Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4576548 mal)

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« Antwort #1536 am: 24. Dezember 2014, 20:56:54 »
Trage das göttliche Kind in deinem Herzen, damit du es dort allezeit anbeten kannst. Was du auch tust, in deinem Herzen soll nie die innige Verbindung zu diesem Kind unterbrochen sein. Dein Herz soll wie eine Krippe - ganz in verborgener Stille - lebendiger Tabernakel der Liebe werden, in dem das geliebte Kind allezeit seine Bleibe findet. Löse dich von allem und schaffe so in dir diesen Raum zarter, inniger Liebe für Gott, nur Ihm gehörend, und bete dort an.Trage dieses kostbarste Kleinod und vergiß nie mehr, was dir damit anvertraut ist. Gott will in dir und durch dich seine Liebe verströmen. Öffne dich weit, damit die Menschen Gott begegnen können.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1537 am: 24. Dezember 2014, 21:17:54 »

Die byzantinische Liturgie
Bethlehem, bereite dich vor, er kommt!

Bethlehem, bereite dich vor: die Tore Edens öffnen sich für alle. Freue dich, Efrata (Mi 5,1); denn in der Grotte bringt die Jungfrau den Baum des Lebens zum Blühen… Christus kommt, um uns zu dienen; er, der Schöpfer, nimmt die Gestalt des Werkes seiner Hände an. Reich an Göttlichkeit und voll an Erbarmen, bringt er dem unglücklichen Adam eine neue Erschaffenheit und eine neue Geburt. Er neigt die Himmel, und aus dem Schoß der Jungfrau kommt er auf uns zu, in unserem Fleisch. Er wird in der Grotte von Bethlehem geboren, gemäß der Schrift; er, der den Kindern das Leben gibt im Schoß der Mutter, er kommt als Kind. Lasst uns ihm entgegengehen; lasst uns voll Freude und festlich gestimmt nach Bethlehem gehen. Der Her kommt als Fremder in sein Eigentum; lasst uns ihn aufnehmen, damit wir Aufnahme finden in seinem Paradies und dort bleiben dank der Barmherzigkeit dessen, der im Stall geboren wird. Schon öffnen sich uns die Pforten der Inkarnation des Wortes Gottes. Freut euch, ihr Himmel! Jubelt, ihr Engel! Die Erde und ihre Bewohner sollen sich freuen mit den Hirten und den Königen aus dem Morgenland. Die Jungfrau Maria kommt mit einem duftenden Gefäß aus Alabaster; sie trägt es in die Grotte, um unsere Seele durch den Wohlgeruch im Heiligen Geist zu erfreuen. Kommt herbei, ihr Engelsmächte. Ihr Bewohner von Bethlehem, richtet die Krippe her, denn Christus ist unterwegs, die Weisheit kommt näher. Ihr Gläubigen, nehmt also unsere Wünsche entgegen; ihr Völker, lasst uns zur Freude der Gottesmutter rufen: „Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!“ (Mt 21,9) Christus, unser Gott, wird am hellen Tag erscheinen; er wird nicht auf sich warten lassen. Eine reine Jungfrau wird ihn zur Welt bringen; bald wird er in der Grotte sein… leite den Chor, Jesaja, verkünde das Wort Gottes, sage uns voraus, wie der Dornbusch brennen und doch nicht verbrennen kann (Ex 3,2)… Der geheimnisvolle Stern über dem Stall bezeichnet den Schöpfer des Lebens, den Herrn, der kommt, um alle Menschen zu retten.

Vesper vom 20. Dezember




Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1538 am: 24. Dezember 2014, 21:20:10 »
Evangelium nach Lukas 2,1-14.

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen.
Dies geschah zum erstenmal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien.
Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen.
So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.
Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete.
Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft,
und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.
In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde.
Da trat der Engel des Herrn zu ihnen, und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr,
der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll:
Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr.
Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.
Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:
Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.
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« Antwort #1539 am: 25. Dezember 2014, 16:50:53 »

Hl. Basilius
„Wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater“

        „Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt“ (Mt 2,10). Heute wird auch uns im Herzen diese große Freude zuteil, eine Freude, die die Engel den Hirten ankündigen. Lasst uns mit den Weisen aus dem Morgenland anbeten, mit den Hirten Gott rühmen und mit den Engeln singen: „Heute ist uns der Retter geboren, er ist der Messias, der Herr; Gott der Herr ist uns erschienen“...       Dieses Fest wird von der ganzen Schöpfung gefeiert: die Sterne am Himmel eilen herbei; die Weisen kommen aus den Heidenländern, die Erde empfängt in einer Grotte. Alles trägt zu diesem Feste bei, es gibt keine leeren Hände. Lasst auch uns ein Freudenlied anstimmen...; lasst uns das Heil der Welt feiern, den Geburtstag des Menschengeschlechts. Heute ist die Verurteilung aufgehoben, die auf Adam lag. Niemals mehr wird man sagen: „Staub bist du, zum Staub musst du zurück“ (Gen 3,19), sondern „Vereint mit dem, der vom Himmel herabsteigt, wirst du in den Himmel erhoben“ ...       „Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt“ (Jes 9,5) ... Welch unergründliche Güte und Menschenliebe! Stelle dich also in die Reihen derer, die voll Freude ihren Herrn empfangen, der vom Himmel kommt, und die den großen Gott in diesem kleinen Kind anbeten. Die Macht Gottes erweist sich in seinem Leib wie das Licht, das durch die Fenster strömt und in den Augen derer leuchtet, die ein reines Herz haben (Mt 5,8). Mit ihnen werden wir dann alle „mit enthülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn widerspiegeln und von Herrlichkeit zu Herrlichkeit in sein Bild verwandelt werden“ (2 Kor 3,18). Und das wird geschehen durch die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und seine Liebe zu den Menschen.

Homilie zur Geburt Christi ; PG 31, 1471f




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« Antwort #1540 am: 25. Dezember 2014, 16:59:45 »
Evangelium nach Johannes 1,1-18.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes.
Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.
Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben,
die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war.
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.
Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.
Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.
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« Antwort #1541 am: 26. Dezember 2014, 06:00:31 »
Botschaft der Königin des Friedens vom 25. Dezember 2014

„Liebe Kinder!
Auch heute trage ich in meinen Armen meinen Sohn Jesus zu euch und ich erbitte von Ihm den Frieden für euch und den Frieden unter euch. Betet, und betet meinen Sohn an, damit in eure Herzen Sein Friede und Seine Freude einkehren. Ich bete für euch, damit ihr noch mehr dem Gebet gegenüber offen seid.
Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“
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« Antwort #1542 am: 26. Dezember 2014, 06:04:08 »

Hl. Fulgentius von Ruspe
Gemeinsam die Krone empfangen vom demütigen König der Ehre

Gestern haben wir die Geburt unseres ewigen Königs in der Zeit gefeiert; heute feiern wir den siegreichen Kampf seines Soldaten… Unser König, der Hocherhobene, ist in Demut zu uns gekommen; aber er konnte nicht mit leeren Händen kommen: er hat seinen Soldaten die höchste der Gnaden gebracht. Er gab sich nicht damit zufrieden, sie mit Reichtum zu überhäufen, sondern verlieh ihnen auch eine unbesiegbare Kampfeskraft: Er hat ihnen die Liebe geschenkt, die den Menschen die Teilhabe am Leben Gottes ermöglicht… Die Liebe zum Nächsten, die Christus auf die Erde sich senken ließ, erhob Stephanus von der Erde in den Himmel… Um die Krone zu erwerben, die für seinen Namen steht, gebrauchte Stephanus die Waffen der Nächstenliebe: Mit ihr hat er einen vollkommenen Sieg errungen. Aus Liebe zu Gott wich er vor seinen Feinden nicht zurück, und aus Liebe zu seinem Nächsten trat er für seine Peiniger ein. Durch diese Liebe brachte er die Verirrten dazu, sich zu ändern; sie veranlasste ihn zu beten, dass seinen Mördern die Strafe erspart bleibe. Diese Liebe gab ihm die Kraft, Saulus zu besiegen, der maßlos wütend war. Und er, der ihn auf Erden verfolgte, wurde im Himmel zu seinem Kameraden. Seine heilige, unwandelbare Liebe wollte durch Gebet jene auf seine Seite ziehen, die er mit seinen Mahnungen nicht bekehren konnte… Und aus diesem Grunde hat Paulus jetzt teil an der Seligkeit des Stephanus. Mit Stephanus erfreut er sich der Herrlichkeit Christi, mit Stephanus jubelt er, mit Stephanus herrscht er. Den Ort, wohin Stephanus unter den Augen des Paulus als erster aufstieg, erreichte auch Paulus mit Hilfe des Stephanus.

Predigt 3, 1-3, 5-6; CCL 91 A, 905-909



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« Antwort #1543 am: 26. Dezember 2014, 06:09:56 »
Evangelium nach Matthäus 10,17-22.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Nehmt euch aber vor den Menschen in acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte bringen und in ihren Synagogen auspeitschen.
Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt, damit ihr vor ihnen und den Heiden Zeugnis ablegt.
Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt.
Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden.
Brüder werden einander dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken.
Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.
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La Salette 1846



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