Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4570232 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8536 am: 17. Juli 2020, 05:54:24 »
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Botschaft von Unserer Lieben Frau von Amerika an NED DOUGHERTY.

Botschaft an das Volk der Vereinigten Staaten von Amerika: Dies ist die letzte Schlacht!

4. Juli 2020, 14.00 Uhr – Eucharistische Kapelle St Rosalie, Hampton Bays, NY

Unsere Liebe Frau von Amerika: Ich komme heute zu euch als Unsere Liebe Frau von Amerika, denn heute ist wieder einmal eure jährliche Feier der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika und eurer Unabhängigkeit von der Unterdrückung und Tyrannei der okkulten und dämonischen Einflüsse der alten Welt.

Aber leider werden die okkulten Einflüsse der alten Welt jetzt als Neue-Welt-Ordnung voll genutzt, denn der geistige Führer dieser dunklen und finsteren Kräfte, der Böse, weiß, dass seine Zeit kurz ist und dass der Vater im Himmel durch Seinen Sohn, den Erlöser Jesus Christus, und mit Meiner Hilfe als Kinder der Mutter Gottes den Kopf der Schlange zusammen mit all seinen irdischen Günstlingen zermalmen und sie in die ewige Verdammnis werfen wird. Gott sei Dank!

Die Verwirklichung dieses Ereignisses und der anschließende Übergang zu einem Neuen Himmel und einer Neuen Erde müssen euch aufgrund der schrecklichen Ereignisse, die sich in eurem Land abspielen, weit weg und fern erscheinen, aber seid euch bewusst, dass die Grausamkeit dieser Ereignisse darauf zurückzuführen ist, dass der Böse bereits weiß, dass er besiegt ist, und dass er durch seine negative und verderbliche Energie jetzt die Kontrolle über viele Kinder Gottes hat, die einer Gehirnwäsche unterzogen wurden, um die Souveränität und Nationalität der Vereinigten Staaten von Amerika zu zerstören.

Wisset, dass dies der dämonische Plan des Bösen ist, und leider wird er von vielen Bewohnern hier auf der Erde unterstützt, die vom rechten Weg abgekommen sind und wie hypnotisiert sind vom Bösen und seinem Plan für die dämonische Neue-Welt-Ordnung, eine Eine-Welt-Regierung, eine falsche ökologische Religion und eine Weltwirtschaft, die euch alle zu Opfern und Sklaven der Neuen-Welt-Ordnung des Bösen machen wird.

Wenn ihr euch hilflos fühlt, das Blatt gegen das Böse zu wenden, wisst, dass ihr nicht allein seid. Viele von euch haben geschwiegen und sind bis jetzt unbeweglich geblieben, während die dämonisch beeinflussten Anarchisten ohne Furcht vorgehen, während sie randalieren, plündern und brandschatzen und Chaos und Verwirrung für die guten Menschen in eurem Land schaffen. Wisset, dass viele eurer Führer und Politiker [Demokraten-Partei], die diese ungesetzlichen Aktivitäten zugelassen haben, selbst – manchmal wissentlich und manchmal unwissentlich – das Werk des Bösen tun.

Ihr müsst euch erheben und ihnen und ihren bösen Aktivitäten Einhalt gebieten und eure Führer unterstützen, von denen ihr erkennt, dass sie Gottes Werk tun, indem sie zu Recht und Ordnung und zu einer Rückkehr zu Frieden und Wohlstand aufrufen, wie ihr es kürzlich erlebt habt.

Ein solcher Friede und Wohlstand kommt nicht von dem Bösen, sondern durch die Führer, die von allem Guten inspiriert wurden, um den Neuen-Welt-Ordnungsplan des Bösen herauszufordern.

Wisset, dass viele der schrecklichen Ereignisse – sowohl in eurer säkularen Welt, als auch durch die Einflüsse der Dämonen auf der dunklen Seite der spirituellen Welt – im Voraus geplant worden sind. Könnt ihr nicht durch euer eigenes Urteilsvermögen erkennen, wer die dunklen Mächte durch ihre Aktivitäten sind? Es geht ihnen allen um die Zerstörung der Souveränität und Nationalität der Vereinigten Staaten von Amerika. Man muss ihnen Einhalt gebieten, wenn ihr den friedlicheren Übergang eurer jetzt chaotischen Welt in den Neuen Himmel und die Neue Erde unterstützen wollt – wie von eurem Schöpfer versprochen.

Ihr müsst alles tun, was ihr für notwendig erachtet, um als stolzer Bürger eures Landes dazu beizutragen, euren Führern zu helfen, die eine Rückkehr zu Recht und Ordnung fordern, und um die negative Energie auszulöschen, die jetzt zehnfach von den Schergen Satans geschaffen wurde.

Auf geistiger Ebene müsst ihr – als mächtige Gebetskrieger – beten, beten, beten für die Bekehrung der Vereinigten Staaten von Amerika zu den patriotischen und hohen Idealen eurer Gründer, die, daran besteht kein Zweifel, vom Vater im Himmel inspiriert wurden*, der einen Plan für die Menschheit hat, der über den dunklen Plan des Bösen hinausgeht.

Ich bin euch kürzlich als Unsere Liebe Frau von Amerika erschienen, um euch mächtige Gebetskrieger durch diese Endzeit zu führen, während ihr mit dem Plan des Vaters im Himmel zusammenarbeitet, um den Bösen und all seine Schlangenköpfe sowie seine Günstlinge zu besiegen, die unter euch wohnen und die zur Zerstörung und Auflösung eures Landes aufrufen. Zweifelt nicht an ihren Absichten, die die Absichten des Bösen sind. Sie werden alles an eurer einst großen Nation zerstören, wenn ihr ihnen erlaubt, in euren Ländern weiterhin Chaos und Verwirrung zu stiften. Zweifelt nicht eine Sekunde daran, dass sie Erfolg haben werden, wenn ihr nicht in ihre dämonischen Pläne eingreifen und sie stören würdet.

Abschließend rufe Ich euch alle auf, auf Meine jüngsten Botschaften als Unsere Liebe Frau von Amerika zurückzukommen, damit ihr voll und ganz verstehen könnt, was Ich ausdrücklich von euch als mächtige Gebetskrieger erbitte; ebenso wie auf alle Meine Botschaften vom Himmel in den zurückliegenden Jahren, die Ich euch allen prophezeit habe.

Ein Rückblick auf Meine Botschaften an die Menschheit wird zeigen, wie konsequent Meine Warnungen waren, um euch auf die Endzeit vorzubereiten. Ihr befindet euch jetzt inmitten der Endzeit, vor der Ich euch gewarnt habe. Jetzt ist die Zeit der Endzeitschlacht gekommen, um die Menschheit vor ihrer eigenen Zerstörung zu retten.

Es liegt an euch – den mächtigen Gebetskriegern –, eurem Schöpfer, dem Vater im Himmel, Seinem Sohn, Jesus Christus, dem Erlöser der Welt, und der Himmlischen Mutter des Sohnes sowie allen Engeln und Heiligen beizustehen.

Ich wiederhole, dass ihr euch jetzt in der Endschlacht befindet. Ihr müsst euch erheben und auf die Aufgaben antworten, die sowohl in der geistlichen als auch in der weltlichen Schlacht vor euch liegen – oder alles wird verloren sein.

Die Wahl liegt bei euch! Wollt ihr euch einer dämonischen und säkularen Zukunft stellen, die ohne jede spirituelle Verbindung oder Lebenssinn ist? Oder entscheidet ihr euch dafür, euch am Sieg über Satan und seine weltlichen Schergen zu beteiligen, indem ihr eurer Himmlischen Mutter helft, den Kopf der Schlange zu zerschlagen und die Dämonen in die dunkle, abgrundtiefe Grube aus Feuer und Schwefel zu werfen?

Der Vater im Himmel verspricht euch eine große Verwandlung und die Geburt eines Neuen Himmels und einer Neuen Erde für diejenigen, die Seinem Ruf folgen.

Die Wahl liegt jetzt bei euch/dir!

Gott sei Dank!

Die Botschaft endete um 14.33 Uhr.

 

* Siehe hierzu die Botschaften Mariens an einen Seher (die Schlangenzertreterin)

Maria, 4. September 2011: Lasst Mich die Zweckbestimmung Amerikas definieren: Ihr von Amerika! Ich erschien eurem ersten Präsidenten, als er in Valley Forge noch General war, und Ich habe zu ihm dabei von drei Epochen in der Geschichte der Republik gesprochen: von der Epoche, in der er sich momentan befand; von einer zukünftigen Epoche, wo ein Bruder den anderen töten würde; und von einer Epoche, die noch aussteht.

Blättert (in der Chronik Amerikas) zurück und lest jene Worte; sie wurden von euren Historikern aufgeschrieben. Überlegt, was Ich ihm über die ersten beiden Zeitabschnitte sagte, die bereits vorbei sind! Ihr werdet dann Meinen Worten über die dritte Epoche, die im Begriff steht einzutreten, Glauben schenken können. Und was noch wichtiger ist: Ihr werdet auch verstehen, dass diese Republik durch Meine Hände zustande kam, und dass eure Nation schon immer in Meinen Händen war. Sofern ihr das begreift, werdet ihr euch an Mich wenden können.

Maria, 28. Juni 2012: Alles zerfällt weiter, alles, was Meine Hand einst fest zusammenfügte, als Ich Amerika formte. Ich verwurzelte es in den religiösen Traditionen ihrer Vorfahren. Ich gab ihm die klarste Verfassung. Ich breitete vor ihm das Land von Meer zu Meer aus. Ich erschien General Washington und versicherte ihn Meiner Sorge für die Republik.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8537 am: 17. Juli 2020, 06:46:46 »
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Buch Jesaja 38,1-6.21-22.7-8.

In jenen Tagen wurde Hiskija schwer krank und war dem Tod nahe. Der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, kam zu ihm und sagte: So spricht der Herr: Bestell dein Haus; denn du wirst sterben, du wirst nicht am Leben bleiben.
Da drehte sich Hiskija mit dem Gesicht zur Wand und betete zum Herrn:
Ach Herr, denk daran, dass ich mein Leben lang treu und mit aufrichtigem Herzen meinen Weg vor deinen Augen gegangen bin und dass ich immer getan habe, was dir gefällt. Und Hiskija begann laut zu weinen.
Da erging das Wort des Herrn an Jesaja:
Geh zu Hiskija, und sag zu ihm: So spricht der Herr, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet gehört und deine Tränen gesehen. Ich will zu deiner Lebenszeit noch fünfzehn Jahre hinzufügen.
Und ich will dich und diese Stadt aus der Gewalt des Königs von Assur retten und diese Stadt beschützen.
Darauf sagte Jesaja: Man hole einen Feigenbrei und streiche ihn auf das Geschwür, damit der König gesund wird.
Hiskija aber fragte Jesaja: Was ist das Zeichen dafür, dass ich wieder zum Haus des Herrn hinaufgehen werde?
Das soll für dich das Zeichen des Herrn sein, dass der Herr sein Versprechen halten wird:
Siehe, ich lasse den Schatten, der auf den Stufen des Ahas bereits herabgestiegen ist, wieder zehn Stufen hinaufsteigen. Da stieg der Schatten auf den Stufen, die er bereits herabgestiegen war, wieder zehn Stufen hinauf.

Buch Jesaja 38,10-11.12abcd.16.20.

Ich sagte: In der Mitte meiner Tage
muss ich hinab zu den Pforten der Unterwelt,
man raubt mir den Rest meiner Jahre.
Ich darf den Herrn nicht mehr schauen im Land der Lebenden,
keinen Menschen mehr sehen bei den Bewohnern der Erde.

Meine Hütte bricht man über mir ab,
man schafft sie weg wie das Zelt eines Hirten.
Wie ein Weber hast du mein Leben zu Ende gewoben,
du schneidest mich ab wie ein fertig gewobenes Tuch.

Herr, ich vertraue auf dich; du hast mich geprüft.
Mach mich gesund, und lass mich wieder genesen!
Der Herr war bereit, mir zu helfen;
wir wollen singen und spielen im Haus des Herrn, solange wir leben.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 12,1-8.

In jener Zeit ging Jesus an einem Sabbat durch die Kornfelder. Seine Jünger hatten Hunger; sie rissen deshalb Ähren ab und aßen davon.
Die Pharisäer sahen es und sagten zu ihm: Sieh her, deine Jünger tun etwas, das am Sabbat verboten ist.
Da sagte er zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren -
wie er in das Haus Gottes ging und wie sie die heiligen Brote aßen, die weder er noch seine Begleiter, sondern nur die Priester essen durften?
Oder habt ihr nicht im Gesetz gelesen, dass am Sabbat die Priester im Tempel den Sabbat entweihen, ohne sich schuldig zu machen?
Ich sage euch: Hier ist einer, der größer ist als der Tempel.
Wenn ihr begriffen hättet, was das heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer, dann hättet ihr nicht Unschuldige verurteilt;
denn der Menschensohn ist Herr über den Sabbat.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8538 am: 17. Juli 2020, 15:51:32 »

Hl. Katharina Labouré und die Wundertätige Medaille

18. Juli 1830: An diesem denkwürdigen Tag erschien die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria Katharina Labouré zum ersten Mal.

Die hl. Katharina Labouré war Nonne und Mystikerin (* 2. Mai 1806 in Fain-lès-Moûtiers in Burgund in Frankreich; † 31. Dezember 1876 in Paris).

Cathérine Zoë Labouré war das neunte von 17 Kindern einer Bauernfamilie. Zunächst als Dienstmagd tätig, trat sie 1830 in Paris in den Orden der Vinzentinerinnen ein, wobei sie diese ihre Berufung visionär vorausgesehen hatte: So träumte sie von einem kranken Priester, der sie zu einem Kranken rief. Allerdings erwies er sich selbst als dieser und verhieß Katharina, dass der Dienst an Kranken der ihr von Gott zugedachte Platz im Leben sein werde. Als sie nach ihrem Eintritt in den Orden der Vinzentinerinnen in der Pariser Rue du Bac ein Bild seines Gründers Vinzenz von Paul sah, erkannte sie diesen als den Priester aus ihrem Traum wieder. Während des Gebetes in der Kapelle des Klosters erschienen ihr auch mehrmals das Herz des hl. Vinzenz von Paul sowie unser Heiland in der Eucharistie.

Am 18. Juli 1830, einem Tag vor dem Fest des hl. Vinzenz von Paul, erbat sie von ihm die Gunst, die Heilige Jungfrau zu sehen.

Nachts um halb zwölf erwachte sie plötzlich durch den Ruf "Schwester, Schwester!" Katharina zog den Vorhang an ihrem Bett auf und sah ein Kind in einem weißen Gewand, das zu ihr sagte: "Komm in die Kapelle. Die Jungfrau Maria wartet auf dich". Katharina zog sich schnell an und folgte dem Kind. Alle im Haus schliefen, als sich im Vorübergehen die Lichter von selbst entzündeten und sich sogar die Türen der Kapelle ohne Zutun öffneten. Das Kind führte sie zum Altar neben den Stuhl des Priesters. Katharina kniete nun andächtig nieder und begann zu beten. Das Kind, in dem sie ihren Schutzengel erkannte, sagte zu ihr: "Hier ist die Jungfrau Maria". Sie hörte etwas "wie das Rascheln eines seidenen Kleides" und sah eine Dame, die sich in den Stuhl setzte, was Katharina kaum fassen konnte. Ihr Schutzengel sagte noch einmal vernehmlich: "Hier ist die heilige Jungfrau". Katharina stürzte nun zu ihr hin und presste ihre Hände gegen die Knie der heiligen Jungfrau: "Das ist der süßeste Moment meines Lebens gewesen", betonte sie später. Die heilige Jungfrau sagte zu ihr: "Mein Kind, der liebe Gott möchte dir einen Auftrag erteilen. Es ist mühevoll..., du wirst Widerspruch erregen, aber auch Gnade erhalten. Hab' keine Angst. Komm an diesen Altar hier. Hier werden alle Gnaden auf die Menschen ausgegossen, die mich mit Vertrauen und Hingabe darum bitten. Auf Kleine und Große werden sie ausgegossen."

Katharina erhielt von der Gottesmutter auch eine Bitte an ihren Beichtvater, Pfarrer Aladel: "Die heilige Jungfrau möchte, dass du eine Gemeinschaft für die Kinder gründest".

Am 27. November, dem Samstag vor dem 1. Advent, hörte Katharina während des Stundengebetes am Abend um halb sechs Uhr wieder das Rascheln des seidenen Kleides. Sie schaute gebannt auf und sah die heilige Jungfrau neben dem Gemälde des hl. Josef stehen, und zwar zur Rechten des Altares. Die Gottesmutter stand auf der Weltkugel, war von der Morgenröte umgeben und trug ein weißes Kleid. Ihr Kopf war mit einem Schleier in der selben Farbe bedeckt, der ihr bis zu den Füßen reichte.

In den erhobenen Händen hielt die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria eine Kugel, wobei ihre Augen gen Himmel gerichtet waren. Katharina hörte sie sagen: "Diese Kugel stellt die Welt dar, Frankreich und jeden einzelnen Menschen". Katharina erkannte auch edle Ringe an ihren Händen, "die mit den allerschönsten Steinen bestückt waren und herrliche Strahlen aussandten". Diese Strahlen verbreiterten sich nach unten und Katharina hörte, dass "diese das Symbol für jene Gnaden sind, die ich all den Menschen schenke, die mich darum bitten". Die heilige Jungfrau gab ihr auch zu verstehen, wie freigiebig sie denen gegenüber sei, die sie darum bäten, und welche Freude sie empfände, diese Gnaden. verteilen zu dürfen.

Die Segensmadonna und die Wundertätige Medaille

Nun wurde auf Geheiß der Gottesmutter ein Bild angefertigt, an dessen oberer Kante in goldenen Lettern der Satz zu lesen stand:

"O Maria, ohne Makel der Erbsünde empfangen, bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen".

Katharina hörte nun wieder eine Stimme, die zu ihr sagte: "Nach diesem Vorbild lasse eine Medaille prägen. All jene Menschen, die sie um den Hals tragen, werden große Gnaden erhalten. Die Gnaden werden vor allem denen im Übermaß gegeben, die die Medaille vertrauensvoll tragen".

Auf der Rückseite des Bildes erkannte Katharina unterhalb eines Kreuzes den Buchstaben M und darunter wiederum das Heiligste Herz Jesu und das Unbefleckte Herz Mariens.

Während des Fünfuhr-Gebetes im Dezember hörte Katharina erneut das Rascheln des Seidenkleides. Die heilige Jungfrau erschien nun hinter dem Tabernakel und bestätigte Katharina ihren Auftrag. Dann sagte sie noch: "Du wirst mich nicht wieder sehen". Somit gingen die Erscheinungen zu Ende.

Die von der Gottesmutter in Auftrag gegebene Medaille - geprägt im Jahre 1832 - bekam bald den Beinamen "Wundertätige Medaille", und zwar aufgrund der zahlreichen Wunder, die sie insbesondere während einer Choleraepidemie in Paris wirkte. Danach fand diese eine ungeahnte Verbreitung in den Vereinigten Staaten (1836), in Polen (1837) und selbst in China und in Russland (1838). Zehn Jahre nach den Erscheinungen waren bereits mehr als 10 Millionen Exemplare im Umlauf und auch die erste "Gemeinschaft der Kinder Mariens" entstand am 8. Dezember 1838 und verbreitete sich überall in der französischen Provinz und natürlich auch in Paris.

Vergessen auch wir nicht, eine geweihte Wundertätige Medaille um den Hals zu tragen und jenes Gebet in Verbindung mit 3 Ave Maria zu beten, das so viel Schutz und Segen bringt: "O Maria, ohne Makel der Erbsünde empfangen, bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen."
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8539 am: 18. Juli 2020, 22:10:20 »
Hl. Johannes Paul II. (1920-2005)
Papst
Enzyklika „Dominum et vivificantem“ über den Heiligen Geist im Leben der Kirche und der Welt (18. Mai 1986), 46 (© Libreria Editrice Vaticana)

Die Sünde gegen den Heiligen Geist

Warum ist die Lästerung gegen den Heiligen Geist nicht zu vergeben? Was ist unter dieser Lästerung zu verstehen? Der heilige Thomas von Aquin antwortet, dass es sich hier um eine Sünde handelt, „die ihrer Natur nach unvergebbar ist, weil sie jene Elemente ausschließt, derentwegen die Vergebung der Sünden geschieht“.

Nach dieser Deutung besteht die Lästerung nicht eigentlich in verletzenden Worten gegen den Heiligen Geist, sondern in der Weigerung, das Heil anzunehmen, welches Gott dem Menschen durch den Heiligen Geist anbietet, der in der Kraft des Kreuzesopfers wirkt. Wenn der Mensch jenes „Offenlegen der Sünde“, das vom Heiligen Geist ausgeht und heilswirksamen Charakter hat, zurückweist, weist er damit zugleich das „Kommen“ des Trösters zurück, jenes „Kommen“, das sich im Ostergeheimnis vollzieht, in der Einheit mit der erlösenden Kraft des Blutes Christi, das „unser Gewissen von toten Werken reinigt“.

Wir wissen, dass die Frucht einer solchen Reinigung die Vergebung der Sünden ist. Wer den Geist und das Blut zurückweist, verbleibt deshalb in „toten Werken“, in der Sünde. Die Lästerung gegen den Heiligen Geist besteht gerade in der radikalen Verweigerung der Annahme jener Vergebung, deren innerster Vermittler er ist und die eine echte Bekehrung voraussetzt, die von ihm im Gewissen gewirkt wird. Wenn Jesus sagt, dass die Lästerung gegen den Heiligen Geist weder in diesem noch im zukünftigen Leben vergeben wird, dann liegt der Grund darin, dass diese „Nicht-Vergebung“ ursächlich mit der Unbußfertigkeit verbunden ist, das heißt mit der radikalen Weigerung, sich zu bekehren […]

Nun ist aber die Lästerung gegen den Heiligen Geist die Sünde jenes Menschen, der sich auf sein vermeintliches „Recht“ zum Verharren im Bösen – in jeglicher Sünde – beruft und dadurch die Erlösung verwirft. Ein solcher Mensch bleibt in der Sünde gefangen, indem er von seiner Seite her seine Bekehrung und damit die Sündenvergebung unmöglich macht, die er als unwesentlich und unbedeutsam für sein Leben erachtet. Dies ist eine Situation des geistlichen Ruins; denn die Lästerung gegen den Heiligen Geist erlaubt es dem Menschen nicht, sich aus seiner selbstverhängten Gefangenschaft zu befreien und sich den göttlichen Quellen der Reinigung der Gewissen und der Verzeihung der Sünden zu öffnen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8540 am: 18. Juli 2020, 22:11:13 »
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Buch Micha 2,1-5.

Weh denen, die auf ihrem Lager Unheil planen und Böses ersinnen. Wenn es Tag wird, führen sie es aus; denn sie haben die Macht dazu.
Sie wollen Felder haben und reißen sie an sich, sie wollen Häuser haben und bringen sie in ihren Besitz. Sie wenden Gewalt an gegen den Mann und sein Haus, gegen den Besitzer und sein Eigentum.
Darum - so spricht der Herr: Seht, ich plane Unheil gegen diese Sippe. Dann könnt ihr den Hals nicht mehr aus der Schlinge ziehen und ihr werdet den Kopf nicht mehr so hoch tragen; denn es wird eine böse Zeit sein.
An jenem Tag singt man ein Spottlied auf euch und es ertönt die Klage: Vernichtet sind wir, vernichtet! Den Besitz seines Volkes veräußert der Herr und niemand gibt ihn zurück; an Treulose verteilt er unsere Felder.
Darum wird in der Gemeinde des Herrn keiner mehr sein, der euch einen Acker zuteilt mit der Messschnur.

Psalm 9(9B),1-2.3-4.7-8.14.

Herr, warum bleibst du so fern,
verbirgst dich in Zeiten der Not?
In seinem Hochmut quält der Frevler die Armen.
Er soll sich fangen in den Ränken, die er selbst ersonnen hat.

Denn der Frevler rühmt sich nach Herzenslust,
er raubt, er lästert und verachtet den Herrn.
Überheblich sagt der Frevler:
«Gott straft nicht. Es gibt keinen Gott.»
So ist sein ganzes Denken.

Sein Mund ist voll Fluch und Trug und Gewalttat;
auf seiner Zunge sind Verderben und Unheil.
Er liegt auf der Lauer in den Gehöften
und will den Schuldlosen heimlich ermorden;
seine Augen spähen aus nach dem Armen.

Du siehst es ja selbst;
denn du schaust auf Unheil und Kummer.
Der Schwache vertraut sich dir an;
du bist den Verwaisten ein Helfer.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 12,14-21.

In jener Zeit fassten die Pharisäer den Beschluss, Jesus umzubringen.
Als Jesus das erfuhr, ging er von dort weg. Viele folgten ihm, und er heilte alle Kranken.
Aber er verbot ihnen, in der Öffentlichkeit von ihm zu reden.
Auf diese Weise sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist:
Seht, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem ich Gefallen gefunden habe. Ich werde meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Völkern das Recht verkünden.
Er wird nicht zanken und nicht schreien, und man wird seine Stimme nicht auf den Straßen hören.
Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen, bis er dem Recht zum Sieg verholfen hat.
Und auf seinen Namen werden die Völker ihre Hoffnung setzen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8541 am: 19. Juli 2020, 10:52:23 »
Dem hl. Makarius
dem Ägypter (?-390), Mönch, zugeschrieben
Fünfzig geistliche Homilien, 24,4−6 (vgl.: Bibliothek der Kirchenväter, München 1913)

Bis der ganze Teig aufgegangen war

Wenn jemand Weizenmehl knetet, aber keinen Sauerteig dazutut, so mag er noch so sehr sich abmühen, es umwenden und verarbeiten, die Masse bleibt doch ungesäuert und zum Essen unbrauchbar. Kommt aber der Sauerteig hinzu, so zieht er die ganze Mehlmasse an sich und durchsäuert sie vollständig. So hat es auch der Herr im Gleichnis vom Reiche [Gottes] gesagt […] Oder, jemand verwendet auf Fleisch alle Sorgfalt. Allein das Salz […] lässt er weg. Die Folge davon ist, dass das Fleisch stinkt und fault und für die Menschen ungenießbar wird. Stelle dir nun die ganze Menschheit als Fleisch und ungesäuerte Masse vor. Als das Salz und den Sauerteig […] aber denke dir die göttliche Natur des Heiligen Geistes. Wird nun in die gefallene Menschennatur nicht […] der himmlische Sauerteig des Geistes und das gute, heilige Salz der Gottheit gemischt und gelegt, so wird die Seele des Gestankes der Bosheit nicht los, sie wird nicht durchsäuert, so dass sie ihre Schwere verliert und vom Sauerteig der Schlechtigkeit frei wird.

Wenn die Seele meint, sie könne von sich aus etwas tun, besorgen und ausrichten und sich nur auf ihre eigene Kraft stützt und glaubt, sie könne durch sich selbst ohne Mitwirkung des Geistes ein vollkommenes Werk zustande bringen, so ist sie in großem Irrtum. Denn nicht geeignet für die himmlischen Räume, nicht geeignet für das Reich ist die Seele, die meint, aus sich und durch sich allein ohne den Geist es zu vollkommener Reinheit bringen zu können. Denn wenn der unter der Einwirkung der Leidenschaften stehende Mensch sich nicht Gott naht, die Welt verleugnet und zuversichtlich und geduldig ein seiner Natur fremdes Gut, das die Kraft des Heiligen Geistes ist, zu empfangen hofft, wenn der Herr nicht von oben göttliches Leben in die Seele träufelt, so wird ein solcher das wahre Leben nicht verspüren […] Hat er dagegen die Geistesgnade empfangen, wendet er sich in keiner Hinsicht von ihr ab, verspottet er nicht durch Nachlässigkeit und Schlechtigkeit die Gnade, führt er so einen fortwährenden Kampf und „betrübt er nicht den Geist“ (Eph 4,30), dann wird er das ewige Leben erlangen können.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8542 am: 19. Juli 2020, 10:53:27 »
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Buch der Weisheit 12,13.16-19.

Es gibt keinen Gott außer dir, der für alles Sorge trägt; daher brauchst du nicht zu beweisen, dass du gerecht geurteilt hast.
Deine Stärke ist die Grundlage deiner Gerechtigkeit, und deine Herrschaft über alles lässt dich gegen alles Nachsicht üben.
Stärke beweist du, wenn man an deine unbeschränkte Macht nicht glaubt, und bei denen, die sie kennen, strafst du die trotzige Auflehnung.
Weil du über Stärke verfügst, richtest du in Milde und behandelst uns mit großer Nachsicht; denn die Macht steht dir zur Verfügung, wann immer du willst.
Durch solches Handeln hast du dein Volk gelehrt, dass der Gerechte menschenfreundlich sein muss, und hast deinen Söhnen die Hoffnung geschenkt, dass du den Sündern die Umkehr gewährst.

Psalm 86(85),5-6.9-10.15-16.

Herr, du bist gütig und bereit zu verzeihen,
für alle, die zu dir rufen, reich an Gnade.
Herr, vernimm mein Beten,
achte auf mein lautes Flehen!

Alle Völker kommen und beten dich an,
sie geben, Herr, deinem Namen die Ehre.
Denn du bist groß und tust Wunder;
du allein bist Gott.

Du aber, Herr, bist ein barmherziger und gnädiger Gott,
du bist langmütig, reich an Huld und Treue.
Wende dich mir zu und sei mir gnädig,
gib deinem Knecht wieder Kraft,
und hilf dem Sohn deiner Magd!

Brief des Apostels Paulus an die Römer 8,26-27.

Brüder! Der Geist nimmt sich unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können.
Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist: Er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 13,24-43.

In jener Zeit erzählte Jesus der Menge das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte.
Während nun die Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging wieder weg.
Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein.
Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut?
Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen?
Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus.
Lasst beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune.
Er erzählte ihnen ein weiteres Gleichnis und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte.
Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, so dass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.
Und er erzählte ihnen noch ein Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war.
Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge durch Gleichnisse; er redete nur in Gleichnissen zu ihnen.
Damit sollte sich erfüllen, was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund und rede in Gleichnissen, ich verkünde, was seit der Schöpfung verborgen war.
Dann verließ er die Menge und ging nach Hause. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker.
Er antwortete: Der Mann, der den guten Samen sät, ist der Menschensohn;
der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen;
der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Arbeiter bei dieser Ernte sind die Engel.
Wie nun das Unkraut aufgesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Welt sein:
Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben,
und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.
Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten. Wer Ohren hat, der höre!
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8543 am: 20. Juli 2020, 08:04:31 »
Hl. Claude de la Colombière (1641-1682)
Jesuit
Christliche Reflexionen (trad. © Evangelizo)

Gründe für den Glauben

Den schlechten Christen fehlt es an Glauben, und sie leugnen das auch gar nicht; aber sie meinen, sich damit entschuldigen zu können, dass ihnen die Grundlage fehle, um glauben zu können. Daher ist im Mund vieler Menschen nichts so häufig wie diese Rede: „Wenn ich ein Wunder gesehen hätte, wäre ich ein Heiliger“. – „Diese böse und treulose Generation fordert ein Zeichen“ (Mt 12,39). Die Bösen suchen Wunder.

Am Erstaunlichsten daran ist: Obwohl sie mehrere gesehen haben, sich täglich solche vor ihren Augen abspielen, so dass sie sozusagen von Wundern umgeben sind, hören sie nicht auf, immer noch nach weiteren zu suchen, wie die Schriftgelehrten und Pharisäer: Sie wollten, nachdem sie schon Wunder auf der Erde gesehen hatten, auch noch welche am Himmel sehen. Aber weder durch die Totenerweckungen zu Lebzeiten des Erlösers [auf der Erde] noch durch die Sonnenfinsternis bei seinem Tod [am Himmel] wurden sie gläubig; ihr Neid wurde immer stärker, ihr Hass immer giftiger; beides steigerte sich bis zur Raserei –, ihr Unglaube jedoch wurde nicht geheilt. Und genauso wird es denen ergehen, die, während sie ein schlechtes Leben führen, Wunder erwarten, um glauben zu können: „Sie werden sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht“ (vgl. Lk 16,31). […]

All die Schwierigkeiten, von denen sich die Ungläubigen aufhalten lassen, all die Widersprüche, die Ihnen in den Dogmen des Glaubens begegnen, all die scheinbaren Ärgernisse, die sie in ihnen finden, alles was ihnen neu, überraschend, gegen den gesunden Menschenverstand, gegen die Vernunft, unvorstellbar, unmöglich erscheint; all ihre Argumente, all ihre angeblichen Beweisführungen: All das – weit davon entfernt, mich zu erschüttern –, macht mich stärker, macht mich unerschütterlich in meiner Religion. […] Alle neuen Zweifel sind für mich lauter neue Gründe zu glauben.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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