Autor Thema: Eucharistische Wunder in Buenos Aires während dem episkopat Bergoglios  (Gelesen 916207 mal)

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Herz Jesu, Quelle alles Guten

von Benedikt XV

 

Heiliges Herz Jesu! Quelle alles Guten, ich bete Dich an, ich glaube an Dich, ich hoffe auf Dich, ich liebe Dich und bereue alle meine Sünden. Dir schenke ich dieses mein armes Herz. Mache es demütig, geduldig, rein und allen Deinen Wünschen entsprechend. 

Gib, o guter Jesus, daß ich in Dir und Du in mir lebst. 

Beschütze mich in Gefahren, tröste mich in Trübsal und Betrübnissen. Gewähre mir die Gesundheit meines Leibes, Deinen Segen für alle meine Werke und die Gnade eines heiligen Todes. Amen. 

Aus dem Gebetsschatz

 
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

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Morgengebet zum Herzen Jesu

Göttliches Herz Jesu, ich bitte Dich, schenke den Seelen im Fegfeuer die ewige Ruhe, denen, die heute sterben die Gnade eines guten Todes, den Sündern wahre Reue, den Heiden das Licht des Glaubens, mir und den Meinen Deinen Segen.
Erbarmungsvolles Herz Jesu, Dir empfehle ich alle diese Seelen. Für sie opfere ich Dir alle Deine Verdienste auf, auch die Verdienste Deiner seligen Mutter und aller Engel und Heiligen, sowie alle heiligen Messopfer, Kommunionen, Gebete und guten Werke, die heute auf dem ganzen christlichen Erdkreis dargebracht oder verrichtet werden.

500 Tage Ablass (Päpstliches Breve vom 13. März 1901; Poenit. 18. Januar 1933 und 10. März 1949).
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Morgengebet

Heiliges Herz Jesu, gieße in reicher Fülle Deinen Segen aus über die heilige Kirche, den Papst und den ganzen Priesterstand! Gib den Gerechten die Gnade der Beharrlichkeit, bekehre die Sünder, erleuchte die Ungläubigen, segne unsere Verwandten, Freunde und Wohltäter, stehe den Sterbenden bei und befreie die Seelen aus dem Fegfeuer! Breite über alle Herzen die süße Herrschaft Deiner Liebe aus! Amen.

500 Tage Ablass. Vollkommener Ablass unter den gewöhnlichen Bedingungen, wenn man das Gebet einen ganzen Monat lang jeden Tag andächtig betet. (Ablasskongr. 16. Juni 1906; Poenit. 23. Juni 1934 und 18. Juni 1949).
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Gründonnerstag

Chrisam-Messe am Gründonnerstag
Heute auch : Hl. Franz von Paola

Kommentar zum heutigen Evangelium -
Hl. Katharina von Siena : «Dann nahm er den Kelch...reichte ihn den Jüngern mit den Worten: ...das ist mein Blut, ...das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden» (Mt 26,28)

Die Texte des Tages als Audio

Buch Exodus 12,1-8.11-14.
In jenen Tagen sprach der Herr zu Mose und Aaron in Ägypten:
Dieser Monat soll die Reihe eurer Monate eröffnen, er soll euch als der erste unter den Monaten des Jahres gelten.
Sagt der ganzen Gemeinde Israel: Am Zehnten dieses Monats soll jeder ein Lamm für seine Familie holen, ein Lamm für jedes Haus.
Ist die Hausgemeinschaft für ein Lamm zu klein, so nehme er es zusammen mit dem Nachbarn, der seinem Haus am nächsten wohnt, nach der Anzahl der Personen. Bei der Aufteilung des Lammes müsst ihr berücksichtigen, wieviel der einzelne essen kann.
Nur ein fehlerfreies, männliches, einjähriges Lamm darf es sein, das Junge eines Schafes oder einer Ziege müsst ihr nehmen.
Ihr sollt es bis zum vierzehnten Tag dieses Monats aufbewahren. Gegen Abend soll die ganze versammelte Gemeinde Israel die Lämmer schlachten.
Man nehme etwas von dem Blut und bestreiche damit die beiden Türpfosten und den Türsturz an den Häusern, in denen man das Lamm essen will.
Noch in der gleichen Nacht soll man das Fleisch essen. Über dem Feuer gebraten und zusammen mit ungesäuertem Brot und Bitterkräutern soll man es essen.
So aber sollt ihr es essen: eure Hüften gegürtet, Schuhe an den Füßen, den Stab in der Hand. Esst es hastig! Es ist die Paschafeier für den Herrn.
In dieser Nacht gehe ich durch Ägypten und erschlage in Ägypten jeden Erstgeborenen bei Mensch und Vieh. Über alle Götter Ägyptens halte ich Gericht, ich, der Herr.
Das Blut an den Häusern, in denen ihr wohnt, soll ein Zeichen zu eurem Schutz sein. Wenn ich das Blut sehe, werde ich an euch vorübergehen, und das vernichtende Unheil wird euch nicht treffen, wenn ich in Ägypten dreinschlage.
Diesen Tag sollt ihr als Gedenktag begehen. Feiert ihn als Fest zur Ehre des Herrn! Für die kommenden Generationen macht euch diese Feier zur festen Regel!

Psalm 116(115),12-13.15-16.17-18.
Wie kann ich dem Herrn all das vergelten,
was er mir Gutes getan hat?
Ich will den Kelch des Heils erheben
und anrufen den Namen des Herrn.

Kostbar ist in den Augen des Herrn
das Sterben seiner Frommen.
Ach Herr, ich bin doch dein Knecht,
dein Knecht bin ich, der Sohn deiner Magd.
Du hast meine Fesseln gelöst.

Ich will dir ein Opfer des Dankes bringen
und anrufen den Namen des Herrn.
Ich will dem Herrn meine Gelübde erfüllen
offen vor seinem ganzen Volk,




Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 11,23-26.
Brüder! Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot,
sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis!
Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!
Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.

Evangelium nach Johannes 13,1-15.
Es war vor dem Paschafest. Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, um aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen. Da er die Seinen, die in der Welt waren, liebte, erwies er ihnen seine Liebe bis zur Vollendung.
Es fand ein Mahl statt, und der Teufel hatte Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, schon ins Herz gegeben, ihn zu verraten und auszuliefern.
Jesus, der wusste, dass ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zurückkehrte,
stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch.
Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war.
Als er zu Simon Petrus kam, sagte dieser zu ihm: Du, Herr, willst mir die Füße waschen?
Jesus antwortete ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt noch nicht; doch später wirst du es begreifen.
Petrus entgegnete ihm: Niemals sollst du mir die Füße waschen! Jesus erwiderte ihm: Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir.
Da sagte Simon Petrus zu ihm: Herr, dann nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt.
Jesus sagte zu ihm: Wer vom Bad kommt, ist ganz rein und braucht sich nur noch die Füße zu waschen. Auch ihr seid rein, aber nicht alle.
Er wusste nämlich, wer ihn verraten würde; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein.
Als er ihnen die Füße gewaschen, sein Gewand wieder angelegt und Platz genommen hatte, sagte er zu ihnen: Begreift ihr, was ich an euch getan habe?
Ihr sagt zu mir Meister und Herr, und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es.
Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen.
Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Katharina von Siena (1347-1380), Dominikanertertiarin, Kirchenlehrerin, Mitpatronin Europas
Dialog, 134
«Dann nahm er den Kelch...reichte ihn den Jüngern mit den Worten: ...das ist mein Blut, ...das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden» (Mt 26,28)

Oh unschätzbare Liebe! Indem du mir deine Geheimnisse enthüllst, hast du mir das süße und bittere Heilmittel verabreicht, das mein Gebrechen heilt, das mich meiner Unwissenheit und meiner Nachlässigkeit entreißt. Es erneuert meinen Eifer und läßt mich brennend danach verlangen, mich zu dir zu flüchten. Du hast mir deine Güte gezeigt, aber auch die Schmähungen, mit denen du von allen Menschen überhäuft wirst, selbst von deinen Dienern. Du läßt mich Tränen vergießen über mich selbst, eine arme Sünderin, und über diese Toten, die so erbärmlich leben - du unendliche Güte... Ich bitte dich also inständig: Erbarme dich der Welt und deiner heiligen Kirche!

Oh, arm wie ich bin, wie ist meine Seele so schmerzerfüllt, da ich so viel Böses getan habe. Zögere nicht, Herr, der Welt dein Erbarmen zu schenken, erfülle doch den Wunsch deiner Diener... Sie wollen dieses Blut, mit dem du die Schändlichkeit abgewaschen und das Schandmal der Sünde Adams getilgt hast. Dieses Blut gehört uns, denn du hast uns darin baden lassen; du willst und du kannst es niemandem abschlagen, der dich darum aufrichtig bittet. Die Frucht dieses Blutes, gib sie also deinen Geschöpfen... Durch dieses Blut flehen sie dich an, Erbarmen mit der Welt zu haben.
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Heute beginnen wir die Novene zur göttlichen Barmherzigkeit die uns auf das Fest der gôttlichen Barmherzigkeit vorbereiten soll:


Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit






Im Zusammenhang mit der Heiligsprechung der Schwester Faustina Kowalska (1905 – 1938) die als „Apostelin der Barmherzigkeit Gottes“ bezeichnet wird und heute zu den bekanntesten Heiligen unserer Zeit gehört, legte der hl. Papst Johannes Paul II. am 30. April 2000 für die Katholische Kirche fest, dass am ersten Sonntag nach Ostern der Barmherzigkeitssonntag gefeiert werden soll, und erfüllte damit den Wunsch Jesu an Schwester Faustina.
Jesus selbst äußerte den Wunsch, dieses große Fest mit einer Novene vorzubereiten, die am Karfreitag beginnt.
 „Neun Tage hindurch führe Mir die Seelen an die Quelle Meiner Barmherzigkeit. Dort sollen sie alle Kraft und notwendige Gnade für ihr Leben und Sterben empfangen. So führe Meinem Herzen jeden Tag eine andere Schar von Seelen zu und kraft Meines bitteren Leidens erflehe ihnen Gnaden von Meinem Vater.“
 
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Die Novene beginnt am Karfreitag und dauert 9 Tage. Sie ist eine Vorbereitung auf das "Fest der göttlichen Barmherzigkeit". Das Fest der göttlichen Barmherzigkeit ist immer am 1. Sonntag nach Ostern. In der Novene wird jeden Tag der Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit gebetet


Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit

Worte Jesu: „Ich wünsche, dass du während der neun Tage Seelen zur Quelle Meiner Barmherzigkeit hinführst, damit sie Kraft, Trost und allerlei Gnaden schöpfen, die sie für die Mühsal des Lebens benötigen, besonders aber in der Stunde des Todes. An jedem Tag wirst du Meinem Herzen eine andere Gruppe von Seelen zuführen und sie in das Meer Meiner Barmherzigkeit tauchen. Und Ich werde all’ diese Seelen in das Haus Meines Vaters führen. Du wirst diese Tätigkeit in diesem und im künftigen Leben ausüben. Und ich werde keiner Seele, die du zur Quelle Meiner Barmherzigkeit führst, etwas versagen. Du wirst Meinen Vater jeden Tag, durch Mein bitteres Leiden, um Gnaden für diese Seelen bitten.“
Am 16. September 2007 ermunterte Papst Benedikt XVI. alle Christen, zu Aposteln der göttlichen Barmherzigkeit zu werden, mit den Worten: „In unserer Zeit hat es die Menschheit nötig, dass die Barmherzigkeit Gottes kraftvoll verkündigt und bezeugt wird.“



1. Tag

Wir beten für die ganze Menschheit
 
 




„Heute führe Mir die ganze Menschheit zu, besonders aber alle Sünder und tauche sie ein in das Meer Meiner Barmherzigkeit; damit tröstest du Mich in Meiner bitteren Trauer, in die Mich der Verlust der Seelen versenkt.“

Barmherzigster Jesus, Deine Eigenschaft ist es, Dich unser zu erbarmen und uns zu verzeihen. Schaue nicht auf unsere Sünden, sondern auf unser Vertrauen, das wir zu Deiner unendlichen Güte haben. Nimm uns auf in die Wohnung Deines barmherzigsten Herzens und behalte uns ewig in ihr. Darum bitten wir durch Deine Liebe, in der Du mit dem Vater und dem Heiligen Geist vereint bist.
 
Ewiger Vater, richte Dein gütiges Auge auf die ganze Menschheit, besonders aber auf die armen Sünder; sie ist im barmherzigsten Herzen Jesu geborgen. Um Seiner bitteren Leiden willen erweise uns Dein Erbarmen, auf dass die Allmacht Deiner Barmherzigkeit gepriesen werde in alle Ewigkeit. Amen.


O Allmacht der Barmherzigkeit Gottes,
Du Rettung des Menschen in Sünde,
Du bist Barmherzigkeit – ein Meer des Erbarmens,
und hilfst dem, der in Demut Dich findet.

Barmherzigkeitsrosenkranz

„Das Geschenk der Berufungen ist das Geschenk, das die Kirche jeden Tag vom Heiligen Geist erbittet“, erklärt Benedikt XVI. in seiner am 22. Februar 2008 veröffentlichten Botschaft zum 50. Weltgebetstag um geistliche Berufungen. Durch seine Priester mache Christus sich unter den Menschen gegenwärtig.


2. Tag
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2. Tag

Wir beten für alle Priester und gottgeweihten Seelen




„Heute führe Mir alle Seelen der Priester und Ordensleute zu und tauche sie ein in Meine unergründliche Barmherzigkeit. Sie gaben Mir die Kraft, das bittere Leiden zu ertragen. Durch sie, wie durch Kanäle, ergießt sich Meine Barmherzigkeit über die Menschheit.“

Barmherzigster Jesus, von Dir kommt alles, was gut ist - vervielfache in uns die Gnade, damit wir würdige Taten der Barmherzigkeit vollziehen, auf dass jene, die auf uns schauen, den Himmlischen Vater der Barmherzigkeit preisen.
Ewiger Vater, siehe mit Deinem gütigen Auge auf die auserwählte Schar in Deinem Weinberg, auf die Seelen der Priester und Ordensleute und verleihe ihnen die Macht Deines Segens. Durch das Herzensgefühl Deines Sohnes, in dem sie geborgen sind, erteile ihnen die Kraft Deines Lichtes, damit sie anderen auf dem Weg der Erlösung vorangehen können, um gemeinsam Deiner unergründlichen Barmherzigkeit Lob zu singen in Ewigkeit. Amen.


Ein Born der göttlichen Liebe,
Ist in reinen Herzen zu Gast.
Herzen, gewandelt im Meer des Erbarmens,
Leuchten wie Sterne im Dunkel der Nacht.

Barmherzigkeitsrosenkranz

Der am 13. November 2005 von Papst Benedikt XVI. seliggesprochene Charles de Foucauld sagte: "Mit unserem ganzen Sein müssen wir das Evangelium von den Dächern rufen, in unserer ganzen Person soll Jesus lebendig sein, in unserem Handeln, in unserem Leben soll das Evangelium aufscheinen." „Alles, was nicht dahin führt, Gott besser zu kennen und Ihm besser zu dienen, ist verlorene Zeit.“
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3. Tag

Wir beten für alle treuen und frommen Seelen




„Heute führe alle frommen und treuen Seelen zu Mir und tauche sie ein in das Meer Meiner Barmherzigkeit. Diese Seelen haben Mich auf dem Kreuzweg getröstet; sie waren der Tropfen Erquickung im Meer der Bitterkeit.“

Barmherzigster Jesus, Du schenkst uns allen reichliche Gnaden aus dem Schatz Deiner Barmherzigkeit. Nimm uns in die Wohnung Deines Barmherzigsten Herzens auf und lasse uns aus ihm in Ewigkeit nicht heraus. Wir bitten Dich darum, durch Deine unbegreifliche Liebe, in der Dein Herz zum Himmlischen Vater brennt.
Ewiger Vater, siehe mit Deinen barmherzigen Augen auf die treuen Seelen herab, wie auf die Erbschaft Deines Sohnes. Erteile ihnen, um Seiner bitteren Leiden willen, Deinen Segen und nimm sie in Deine fortwährende Obhut, damit sie die Liebe und den Schatz des heiligen Glaubens nicht verlieren, sondern mit der ganzen Schar der Engel und Heiligen Deine unendliche Barmherzigkeit preisen in alle Ewigkeit. Amen.


Unerforscht bleibt des Erbarmens Geheimnis.
Nicht Sünder noch Gerechter kann es verstehen.
Auf alle schaust du barmherzigen Auges,
Und alle willst du mit Liebe versehen.

Barmherzigkeitsrosenkranz

Wer nur für einen einzigen Menschen keine Liebe hat, kann Gott nicht gefallen. Lieben wir alle Menschen, wie Jesus sie geliebt hat, indem wir für sie alles Gute wollen, was Er für sie gewollt hat- indem wir ihnen alles Gute tun, was in unserer Macht steht, indem wir uns für ihr Heil einsetzen mit der Bereitschaft, für jeden von ihnen unser Blut hinzugeben.
Charles de Foucauld
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4. Tag

Wir beten für die Heiden und diejenigen, welche Mich noch nicht kennen




„Heute bringe Mir die Heiden und jene, die Mich noch nicht kennen. Auch an sie habe Ich während Meiner bitteren Leiden gedacht. Ihr künftiger Eifer tröstete Mein Herz. Tauche sie ein in das Meer Meiner Barmherzigkeit.“

Gnädigster Jesus, Du bist das Licht der ganzen Welt. Nimm in die Wohnung Deines gnädigsten Herzens die Seelen der Heiden, die Dich noch nicht kennen, auf. Mögen die Strahlen Deiner Gnade sie erleuchten, damit auch sie gemeinsam mit uns die Wunder Deiner Barmherzigkeit preisen und lasse sie aus der Wohnung Deines barmherzigsten Herzens nicht mehr fortgehen.

Ewiger Vater, siehe mit Deinen barmherzigen Augen auf die Seelen der Heiden, die Dich noch nicht kennen, die aber im barmherzigsten Herzen Jesu geborgen sind, herab. Führe sie zum Licht des Evangeliums. Diese Seelen wissen nicht, wie groß das Glück ist, Dich zu lieben. Bewirke, dass auch sie die Fülle Deiner Barmherzigkeit rühmen in alle Ewigkeit. Amen.


Möge die Leuchtkraft Deiner Liebe,
Der Seelen Finsternis erhellen.
Gib, dass die Seelen Dich erkennen,
Barmherzigkeit mit Lob benennen.

Barmherzigkeitsrosenkranz

Mahatma Gandhi (1869-1948), der berühmte politische und geistige Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, der als Vorbild für ein gewaltloses politisches Handeln gilt, erzählte von seinem Schlüsselerlebnis der Verzeihung: „Ich war fünfzehn Jahre alt, als ich einen Diebstahl beging. Weil ich Schulden hatte, stahl ich meinem Vater ein goldenes Armband, um sie zu bezahlen. Aber ich konnte die Last meiner Schuld nicht ertragen. Als ich vor meinem Vater stand, brachte ich vor Scham den Mund nicht auf. Ich schrieb also mein Bekenntnis nieder. Als ich ihm den Zettel überreichte, zitterte ich am ganzen Körper. Mein Vater las den Zettel, schloss die Augen und dann – zerriss er ihn. ‚Es ist gut’, sagte er noch. Und dann nahm er mich in die Arme. Von da an hatte ich meinen Vater noch viel lieber.”

Wenn schon ein weltlicher Vater so barmherzig  und liebevoll reagiert, um wieviel mehr dürfen wir darauf vertrauen, dass die Barmherzigkeit Gottes stärker als alles Böse ist. Es gibt unzählige Beispiele, wo Menschen wegen schlimmster Vergehen als unverbesserlich und hoffnungslos verloren galten oder aus Verzweiflung ihr Leben beenden wollten. Als sie aber die Liebe und die Barmherzigkeit Gottes erfahren durften, konnten sie ihr Leben ändern und wurden in die wahre Freiheit und zu echtem Glück geführt.
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La Salette 1846



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