Autor Thema: Pflichtzölibat  (Gelesen 110786 mal)

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Marias Kind

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Re:Pflichtzölibat
« Antwort #40 am: 19. Februar 2011, 14:42:07 »
Liebe adina,

danke für Deine guten und klaren Worte! Niemand zwingt jemanden, Priester zu werden und damit zölibatär zu leben!

Jeder, der Priester werden will, entschließt sich freiwillig auch im Zölibat Christus nachzufolgen! Eigentlich ist das doch alles so einfach!

Christus hat seinen Nachfolgern und Stellvertretern im Apostelamt die Schlüsselgewalt in der Kirche gegeben, und wenn diese Schlüsselgewalt dafür angewandt worden ist, Christus auch im Zölibat nachzufolgen, dann hat das akzeptiert und angenommen zu werden!


Liebe Grüße,
Marias Kind


Offline kleineMaria

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Re:Pflichtzölibat
« Antwort #41 am: 20. Februar 2011, 22:13:40 »
Priesteram -  höchstes Amt. Oh wenn das so manche Priester selbst verstehen könnten!

Priester sind durch das Weihesakrament beauftragt, die Sendung weiterzuführen, die Jesus Christus seinen Aposteln anvertraut hat. Durch die Weihe haben die Priester ein unauslöschliches geistliches Siegel, das sie Christus gleichförmig macht und sie befähigt, auf besondere Weise im Namen Jesu Christi zu handeln. Ein Priester hat insbesondere die Vollmacht, in der Eucharistie die eucharistischen Gaben (Brot und Wein), in persona Christi handelnd, in den Leib und das Blut Jesu Christi zu wandeln ("Das ist mein Leib..") und gleichfalls in persona Christi in der Beichte den Gläubigen ihre Sünden zu vergeben ("Ich spreche Dich los..").

Das priesterliche Amt geht direkt auf den Willen Jesu zurück, der seine Kirche auf Petrus und die Apostel gründete. Diakonat, Priester- und Bischofsamt sind die in der Kirche weitergegebene Gestalt apostolischer Autorität. Diese Amtsverfassung der Kirche übt zugleich einen notwendigen Dienst am allgemeinen Priestertum aller Getauften aus. Jeder Getaufte hat Anteil am einzigen Priestertum Christi, der einziger Mittler zum himmlischen Vater ist. Jedoch hat niemand in der Gemeinde aus eigener Legitimität das Recht, die anderen Getauften zu lehren, zu leiten und zu heiligen. Der Vollzug des Lehramts, Leitungsamts und Priesteramts Christi setzt vielmehr einen besonderen Ruf des Herrn voraus, der in der sakramentalen Weihe die Anerkennung der Kirche gefunden hat. Nur die sorgfältige Unterscheidung, der gleichen Königswürde aller Getauften in Christus einerseits und der besonderen Berufung des verfassten Amtes andererseits, garantiert den bestmöglichen Zugang des ganzen Gottesvolkes zu dem im Sakrament gegenwärtigen Christus.

Die scheinbare Abwertung spezieller Charismen durch das Amtsprinzip hat in der Kirchengeschichte immer wieder zu schweren Konflikten geführt. Letztlich hat sich aber oft und oft gezeigt, dass nur so die Vielfalt besonderer Gnadengaben zum Wohl des gesamten mystischen Leibes Christi, der nämlich die Kirche ist, weitergetragen werden konnte.

Ich mag das Wort "Plichtzölibat" nicht. Was soll hier dass Wort Pflicht. Es wird von jenen benutzt die den Zölibat negativ bewerten und ihn abschaffen wollen! Diese verkennen aber die Hohe Würde eines Menschen, der sich zur Selbsthingabe berufen fühlt. Darum erwartet die Kirche schon immer absolute Freiwilligkeit für diese Berufung. Niemals seit den Tagen der Apostel, ist von der Katholischen Kirche ein Christ gezwungen worden, sich zum Priester weihen zu lassen. Alles andere ist Kirchenfeindliche Propaganda. Hier noch die Ansicht eines Theologen, mit der ich völlig übereinstimme.
Jesus ruft seine Jünger aus Beruf und Familie in seine Nachfolge, um das Reich Gottes zu verkünden; "doch das sollt ihr wissen: Das Reich Gottes ist nahe." (Lk 10,11) Wo die Einsicht in die messianische Sendung der Jünger und wo die eschatologische Erwartung des Gottesreiches verlorengehen, da dreht sich das Bewusstsein der Christen nur noch um sich selbst: um menschliche Selbstbefindlichkeiten; um kirchliche Ämter und Strukturen, um Strukturwandel - aber nicht um Umkehr, um Selbstpreisgabe im Sinne der Kreuzesnachfolge, die keine Melancholie des Abschieds kennt (vgl.Lk 9,62).

Deutlich wird das am Gleichnis von den zehn Jungfrauen, dem jüdischen Philosophen Walter Benjamin zufolge das messianische Gleichnis par excellence. Auch die törichten Jungfrauen glauben ja an die Wiederkunft des Bräutigams, rechnen aber nicht so schnell damit. Daher nahmen sie "ihre Lampen mit, aber kein Öl." (Mt 25,3) Das Öl aber ist nichts anderes als die "riserva escatologica" (wie die italienische Übersetzung des eschatologischen Vorbehalts lautet); Ausdruck einer brennenden Erwartung des messianischen Bräutigams, die alles aufgibt, um ihm entgegenzugehen: Nichts anderes verlangt der Zölibat als solche Selbstaufgabe, die mit einer bürgerlichen Lebensform unvereinbar ist, weil zahlreiche Dinge wie das Geldverdienen, gesellschaftliches Weiterkommen und vieles mehr uns an unsere Lebenswelt binden. So wichtig jene nun für eine bürgerliche Existenz sein mögen - sie sind es nicht im Hinblick auf das Reich Gottes, dem ein Priester wie auch ein Ordensmann oder eine Ordensfrau sein bzw. ihr Leben geweiht hat.

Kurt Anglet ist Priester und Theologieprofessor aus dem Erzbistum Berlin




Zitat von Wendelinus.
Ich mag das Wort "Plichtzölibat" nicht. Was soll hier dass Wort Pflicht. Es wird von jenen benutzt die den Zölibat negativ bewerten und ihn abschaffen wollen! Diese verkennen aber die Hohe Würde eines Menschen, der sich zur Selbsthingabe berufen fühlt. Darum erwartet die Kirche schon immer absolute Freiwilligkeit für diese Berufung. Niemals seit den Tagen der Apostel, ist von der Katholischen Kirche ein Christ gezwungen worden, sich zum Priester weihen zu lassen. Alles andere ist Kirchenfeindliche Propaganda. Hier noch die Ansicht eines Theologen, mit der ich völlig übereinstimme.

Genau so ist es. Ich bin derselben Meinung.
LG
Adina
« Letzte Änderung: 02. April 2011, 21:04:20 von kleineMaria »
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und behüte dich.
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Allgemeiner Glaubensverlust....
« Antwort #42 am: 21. Februar 2011, 16:49:00 »
Aufstand statt Problemlösung

Der sogenannte „Aufstand“ zahlreicher deutscher Theologen ist meines Erachtens reine Effekthascherei. Mit diesen Themen erregt man natürlich in den weitgehend agnostisch und atheistisch geprägten deutschen Medien und in der Öffentlichkeit die meiste Aufmerksamkeit.

Diese Theologen wissen nur zu gut, dass weder der Papst allein, noch

der Papst mit den deutschen Bischöfen allein wesentliche geltende kirchliche Bestimmungen ändern können. Hierzu muss die weltweite Gemeinschaft der Bischöfe gehört werden. In den Entwicklungsländern hat man jedoch wohl ganz andere Sorgen als in der wohlstandsgesättigten deutschen Gesellschaft. Die Damen und Herren Theologen wären besser beraten, sie würden sich konstruktive Gedanken machen, um die eigentlichen Probleme unserer Gesellschaft zu lösen, zum Beispiel:
Erstens: Den allgemeinen Glaubensverlust mit dem Ziel einer Neuevangelisierung. Wo sollen denn die angeblich fehlenden Priester- und Ordensberufungen herkommen, wenn 90 Prozent der Bevölkerung Fragen des Glaubens ablehnend oder gleichgültig gegenüberstehen?

Zweitens: Jährlich werden in Deutschland 200 000 bis 300 000 Kinder im Mutterleib ermordet – wohlgemerkt finanziert mit unseren Steuergeldern. Wie viele Berufungen wurden so wohl in den letzten dreißig bis vierzig Jahren verhindert? Über diesen Skandal verlieren unsere Theologen kein Wort.

Drittens: Permanenter Geburtenrückgang und Überalterung unserer Gesellschaft mit den ständig wachsenden Demographie-Problemen. Auch das finden unsere Theologen nicht erwähnenswert, obwohl hier eine weitere Ursache für die fehlenden Berufungen zu sehen ist. Viele eventuelle Priesterkandidaten hatten „dank Pille“ erst gar nicht die Chance, geboren zu werden.

Zum ewigen Zölibatsproblem empfehle ich den Theologinnen und Theologen die sorgfältige Lektüre des Berichts von Manfred Lütz in der „Tagespost“ vom 5. Februar „Ein Lebensbekenntnis, das provoziert“.

Im übrigen sind alle Forderungen unserer Theologen in der evangelischen Kirche realisiert. Es wäre daher ehrlicher, diese Damen und Herren würden sich der evangelischen Kirche anschließen, als permanent Unruhe in unsere katholische Kirche zu tragen. Merkwürdigerweise sind trotz der Erfüllung all dieser Forderungen die Austrittszahlen in der evangelischen Kirche noch größer als in der katholischen. Die Zahl der praktizierenden Christen ist bei den Protestanten noch immer deutlich geringer als bei den Katholiken. Wenn also die Vorschläge der Theologen eine Lösung der Probleme unserer Postmoderne zur Folge hätten, müsste ja der Zustrom zur evangelischen Kirche und der dortige Kirchenbesuch gewaltig sein.

Zur Frage des Zölibats sei nur noch erwähnt, dass die evangelischen Pfarrer heute eine der Berufsgruppen mit den höchsten Scheidungsraten sind. Dies wäre bei katholischen Pfarrersehen kein Jota anders. Was wohl, wenn dann unsere geschiedenen katholischen Pfarrer wieder heiraten möchten? Für uns ist ja die Ehe ein Sakrament und nicht nur – wie Luther gesagt hat – ein weltlich Ding.

Ich wundere mich über die Reaktion oder besser Nicht-Reaktion unserer deutschen Bischöfe. Man will mit den Beschwerdeführern in den Dialog treten. Diesen Dialog führen unsere Bischöfe schon seit vierzig Jahren, ohne dass Ergebnisse erkennbar sind. Hier möchte ich ein bekanntes deutsches Sprichwort zitieren: „Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“. Solchen Damen und Herren müsste sofort die Befugnis entzogen werden, weiterhin unsere jungen Priester auszubilden. Kein Wunder, dass zahlreiche junge Priesteramtskandidaten im Laufe ihres Studiums aufgeben oder den Glauben sogar ganz verlieren.

Marliese Eberwein-Dietz, 69469 Weinheim-Oberflockenbach
[/u]

Ermutigung im priesterlichen Dienst
Zum Beitrag „Ein Lebensbekenntnis, das provoziert“: Der „Tagespost“ für den Beitrag vom 5. Februar und, natürlich, dessen Verfasser, Herrn Dr. Manfred Lütz, herzlichen Dank! Klar, verständlich und dennoch differenziert und dem Thema angemessen, aus tief fundierter theologischgeistlicher Sicht, wird aus berufenem Munde ganz Wesentliches im Hinblick auf den priesterlichen Zölibat vermittelt. Jenseits jeder emotionalen Diskussion ist mit diesem Beitrag ganz allgemein ein hervorragender Denkanstoß gegeben und denen, die im priesterlichen Dienst stehen, Ermutigung, Hilfe und Stärkung!

Peter Heitmann, Pfarrer i.R., 69221 Dossenheim

Kirchenspalter auf dem Vormarsch
Wenn der Papst als Vertreter einer verknöcherten, handlungsunfähigen Bastion Ewiggestriger es wagt, das Land der Reformation zu besuchen, stehen CDU-Politiker und eine selbstherrliche Theologenphalanx auf den Barrikaden und fordern Umsturz und Neuanfang, eine Kirche nach eigenem Gusto mit verheirateten „viri probati“, Ordination von Frauen, Bischofswahlen durch Gelegenheitschristen und Segen für homosexuelle Paare. Fernziel die Abschaffung des Zölibates und den Abgesang einer lebenslangen Ehe, „römisch“ als Schimpfwort und konservative Priester ein Anachronismus.

Nicht zu leugnen ist der Rückgang der Priesteramtskandidaten, doch wie sollen solche wachsen aus einer immer kleiner werdenden Zahl von Gläubigen, die noch den Sonntag durch einen Kirchenbesuch heiligen in einer Zeit, in der „Frömmigkeit“ ein Schimpfwort und Ehrfurcht und Demut vor Gott antike Begriffe geworden sind.


Hier kann ich nur die Empfehlungen von Matthias Matussek weitergeben: Wie wär's, wenn Politiker und „Theologie“-Professoren sich wieder einmal als einfache Katholiken begreifen würden? Sich öfter mal hinknieten, das Haupt senkten und sich dem Gebet hingäben. Für mich ist klar, aus einer deutschen katholischen Nationalkirche würde ich mich sofort abmelden.

Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Strauch, 48329 Havixbeck

http://www.die-tagespost.de/Leserbriefe-zum-Thema-Zoelibat-der-Bitte-von-acht-Unionspolitikern-nach-Pruefung-des-Modells-bdquo-viri-probati-ldquo-und-dem-Theologen-Memorandum-bdquo-Kirche-2011-ldquo-;art456,122023


« Letzte Änderung: 21. Februar 2011, 17:04:15 von adina »
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Re:Pflichtzölibat
« Antwort #43 am: 21. Februar 2011, 17:22:33 »
Katholische Kirche
Kardinal Brandmüller fordert harte Linie beim Zölibat
Der deutsche Kardinal Walter Brandmüller hat die katholische Kirche in der Debatte um den Zölibat zu Kompromisslosigkeit aufgefordert.


Walter Brandmüller
In einem Interview mit der "Augsburger Allgemeinen" wies der 82-Jährige entschieden einem Appell namhafter CDU-Politiker zurück, die sich bei der Deutschen Bischofskonferenz für eine Lockerung des Zölibats starkgemacht und Unverständnis über das Eheverbot geäußert hatten. Brandmüller, betonte, "niemand wird dazu gezwungen, Priester zu werden".

Der Kardinal sagte das Thema Zölibat dürfe nicht mit dem Priestermangel in verbindung gebracht werden: "Es kann doch bei diesem Thema nicht um weltliche, gesellschaftliche Zweckmäßigkeit oder Machbarkeit gehen", betonte Brandmüller. "Hier kommt Gott ins Spiel: Er beruft. Also muss um gute Priester gebetet werden", fügte er hinzu. "Keinesfalls kann es darum gehen, durch Absenken der Anforderungen einem Mangel an Priestern abzuhelfen", betonte Brandmüller.

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Der Kardinal sagte, die Kirche müsse in der Frage hart bleiben: "Tapferkeit ist gefordert, wenn es gilt, gegen den Mainstream zu rudern, anstatt mit den Wölfen zu heulen oder vor dem Wolf zu fliehen", betonte Brandmüller. Der Zölibat sei keine Bürde, wohl aber eine Hürde, "die zu überspringen ist, wenn ein junger Mann der Berufung zum Priestertum folgen will", sagte der Kardinal. "Kann oder will er sie nicht überspringen, ist er auch nicht berufen." AZ

Es fehlt nur noch dass die Moraltheologen sagen:    "ach die   "Armen"  sie müssen auch noch arbeiten! :-bk

 

« Letzte Änderung: 21. Februar 2011, 18:08:55 von adina »
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KleinesLicht

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Re:Pflichtzölibat
« Antwort #44 am: 22. Februar 2011, 03:26:41 »
"Kardinal Meisner weiht einen Familienvater zum Priester - Papst macht Ausnahme für ehemaligen evangelischen Geistlichen"

(http://www.wz-newsline.de/home/panorama/kardinal-meisner-weiht-einen-familienvater-zum-priester-1.583963)


Das es derartige Ausnahmeregelungen gibt wusste ich gar nicht. Ich frage mich aber, ob der Zeitpunkt für eine solche Ausnahme gut gewählt ist?


Liebe Grüße
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Re:Pflichtzölibat
« Antwort #45 am: 22. Februar 2011, 10:55:07 »
Kardinal Brandmüller über die Zöllibatsdebatte, die schon zum Überdruß werde....
......ein Auszug aus seiner Predigt,


„Ihre Berufung auf den Priestermangel erscheint in einem merkwürdigen Licht, bedenkt man die immer geringer werdende Zahl von Gottesdienstbesuchern und Gläubigen, die die Sakramente empfangen wollen“, schreibt er. Und weiter: „Wenn Sie dennoch auf Ihrem Begehren bestehen, nähren Sie den Verdacht, es gehe dabei nicht nur um den Zölibat, sondern um ersten Schritte hin zu einer ‘anderen Kirche’.“ Ein solcher „deutscher Sonderweg“ führe „in die Nähe eines Schismas, einer Nationalkirche“.

Kardinal Brandmüller weist darauf hin, „dass der Zölibat der Priester auf apostolischer Tradition beruht“. Zwar seien in der frühen Kirche tatsächlich „verheiratete Männer zu Bischöfen und Priestern geweiht“ worden, doch hätten diese von da an nicht „die eheliche Gemeinschaft“ fortgesetzt. Die Weltkirche und auch ein Konzil könnten und dürften „eine apostolische Überlieferung nicht ignorieren“. Die von den CDU-Politikern angestoßene Diskussion habe „viele schon zum Überdruss belästigt und beleidigt und darüber hinaus die Verwirrung unter den Gläubigen vermehrt“, urteilt Brandmüller.

http://www.radiovaticana.org/ted/articolo.asp?c=457219


http://www.kath.net/detail.php?id=30245
Liebe Grüße
adina

« Letzte Änderung: 22. Februar 2011, 12:52:18 von adina »
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Re:Pflichtzölibat
« Antwort #46 am: 22. Februar 2011, 13:52:06 »
Eine Lesermeinung bei  kath.net
der ich ganz zustimme....

Man kann es langsam nicht mehr hören
Diese ewige, elendige Zölibatsdebatte! Begreifen die engstirnigen Politiker überhaupt nicht, daß es Jesus Christus selbst vorgelebt hat und die Kirche nicht das Recht hat, die Vorgaben ihres Gründers zu ändern? Am "deutschen Wesen" soll mal wieder die Welt genesen? In anderen Ländern lachen sie sich kaputt über die deutsch(sprachig)en "Probleme", die hausgemacht sind. Ein afrikanischer Katholik würde die Lehre der Kirche gewiß nicht derart in Frage stellen. Gott sei Dank haben wir einen wunderbaren Papst!!

Viele Menschen gehen davon aus, dass die Ehe leichter "lebbar" ist, als die Ehelosigkeit. Beides hat aber seine Vorzüge, aber natürlich auch seine Lasten und Pflichten.
...wenn man schon von einer "Krise des Zölibats" spricht, dann muss man gleichzeitig auch von einer "Krise der Ehe" sprechen. Die vielen Ehescheidungen zeugen davon.

Liebe Grüße
« Letzte Änderung: 24. März 2011, 21:30:25 von kleineMaria »
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Re:Pflichtzölibat
« Antwort #47 am: 22. Februar 2011, 18:53:10 »
"Kardinal Meisner weiht einen Familienvater zum Priester - Papst macht Ausnahme für ehemaligen evangelischen Geistlichen"

(http://www.wz-newsline.de/home/panorama/kardinal-meisner-weiht-einen-familienvater-zum-priester-1.583963)


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