Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4566977 mal)

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Offline Tina 13

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8848 am: 07. Januar 2021, 19:51:16 »
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BOTSCHAFT UNSERES HERRN JESUS CHRISTUS
AN SEINE GELIEBTE TOCHTER LUZ DE MARÍA
04. JANUAR 2021
 
Mein geliebtes Volk:
 
ICH SEGNE EUCH, MEINE KINDER.
ICH BEWAHRE EUCH IN MEINEM HERZEN, IN MEINEM WILLEN, DAMIT IHR MEINE RUFE NICHT ABWEHREN MÖGET.
 
Bleibt Mir treu und hört auf Meine Rufe. Euer spirituelles Wachstum ist jetzt von äußerster Wichtigkeit, damit Mein Volk wachsam bleibe und in Meinen Anliegen fest verankert. Nur so kann es den Horden Satans entgehen.
 
Ich liebe euch, Meine Kinder. Nehmt keine Ideologien an, die euch in die Hände des Satans treiben. Er verbreitet sie durch seine Tentakel, die sich über die ganze Welt erstrecken und die von jenen gehalten werden, die die Weltelite bilden. Diese geben die Richtlinien für die Zerstörung der Menschheit vor.
 
Mit Weltelite meine Ich nicht nur diejenigen, die sich durch ihre wirtschaftliche Macht das Gewissen der Menschen erkaufen und nach Lust und Laune Gesetze erlassen, um Mein Volk auf seinem Weg zu behindern. Ich meine damit auch diejenigen, die als Teil Meiner Kirche, MEIN VOLK DAZU VERFÜHREN, MODERNISMEN ANZUNEHMEN. SIE RICHTEN DAMIT EIN GROßES BLUTBAD AN UND BRINGEN DEN SEELEN DAMIT DEN TOD. DIES BEREITET MIR GROßEN SCHMERZ.
 
BLEIBT MIR TREU. IHR MÜSST NICHT NUR GUTE CHRISTEN, SONDERN EXZELLENTE CHRISTEN SEIN, DIE SICH GANZ MEINEM WILLEN HINGEGEBEN HABEN.
IHR, MEINE KINDER, MÜSST UM ZU EVANGELISIEREN, GESCHÖPFE SEIN, DIE ALLZEIT IN MIR LEBEN. WERDET NICHT ZU EXTREMISTISCHEN FANATIKERN, DIE IHRE BRÜDER VON MEINER SEITE DRÄNGEN.
 
Ich bitte euch, für das Wohl der Seelen zu beten. Ich bitte euch zu evangelisieren, damit ihr persönlich daran wachsen und eure Brüder zu mir führen könnt.
 
Durch das Wachsen des Geistes, wächst auch die Erkenntnis des Geschöpfes. Vor allem aber könnt ihr dies zum Wohle eurer Brüder einsetzen und Meine Liebe sein – aus Meiner Liebe sein – denn „dann wird euch alles andere dazugegeben“ (Mt 6, 33).
 
Wie viele Meiner Kinder schaffen es nicht, im Geiste zu wachsen, weil ihr Herz verbittert und verblendet und ihr menschliches Ego derart uneinsichtig ist. Wegen ihres Hochmuts, ihrer Gier und ihrer Gleichgültigkeit für den Schmerz ihres Nächsten… Diese und noch viele andere Makel verbergen sich in den Herzen der menschlichen Geschöpfe und sie wurden ihnen mithilfe der Modernismen eingepflanzt, um die Herzen Meiner Kinder zu verhärten und sie dazu zu bringen, nur noch sich selbst zu sehen.
 
DIES IST DER PLAN DER EINEN WELTREGIERUNG, MEINE KINDER. WACHT AUF!
 
Das Geschöpf soll derart individualisiert werden, dass es sich in seinem Inneren einen eigenen Tempel baut und sich so von Mir unabhängig macht.
 
Ich bitte euch, standhaft im Glauben zu sein, Mich nicht zu verleugnen, wahrhaftig zu sein und die wahre Lehre Meiner Kirche zu respektieren.
Ich bitte euch, an der Liebe zu Meiner Mutter festzuhalten.
Ich bitte euch, den Schutz und die Hilfe eurer Schutzengel zu erbitten, ohne dabei Meinen geliebten Heiligen Erzengel Michael zu vergessen.
 
Seid mutig und werdet nicht nachlässig, lasst nicht nach in der Liebe zu Mir. Gebt euch Mir unermüdlich hin.
 
Die Ernte naht und damit ist nicht das Jüngste Gericht für alle Völker und Nationen gemeint, sondern das Gericht für diese Generation. Es wird dann anbrechen, wenn die Prophezeiungen, die durch den Göttlichen Willen verkündet wurden, sich erfüllt haben. Aber nicht bevor Ich Meinem Volk nicht durch die Warnung die Möglichkeit zur Umkehr gewährt habe.
 
Mein geliebtes Volk:
 
Mein Herz schmerzt Mir, wenn Ich euch so gleichgültig sehe und sehe, wie der Feind der Seele sich so frei unter den Menschen bewegen kann.
 
Ich leide für Meine Kinder, die unter den schrecklich vielen Gräueltaten leiden, zu denen die Menschen fähig sind.
 
Als Vater der Liebe schmerzt Mich die Aussicht auf den Krieg, der sich anbahnt, aber auch der Missbrauch der Wissenschaft, die euch großes Leid bringt und rücksichtslos Krankheiten verbreitet. Es schmerzt Mich zu sehen, welche noch unbekannten und unerwarteten Krankheiten der Mensch verbreiten wird, weil er ein Gefangener der Sünde des Fleisches ist.
 
MEIN VOLK, MEIN VON HERZEN GELIEBTES VOLK;
HALTET EIN! HÖRT AUF, MICH ZU BELEIDIGEN!
 
Meine Mutter opfert Ihre Tränen für einen jeden von euch auf.
Meine Mutter hat euch am Fuße Meines Kreuzes der Herrlichkeit empfangen, um euch zu führen und zu beschützen, hierbei respektiert Sie aber stets den freien Willen der Meinen.
 
Mein Volk, angesichts der Naturkatastrophen, die ihr bereits erlebt und die noch kommen werden, müsst ihr auf alles achten, was um euch herum passiert. Helft einander, beschützt euch gegenseitig.
 
Der Dämon erschüttert Mein Volk, aber Mein geliebtes Volk wird von dem Schild der Liebe Meiner Mutter beschützt. Vor diesem wird der Dämon zurückweichen und die Meinen werden den „Triumph des Unbefleckten Herzens Meiner Mutter“ sehen. Deshalb müsst ihr standhaft sein im Glauben.
 
Geliebtes Volk, betet. Die Erde bebt unaufhörlich; betet für die Vereinigten Staaten und für Mittelamerika.
 
Geliebtes Volk, betet. Das Wasser der Ozeane erhebt sich über die Küste; aus dem Meer treten Inseln und Vulkane hervor, die Meine Kinder in Angst und Schrecken versetzen.
 
MEIN VOLK; MEINE MUTTER WIRD EUCH MIT EINEM WUNDER BEREICHERN. EINEM SOLCHEN WUNDER, WIE NUR SIE ES WIRKEN KANN, FÜR DIE, DIE SIE LIEBEN.
 
Ich bat euch bereits, auf Meinen Engel des Friedens (1) zu warten, den Ich euch senden werde, damit Mein Volk gestärkt werde und nicht mehr fällt. Liebt Ihn. Sagt nicht: „DIESER BIN ICH“ ODER „ER IST DIESER ODER JENER“. DENN DER, DEN ICH AUSSENDE, WIRD ZU DER VON UNSEREM WILLEN AUSERWÄHLTEN ZEIT ERSCHEINEN.
 
DIES IST EINE ZEIT DER PRÜFUNG UND DER GÖTTLICHEN UND MÜTTERLICHEN LIEBE.
WARTET GEDULDIG, MIT DER GEDULD UNSERER DREIFALTIGKEIT.
 
„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“ (Joh 3, 16)
 
Zweifelt nicht an Meiner Liebe zu jedem einzelnen Meiner Kinder. Zweifelt an eurer Liebe zu Mir.
 
ICH SEGNE EUCH, ICH LIEBE EUCH IN EWIGER LIEBE!
ICH BIN EUER GOTT UND IHR SEID MEIN VOLK.
 
Euer Jesus
 
AVE MARIA, VOLL REINHEIT UND OHNE SÜNDE EMPFANGEN
AVE MARIA, VOLL REINHEIT UND OHNE SÜNDE EMPFANGEN
AVE MARIA, VOLL REINHEIT UND OHNE SÜNDE EMPFANGEN
 
Über den Engel des Friedens (lesen)
 
 
KOMMENTAR VON LUZ DE MARÍA
 
Liebesworte für ein Volk, das von seinem Herrn und Gott so geliebt wird.
 
Noch ehe diese Ereignisse eintreten, werden sie uns in den Botschaften angekündigt. Lasst uns die Liebe Gottes leben, die wie Honig über diese Worte fließt, um uns zu entzücken, um uns in der Liebe Gottes festzuhalten, egal wie schrecklich die kommenden Ereignisse auch sein mögen.
 
Nur die Weisheit der Liebe Gottes kann uns den kommenden Schmerz und das Leid mit solcher Zärtlichkeit ankündigen. Sie hilft uns, geduldig und gläubig auf den Moment des Triumphs des Unbefleckten Herzens Unserer allerheiligsten Mutter zu warten.
 
Als Volk Gottes empfangen wir dieses Öl, damit unsere Lampen nicht erlöschen und wir nicht in Finsternis leben müssen.
 
Amen.
« Letzte Änderung: 07. Januar 2021, 20:03:18 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8849 am: 08. Januar 2021, 16:22:14 »
Hl. Johannes Chrysostomus (um 345-407)
Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer
Kommentar zum Evangelium des hl. Matthäus, 49, 2–3 (Bibliothek der Kirchenväter, München 1915, leicht angepasst)

Die Brotvermehrung

Noch etwas anderes ersehen wir aus dem Bericht [der Brotvermehrung], nämlich, welchen Eifer die Jünger für das Notwendige zeigten, und wie wenig sie an Nahrung dachten. Denn obgleich sie zwölf waren, hatten sie doch bloß fünf Brote und zwei Fische. So nebensächlich waren ihnen die leiblichen Bedürfnisse, und so sehr war ihre ganze Aufmerksamkeit nur auf das Geistige gerichtet. Ja selbst an dem Wenigen hingen sie nicht, sondern gaben auch das her, als man sie darum bat. Daraus sollen wir die Lehre ziehen, auch unseren geringen Besitz mit den Armen zu teilen. Als ihnen der Herr befahl, die fünf Brote herbeizubringen, da sagten sie nicht: Und womit werden wir uns nähren? Womit werden wir unseren Hunger stillen? Nein, sie gehorchten ohne Zögern. […]

Der Herr nahm also die Brote, brach sie und verteilte sie durch seine Jünger, wodurch er auch diese ehrte. Aber nicht bloß ehren wollte er sie; er tat es auch in der Absicht, dass, wenn das Wunder geschähe, sie nicht ungläubig blieben, und, wenn es geschehen und vorüber wäre, sie es nicht vergäßen, indem ja das, was sie in Händen hielten, ihnen zum Zeugnis diente. […] Er lässt durch sie das Volk einladen, sich zu setzen, und nimmt mit ihrer Hilfe die Verteilung vor […] damit sie eine dauernde Erinnerung an dasselbe hätten. […]

Also durch den Ort, sowie dadurch, dass er nicht mehr bietet als Brot und Fisch, dass er allen dasselbe gibt und allen gemeinsam verteilt, und keinem mehr zukommen lässt als dem anderen, durch all das lehrt er sie Demut, Enthaltsamkeit, Liebe, gleichmäßige Behandlung aller, sowie das Bewusstsein, dass alles gemeinsam sei.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8850 am: 09. Januar 2021, 13:03:41 »
Hl. John Henry Newman (1801-1890)
Theologe und Kardinal, Gründer der Oratorianergemeinschaft in England
„Führe mich, Du mildes Licht“ („Lead, Kindly Light“, in: Sa vie sa spiritualité, éd. Le Cerf 1952; ins Dt. trad. © Evangelizo)

„Er kommt zu euch gegen Ende der Nacht, auf dem Wasser gehend“ (vgl. Mk 6,48)

Führ, freundliches Licht, inmitten der Dunkelheit,
führ du mich voran!
Die Nacht ist finster, die Heimat noch gar so weit,
führ du mich voran!
Gib Halt meinen Füßen. Nicht das, was noch fern liegt,
will ich sehen; den nächsten Schritt nur – das genügt.

Ich war nicht immer so, noch bat ich früher dich:
„Führ du mich voran!“
Ich selbst wollte wählen den Weg, doch nun bitt ich:
„Führ du mich voran!“
Ich wollt’ den grellen Tag, trotz Angst, Stolz trieb mich an.
Gedenke nicht all der Jahre, die ich vertan.

So lang hat deine Macht mich gesegnet, gewiss
führt sie mich voran,
über Moor und Sumpf, über Felsen und Flut bis
die Nacht irgendwann
vorbei; am Morgen winken mich Engel empor,
die seit langem ich liebte, und kurz nur verlor.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8851 am: 10. Januar 2021, 13:28:30 »
Hl. Maximus von Turin (?-um 420)
Bischof
Predigt am Fest der Epiphanie; CCL 23, 398–400 (in: Chaque jour tu nous parles, t. 1 Avent-cendres, éd. Abbaye d'Orval 1974, p. 134–135, rev.; ins Dt. trad. © Evangelizo)

„Er wird euch mit dem Heiligen Geist taufen“ (vgl. Mt 3,11)

Heute ist der Herr Jesus gekommen, um sich taufen zu lassen. Er wollte seinen Leib im Wasser des Jordan waschen. Es könnte vielleicht jemand sagen: „Warum wollte er, der Heilige, getauft werden?“ Höre also: Christus wurde nicht getauft, um durch das Wasser geheiligt zu werden, sondern um selbst das Wasser zu heiligen und durch sein eigenes Tun die Flut, die er berührt, zu reinigen. Es handelt sich hier also vielmehr um die Weihe des Wassers, als um die Weihe Christi. Denn von dem Augenblick an, da der Heiland gewaschen wird, werden alle Wasser rein im Hinblick auf unsere Taufe. Die Quelle wird gereinigt, damit die Gnade den Völkern, die noch kommen werden, zuteilwerden kann. Christus geht also als erster zur Taufe, damit die christlichen Völker sich ohne zu zögern in seine Nachfolge begeben.

Und hierin sehe ich ein Geheimnis. Ist die Feuersäule nicht vorangezogen durch das Rote Meer, um den Kindern Israels auf ihrem Durchzug Mut zu machen, als sie ihr folgten? Sie hat das Wasser als erste durchquert, um den Folgenden den Weg zu bahnen. Dieses Ereignis war, den Worten des Apostels Paulus zufolge, ein Symbol für die Taufe (vgl. 1 Kor 10,1f.). Es war zweifellos eine Art Taufe, bei der die Menschen durch die Wolke überschattet und durch das Wasser geführt wurden. Und das alles hat derselbe Christus, unser Herr, vollbracht, der jetzt bei der Taufe den christlichen Völkern in der Säule seines Leibes vorangeht, so wie er den Kindern Israel in der Feuersäule durch das Meer vorangegangen ist. Dieselbe Säule, die einst den Augen der Wandernden Licht spendete, lässt ihr Licht nun in den Herzen der Gläubigen erstrahlen. Damals steckte sie einen sicheren Weg durch die Fluten ab, und nun festigt sie die Schritte des Glaubens in diesem Bad.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8852 am: 10. Januar 2021, 19:33:20 »
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Buch Jesaja 42,5a.1-4.6-7.

So spricht Gott, der Herr:
Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Völkern das Recht.
Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen.
Das geknickte Rohr zerbricht er nicht, und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; ja, er bringt wirklich das Recht.
Er wird nicht müde und bricht nicht zusammen, bis er auf der Erde das Recht begründet hat. Auf sein Gesetz warten die Inseln.
Ich, der Herr, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, ich fasse dich an der Hand. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund für mein Volk und das Licht für die Völker zu sein:
blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, aus ihrer Haft zu befreien.

Psalm 29(28),1-2.3a.3c.4.3b.9b.10.

Bringt dar dem Herrn, ihr Himmlischen,
bringt dar dem Herrn Lob und Ehre!
Bringt dar dem Herrn die Ehre seines Namens,
werft euch nieder vor dem Herrn in heiligem Schmuck!

Die Stimme des Herrn erschallt über den Wassern,
der Herr über gewaltigen Wassern.
Die Stimme des Herrn ertönt mit Macht,
die Stimme des Herrn voll Majestät.

Der Gott der Herrlichkeit donnert.
In seinem Palast rufen alle: O herrlicher Gott!
Der Herr thront über der Flut,
der Herr thront als König in Ewigkeit.

Apostelgeschichte 10,34-38.

In jenen Tagen begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht,
sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist.
Er hat das Wort den Israeliten gesandt, indem er den Frieden verkündete durch Jesus Christus; dieser ist der Herr aller.
Ihr wisst, was im ganzen Land der Juden geschehen ist, angefangen in Galiläa, nach der Taufe, die Johannes verkündet hat:
wie Gott Jesus von Nazaret gesalbt hat mit dem Heiligen Geist und mit Kraft, wie dieser umherzog, Gutes tat und alle heilte, die in der Gewalt des Teufels waren; denn Gott war mit ihm.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus - Mk 1,7-11.

In jener Zeit trat Johannes in der Wüste auf und verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um ihm die Schuhe aufzuschnüren.
Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
In jenen Tagen kam Jesus aus Nazaret in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen.
Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam.
Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8853 am: 10. Januar 2021, 22:42:38 »
Was Maria in ihrem Magnifikat prophezeit hatte

„Sie gingen hinein und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.“ (Mt 2,11)

Josef ist ein Zeuge dieser Haltung der Heiligen Drei Könige gegenüber dem Kind. Ist das nicht für ihn eine erstaunliche Bestätigung dessen, was der Engel und die einfachen Hirten ihm gesagt hatten?

Die Heiligen Drei Könige, diese Männer aus dem Morgenland, ehrbare und weise Männer in den Augen der Menschen, zögerten nicht, den langen Weg zurückzulegen und das „Kind“ anzubeten, dieses kleine Kind, das anders ist als andere Kinder – nach Maria weiß Josef das besser als jeder andere.

Es sind nicht die religiösen Würdenträger Jerusalems, die kommen, um ihn anzubeten - obwohl man sie benachrichtigt hat -, sondern diese Weisen aus dem Orient. Wie die Hirten die Nachkommen Davids hinter sich ließen, so ziehen die Magier an den religiösen Würdenträgern Jerusalems vorbei.

Offenbart sich darin für Josef, diesem gerechten und aufrechten Mann, nicht die Ordnung der göttlichen Weisheit? Die Armen und Kleinen ziehen an denen vorbei, die selbstzufrieden sind; und die Hirten und die Magier sind in der Tat diese Armen und Kleinen, diese Demütigen, diese „Hungernden“.

Ist es nicht das, was Maria in ihrem Magnifikat prophezeit hatte? „Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind, er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen.“

Von Vater Marie-Dominique Philippe, Gründer der Gemeinschaft Saint-Jean

In Le mystère de Joseph,  éditions Saint-Paul, Paris, 1997.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8854 am: 10. Januar 2021, 22:51:11 »
„Ich kam zum König durch die Selige Jungfrau Maria“

Die Heldin der französischen Geschichte, die heilige Jeanne d'Arc (1412-1431), kämpfte im 15. Jahrhundert in einem Krieg, um ihr Land vom englischen Eindringling zu befreien. Als Antwort auf einen göttlichen Ruf half sie Karl VII., König von Frankreich zu werden. Sie zahlte dafür einen hohen Preis: 1431 wurde sie in Rouen (Nordfrankreich) lebendig verbrannt. Hier steht, was ein Historiker über den Tag ihrer Geburt in Lothringen berichtet:

Am 6. Januar 1412, schreibt Bischof Henri Debout (1857-1936), kehrten die Bewohner von Domrémy, dem kleinen Dorf im Osten Frankreichs, in dem die heilige Johanna von Orleans als Kind lebte, nach Hause zurück, nachdem sie an den Gottesdiensten des schönen Festes der Erscheinung des Herrn teilgenommen hatten.

Plötzlich kommt in jedem Haus ein Hauch von Freude in die Herzen, ohne dass es dafür ein äußeres Motiv gegeben hätte; überrascht fragen die guten Dorfbewohner nach dem Warum, sie öffnen ihre Türen, stehen an der Schwelle ihrer Häuser, erforschen den Sternenhimmel. Doch vergeblich: Nichts offenbart ihnen die Ursache für das Glücksgefühl, das sie empfinden.

Und jetzt teilen selbst die Tiere diesen Überschwang: Die Hähne schlagen mit den Flügeln und machen zwei Stunden lang anhaltende Geräusche. Was ist hier eigentlich los?

Es ist der Tag der Geburt von Jeanne d'Arc! Gerade wurde Jeanne geboren als göttliche Antwort auf die Gebete, die Könige und Völker seit einem Jahrhundert an den Himmel richten.

„Ich bin durch die Selige Jungfrau Maria zum König von Frankreich gekommen“, sagte sie zu ihren Richtern. Der Ort ihrer Kindheitsfreuden ist ein ländliches Heiligtum in der Umgebung: Notre-Dame de Bermont, nahe Domrémy.

Marquis de la Franquerie

In La Vierge Marie dans l’Histoire de France, S. 95 (Maria in der Geschichte Frankreichs)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8855 am: 11. Januar 2021, 05:47:30 »
806. BITTGEBET ZUM HIMMLISCHEN HOF
UM GOTTES BARMHERZIGKEIT

Geliebte Engel und Heilige am Himmlischen Hof,
Ich wende mich im Namen der ganzen Menschheit an Euch mit einer inständigen Bitte um Euer gemeinsames Gebet und Eure Fürsprache bei Maria, der Herrin und Königin von Himmel und Erden.
Geruhet, durch Eure heiligen Hände die gesamte Menschheit Derjenigen zu weihen, Die zusammen mit Gottes Sohn die Menschheit erlöst hat.
Möge auf Euer gemeinsames Gebet und Eure Fürsprache hin alles Leid der ganzen Menschheit durch Marias Schmerzvolles Herz dem Dreifaltigen Gott dargeboten werden, damit kein einziges Kreuz, keine einzige Prüfung noch verloren geht und Gottes Gerechtigkeit vollkommen mit den Seelen versöhnt wird.
Mögen auf Euer gemeinsames Gebet um drei Uhr, zur Stunde des Kreuzestodes Jesu, Ströme der Gnade auf die Seelen niederkommen, damit sie wieder in der Kraft der wahren Liebe aufleben und so helfen, gemeinsam mit Euch die Fundamente von Gottes Reich auf Erden zu bauen.

(Myriam van Nazareth)
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La Salette 1846



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