Autor Thema: Gedanken zur Gottheit Jesu und unserer Nachfolge  (Gelesen 23590 mal)

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Offline vianney

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Gedanken zur Gottheit Jesu und unserer Nachfolge
« am: 05. Mai 2016, 18:08:38 »
 kz12)

Das Leben Jesu ist ein sensationelles Ereignis für unsere verdorbene Gesellschaft! Was sage ich, sein Leben ist das Leben schlechthin was der Vater von uns erwachtet um seinen Willen zu tun. Da wären zuerst mal die Geburt und die Lebensbedingungen bis zu seinem prophetischen Auftritt: man weiß nichts davon aus der Bibel weil Jesus so bescheiden lebte. Seine Kindheit war wahrscheinlich eine vorbildhafte: er ging in die Synagoge als Schule und lernte die Bibel auswendig.( Und ganz besonders zu bemerken, er war arm!)
 Wer tut das heute noch? Er lernte sie nicht nur, er vertiefte sie mit seinen Lehrern und vor allem seiner Mutter die eine tiefe Verständnis der Bibel, und des Willens Gottes, hatte. War sie nicht die Braut des Heiligen Geistes und im Tempel aufgewachsen? Und somit von ihm erfüllt? Somit konnte Jesus sich 30 Jahre auf seine Berufung vorbereiten, deren Tragweite sich allmählich in seinem Leben bemerkbar machte. Ein Beispiel ist das Ereignis vom Tempel wo Jesus mit 12 Jahren nicht seinen leiblichen Eltern gehorchte, sondern schon ahnte, dass sein Vater ein anderer als Josef war, Gott selbst der ihn im Tempelereignis so faszinierte, dass er sowohl die Schriftgelehrten damals schon mit bohrenden Fragen belagerte, aber auch mit seinen weisen Antworten dieselben sehr beeindruckte.
 Seine Pubertät war nicht geprägt durch rauchen, trinken, sich prügeln, kapitalistisches Schulsystem, flirten, Geschlechtsverkehr, Drogen usw. Seine Pubertät war wahrscheinlich ein gehorsames Erlernen des Schreinerberufes Josefs und die Vertiefung der Propheten, wodurch er mit 13 Jahren durch seine Prüfung eine Hürde nahm, die ihn nicht nur in die Welt der Männer einführte, sondern ihn auch langsam von den anderen Judenkindern trennte da er begann seinen eigenen Weg, den Willen des Vaters, zu tun. Dies kann man in keiner Weise mit dem Weg unserer Jugendlichen vergleichen die keinen Wert auf die Bibel legen, die die Schulbank oder Lehre pflichtgemäß hinter sich bringen ohne dass die Mehrzahl sich Gedanken macht über den Willen Gottes und einer eventuellen religiösen Berufung. Bei Jesus beendete die religiöse Ausbildung sich mit dem Propheten Ezechiel den alle Juden erst um die 30 Jahre kennen lernen und der sehr viel über den zukünftigen Messias sagt. Josef war da wahrscheinlich schon gestorben und Jesus übte den Beruf des Schreiners aus um seine Mutter und sich und eventuelle Anverwandte die mit ihnen lebten zu ernähren.
 Es muss für ihn ein schwerer Schritt gewesen sein als er der Stimme Gottes in sich endlich folgte und seinen Beruf niederlegte um sich auf die Suche nach der Wahrheit zu machen, vielleicht angeregt durch die Gerüchte um den Prophet Johannes, sein Vetter, der radikal lebte und am Jordan taufte. So zog er los und überließ entweder seine Mutter der Verwandtschaft in der ersten Zeit, oder er nahm sie mit oder sie folgte ihm. Das weiß man nicht. Der Druck der Berufung zum Propheten wurde immer stärker desto näher er Johannes kam, und schließlich ereignete sich ein für ihn vielleicht unerwartetes Ereignis bei seiner Taufe im Jordan, als Gott ihn als seinen Sohn anerkannte und der Heilige Geist auf ihn herabkam. Nun war das was er ahnte und was ihm seine Mutter durch ihre Erinnerungen an die Empfängnis schon gesagt hatte, und er wurde, vom Heiligen Geist erfüllt, in die Einsamkeit der Wüste gedrängt auf die Suche nach seinem Auftrag hier auf Erden.
 Wie verschieden ist doch dieser Werdegang in einer religiös geprägten Gemeinschaft wie zurzeit Jesu, wo die Hohen Priester und Schriftgelehrten die Politik des Staates Israel bestimmten, mit der heutigen laizistischen Welt wo kein Nährboden mehr da ist für einen religiös berufenen oder suchenden.
Jesus trieb nun der Heilige Geist in die Wüste wo er erkannte, dass der Mammon und die Macht und die Ichbezogenheit die größten Feinde seines Auftrages sein würden, was sich dann auch in den 3 Versuchungen Satans widerspiegelt. Jesus erkannte jetzt auch, dass er dem Satan auf Gedeih und Verderb ausgesetzt sein würde, und letzterer alles versuchen würde ihn zu Fall zu bringen damit er nicht den Willen des Vaters vollbringen könne. Er bekleidete sich deshalb mit Armut und Demut und einen unzerbrechlichen Gehorsam dem Vater gegenüber dessen Willen er durch intensives Gebet erfuhr. Wie verschieden sind wir heute wo genau das Gegenteil geschieht: jeder ist stolz, ichbezogen und beten tun die wenigsten. Wie könnten wir da den Willen Gottes für uns erfahren und ein Jünger Christi werden? Hat Satan uns nicht alle im Griff?
Durch den Heiligen Geist geführt und dank des Gebetes konnte er sich jetzt Jünger wählen, wenn es sie nicht waren die ihn wählten, aus denen er die 12 Apostel erkor, auch den der ihn zu Falle bringen würde. Das ist das außergewöhnliche an Jesu, seine unzerstörbare Liebe allen gegenüber: sowohl den guten Jüngern, als auch den Sündern, oder sogar Judas den er noch mehr liebte, hoffte er doch dass dieser nicht zu Falle kommen würde durch die Macht Satans, später. So zog Jesus durch Israel, von den einen geliebt, von den anderen verstoßen und gehasst, er aber liebte bedingungslos alle und verzieh seinen Feinden, ja reichte noch seine Wange hin, wenn sie ihn schlugen. Seine Mutter und Vetter waren ihm inzwischen mit Sicherheit gefolgt und Maria hatte gelernt eine neue Mutterrolle anzunehmen, die der Jüngerin. Er war arm, bescheiden, barmherzig, nicht nachtragend, der Sohn Gottes in all seiner Ohnmacht. Er wusste, dass er nur so den Satan überlisten würde und den Willen Gottes erfolgreich erfüllen würde.
Und wir, wo stehen wir? Sind wir wirklich seine Jünger.? Sind wir bescheiden, altruistisch eingestellt, solidarisch mit den Armen, vergebend, friedfertig und barmherzig? Haben wir ein reines Herz? Jesu ist heute in den Himmel aufgestiegen! Werden wir ihm folgen können so wie wir jetzt leben? Dies ist eine existentielle Frage für das Jenseits!
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Antw:Gedanken zur Gottheit Jesu und unserer Nachfolge
« Antwort #1 am: 06. Mai 2016, 08:01:43 »
 ;gggds

Was heißt Nachfolge und wie? Wie war Jesus wirklich zu Lebzeiten? Zu gerne hätte ich IHN kennengelernt um von ihm zu lernen wie man den Willen des Vaters erfüllt! Heute soll dies die Kirche tun, sollen es die Seelsorger tun! Aber in der verschobenen Welt in der wir leben, wo es keinen Platz mehr für Glauben und Gottesfurcht gibt, ist es immer unmöglicher geworden Gott ständig in Gedanken zu haben. Wir werden überflutet von Informationen und Angeboten aller Art so dass unsere Gedanken sich viel zu sehr auf das Irdische Denken und den Zeitgeist konzentrieren. Der Mammon hat Gott weggedrängt und es geht bei uns nur mehr um das haben , nicht mehr um das Christ sein. Wie finden wir zurück zum himmelfahrenden Christus und seiner Botschaft. Anfangen müssten wir indem wir kleine Gruppen bilden wo der Glaube intensiv vertieft wird und gebetet wird. Aber wie macht man das...Jesus komme uns zur Hilfe und sende uns deinen heiligen lebensspendenden Geist der uns in die ganze Wahrheit des Christseins und der Nachfolge einführen könnte...
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Antw:Gedanken zur Gottheit Jesu und unserer Nachfolge
« Antwort #2 am: 07. Mai 2016, 10:35:59 »
 ;gggds

Als Jesus in den Himmel fuhr, setzte er sich zur Rechten des Vaters. Wie mag wohl der Himmel sein? Meine Sehnsucht nach ihm und der göttlichen Dreifaltigkeit ist immens. Die Güte und Liebe des Vaters real zu spüren muss ein enormes Gefühl sein das uns alle mit Dank und Lobeslieder erfüllen soll! Woraus besteht diese Liebe eigentlich? Warum liebt uns der Vater so? Es sind unheimliche Mysterien die im Jenseits auf uns wachten. Demnach müssen wir angeregt von dieser Sehnsucht hier auf Erden Gott permanent anbeten, loben und preisen und Jesus nachahmen denn es ist der beste Weg zum Vater. Jesus sagte " Bittet und ihr werdet empfangen". Aber wie bitten wir! Es reicht nicht kleine Stoßgebete zumachen und dann die restliche Zeit sich mit der Welt zu befassen, es muss ein immerwährendes Beten und Denken am Herrn sein das uns heilig machen kann. Wie fremd scheint dieses Wort in der heutigen Zeit! Heilig! Glauben wir denn noch selbst an unserer Heiligung wofür wir eigentlich hier auf Erden sind. Der Sinn des irdischen Lebens, wie der Ausdruck "streitende Kirche" es sagt, ist sich mit dem Bösen auseinanderzusetzen und dagegen zu streiten. Wie schwer das wohl ist! Wir müssen es versuchen , wir müssen Jesus im Tabernakel anbeten da er dort real präsent ist, wir müssen die Hilfe der Mutter Gottes und der Heiligen in Anspruch nehmen, wir müssen unseren Schutzengel anrufen um in die richtige Gesinnung zu kommen um einst in den Himmel einzugehen..Wir müssen zu unserem kindischen Glauben zurückfinden...
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Antw:Gedanken zur Gottheit Jesu und unserer Nachfolge
« Antwort #3 am: 08. Mai 2016, 09:51:24 »
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Wie sollen wir dir nachfolgen und unser Kreuz auf uns nehmen? Leben wir doch nicht in einer Spaß und Vergnügens Welt wo ein Kreuz nur stören würde. Es würde heißen gegen den heutigen Strom schwimmen und ganz anders leben als die Mehrheit es bei uns tut. Wenn wir die Armut, Bedürftigkeit, Perspektivlosigkeit der Dritten und Vierten Welt betrachten, so muss uns klar werden was es heißt ein Kreuz zu tragen ! Haben wir wenigstens Mitleid und Barmherzigkeit mit all diesen Menschen, wie es Jesus uns vorgelebt hat? Kommen wir diesen Ausgestoßenen entgegen und helfen wir wo wir können ihnen ein besseres Leben zu geben. Jesus sagte , Arme werdet ihr immer haben, und sie sind für euch die Gelegenheit Gutes zu tun und barmherzig zu werden. Wir aber lehnen sie meistens ab und folgen unserem Zeitgeist. Das ist nicht der Weg zur Heiligkeit den Jesus uns gezeigt hat. Es fehlt uns mit Sicherheit an Hilfe vom Heiligen Geist, der uns heiligen soll und uns in die Wahrheit Gottes immer mehr einführen soll. O komm, Heiliger Geist, erfüll das Herz deiner Kinder dass sie den schmalen Weg zum Heil einschlagen...
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Antw:Gedanken zur Gottheit Jesu und unserer Nachfolge
« Antwort #4 am: 09. Mai 2016, 08:04:06 »
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O mein Jesus, mit göttlicher Kraft ausgestattet und einem übermenschlichen Willen hast du den Versuchungen Satans Stand gehalten und ihn mit all deiner Heiligkeit aus den Besessenen ausgetrieben. Du hast uns auch versprochen dass in deiner Nachfolge wir dasselbe tun können. Dabei sind wir so kleingläubig dass wir noch nicht mal den Dämon aus unseren Herzen fernhalten können. Wieso sind wir so kleingläubig geworden? Hat Gott so an Bedeutung in unseren Augen verloren dass wir ihm und seinen Geboten kaum mehr Glauben schenken? Und wie könnten wir so gläubig wieder werden wie es wenigstens die Jünger Christi waren? Wir müssen uns vom Zeitgeist und der Habgier absagen und klein werden wie die Kinder, um den himmlischen Vater wieder zu erkennen und zu lieben. Dafür bräuchten wir Seelsorger und Seelenbegleiter die uns auf den rechten Weg führen könnten! Einer aber kann dies alles, der Heilige Geist, den Jesus allen versprochen hat die nach ihm rufen, lasset uns intensiv zum Heiligen Geist beten dass er unser Herz wieder erfülle und uns zum Himmel leite und in die Wahrheit der Kindschaft Gottes zurückführe...
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« Antwort #5 am: 10. Mai 2016, 07:57:35 »
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Wie viel Hochmut und Egoismus müssen wir noch ablegen um Jesus richtig zu folgen? Wie klein müssen wir noch werden um richtig zu glauben? Wie barmherzig, friedfertig und rein müssen wir noch werden um der Seligkeit Wille? O mein Jesus, dir in der heutigen Welt nachzufolgen ist in unserer Gesellschaft geprägt vom Erfolg, Reichtum und Mammon, beinahe unmöglich wenn wir keine radikale Umkehr in unserem Leben vollziehen! Sende uns doch bitte deinen heiligen Geist, der dich beseelte, damit er auch unser Herz wieder beseele und zu eifrigen Betern und Christen werden lässt...
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« Antwort #6 am: 11. Mai 2016, 08:09:57 »
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O Jesus, hilf uns heilig zu werden. Trete in unser Herz ein und lasse es werden wie du es wünschst damit wir deine Jünger werden können. Denken wir nicht den ganzen Tag ans wohlhaben, kaufen, schillen, vergnügen, oder trachten wir nicht täglich mehr anzuhäufen an Geld und irdischen Gütern. Du hast uns geraten uns einen Schatz im Himmel zu sammeln wo noch Rost noch Motte rankommen, da das irdische vergänglich ist und falsche Sicherheit bietet. Deine Nachfolge bietet die Sicherheit fürs ewige Leben aber wir haben es Großenteils vergessen. Send uns den Beistand, den Heiligen Geist, dass er uns wieder hineinführe in die ewige Sicherheit im Himmel durch Nächstenliebe und Liebe zu Gott. Mache dass auch wir wie damals deine Jünger alles verlassen um dem Messias zu folgen...und stärke uns im Gebet
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« Antwort #7 am: 12. Mai 2016, 08:08:39 »
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Was ist eigentlich der Heilige Geist den Jesus uns versprochen hat?  Er ist die dritte Person Gottes, das Band der Liebe und Einheit das den Vater und Sohn verbindet. Zugleich stellt er die Essenz Gottes selbst dar, er ist wie Gott ist, er denkt wie Gott denkt, er liebt wie Gott liebt, er leidet wie Gott leidet. Er ist eigentlich unbeschreibbar und sehr schwer zu verstehen. Deshalb sollten wir in vollstem Vertrauen und Demut Gott anrufen uns ihn zu senden damit wir in Gott sind, und Gott in uns. Ohne Heiligen Geist wäre Jesus nicht fähig gewesen das zu vollbringen was er tat. Und so sind auch wir ohne IHN unfähig Jünger Christi zu werden und die frohe Botschaft wie die Apostel nach Pfingsten zu verkünden. Lasset uns deshalb Gott um das Geschenk des Heiligen Geistes Bitten und flehen wenn wir seine Kinder werden wollen...
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La Salette 1846



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