Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4568400 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8656 am: 13. September 2020, 22:13:18 »
Hl. Johannes Paul II. (1920-2005)
Papst
Enzyklika „Dives in Misericordia“ über das Göttliche Erbarmen (30. November 1980), 14 (© Libreria Editrice Vaticana)

„Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal“

Christus legt auf die Notwendigkeit, den anderen zu verzeihen, so großen Nachdruck, dass er Petrus auf die Frage, wie oft er dem Nächsten verzeihen müsse, die symbolische Zahl „siebenundsiebzigmal“ nennt und hiermit die Antwort gibt, dass er jedem und jedes Mal verzeihen muss.

Selbstverständlich hebt die Forderung, hochherzig zu verzeihen, die objektiven Forderungen der Gerechtigkeit nicht auf. Die richtig verstandene Gerechtigkeit ist sozusagen der Zweck des Verzeihens. An keiner Stelle der Frohen Botschaft bedeutet das Verzeihen, noch seine Quelle, das Erbarmen, ein Kapitulieren vor dem Bösen, dem Ärgernis, vor der erlittenen Schädigung oder Beleidigung. In jedem Fall sind Wiedergutmachung des Bösen und des Ärgernisses, Behebung des Schadens, Genugtuung für die Beleidigung Bedingungen der Vergebung.

So braucht also das Erbarmen als grundlegende Struktur immer die Gerechtigkeit. Aber es hat die Kraft, der Gerechtigkeit einen neuen Inhalt zu geben. Dieser findet seinen einfachsten und vollsten Ausdruck im Verzeihen. Es macht uns deutlich, dass es außer […] Forderungen der Gerechtigkeit – auch die Liebe geben muss, wenn der Mensch Mensch bleiben soll. Dass die Forderungen der Gerechtigkeit erfüllt werden, ist eine Hauptbedingung dafür, dass das Antlitz der Liebe aufleuchten kann. […] Die Kirche betrachtet es mit Recht als ihre Pflicht, als Ziel ihrer Sendung, die Echtheit des Verzeihens zu bewahren […].
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8657 am: 14. September 2020, 15:58:46 »
Wir beten nie vergeblich zu Maria

Im Jahre 1749 wollte ein großer Verbrecher aus dem Königreich Valencia, Spanien, Türke werden, um den Händen der Justiz zu entkommen, und war dabei mit dem Boot zu fliehen. Durch Zufall kam er an einer Kirche in Valencia vorbei, wo Pater Jerónimo López, ein Jesuit, über Gottes Barmherzigkeit predigte.

Diese Predigt bekehrte ihn, und er beichtete bei Pater López. Dieser fragte ihn, ob er es durch eine besondere Frömmigkeitsübung verdient hätte, dass sich der liebe Gott ihm gegenüber so barmherzig zeige.

Der Mann antwortete, dass er nie eine andere Andacht praktiziert habe, als jeden Tag zu beten, dass die Gottesmutter Maria ihn nicht im Stich lasse...

Alphons von Liguori

In Die Herrlichkeiten Mariens
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8658 am: 15. September 2020, 08:22:10 »
Ludwig-Maria Gringnion de Montfort (1673-1716)
Prediger, Ordensgründer
Abhandlung von der Wahren Andacht zur allerseligsten Jungfrau Maria, II, 2, 5. Beweggrund (in: Das Goldene Buch, Feldkirch 1987, S. 107f.)

Maria, Hilfe beim Tragen unseres Kreuzes

Die wahre Andacht zu Maria ist weiterhin ein leichter, kurzer, vollkommener und sicherer Weg, um zur Vereinigung mit Gott zu gelangen, worin die Vollkommenheit des Christen besteht. Jesus Christus selbst hat diesen Weg gebahnt, als er zu uns kam, und auf ihm gibt es kein Hindernis, das uns den Zugang zu ihm versperren oder uns aufhalten könnte.

Man kann gewiss auch auf anderen Wegen zur Vereinigung mit Gott gelangen. Aber auf ihnen werden viel mehr Kreuze stehen, weit schwerere Opfer verlangt werden und viel größere Schwierigkeiten zu überwinden sein. Auf diesen Wegen muss man über schroffe Felsen, spitzige Dornen, durch entsetzliche Wüsten und finstere Nächte wandeln, schwere Kämpfe und schreckliche Todesängste bestehen. Auf dem Wege Mariä wandelt man angenehmer und ruhiger.

Man muss gewiss auch dort noch schwere Kämpfe durchmachen und große Schwierigkeiten überwinden. Aber diese gute Mutter und Herrin hält sich stets in nächster Nähe ihrer treuen Diener auf, um sie in ihren Finsternissen zu erleuchten, in ihren Zweifeln aufzuklären, in ihren Beängstigungen zu stärken und in ihren Kämpfen und Schwierigkeiten aufrecht zu erhalten, sodass dieser jungfräuliche Weg im Vergleich zu den anderen, in Wahrheit ein Weg von Rosen und Honig ist.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8659 am: 15. September 2020, 08:22:59 »
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Brief an die Hebräer 5,7-9.

Als Christus auf Erden lebte, hat er mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und er ist erhört und aus seiner Angst befreit worden.
Obwohl er der Sohn war, hat er durch Leiden den Gehorsam gelernt;
zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden.

Psalm 31(30),2-3a.3b-4.5-6.15-16.20.

Bei dir, Herr, suche ich Zuflucht,
lass mich nie zugrunde gehen;
in deiner Gerechtigkeit rette mich!
Wende dein Ohr mir zu,
erlöse mich bald!

Sei mir ein schützender Fels,
eine feste Burg, die mich rettet.
Denn du bist mein Fels und meine Burg;
um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten.

Du wirst mich befreien aus dem Netz, das sie mir heimlich legten;
denn du bist meine Zuflucht.
In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist;
du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.

Herr, ich vertraue dir
ich sage: «Du bist mein Gott.»
In deiner Hand liegt mein Geschick;
entreiß mich der Hand meiner Feinde und Verfolger!

Wie groß ist deine Güte, Herr,
die du bereithältst für alle, die dich fürchten und ehren;
du erweist sie allen,
die sich vor den Menschen zu dir flüchten.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 2,33-35.

In jener Zeit staunten sein Vater und seine Mutter über die Worte, die über Jesus gesagt wurden.
Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird.
Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8660 am: 16. September 2020, 19:38:06 »
Hl. Johannes Paul II. (1920-2005)
Papst
Enzyklika „Dives in Misericordia“ über das göttliche Erbarmen (30. November 1980), 13 (© Libreria Editrice Vaticana)

In der Kirche ruft Christus uns zur Umkehr

Die Kirche lebt ein authentisches Leben, wenn sie das Erbarmen bekennt und verkündet – das am meisten überraschende Attribut des Schöpfers und des Erlösers – und wenn sie die Menschen zu den Quellen des Erbarmens des Heilandes führt, welche sie hütet und aus denen sie austeilt. Große Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der ständigen Betrachtung des Wortes Gottes zu und vor allem der bewussten, mit innerer Reife vollzogenen Feier der Eucharistie und des Sakraments der Buße oder Versöhnung.

Die Eucharistie nähert uns ja immer mehr jener Liebe, die mächtiger ist als der Tod: „Sooft wir von diesem Brot essen und aus diesem Kelch trinken“, verkünden wir nicht nur den Tod des Erlösers, sondern auch seine Auferstehung, „bis er kommt“ in Herrlichkeit. Die gleiche Eucharistiefeier, die zum Gedächtnis dessen gefeiert wird, der uns in seiner messianischen Sendung durch sein Wort und sein Kreuz den Vater geoffenbart hat, beweist die unerschöpfliche Liebe, durch die er immer danach strebt, sich mit uns zu verbinden und mit uns eins zu werden, indem er allen Menschenherzen entgegenkommt.

Das Sakrament der Buße oder Versöhnung ebnet dabei den Weg zu jedem Menschen selbst dann, wenn er mit schwerer Schuld beladen ist. In diesem Sakrament kann jeder Mensch auf einzigartige Weise das Erbarmen erfahren, das heißt die Liebe, die mächtiger ist als die Sünde.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8661 am: 18. September 2020, 21:26:25 »
Benedikt XVI.
Papst von 2005-2013
Generalaudienz vom 14. Februar 2007 (© Libreria Editrice Vaticana)

„Die Zwölf begleiteten ihn, außerdem einige Frauen“

Jesus wählte zwar, das wissen wir, unter seinen Jüngern zwölf Männer als Väter des neuen Israel aus, weil er sie „bei sich haben und [sie] dann aussenden wollte, damit sie predigten“ (Mk 3,14–15). Das ist eine offenkundige Tatsache, aber außer den Zwölf, Säulen der Kirche, Väter des neuen Gottesvolkes, werden in die Schar der Jünger auch viele Frauen gewählt. Ich kann nur ganz kurz auf jene Frauen hinweisen, die auf dem Weg Jesu selbst anzutreffen sind, angefangen bei der Prophetin Anna (vgl. Lk 2,36–38) bis hin zur Samariterin (vgl. Joh 4,1–39), zu der Syro-Phönizierin (vgl. Mk 7,24–30), zu der Frau, die an Blutfluss litt (vgl. Mt 9,20–22), und zu der Sünderin, der vergeben wird (vgl. Lk 7,36–50). Ich gehe auch nicht näher auf die weiblichen Hauptfiguren einiger eindrucksvoller Gleichnisse ein, zum Beispiel auf die Frau, die Brot bäckt (vgl. Mt 13,33), auf die Frau, die die Drachme verliert (vgl. Lk 15,8–10), auf die Witwe, die den Richter immer wieder aufsuchte (vgl. Lk 18,1–8). Bedeutsamer für unser Thema sind jene Frauen, die im Rahmen der Sendung Jesu eine aktive Rolle gespielt haben.

An erster Stelle denken wir dabei natürlich an die Jungfrau Maria, die durch ihren Glauben und durch ihr Muttersein in einzigartiger Weise an unserer Erlösung mitgewirkt hat, so dass Elisabet sie sogar „Gesegnete unter den Frauen“ (Lk 1,42) nennen konnte und hinzufügte: „Selig ist die, die geglaubt hat“ (Lk 1,45). Maria ist zur Jüngerin des Sohnes geworden, sie zeigte in Kana ihr vollkommenes Vertrauen in ihn (vgl. Joh 2,5) und folgte ihm bis unter das Kreuz, wo sie von ihm einen Auftrag erhielt, nämlich Mutter zu sein für alle seine Jünger aller Zeiten, dort verkörpert von Johannes (vgl. Joh 19,25–27).

Dann gibt es verschiedene Frauen, die in unmittelbarer Umgebung der Gestalt Jesu verschiedene verantwortungsvolle Funktionen wahrnahmen. Ein beredtes Beispiel dafür sind die Frauen, die Jesus folgten, um ihn mit ihrem Besitz zu unterstützen, und von denen uns Lukas einige Namen überliefert: Maria Magdalene, Johanna, Susanna und „viele andere“ (vgl. Lk 8,2–3). Dann informieren uns die Evangelien darüber, dass die Frauen, im Unterschied zu den Zwölf, Jesus in der Stunde seines Leidens nicht verlassen haben (vgl. Mt 27,56.61; Mk 15,40). Unter ihnen sticht besonders Magdalene hervor, die nicht nur bei seinem Leiden und Sterben zugegen war, sondern dann auch die erste Zeugin und Verkünderin des Auferstandenen war (vgl. Joh 20,1.11–18). Gerade dieser Maria von Magdala behält der hl. Thomas von Aquin die einzigartige Bezeichnung „Apostolin der Apostel“ („apostola apostolorum“) vor und widmet ihr diesen schönen Kommentar: „So wie eine Frau dem ersten Menschen Worte des Todes verkündet hatte, so verkündete als erste eine Frau den Aposteln Worte des Lebens“ (Super Ioannem, ed. Cai, § 2519).
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8662 am: 19. September 2020, 21:49:48 »
Hl. Gertrud von Helfta (1256-1301)
Benediktinerin
Gesandter der göttlichen Liebe III, Christiana-Verlag Stein am Rhein 2001, S. 153–154 (3. Abschnitt: trad. © Evangelizo)

Die überströmende Güte Gottes

Eines Tages erwog sie den Reichtum der mannigfachen Gnaden, welche die überströmende Güte Gottes ihr eingegossen, weil sie unzählige Geschenke Gottes nachlässig vergeudet und nicht die geringste Frucht davon gebracht habe, weder in sich selbst durch Genuss oder Danksagung noch in andern, die sie, wenn es ihnen bekannt gewesen wäre, hätte erbauen oder in göttlicher Erkenntnis fördern können.
     
Hierüber wurde sie durch folgende Erleuchtung getröstet: Zuweilen ergießt der Herr seine Gnadengaben auf die Auserwählten nicht in der Art, dass er von jeder einzelnen würdige Früchte verlangt, weil die menschliche Gebrechlichkeit dies oftmals verhindert. Seine überfließende Freigebigkeit vielmehr, die sich nicht mäßigen kann, obgleich sie weiß, dass der Mensch sich nicht in allem Einzelnen zu üben vermag, vermehrt beständig die Fülle der Gnaden, um dem Menschen hierdurch in Zukunft eine Fülle von Seligkeit zueignen zu können.

Solches betrachten wir für gewöhnlich auch bei irdischen Geschenken, die man hin und wieder einem kleinen Kind macht, ohne dass es um den Nutzen des Geschenkes weiß, damit es ihn aber später als Erwachsenen mit Gütern überschütte. Ebenso ist es, wenn unser Herr in diesem Leben seinen Auserwählten Gnade verleiht: Er bereitet und sichert ihnen Geschenke, deren ewiger Genuss sie im Himmel selig machen wird.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8663 am: 19. September 2020, 21:58:00 »
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Schafe Meiner Herde, die Herrlichkeit Gottes erwartet euch in den Neuen Himmeln und auf der Neuen Erde; euer Leiden und eure Reinigung sind nichts im Vergleich zu der Freude und dem Glück, die euch in Meinem Himmlischen Jerusalem erwarten!

13. September 2020, 15.30 Uhr – Aufruf von Jesus dem Guten Hirten an Seine Herde. Botschaft an Enoch.

Mein Friede sei mit dir, Meine Herde.

Meine Herde, die Schöpfung Meines Vaters macht große Veränderungen durch, welche die Richtung der Menschheit verändern werden. Das Klima ist eine dieser Veränderungen, an vielen Orten sind Tag und Nacht Hitzewellen zu fühlen und an anderen Orten ist die Kälte in den Nachtstunden intensiv mit Frost. Ängstigt euch nicht, aber Ich sage euch, in vielen Wüsten wird es Schnee geben, all dies ist das Produkt des Klimas, das zu einem großen Teil durch die Hand des Menschen verändert wurde. Das Erwachen der Vulkane ist am beginnen und die Schöpfung Meines Vaters wird in ihren letzten Geburtswehen stöhnen; die Erde wird an einigen Orten mehr taumeln als an anderen, aber es wird keinen Ort geben, wo sie sich nicht bewegen wird; das Stöhnen der Schöpfung wird spürbar sein bis es vollständig abgeschlossen ist.

Auch die Züchtigung durch das Universums ist am kommen, Feuer vom Himmel in großen Mengen ist dabei auf die Erde zu fallen und kommt um die gottlosen Nationen zu reinigen und zu bestrafen. Viele himmlische Phänomene, noch nie von einem Auge gesehen, werdet ihr miterleben; die Umwandlung des Universums und der Schöpfung werden einige der großen Prüfungen sein die ihr durchlaufen müsst.

Ich sage euch, diese Veränderungen der Schöpfung und des Universums sind alle nötig damit morgen der Beginn einer neuen Morgenröte mit einigen Neuen Himmeln und einer Neuen Erde entstehen kann, das Paradies, dass das gereinigte Volk Gottes erwartet. Das Himmlische Jerusalem ist mit der Herrlichkeit Gottes geschmückt, es wird vom Himmel herabkommen und sich auf der Neuen Erde niederlassen, bereit Meine Herde zu empfangen, die müde und durstig von ihrem Weg durch die Wüste kommt.

Schafe Meiner Herde, die Herrlichkeit Gottes erwartet euch in den Neuen Himmeln und auf der Neuen Erde; euer Leiden und eure Reinigung sind nichts im Vergleich zu der Freude und dem Glück, die euch in Meinem Himmlischen Jerusalem erwarten. Freut euch und fürchtet euch nicht, denn es fehlt euch nur der letzte Abschnitt; seid nicht traurig, im Gegenteil freut euch, denn die Herrlichkeit Gottes wird euch mit ihrer Wolke bedecken, damit euer Durchgang durch die Wüste erträglicher ist. Die himmlischen Trompeten hören nicht auf in jeder Ecke der Erde zu ertönen, es sind keine Motorrad-Himmel, es ist der Klang der Trompeten, der zur Bekehrung ruft und euch das Kommen der Warnung ankündigt, damit ihr vorbereitet seid.

Bleib also wach, Meine Herde, denn der Tag der Warnung wurde bereits bestimmt, euer Durchgang durch die Ewigkeit ist eine unwandelbare Tatsache, die euch in neue Wesen verändern wird, damit wenn ihr zurückkehrt ihr euch durch die Gnade Gottes dem großen Endkampf stellen könnt, der euch den Sieg über die Mächte des Bösen geben wird.

Kopf hoch, Meine Herde, das Beste für euch kommt noch; Ich erwarte euch mit offenen Armen um euch willkommen zu heißen und euch zu den grünen Weiden und dem frischen Wasser zu führen, die in Meinem Himmlischen Jerusalem auf euch warten.

Bleib in Meinem Frieden, Meine Herde.

Euer Hirte, Jesus der Gute Hirte aller Zeiten.

Macht Meine Botschaften der Rettung an allen Ecken der Erde bekannt, Schafe Meiner Herde.

(Enoch)
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La Salette 1846



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