Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4575416 mal)

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« Antwort #1112 am: 25. Juli 2014, 06:20:17 »

Hl. Basilius
„Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde?“

„Wie kann ich dem Herrn all das vergelten?“ (Ps 116,12). Nicht durch ein Dankopfer oder Brandopfer, nicht durch Befolgung des vorgeschriebenen Kultes, sondern ganz und gar durch mein Leben. Deshalb, so schreibt der Psalmist „will ich den Kelch des Heils erheben“ (V. 13). Der Psalmist bezeichnet als Kelch die Mühsale und Kämpfe, die der Sohn in seiner Hingabe an den Vater ertrug, und die Beharrlichkeit, mit der er bis in den Tod der Sünde Widerstand leistete. Von diesem Kelch spricht der Herr selber in den Evangelien: „Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber“ (Mt 26,39). Und zu den Jüngern sagt er: „Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde?“ Damit meinte er den Tod, den er für das Heil der Welt erleiden wollte. Deshalb sagt er: „Ich erhebe den Kelch des Heils“, d.h. ich bin durstig, ich strecke mich mit meinem ganzen Sein so aus nach der Vollendung des Martyriums, dass ich sogar die Qualen, die ich in den Kämpfen meiner Liebe als Sohn erduldet habe, für eine Erholung der Seele und des Leibes halte und nicht für ein Leiden. Ich selbst, so sagt er, biete mich dem Herrn als Opfergabe dar… Und ich bin bereit, die Verheißungen vor dem ganzen Volk zu bezeugen, denn „ich will dem Herrn meine Gelübde erfüllen offen vor seinem ganzen Volk!“ (Ps 116,18)

Homilie über Psalm 115, § 4
« Letzte Änderung: 25. Juli 2014, 20:08:18 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1113 am: 25. Juli 2014, 06:21:45 »
 ;ghjghg


Von allen Gefährten, die mich begleiten,
ist mir keiner so treu geblieben, wie der Schutzengel.


Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1114 am: 25. Juli 2014, 06:23:15 »
 ;tffhfdsds


"Wisst auch, dass diejenigen, die für sich in Anspruch nehmen, heilige Menschen zu sein, kenntnisreich in der Heiligen Schrift und in den Lehren Meiner Kirche, darauf warten und die ersten sein werden, euch zu verdammen, weil ihr der Wahrheit folgt." (Worte Jesu aus 949 Buch der Wahrheit)


Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1115 am: 25. Juli 2014, 06:59:09 »

205. Alle Lichter gehen aus

Ohne das Öl – kein Licht!
Ohne Mein Herz – keine Wärme!

(Jesus ist sehr traurig. Er seufzt sehr.)
Ein Funke Hoffnung. Ein Sandkorn Glaube. Ein Atemzug Liebe.
Was könnte geschehen?
Mehr und mehr würde das Gute das Schlechte bedecken
und so würde es ersticken.

Und wenig wäre zu finden. (Not.)
Wenig ist nichts.
Denn viel ist alles. (Glauben.)

Wer möchte Mich finden?
Wer möchte den Regen, der das vertrocknete Land überschwemmen muss,
weil zu große Trockenheit, zu viel Unkraut die vielen Felder ziert?

In der Weisheit liegt der Regen.
Im Regen – das Leben.
Im Leben – die Nahrung.
In der Nahrung – das neue Leben.

Wer will es verstehen?

Wo ziehen sie hin?
Jene, die Mich gestern noch durch ihre Straßen getragen haben?
Wo ziehen sie hin?
Jene, die Mir gestern noch ihre Treue schenkten?
Wo ziehen sie hin?
Jene, die Tag und Nacht ohne Öl ihr Leben leben?
Wo ziehen sie hin?
Jene, die Meine Laterne der Liebe, die Ich ihnen schenkte,
weggeworfen haben?

Ach, hätte Ich doch nur eine treue Seele in jedem Hause.
Wie sehr würden sie die Dunkelheit vertreiben, durch Meine Gnade.

Die Erde dreht sich bald nicht mehr.
Alle Lichter gehen aus.
Jene Lichter, die nicht brannten für Mich.
(Anmerkung: In der von Gott abgekehrten Welt dreht sich alles ums Geld, um die Macht und moralische Verderbtheit. All das wird ein Ende finden und bedeutet, dass es sich bald um solches auf der Erde nicht mehr drehen wird. Auf der Erde wird es sich bald nur noch um Gott drehen. Alle falschen Lichter gehen aus. Es wurde nicht genug das Öl der Liebe gesammelt. Vergleiche Matthäus 25,1-13: Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen.)

Und jene, die ihre Lampen mit Öl füllten?
Sie überstrahlen die ganze Erde
und erfreuen Mein Herz.

Die Zeit liegt nicht in der Zeit, die Ich gab.
Die Zeit liegt nicht im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe.
Die neue Zeit hat die alte Zeit überholt
und Meine Zeit wird die alte Zeit zurückholen.

Der Ofen brennt! Trotz der kalten Herzen.
Er wird immer brennen!
Und morgen werden sie es sehen:
Das Feuer der Liebe!
Das Feuer des ewigen Lebens!

Mein Herz, das schlägt, das brennt, das liebt – jede Seele,
jeden Menschen,
dem Ich den Atem des Lebens schenkte und wieder nehmen werde.

Auszug aus Morgenröte - Botschaften
205. Alle Lichter gehen aus 20. Juli 2014; № 205


http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/214-205-alle-lichter-gehen-aus
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« Antwort #1116 am: 25. Juli 2014, 07:05:37 »

204. Feuer der Liebe

Der Heilige Geist spricht:

Ich bin der Heilige Geist
und entzünde in den Herzen der Menschen das Feuer der Liebe!

Wer Gott verehrt, verehrt den Sohn
und wer den Sohn verehrt, verehrt Mich,
den Heiligen Geist!
Wer ist wie Gott? Kein Atem gleicht der Gottheit!
Wer kann durch die Gnadenschätze der Dreifaltigen Liebe
dieses Ziel, dieses ewige Ziel, erreichen?
Jene, die Gott suchen!
Jene, die Gott lieben!
Jene, die Gottes Wege gehen!
Ich bin der Heilige Geist
und breite Meine Flügel aus, darunter ihr, durch Meine Hilfe,
die ewige Heimat erreicht.
Zur Ehre Gottes und zu eurem Heil
und zur Freude der Mutter Gottes sollt ihr leben und sterben!
Nutzt eure kostbare Zeit auf Erden, damit ihr das Kostbarste,
das ewige Leben, nicht verliert,
sondern gewinnt für euch und andere.
Ich bin der Heilige Geist
und entzünde in den Herzen der Menschen das Feuer der Liebe!


Auszug aus Morgenröte - Botschaften
204. Feuer der Liebe
 
19. Juli 2014; № 204

http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/213-204-feuer-der-liebe
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« Antwort #1117 am: 26. Juli 2014, 07:51:54 »

Hl. Johannes Chrysostomos
Das Gleichnis vom Unkraut

Es gehört zur Methode des Teufels, immer der Wahrheit den Irrtum beizumischen, der sich mit dem Anschein und dem Kolorit der Wahrheit so verkleidet, dass er leichtgläubige Menschen ohne große Mühe verführen kann. Deshalb spricht unser Herr nur vom Unkraut, weil dieses Gewächs dem Weizen ähnelt. Sodann sagt er uns, wie der Teufel es anstellt, dass er uns täuschen kann: „Während die Leute schliefen...“ Daran erkennt man die Größe der Gefahr, in der die Verantwortlichen sind, vor allem die, denen die Bewachung des Weizenfeldes anvertraut ist. Diese Gefahr bedroht übrigens nicht nur die Verantwortlichen, sondern auch deren Untergebene. Das zeigt uns auch, dass der Irrtum auf die Wahrheit folgt; die falschen Propheten folgen den echten... Christus sagt uns das, damit wir begreifen, dass wir nicht einschlafen dürfen... daher braucht es eine große Wachsamkeit. Deshalb sagt er: „Wer bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet“(Mt 10,22)... Schaut nun auf den Eifer der Untergebenen. Sie wollen das Unkraut unverzüglich ausreißen. Auch wenn sie unbedacht handeln, so beweisen sie doch Besorgtheit um die Saat. Es geht ihnen nur um eines: die Ernte retten, nicht etwa sich an dem zu rächen, der das Unkraut gesät hat… Wie reagiert darauf der Herr? „Nein, reißt noch nicht aus.“ Eine wunderbare Antwort, die Kriege, Gewalttätigkeiten und Blutvergießen um der Kirche willen verbietet. Ja, es gilt, das Leben der Häretiker zu schonen, sonst würden überall und unablässig Kriege und Spaltungen aufflammen. „Wartet den richtigen Augenblick ab… Habt Geduld, denn vielleicht kommen sie aus der Finsternis ihres Irrtums und aus dem Unkraut wird reinster Weizen… Wenn ihr es also jetzt ausreißt, schadet ihr der kommenden Ernte. Ihr reißt die aus, die sich ändern und bessern können.“

Homilien über das Matthäusevangelium, 46, 1-2



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« Antwort #1118 am: 27. Juli 2014, 21:30:48 »

Hl. Basilius
„Er verkaufte alles, was er besaß“

Unser Herr bestand eindringlich und wiederholt darauf: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ (Mt 16,24)… Und an anderer Stelle sagte er: „Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkaufe deinen Besitz und gib das Geld den Armen“, und fügte hinzu: „Dann komm und folge mir nach“ (Mt 19,21).
Für den Verständigen hat das Gleichnis vom Kaufmann die selbe Bedeutung: „Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie.“ Die Perle bezeichnet hier gewiss das Himmelreich, und der Herr zeigt uns, dass es unmöglich ist, es zu erlangen, wenn man nicht alles, was man besitzt, aufgibt: Reichtum, Ehre, adelige Geburt und all das, dem so viele Andere nachjagen.
Der Herr hat auch erklärt, dass es unmöglich ist, sich einer Sache entsprechend anzunehmen, wenn der Geist von unterschiedlichsten Dingen beansprucht wird: „Niemand kann zwei Herren dienen“, sagte er (Mt 6,24). Deshalb ist „der Schatz im Himmel“ der einzige, an dem wir unser Herz festmachen können: „Denn wo euer Schatz ist, da ist euer Herz“ (Mt 6,20f)… Alles in allem: es handelt sich darum, unser Herz in den Himmel zu erheben, um dort zu leben, so dass wir sagen können: „Unsere Heimat ist im Himmel“ (Phil 3,20). Vor allem geht es darum, Christus ähnlich zu werden: „Er, der reich war, wurde euretwegen arm“ (2 Kor 8,9).

Große Mönchsregel , § 8



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« Antwort #1119 am: 29. Juli 2014, 07:27:08 »

Hl. Franz von Sales
„Jesus liebte Martha, ihre Schwester und Lazarus“ (Joh 11,5)

Begegnet allen Menschen mit großer Freundlichkeit, aber pflegt tiefere Freundschaft nur mit Menschen, mit denen ein Austausch auf tiefer Ebene möglich ist... Wenn euer Austausch sich auf dem Gebiet der Wissenschaft bewegt, ist eure Beziehung sicher wertvoll; wertvoller wird sie, wenn ihr euch austauscht, wo es um Klugheit geht, um Unterscheidung, Stärke und Gerechtigkeit. Aber wenn eure Beziehung auf der Liebe gründet, auf der Frömmigkeit und dem Streben nach christlicher Vollkommenheit: also auf Gott, dann ist eure Freundschaft eine Kostbarkeit. Sie ist kostbar, weil sie von Gott kommt, weil sie sich auf Gott ausrichtet, weil Gott das Band ist, das sie zusammenhält, und weil sie in Gott ewigen Bestand hat. Wie gut ist es doch, schon auf Erden so zu lieben, wie man im Himmel liebt, und sich auf dieser Welt zu lieben, wie wir es in der anderen Welt auf ewig tun werden! Ich spreche hier nicht vom schlichten Wohlwollen, das man ja allen Menschen entgegenbringen muss; ich rede vielmehr von der spirituellen Freundschaft, durch die zwei oder drei oder noch mehr Personen in ihrem geistlichen Leben verbunden und eines Geistes sind (vgl. Apg 4,32). Glückliche Menschen dieser Art können wahrlich zu Recht singen: „Wie gut und schön ist es, wenn Brüder miteinander in Eintracht wohnen“(Ps 133,1). Von solcher Freundschaft sind alle anderen Freundschaften doch wohl nur ein Schatten... Für Christen, die auf dieser Welt leben, ist es unerlässlich, dass sie einander in heiliger Freundschaft beistehen; damit machen sie einander Mut, stützen einander, verhelfen einander zum Guten. Niemand kann, wie die Schrift bezeugt, abstreiten, dass unser Herr den hl. Johannes, Lazarus, Martha und Magdalena in ausnehmend inniger und besonderer Freundschaft geliebt hat.

Philothea III,19



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La Salette 1846



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