Autor Thema: Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?  (Gelesen 972145 mal)

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #688 am: 22. April 2015, 08:08:46 »
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Apostelgeschichte 8,1b-8.
An jenem Tag brach eine schwere Verfolgung über die Kirche in Jerusalem herein. Alle wurden in die Gegenden von Judäa und Samarien zerstreut, mit Ausnahme der Apostel.
Fromme Männer bestatteten Stephanus und hielten eine große Totenklage für ihn.
Saulus aber versuchte die Kirche zu vernichten; er drang in die Häuser ein, schleppte Männer und Frauen fort und lieferte sie ins Gefängnis ein.
Die Gläubigen, die zerstreut worden waren, zogen umher und verkündeten das Wort.
Philippus aber kam in die Hauptstadt Samariens hinab und verkündigte dort Christus.
Und die Menge achtete einmütig auf die Worte des Philippus; sie hörten zu und sahen die Wunder, die er tat.
Denn aus vielen Besessenen fuhren unter lautem Geschrei die unreinen Geister aus; auch viele Lahme und Krüppel wurden geheilt.
So herrschte große Freude in jener Stadt.

Psalm 66(65),1-3a.4-7ab.
Jauchzt vor Gott, alle Länder der Erde!
Spielt zum Ruhm seines Namens!
Verherrlicht ihn mit Lobpreis!
Sagt zu Gott: „Wie Ehrfurcht gebietend sind deine Taten."

Alle Welt bete dich an und singe dein Lob,
sie lobsinge deinem Namen!
Kommt und seht die Taten Gottes!
Staunenswert ist sein Tun an den Menschen.

Er verwandelte das Meer in trockenes Land,
sie schritten zu Fuß durch den Strom;
dort waren wir über ihn voll Freude.
In seiner Kraft ist er Herrscher auf ewig;
seine Augen prüfen die Völker.




Evangelium nach Johannes 6,35-40.
In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge:  Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.
Aber ich habe euch gesagt: Ihr habt mich gesehen, und doch glaubt ihr nicht.
Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen;
denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.
Denn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an ihn glauben, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Cyrill von Jerusalem (313-350), Bischof von Jerusalem und Kirchenlehrer
Taufkatechesen, 22
„Ich bin das Brot des Lebens“

Wenn Christus selber vom Brot sagt: „Das ist mein Leib“ – wer könnte da noch im Unklaren sein? Und wenn er versichert: „Das ist mein Blut“ – wer könnte da zweifeln? Damals, in Galiläa, hat Jesus Wasser in Wein verwandelt – Wein ist des Blutes Bruder. Wer würde jetzt sich weigern zu glauben, dass er Wein in Blut verwandelt? Als er hier auf Erden zu einer Hochzeit geladen war, vollbrachte er dieses erstaunliche Wunder: Wie sollte man dann nicht eingestehen, dass er „den Hochzeitsgästen“ (Mt 9,15) die Freude an seinem Leib und Blut erst recht vergönnt?

Denn sein Leib wird dir als Brot und sein Blut als Wein gereicht, damit du, wenn du an Leib und Blut Christi teilhattest, mit ihm ein Leib und ein Blut seiest. So werden wir „Christusträger“ [„Christophori“]. Sein Leib und Blut verteilt sich auf unsere Glieder, so werden wir der göttlichen Natur teilhaftig. Im Gespräch mit den Juden sagte Christus: „Wenn ihr mein Fleisch nicht esst und mein Blut nicht trinkt, habt ihr das ewige Leben nicht" (Joh 6,54). Wenn du dieses Brot und den Wein für etwas bloß Natürliches hältst, so verharre nicht auf deinem Standpunkt… Wenn deine Sinne dich in die Irre führen, dann gebe dir der Glaube wieder Sicherheit.

Wenn du also gehst, ihn zu empfangen, so tu das nicht respektlos mit flacher Hand und gespreizten Fingern. Auf deiner rechten Hand wird der König ruhen: so forme ihm mit deiner linken einen Thron, empfange den Leib Christi in hohler Hand und antworte: Amen!
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #689 am: 23. April 2015, 08:08:42 »
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Apostelgeschichte 8,26-40.
In jenen Tagen sagte ein Engel des Herrn zu Philippus: Steh auf und zieh nach Süden auf der Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt. Sie führt durch eine einsame Gegend.
Und er brach auf. Nun war da ein Äthiopier, ein Kämmerer, Hofbeamter der Kandake, der Königin der Äthiopier, der ihren ganzen Schatz verwaltete. Dieser war nach Jerusalem gekommen, um Gott anzubeten,
und fuhr jetzt heimwärts. Er saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja.
Und der Geist sagte zu Philippus: Geh und folge diesem Wagen.
Philippus lief hin und hörte ihn den Propheten Jesaja lesen. Da sagte er: Verstehst du auch, was du liest?
Jener antwortete: Wie könnte ich es, wenn mich niemand anleitet? Und er bat den Philippus, einzusteigen und neben ihm Platz zu nehmen.
Der Abschnitt der Schrift, den er las, lautete: Wie ein Schaf wurde er zum Schlachten geführt; und wie ein Lamm, das verstummt, wenn man es schert, so tat er seinen Mund nicht auf.
In der Erniedrigung wurde seine Verurteilung aufgehoben. Seine Nachkommen, wer kann sie zählen? Denn sein Leben wurde von der Erde fortgenommen.
Der Kämmerer wandte sich an Philippus und sagte: Ich bitte dich, von wem sagt der Prophet das? Von sich selbst oder von einem anderen?
Da begann Philippus zu reden, und ausgehend von diesem Schriftwort verkündete er ihm das Evangelium von Jesus.
Als sie nun weiterzogen, kamen sie zu einer Wasserstelle. Da sagte der Kämmerer: Hier ist Wasser. Was steht meiner Taufe noch im Weg?

Er ließ den Wagen halten, und beide, Philippus und der Kämmerer, stiegen in das Wasser hinab, und er taufte ihn.
Als sie aber aus dem Wasser stiegen, entführte der Geist des Herrn den Philippus. Der Kämmerer sah ihn nicht mehr, und er zog voll Freude weiter.
Den Philippus aber sah man in Aschdod wieder. Und er wanderte durch alle Städte und verkündete das Evangelium, bis er nach Cäsarea kam.

Psalm 66(65),8-9.16-17.19-20.
Preist unseren Gott, ihr Völker;
lasst laut sein Lob erschallen!
Er erhielt uns am Leben
und ließ unseren Fuß nicht wanken.

Ihr alle, die ihr Gott fürchtet, kommt und hört;
ich will euch erzählen, was er mir Gutes getan hat.
Zu ihm hatte ich mit lauter Stimme gerufen,
und schon konnte mein Mund ihn preisen.

Gott aber hat mich erhört,
hat auf mein drängendes Beten geachtet.
Gepriesen sei Gott; denn er hat mein Gebet nicht verworfen
und mir seine Huld nicht entzogen.




Evangelium nach Johannes 6,44-51.
In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt; und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.
Bei den Propheten heißt es: Und alle werden Schüler Gottes sein. Jeder, der auf den Vater hört und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen.
Niemand hat den Vater gesehen außer dem, der von Gott ist; nur er hat den Vater gesehen.
Amen, amen, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben.
Ich bin das Brot des Lebens.
Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben.
So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben.
Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Columban (563-615), Mönch und Klostergründer
Instruktion 13,1-2; PL 80, 254
„Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben“

Geliebte Brüder, wenn eure Seelen danach dürsten, von der göttlichen Quelle zu trinken, über die ich mit euch sprechen will, so lasst diesen Durst brennen, löscht ihn nicht! Trinkt, aber stillt euren Durst nicht. Denn die lebendige Quelle ruft uns, und der Brunnen des Lebens spricht zu uns: „Wer Durst hat, komme zu mir und trinke“ (Joh 7,37)…

Beachtet, wo diese Quelle entspringt: Sie kommt vom selben Ort, von wo das Brot herabgekommen ist; denn Brot und Quelle sind ein und dasselbe – der eingeborene Sohn, unser Gott, Jesus Christus, der Herr, nach dem es uns immer dürsten soll. Selbst wenn wir ihn essen, ihn in Liebe verzehren, so hat unsere Sehnsucht immer noch Durst nach ihm. Trinken wir ihn wie das Wasser einer Quelle, ständig in unermesslicher Liebe, trinken wir ihn voll Begier und ergötzen wir uns an seinem süßen Geschmack. Denn der Herr ist sanft und gut. Ob wir ihn essen oder trinken – wir werden immer Hunger und Durst nach ihm haben, denn für uns ist er Speise und Trank, wovon wir nie genug haben können… Tatsächlich ist er die Quelle der Dürstenden und nicht derer, die keinen Durst mehr haben. Die Dürstenden bezeichnet er übrigens als selig (Mt 5,6): als diejenigen, die nie genug trinken können, sondern noch mehr Durst bekommen, wenn sie getrunken haben.

Brüder, wünschen wir uns „die Wurzel der Weisheit, das Wort Gottes in den Höhen“ (Sir 1,5): Lasst sie uns suchen, sie lieben! In ihr sind, wie der Apostel Paulus sagt, „alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen“ (Kol 2,3)… Wenn du Durst hast, trink an der Quelle des Lebens; wenn du hungrig bist, iss das Brot des Lebens. Selig, wer nach diesem Brot hungert und seinen Durst an dieser Quelle stillen will!... Was man ständig genießen kann, ohne dass das Verlangen danach vergeht: wie gut das doch ist! Der prophetische König David sagt es so: „Kostet und seht, wie gütig der Herr ist“ (Ps 34,9).
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

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« Antwort #690 am: 24. April 2015, 08:00:57 »
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Apostelgeschichte 9,1-20.
In jenen Tagen wütete Saulus immer noch mit Drohung und Mord gegen die Jünger des Herrn. Er ging zum Hohenpriester
und erbat sich von ihm Briefe an die Synagogen in Damaskus, um die Anhänger des neuen Weges, Männer und Frauen, die er dort finde, zu fesseln und nach Jerusalem zu bringen.
Unterwegs aber, als er sich bereits Damaskus näherte, geschah es, dass ihn plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte.
Er stürzte zu Boden und hörte, wie eine Stimme zu ihm sagte: Saul, Saul, warum verfolgst du mich?
Er antwortete: Wer bist du, Herr? Dieser sagte: Ich bin Jesus, den du verfolgst.
Steh auf und geh in die Stadt; dort wird dir gesagt werden, was du tun sollst.
Seine Begleiter standen sprachlos da; sie hörten zwar die Stimme, sahen aber niemand.
Saulus erhob sich vom Boden. Als er aber die Augen öffnete, sah er nichts. Sie nahmen ihn bei der Hand und führten ihn nach Damaskus hinein.
Und er war drei Tage blind, und er aß nicht und trank nicht.
In Damaskus lebte ein Jünger namens Hananias. Zu ihm sagte der Herr in einer Vision: Hananias! Er antwortete: Hier bin ich, Herr.
Der Herr sagte zu ihm: Steh auf und geh zur sogenannten Geraden Straße, und frag im Haus des Judas nach einem Mann namens Saulus aus Tarsus. Er betet gerade
und hat in einer Vision gesehen, wie ein Mann namens Hananias hereinkommt und ihm die Hände auflegt, damit er wieder sieht.
Hananias antwortete: Herr, ich habe von vielen gehört, wieviel Böses dieser Mann deinen Heiligen in Jerusalem angetan hat.
Auch hier hat er Vollmacht von den Hohenpriestern, alle zu verhaften, die deinen Namen anrufen.
Der Herr aber sprach zu ihm: Geh nur! Denn dieser Mann ist mein auserwähltes Werkzeug: Er soll meinen Namen vor Völker und Könige und die Söhne Israels tragen.
Ich werde ihm auch zeigen, wie viel er für meinen Namen leiden muss.
Da ging Hananias hin und trat in das Haus ein; er legte Saulus die Hände auf und sagte: Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir auf dem Weg hierher erschienen ist; du sollst wieder sehen und mit dem Heiligen Geist erfüllt werden.
Sofort fiel es wie Schuppen von seinen Augen, und er sah wieder; er stand auf und ließ sich taufen.
Und nachdem er etwas gegessen hatte, kam er wieder zu Kräften. Einige Tage blieb er bei den Jüngern in Damaskus;
und sogleich verkündete er Jesus in den Synagogen und sagte: Er ist der Sohn Gottes.

Psalm 117(116),1.2.
Lobet den Herrn, alle Völker,
preist ihn, alle Nationen!

Denn mächtig waltet über uns seine Huld,
die Treue des Herrn währt in Ewigkeit.




Evangelium nach Johannes 6,52-59.
In jener Zeit stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?
Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.
Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.
Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.
Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.
Diese Worte sprach Jesus, als er in der Synagoge von Kafarnaum lehrte.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Predigt 227, die zweite zum Pfingsttag; für die Neugetauften, über das Sakrament
E i n Brot, e i n Leib werden

Das vom Wort Gottes geweihte Brot, das ihr hier auf dem Altar seht, ist der Leib Christi. Der vom Wort Gottes geweihte Kelch, oder vielmehr sein Inhalt, ist das Blut Christi. In diesen beiden Elementen wollte der Herr seinen Leib und sein Blut, das er zur Vergebung unserer Sünden vergossen hat, unserer Verehrung und Liebe anvertrauen. Wenn ihr sie in der richtigen Haltung empfangen habt, seid ihr das, was ihr empfangen habt. Der Apostel Paulus sagt: „Wir alle sind e i n Brot, e i n Leib“ (1 Kor 10,17)…

Dieses Brot erinnert euch daran, wie sehr ihr die Einheit lieben sollt. Ist das Brot aus einem einzigen Weizenkorn geschaffen? War da nicht zuerst eine große Anzahl Weizenkörner? Bevor sie zu Brot wurden, waren sie voneinander getrennt. Nachdem sie zerstoßen waren, hat das Wasser sie vereint; wenn Weizen nicht zuerst gemahlen und mit Wasser versetzt wird, kann man ihn nicht zu Brot formen. Auch ihr wart wie zermahlen, durch die Erniedrigung des Fastens und den Exorzismus der Entscheidung. Dann aber hat das Wasser der Taufe euch getränkt, damit ihr die Brotgestalt annehmen konntet. Brot kann man aber nicht ohne Feuer backen. Was stellt hier das Feuer dar? Das heilige Chrisam; denn das Öl, das unser Feuer nährt, ist das Sakrament des Heiligen Geistes…; am Pfingsttag hat sich der Heilige Geist durch Feuerzungen offenbart… Der Heilige Geist kommt hier also nach dem Wasser wie Feuer, und ihr werdet zu dem Brot, das den Leib Christi darstellt. Dieses Sakrament ist also gleichsam ein Symbol der Einheit.
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

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« Antwort #691 am: 25. April 2015, 09:13:51 »
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Erster Brief des Apostels Petrus 5,5b-14.
Brüder! Begegnet einander in Demut! Denn Gott tritt den Stolzen entgegen, den Demütigen aber schenkt er seine Gnade.
Beugt euch also in Demut unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöht, wenn die Zeit gekommen ist.
Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch.
Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann.
Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens! Wisst, dass eure Brüder in der ganzen Welt die gleichen Leiden ertragen müssen!
Der Gott aller Gnade aber, der euch in Christus zu seiner ewigen Herrlichkeit berufen hat, wird euch, die ihr kurze Zeit leiden müsst, wieder aufrichten, stärken, kräftigen und auf festen Grund stellen.
Sein ist die Macht in Ewigkeit. Amen.
Durch den Bruder Silvanus, den ich für treu halte, habe ich euch kurz geschrieben; ich habe euch ermahnt und habe bezeugt, dass dies die wahre Gnade Gottes ist, in der ihr stehen sollt.
Es grüßen euch die Mitauserwählten in Babylon und mein Sohn Markus.
Grüßt einander mit dem Kuss der Liebe! Friede sei mit euch allen, die ihr in Christus seid.

Psalm 89(88),2-3.6-7.16-17.
Von den Taten deiner Huld, Herr, will ich ewig singen,
bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verkünden.
Denn ich bekenne: Deine Huld besteht für immer und ewig;
deine Treue steht fest im Himmel.

Die Himmel preisen, Herr, deine Wunder
und die Gemeinde der Heiligen deine Treue.
Denn wer über den Wolken ist wie der Herr,
wer von den Göttern ist dem Herrn gleich?

Wohl dem Volk, das dich als König zu feiern weiß!
Herr, sie gehen im Licht deines Angesichts.
Sie freuen sich über deinen Namen zu jeder Zeit,
über deine Gerechtigkeit jubeln sie.




Evangelium nach Markus 16,15-20.
In jener Zeit erschien Jesus den Elf und sprach zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!
Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.
Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;
wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.
Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.
Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die er geschehen ließ.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Irenäus von Lyon (um 130 - um 208), Bischof, Kirchenlehrer und Märtyrer
Gegen die Irrlehren, I,10,1-3
Der heilige Markus gibt der ganzen Welt den Glauben der Apostel weiter

Die in der ganzen Welt bis an die Enden der Erde verstreute Kirche hat von den Aposteln und ihren Schülern den Glauben an den einen Gott empfangen, den allmächtigen Vater, „der den Himmel gemacht hat, die Erde, die Meere und alles, was sie umfassen“ (vgl. Ex 20,11; Apg 4,24); [sie hat den Glauben empfangen] an den einen Christus Jesus, den Sohn Gottes, der Mensch geworden ist zu unserem Heil; und an den Heiligen Geist, der durch die Propheten die Ratschlüsse Gottes kundgetan hat und das Kommen des geliebten Jesus Christus, unseres Herrn, seine Geburt durch die Jungfrau, sein Leiden, seine Auferstehung von den Toten, seine leibliche Auffahrt in die Himmel, wie auch seine Wiederkunft aus den Höhen des Himmels in der Herrlichkeit des Vaters, um „alles zu vereinen und zu erneuern“ (vgl. Eph 1,19) und um das Fleisch des gesamten Menschengeschlechts aufzuerwecken – damit vor Christus Jesus, unserem Herrn, unserem Gott, unserem Erlöser und unserem König nach dem Wohlgefallen des unsichtbaren Vaters „jedes Knie sich beuge im Himmel, auf der Erde und in der Hölle, und jeder Mund [ihn] bekenne“ (vgl. Phil 2,10-11) und damit Er ein gerechtes Urteil über alle Geschöpfe spreche…
Diese Verkündigung, die die Kirche empfangen hat, dieser Glaube, den bewahrt sie sorgfältig, als wenn sie ein einziges Haus bewohnte; obwohl sie über die ganze Welt verstreut ist, glaubt sie all das überall in gleicher Weise, da sie „ein Herz und eine Seele“ (vgl. Apg 4,32) ist; sie predigt den Glauben, lehrt ihn und gibt ihn weiter mit einmütiger Stimme, als hätte sie nur einen Mund. Die Sprachen, die man in der Welt spricht, sind vielfältig, aber die Kraft der Überlieferung ist ein und dieselbe. Die Kirchen, die in Germanien bestehen, glauben oder lehren nichts anderes, noch jene der Iberer oder Kelten, jene des Ostens, Ägyptens oder Libyens, noch jene, die am Mittelpunkt der Erde (dem Heiligen Land) gegründet wurden. Wie die Sonne, diese Schöpfung Gottes, in der ganzen Welt einzig und dieselbe ist, so glänzt auch die Predigt der Wahrheit überall und erleuchtet alle Menschen, die „zur Erkenntnis der Wahrheit“ (vgl. 1Tim 2,4) kommen wollen.
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« Antwort #692 am: 26. April 2015, 11:27:31 »
 ;mloda kz12) ;ksghtr ()*kjht545 ;tffhfdsds

Monatsbotschaft der Muttergottes vom 25. April
„Liebe Kinder! Auch heute bin ich mit euch, um euch zum Heil zu führen. Eure Seele ist unruhig, weil der Geist schwach ist und müde von allen irdischen Dingen. Ihr, liebe Kinder, betet zum Heiligen Geist, dass Er euch verwandelt und mit Seiner Kraft des Glaubens und der Hoffnung erfüllt, damit ihr in diesem Kampf gegen das Böse fest seid. Ich bin mit euch und halte Fürsprache vor meinem Sohn Jesus für euch. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“
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« Antwort #693 am: 27. April 2015, 08:16:02 »
 ;mloda ;ksghtr ;tffhfdsds

Apostelgeschichte 11,1-18.
In jenen Tagen erfuhren die Apostel und die Brüder in Judäa, dass auch die Heiden das Wort Gottes angenommen hatten.
Als nun Petrus nach Jerusalem hinaufkam, hielten ihm die gläubig gewordenen Juden vor:
Du hast das Haus von Unbeschnittenen betreten und hast mit ihnen gegessen.
Da begann Petrus, ihnen der Reihe nach zu berichten:
Ich war in der Stadt Joppe und betete; da hatte ich in einer Verzückung eine Vision: Eine Schale, die aussah wie ein großes Leinentuch, das an den vier Ecken gehalten wurde, senkte sich aus dem Himmel bis zu mir herab.
Als ich genauer hinschaute, sah ich darin die Vierfüßler der Erde, die wilden Tiere, die Kriechtiere und die Vögel des Himmels.
Ich hörte auch eine Stimme, die zu mir sagte: Steh auf, Petrus, schlachte, und iss!
Ich antwortete: Niemals, Herr! Noch nie ist etwas Unheiliges oder Unreines in meinen Mund gekommen.
Doch zum zweitenmal kam eine Stimme vom Himmel; sie sagte: Was Gott für rein erklärt hat, nenne du nicht unrein!
Das geschah dreimal, dann wurde alles wieder in den Himmel hinaufgezogen.
Da standen auf einmal drei Männer vor dem Haus, in dem ich wohnte; sie waren aus Cäsarea zu mir geschickt worden.
Der Geist aber sagte mir, ich solle ohne Bedenken mit ihnen gehen. Auch diese sechs Brüder zogen mit mir, und wir kamen in das Haus jenes Mannes.
Er erzählte uns, wie er in seinem Haus den Engel stehen sah, der zu ihm sagte: Schick jemand nach Joppe, und lass Simon, der Petrus genannt wird, holen.
Er wird dir Worte sagen, durch die du mit deinem ganzen Haus gerettet werden wirst.
Während ich redete, kam der Heilige Geist auf sie herab, wie am Anfang auf uns.
Da erinnerte ich mich an das Wort des Herrn: Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit dem Heiligen Geist getauft werden.
Wenn nun Gott ihnen, nachdem sie zum Glauben an Jesus Christus, den Herrn, gekommen sind, die gleiche Gabe verliehen hat wie uns: wer bin ich, dass ich Gott hindern könnte?
Als sie das hörten, beruhigten sie sich, priesen Gott und sagten: Gott hat also auch den Heiden die Umkehr zum Leben geschenkt.

Psalm 42(41),2.3.4.
Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.
Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.
Wann darf ich kommen und Gottes Antlitz schauen?

Sende dein Licht und deine Wahrheit,
damit sie mich leiten;
sie sollen mich führen zu deinem heiligen Berg
und zu deiner Wohnung.

So will ich zum Altar Gottes treten,
zum Gott meiner Freude.
Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben,
Gott, mein Gott.




Evangelium nach Johannes 10,1-10.
In jener Zeit sprach Jesus: Amen, amen, das sage ich euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber.
Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe.
Ihm öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus.
Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus, und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme.
Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen.
Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte.
Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen.
Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört.
Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden.
Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Predigten zum Evangelium nach Johannes, Nr. 45
„Wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden“

„Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu dem Schafen.“ Soeben hat Jesus die Tür geöffnet, die er uns gezeigt hatte, als sie noch verschlossen war. Er selber ist diese Türe. Lasst uns das anerkennen, gehen wir hinein und freuen wir uns, dass wir hineingegangen sind!

„Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber“…; das soll heißen: „Diejenigen, die nicht aus mir gekommen sind.“ Die Propheten sind vor ihm gekommen: Waren sie deshalb Diebe und Räuber? Keineswegs! Denn sie sind ja nicht außerhalb von ihm gekommen; sie waren mit ihm. Er hatte sie als Vorboten ausgesandt, die Herzen seiner Ausgesandten aber hielt er in seiner Hand… „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“, sagte er (Joh 14,6). Wenn er die Wahrheit war, waren die mit ihm, die in der Wahrheit waren. Diejenigen jedoch, die nicht von ihm kamen, sind Diebe und Räuber, denn sie kamen nur, um zu stehlen und zu schlachten. „Auf diese hatten die Schafe nicht gehört“, sagt Jesus…

Die Gerechten aber glaubten, dass er kommen werde, so wie wir glauben, dass er bereits gekommen ist. Die Zeiten haben sich geändert, der Glaube ist der gleiche. Ein gleicher Glaube eint alle, die geglaubt haben, dass er kommen wird und alle, die glauben, dass er schon gekommen ist. Wir sehen sie alle in verschiedene Epochen eintreten, einzig und allein durch die Tür des Glaubens, also durch Christus… Ja, alle, die in der Vergangenheit geglaubt haben, zur Zeit Abrahams, Isaaks, Jakobs, oder Moses oder der anderen Patriarchen oder Propheten, die Christus angekündigt haben – sie alle gehörten schon zu seinen Schafen. Sie haben durch die Patriarchen und Propheten Christus selber gehört, und zwar seine eigene Stimme und keine fremde.
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« Antwort #694 am: 28. April 2015, 09:02:47 »
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Apostelgeschichte 11,19-26.
In jenen Tagen kamen bei der Verfolgung, die wegen Stephanus entstanden war, die Versprengten bis nach Phönizien, Zypern und Antiochia; doch verkündeten sie das Wort nur den Juden.
Einige aber von ihnen, die aus Zypern und Zyrene stammten, verkündeten, als sie nach Antiochia kamen, auch den Griechen das Evangelium von Jesus, dem Herrn.
Die Hand des Herrn war mit ihnen, und viele wurden gläubig und bekehrten sich zum Herrn.
Die Nachricht davon kam der Gemeinde von Jerusalem zu Ohren, und sie schickten Barnabas nach Antiochia.
Als er ankam und die Gnade Gottes sah, freute er sich und ermahnte alle, dem Herrn treu zu bleiben, wie sie es sich vorgenommen hatten.
Denn er war ein trefflicher Mann, erfüllt vom Heiligen Geist und von Glauben. So wurde für den Herrn eine beträchtliche Zahl hinzugewonnen.
Barnabas aber zog nach Tarsus, um Saulus aufzusuchen.
Er fand ihn und nahm ihn nach Antiochia mit. Dort wirkten sie miteinander ein volles Jahr in der Gemeinde und unterrichteten eine große Zahl von Menschen. In Antiochia nannte man die Jünger zum erstenmal Christen.

Psalm 87(86),2-5.7.
Der Herr liebt Zion, seine Gründung auf heiligen Bergen;
mehr als all seine Stätten in Jakob liebt er die Tore Zions.
Herrliches sagt man von dir,
du Stadt unseres Gottes.

Leute aus Ägypten und Babel
zähle ich zu denen, die mich kennen;
auch von Leuten aus dem Philisterland, aus Tyrus und Kusch
sagt man: Er ist dort geboren.

Von Zion wird man sagen:
Jeder ist dort geboren.
Er, der Höchste, hat Zion gegründet.
Und sie werden beim Reigentanz singen:
All meine Quellen entspringen in dir.



Evangelium nach Johannes 10,22-30.
In Jerusalem fand das Tempelweihfest statt. Es war Winter,
und Jesus ging im Tempel in der Halle Salomos auf und ab.
Da umringten ihn die Juden und fragten ihn: Wie lange noch willst du uns hinhalten? Wenn du der Messias bist, sag es uns offen!
Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, aber ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich im Namen meines Vaters vollbringe, legen Zeugnis für mich ab;
ihr aber glaubt nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört.
Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir.
Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen, und niemand wird sie meiner Hand entreißen.
Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle, und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen.
Ich und der Vater sind eins.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Cyrill von Alexandria (380 – 444), Bischof und Kirchenlehrer
Kommentar zum Evangelium nach Johannes, 7,10.26; PG 74,20
„Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir“

Das entscheidende Merkmal der Schafe Christi besteht in ihrer Fähigkeit, zu hören und zu gehorchen; wohingegen die fremden Schafe sich durch ihre Unbelehrbarkeit zu erkennen geben. Das Wort „hören“ hat hier die Bedeutung von „dem zustimmen“, was gesagt worden ist. Und Gott kennt diejenigen, die auf ihn hören; denn „kennen“ bedeutet: mit ihm vereint sein. Es gibt niemanden, den Gott überhaupt nicht kennt. Wenn Christus also sagt: „Ich kenne meine Schafe“, so will er damit sagen: „Ich nehme sie auf und verbinde mich auf mystische Weise und für immer mit ihnen“. Man kann sagen, dass er dadurch, dass er Mensch geworden ist – und die menschliche Natur angenommen hat – mit allen Menschen verwandt geworden ist: Auf Grund seiner Menschwerdung sind wir mit Christus vereint. Wer aber die Ähnlichkeit mit Christi Heiligkeit nicht bewahrt, der ist ihm fremd geworden.

Christus sagt auch: „Meine Schafe folgen mir“. Und durch die Gnade Gottes folgen die Gläubigen tatsächlich Christus auf seinem Weg. Sie richten sich nicht mehr nach den Vorschriften des Alten Bundes, der seine Vorabbildung war; sondern folgen mit Hilfe der Gnade den Weisungen Christi und erheben sich so, entsprechend ihrer Berufung als Kinder Gottes, zu seiner Höhe. Wenn Christus in den Himmel auffährt, folgen sie ihm bis dorthin.
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #695 am: 29. April 2015, 08:10:54 »
 ;mloda ;ksghtr ;tffhfdsds

Erster Johannesbrief 1,5-10.2,1-2.
Brüder! Das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkünden: Gott ist Licht, und keine Finsternis ist in ihm.
Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis leben, lügen wir und tun nicht die Wahrheit.
Wenn wir aber im Licht leben, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut seines Sohnes Jesus reinigt uns von aller Sünde.
Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre, und die Wahrheit ist nicht in uns.
Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht.
Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.
Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten.
Er ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.

Psalm 103(102),1-2.3-4.8-9.13-14.17-18a.
Lobe den Herrn, meine Seele,
und alles in mir seinen heiligen Namen!
Lobe den Herrn, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

Der dir all deine Schuld vergibt
und all deine Gebrechen heilt,
der dein Leben vor dem Untergang rettet
und dich mit Huld und Erbarmen krönt.

Der Herr ist barmherzig und gnädig,
langmütig und reich an Güte.
Er wird nicht immer zürnen,
nicht ewig im Groll verharren.

Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der Herr über alle, die ihn fürchten.
Denn er weiß, was wir für Gebilde sind;
er denkt daran: Wir sind nur Staub.

Doch die Huld des Herrn währt immer und ewig
für alle, die ihn fürchten und ehren;
sein Heil erfahren noch Kinder und Enkel;
alle, die seinen Bund bewahren.




Evangelium nach Matthäus 11,25-30.
In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast.
Ja, Vater, so hat es dir gefallen.
Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.
Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.
Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Katharina von Siena (1347-1380), Dominikanertertiarin, Kirchenlehrerin, Mitpatronin Europas
Die Dialoge, 167
„Was du den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast“

Ewige Dreifaltigkeit, Du bist wie ein tiefer Ozean: Je mehr ich darin suche, desto mehr finde ich Dich. Je mehr ich Dich finde, desto mehr suche ich Dich. Du labst unsere Seele unersättlich, denn in Deinem Abgrund labst du die Seele dergestalt, dass sie bedürftig und hungrig bleibt, weil sie Dich weiterhin zu sehen wünscht und danach verlangt, Dein Licht zu schauen (vgl. Ps 35,10), o Du Licht, Du ewige Dreieinheit...

Ich habe sowohl die Unermesslichkeit Deiner Abgrundtiefe, als auch die Schönheit
Deiner Schöpfung gekostet und gesehen mit dem Licht meiner Intelligenz und in Deinem Licht, Du ewige Dreieinheit. Da habe ich gesehen, als ich mich mit dir bekleidet hatte, dass ich zu Deinem Abbild wurde (vgl. Gen 1,27), weil Du, ewiger Vater, mir etwas von Deiner Kraft und Deiner Weisheit schenkst. Diese Weisheit ist das Attribut Deines einzigen Sohnes. Der Heilige Geist aber, der von Dir ausgeht, Vater, und von Deinem Sohn, Er hat mir den Willen gegeben, der mich fähig macht zu lieben. Denn Du, ewige Dreieinheit, bist der Schöpfer, ich aber bin das Geschöpf. Deshalb habe ich, durch Dich erleuchtet, in der neuen Schöpfung, die Du aus mir durch das Blut Deines einzigen Sohnes gemacht hast, erkannt, dass Du in Liebe hingerissen bist von der Schönheit Deines Geschöpfes.
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La Salette 1846



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