@Schear-Jaschub:
Ich beschaeftige mich seit fast einer Dekade nun mit Prophezeiungen und Botschaften. Natuerlich machen sie anfangs in gewisser Weise Angst, diese gilt es aber zu besiegen.
Gerade da zeigen uns Jesus mit seiner Barmherzigkeit sowie seine Mutter teils mit Gnadenerweisen eben den Weg, u.a durch die Bibel aber auch durch ihre fuersorglichen Erscheinungen und Botschaften der Neuzeit.
Ich bin froh u.a. durch die Erscheinungen den Glauben vertieft zu haben und heute mehr die Sakramente zu achten. Man sollte dankbar sein, weil jeder Tag ja der letzte sein koennte. Ob man jetzt in einem Welt- oder nationalen "Gericht" auf einen Schlag mit vielen anderen Menschen durch Krieg bzw. eine Naturkatastrophe oder seinen ganz persoenlichen individullen Uebergang in "normaler Zeit" ins Jenseits macht: nicht hier sondern bei Gott sollte unsere eigentliche Heimat sein. Unser Leben ist kurz, nur eine Bewaehrungszeit, wir sollten daraus eine Art "Pilgerreise/-aufenthalt" machen.
Wenn etwas von Gott kommt und echt ist, dann wird ja immer auch eine Loesungsmoeglichkeit durch bestimmtes gottgefaelliges Verhalten angeboten.
Das Resultat ist dann eine Verhinderung, Abmilderung oder Verschiebung von Strafgerichten, welche es aber schon immer gab, wenn man sich nur das alte Testament ansieht (Ninive, Sodom & Gomorrha, Noah, Zuechtigungen und Gnaden fuer die Juden, u.a. Tempelzerstoerung und Zerstreuung der Juden).
Wenn man den Fall Portugal und Fatima betrachtet dann kann man zumindest feststellen, dass ab den Erscheinungen und dem Sonnenwunder von 1917 ein Glaubensruck durch die Bevoelkerung ging und sie zwar eine Diktatur bekamen aber das atheistische System abgeloest wurde und sie vor dem verheerenden 2. Weltkrieg verschont blieben. Einen verheerenden Buergerkrieg wie im Nachbarland Spanien gab es auch nicht.
Ausserdem ist Medjugorje nun ein neuer Hoffnungsschimmer, war es doch eine Oase des Friedens inmitten des verheerenden Jugoslawienkriegs der 90er Jahre.
Wenn jetzt eine Warnung (z.B. Garabandal, Medjugorje) ansteht, dann ist dies ja ein grosser Akt der Barmherzigkeit, denn Jeder wird dann explizit darauf hingewiesen seine Seele zu retten. Und darauf kommt es ja eigentlich an. Was nuetzt das ganze Halli-Galli wenn morgen schon das Leben zu Ende sein sollte und man ist unvorbereitet. Letztes Jahr fuhr ich mit dem Rad 1 Meter an 2 toten Motorradfahrern mit Rockerkluft auf der Strasse liegend vorbei und stellte mir die Frage: "waren die vorbereitet? wo ist jetzt ihre Seele". Sie waren bestimmt froehlich geniessend beim Pfingstausflug unterwegs.
Ich denke man sollte froehlich auf Erden geniessen aber auch die frohe Botschaft fuer unsere Seelen nach dem leiblichen Tod sehen. Damit diese auch froh in die Ewigkeit gehen kann sollte man eben Gottes Gebote so gut es geht einhalten (auch wenn man es nicht immer schafft).
Genauso wie man nicht Selbstmord begehen soll ist man ja auch angehalten sein eigenes Leben und das seiner Mitmenschen moeglichst zu erhalten und dazu gehoert es selbstverstaendlich auch einen gewissen Vorrat fuer schlechtere Zeiten zu haben. Wenn dies nicht zum Selbstzweck und zu einer Angst-Neurose wird dann ist das ja OK.
Wir muessen halt hoffen, dass die "Hure Babylon" nicht noch mehr an Macht gewinnt. Meiner Meinung nach der Welt-Raubtier-Kapitalismus, der mittlerweile wie Heuschrecken durch Welt geht und symbolisch eben in NY sein "spirituelles" Zentrum hat. Genauso wie der atheistische Kommunismus und faschistische nationalistische Systeme stellt er eben einen grossen Gegensatz zur reinen Lehre Christi dar.
Echte Botschaften von Gott koennen durchaus eine Zuechtigung androhen, jedoch zeigen sie immer auch Wege wie diese Zuechtigung verhindert werden kann.
Wenn nur die Zuechtigung ueberbetont wird oder Kritiker von Botschaften nur das Schlechte aber nicht die Barmherzigkeit Gottes sehen, dann kommt dies oft von Menschen die nicht mit den echten Botschaften umgehen wollen oder koennen. Natuerlich kann es sein, dass man selbst auch nicht perfekt prueft, nobody is perfect.
Bei vielen christlichen Endzeit-Sekten wird suggeriert, dass die Welt untergeht und man zu den "Auserwaehlten" gehoeren soll die in der Gunst Gottes stehen. Da fehlt aber dann die Barmherzigkeit Gottes, die ja eigentlich fuer alle Menschen der Schoepfung gilt. Das ist meiner Meinung nach dann Angstmache die von falschen Propheten ausgeht und liegt nicht im Plan Gottes.
Ich persoenlich habe bei "the warning" meine Zweifel, ignoriere das einfach (darf ich ja als Katholik) und konzentriere mich eher auf Garabandal, wo es ja einige Punkte gibt die sich auch mit "the warning" decken.
Ich denke, wir sollten unseren Verstand/unser Wissen UND unseren Glauben einschalten.
Wenn eine Weltkatastrophe droht dann sollten moeglichst viele Leute darauf aufmerksam gemacht werden wie diese verhindert, abgemildert oder verschoben werden kann. Klar kann man dabei nicht mit der Tuer ins Haus fallen, es macht halt vielen erst mal Angst.
Wenn die bevorstehende Welt durch eine von Gott gefuegte Seelenschau besser werden kann, dann ist dies ja nur zu begruessen.
Wenn Kriege, Morde und Abtreibungen gestoppt werden, wenn Korruption, Betrug und Raub eingestellt werden, wenn Ehen und Familien stabil bleiben, wenn gebetet, gebusst, kommuniziert, der Naechste und Gott geliebt werden dann koennte nach der Seelenschau ein Paradies auf Erden sein. Es liegt ganz an der Menschheit.
Es soll ja so etwas wie ein Nahtoderlebnis sein und viele die das hatten waren ja gar nicht so ungluecklich in der anderen Welt (siehe Gloria Polo), aenderten bei ihrer Rueckkehr dann radikal ihr zweites Leben was mehr auf Gott ausgerichtet wurde.
Wenn die Welt so weitermacht wie bisher und noch schlimmer, dann wird eben Gott irgendwann einschreiten und saubermachen, auch in seiner Kirche. Bis dahin sollten so viele Seelen wie moeglich gerettet werden, ohne nur seine eigene im Kopf zu haben.
Wenn wir eine Drangsalszeit erleben dann muessen wir es Gott ueberlassen ob es bei uns auf Erden oder in unserer langfristigen Heimat (hoffentlich im Himmel) weitergeht.
Wir hatten/haben die Gnade schon fruehzeitig von all den Dingen die kommen koennen erfahren zu haben, andere werden nur einen Bruchteil der Zeit haben.
Wenn man auch als religioeser Spinner oder aenhliches heutzutage bezeichnet wird sollte man trotzdem an der seit 2000 Jahren nachhaltigen Lehre eisern festhalten.
Es kann sein dass diejenigen, welche mit Religion und Prophezeiungen heute nichts zu tun haben wollen auf einmal morgen einem die Tuere einrennen wenn es um ihr nacktes ueberleben sowohl auf Erden als auch fuer ihre Seele geht. Dann sind die meisten hier vom Forum und viele andere Laien und Priester wenigstens einigermassen vorbereitet und koennen die Ruhe bewahren. Ansonsten steht ja jeder einmal vor dem Tod, wenn es auch viele verdraengen.
Es gibt ja auch Prophezeiungen, dass die Beichtstuehle einmal rund um die Uhr ausgelastet sein sollen. Dann muessen auch die Laien ran und ihr Wissen den anderen kundtun.
Das Forum hier hilft ja dabei.
Gott sei Dank und Ehr.
adoro te devote