Autor Thema: Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?  (Gelesen 971798 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #1056 am: 26. April 2016, 07:59:25 »
 ;mloda ()*kjht545

MONATSBOTSCHAFT VOM 25. APRIL 2016

„Liebe Kinder! Mein Unbeflecktes Herz blutet während ich euch in Sünde und sündhaften Gewohnheiten anschaue. Ich rufe euch auf, kehrt zu Gott und dem Gebet zurück, dass es euch gut ergehe auf Erden. Gott ruft euch durch mich, dass eure Herzen Hoffnung und Freude seien für all jene, die fern sind. Mein Ruf möge euch Balsam für die Seele und das Herz sein, damit ihr Gott, den Schöpfer, der euch liebt und zur Ewigkeit aufruft, verherrlicht. Meine lieben Kinder, das Leben ist kurz; ihr, nutzt diese Zeit aus, um Gutes zu tun. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #1057 am: 27. April 2016, 07:56:34 »
 ;mloda ;ksghtr

Heute auch : Hl. Petrus Canisius

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Hl. Theresia Benedicta a Cruce [Edith Stein] : „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“

Die Texte des Tages als Audio

Apostelgeschichte 15,1-6.
In jenen Tagen kamen einige Leute von Judäa herab und lehrten die Brüder: Wenn ihr euch nicht nach dem Brauch des Mose beschneiden lasst, könnt ihr nicht gerettet werden.
Nach großer Aufregung und heftigen Auseinandersetzungen zwischen ihnen und Paulus und Barnabas beschloss man, Paulus und Barnabas und einige andere von ihnen sollten wegen dieser Streitfrage zu den Aposteln und den Ältesten nach Jerusalem hinaufgehen.
Sie wurden von der Gemeinde feierlich verabschiedet und zogen durch Phönizien und Samarien; dabei berichteten sie den Brüdern von der Bekehrung der Heiden und bereiteten damit allen große Freude.
Bei ihrer Ankunft in Jerusalem wurden sie von der Gemeinde und von den Aposteln und den Ältesten empfangen. Sie erzählten alles, was Gott mit ihnen zusammen getan hatte.
Da erhoben sich einige aus dem Kreis der Pharisäer, die gläubig geworden waren, und sagten: Man muss sie beschneiden und von ihnen fordern, am Gesetz des Mose festzuhalten.
Die Apostel und die Ältesten traten zusammen, um die Frage zu prüfen.

Psalm 122(121),1-3.4-5.
Ich freute mich, als man mir sagte:
„Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern.
Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem:
Jerusalem, du starke Stadt,
dicht gebaut und fest gefügt.

Dorthin ziehen die Stämme hinauf, die Stämme des Herrn,
wie es Israel geboten ist,
den Namen des Herrn zu preisen.
Denn dort stehen Throne bereit für das Gericht,
die Throne des Hauses David.




Evangelium nach Johannes 15,1-8.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer.
Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt.
Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe.
Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.
Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.
Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten.
Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Theresia Benedicta a Cruce [Edith Stein] (1891-1942), Karmelitin, Märtyrerin, Mitpatronin Europas
Die Frau und ihre Berufung (Vorträge)
„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“

Was die Kirche betrifft, so bleibt für den menschlichen Verstand wohl das Bild von ihr als einer Gemeinschaft von Gläubigen das eingängigste. Wer auch immer an Jesus Christus glaubt und an sein Evangelium, und wer hofft auf die Erfüllung Seiner Verheißungen, wer Ihm verbunden ist in der Liebe und Seinen Geboten gehorcht, der muss denen zugerechnet werden, die am selben Geist teilhaben durch eine tiefe geistliche Gemeinschaft und eine Anhänglichkeit in Liebe. Die dem Herrn gefolgt sind während Seines Aufenthalts auf Erden, sie waren die ersten jungen Triebe der christlichen Gemeinschaft; sie waren es, die diese Gemeinschaft weiterverbreitet und die Reichtümer des Glaubens den folgenden Zeiten und bis in unsere Tage als Erbe übergeben haben, die ihren Zusammenhalt bildeten.

Schon eine natürliche menschliche Gemeinschaft kann weit mehr sein, als ein simpler Zusammenschluss von unterschiedlichen Individuen. Sie kann als enges Bündnis bestehen, das bis zur organischen Einheit kommen kann. In viel größerem Maße gilt das von der übernatürlichen Gemeinschaft der Kirche. Die Vereinigung der Seele mit Christus ist eine andere Sache als die Verbindung zweier Menschen auf Erden. Jene Vereinigung, begonnen in der Taufe und unaufhörlich gefestigt durch die anderen Sakramente, ist eine Eingliederung und ein Aufpfropfen – wie uns das Gleichnis vom Weinstock und den Reben sagt. Dieses Einswerden mit Christus zieht eine Annäherung der Glieder nach sich, die alle Christen umfasst. So nimmt die Kirche die Gestalt des geheimnisvollen Leibes Christi an. Dieser Leib ist ein lebendiger Körper und der Geist, der ihn beseelt, ist der Geist Christi, der, vom Kopfe ausgehend, in alle Glieder ausströmt (vgl. Eph 5,23.30). Der Geist, der von Christus ausfließt, ist der Heilige Geist, und die Kirche ist somit der Tempel des Heiligen Geistes (Eph 2,21-22).

Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #1058 am: 28. April 2016, 07:59:44 »
 ;mloda ;ksghtr

Donnerstag der 5. Osterwoche

Heute auch : Hl. Ludwig Maria Grignion de Montfort, Hl. Peter Chanel, Hl. Gianna Beretta Molla

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Hl. Anselm : „Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird“

Die Texte des Tages als Audio

Apostelgeschichte 15,7-21.
In jenen Tagen als ein heftiger Streit entstand, erhob sich Petrus und sagte zu ihnen: Brüder, wie ihr wisst, hat Gott schon längst hier bei euch die Entscheidung getroffen, dass die Heiden durch meinen Mund das Wort des Evangeliums hören und zum Glauben gelangen sollen.
Und Gott, der die Herzen kennt, bestätigte dies, indem er ihnen ebenso wie uns den Heiligen Geist gab.
Er machte keinerlei Unterschied zwischen uns und ihnen; denn er hat ihre Herzen durch den Glauben gereinigt.
Warum stellt ihr also jetzt Gott auf die Probe und legt den Jüngern ein Joch auf den Nacken, das weder unsere Väter noch wir tragen konnten?
Wir glauben im Gegenteil, durch die Gnade Jesu, des Herrn, gerettet zu werden, auf die gleiche Weise wie jene.
Da schwieg die ganze Versammlung. Und sie hörten Barnabas und Paulus zu, wie sie erzählten, welch große Zeichen und Wunder Gott durch sie unter den Heiden getan hatte.
Als sie geendet hatten, nahm Jakobus das Wort und sagte: Brüder, hört mich an!
Simon hat berichtet, dass Gott selbst zuerst eingegriffen hat, um aus den Heiden ein Volk für seinen Namen zu gewinnen.
Damit stimmen die Worte der Propheten überein, die geschrieben haben:
Danach werde ich mich umwenden und die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten; ich werde sie aus ihren Trümmern wieder aufrichten und werde sie wiederherstellen,
damit die übrigen Menschen den Herrn suchen, auch alle Völker, über denen mein Name ausgerufen ist - spricht der Herr, der das ausführt,
was ihm seit Ewigkeit bekannt ist.
Darum halte ich es für richtig, den Heiden, die sich zu Gott bekehren, keine Lasten aufzubürden;
man weise sie nur an, Verunreinigung durch Götzenopferfleisch und Unzucht zu meiden und weder Ersticktes noch Blut zu essen.
Denn Mose hat seit ältesten Zeiten in jeder Stadt seine Verkündiger, da er in den Synagogen an jedem Sabbat verlesen wird.

Psalm 96(95),1-2.3.10.
Singet dem Herrn ein neues Lied,
singt dem Herrn, alle Länder der Erde!
Singt dem Herrn und preist seinen Namen,
verkündet sein Heil von Tag zu Tag!

Erzählt bei den Völkern von seiner Herrlichkeit,
bei allen Nationen von seinen Wundern!
Verkündet bei den Völkern:
Der Herr ist König.
Den Erdkreis hat er gegründet, so dass er nicht wankt.
Er richtet die Nationen so, wie es recht ist.




Evangelium nach Johannes 15,9-11.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!
Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.
Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Anselm (1033-1109), Mönch, Bischof und Kirchenlehrer
Proslogion 26
„Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird“

Ich bitte Dich, mein Gott, lass mich Dich erkennen, lass mich Dich lieben, auf dass meine Freude in Dir sei. Und wenn dies in diesem Leben nicht vollkommen möglich ist, dann lass mich wenigstens alle Tage darin Fortschritte machen, bis ich zur Vollkommenheit gelange. Die Erkenntnis Deiner wachse in mir in diesem Leben und finde am Letzten Tag ihre Vollendung. Die Liebe zu Dir wachse in mir und werde vervollkommnet im kommenden Leben, damit meine Freude – hienieden schon groß in der Hoffnung – dann in Wirklichkeit vollkommen sei.

Herr, durch Deinen Sohn hast Du uns das Gebot, oder besser: den Rat gegeben zu bitten; und Du hast versprochen, dass wir erhört werden, damit unsere Freude vollkommen ist (Joh 16,24). Ich bitte Dich, Herr, dass Du uns berätst durch den, der unser „wunderbarer Ratgeber“ (Jes 9,5) ist. Lass mich empfangen, was Du mir versprochen hast, durch den, der Deine Wahrheit ist, damit meine Freude vollkommen ist. Wahrer Gott, darum bitte ich Dich; erhöre mich, damit meine Freude vollkommen ist.

Von jetzt an sei dies die Meditation meines Geistes und das Wort meiner Lippen. Dies sei die Liebe meines Herzens und die Rede meines Mundes; es sei der Hunger meiner Seele, der Durst meines Fleisches und das Verlangen meines ganzen Seins solange, bis ich eintrete in die Freude des Herrn (Mt 25,21), des einzigen Gottes in drei Personen, der gepriesen sei in Ewigkeit. Amen.

Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #1059 am: 29. April 2016, 07:57:51 »
 ;mloda ;ksghtr

Fest der Hl. Katherina von Siena, Schutzpatronin Europas

Heute auch : Hl. Katharina von Siena

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Hl. Johannes Paul II. : Hl. Katharina von Siena: ein Leben der Mystik und der Tat

Die Texte des Tages als Audio

Erster Johannesbrief 1,5-10.2,1-2.
Brüder! Das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkünden: Gott ist Licht, und keine Finsternis ist in ihm.
Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis leben, lügen wir und tun nicht die Wahrheit.
Wenn wir aber im Licht leben, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut seines Sohnes Jesus reinigt uns von aller Sünde.
Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre, und die Wahrheit ist nicht in uns.
Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht.
Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.
Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten.
Er ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.

Psalm 103(102),1-4.8-9.13-14.17-18a.
Lobe den Herrn, meine Seele,
und alles in mir seinen heiligen Namen!
Lobe den Herrn, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

Der dir all deine Schuld vergibt
und all deine Gebrechen heilt,
der dein Leben vor dem Untergang rettet
und dich mit Huld und Erbarmen krönt.

Der Herr ist barmherzig und gnädig,
langmütig und reich an Güte.
Er wird nicht immer zürnen,
nicht ewig im Groll verharren.

Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der Herr über alle, die ihn fürchten.
Denn er weiß, was wir für Gebilde sind;
er denkt daran: Wir sind nur Staub.

Doch die Huld des Herrn währt immer und ewig
für alle, die ihn fürchten und ehren;
sein Heil erfahren noch Kinder und Enkel;
alle, die seinen Bund bewahren.




Evangelium nach Matthäus 11,25-30.
In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast.
Ja, Vater, so hat es dir gefallen.
Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.
Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.
Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Johannes Paul II. (1920-2005), Papst
Apostolisches Schreiben zum sechshundertsten Todestag der hl. Katharina von Siena
Hl. Katharina von Siena: ein Leben der Mystik und der Tat

Im Jahr 1347, als Katharina geboren wurde, war die Lage in Italien und Europa sehr schwierig geworden. Schon kündigte sich die schwarze Pest an, die Verwüstung säen sollte; die Gesellschaft war durch den hundertjährigen Krieg und die Einfälle von Söldnern verunsichert; die Päpste mussten Rom verlassen und sich nach Avignon begeben; das abendländische Schisma sollte bis 1417 dauern. Katharina war die Tochter eines Färbers; ihr wurde die Not der sie umgebenden Welt sehr bald bewusst. Angezogen von der Art des apostolischen Lebens der Dominikaner, bittet sie um Aufnahme in den dritten Orden (man nannte diese frommen Frauen „Mantellaten“). Es waren nicht Nonnen im eigentlichen Sinn und sie lebten nicht in Gemeinschaft, trugen aber das weiße Kleid und den schwarzen Mantel der Predigermönche […]

Katharina war von einer bunten Anhängerschar umgeben, aus jeglicher sozialer Schicht und Abstammung. Sie zog die Leute an sich durch die Reinheit ihres Glaubens und die Offenheit, mit der sie das Wort Gottes annahm, ohne es abzumildern oder einen Kompromiss zu suchen […] Den Höhepunkt ihres inneren Fortschritts erreichte sie durch die Brautmystik […] man hätte also glauben können, dass ihr Leben in Zurückgezogenheit und Kontemplation verlaufen würde. Gott jedoch hatte sie an sich gebunden, damit sie mit ihm in der Arbeit für sein Reich vereint sei […] Christi Absicht war es, sie durch „die Liebe zum Nächsten“ eng an sich zu binden, also durch zarte Seelenbande wie auch durch äußere Werke. Es war das, was man „soziale Mystik“ nannte […]

Zunächst bemühte sie sich um die Umkehr einzelner Sünder, dann um die Versöhnung von Personen oder Familien, die untereinander in üble Streitigkeiten verstrickt waren, schließlich um die Befriedung von Städten oder Staaten […] Der innere Antrieb des göttlichen Meisters verschaffte ihr sozusagen Zugang zu einer immer größeren, menschlichen Dimension. So erkannte diese einfache Handwerkerstochter, des Lesens und Schreibens zunächst unkundig, praktisch ohne Bildung und Wissen, die Erfordernisse ihrer Zeit, und zwar über die Grenzen ihrer Stadt hinaus. Ihr Handeln hatte weltweite Wirkung.





Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #1060 am: 30. April 2016, 09:55:52 »
 ;mloda ;ksghtr

Samstag der 5. Osterwoche

Heute auch : Hl. Pius V.

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Hl. Johannes Paul II. : „Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat“

Die Texte des Tages als Audio

Apostelgeschichte 16,1-10.
In jenen Tagen kam Paulus auch nach Derbe und nach Lystra. Dort war ein Jünger namens Timotheus, der Sohn einer gläubig gewordenen Jüdin und eines Griechen.
Er war Paulus von den Brüdern in Lystra und Ikonion empfohlen worden.
Paulus wollte ihn als Begleiter mitnehmen und ließ ihn mit Rücksicht auf die Juden, die in jenen Gegenden wohnten, beschneiden; denn alle wussten, dass sein Vater ein Grieche war.
Als sie nun durch die Städte zogen, überbrachten sie ihnen die von den Aposteln und den Ältesten in Jerusalem gefassten Beschlüsse und trugen ihnen auf, sich daran zu halten.
So wurden die Gemeinden im Glauben gestärkt und wuchsen von Tag zu Tag.
Weil ihnen aber vom Heiligen Geist verwehrt wurde, das Wort in der Provinz Asien zu verkünden, reisten sie durch Phrygien und das galatische Land.
Sie zogen an Mysien entlang und versuchten, Bithynien zu erreichen; doch auch das erlaubte ihnen der Geist Jesu nicht.
So durchwanderten sie Mysien und kamen nach Troas hinab.
Dort hatte Paulus in der Nacht eine Vision. Ein Mazedonier stand da und bat ihn: Komm herüber nach Mazedonien, und hilf uns!
Auf diese Vision hin wollten wir sofort nach Mazedonien abfahren; denn wir waren überzeugt, dass uns Gott dazu berufen hatte, dort das Evangelium zu verkünden.

Psalm 100(99),2.3.4.5.
Dient dem Herrn mit Freude!
Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
Erkennt: Der Herr allein ist Gott.
Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum,
sein Volk und die Herde seiner Weide.

Tretet mit Dank durch seine Tore ein!
Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels!
Dankt ihm, preist seinen Namen!
Denn der Herr ist gütig,
ewig währt seine Huld,
von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.




Evangelium nach Johannes 15,18-21.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat.
Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.
Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten.
Das alles werden sie euch um meines Namens willen antun; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Johannes Paul II. (1920-2005), Papst
Predigt bei der Gedächtnisfeier für die Zeugen des Glaubens im 20. Jahrhundert, im Kolosseum am 07.05.2000 © Libreria Editrice Vaticana
„Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat“

„Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben“ (Joh 12,25). Es handelt sich um eine Wahrheit, die die heutige Welt oft schmählich ablehnt und dafür die Eigenliebe zur obersten Norm des Daseins macht. Aber die Glaubenszeugen [des 20. Jahrhunderts], die auch an diesem Abend mit ihrem Beispiel zu uns sprechen, haben nicht auf ihren eigenen Vorteil geschaut; sie haben ihr eigenes Wohl und ihr eigenes Überleben nicht über die Treue zum Evangelium gestellt. Auch in ihrer Schwachheit haben sie dem Bösen tapfer Widerstand geleistet. In ihrer Schwäche strahlte die Kraft des Glaubens und der Gnade des Herrn auf.

Das wertvolle Erbe, das uns diese mutigen Zeugen überliefert haben, ist ein gemeinsames Erbe aller Kirchen und aller kirchlichen Gemeinschaften [...] Der Ökumenismus der Märtyrer und der Glaubenszeugen überzeugt am meisten. Er zeigt den Christen des einundzwanzigsten Jahrhunderts den Weg zur Einheit auf. Es ist das Erbe des Kreuzes, das im Licht von Ostern erlebt wird: ein Erbe, das die Christen reich macht und aufrichtet, während sie sich auf den Weg ins neue Jahrtausend machen [...]

Das Gedenken dieser unserer Brüder und Schwestern bleibe lebendig im eben begonnenen Jahrhundert und Jahrtausend. Mehr noch: Es wachse! Es möge sich fortpflanzen von Generation zu Generation, damit daraus eine tiefgreifende christliche Erneuerung erwachse! Man möge es hüten als Schatz von erhabenem Wert für die Christen des neuen Jahrtausends! Es sei der Sauerteig, um zur vollen Gemeinschaft aller Jünger Christi zu gelangen! [...] Ich bitte den Herrn, dass die Wolke der Zeugen, die uns umgibt (Hebr 12,1), uns alle als Glaubende unterstützen möge, damit wir ebenso mutig unsere Liebe zu Christus ausdrücken: unsere Liebe zu Ihm, der stets in seiner Kirche lebt - wie gestern, so auch heute, morgen und immerdar!
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
 ;mloda ;ksghtr ;tffhfdsds

6. Sonntag in der Osterzeit

Heute auch : Hl. Josef der Arbeiter

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Hl. Bernhard : Wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen

Die Texte des Tages als Audio

Apostelgeschichte 15,1-2.22-29.
In jenen Tagen kamen einige Leute von Judäa herab und lehrten die Brüder: Wenn ihr euch nicht nach dem Brauch des Mose beschneiden lasst, könnt ihr nicht gerettet werden.
Nach großer Aufregung und heftigen Auseinandersetzungen zwischen ihnen und Paulus und Barnabas beschloss man, Paulus und Barnabas und einige andere von ihnen sollten wegen dieser Streitfrage zu den Aposteln und den Ältesten nach Jerusalem hinaufgehen.
Da beschlossen die Apostel und die Ältesten zusammen mit der ganzen Gemeinde, Männer aus ihrer Mitte auszuwählen und sie zusammen mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu senden, nämlich Judas, genannt Barsabbas, und Silas, führende Männer unter den Brüdern.
Sie gaben ihnen folgendes Schreiben mit: Die Apostel und die Ältesten, eure Brüder, grüßen die Brüder aus dem Heidentum in Antiochia, in Syrien und Zilizien.
Wir haben gehört, dass einige von uns, denen wir keinen Auftrag erteilt haben, euch mit ihren Reden beunruhigt und eure Gemüter erregt haben.
Deshalb haben wir uns geeinigt und beschlossen, Männer auszuwählen und zusammen mit unseren lieben Brüdern Barnabas und Paulus zu euch zu schicken,
die beide für den Namen Jesu Christi, unseres Herrn, ihr Leben eingesetzt haben.
Wir haben Judas und Silas abgesandt, die euch das Gleiche auch mündlich mitteilen sollen.
Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere Last aufzuerlegen als diese notwendigen Dinge:
Götzenopferfleisch, Blut, Ersticktes und Unzucht zu meiden. Wenn ihr euch davor hütet, handelt ihr richtig. Lebt wohl!

Psalm 67(66),2-3.5.6.8.
Gott sei uns gnädig und segne uns.
Er lasse über uns sein Angesicht leuchten,
damit auf Erden sein Weg erkannt wird
und unter allen Völkern sein Heil.

Die Nationen sollen sich freuen und jubeln.
Denn du richtest den Erdkreis gerecht.
Du richtest die Völker nach Recht
und regierst die Nationen auf Erden.

Die Völker sollen dir danken, o Gott,
danken sollen dir die Völker alle.
Es segne uns Gott.
Alle Welt fürchte und ehre ihn.




Buch der Offenbarung 21,10-14.22-23.
Da entrückte er mich in der Verzückung auf einen großen, hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie von Gott her aus dem Himmel herabkam,
erfüllt von der Herrlichkeit Gottes. Sie glänzte wie ein kostbarer Edelstein, wie ein kristallklarer Jaspis.
Die Stadt hat eine große und hohe Mauer mit zwölf Toren und zwölf Engeln darauf. Auf die Tore sind Namen geschrieben: die Namen der zwölf Stämme der Söhne Israels.
Im Osten hat die Stadt drei Tore und im Norden drei Tore und im Süden drei Tore und im Westen drei Tore.
Die Mauer der Stadt hat zwölf Grundsteine; auf ihnen stehen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.
Einen Tempel sah ich nicht in der Stadt. Denn der Herr, ihr Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung, ist ihr Tempel, er und das Lamm.
Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond, die ihr leuchten. Denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.

Evangelium nach Johannes 14,23-29.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.
Wer mich nicht liebt, hält an meinen Worten nicht fest. Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat.
Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin.
Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.
Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich.
Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Bernhard (1091-1153), Zisterziensermönch und Kirchenlehrer
Predigt 27,8-10
Wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen

„Der Vater und ich“, sagt der Sohn, „wir werden zu ihm kommen“, d.h. zu dem Menschen, der heilig ist, „und wir werden bei ihm wohnen“. Außerdem bin ich der Auffassung, dass der Prophet nicht von einem anderen Himmel spricht, wenn er sagt: Du aber wohnst bei den Heiligen, Du Lobpreis Israels (vgl. Ps 21[22],4). Auch äußert sich der Apostel Paulus unumwunden: „Durch den Glauben wohne Christus in unseren Herzen“ (Eph 3,17). Es ist also nicht erstaunlich, dass Christus einen solchen Himmel zu bewohnen verlangt. Während es bei der Erschaffung des sichtbaren Himmels ausreichte, dass er sprach, so musste er kämpfen, um diesen hier zu erlangen, er ist sogar gestorben, um ihn loszukaufen. Deshalb sagt er, nachdem er unter vielen Mühen ans Ziel seines Verlangens gekommen war: „Das ist für immer der Ort meiner Ruhe; hier will ich wohnen, ich hab ihn erkoren.“ (Ps 131[132],14) [...]

Nun aber „meine Seele, warum bist du betrübt und bist so unruhig in mir?“ (Ps 41[42],6). Glaubst du in deinem Inneren ebenso einen Ort für deinen Erlöser finden zu können? Welcher Ort in uns wäre einer solchen Herrlichkeit würdig? Welcher innere Raum würde ausreichen, um eine solche Majestät zu empfangen? Kann ich ihn nur an jenen Orten anbeten, wo er sich aufgehalten hat? Wer würde mir zumindest erlauben, den Spuren einer heiligmäßigen Seele zu folgen „die er sich zum Erbteil erwählt hat“? (Ps 32[33],12)

Ach würde er sich doch herablassen, meine Seele mit seiner Gnade zu salben, derart, dass ich auch in die Lage versetzt wäre zu sagen: „Ich eile voran auf dem Weg deiner Gebote, denn mein Herz machst du weit.“ (Ps 118[119],32). Dann könnte ich vielleicht auch in mir, wenn schon nicht „einen großen Raum im Obergeschoss, der schon für das Festmahl hergerichtet und mit Polstern ausgestattet ist“ (Mk 14,15) aufweisen, so doch zumindest „einen Ort, wo er sein Haupt niederlegen kann“ (Mt 8,20).

Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
 ;mloda ;ksghtr

Montag der 6. Osterwoche

Heute auch : Hl. Athanasius

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Hl. Cyrill von Alexandria : „Ihr werdet Zeugnis geben“

Die Texte des Tages als Audio

Apostelgeschichte 16,11-15.
Wir brachen von Troas auf und fuhren auf dem kürzesten Weg nach Samothrake und am folgenden Tag nach Neapolis.
Von dort gingen wir nach Philippi, in eine Stadt im ersten Bezirk von Mazedonien, eine Kolonie. In dieser Stadt hielten wir uns einige Tage auf.
Am Sabbat gingen wir durch das Stadttor hinaus an den Fluss, wo wir eine Gebetsstätte vermuteten. Wir setzten uns und sprachen zu den Frauen, die sich eingefunden hatten.
Eine Frau namens Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; sie war eine Gottesfürchtige, und der Herr öffnete ihr das Herz, so dass sie den Worten des Paulus aufmerksam lauschte.
Als sie und alle, die zu ihrem Haus gehörten, getauft waren, bat sie: Wenn ihr überzeugt seid, dass ich fest an den Herrn glaube, kommt in mein Haus, und bleibt da. Und sie drängte uns.

Psalm 149(148),1-2.3-4.5-6a.9b.
Singt dem Herrn ein neues Lied!
Sein Lob erschalle in der Gemeinde der Frommen.
Israel soll sich über seinen Schöpfer freuen,
die Kinder Zions über ihren König jauchzen.

Seinen Namen sollen sie loben beim Reigentanz,
ihm spielen auf Pauken und Harfen.
Der Herr hat an seinem Volk Gefallen,
die Gebeugten krönt er mit Sieg.

In festlichem Glanz sollen die Frommen frohlocken,
auf ihren Lagern jauchzen:
Loblieder auf Gott in ihrem Mund,
herrlich ist das für all seine Frommen.




Evangelium nach Johannes 15,26-27.16,1-4a.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen.
Und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr von Anfang an bei mir seid.
Das habe ich euch gesagt, damit ihr keinen Anstoß nehmt.
Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen, ja es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten.
Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben.
Ich habe es euch gesagt, damit ihr, wenn deren Stunde kommt, euch an meine Worte erinnert.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Cyrill von Alexandria (380 – 444), Bischof und Kirchenlehrer
Kommentar zum Johannesevangelium, 10
„Ihr werdet Zeugnis geben“

Alles, was Christus auf Erden zu tun hatte, war nun erfüllt. Hingegen war es unbedingt notwendig, dass wir „der göttlichen Natur des Wortes teilhaftig“ würden (vgl. 1 Petr 1,4), das heißt, dass wir unser eigenes Leben aufgeben müssten, damit es sich in ein anderes wandeln kann [...] Denn solange Christus im Fleisch bei den Gläubigen weilte, erschien er ihnen, so glaube ich, als Geber alles Guten. Doch als der Augenblick gekommen war, als er zu seinem Vater in den Himmeln aufsteigen sollte, war es nötig, dass er durch seinen Geist bei seinen Gläubigen gegenwärtig blieb und dass er „durch den Glauben in unseren Herzen wohnt“ (vgl. Eph 3,17).

Die Menschen, auf die der Geist herabkam und in denen er Wohnung nahm, werden umgeformt. Sie empfangen von ihm ein neues Leben, wie sich leicht sehen läßt an den Beispielen aus dem Alten und dem Neuen Testament. Nachdem Samuel ausführlich zu Saul gesprochen hatte, fügte er hinzu: „Dann wird der Geist des Herrn über dich kommen, und du wirst [...] in einen anderen Menschen verwandelt werden“ (1 Sam 10,6). Der heilige Paulus hingegen sagt: „Wir alle spiegeln mit enthülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider und werden so in sein eigenes Bild verwandelt, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, durch den Geist des Herrn“ (2 Kor 3,18).

Ihr seht, wie der Geist gleichsam in ein anderes Ebenbild die umwandelt, in denen er erkennbar Wohnung genommen hat. Er läßt ohne Schwierigkeiten von der Erwägung irdischer Dinge zum unablässigen Blick auf die himmlischen Wirklichkeiten wechseln, von einer schmählichen Lässigkeit hin zu heldenhaften Taten. Wir stellen fest, dass dieser Wandel bei den Jüngern stattgefunden hat: Dergestalt durch den Geist gestärkt, haben sie die Angriffe der Verfolger nicht gelähmt. Ganz im Gegenteil: Sie haben sich ganz Christus verbunden mit einer unbesiegbaren Liebe. Das steht absolut außer Frage. Das Wort des Herrn ist also sehr wohl wahr: „Es ist gut für euch, dass ich fortgehe“ (Joh 16,7). Denn dann wird der Geist herabkommen.



Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

  • '
  • *****
  • Beiträge: 6253
  • Country: be
  • Geschlecht: Männlich
  • Alles meinem Gott zu Ehren,
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
 ;qfykkg ;mloda ()*kjht545 ;qfykkg

PRIVATBOTSCHAFT VOM 2. MAI 2016 AN MIRJANA

„Liebe Kinder! Mein mütterliches Herz wünscht eure wahrhafte Umkehr und einen festen Glauben, damit ihr Liebe und Frieden für alle, die euch umgeben, verbreiten könnt. Aber, meine Kinder, vergesst nicht, jeder von euch ist eine einzigartige Welt vor dem Himmlischen Vater. Daher erlaubt, dass die unaufhörliche Arbeit des Heiligen Geistes auf euch wirkt. Seid meine geistig reinen Kinder! In der Geistigkeit ist die Schönheit. Alles, was geistig ist, ist lebendig und sehr schön. Vergesst nicht, dass in der Eucharistie, die das Herz des Glaubens ist, mein Sohn immer mit euch ist. Er kommt zu euch und bricht das Brot mit euch, weil Er wegen euch, meine Kinder, gestorben und auferstanden ist und von neuem kommt. Euch sind diese, meine Worte bekannt, denn sie sind die Wahrheit, und die Wahrheit ändert sich nicht. Nur, viele meiner Kinder haben sie vergessen. Meine Kinder, meine Worte sind weder alt noch neu, sie sind ewig. Deshalb rufe ich euch, meine Kinder, dass ihr die Zeichen der Zeit gut betrachtet, dass ihr die ‚zerbrochenen Kreuze sammelt’ und Apostel der Offenbarung sein mögt. Ich danke euch."
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

 

La Salette 1846



Suche in den Seiten Zeugen der Wahrheit

Wenn Sie nur ein Wort suchen, sollte es nicht links in der Menüauswahl stehen, weil es Ihnen die ganze Palette anzeigt.
Die Menüs sind auf jeder Seite vorhanden..

top

Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

Suche in den kath. Webseiten von:
Zeugen der Wahrheit
www.Jungfrau-der-Eucharistie.de www.maria-die-makellose.de
www.barbara-weigand.de
www.adoremus.de www.pater-pio.de
www.gebete.ch
www.gottliebtuns.com www.assisi.ch
www.adorare.ch www.das-haus-lazarus.ch www.wallfahrten.ch

"Die Zeit verrinnt, oh Mensch sei weise. Du tust NUR einmal diese Reise."
Eure Tage und Stunden auf dieser Erde sind gemessen an der Ewigkeit ein Wimpernschlag.

Dieses Forum ist mit folgenden Webseiten verlinkt
Zeugen der Wahrheit - www.assisi.ch - www.adorare.ch - Jungfrau.d.Eucharistie
www.wallfahrten.ch - www.gebete.ch - www.segenskreis.at - barbara-weigand.de
www.gottliebtuns.com- www.das-haus-lazarus.ch - www.pater-pio.de

www3.k-tv.org
www.k-tv.org
www.k-tv.at

K-TV der katholische Fernsehsender

Wahrheit bedeutet Kampf -
Irrtum ist kostenlos
.
Fürchtet nicht den Pfad der Wahrheit,
fürchtet den Mangel an Menschen die diesen gehn!


Nur registrierte Benutzer können Themen und Beiträge im Forum schreiben.

Wenn Sie sich anmelden
Neuanmeldungen müssen erst vom Admin bestätigt werden
Nach dem Anmelden wird Ihnen das Passwort per Email gesendet.
Dann können sie sich unter Member Login oben einloggen.
Nach dem Einloggen können Sie Ihre persönlichen Angaben unter Profil ändern oder weitere hinzufügen.
Ebenso können Sie unter Profil Ihre Signatur eingeben (dann erscheint unter jedem Ihrer Beiträge z.B. ein Spruch)
Unter Profil/Profil können Sie ein Bild hochladen, das dann links im Beitrag unter Ihrem Nicknamen erscheint.


Vorteile beim anmelden
Sie können Ihren Beitrag nachträglich verändern oder löschen.
Sie haben die Möglichkeit unter einer Rubrik ein neues Thema zu verfassen.
Zu diesem Beitrag (Neues Thema) besitzen Sie die Rechte, Ihren Beitrag zu ändern oder das Thema zu löschen.
Löschen Ihrer Themen können nur Mitglieder.
Die Registrierung ist kostenlos
Ungelesene Beiträge seit Ihrem letzten Besuch.
Ungelesene Antworten zu Ihren Beiträgen.
Sie können das Design verändern. (Versch. Vorlagen)
Wir geben Ihre E-Mail-Adresse nicht weiter
Wir verschicken keinen Spam
Ihre E-Mail-Adresse wird je nach Einstellung im Profil anderen Mitgliedern nicht angezeigt.
Wir sammeln keine persönlichen Daten wie Anschrift oder Telefonnummer

Sinn und Zweck dieses Forums
Dieses Forum dazu gedacht, Fragen und Antworten über die katholische Kirche jedem zugänglich zu machen. Jeder der Fragen hat, kann diese in diesem Forum eintragen. Besonders Priester sind in diesem Forum dazu eingeladen, auf verschiedene Fragen über den Glauben sich an den Beiträgen zu beteiligen. "Hier haben die Besucher dieser Seite die Möglichkeit mit anderen Besuchern über den Glauben zu diskutieren." Der Betreiber übernimmt jedoch in diesem Forum keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.

Unseriöse Themen und Beiträge werden gelöscht. Wenn Sie solche finden, melden Sie dies bitte dem Administrator per Mitteilung oder schreiben Sie unter:
Mail
info@kath-zdw.ch

Machen Sie das Forum Zeugen der Wahrheit unter Ihren Freunden bekannt: kath-zdw.ch/forum oder forum.kath-zdw.ch

Auf die Veröffentlichung und den Wahrheitsgehalt der Forumsbeiträge habe ich als Admin keinerlei Einfluss. Da ich nebst Forum/Webseite/E-Mail noch der Erwerbstätigkeit nachgehen muss, ist es mir nicht möglich alle Inhalte zu prüfen. Ein jeder Leser sollte wissen, dass jeder Beitrag, die Meinung des Eintragenden widerspiegelt. Im Forum sind die einzelnen Beiträge dementsprechend zu bewerten.
Distanzierungsklausel: Der Webmaster dieses Forums erklärt ausdrücklich, dass er keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der Seiten hat, die über die Links des Forums zu erreichen sind. Deshalb distanziert er sich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten und macht sich diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Forumspräsenz angezeigten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die Links führen. Feb. 2006

Linkempfehlung - Webseiten für Kinder: www.freunde-von-net.net www.life-teen.de

top

Seiten-Aufrufe in ZDW

Stats