mein Glück,
Gott allein in Schmerz und Leiden, Gott in jedem Augenblick.
Und die Liebe zu dem nächsten heiligen Vater übt ich gern.
O, sie war in Dir am regsten, denn Du lerntest sie vom Herrn.
Sahst die in Maria glühen,
Deiner reinen heiligen Braut.
O, wie mächtig müsst es ziehen, wenn man solches Beispiel schaut.
Drum St. Josef bittend, kniend, jetzt Dein Pflegekind, vor Dir,
von der Lieb in Dir glüht, sende heut ein Fünklein mir,
dass ich alle Menschen liebe,
weil der Herr sie innig liebt.
Das ich keinen je betrüge,
weil mein Gott sonst wird betrübt.
O, lass mich doch nie es wagen,
irgendeinem weh zu tun, was mir dann mein Heiland sagen,
kann den Zorn er lassen ruhn?
Nein, kein Wörtchen, kein Gedanke stört den seeligen Verein.
Dieser Vorsatz niemals wanke, lass uns gute Kinder sein,und der Tugend schönste Zierde, heilige Reinheit schmückte Dich.
O mit heissester Begierde, sehnt meine Selle sich.
Diese Tugend zu empfangen, durch die, bester Vater mein,
du kannst von dem Herrn erlangen, dass ich lebe keusch und rein.
Heiliger Josef schau vom Himmel, auf Dein Kind, dass Dir vertraut,reiss mich los vom Weltgetümmel, wo man nichts als Sünde schaut.
Heilig, heilig möchte ich werden, sprich für mich ein wirksam Wort.
O St. Josef, sei auf Erden, stets mein Vater und mein Hort.Endlich dann, in jener Stunde, wo mein Leben neiget sich,
Vater, lass aus Deinem Munde, Trostesworte hören mich. Komm mit Jesus und Maria,in der letzten größten Not.
Sei mit Jesus und Maria, Hilfe mir und Trost im Tod.
Amen
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8287 am: 26. März 2020, 14:02:23 »
Jakobus von Saroug (um 449-521)
Mönch, syrischer Bischof
Homilie über den Schleier des Mose (trad. © Evangelizo)

Von mir hat er in der Schrift gesprochen

„Die Haut seines Gesichtes [des Mose] strahlte, weil er mit Gott geredet hatte. Aaron und alle Israeliten sahen es […] und fürchteten sich, in seine Nähe zu kommen […] Als Mose aufhörte, mit ihnen zu reden, legte er über sein Gesicht einen Schleier“ (vgl. Ex 34,29–33). Der Glanz auf dem Gesicht des Mose, das war Christus, der in ihm strahlte; er war jedoch den Augen der Hebräer verborgen; sie haben ihn nicht gesehen […] Das ganze Alte Testament bietet sich uns verhüllt dar, wie Mose, das Symbol aller Prophezeiungen. Hinter diesem Schleier, der über den Büchern der Propheten liegt, erscheint Christus, der erhabene Richter, der auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzt […]

Wenn Moses verhüllt war, welcher andere Prophet hätte sein Gesicht enthüllen können? Ihm folgend verhüllten also alle ihre Reden. Gleichzeitig verkündeten und verhüllten sie; sie überbrachten ihre Botschaft und verhüllten sie gleichzeitig mit einem Schleier […] Jesus strahlte in ihren Büchern auf, aber ein Schleier entzog ihn ihren Blicken, ein Schleier, der dem gesamten Universum verkündet, dass die Worte der Heiligen Schriften einen verborgenen Sinn haben […]

Unser Herr entfernte diesen Schleier, als er dem ganzen Universum die Geheimnisse erklärte. Durch sein Kommen hat der Sohn Gottes das Gesicht des bis dahin verschleierten Mose, die unverständlichen Worte, enthüllt. Der Neue Bund ist gekommen, um den Alten Bund zu erläutern; die Welt kann endlich diese Worte begreifen, die durch nichts mehr zugedeckt werden. Der Herr, unsere Sonne, ist über der Welt aufgegangen und hat alle Geschöpfe erleuchtet; das Geheimnis, die Rätsel sind endlich aufgedeckt: Der Schleier, der über den Büchern lag, wurde aufgehoben, und die Welt schaut das unverhüllte Antlitz des Sohnes Gottes.
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La Salette 1846



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