Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4567297 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8800 am: 09. Dezember 2020, 06:25:02 »
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Sievernich

Erscheinung des Gnadenreichen Jesuskindes während der Gebetswache am Samstag, 07. November 2020

Ich sehe eine große Lichtkugel in der Luft und zwei kleinere Lichtkugeln, je eine rechts und links neben der großen Lichtkugel. Ein schönes Licht geht von den Lichtkugeln aus. Das größte Licht verbreitet die große Lichtkugel. Sie öffnet sich, und nun sehe ich das Liebe Jesuskind im Gewand Seines kostbaren Blutes. Es trägt eine wunderschöne goldene Krone. Es hat schwarz-braunes gelocktes Haar und blaue Augen. Die Steine in Seiner Krone leuchten intensiv rot wie Rubine. Dies habe ich sonst nicht so gesehen.

Das Jesuskind erscheint in Prager Gestalt und Es trägt einen Mantel, auf dem goldene Lilienblüten eingestickt sind. In Seiner rechten Hand hält Es ein goldenes Zepter und in Seiner linken Hand die Weltkugel. Sein Herz sehe ich deutlich. Es leuchtet golden. Weiter sehe ich ein kleines Kreuz, welches über Seinem Herzen ist.

Nun öffnen sich die beiden anderen Lichtkugeln. Und ich sehe zwei Engel hervortreten in weißen Gewändern. Sie breiten den Mantel des „Rex Caelestis“ aus. So rufen sie es aus, verbeugen sich und breiten den Mantel wieder ein Stück aus. Dann rufen sie wieder „Rex Caelestis“, verbeugen sich und breiten den Mantel wieder ein Stück weiter aus. Und so geht es weiter, bis er ganz weit erscheint.

Der Kindliche Himmelskönig spricht:

„Ich bin der Herr, Jesus Christus, Gottes Sohn. Schaue mit Mir auf die Welt.“

Die Erde dreht sich mit einem Mal in Seinen Händen.

Der Herr spricht:

„Das Blut der Ungeborene schreit zum Vater auf. Versteht dies doch! Euch wird vieles gezeigt, doch die Welt trügt. Immer wieder rufe Ich zu euch: Buße, Umkehr, Buße! Der Mensch, der der Welt Heil verspricht, wird euch Zerstörung bringen.

Bleibt Mir treu! Ich liebe euch und möchte nicht, dass ihr in die Irre geht. Gerne sehe Ich auf euer Gebet und Ich schenke euch Meine Gnaden. Ich sehe auf die Anliegen der betenden Menschen.“

Der Herr nimmt einen Briefumschlag in Sein Herz hinein. Er ist mit Tinte geschrieben. Mehr kann ich nicht erkennen. Drei weitere Umschläge sind dabei. Einer von ihnen, ein Brief; hat einen blauen Umschlag.

„Ich schenke euch Meine Gnaden, wenn ihr betet. Betet viel, betet von Herzen. Ich verbinde Mein Heiligstes Herz mit euren Herzen. Tragt alles in Geduld und wisst, dass ihr alles mit Mir tragen könnt.

Es werden große Umbrüche geschehen in der Welt. Doch habe Ich die Meinen gerufen, Mir treu zu bleiben. Amerika wird sehr leiden. Alle Völker rufe Ich, sich im Gebet mit Mir zu vereinigen. Ich bin euer Heiland. Vergesst dies nicht!“

Der Herr besprengt uns und unsere niedergeschriebenen Anliegen mit Seinem Kostbaren Blute. Dies tut Er mit Seinem Goldenen Zepter, wie schon zuvor. Er drückt es an Sein Heiligstes Herz und besprengt uns dann mit dem zum Aspergill gewordenen Zepter.

Er spricht:

„Die Zeit ist nahe. Betet ihr, so werde Ich das Strafgericht mildern. Bleibt ruhig. Bleibt geduldig. Seid ohne Furcht. Ich bin euch nahe. In keinem Menschen der Welt findet ihr euer Heil. Ich bin euer Heiland, euer Herr, Jesus Christus. Ich bin der Sohn Gottes.“

Ich sehe etwas über die Erde gehen, die in Seinen Händen liegt. Es ist etwas wie ein — ja, ich kann es nur so beschreiben — ein weißer Nebel, der von unten nach oben über die Erde geht.

Dann segnet Er uns:

„Im Namen des Vaters, des Sohnes — das bin Ich — und des Heiligen Geistes“ und spricht:

„Wir sehen uns am 25. 11. zum Gebet. Ich wünsche eine Gebetswache an diesem Tag. Adieu!“

Der Herr Pfarrer brachte mir am nächsten Tag ein zusammengeschnürtes Bündel Briefe, darunter war tatsächlich ein blauer Briefumschlag, der ganz oben lag und von Kindern geschrieben wurde. Die Schreiber der anderen Briefe haben sich auch gemeldet. Deo gratias!

 

Diese Botschaft wird bekanntgegeben, ohne dem Urteil der römisch-katholischen Kirche vorgreifen zu wollen.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8801 am: 09. Dezember 2020, 06:29:34 »
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Sievernich

Erscheinung des gnadenreichen Jesuskindes von Sievernich am 25. November 2020 von ca. 19:12 Uhr bis ca. 20:00 Uhr

Das Liebe Jesuskind erscheint in Prager Gestalt mit großer goldener Krone. Es trägt ein violettes Gewand, welches reich mit goldenen Lilienblüten und Ranken verziert ist. In Seinen Händen hält Es rechts ein goldenes Zepter und links ein goldenes Kreuz. Auf dem Kreuz sehe ich Perlen, die wunderschön sind. Rechts und links sehe ich je einen Engel, im weißen Gewand, die Seinen Mantel ausstellen bzw. ausbreiten.

Er segnet:

„Im Namen des Vaters und des Sohnes — dies bin Ich — und des Heiligen Geistes. Amen.

Ich bin euer Heiland, euer Tröster. In Mir ist alles Heil. Ich bin der Sohn Gottes, Jesus Christus. Und Mir gefällt es, dass Ich in Meiner Heiligen Kindheit zu euch komme. Mein Heiligstes Herz habe Ich für euch geöffnet. Gebt euch Mir ganz hin durch einen Akt der vollkommenen Hingabe. (Eigene Anmerkung: Siehe goldenes Buch des Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort) So werde Ich getröstet und das Zepter wiegt in Meiner Hand nicht mehr so schwer wegen all der Beleidigungen, die dem Ewigen Vater zugefügt werden.

Schaut doch nur: Ich schenkte euch das heilige Priestertum, damit ihr mit Mir durch die Sakramente Meiner Heiligen Kirche verbunden seid. Dieser Bund ist Mein Bund der Hingabe an euch. Ich habe Mich ganz hingegeben, damit ihr von den Fesseln des Bösen befreit seid. Dieser Bund ist heilig.

Der Widersacher versucht, diesen Bund zu zerstören und will euch ohne Trost und Hoffnung lassen. Führt er viele Seelen in die Irre, gibt es keine Rettung für diese.

Ich aber bin eure Hoffnung, euer Licht, euer Trost. Meine Kirche ist vom Ewigen Vater, ist von Mir. Sie kann nicht von der Welt sein. Ist sie von der Welt, dann wird es in ihr keine Gnade geben. Denn die Gnade schenkt der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Heute ist der Tag Meiner irdischen Geburt. Ihr feiert diesen Tag am 25. Dezember. Es ist das Weihnachtsfest. Und so soll es bleiben.

Am heutigen Tag gedenkt Meiner Heiligen Kindheit. Als Kind komme Ich zu euch und wer Mich als Kind annimmt, dem werde Ich es reichlich vergelten. So viele Kinder und Ungeborene werden von euch nicht angenommen. Bedenkt doch, dass Ich sie so sehr liebe! Alle seid ihr doch aus Mir. Wie sehr liebe Ich reuevolle Herzen, die ihre Hände im Gebet zu Mir erheben.

Alles ist doch aus Meiner Liebe, die ganze Schöpfung, die Tiere, die Pflanzen und Bäume. Bei den Tieren versucht ihr zu ergründen, ob sie eine Seele haben. Waren diese nicht eins mit euch im Paradies? Genügt euch denn nicht, diese anzunehmen und zu lieben? Sie sind doch aus Mir, wie auch ihr aus Mir seid.

Liebt, und es wird euch Alles zum Besten gereichen; denn ihr seid geboren, um Liebe in diese Welt zu bringen. Seid ihr nicht das Salz der Erde? Verherrlicht den Ewigen Vater auf der Erde. Liebt, wie Kinder es tun, die ihren Vater lieben.

Bleibt in Mir, seid geduldig und betet gemeinsam. Haltet an Meinem Wort fest. Ich werde euch diese Zeit durch Meine Gnade versüßen. So werdet ihr stark sein im Vater und in Mir durch den Heiligen Geist. Verzweiflung quält die Herzen, die Mich und Meine Heiligste Mutter nicht kennen. Ich bin bei euch.

Ich wünsche eine Gebetswache am 28. Dezember. Es wird große Not herrschen, durch die Ich die Meinen führen werde. Euer Gebet ist wichtig. Denn so öffnet ihr euer Herz, und Ich kann eintreten in euer Herz. Lasst euch nicht verwirren. Sucht bei Mir und Meiner Heiligsten Mutter Zuflucht.“

 

Nun nimmt Er drei Briefe und taucht sie in Sein Heiligstes Herz, einen weißen Umschlag, mit Bleistift geschrieben, einen roten Umschlag und einen gelben Umschlag. Drei weiße Briefe, einen mit Tinte, einen mit rosa und einen mit schwarzer Schrift, nimmt Er in Seinen Mantel.

Er schaut mich an. Ich bitte den Herrn:

„Bitte Herr, besprenge uns mit Deinem Kostbaren Blut !“

Der Herr nimmt Sein Zepter an Sein Herz und es wird zum Aspergil Seines Kostbaren Blutes, „welches“, so spricht Er, allen Betern zuteil wird.“

„Geht mit Mir und seid mit Mir. Wer die Welt wählt, geht in das Verderben. Eine verweltlichte Kirche wird auch nur weltliche Frucht hervorbringen. Es ist eine Kirche ohne Gnade. Ich aber habe euch gerufen, bei Mir zu bleiben.

Adieu!“

 

Ich bete: O Mein Jesus, verzeihe uns unsere Sünden, …“

Auf dem Perlenkreuz in Jesu linker Hand werden die Perlen groß und es leuchten in ihnen die Buchstaben „JHS“.

Er entschwindet mit den Engeln im Licht.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8802 am: 09. Dezember 2020, 06:31:46 »
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30. November 2020 — Erscheinung des gnadenreichen Jesuskindes von Sievernich am Festtag des Apostels Andreas

Ich sehe das gnadenreiche Jesulein in Prager Gestalt mit großer, goldener Krone und rotem Gewand sowie rotem Mantel, welcher reich mit goldenen Ornamenten bestickt ist. Das Gewand sowie der Mantel sind mit goldenen Lilienblüten und Ranken bestickt.

Es steht mit Seinen nackten Füßen in einem kleinen Lilienfeld, welches begrenzt ist, ein Viereck mit einem dreißig Zentimeter hohen goldenen Zaun aus Stäben, die an jeder Ecke des Vierecks oben einen goldenen Pinienzapfen tragen. Es trägt in Seiner rechten Hand ein großes, goldenes Zepter und in Seiner linken Hand ein Kreuz, welches mit großen, weißen Perlen bestückt ist. In der Mitte des Kreuzes sehe ich eine weiße Lilie. Das Jesulein trägt dunkelbraunes, gelocktes Haar und hat blaue, wunderschöne große Augen.

Es segnet mich:

„Im Namen des Vaters und des Sohnes — Dieser bin Ich — und des Heiligen Geistes. Amen.“

Es kommt näher zu mir geschwebt und spricht:

„Ich bin die Liebe selbst. Verliert eure Seele nicht. Betet und opfert. Warum der Mangel an Seelen, die sich Mir aufopfern? Warum der Mangel an Seelen, die ein geistliches Leben führen möchten? Warum die Verwirrung in der Kirche?

Liebe Seelen, Ich muss dieses zulassen. Die Wurzel des Übels ist das Blut der Ungeborenen, die Schuld, die die Menschen auf sich ziehen. Niemand möchte es hören, doch dies ist die Wahrheit. Gott schenkt das Leben. Ihr nehmt es nicht an. Der Widersacher gaukelt euch Freiheit und Reichtum vor. Doch wenn ihr ihm folgt, bindet ihr euch an die Sünde und werdet arm.

Das Blut der Ungeborenen steht dem Mangel an Seelen gegenüber, die Ich für das Priesteramt rufe, sowie den aufopfernden, betenden Seelen.

Dieser Mangel fängt in der Wurzel, der Grundmauer der Kirche, in den Familien an. Der Widersacher bekämpft die Familien. Mit Mir und in Mir sollen sie gemäß ihrer Berufung im Ewigen Vater geheiligt in den Sakramenten Meiner Kirche leben. Das Übel sagt euch: ‚Ihr dürft euch selbst Gott sein und so leben, wie ihr es wünscht.’

Die Familien tragen Mich in ihren Herzen, wenn sie sich durch Gebet, Buße und Sakramente Meiner Kirche, in denen Ich Selbst lebendig bin, heiligen. Jeder Mensch kann sich in seinem Stand heiligen, wenn er Mir folgt. Folgt er der Welt und seinen eigenen Wünschen, folgt er Mir nicht.

Liebt Mich so, wie Ich euch liebe. Befolgt Meine Gebote. Verirrt euch nicht. Die Welt wird euch alle Tore öffnen. Ich aber werde euch nur eine einzige Türe öffnen. Es ist die Tür zu Meinem Hochzeitssaal. Handelt also wie die klugen Jungfrauen. Seid mit Mir und habt genügend Öl für eure Lampen.

Ich segne alle, die im Gebet mit Dir verbunden sind. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geiste. Amen.“

Dann reicht Er mir das Kreuz zum Kuss und spricht:

„Adieu!“

Er entschwindet im Licht.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8803 am: 13. Dezember 2020, 08:21:00 »
Hl. Augustinus (354-430)
Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Vorträge über das Johannes-Evangelium, 2, 4–7 (Bibliothek der Kirchenväter, München 1913–1914; leicht angepasst)
„Er sollte Zeugnis ablegen für das Licht“ (vgl. Joh 1,8)

Aber als was kam er? Als Mensch erschien er. Weil er also so Mensch war, dass in ihm die Gottheit verborgen war, so wurde vor ihm her ein großer Mensch gesandt, durch dessen Zeugnis er als mehr erfunden würde denn als Mensch. […] Wie beschaffen war der, welcher Zeugnis geben sollte vom Licht? Etwas Großes war dieser Johannes, hervorragend durch Verdienste, groß an Gnade, groß an Würde! Bewundere ihn, bewundere ihn ganz und gar, aber als einen Berg. Ein Berg aber ist in der Finsternis, wenn er nicht vom Licht bestrahlt wird. Also bewundere Johannes so, dass du auch hörst, was folgt: „Er war nicht das Licht“, damit du nicht, indem du den Berg für das Licht hältst, Schiffbruch am Berg leidest, keinen Trost findest.

Doch was sollst du bewundern? Den Berg als Berg. Erhebe dich aber zu dem, der den Berg erleuchtet, der deshalb emporragt, damit er zuerst die Strahlen empfange und deinen Augen melde. […] Denn auch unsere Augen werden Lichter genannt, und doch, wenn nicht entweder während der Nacht eine Lampe angezündet wird oder am Tag die Sonne scheint, sind jene Lichter vergeblich offen. So war auch Johannes ein Licht, aber nicht das wahre Licht, weil er, wenn er nicht erleuchtet worden wäre, Finsternis wäre, aber durch Erleuchtung ist er ein Licht geworden. […]

Wo aber ist das Licht selbst? „Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt“ (Joh 1,9). Wenn jeden Menschen, der kommt, dann auch den Johannes. Er selbst also erleuchtete den, von welchem er gezeigt werden wollte. […] Er kam nämlich zu den matten Geistern, zu den kranken Herzen, zu dem geschwächten Auge der Seele. […] So also waren alle jene, zu denen Christus gekommen war, noch nicht ganz fähig, ihn zu sehen; er bestrahlte den Johannes, und durch ihn, der bekannte, dass er bestrahlt und erleuchtet sei, selbst aber nicht bestrahle und erleuchte, wurde jener erkannt, welcher erleuchtet, wurde jener erkannt, welcher erhellt, wurde jener erkannt, welcher erfüllt.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8804 am: 13. Dezember 2020, 08:22:57 »
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Buch Jesaja 61,1-2a.10-11.

Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe und alle heile, deren Herz zerbrochen ist, damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Gefesselten die Befreiung,
damit ich ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.
Von Herzen will ich mich freuen über den Herrn. Meine Seele soll jubeln über meinen Gott. Denn er kleidet mich in Gewänder des Heils, er hüllt mich in den Mantel der Gerechtigkeit, wie ein Bräutigam sich festlich schmückt und wie eine Braut ihr Geschmeide anlegt.
Denn wie die Erde die Saat wachsen lässt und der Garten die Pflanzen hervorbringt, so bringt Gott, der Herr, Gerechtigkeit hervor und Ruhm vor allen Völkern.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,46-48.49-50.53-54.

In jener Zeit sagte Maria:
Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.

Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht

über alle, die ihn fürchten.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehn.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an

und denkt an sein Erbarmen.


Erster Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher 5,16-24.

Brüder! Freut euch zu jeder Zeit!
Betet ohne Unterlass!
Dankt für alles; denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört.
Löscht den Geist nicht aus!
Verachtet prophetisches Reden nicht!
Prüft alles, und behaltet das Gute!
Meidet das Böse in jeder Gestalt!
Der Gott des Friedens heilige euch ganz und gar und bewahre euren Geist, eure Seele und euren Leib unversehrt, damit ihr ohne Tadel seid, wenn Jesus Christus, unser Herr, kommt.
Gott, der euch beruft, ist treu; er wird es tun.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 1,6-8.19-28.

Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes.
Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.
Dies ist das Zeugnis des Johannes: Als die Juden von Jerusalem aus Priester und Leviten zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du?,
bekannte er und leugnete nicht; er bekannte: Ich bin nicht der Messias.
Sie fragten ihn: Was bist du dann? Bist du Elija? Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Er antwortete: Nein.
Da fragten sie ihn: Wer bist du? Wir müssen denen, die uns gesandt haben, Auskunft geben. Was sagst du über dich selbst?
Er sagte: Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn!, wie der Prophet Jesaja gesagt hat.
Unter den Abgesandten waren auch Pharisäer.
Sie fragten Johannes: Warum taufst du dann, wenn du nicht der Messias bist, nicht Elija und nicht der Prophet?
Er antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser. Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt
und der nach mir kommt; ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren.
Dies geschah in Betanien, auf der anderen Seite des Jordan, wo Johannes taufte.
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« Antwort #8805 am: 13. Dezember 2020, 08:36:50 »
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Meine Herde, Meine Warnung und Mein Wunder werden die letzte Gelegenheit sein, die Ich der Menschheit geben werde, damit sie sich bekehrt!

2. Dezember 2020, 9.50 Uhr – Aufruf von Jesus dem Guten Hirten an Seine treue Herde. Botschaft an Enoch.

Mein Friede sei mit euch, Meine Herde.

Mein kleiner Prophet, sage der Menschheit, dass ihr bereits in der Züchtigung seid und es kein Zurück mehr gibt; die Züchtigung wird jedes Mal stärker und ihr werdet gereinigt bis ihr wie Schmelztiegel glänzt. Die Zeit Meiner Warnung läuft, ihr Tag ist jedes Mal näher; bei eurem Durchgang durch die Ewigkeit werdet ihr gerichtet, als wäre eure Stunde gekommen und ihr werdet an den Ort gebracht, der euch gemäß euren Werken zusteht. Eine Minderheit, die gezählt werden kann, wird in das Reich Gottes gebracht, die immense Mehrheit der Seelen wird ins Fegefeuer oder in die Hölle gebracht.

Meine Herde, Meine Warnung und Mein Wunder werden die letzte Gelegenheit sein, die Ich der Menschheit geben werde, damit sie sich bekehrt. Meine unendliche Barmherzigkeit wird vielen Seelen die Gnade gewähren von neuem auf diese Erde zurückzukehren, damit sie auf den Weg der Erlösung zurückkehren und Meine Existenz und die Existenz des Himmels, des Fegefeuers und der Hölle nicht mehr in Zweifel ziehen. Millionen lauer Seelen wird die Gnade der Rückkehr gewährt damit sie sich in der Zeit des Wunders bekehren, es nicht zu tun wird sie für immer von Meiner Herde trennen. Millionen Seelen werden durch den Schwere ihrer Sünden nicht mehr auf diese Erde zurückkehren; Meine Warnung wird für sie der Pass zum ewigen Tod sein.

Schafe Meiner Herde, die Zeit der großen Züchtigung beginnt mit der letzten Herrschaft Meines Widersachers und wird 3 ½ Jahre eurer Zeit dauern. Während dieser Zeit wird Meine Herde total gereinigt und wird bereit sein um die letzte Schlacht um ihre Freiheit in Angriff zu nehmen; Mein Widersacher und seine Anhänger des Bösen werden besiegt und vom Angesicht der Erde vertrieben. Seid daher sehr aufmerksam und vorsichtig, denn es nähert sich die triumphale Rückkehr eures Königs und Erlösers; mögen eure Lampen durch das Gebet erleuchtet bleiben, damit ihr hinausgehen und euren Herrn und Retter treffen könnt, der bereits an die Türe eurer Seele klopft.

Meine Herde, es nähern sich Tage der Angst und großen Aufregung, aber fürchtet euch nicht, Ich, euer Ewiger Hirte, werde nicht erlauben, dass ein einziges Meiner Schafe verloren geht. Ich nenne euch Schafe Meiner Herde, hört auf Meine Stimme und bleibt nahe beim Pferch, denn Ich komme sehr bald um euch zu sammeln, damit es nur einen Hirten und eine Herde hat. Die Nacht und ihre Dunkelheit nähern sich, fürchtet euch nicht, egal wie stark die Prüfungen sind, bleibt immer stark im Glauben, betet zu jeder Zeit und seid aufmerksam und Ich versichere euch, dass alles wie ein Traum vorübergeht und euch nichts und niemand Meinen Frieden wird rauben können.

Meine Herde, seid schlau wie Schlangen und sanftmütig und demütig wie Tauben (Mt 10,16). Lasst nicht nach im Gebet, denn ihr wisst gut, dass euer Feind, der Teufel, wie ein brüllender Löwe umhergeht und sucht, wen er verschlingen kann (1. Petrus 5,8). Wenn ihr betet und mit eurer geistigen Waffenrüstung gut beschützt seid werdet ihr den Schutz des Himmels haben; aber wenn ihr euch vom Gebet und von Gott trennt, geht ihr das Risiko ein verloren zu gehen, denn die Tage die ihr durchlebt sind bereits dunkel. Beachtet also die Instruktionen, die wir euch gegeben haben, damit ihr mitten durch diese Dunkelheit gehen könnt und sicher an die Pforten Meiner Neuen Schöpfung kommt.

Meinen Frieden lasse Ich euch, Meinen Frieden gebe Ich euch. Bereut und bekehrt euch, denn das Reich Gottes ist nahe.

Euer Meister, Jesus der Gute Hirte aller Zeiten.

(Enoch)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8806 am: 13. Dezember 2020, 08:42:07 »
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BOTSCHAFT DES HEILIGEN ERZENGELS MICHAEL
AN LUZ DE MARÍA
05. DEZEMBER 2020

Geliebtes Volk Gottes:

ICH SEGNE EUCH IM NAMEN DER HOCHHEILIGEN DREIFALTIGKEIT UND UNSERER KÖNIGIN UND MUTTER.

Ich komme zu euch, um euch zur Umkehr zu rufen; aus Liebe zur Hochheiligen Dreifaltigkeit und zu Unserer und eurer Königin und Mutter. Ihr müsst euch von Herzen wünschen, gerettet zu werden, um nicht eure Seele für immer an das ewige Feuer zu verlieren.

MIT ERHOBENEM SCHWERT STEHE ICH VOR DEM TREUEN VOLK GOTTES, UM ES ZU BESCHÜTZEN. Trotzdem werde ich in den freien Willen der Menschen nicht eingreifen. Ich bedaure jeden, der nicht beschützt werden möchte und sich nicht anstrengt, eine andere Richtung einzuschlagen und sein Verhalten und Handeln zu ändern.

ICH BIN GEKOMMEN, UM EUCH AN DIE MISSION ZU ERINNERN, DIE VOM GÖTTLICHEN WILLEN EINEM JEDEN VON EUCH ZUGETEILT WURDE. Erfüllt weiterhin den Willen Gottes an jedem Ort, an den er euch trägt. Versöhnt euch wieder mit dem Göttlichen Willen zum Wohle eurer Seele und als Hilfe für eure Brüder. Der Stolz und der menschliche Hochmut sind Teil des menschlichen „Egos“ und diesen Teil müsst ihr ändern, denn sonst kämpft ihr gegen euch selbst an. Nur dies kann euch helfen und euren Weg erleichtern.

Ihr müsst treu an eurer Suche nach der Liebe Gottes festhalten und bereit sein, sie proportional zu jeder Zeit weiterzugeben, so wie sie euch zugeteilt wird. Ihr müsst den Frieden suchen, den nur die Seelen finden können, die auf dem wahren Weg der Bekehrung gehen. Nährt und bändigt eure Gedanken und euren Verstand, damit er sich darauf konzentriert, Unserer Königin und Mutter gleich zu werden.

Wieviel Jammern und Klagen steigt aus den Flammen der Hölle empor, von all denen, die immer der täglichen Messe beigewohnt und dabei Sakrilegien begangen haben, weil sie im Stande der Ungnade die Kommunion empfingen!

Wie viele, die jetzt in der Hölle jammern und stöhnen, fühlten sich auf Erden als Richter ihrer Brüder, weil der Hochmut und der Neid ihre Herzen vergiftet hatten!

SEID VORSICHTIG, VOLK GOTTES, MIT DEM WAS IHR TUT…!
GEBT ACHT AUF DIE PHARISÄER!

Bedeutende Ereignisse spielen sich in dieser Zeit vor euch ab, in der Zeit der großen Drangsal. Der Mensch hat sich von der Hochheiligen Dreifaltigkeit und Unserer Königin und Mutter getrennt: er liebt und verzeiht nicht mehr.

UNSER KÖNIG UND HERR JESUS CHRISTUS WÜNSCHT, DASS UNSERER UND EURER MUTTER VON GUADALUPE EIN TRIDUUM GEWIDMET WIRD UND DASS IHR EUCH IHR AM 12. DEZEMBER WEIHT. DABEI SOLL VOR ALLEM DAS MEXIKANISCHE VOLK DIESE WEIHE VORNEHMEN, WEIL ES VON EINIGEN SEINER VERTRETER DEM SATAN HINGEGEBEN WURDE.

Es ist von äußerster Wichtigkeit, dass die Menschheit sich vereint, vor allem durch das Gebet der Kinder Gottes, die sich spirituell entsprechend vorbereitet haben. Dieses geliebte Volk wird von der Unterdrückung des Dämons befreit werden.

Geliebtes Volk, das von Unserer und eurer Mutter von Guadalupe beschützt wird (*):

VERGESST NIE, DASS DIE ORTE, AN DENEN DIE KÖNIGIN UND MUTTER ERSCHEINT, VOM DÄMON IMMER MIT ALLER GEWALT UNTERDRÜCKT WERDEN.
AN DAS MEXIKANISCHE VOLK: UNSERE KÖNIGIN UND MUTTER LIEBT UND SEGNET EUCH.

Diese Andacht prägt sich in die Sterne ein, die das Himmelsgewölbe erleuchten. Sie sollen euch sagen, dass ihr euch auf einen Himmelskörper vorbereiten müsst, der auf die Erde zukommt und die ganze Menschheit in Atem halten wird (2). DIESE ANDACHT SPRICHT UND SINGT ÜBER DEN ENGEL DES FRIEDENS, SIE ZEIGT IHN EUCH (3). IN ZEITEN DER GRAUSAMSTEN VERFOLGUNG WIRD ER ZUR ERDE HERABKOMMEN, UM DEM TREUEN VOLK SCHUTZ UND HILFE ZU SEIN.

Betet, Volk Gottes, betet. Ein großer Teil der tektonischen Platten wurde vom Einfluss der Sonne und anderer Himmelskörper, die auf die Erde zueilen, in Bewegung versetzt. Große unterseeische Vulkane treten nun zu Tage.

Betet, Volk Gottes, betet und bringt Opfer. Spanien wird erschüttert und leidet sehr, seine Erde erzittert. Frankreich wird heftig erschüttert. Holland weint und klagt angesichts des Erdbebens.

Betet, Volk Gottes, betet für Puerto Rico. Es weint und leidet, es wird stark erschüttert.

Betet, Volk Gottes, betet für Nicaragua, Costa Rica und Guatemala, auch hier wird die Erde stark erschüttert.

Der Mensch hat all das Böse, das er begangen hat, über der Erde ausgegossen und die Erde ist nun erwacht. Sie beschleunigt und verstärkt das Leid für die Menschen.

Bereitet euch vor, missachtet nicht Meine Worte…

Bereitet euren Geist vor und vergesst nicht die Nahrung, die Unsere Königin und Mutter euch gegeben hat für die Zeit des Mangels. Denkt auch an die Nahrung, die sich länger aufbewahren lässt und daran, dass der Himmel den Treuen zu jeder Zeit beisteht und hilft.

FÜRCHTET EUCH NICHT, DENN DIE ANGST LÄHMT DEN MENSCHEN.

HALTET STETS FEST AN EUREM GLAUBEN.
DIE GÖTTLICHE HILFE WIRD NUN FÜR EUCH SICHTBAR.

Als Prinz der Himmlischen Heerscharen verteidige und segne Ich euch.

WER IST WIE GOTT?
NIEMAND IST WIE GOTT!

Heiliger Erzengel Michael

AVE MARIA, VOLL REINHEIT UND OHNE SÜNDE EMPFANGEN
AVE MARIA, VOLL REINHEIT UND OHNE SÜNDE EMPFANGEN
AVE MARIA, VOLL REINHEIT UND OHNE SÜNDE EMPFANGEN

Kometen, Asteroiden und Meteoriten, die sich der Erde nähern (Lesen)

Prophezeiungen über den Engel des Friedens (Lesen)

(*) Die prophetische Botschaft von Guadalupe…

KOMMENTAR VON LUZ DE MARÍA

Brüder und Schwestern:

Eine Lektion, um ein wahrhaftiges Kind Gottes zu werden.

Eine Lektion, die uns Einheit und Brüderlichkeit lehrt, möchte der Heilige Erzengel Michael hier geben, im Auftrag unseres Herrn Jesus Christus. Er erbittet von uns, ein Triduum vor dem 12. Dezember, dem Festtag Unserer Lieben Frau von Guadalupe, ihr zu Ehren zu begehen. Wir sollen uns, gemeinsam mit allen Menschen der Welt, in diesem Gebet Ihr weihen, dieses Gebet soll uns auch den Himmel und Seinen Engel des Friedens sichtbar werden lassen.

Einheit und Brüderlichkeit, alle vereint, damit unser liebes mexikanisches Volk von den Fesseln des Dämons befreit wird, die ihm von ihren Regierenden angelegt wurde. Viele Länder befinden sich unter der Kontrolle des Dämons, denn damit möchte er gegen unsere Königin und Mutter ankämpfen.

Lasst uns die Einheit, Brüderlichkeit und Liebe untereinander üben und einander, wo es möglich ist, helfen.

Amen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8807 am: 14. Dezember 2020, 23:06:40 »
Hl. Thomas von Aquin (1225-1274)
Dominikaner, Theologe und Kirchenlehrer
Kommentar zum Johannesevangelium, 4,1 (Chaque jour tu nous parles, t. 1 Avent-Cendres, Éd. Abbaye d'Orval 1974, p. 40–41; ins Dt. trad. © Evangelizo)

Der Zeuge Gottes

Jedes Geschöpf wurde erschaffen, um Zeugnis für Gott abzulegen, denn jedes Geschöpf ist wie ein Beweis seiner Güte. Die Größe der Schöpfung legt auf ihre Weise Zeugnis ab von der göttlichen Kraft und Allmacht, und ihre Schönheit zeugt von der göttlichen Weisheit. Einige Menschen erhalten von Gott eine besondere Sendung: Sie geben Zeugnis von Gott nicht nur auf natürliche Weise, nämlich durch die Tatsache ihrer Existenz, sondern vielmehr noch auf geistliche Weise, durch ihre guten Werke. [...] Aber diejenigen, die sich nicht damit begnügen, die göttlichen Gnaden zu empfangen und durch Gottes Gnade gute Werke zu tun, sondern diese Gaben durch Wort, Ermutigung und Ermahnung anderen mitzuteilen, diese sind in noch vorzüglicherer Weise Zeugen Gottes. Johannes ist einer dieser Zeugen; er kam, um die Gaben Gottes auszuteilen und sein Lob zu verkünden.

Diese Sendung des Johannes, diese Rolle eines Zeugen ist von unvergleichlicher Größe, denn es kann einer nur Zeugnis geben von einer Wirklichkeit in dem Maße, wie er an ihr teilhat. Jesus sagte: „Was wir wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, das bezeugen wir“ (Joh 3,11). Zeugnis zu geben von der göttlichen Wahrheit setzt voraus, dass man diese Wahrheit kennt. Deshalb hatte auch Christus diese Rolle des Zeugen inne. „Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege“ (Joh 18,37). Doch Christus und Johannes hatten diese Rolle auf verschiedene Weise inne. Christus besaß dieses Licht in sich selbst; mehr noch, er war dieses Licht, während Johannes nur an ihm teilhatte. Von daher gibt Christus ein vollendetes Zeugnis; er offenbart die Wahrheit in vollkommener Weise. Johannes und die anderen Heiligen tun das nur in dem Maße, in dem sie diese Wahrheit empfangen.

Erhabene Sendung des Johannes: Sie umfasst seine Teilhabe am Licht Gottes und seine Ähnlichkeit mit Christus, der sich ebenfalls dieser Sendung unterworfen hat.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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