Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4576870 mal)

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Offline Tina 13

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« Antwort #1696 am: 28. Februar 2015, 08:03:39 »
 
Hl. Ignatius von Antiochien
«Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen»

„Betet ohne Unterlass“ (1 Thess 5,17) für die Anderen. Man kann nur hoffen, dass sie Reue zeigen und zu Gott gelangen; aber euer Beispiel soll ihnen wenigstens den Weg zeigen. Reagiert mit Sanftmut auf ihre Wut; mit Demut auf ihre Arroganz; mit Gebet auf ihre Lästerungen; mit Glaubensstärke auf ihre Irrtümer; mit Gelassenheit auf ihre Heftigkeit; versucht, es ihnen in nichts gleichzutun. Zeigen wir ihnen durch unser Gutsein, dass wir ihre Brüder sind! Lasst uns „dem Beispiel des Herrn folgen“ (1 Thess 1,6). Wer hat mehr Unrecht ertragen als er? Wem hat man mehr weggenommen? Wer hat mehr Zurückweisung erfahren? Unter euch soll kein Unkraut des Teufels wachsen (vgl. Mt 13,25). An Leib und Seele ganz rein und enthaltsam, so sollt ihr in Christus verbleiben.
Die Endzeit ist gekommen… Nur in Christus gehen wir in das wahre Leben ein. Außerhalb von ihm gibt es nichts, was von Wert wäre!... Es gibt kein höheres Gut als den Frieden. Er triumphiert über alle Angriffe unserer Feinde, über irdische und überirdische… Es genügt heute nicht mehr, den Glauben zu bekennen; wir müssen bis zum Ende erkennen lassen, mit welcher Kraft er uns ausstattet.

Brief an die Epheser, 10-14
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1697 am: 01. März 2015, 23:04:18 »

Hl. Leo der Große
«Jesus verbot ihnen, irgend jemand zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei»

Damit sich nun die Apostel eine solch unerschütterliche und heilbringende Standhaftigkeit von ganzem Herzen zu eigen machten und nicht vor der Schwere des zu tragenden Kreuzes zurückschreckten, damit sie sich nicht des Todes Christi schämten und an seiner Geduld Anstoß nähmen, mit der er sich qualvollen Leiden unterziehen wollte, ohne dabei seine Macht und Glorie einzubüßen, nahm „Jesus den Petrus, den Jakobus und dessen Bruder Johannes mit sich, stieg mit ihnen allein auf einen hohen Berg“ und zeigte ihnen dort den Glanz seiner Herrlichkeit. Wenn sie nämlich auch schon in ihm seine erhabene göttliche Natur erkannt hatten, so wussten sie doch nichts von der Macht seines Leibes, in dem sich seine Gottheit verbarg... So enthüllte also Christus vor auserlesenen Zeugen seine Herrlichkeit und umgab seinen Leib, den er mit den anderen Menschen gemein hatte, mit solch strahlendem Glanz, dass „sein Antlitz gleich der Sonne leuchtete und sein Gewand blendend weißem Schnee vergleichbar“ war. Ohne Zweifel handelte es sich bei dieser Verklärung in erster Linie darum, aus den Herzen der Jünger das Ärgernis des Kreuzes zu entfernen, damit ihr Glaube nicht ins Wanken käme durch die Geduld, mit der er sein Leiden freiwillig auf sich nehmen würde..., aber bei dieser Verklärung zeigte sich Jesus auch ebenso darum besorgt, die Hoffnung seiner heiligen Kirche auf sicheren Grund zu stellen, damit der ganze Leib Christi wüsste, welche Umgestaltung auf ihn wartet, und all seine Glieder fest darauf bauten, dass sie der Glorie teilhaftig würden, die bereits im Voraus an ihrem Haupt zutage getreten sei. Davon hatte der Herr auch gesprochen, als er auf seine „Ankunft in Macht und Herrlichkeit“ mit den Worten anspielte: „Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters“ (Mt 13,43). Der Apostel Paulus bekräftigt seinerseits: „Denn ich halte dafür, dass die Leiden dieser Zeit nicht zu vergleichen sind mit der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll“ (Röm 8,18)... Er schreibt auch: „Denn ihr seid gestorben und euer Leben ist mit Christus verborgen in Gott. Wenn aber Christus, euer Leben, offenbar wird, werdet ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit“ (Kol 3,3).

Homilie 51/38, Über die Verklärung (vgl. BKV, 1927, Verl. Kösel & Pustet)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1698 am: 02. März 2015, 06:03:24 »

Hl. Bernhard
„Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist"

Jesus Christus besitzt in einer Person zwei Naturen: Die eine, nach der er immer schon gewesen ist, die andere, nach der er in der Zeit begonnen hat, zu sein. Seinem ewigen Sein entsprechend weiß er immer schon alles, als einer in der Zeit Geborener jedoch hat er viele Dinge erst erlernt. Deshalb hat er erst, als er in der Zeit geboren wurde, als er Fleisch wurde, angefangen, das Elend unserer körperlichen Verfasstheit kennenzulernen, und zwar sie mit jener Kenntnis zu erlernen, die in der Schwäche unseres Fleisches erlernbar wird. Es wäre für unsere Stammeltern schöner und klüger gewesen, diese Kenntnis nicht zu erlangen, denn um sie zu erlangen, mussten sie durch Widersinn und Unglück hindurchgehen. Gott aber, ihr Schöpfer, der gekommen ist, um zu suchen was verloren war, hatte Mitleid mit seinen Geschöpfen und ist gekommen, um sie aufzusuchen: Voller Erbarmen ist er dorthin hinabgestiegen, wohin sie in ihrem Elend gefallen waren. Er wollte am eigenen Leib erfahren, was sie erleiden mussten, nachdem sie sich von ihm abgewandt hatten, natürlich nicht aus menschlicher Neugierde heraus, sondern aufgrund einer bewunderungswerten Liebe; auch nicht, um mit ihnen im Elend zu verharren, sondern um barmherzig zu werden und sie aus ihrem Elend zu befreien. Jesus Christus ist also barmherzig geworden, nicht aus der Barmherzigkeit heraus, die er in seinem ewigen Heilsein bereits besaß, sondern aus jener Barmherzigkeit, die er in unserer Fleischeshülle gefunden hat, indem er selber durch das Elend durchgegangen ist.

Stufen der Demut und des Hochmuts, § 12
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« Antwort #1699 am: 02. März 2015, 06:45:48 »
Setzt friedvoll ein Zeichen!

Macht aufmerksam!

Mein Kind. Mein liebes Kind. Bitte schreibe, Meine Tochter, denn Unser Wort muss gehört werden. Danke.

Meine Kinder. Meine so von Mir geliebten Kinder. Erhebt euch und betet für eure Brüder und Schwestern im Herrn, die so viel Leid ertragen müssen, nur weil sie Meinen Sohn lieben, IHM nachfolgen und IHM treu und ergeben sind!

Meine Kinder. Erhebt euch für eure Brüder und Schwestern im Herrn, die "abgeschlachtet" werden, die verschleppt, verkauft, versklavt und misshandelt werden, denn es sind Jesus' treue Kinder, die ohne Grund und ohne Rechte, ohne Eigenverschulden, ohne "Strafbarkeiten" in menschenverachtende "Zustände" gebracht werden, und nur weil sie Meinen Sohn lieben!

Steht auf, Meine Kinder, und erhebt euch für sie! Tut etwas für sie! Betet für sie! Ruft auf zum Gebet für sie! Lasst nicht zu, dass NIEMAND sie verteidigt!

Ihr müsst sie "retten", Meine Kinder, aus diesen Missständen, die brutalst und grausamst sind, und nicht einfach eure Augen und Ohren verschließen und denken "das ist ja so weit weg von hier"! NEIN! Steht auf und bewegt etwas!

Lasst euch nicht überrollen von fanatischen, hasserfüllten Extremisten, die vom Teufel verseucht sind, sondern wehrt euch, indem ihr Zeichen setzt, zum Gebet aufruft und eure Stimme für sie erhebt!

Fangt keinen Streit an und startet keine Hetzjagden, sondern betet, Meine Kinder, und macht aufmerksam! So viel wird "unter den Teppich gekehrt", doch wenn ihr euch zusammen tut, dann BEWIRKT ihr etwas!

Das Gebet ist stark! Euer Gebet ist stark! Und wo aus Liebe zu Meinem Sohn für eure Brüder und Schwestern im Herrn vereint gebetet wird, da bewegt ihr etwas, da setzt ihr Zeichen und erweckt viele weitere Herzen, die sich anschließen und noch mehr bewegen!

Wenn ihr nichts tut, wenn ihr einfach nur geschehen lasst, dann lasst auch ihr euch überrollen von einer Hasswelle, die dem Teufel immer mehr Macht zuspielt!

Meine Kinder. Betet und seid immer in der Liebe! Wenn ihr Hass mit Hass bekämpft, schafft ihr Streit, ihr schafft Unruhe und ihr schürt Unfrieden.

So bleibt immer in der Liebe zu Meinem Sohn und lasst euch nicht provozieren. Setzt friedvoll ein Zeichen, niemals aber mit Hass und Antikampagnen.

Meine Kinder. Ich liebe euch. Haltet durch und betet für eure Brüder und Schwestern im Herrn. Amen.

Eure Mutter im Himmel.

Mutter aller Kinder Gottes und Mutter der Erlösung. Amen.

Botschaft Nr.848
18. Februar 2015

 
http://www.dievorbereitung.com/Botschaften/data841-875/848.html
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« Antwort #1700 am: 03. März 2015, 06:52:39 »

Dem hl. Makarius
Das Gemeinschaftsleben: „Ihr alle aber seid Brüder.“

Was auch immer sie tun: Die Brüder sollen sich liebevoll und fröhlich miteinander zeigen. Wer arbeitet, wird also von demjenigen, der betet, sagen: „Der Schatz, den mein Bruder besitzt, den besitze ich auch, denn er gehört uns allen gemeinsam“. Derjenige, der betet, wird von seinem lesenden Bruder sagen: „Der Gewinn, den er aus seiner Lektüre erzielt, der bereichert mich ebenso“. Und derjenige, der arbeitet, wird dann sagen: „Es ist im Interesse der Gemeinschaft, dass ich diesen Dienst verrichte“. Die verschiedenen Gliedmaßen bilden zusammen einen einzigen Leib, und sie unterstützen sich gegenseitig, indem jedes seine Aufgaben erfüllt. Das Auge sieht für den ganzen Leib, die Hand arbeitet für die anderen Gliedmaßen; der Fuß trägt alle, indem er läuft; ein Glied leidet, sobald ein anderes leidet. So sollen die Brüder sich untereinander verhalten (vgl. Röm 12,4-5). Der Betende wird nicht den Arbeitenden verurteilen, weil dieser nicht betet... Derjenige, der dient, wird die anderen nicht verurteilen. Im Gegenteil, ein jeder wird, was auch immer er tut, zur Ehre Gottes handeln (vgl. 1Kor 10,31; 2Kor 4,15 )... Somit wird große Eintracht und heitere Harmonie „das Band des Friedens“ (Eph 4,3) bilden, das sie untereinander einen wird, und sie mit Lauterkeit und Einfachheit unter dem wohlwollenden Blick Gottes leben lassen. Das Wesentliche ist, das ist klar, im Gebet nicht nachzulassen. Im Übrigen ist nur eine Sache vonnöten: Jeder sollte in seinem Herzen jenen Schatz, nämlich die lebendige und geisterfüllte Gegenwart des Herrn, hüten. Ob er arbeitet, betet oder liest, jeder sollte von sich sagen können, im Besitz dieses unvergänglichen Gutes zu sein, das der Heilige Geist ist.

Dritte Predigt 1-3
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« Antwort #1701 am: 04. März 2015, 06:49:49 »

Hl. Augustinus
„Er sagte zu ihnen: Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf"

„Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht“ (Psalm 127,2). Was will das heißen? ... Christus, unser Tag, ist auferstanden; es ist gut, uns nach Christus zu erheben und nicht vor ihm. Wer sind denn jene, die sich vor Christus erheben wollen? ... Jene, die hier auf Erden erhoben werden wollen, da, wo er in Niedrigkeit lebte. Sie sollten also in der Welt in Niedrigkeit leben, wenn sie dorthin erhoben werden wollen, wohin Christus erhoben worden ist. Tatsächlich sagte Jesus über jene, die durch den Glauben zu ihm gehörten – und da genaugenommen befinden wir uns: „Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin“ (Joh 17,24). Wunderbares Geschenk, große Gnade, herrliches Versprechen...Möchtet ihr dorthin erhoben werden, wo er ist? Dann seit demütig, wie er demütig war. „Ein Jünger steht nicht über seinem Meister“ (Mt 10,24)... und doch hatten sich die Söhne des Zebedäus bereits ihre Plätze, der eine links, der andere rechts, ausgesucht, bevor sie in der Nachfolge im Leiden ihres Herrn erniedrigt wurden. Sie wollten sich „zu früh“ erheben; deshalb gingen sie in die Irre. Der Herr hat sie zur Demut zurückgerufen, indem er sie fragte: „Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Ich bin gekommen, um demütig zu sein und ihr wollt vor mir erhoben werden? Folgt mir nach, auf dem Weg, den ich gehen werde. Denn wenn ihr auf einem Weg gehen wollt, den ich nicht gehe, geht ihr in die Irre“ (vgl. Mt 20,22).

Kommentar zu Psalm 126 (127)
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« Antwort #1702 am: 04. März 2015, 12:53:57 »
Gott ist Liebe

218 Im Laufe seiner Geschichte konnte Israel erkennen, daß Gott nur einen einzigen Grund hatte, sich ihm zu offenbaren und es unter allen Völkern zu erwählen, damit es ihm gehöre: seine gnädige Liebe [Vgl. Dtn 4,37; 7,8; 10,15.]. Dank seiner Propheten hat Israel begriffen, daß Gott es aus Liebe immer wieder rettet [Vgl. Jes 43,1-7.] und ihm seine Untreue und seine Sünden verzeiht [Vgl. Hos 2.].

219 Die Liebe Gottes zu Israel wird mit der Liebe eines Vaters zu seinem Sohn verglichen [Vgl. Hos 11,1.]. Diese Liebe ist größer als die Liebe einer Mutter zu ihren Kindern [Vgl. Jes 49,14-15.]. Gott liebt sein Volk mehr als ein Bräutigam seine Braut [Vgl. Jes 62,4-5.]. Diese Liebe wird sogar über die schlimmsten Treulosigkeiten siegen [Vgl. Ez 16; Hos 11.]sie wird so weit gehen, daß sie selbst das Liebste hergibt: ,,Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab" (Joh 3,16).

220 Die Liebe Gottes ist ,,ewig" (Jes 54,8): ,,Auch wenn die Berge von ihrem Platz weichen und die Hügel zu wanken beginnen - meine Huld wird nie von dir weichen" (Jes 54,10). ,,Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dir so lange die Treue bewahrt" (Jer 31,3).

221 Der hl. Johannes geht noch weiter und sagt: ,,Gott ist die Liebe" (1 Joh 4,8.16): Liebe ist das Wesen Gottes. Indem er in der Fülle der Zeit seinen einzigen Sohn und den Geist der Liebe sendet, offenbart Gott sein innerstes Geheimnis [Vgl.1 Kor 2,7-16; Eph 3,9-12.]: Er selbst ist ewiger Liebesaustausch - Vater, Sohn und Heiliger Geist - und hat uns dazu bestimmt, daran teilzuhaben

(Katechismus)
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« Antwort #1703 am: 04. März 2015, 12:55:55 »
IV Die Bedeutung des Glaubens an den einzigen Gott

222 An Gott, den Einzigen, zu glauben und ihn mit unserem ganzen Wesen zu lieben, hat für unser ganzes Leben unabsehbare Folgen:

223 Wir wissen um Gottes Größe und Majestät: ,,Sieh, Gott ist groß, nicht zu begreifen" (Ijob 36,26). Darum gilt: ,,Gott kommt an erster Stelle" (Jeanne d‘Arc).

224 Wir leben in Danksagung: Wenn Gott der Einzige ist, kommt alles, was wir sind und haben, von ihm: ,,Was hast du, das du nicht empfangen hättest?" (1 Kor 4,7). ,,Wie kann ich dem Herrn all das vergelten, was er mir Gutes getan hat?" (Ps 116,12).

225 Wir wissen um die Einheit und die wahre Würde aller Menschen: Sie alle sind nach dem Abbild Gottes ihm ähnlich erschaffen [Vgl. Gen 1,26].

226 Wir gebrauchen die geschaffenen Dinge richtig: Der Glaube an den einzigen Gott läßt uns alles, was nicht Gott ist, soweit gebrauchen, als es uns ihm näher bringt, und uns soweit davon lösen, als es uns von ihm entfernt [Vgl. Mt 5,29-30; 16,24; 19,23-24.].

,,Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.
Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu dir.
Mein Herr und mein Gott, o nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir" (Niklaus von Flüe, Gebet)

227 Wir vertrauen auf Gott in jeder Lage, selbst in Widerwärtigkeiten. Ein Gebet der hl. Theresia von Jesus bringt dies eindrucksvoll zum Ausdruck:

Nichts dich verwirre; / nichts dich erschrecke. Alles geht vorbei. / Gott ändert sich nicht. Geduld erlangt alles. / Wer Gott hat, dem fehlt nichts. / Gott allein genügt. (poes. 30)

(Katechismus)
« Letzte Änderung: 04. März 2015, 12:57:54 von Tina 13 »
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La Salette 1846



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