Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4573091 mal)

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Offline Tina 13

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #648 am: 15. Dezember 2013, 22:09:04 »


WEIHNACHTSNOVENE FÜR DEN FRIEDEN

1. Tag - Frieden mit meiner Vergangenheit

Liebe Mutter Maria, durch die in der Weihnachtsnacht Gottes Heil in die Welt gekommen ist, geruhe jetzt, Jesus in der Grotte jedes menschlichen Herzens zu gebären.

O Königin des Friedens, ich will mit Dir alle dunklen Stunden teilen, die mein Leben gezählt hat.

Wie lange und wie kalt schien mir manchmal die Reise zum Licht. Wie viel Leid, wie viel Schmerz, wie viel Kummer hat der Stern auf meinem Lebensweg meinen Augen verborgen.

Aber jetzt weiß ich, dass Gott mich liebt, denn Er hat Dich zur Grotte meines Herzens geführt, um dort das Licht hervorzubringen und die Nacht meiner Vergangenheit zu vergessen.

Lege jetzt das Kind des Ewigen Heils nieder auf das Stroh meiner Unvollkommenheit, damit sich dieses in dem Feuer entzündet, das nur Gott in mir entfachen kann, und ich werde mit den Lasten meiner Vergangenheit und allen meinen Erinnerungen Frieden schließen können.

Gegrüßet seist Du, Maria ...

O Maria, Mutter des Lebens und des Lichtes, lass Jesus in der Welt und in mir geboren werden.



2. Tag - Frieden über meine Zukunft

Liebe Mutter Maria, durch die in der Weihnachtsnacht Gottes Heil in die Welt gekommen ist, geruhe jetzt, Jesus in der Grotte jedes menschlichen Herzens zu gebären.

O Königin des Friedens, strahle doch wie der Stern in der Morgendämmerung über dem Horizont meines Lebensweges, damit in mir das Licht der Hoffnung auf Gottes Reich schimmert.

Wie viel Unruhe quält manchmal mein Herz, wenn die Winde des Tages von morgens an bereits meine Seele berühren, noch bevor die Nacht gestorben ist.

O Mutter, hast Du nicht das unauslöschbare Licht der ewigen Hoffnung in Deinem Schoß getragen? Hat Dein Blut nicht die Nahrung an den Mensch geworden Frieden Gottes geschenkt?

Mache mein Herz zum Zeugen der Frucht Deines Schoßes, damit der morgige Tag mich bereits jetzt mit dem Frieden der Hoffnung erfüllt, die Leben bringt.

Gegrüßet seist Du, Maria ...

O Maria, Mutter des Lebens und des Lichtes, lass Jesus in der Welt und in mir geboren werden.



3. Tag - Frieden mit meinem Leiden

Liebe Mutter Maria, durch die in der Weihnachtsnacht Gottes Heil in die Welt gekommen ist, geruhe jetzt, Jesus in der Grotte jedes menschlichen Herzens zu gebären.

O Königin des Friedens, wie unzählig sind die Kreuze, die ich auf meinem Lebensweg getragen habe, und wie schwer drücken sie auf mein Herz. Welchen Widerstand und welchen Abscheu hat ihr Anblick in mir aufgerufen. Wie viel Unfriede hat mein Herz über das Leid erfahren, das mir oft so sinnlos schien. Aber die Kälte meiner Reise führt mich zum Unterschlupf, wo das Feuer der Ewigen Liebe auf mich wartet.

Ich weiß jetzt, dass der Schmerz meiner Prüfungen dem Stern, der mir den Weg zum Heil zeigen soll, das Licht gibt.

Lehre mich doch, das Geschenk zu erkennen, das Du in Deinem Schoß trägst, O Mutter, damit ich in der Umarmung des Kreuzes Frieden finde, wozu auch der Messias Seinen Lebensweg auf Erden angetreten hat.

Gegrüßet seist Du, Maria ...

O Maria, Mutter des Lebens und des Lichtes, lass Jesus in der Welt und in mir geboren werden.



4. Tag - Frieden in meinen Beziehungen

Liebe Mutter Maria, durch die in der Weihnachtsnacht Gottes Heil in die Welt gekommen ist, geruhe jetzt, Jesus in der Grotte jedes menschlichen Herzens zu gebären.

O Königin des Friedens, kein Mensch kreuzt meinen Lebensweg, es sei denn, Gott hat ihn eben da gewollt. Nun da ich mein Leben in Deine Hände gelegt habe, weiß ich, dass Du mir die Menschen zuführst, die ich benötige und denen ich wiederum dienen kann.

Befreie mich doch vom Unfrieden, der mich über die Menschen beklemmt, die ich nicht genug liebe.

Lehre mich, die Absichten zu akzeptieren, die Gott mit meinen Beziehungen hat, damit ich jede Begegnung als ein Geschenk und als eine Chance preise, Gott in meinem Nächsten zu dienen und meine Aufgabe in dieser Welt zu Seinem Wohlgefallen zu erfüllen.

Dann wird der Friedensfürst in mir die Wärme finden, die Ihm in Bethlehem verweigert wurde.

Gegrüßet seist Du, Maria ...

O Maria, Mutter des Lebens und des Lichtes, lass Jesus in der Welt und in mir geboren werden.



5. Tag - Frieden in allen Familien

Liebe Mutter Maria, durch die in der Weihnachtsnacht Gottes Heil in die Welt gekommen ist, geruhe jetzt, Jesus in der Grotte jedes menschlichen Herzens zu gebären.

O Königin des Friedens, kein Mensch lebt für sich allein. Wie heilig ist doch in Gottes Augen der Bund, den zwei Seelen miteinander schließen, um die Früchte von Gottes Gesetz miteinander zu teilen und Seine Liebe in der Saat blühen zu lassen, die durch Ihn beseelt wird. Mit welchem Makel befleckt jeder Unfriede innerhalb dieses Bundes den Segen, den Gott über das Sakrament ausgesprochen hat.

O Mutter, beseele doch alle Beziehungen innerhalb der Familien mit Deiner friedvollen Liebe, damit Gottes Reich in ihnen seine Wurzeln schlägt und sie die Kraft findet, auch in Zeiten der Not Spiegel der Heiligen Familie von Nazareth zu sein.

Gegrüßet seist Du, Maria ...

O Maria, Mutter des Lebens und des Lichtes, lass Jesus in der Welt und in mir geboren werden.



6. Tag – Der Weltfrieden

Liebe Mutter Maria, durch die in der Weihnachtsnacht Gottes Heil in die Welt gekommen ist, geruhe jetzt, Jesus in der Grotte jedes menschlichen Herzens zu gebären.

O Königin des Friedens, kein menschliches Herz wurde erschaffen, um zu hassen. Wie finster ist doch die Welt geworden, die die Liebe gekreuzigt hat und den Frieden für vergänglichen Ruhm und sinnlose Bedürfnisse preisgegeben hat.

O Mutter, möge Gottes Geist, den der Friedensfürst in Dich gegossen hat, jetzt in alle Seelen fließen, damit die Menschen nicht mehr den Schmerz über unverstandene Prüfungen mit Schmerzen an Mitmenschen vergelten werden.

Möge der ewige Frieden einer wirklich heiligen Menschheit nun über die Welt kommen, damit die Krone von Gottes Schöpfung nicht länger der Gräuel von Gottes Augen ist.

Gegrüßet seist Du, Maria ...

O Maria, Mutter des Lebens und des Lichtes, lass Jesus in der Welt und in mir geboren werden.



7. Tag - Frieden mit Gottes Plan

Liebe Mutter Maria, durch die in der Weihnachtsnacht Gottes Heil in die Welt gekommen ist, geruhe jetzt, Jesus in der Grotte jedes menschlichen Herzens zu gebären.

O Königin des Friedens, neun Monate vor der Geburt des Friedensfürsten sagtest Du zum Ewigen Vater: "Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach Deinem Wort." Mit diesen Worten bekundetest Du Deine totale Hingabe an Gottes Verfügungen in Deinem Leben.

O Maria, wie leicht erlebt mein Herz Unfrieden über mein Schicksal. Wie oft erhebt sich in meinem Herzen Widerstand gegen den Plan, den Gott mit meinem Leben hat.

Erwirke mir doch die Gnade der Erkenntnis und der vertrauensvollen Annahme. Hast Du nicht voll Vertrauen auf Gott die winterliche Reise nach Bethlehem unternommen, um in der größten Not Jesus zu gebären?

Führe mich zur wahren Heiligkeit, damit meine Lasten und Prüfungen wie Chancen und Privilegien aus Gottes Hand und verborgene Geschenke Seiner Vorsehung sind. Dann soll der Stern des Friedens auf jedem Meter meines Lebensweges mein Licht sein.

Gegrüßet seist Du, Maria ...

O Maria, Mutter des Lebens und des Lichtes, lass Jesus in der Welt und in mir geboren werden.



8. Tag - Frieden in meinem Geist

Liebe Mutter Maria, durch die in der Weihnachtsnacht Gottes Heil in die Welt gekommen ist, geruhe jetzt, Jesus in der Grotte jedes menschlichen Herzens zu gebären.

O Königin des Friedens, wie viele Sorgen und Kümmernisse quälen meinen Geist. Wie viele Stunden habe ich durch Gedanken über Dinge verschwendet, die mich nichts angehen oder die Gott aus Liebe zu mir verborgen halten will. Wie sehr haben meine Gedanken meine Fähigkeit zu fühlen überwuchert und so mein Herz für das Seufzen von Gottes Geist in meiner Seele verschlossen.

O Mutter, heile mich von dem Fieber des Denkens, das unruhig macht und den Nebel des Unfriedens rund um meinen Geist gelegt hat.

Nimm mich doch mit in Deine stille Betrachtung der Mysterien Gottes, damit weder weltliches Denken noch der Ballast der Erinnerungen in Zukunft meinem Geist den Himmlischen Frieden der Seele, die Gott in sich gefunden hat, rauben kann.

Gegrüßet seist Du, Maria ...

O Maria, Mutter des Lebens und des Lichtes, lass Jesus in der Welt und in mir geboren werden.



9. Tag - Frieden in meinem Herzen

Liebe Mutter Maria, durch die in der Weihnachtsnacht Gottes Heil in die Welt gekommen ist, geruhe jetzt, Jesus in der Grotte jedes menschlichen Herzens zu gebären.

O Königin des Friedens, Dein Herz ist in Ewigkeit Gottes Lustgarten des Friedens gewesen, in dem die Blumen des Frohsinns, der Sanftmut, der Toleranz, der Milde, des Vertrauens, des Glaubens und der Geduld eine unvergleichliche Schönheit erreicht haben.

O Ozean der Ruhe, wie unerschütterlich hat Dein Herz alle Prüfungen des Lebens auf Erden und alle Angriffe der Finsternis durchstanden. Wie leicht erlischt doch die Flamme des Friedens und der Hingabe, die mein Herz erleuchtet und erwärmt.

O Trägerin allen Heiles, gebäre diese Nacht Jesus Christus in meinem Herzen, damit Sein Frieden zur Quelle meiner Beseelung wird, und verkünde die Botschaft von dem neu geborenen Heil an alle Seelen, damit der wahre Frieden Gottes jetzt den Himmel auf die Erde bringt.

Gegrüßet seist Du, Maria ...

O Maria, Mutter des Lebens und des Lichtes, lass Jesus in der Welt und in mir geboren werden.

♥ ♥ ♥

Frieden im Herzen wird als ein großes Kennzeichen spirituellen Wachstums betrachtet. Das Herz kann nur den wahren Frieden empfinden, wenn der Heilige Geist in vollen Zügen wirkt, denn ein Herz, das friedlich ist, ist ein Herz, das mit der verheerenden Macht der negativen und beunruhigenden Einflüsse abgerechnet hat, welche die Menschen von der Welt her bedrohen. Herzensfrieden kommt denn auch zum Ausdruck in einem Zustand des Frohmuts, Sanftmut, Freundlichkeit, Toleranz, Milde, Geduld, Freude ungeachtet der Prüfungen, des Vertrauens, des Mutes, der Hingabe, des stillen Glücks. Unfrieden im Herzen weist auf einen Mangel an Widerstand gegen die Versuchungen hin.

(durch Myriam van Nazareth)


http://www.myriam-van-nazareth.net/index.php/de/blumen/501-750#geb618


« Letzte Änderung: 16. Dezember 2013, 09:14:26 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #649 am: 16. Dezember 2013, 06:11:13 »

Hl. Augustinus
"Wir wissen es nicht"

Liebe Brüder, was Gott den Menschen verheißen hat, erschien ihnen wahrhaft unglaublich. In ihrer sterblichen Verfassung waren sie dem Verderben preisgegeben, verachtenswert, schwach, Staub und Asche – und sollten den Engeln Gottes gleich werden! Deshalb hat Gott es nicht dabei belassen, mit den Menschen, damit sie glauben, den Vertrag der Heiligen Schrift zu schließen, sondern, sondern hat als Garanten seiner Glaubwürdigkeit einen Mittler berufen: nicht etwa einen Fürsten, Engel oder Erzengel, sondern seinen einzigen Sohn. So sollte er durch seinen Sohn selbst den Weg zeigen und zum Geschenk machen, auf dem er uns zum verheißenen Ziel führen würde. Gott begnügte sich aber damit nicht, dass sein Sohn uns den Weg zeige: er hat ihn zum Weg gemacht (Joh 14,6), den du unter seiner Führung gehen solltest, zum Weg, dem du folgen solltest… Wie fern waren wir ihm doch! Wie hoch er, und wie tief wir! Wir waren krank, ohne Hoffnung auf Heilung. Ein Arzt wurde geschickt, aber der Kranke hat ihn nicht erkannt; „denn hätten sie ihn erkannt, hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt“ (1 Kor 2,8). Aber der Tod des Arztes war das Heilmittel für den Kranken; der Arzt kam zu ihm und starb zu seiner Heilung. Er gab denen, die an ihn glaubten, zu verstehen, dass er Gott und Mensch ist: Gott, der uns geschaffen hat, Mensch, der uns neu geschaffen hat. Das eine war offensichtlich, das andere war verborgen; und was verborgen war, war weitaus wichtiger als das, was sichtbar war… Der Kranke wurde durch das geheilt, was sichtbar war, um später allumfassend sehen zu können. Diese endgültige Sicht hat Gott verdeckt und nur aufgeschoben; er hat sie nicht verweigert.
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« Antwort #650 am: 16. Dezember 2013, 06:17:51 »
 ;tffhfdsds

Psalm 25(24),4-5.6-7.8-9.

Zeige mir, Herr, deine Wege,
lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich;
denn du bist der Gott meines Heiles.
Auf dich hoffe ich allezeit.
Denk an dein Erbarmen, Herr,
und an die Taten deiner Huld;
denn sie bestehen seit Ewigkeit.
Denk nicht an meine Jugendsünden und meine Frevel!
In deiner Huld denk an mich, Herr, denn du bist gütig.
Gut und gerecht ist der Herr,
darum weist er die Irrenden auf den rechten Weg.
Die Demütigen leitet er nach seinem Recht,
die Gebeugten lehrt er seinen Weg.
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« Antwort #651 am: 17. Dezember 2013, 06:47:05 »
 ;tffhfdsds

Evangelium nach Matthäus 1,1-17.

Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams:
Abraham war der Vater von Isaak, Isaak von Jakob, Jakob von Juda und seinen Brüdern.
Juda war der Vater von Perez und Serach; ihre Mutter war Tamar. Perez war der Vater von Hezron, Hezron von Aram,
Aram von Amminadab, Amminadab von Nachschon, Nachschon von Salmon.
Salmon war der Vater von Boas; dessen Mutter war Rahab. Boas war der Vater von Obed; dessen Mutter war Rut. Obed war der Vater von Isai,
Isai der Vater des Königs David. David war der Vater von Salomo, dessen Mutter die Frau des Urija war.
Salomo war der Vater von Rehabeam, Rehabeam von Abija, Abija von Asa,
Asa von Joschafat, Joschafat von Joram, Joram von Usija.
Usija war der Vater von Jotam, Jotam von Ahas, Ahas von Hiskija,
Hiskija von Manasse, Manasse von Amos, Amos von Joschija.
Joschija war der Vater von Jojachin und seinen Brüdern; das war zur Zeit der Babylonischen Gefangenschaft.
Nach der Babylonischen Gefangenschaft war Jojachin der Vater von Schealtiel, Schealtiel von Serubbabel,
Serubbabel von Abihud, Abihud von Eljakim, Eljakim von Azor.
Azor war der Vater von Zadok, Zadok von Achim, Achim von Eliud,
Eliud von Eleasar, Eleasar von Mattan, Mattan von Jakob.
Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus (der Messias) genannt wird.
Im ganzen sind es also von Abraham bis David vierzehn Generationen, von David bis zur Babylonischen Gefangenschaft vierzehn Generationen und von der Babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus vierzehn Generationen.
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« Antwort #652 am: 17. Dezember 2013, 07:04:41 »
Demut
Hl. Faustina
1306
"Über einer demütigen Seele stehen die Schleusen des Himmels offen und ein Meer
von Gnaden fließt auf sie herab (...). Einer solchen Seele versagt Gott
nichts; sie ist allmächtig, sie beeinflusst das Schicksal der ganzen Welt. Eine solche Seele erhebt Gott bis zu Seinem Thron. Je mehr sie sich demütigt, desto mehr neigt sich Gott zu ihr hin, Er verfolgt sie mit Seinen Gnaden und begleitet sie jederzeit mit Seiner Allmacht" (Tagebuch 1306).



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« Antwort #653 am: 17. Dezember 2013, 07:06:07 »
Psalm 72(71),1-2.3-4b.7-8.17.

Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.
Dann tragen die Berge Frieden für das Volk
und die Höhen Gerechtigkeit.
Er wird Recht verschaffen den Gebeugten im Volk,
Hilfe bringen den Kindern der Armen.
Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen
und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.
Er herrsche von Meer zu Meer,
vom Strom bis an die Enden der Erde.
Sein Name soll ewig bestehen;
solange die Sonne bleibt, sprosse sein Name.
Glücklich preisen sollen ihn alle Völker
und in ihm sich segnen.

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« Antwort #654 am: 18. Dezember 2013, 06:03:38 »


18. Dezember: Fest der Erwartung Unserer Lieben Frau

Das heilige Weihnachtsfest hat nicht bloß einen Tag der Vorfeier, sondern eine ganze Woche. Wie andere Feste eine Oktave zur Nachfeier haben, so hat dieses erhabene Fest zugleich eine Oktav als Vorfeier, welche mit der Vesper des 17. Dezembers, dem Vorabend von Maria Erwartung beginnt und am 18. Dezember gefeiert wird. Es handelt sich hierbei um die selbe Feier wie am Fest Maria Verkündigung.

Die heilige Messe beginnt mit dem Ruf der Sehnsucht:
„Tauet ihr Himmel aus den Höhen, und ihr Wolken regnet den Gerechten!"

Das Gebet der Kirche ermuntert uns, zur Gottesgebärerin mit kindlichem Vertrauen unsere Zuflucht zu nehmen: „Oh Gott, der du gewollt hast, dass dein ewiges Wort auf die Ankündigung des Engels aus dem Leib der seligsten Jungfrau Maria Fleisch annehmen sollte, verleihe unserem demütigen Gebet, dass wir, die wir sie wahrhaft als solche verehren, auch durch ihre Fürbitte bei dir Hilfe erlangen mögen, durch Jesus Christus unseren Herrn.“

Geschichtlich gesehen verdankt dieses Fest seine Entstehung im Jahr 656 den Bischöfen des zehnten Konzils von Toledo. Sie fanden, dass der alte Brauch, Maria Verkündigung am 25. März zu feiern, etwas unpassend wäre, da dieses freudenreiche Fest für gewöhnlich in die Zeit fällt, in der die Kirche der Leiden der Passion Christi gedenkt. Also verfügten sie, dass in der spanischen Kirche künftighin, acht Tage vor Weihnachten, zur Erinnerung an die Verkündigung und als Vorbereitung für das grosse Fest der Geburt Christi, ein feierlicher Festtag mit Oktave, abgehalten wird.

In der Folge verspürte die spanische Kirche das Bedürfnis, zu den Praktiken der Römischen Kirche und aller Kirchen der ganzen Welt zurückzukehren, die den 25. März der Verkündigung der Heiligen Jungfrau und der Menschwerdung des Sohnes Gottes geweiht haben. Aber die Volksfrömmigkeit zur Abhaltung des Festes am 18. Dezember war so gross, dass man die Liebe der Gläubigen dafür verwenden wollte, in jenen Tagen, die der wunderbaren Niederkunft Mariens unmittelbar vorausgehen, besonders zu würdigen. So wurde ein neues Fest mit dem Titel „die Erwartung der Niederkunft Unserer Lieben Frau" geschaffen.
« Letzte Änderung: 18. Dezember 2013, 10:34:38 von Tina 13 »
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« Antwort #655 am: 18. Dezember 2013, 06:15:03 »


 
„Sie wird einen Sohn gebären, ihm sollst du den Namen Jesus geben“

Hl. Alphons-Maria von Liguori

Der Name Jesus ist ein heiliger Name, den der Herr Maria durch die Stimme des Erzengels Gabriel wissen ließ: „Du sollst ihm den Namen Jesus geben“ (Lk 1,31). Deshalb wird der Name auch „Name, der größer ist als alle Namen“ genannt, „es ist uns Menschen kein anderer Name gegeben, durch den wir gerettet werden sollen“ (Phil 2,9; Apg 4,12). Der Heilige Geist vergleicht diesen großen Namen mit Öl: „Dein Name ist hingegossenes Salböl“ (Hld 1,3). Warum? Der hl. Bernhard erklärt es so: Wie das Öl gleichzeitig Licht, Nahrung und Heilmittel ist, so ist der Name Jesus Licht für unseren Geist, Nahrung für unser Herz, Heilmittel für unsere Seele. Licht für unseren Geist: Der Glanz dieses Namens hat die Welt vom Dunkel der Abgötterei in das Licht des Glaubens geführt. Wir sind in einem Land geboren, dessen Bewohner vor dem Kommen des Herrn allesamt Heiden waren; und wir wären wie sie, wenn er nicht gekommen wäre, uns zu erleuchten. Wie sehr müssen wir Jesus doch für das Geschenk des Glaubens danken!... Nahrung für unser Herz: Auch das ist der Name Jesus. Er lässt uns an das schmerzhafte Werk denken, das Jesus zu unserer Rettung vollbracht hat. So tröstet er uns in der Drangsal; er gibt uns die Kraft, auf dem Weg des Heiles vorwärts zu gehen; er weckt unsere Hoffnung neu und entfacht unsere Liebe zu Gott. Schließlich Heilmittel für unsere Seele: Der Name Jesus stärkt sie gegen die Versuchungen und Angriffe unserer Feinde. Hören sie es, wenn dieser heilige Name angerufen wird? Die Mächte der Hölle erzittern und fliehen. Der Apostel Paulus sagt: „Damit vor dem Namen Jesu alle ihre Knie beugen im Himmel, auf der Erde und unter der Erde“ (Phil 2,10). Wer in Versuchung geraten ist, fällt nicht, wenn er den Namen Jesus anruft; solange er ihn anruft, wird er nicht wanken und wird gerettet (vgl. Ps 18,4).
« Letzte Änderung: 20. Dezember 2013, 19:34:22 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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