Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4575309 mal)

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Offline Tina 13

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« Antwort #1064 am: 28. Juni 2014, 09:40:27 »

Benedikt XVI.
„Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen“(Lk 2,51)

Tatsächlich sehen wir im Neuen Testament, dass der Glaube Mariens die Gabe des Heiligen Geistes sozusagen »anzieht«. Zuallererst bei der Empfängnis des Gottessohnes, dem Geheimnis, das der Erzengel Gabriel so erklärt: »Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten« (Lk 1,35)... Das Herz Mariens ist, in vollkommenem Einklang mit dem göttlichen Sohn, Tempel des Geistes der Wahrheit, wo jedes Wort und jedes Ereignis im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe bewahrt werden (vgl. Lk 2,19.51). So können wir sicher sein, dass das Heiligste Herz Jesu in der ganzen Zeitspanne seines verborgenen Lebens in Nazaret stets im unbefleckten Herzen der Mutter ein »Zuhause« gefunden hat, das immer vom Gebet und vom ständigen aufmerksamen Hören auf die Stimme des Geistes erfüllt war. Zeugnis dieses einzigartigen Einklangs zwischen Mutter und Sohn im Suchen nach dem Willen Gottes ist das Geschehen bei der Hochzeit von Kana. In einer Situation voller Symbole des Bundes, wie es das Hochzeitsmahl ist, greift die Jungfrau und Mutter ein und provoziert sozusagen ein Zeichen überreicher Gnade: den »guten Wein«, der auf das Geheimnis des Blutes Christi hinweist. Das führt uns direkt nach Golgota, wo Maria zusammen mit den anderen Frauen und dem Apostel Johannes unter dem Kreuz steht. Die Mutter und der Jünger empfangen geistlich das Testament Jesu: seine letzten Worte und seinen letzten Atemzug, in dem er beginnt, den Geist auszugießen; und sie empfangen den stillen Schrei seines Blutes, das ganz für uns vergossen wurde (vgl. Joh 19,25–34). Maria wusste, woher dieses Blut kam: Es hatte in ihr durch das Wirken des Heiligen Geistes Gestalt angenommen, und sie wusste, dass jene selbe schöpferische »Kraft« Jesus auferwecken würde, wie er es verheißen hatte. Auf diese Weise unterstützte der Glaube Mariens den Glauben der Jünger bis zur Begegnung mit dem auferstandenen Herrn und begleitete sie weiter auch nach seiner Himmelfahrt in der Erwartung der »Taufe im Heiligen Geist« (vgl. Apg 1,5)... Deshalb ist Maria für alle Generationen Abbild und Vorbild der Kirche, die zusammen mit dem Geist in der Zeit unterwegs ist und um die glorreiche Wiederkehr Christi betet: »Komm, Herr Jesus« (vgl. Offb 22,17.20).

Ansprache vom 30.05.2009 (© Liberia Editrice Vaticana)



Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1065 am: 28. Juni 2014, 15:54:08 »

**HERZ JESU**

Der Monat Juni ist dem Heiligsten Herzen Jesu geweiht. Der jeweils erste Freitag des Monats ist der Herz-Jesu-Freitag. Am zweiten Freitag nach Fronleichnam bzw. am dritten Freitag nach Pfingsten (zwischen dem 29. Mai und 2. Juli) feiert die römisch-katholische Kirche das Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu. Dieses Hochfest hat seinen biblischen Hintergrund im Schrifttum des Apostel Johannes, in dem das Herz des Heilandes einen besonderen Stellwert einnimmt.
Bereits die Kirchenväter sahen in der geöffneten Seite des Gekreuzigten (vgl. Joh 19,34 EU) die geöffnete Pforte des Heils, aus der der Kirche alle Ströme der Gnade zufliessen: die Sakramente, besonders das Blut Christi der Eucharistie und das Wasser der Taufe. Ebenso betrachteten sie gern Johannes den Evangelisten, den "Lieblingsjünger", der "am Herzen Jesu ruhte" und dem die Geheimnisse dieses Herzens offenbar wurden. Es ist das Herz des Mystischen Leibes Christi.
Impulse zur Herz-Jesu-Verehrung kamen aus der deutschen Mystik des Spätmittelalters, z.B. von Mechthild von Magdeburg (1207 - 1282), Gertrud von Helfta (1256 - 1302) und Heinrich Seuse (1295 - 1366) und insbesondere von der französischen Nonne Margareta Maria Alacoque.
Jesus ist am Kreuz aus Liebe gestorben und deshalb wurde das Herz Jesu als Ort seiner unendlichen Liebe zu uns Menschen zunehmend verehrt. Die medizinische Wissenschaft sagt darüber, dass, wenn ein Mensch aus Liebe stirbt, sich Wasser und Blut trennen, was bei Jesus nach dem Lanzenstich sichtbar wurde.
Am 19. Juni 1675, in der Fronleichnamsoktav, erschien Jesus Christus der heiligen Margareta Maria Alacoque in Paray-le-Monial, als sie vor dem Tabernakel kniete. Er zeigte ihr sein Herz und sagte:
"Sieh hier das Herz, das die Menschen so sehr liebt, dass es nichts gespart hat, um sich zu opfern, und zu erschöpfen in Liebesbeweisen; und als Dank empfange ich von den meisten Menschen nur Kälte, Unehrerbietigkeit, Verachtung und Sakrilegien in diesem Sakrament der Liebe. Was mich aber am meisten schmerzt, ist, dass Herzen, die Mir besonders geweiht sind, Mir auf diese Weise begegnen. Darum verlange Ich von dir, dass der erste Freitag nach der Fronleichnamsoktav ein besonderer Festtag zur Verehrung Meines Herzens werde; dass man an dem Tage sich dem heiligen Tische nahe, und einen Ehrenersatz leiste, zur Sühnung all der Beleidigungen, welche Meinem Herzen, seit es auf den Altären weilt, zugefügt wurden, und ich verspreche Dir, dass mein Herz diejenigen im reichsten Maße den Einfluss seiner Liebe fühlen lassen wird, die es verehren, und die sorgen, dass es auch von andern verehrt werde."
Die Visionen der Margareta Maria Alacoque trugen ihr auf, sich für ein Herz-Jesu-Fest und für die Pflege der Herz-Jesu-Freitag einzusetzen. Knapp 100 Jahre später gestattete Papst Clemens XIII. ein solches Fest und Papst Pius IX. führte dieses Fest für die ganze Kirche verbindlich am 18. Mai 1856 auf Bitten der französischen Bischöfe ein.
Zur Hundertjahrfeier veröffentlichte Papst Pius XII. 1956 die Enzyklika "Haurietis aquas" ("Ihr werdet Wasser schöpfen..."), an die Papst Benedikt XVI. 2006 in einem Schreiben an den Generaloberen der Jesuiten eigens erinnerte.
Das Herz-Jesu-Fest ergänzt die Verehrung der Eucharistie an Fronleichnam um den Aspekt, zu einer andächtigen und häufigen Kommunion des Leibes Christi, seiner Liebesgabe, hinzuführen. Die für die Weltkirche geltenden römischen Ablassbestimmungen sehen für das Herz-Jesu-Fest alljährlich das gemeinsame öffentliche Sühnegebet zum Heiligsten Herzen Jesu vor ("Liebreicher Jesus, dessen übergroße Liebe zu uns Menschen mit soviel Gleichgültigkeit, Nachlässigkeit, Verachtung und Undank vergolten wird, siehe, wir werfen uns hier vor Deinem Altare nieder, um die frevelhafte Kälte der Menschen und das Unrecht, das sie Deinem liebevollsten Herzen allenthalben zufügen, durch einen besonderen Ehrenerweis wieder gutzumachen ..."), welches mit einem vollkommenen Ablass belohnt wird. Ein weiterer Höhepunkt der Herz-Jesu-Verehrung ist dann gemäß denselben Ablassbestimmungen jeweils der letzte Sonntag im Kirchenjahr, nämlich das Christkönigsfest, an welchem die Kirche das gemeinsame öffentliche und wiederum mit vollkommenem Ablass belohnte Weihegebet vorsieht ("O liebster Jesus, Erlöser des Menschengeschlechtes, blicke gnädig auf uns herab, die wir in Demut vor Deinem Altare knien. Dein sind wir, Dein wollen wir bleiben. Damit wir aber noch inniger mit Dir verbunden werden, so weiht sich heute jeder von uns freudig Deinem heiligsten Herzen. Viele haben Dich leider niemals erkannt, viele haben Deine Gebote verachtet und Dich von sich gestoßen ...")
Der Weltgebetstag zur Heiligung der Priester wird am Hochfest Heiligstes Herz Jesu begangen.

++ Herz-Jesu-Freitag ++

Der Herz-Jesu-Freitag ist der erste Freitag eines jeden Monats. In dieser Herz-Jesu-Verehrung steht die Sühne und damit auch die Sündhaftigkeit des Menschen im Mittelpunkt. Es ist ein bevorzugter Tag für die Beichte und für die Krankenkommunion. In der Regel wird an diesem Tag das allerheiligste Altarsakrament ausgesetzt und ein sakramentaler Segen gespendet. Er geht auf die Visionen der hl. Margareta Maria Alacoque zurück.
Dem Herz-Jesu-Freitag voran geht am Donnerstagabend die "Heilige Stunde", ein betrachtendes Gebet in der Kirche, das sich beschäftigt mit dem Leiden und Sterben Jesu, seiner Liebe und der Einsetzung des Abendmahls. Verbunden mit dem Herz-Jesu-Freitag ist das monatliche Gebetsanliegen des Papstes. Am Priester-Donnerstag, wie der erste Donnerstag im Monat auch heißt, wird um Priesterberufe gebetet.

++ Geschichte der Herz-Jesu-Verehrung ++

Mit der Verehrung des leidenden Christus im Hochmittelalter entwickelte sich auch eine Herz-Jesu-Verehrung.
Die liturgische Feier des Heiligsten Herzen Jesu wurde auf die Initiative des heiligen Johannes Eudes eingerichtet. Am 8. März 1670 erhielt er die Erlaubnis des Bischofs von Rennes, "das Fest des anbetungswürdigen Herzen unseres Herren Jesus Christus" zu feiern. Die erste liturgische Feier fand am 20. Oktober 1672 statt.
Der heilige Johannes Eudes gründete die Ordensgemeinschaft Unserer Frau von der Liebe, die seine Herz-Jesu und Herz-Mariae Spiritualität übernommen hat. Später zweigte sich daraus der Orden der Schwestern unserer Frau von der Liebe des Guten Hirten ab, in den die selige Schwester Maria Droste zu Vischering eintrat, die weiter unten noch einmal erwähnt wird.
Ab dem 17. Jahrhundert wurde die Herz-Jesu-Verehrung vor allem von den Jesuiten gefördert und erhielt mit den Visionen der hl. Margareta Maria Alacoque zusätzlichen Auftrieb. Die Jesuiten verbreiteten die Herz-Jesu-Verehrung auch in ihren Volksmissionen. Mit der Aufhebung des Jesuitenordens 1773 wurde im 18. Jahrhundert auch die Herz-Jesu-Verehrung zeitweise verboten.
Erneut starken Aufschwung erhielt die Herz-Jesu-Frömmigkeit im späten 18. und im 19. Jahrhundert. Anlässlich der Eröffnung des Heiligen Jahres 1900 an Weihnachten 1899 weihte Papst Leo XIII. auf Anregung der sel. Maria Droste zu Vischering die ganze Welt dem Herzen Jesu. Diese wurde wurde alljährlich am Herz-Jesu-Fest erneuert, bis Pius XI. sie 1925 bei der Einführung des Christ-König-Festes auf diesen Tag verlegte.
Herz-Jesu-Bruderschaften, Ordensgemeinschaften und Genossenschaften haben die Herz-Jesu-Verehrung zum Zentrum ihrer Spiritualität gemacht und drücken diese auch in ihrem Namen z.B. Missionare des Heiligsten Herzens Jesu aus.
Pius XII. schreibt in seiner Enzyklika Haurietis aquas über die Herz-Jesu-Verehrung, dass sie die einzig von der Kirche befohlene Andacht sei und weiter sagt er bei Nr. 62: "Ja wirklich, wenn die erwähnten Gründe, auf die sich die Verehrung des durchbohrten Herzens Jesu stützt, richtig erwogen werden, ist es sicher allen klar, dass es hier nicht um eine gewöhnliche Andachtsform geht, die jeder nach Gutdünken den übrigen nachsetzen oder geringachten darf, sondern um eine Hingabe an Gott, die mächtig hilft zur Erlangung der christlichen Vollkommenheit. "

Siehe auch: Herz-Jesu-Familie, Herz-Jesu-Litanei, Herz-Mariä-Verehrung, Vereinte Herzen Jesu und Mariens, Battista Varano
Präfation des Heiligsten Herzens Jesu

"In Wahrheit ist es würdig und recht, Dir, Allmächtiger Vater zu danken und Dich mit der ganzen Schöpfung zu loben durch unsern Herrn Jesus Christus. Am Kreuz erhöht, hat er sich für uns dahingegeben aus unendlicher Liebe und alle an sich gezogen. Aus seiner geöffneten Seite strömen Blut und Wasser, aus seinem durchbohrten Herzen entspringen die Sakramente der Kirche. Das Herz des Erlösers steht weit offen für alle, damit sie freudig daraus schöpfen aus den Quellen des Heiles. Durch ihn rühmen Dich Deine Erlösten und singen mit den Chören der Engel das Lob Deiner Herrlichkeit. Heilig, Heilig, Heilig ...

« Letzte Änderung: 09. September 2014, 07:58:48 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1066 am: 29. Juni 2014, 07:51:06 »
"Es wird jetzt zu einem Anwachsen einer weit verbreiteten Eifersucht auf alle Seher und gottgeweihten Boten in der Welt kommen. Das ist vorausgesagt worden, denn diese gehören zu den vielen Heiligen der Endzeit.

Ihr Schicksal ist hart, und sie werden aufgrund der ihnen erteilten Aufgabe schwer zu leiden haben.

Mein Kind, Ich rufe alle jene, die Mich, ihre Gesegnete Mutter, verehren, dazu auf, zu Mir um den Schutz der Seher und der Endzeitpropheten zu beten.

Sie brauchen eure Gebete. Wenn ihr Zweifel an diesen Seelen hegt, welche erwählt worden sind, um der Welt die Wahrheit zu vermitteln, dann betet trotzdem für sie.

Ihr alle seid die Schöpfung Gottes. Ihr müsst Liebe zueinander zeigen. Verkündet das heilige Wort Meines Sohnes, aber niemals um den Preis, dass ihr andere Kinder Gottes beleidigt.

Beleidigungen rühren nicht von der Liebe her. Sie kommen vom Betrüger, dessen Hass auf die Menschheit keine Grenzen kennt."

(Worte der Gottesmutter)
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« Antwort #1067 am: 29. Juni 2014, 23:35:00 »

Jesus spricht:

Mein Kind,
am Tage wehen die Fahnen in den Stürmen der Zeit.
In der Nacht wehen sie im Dunkeln.
So sieht man nicht, dass sie zu zerreißen drohen.

Mein Volk, das im Dunkeln wandert, ziehe Ich heraus
und stelle es in das Licht, wo Sonne und Wärme die Herzen kleidet.

Mein Volk, das ohne Glauben sein Leben lebt, wird sterben
und nicht mehr aufstehen,
denn die Gerechtigkeit drückt das Leben nieder
und die Barmherzigkeit liegt vereint in der Gerechtigkeit.

Wer hat die Macht die Barmherzigkeit aus der Gerechtigkeit zu ziehen?

Mein Volk, das Ich erwählte, zieht Mauern um Mein brennendes Licht,
das Wahrheit und Frieden verkündet.
In Meiner Liebe
durchdringe Ich die Mauern mit Meiner großen Barmherzigkeit,
ehe die Gerechtigkeit das Leben nimmt.

Mein Volk ruft nicht zu Mir!
Ihre Augen richten sich nicht zum Vater des Himmels!
Sumpf und Vergnügen durchdringen Raum und Zeit
und zerschmettern Meine Gegenwart!

Doch wer kann Mich – JESUS – Sohn des Höchsten –
verleugnen am Tage des Gerichtes?

Jede Seele auf Erden,
in welch einem Zustand sie sich auch befindet, wird vor dem Richterstuhl stehen!

Und Dein Leben wird vorbeiziehen im letzten Hauch Deines Atems
und Deine Seele wird vor Kummer zerbrechen,
denn in diesem Augenblick wird das Tor der Wahrheit sich öffnen
und zerbrechen wird Sünde und Schuld im Feuerofen der Reinigung.

Auszug aus Morgenröte - Botschaften
199. Die Perle Meines königlichen Herzens
 
22. Juni 2014; № 199




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« Antwort #1068 am: 29. Juni 2014, 23:40:18 »
129. In welchem Zustand befindet sich der auferstandene Leib Jesu?

Die Auferstehung Christi war nicht eine Rückkehr in das irdische Leben. Sein auferstandener Leib ist der selbe, der gekreuzigt worden ist, und trägt die Spuren seines Leidens. Doch er hat bereits Anteil am göttlichen Leben und besitzt die Eigenschaften eines verherrlichten Leibes. Aus diesem Grund steht es dem auferstandenen Jesus völlig frei, seinen Jüngern in verschiedenen Gestalten zu erscheinen, wie und wo er will.

130. Inwiefern ist die Auferstehung ein Werk der heiligsten Dreifaltigkeit?

Die Auferstehung Christi ist ein transzendentes Werk Gottes. Die drei Personen handeln gemeinsam gemäß ihrer Eigenart: Der Vater offenbart seine Macht; der Sohn nimmt sein Leben wieder, das er freiwillig hingegeben hatte (Joh 10, 17), und vereint seine Seele wieder mit seinem Leib, den der Geist belebt und verherrlicht.

131. Was sind der Sinn und die Heilsbedeutung der Auferstehung?

Die Auferstehung ist der Höhepunkt der Menschwerdung. Sie bestätigt die Gottheit Christi sowie all das, was er getan und gelehrt hat, und erfüllt alle göttlichen Verheißungen für uns. Außerdem ist der Auferstandene, der Sieger über Sünde und Tod, die Ursache unserer Rechtfertigung und unserer Auferstehung: Jetzt schon erwirkt er uns die Gnade der Annahme an Kindes Statt, die eine wirkliche Teilhabe an seinem Leben als eingeborener Sohn ist. Am Ende der Zeiten wird er unseren Leib auferwecken.

Katechismus
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« Antwort #1069 am: 30. Juni 2014, 06:33:01 »
++ Rufmord ist Brudermord ++ (Mord ist eine Todsünde)

Eine Todsünde (lat. Peccatum mortiferum) ist ein bewusster und willentlich begangener schwerer Verstoß gegen das Gesetz Gottes. Diese macht zu toten Gliedern am Leibe Christi oder zu verdorrten Zweigen am göttlichen Weinstock.

Todsünden werden entsprechend ihrer objektiven Gewichtigkeit auch als schwere Sünden bezeichnet. Die Todsünde zerstört (im Unterschied zur lässlichen Sünde) die Liebe im Herzen des Menschen (die heiligmachende Gnade oder das göttliche Leben); in ihr wendet sich der Sünder von Gott als letztem Ziel des Menschen ab und zieht ihm, meist aus Stolz, ein minderes Gut vor (vgl. KKK 1855).

Da sich der Schwere Sünder von Gott und dem ewigen Leben getrennt hat, indem er seine Taufgnade verleugnete, steht es ihm nicht zu, in der Eucharistie durch Teilnahme an der Hl. Kommunion vorzutäuschen, er sei mit Gott, der Kirche und den Menschen ausgesöhnt. (Dies ist nicht mit der Exkommunikation zu verwechseln). Wer das Unglück hatte, ein Schwere Sünde zu begehen, sollte baldmöglichst beichten.

Damit eine Sünde zur Todsünde wird, müssen folgende drei Bedingungen alle zugleich erfüllt sein:

Wissen: Der Sünder muss sich der Falschheit seines Handels vollkommen bewusst sein. Schuldhafte Blindheit für die Tatsachen (ignorantia facti) befreit davon jedoch nicht.

Wollen: Die Sünde muss mit voller Absicht geschehen und bewusst, wobei der Sünder sich dabei im Klaren sein muss, dass er der Versuchung auch widerstehen könnte.

Wichtig: Die Sünde muss schwer sein: Es handelt sich um ein schwere Übertretung der göttlichen Ordnung.

Papst Johannes Paul II. konkretisierte den Begriff Todsünde im Apostolischen Schreiben über Versöhnung und Buße in der Kirche Reconciliatio et paenitentia aus dem Jahr 1984 wie folgt:

Die Lehre der Kirche nennt „denjenigen Akt eine Todsünde, durch den ein Mensch bewusst und frei Gott und sein Gesetz sowie den Bund der Liebe, den dieser ihm anbietet, zurückweist, indem er es vorzieht, sich selbst zuzuwenden oder irgendeiner geschaffenen und endlichen Wirklichkeit, irgendeiner Sache, die im Widerspruch zum göttlichen Willen steht".
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« Antwort #1070 am: 01. Juli 2014, 05:41:52 »
+++ Gebet um die Beherrschung der Zunge +++

" Geliebter Heiliger Geist, mein Gott! Lehre mich, weise zu sprechen. Lass mich nutzlose Gedanken und nutzlose Unterhaltungen vermeiden.
Hilf mir, oft für Dich zu sprechen.
Gewähre, dass meine Worte niemals Menschen guten Willens verletzten. Mögen meine Worte immer Trost bringen zu jenen, die traurig sind und Führung zu jenen, die sich in Notlagen befinden,
Nimm meine Lippen und mache sie zu den Deinen.
Nimm Besitz von meinem Verstand und mache ihn zu einem Instrument Deiner Güte und zu einem Kanal der Wahrheit.
Ich hoffe, ein(e) Liebhaber(in) der Stille zu werden, (der) die es vorzieht, mehr mit Gott als mit den Menschen zu reden.
In meiner menschlichen Unterhaltung möchte ich meine Mitmenschen immer näher zu Dir und Dich näher zu ihnen bringen.
Ich erbitte dieses durch Christus, unseren Herrn. Amen

Vater unser... Gegrüßt seist du, Maria... Ehre sei..
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« Antwort #1071 am: 01. Juli 2014, 06:59:36 »
Evangelium nach Matthäus 8,23-27.

In jener Zeit stieg Jesus in das Boot, und seine Jünger folgten ihm.
Plötzlich brach auf dem See ein gewaltiger Sturm los, so daß das Boot von den Wellen überflutet wurde. Jesus aber schlief.
Da traten die Jünger zu ihm und weckten ihn; sie riefen: Herr, rette uns, wir gehen zugrunde!
Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen? Dann stand er auf, drohte den Winden und dem See, und es trat völlige Stille ein.
Die Leute aber staunten und sagten: Was ist das für ein Mensch, daß ihm sogar die Winde und der See gehorchen?
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La Salette 1846



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