Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4664263 mal)

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« Antwort #5024 am: 11. April 2017, 04:28:57 »
Hl. Stanislaus

Bischof von Kraków, Märtyrer

* um 1030 in Szczepanów (?) bei Krakau / Kraków in Polen
† 11. April 1079 in Krakau / Kraków in Polen

Stanislaus, um 1030 bei Krakau geboren, studierte in Gnesen und Paris, war dann zuerst Dorfpfarrer, seit 1072 Bischof von Krakau. Er lebte in strenger Armut; nach dem Tod seiner Eltern verteilte er sein Erbteil an die Armen. Er zog sich den Zorn des Königs Boleslaw II. zu, den er wegen seines anstößigen Lebens zurechtgewiesen und mit der Exkommunikation bedroht hatte. Am 11. April 1079 erschlug ihn der König während der Messe in der vor Krakau gelegenen Michaelskirche. Stanislaus wurde im Dom von Krakau bestattet. Er wurde 1253 heilig gesprochen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #5025 am: 11. April 2017, 04:33:10 »
Hl. Gemma, Mystikerin

* 12. März 1878 in Camigliano, Ortsteil von Capannori bei Lucca in Italien
† 11. April 1903 in Lucca in Italien

Schon in jungen Jahren erlebte Gemma mit, wie erst die Mutter, dann ihr Bruder, und schließlich nach geschäftlichen Misserfolgen ihr Vater starb. Sie selbst war oft krank und empfing 21-jährig die letzte Ölung. Doch nach plötzlicher Heilung konnte sie als Dienstmädchen arbeiten. Am Vorabend des Herz-Jesu-Festes 1899 fiel sie in Ekstase, ihrem Körper wurden die Wundmale Christi zugefügt. Vier Jahre lang bis zu ihrem Tod erlebte Gemma dies unter Schmerzen jeden Donnerstag aufs Neue, dazu noch die Geißelung, die Krönung mit Dornen und den Blutschweiß. "Christus lebt in mir", kommentierte sie ihre Schmerzen. Eines Tages krümmten sich auch drei Rippen vor ihrem Herzen im rechten Winkel nach außen. Sie starb am Karsamstag 1903.
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« Antwort #5026 am: 11. April 2017, 04:49:36 »
Hl. Barsanuphios, Mönch, Einsiedler

* in Ägypten
† 540 bei Ghaza / Ghazzah in Palästina

Barsanuphios wurde Mönch bei Marcellos dem Älteren. Nach dessen Tod wollte er als Einsiedler leben, aber viele Klöster suchten seinen Rat. Schließlich schloss er sich dem Kloster von Vater Seridos an und lebte dort 18 Jahre abgeschlossen in seiner Zelle, besucht nur vom Abt, der ihm die Heilige Kommunion und viele Briefe von Ratsuchenden brachte. Er heilte den Abt und einen Mönch.

Der Prophet Johannes hörte von Barsanuphios und zog in seine Nähe. Aus ihrem Briefwechsel entstand ein Buch mit dem Titel Antworten. Nach dem Tod von Johannes und dem Abt des Klosters - beide starben innerhalb einer Woche - lebte Barsanuphios weitere 50 Jahre in seiner Zelle ohne jeglichen Kontakt zu anderen Menschen. Barsanuphios lebte offenbar weiter in seiner Zelle, obwohl ihm niemand Nahrung brachte. Als der Bischof von Jerusalem mit seinen Begleitern die Zellentür öffnete, wurden sie fast vom Feuer verzehrt.

Reliquien von Barsanuphios wurden der Überlieferung zufolge Mitte des 9. Jahrhunderts durch einen Mönch vom Heiligen Land nach Oria in Süditalien gebracht, um sie vor den Sarazenen zu retten.
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« Antwort #5027 am: 11. April 2017, 04:55:57 »
Hl. Leo der Große (?-um 461), Papst und Kirchenlehrer

„Er hat unsere Schmerzen auf sich geladen“ (vgl. Jes 53,4)

Unsertwegen hatte der Herr die menschliche Schwachheit angezogen, um unsere Ohnmacht mit seiner Kraft und Stärke zu umkleiden; denn als ein reicher und barmherziger Kaufherr war er vom Himmel in diese Welt gekommen und durch einen gar wunderbaren Tausch auf einen uns Segen bringenden Handel eingegangen, indem er das Unsrige für das Seinige hinnahm: Für Beschimpfungen gab er uns Ehren, für Schmerzen Genesung und für den Tod das Leben [...

Welchen Nutzen diese Selbsterniedrigung allen Gläubigen brachte, das erfuhr zuerst der hochselige Apostel Petrus: Obgleich ihn nämlich der heftige Sturm der nun losbrechenden Grausamkeit eingeschüchtert hatte, raffte er sich doch schnell zu neuem Mute auf. Sein Vorbild war es, der ihn heilte [...] „Konnte doch der Knecht nicht über dem Herrn und der Jünger nicht über dem Meister sein“ (vgl. Mt 10,24). Nie hätte er als schwacher Mensch die Angst überwunden, hätte nicht zuvor der Sieger über den Tod die Furcht gekostet. So blickte also der Herr Petrus an (Lk 22,61). Inmitten der Verleumdungen der Hohenpriester und der Aussagen falscher Zeugen, inmitten der Schmähworte derer, die ihn schlugen und anspien, suchte Christus den wankend gewordenen Jünger mit jenem Auge, mit dem er sein Unterliegen vorhergesehen hatte. Und der Blick der Wahrheit traf den Apostel ins Herz, wo sich seine Umkehr vollziehen sollte, als ob er hier gewissermaßen die Worte des Herrn hörte: „Petrus, wohin geht dein Weg? Warum trittst du wieder in deine alten Fußtapfen? Kehre zu mir zurück! Setze dein Vertrauen auf mich und folge mir! Dies ist die Zeit, wo ich leiden muss; die Stunde deines Todes ist noch nicht gekommen. Warum fürchtest du, was du doch selbst dereinst überwinden wirst? Strauchle nicht über meine Schwachheit, die ich auf mich nahm! Ich fürchtete für dich, du aber sollst meinetwegen außer Sorge sein!“

Predigt 3 über die Passion, 4−5; PL 54, 320−321
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« Antwort #5028 am: 11. April 2017, 04:58:32 »
Buch Jesaja 49,1-6.

Hört auf mich, ihr Inseln, merkt auf, ihr Völker in der Ferne! Der Herr hat mich schon im Mutterleib berufen; als ich noch im Schoß meiner Mutter war, hat er meinen Namen genannt.
Er machte meinen Mund zu einem scharfen Schwert, er verbarg mich im Schatten seiner Hand. Er machte mich zum spitzen Pfeil und steckte mich in seinen Köcher.
Er sagte zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, an dem ich meine Herrlichkeit zeigen will.
Ich aber sagte: Vergeblich habe ich mich bemüht, habe meine Kraft umsonst und nutzlos vertan. Aber mein Recht liegt beim Herrn und mein Lohn bei meinem Gott.
Jetzt aber hat der Herr gesprochen, der mich schon im Mutterleib zu seinem Knecht gemacht hat, damit ich Jakob zu ihm heimführe und Israel bei ihm versammle. So wurde ich in den Augen des Herrn geehrt und mein Gott war meine Stärke.
Und er sagte: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen. Ich mache dich zum Licht für die Völker; damit mein Heil bis an das Ende der Erde reicht.

Psalm 71(70),1-2.3.5-6.15.17.

Herr, ich suche Zuflucht bei dir.
Lass mich doch niemals scheitern!
Reiß mich heraus und rette mich in deiner Gerechtigkeit,
wende dein Ohr mir zu und hilf mir!

Sei mir ein sicherer Hort,
zu dem ich allzeit kommen darf.
Du hast mir versprochen zu helfen;
denn du bist mein Fels und meine Burg.

Herr, mein Gott, du bist ja meine Zuversicht,
meine Hoffnung von Jugend auf.
Vom Mutterleib an stütze ich mich auf dich,
vom Mutterschoß an bist du mein Beschützer;
dir gilt mein Lobpreis allezeit.

Mein Mund soll von deiner Gerechtigkeit künden
und von deinen Wohltaten sprechen den ganzen Tag;
denn ich kann sie nicht zählen.
Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf,
und noch heute verkünde ich dein wunderbares Walten.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 13,21-33.36-38.

In jener Zeit, als Jesus mit seinen Jüngern bei Tisch war, wurde er im Innersten erschüttert und bekräftigte: Amen, amen, das sage ich euch: Einer von euch wird mich verraten.
Die Jünger blickten sich ratlos an, weil sie nicht wussten, wen er meinte.
Einer von den Jüngern lag an der Seite Jesu; es war der, den Jesus liebte.
Simon Petrus nickte ihm zu, er solle fragen, von wem Jesus spreche.
Da lehnte sich dieser zurück an die Brust Jesu und fragte ihn: Herr, wer ist es?
Jesus antwortete: Der ist es, dem ich den Bissen Brot, den ich eintauche, geben werde. Dann tauchte er das Brot ein, nahm es und gab es Judas, dem Sohn des Simon Iskariot.
Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, fuhr der Satan in ihn. Jesus sagte zu ihm: Was du tun willst, das tu bald!
Aber keiner der Anwesenden verstand, warum er ihm das sagte.
Weil Judas die Kasse hatte, meinten einige, Jesus wolle ihm sagen: Kaufe, was wir zum Fest brauchen!, oder Jesus trage ihm auf, den Armen etwas zu geben.
Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, ging er sofort hinaus. Es war aber Nacht.
Als Judas hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist in ihm verherrlicht.
Wenn Gott in ihm verherrlicht ist, wird auch Gott ihn in sich verherrlichen, und er wird ihn bald verherrlichen.
Meine Kinder, ich bin nur noch kurze Zeit bei euch. Ihr werdet mich suchen, und was ich den Juden gesagt habe, sage ich jetzt auch euch: Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen.
Simon Petrus sagte zu ihm: Herr, wohin willst du gehen? Jesus antwortete: Wohin ich gehe, dorthin kannst du mir jetzt nicht folgen. Du wirst mir aber später folgen.
Petrus sagte zu ihm: Herr, warum kann ich dir jetzt nicht folgen? Mein Leben will ich für dich hingeben.
Jesus entgegnete: Du willst für mich dein Leben hingeben? Amen, amen, das sage ich dir: Noch bevor der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.
« Letzte Änderung: 11. April 2017, 05:01:07 von Tina 13 »
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« Antwort #5029 am: 11. April 2017, 06:34:26 »
„Ave Maria“ und der amerikanische Football

An einem kalten Dezembersonntag 1975, im Metropolitan Stadion von Minnesota, war die Footballmannschaft der Vikings drauf und dran, das Spiel gegen die Cowboys von Dallas zu gewinnen. Es blieben nur noch 24 Sekunden Spielzeit und der Quarterback der Cowboys, Roger Staubach, hätte ein Wunder gebraucht, um das Match noch zu gewinnen. Beim letzten, augenscheinlich verzweifelten Versuch warf Staubach den Ball dem Receiver Drew Pearson zu. Wider Erwartung konnte Pearson den Schuss auf 50 Yards Entfernung auffangen und damit das Spiel für die Cowboys gewinnen, vor der staunenden Menge!
Staubach erklärte den Journalisten nach dem Spiel: „Ich schloss meine Augen und sagte ein „Gegrüßet seist du Maria“ (Hail Mary), damit Pearson den Ball fangen und einen Versuch starten könne“. Seitdem Staubach von seinem Gebet in letzter Minute erzählt hat, nennen alle Football-Teams aller Klassen den Pass des Quarterback, der den Ball jemandem aus seiner Mannschaft zuwirft, der in der Endzone steht, ein „Hail Mary“.
Vor kurzem ist der Quarterback Aaron Rodgers durch die überraschende Erfolgsquote seiner „Hail Mary“ Pässe berühmt geworden!
Philip Kosloski

Aleteia
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« Antwort #5030 am: 11. April 2017, 16:29:52 »
Und der Zorn Gottes wird sich erheben über alle:

„Ungerechten – Undankbaren – Uneinsichtigen – Hartherzigen – Lieblosen – Lauen – und Abtrünnigen!“
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« Antwort #5031 am: 11. April 2017, 16:30:22 »
Das Apostolat der Kirche wird zertreten!

Das Buch liegt zertreten am Boden!

Das Buch, darin SEINE Worte leben, liegt zertreten am Boden.

Seite um Seite wird herausgeworfen und mit Unwillen zertreten.
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La Salette 1846



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