Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663621 mal)

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« Antwort #4128 am: 01. Oktober 2016, 06:28:41 »
Hl. Hieronymus, Priester, Bibelübersetzer, Kirchenlehrer,

* um 345 in Stridon, dem heutigen Štrigova in Kroatien
† 30. September 420 in Betlehem in Palästina

Hieronymus, der gelehrteste der lateinischen Kirchenväter, wurde um 345 in Stridon (Dalmatien) geboren. Seine wohlhabenden christlichen Eltern schickten ihn 354 nach Rom zum Studium der Grammatik, Rhetorik und Philosophie. Nach einem Aufenthalt in Trier und Aquileja begab sich Hieronymus um 373 auf dem Landweg nach dem Orient. In Antiochien musste er die Reise abbrechen, weil er krank wurde. Er lebte dann zwei Jahre bei den Mönchen in der Nähe von Aleppo. Damals begann er außer Griechisch auch Hebräisch zu lernen. Um 379 ließ er sich in Antiochien zum Priester weihen. Einer Einladung des Papstes folgend reiste er 380 über Konstantinopel, wo er Gregor von Nazianz kennen lernte, nach Rom zu einer Synode. In Rom wurde er Sekretär des Papstes Damasus und Mittelpunkt eines Kreises von frommen Damen, zu denen die hl. Marcella und die hl. Paula gehörten. 385 verließ er Rom, nachdem er sich durch seine harte Kritik am wenig asketischen Leben von Priestern den Unwillen des dortigen Klerus zugezogen hatte. Er ließ sich jetzt in Betlehem nieder, wo er ein Männerkloster und drei Frauenklöster leitete, an seiner Bibelübersetzung arbeitete, zahlreiche Schriftkommentare schrieb und mit den Theologen seiner Zeit in Briefverkehr stand. Hieronymus war ein Mann mit einem heftigen Charakter, einem unersätt­lichen Wissensdrang und einer großen Liebe zu Christus und zur Kirche. Sein wichtigstes Werk ist die lateinische Bibelübersetzung (Vulgata). Seine Schriftkommentare sind theologisch nicht so bedeutend. Seine Briefe und Streitschriften sind wichtige Dokumente der Zeitgeschichte. Hieronymus starb am 30. September 420.

„Christus ist Gottes Kraft und Gottes Weisheit, und wer die Heilige Schrift nicht kennt, der kennt weder Gottes Kraft noch seine Weisheit: die Schrift nicht kennen heißt Christus nicht kennen.“ (Hieronymus, Prolog zum Jesaja-Kommentar)

„Denen, die lieben, ist nichts schwer; keine Mühe ist zu hart für den, den die Sehnsucht erfüllt.“ (Hieronymus, Brief 22)
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2016, 17:06:42 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4129 am: 01. Oktober 2016, 17:00:41 »
 ()*kjht545

Die Blume brachte ihre Frucht

„Alle Völker loben Gott: die Erde brachte ihre Frucht“, sagt die Schrift.

Aber zuerst brachte die Erde die Blume hervor. Im Hohelied Salomos steht geschrieben: Ich bin eine Blume der Felder, eine Lilie der Täler. Dann wurde aus der Blume eine Frucht, damit wir sie essen, damit wir ihr Fleisch essen.

Wollt ihr wissen, wer die Frucht ist? Er, jungfräulich, geboren aus der Jungfrau; der Herr der Dienerin; Gott des Menschen, der Sohn der Mutter; die Frucht der Erde.

Hl. Hyronimus
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« Antwort #4130 am: 01. Oktober 2016, 17:05:50 »
Hl. Cyrill von Alexandria (380 – 444), Bischof und Kirchenlehrer

Die Offenbarung jenes Geheimnisses, das seit ewigen Zeiten unausgesprochen war

Betrachten wir die Worte, die Jesus unseretwegen an seinen Vater gerichtet hat: „du [hast] all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart […]. Ja, Vater, so hat es dir gefallen.“ Gott, der Vater, hat uns wirklich jenes Geheimnis enthüllt, das bereits vor Anbeginn der Welt in Gott verborgen war, das Geheimnis des einzigen Sohnes, der Mensch geworden ist, jenes Geheimnis, das seit ewigen Zeiten und Generationen verborgen war. Jetzt wurde es seinen Heiligen offenbart (vgl. Röm 16,25; Kol 1,26). Der heilige Paulus schreibt nämlich: „Mir, dem Geringsten unter allen Heiligen, wurde diese Gnade geschenkt: Ich soll den Heiden als Evangelium den unergründlichen Reichtum Christi verkündigen und enthüllen, wie jenes Geheimnis Wirklichkeit geworden ist, das von Ewigkeit her in Gott, dem Schöpfer des Alls, verborgen war“ (Eph 3,8−9).

Dieses große Geheimnis unseres Erlösers, dieses verehrungswürdige Geheimnis, war also noch vor Anbeginn der Schöpfung verborgen und erkannt in Gott. Und auch wir sind im Voraus erkannt und dazu bestimmt, an Kindes statt angenommen zu werden. Wieder lehrt uns dies der heilige Paulus, wenn er schreibt: „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel. Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Erschaffung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor Gott; er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und nach seinem gnädigen Willen zu ihm zu gelangen“ (Eph 1,3−5). Der Vater hat uns Kleinen also jenes Geheimnis offenbart, das seit ewigen Zeiten verborgen und unausgesprochen gewesen war [...] „Euch ist es gegeben“, sagt Jesus, „die Geheimnisse des Reiches Gottes zu erkennen“ (Lk 8,10), ihr, die ihr geglaubt habt; denen sich Christus offenbart hat; die ihr das Gesetz auf geistliche Art und Weise versteht; die ihr in der Lage seid, prophetisches Reden zu deuten; die ihr bezeugt, dass Jesus Christus Gott ist und Gottes Sohn; ihr, denen der Vater seinen Sohn offenbaren wollte.

65. Predigt über das Lukasevangelium
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« Antwort #4131 am: 01. Oktober 2016, 17:10:24 »
Buch Ijob 42,1-3.5-6.12-17.

Ijob antwortete dem Herrn und sprach:
Ich hab' erkannt, dass du alles vermagst; kein Vorhaben ist dir verwehrt.
Wer ist es, der ohne Einsicht den Rat verdunkelt? So habe ich denn im Unverstand geredet über Dinge, die zu wunderbar für mich und unbegreiflich sind.
Vom Hörensagen nur hatte ich von dir vernommen; jetzt aber hat mein Auge dich geschaut.
Darum widerrufe ich und atme auf, in Staub und Asche.
Der Herr aber segnete die spätere Lebenszeit Ijobs mehr als seine frühere. Er besaß vierzehntausend Schafe, sechstausend Kamele, tausend Joch Rinder und tausend Esel.
Auch bekam er sieben Söhne und drei Töchter.
Die erste nannte er Jemima, die zweite Kezia und die dritte Keren-Happuch.
Man fand im ganzen Land keine schöneren Frauen als die Töchter Ijobs; ihr Vater gab ihnen Erbbesitz unter ihren Brüdern.
Ijob lebte danach noch hundertvierzig Jahre; er sah seine Kinder und Kindeskinder, vier Geschlechter.
Dann starb Ijob, hochbetagt und satt an Lebenstagen.

Psalm 119(118),66.71.75.91.125.130.

Lehre mich Erkenntnis und rechtes Urteil!
Ich vertraue auf deine Gebote.
Dass ich gedemütigt wurde, war für mich gut;
denn so lernte ich deine Gesetze.

Herr, ich weiß, dass deine Entscheide gerecht sind;
du hast mich gebeugt, weil du treu für mich sorgst.
Nach deiner Ordnung bestehen sie bis heute,
und dir ist alles dienstbar.

Ich bin dein Knecht. Gib mir Einsicht,
damit ich verstehe, was du gebietest.
Die Erklärung deiner Worte bringt Erleuchtung,
den Unerfahrenen schenkt sie Einsicht.

Evangelium nach Lukas 10,17-24.

In jener Zeit kehrten die Zweiundsiebzig zurück und berichteten voll Freude: Herr, sogar die Dämonen gehorchen uns, wenn wir deinen Namen aussprechen.
Da sagte er zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.
Seht, ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die ganze Macht des Feindes zu überwinden. Nichts wird euch schaden können.
Doch freut euch nicht darüber, dass euch die Geister gehorchen, sondern freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind.
In dieser Stunde rief Jesus, vom Heiligen Geist erfüllt, voll Freude aus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen.
Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand weiß, wer der Sohn ist, nur der Vater, und niemand weiß, wer der Vater ist, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
Jesus wandte sich an die Jünger und sagte zu ihnen allein: Selig sind die, deren Augen sehen, was ihr seht.
Ich sage euch: Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und wollten hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.
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« Antwort #4132 am: 02. Oktober 2016, 06:52:48 »
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Die Erde bedarf der Ströme des Gebetes, um sich zu reinigen von ihren Sünden. Und da nur wenige beten, müssen diese wenigen viel beten, um das Versagen der vielen auszugleichen.                                                                                                     (Visionen der italienischen Mystikerin Maria Voltara 1897 - 1961 sie gibt die Worte der Gottesmutter wieder)

Das Beten ist das wichtigste und gesegnetste Tun eines jeden Menschen. Heute wichtiger denn je! Beten schafft immer Kontakt  der Seele mit dem Lieben Gott. Beten ist das demütige, dankbare Anerkennen Seiner unendlichen Wesenheit und Heiligkeit, ist das kindlich liebende Sprechen mit IHM, ist schließlich das Ruhen und Geborgensein ganz in der Vaterliebe. Beten wird so das tiefste und schönste Tun eines Menschen. Wer recht zu beten weiß, weiß auch recht zu leben!

Das beste Gebetbuch bleibt immer unserer eigenes Herz. Das Herz ist das Kämmerlein, von dem der Herr spricht, in das wir gehen sollen, wenn wir beten, da ist ER uns am allernächsten durch den Heiligen Geist, ohne den wir nicht einmal den Namen Jesus aussprechen können.

Der Heilige Geist aber gibt den Seinen immer wieder neue Anregung und Vertiefung. Er hat im Laufe der Jahrhunderte viele kostbare Gebete mitgeteilt, vor allem die Gebete der heiligen Kirche, dann zahlreiche Privatgebete, verfaßt von Heiligen oder charismatischen Begnadeten, deren Namen oft gar nicht bekannt sind. Diese Gebete – nicht selten von einer tiefen Volksfrömmigkeit geprägt – von der Kirche begeistert aufgenommen und empfohlen, sind getragen von dem allein gültigen Rhythmus; erst die Anbetung, dann der Dank, dann die Bitte.

Rufen Sie beim Beten immer wieder den Heiligen Geist! Er ist der beste Motor eines guten Gebetes.
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« Antwort #4133 am: 02. Oktober 2016, 15:35:20 »
 ()*kjht545

Die Engel und Heiligen verkünden Dein Lob

Ich preise und verehre Dich, o bewunderungswürdige Jungfrau. Die Engel und Heiligen verkünden Dein Lob und der Ewige überhäuft Dich mit Ehre und Seligkeit. Du bist die Königin des Himmels!

Von allen Teilen der Welt, o Maria, erheben sich zu Dir Lobgesänge; alle Geschöpfe erhabene Herrin, preisen Deine Güte und Deine Grösse.

Von Deinem Thron wirf einen Blick Deiner Barmherzigkeit auf uns. Gib Deinen Kinder Zeichen Deiner Liebe; denn du bist gut und mächtig und der Höchste hat Dich zur Ausspenderin aller seiner Gnaden gemacht.

Ja, Du bist gut und mächtig, o Maria! Du bist nach Gott unsere einzige Hoffnung. Du erlangst dem Sünder Barmherzigkeit und dem Gerechten Beharrlichkeit; alle Zungen werden deine unerschöpflichen Wohltaten preisen.

Aus: „Die schönsten Mariengeschichten“, Heft 3
Zusammengestellt von Stadtpfarrer Karl Maria Harrer
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« Antwort #4134 am: 02. Oktober 2016, 19:35:04 »
Fest der Heiligen Schutzengel

Der Glaube an Engel, d. h. mächtige Geistwesen, die in der Welt Gottes und der Menschen eine Rolle spielen, wird schon in der Heiligen Schrift ausgesprochen, wenn auch nicht eigentlich geklärt. Im Alten Testament ist der „Engel Gottes“ (Engel Jahwes) der hilfreiche Bote Gottes (Gen 16, 7; 21, 17; Ex 14, 19; 2 Kön 19, 35). In späteren Schriften (z. B. Daniel) finden wir Namen von Engeln, denen bestimmte Aufgaben zugewiesen sind. Im Neuen Testament spielen die Engel eine Rolle im Leben Jesu und der Urkirche. Es gibt dämonische, satanische Mächte, und es gibt auch die guten Engel, die den Menschen helfen, sie führen und beschützen. Der Glaube an die Schutzengel stützt sich vor allem auf Mt 18, 10. - Die liturgische Verehrung der Schutzengel hat sich vor allem im 15. und 16. Jahrhundert verbreitet, zunächst in Verbindung mit dem Fest des Erzengels Michael (29. September); 1670 hat Papst Klemens X. das Schutzengelfest für die ganze Kirche vorgeschrieben und auf den 2. Oktober festgelegt.
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« Antwort #4135 am: 02. Oktober 2016, 19:40:13 »
Hl. Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997), Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe

„Wir sind unnütze Sklaven; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan“

Sei immer treu in den kleinen Dingen, denn darin steckt unsere Stärke. Für Gott ist nichts klein. Er spielt nichts herunter. Für ihn sind alle Dinge unendlich. Übe die Treue in den kleinsten Dingen, nicht wegen ihres Eigenwertes, sondern wegen dieser einen großen Sache, die der Wille Gottes ist − und den ich selbst unendlich respektiere.

Trachte nicht nach aufsehenerregenden Taten. Wir haben freiwillig jedem Wunsch entsagt, über die Frucht unserer Mühen nachzusinnen, sondern wir vollenden nur das, was uns möglich ist − und zwar so gut wir können − und überlassen alles Übrige den Händen Gottes. Das einzig Wichtige ist die Gabe deines eigenen Selbst, die Liebe, die du in jede deiner Handlungen hineinlegst.

Erlaube dir keine Mutlosigkeit angesichts einer Niederlage, wenn du dein Bestes gegeben hast. Versage dir aber auch den Ruhm, wenn du Erfolg hast. Gib alle Ehre an Gott zurück in tiefer Dankbarkeit. Wenn du dich niedergeschlagen fühlst, ist das ein Zeichen des Stolzes, das zeigt, wie sehr du auf deine eigene Kraft vertraust. Beunruhige dich nie darüber, was die Leute denken. Sei demütig und nichts wird dich jemals in Verwirrung bringen. Der Herr ist es, der mich dort angebunden hat, wo ich gerade bin; er ist es auch, der mich losbinden wird.

Keine größere Liebe
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La Salette 1846



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