Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4576965 mal)

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Offline Tina 13

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« Antwort #1720 am: 14. März 2015, 21:44:21 »
Richtet die Augen auf den Gekreuzigten und alles wird euch leicht werden. Wenn ich seine (Gottes) Liebe, die er zu mir hatte, betrachte, fasste ich wieder Mut, denn das Vertrauen auf seine Barmherzigkeit habe ich nie verloren, das auf mich aber oft. (Hl. Teresa von Avila, Vida 9,7)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1721 am: 15. März 2015, 06:12:22 »

Theodor von Mopsvestia
„So sehr hat Gott die Welt geliebt"

„Habt keine Angst vor dem Kreuz", sagt der Herr Jesus, „und zweifelt nicht an den Worten, die ich zu euch sage.“ Die Schlange, die Mose in der Wüste erhöht hat, war einzig durch die Allmacht dessen wirksam, der befohlen hatte, sie aufzurichten... So nimmt auch der Herr das Los der Menschen auf sich und erleidet die Schmerzen des Kreuzes. Doch durch die in ihm wohnende Macht hat er die, die an ihn glauben, des ewigen Lebens würdig gemacht. In den Zeiten des Mose befreite die eherne Schlange diejenigen vom Tod, die vom giftige Biss getroffen worden waren, wenn sie denn ihre Blicke auf sie richten würden - obwohl sie kein Leben in sich hatte und nur durch die Kraft eines anderen. Jesus hingegen, allem Aussehen und aller Qualen zum Trotz, schenkt das Leben gleicherweise allen, die an ihn glauben würden, durch die Macht, die in ihm wohnt. Jesus fährt fort: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingegeben hat, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“ „Auch das ist“, so sagt er, „ein Zeichen der Liebe Gottes...“ Wie hat er sagen können: „Gott hat seinen einzigen Sohn hingegeben“? Es ist klar, dass die Gottheit nicht leiden kann. Doch durch ihre Vereinigung bilden die Göttlichkeit und die menschliche Person Jesu eine Einheit. Deshalb berührt alles, was seine menschliche Person betrifft, auch seine Göttlichkeit, obwohl der Mensch allein leidet... Um diese Größe der Passion darzulegen, sagt der heilige Paulus: „... hätten sie die Weisheit Gottes erkannt, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt“ (1Kor 2,8). Indem er Jesus diesen Titel gibt, will er die Großartigkeit der Passion aufzeigen. In gleicher Weise verkündet unser Herr sehr trefflich: „Gott hat seinen einzigen Sohn hingegeben“, um die Größe seiner Liebe aufzuzeigen durch die Leiden, die er ertragen hat.

Kommentar zum Johannesevangelium; CSCO 115,116
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« Antwort #1722 am: 15. März 2015, 07:33:16 »
Eine Seele, die betet, wird nicht verlorengehen!

Setze dich und schreibe, Meine Tochter.

Sage den Kindern bitte, sie mögen beten, denn ihr Gebet wird so sehr gebraucht, und ohne Gebet werdet ihr alle verlorengehen, denn wenn Meine treuen Kinder nicht weiterbeten, wird es keine Hoffnung mehr für die verirrten Kinder geben, und ihr Aufenthalt "der letzten Ruhe", wie ihr es fälschlicherweise nennt, wird alles andere als ruhig sein.

So betet weiter, Meine Kinder, damit eure Welt nicht verlorengeht und das Neue Jerusalem das Zuhause all Meiner Kinder werden kann. Amen.

Betet, Meine Kinder, euer Gebet ist wichtig. Amen.

Eine Seele, die betet wird nicht verlorengehen. Amen.

Euer Jesus, mit Meiner Heiligen Mutter. Amen.     ;ghjghg

Botschaft Nr. 866
05. März 2015

https://dievorbereitung.de/Botschaften/data841-875/866.html
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« Antwort #1723 am: 16. März 2015, 07:05:20 »

Hl. Johannes Chrysostomus
„Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht"

„Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, glaubt ihr nicht!“ Der königliche Beamte scheint zu glauben, dass Jesus nicht die Macht hat, Tote aufzuerwecken: „Komm herab, ehe mein Kind stirbt!“ Er scheint zu glauben, dass Jesus nicht weiß, wie krank sein Kind ist. Deshalb macht Jesus ihm diesen Vorwurf, mit dem er ihm klarmachen will, dass Wunder vor allem geschehen, um Seelen zu gewinnen und zu heilen. So heilt Jesus den geistlich kranken Vater ebenso wie den körperlich kranken Sohn. Er will uns damit zu verstehen geben, dass wir uns nicht um der Wunder willen, sondern seiner Lehre wegen an ihn halten sollen, die von den Wundern bestätigt wird. Denn Wunder tut er nicht für die Glaubenden, sondern für die Ungläubigen. Als er wieder zu Hause war „wurde er mit seinem ganzen Haus gläubig“. Leute, die Jesus weder gesehen noch gehört haben… glauben an ihn. Was können wir daraus lernen? Dass wir, ohne Wunder zu fordern, an ihn glauben sollen; wir dürfen von Gott keine Beweise für seine Macht fordern. Wie viele Menschen lassen in unserer Zeit eine größere Gottesliebe erkennen, wenn Kinder oder Frauen die Linderung ihrer Krankheit erfahren! Wir müssen, auch wenn unsere Wünsche nicht erhört werden, in der Danksagung und im Lobpreis verharren. Bleiben wir mit Gott im Unglück ebenso verbunden wie in glücklichen Tagen!

Homilien zum Johannesevangelium, Nr. 35
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« Antwort #1724 am: 17. März 2015, 15:08:53 »

Oden des Salomo
„Das Wasser, das ich ihm gebe, wird in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt“ (Joh 4,14)

Der Herr hat sich besser zu erkennen gegeben. Er bemüht sich darum, dass die von seiner Gnade empfangenen Gaben besser erkannt werden. Er hat uns gewährt, dass wir seinen Namen preisen; unser Geist besingt seinen Heiligen Geist. Denn Wasser strömte hervor und ist zu einem weiten, mächtigen Fluss geworden (Ez 47,1f). Er hat das Universum überschwemmt, es zerbrochen und zum Tempel getragen. Die Hindernisse der Menschen konnten den Fluss nicht aufhalten, nicht einmal der Sachverstand derer, die Wasser eindeichen. Denn der Fluss hat sich über die ganze Erde ausgebreitet und sie ganz bedeckt. Alle Durstigen der Erde haben getrunken; ihr Durst ist gelöscht worden, denn der Höchste hat den Durst der Seinen gestillt. Die Diener, denen er seine Wasser anvertraut hat, können sich glücklich schätzen. Ihre ausgedörrten Lippen wurden benetzt und ihr gelähmter Wille gestärkt. Die todgeweihten Seelen wurden dem Tod entrissen; die ermatteten Glieder wurden wieder fest und stehen aufrecht. Ihre Schritte bekamen Kraft und ihre Augen Licht. Im Herrn sind sie zur Erkenntnis gekommen; durch das lebendige Wasser leben sie in Ewigkeit.

Nr. 6
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« Antwort #1725 am: 18. März 2015, 06:43:28 »

Sel. John Henry Newman
„Mein Vater ist noch immer am Werk und auch ich bin am Werk“

Wenn wir unser Augenmerk darauf richten, wie sich der Retter während seines irdischen Lebens verhalten hat, sehen wir, dass er seine Identität als Sohn Gottes absichtlich verschleiert und trotzdem gleichzeitig preisgegeben hat. Er wollte offensichtlich, dass man sie als Besitz habe, jedoch nicht sofort: Als ob seine Worte zwar ihre Gültigkeit behalten sollten, man aber auch eine Weile warten müsste, bis man sie in ihrer Bedeutung voll erfassen würde; als ob man seine Ankunft abwarten müsste, die sowohl Christus als auch seine Worte ins volle Licht setzen würde… Unter seinen Jüngern war er „wie der, der bedient“ (Lk 22,27). Die Apostel begriffen offensichtlich erst nach seiner Auferstehung – und vor allem nach seiner Himmelfahrt, als der Heilige Geist herabkam – wer bei ihnen gewesen war… Zu wiederholten Malen, und das in der Heiligen Schrift wie im Leben, nehmen wir die aktuelle Gegenwart Gottes nicht wahr, sondern erst dann, wenn wir zurückblicken und dabei feststellen, was damals geschehen ist… Wie wunderbar doch die Vorsehung ist, so leise und doch so wirksam, so beständig und vor allem so unfehlbar! Und das macht den Satan völlig hilflos; er kann beim Ablauf der Geschehnisse die wirkende Hand Gottes nicht erkennen…; vor der majestätischen, gelassenen Stille, der unerschütterlichen, heiligen Ruhe, die in der Vorsehung Gottes walten, sind seine vielfältigen Möglichkeiten wirkungslos… Die Hand Gottes wacht immer über die Seinen, und Gott führt sie auf einem Weg, den sie nicht kennen. Glauben ist alles, was sie tun können. Später werden sie sehen, was sie jetzt nicht sehen. Durch diesen Glauben sind sie aktiv an den Vorhaben Gottes beteiligt.

Predigt „Christ Manifested in Remembrance“, PPS Bd. 4, Nr. 17
« Letzte Änderung: 18. März 2015, 12:44:30 von Tina 13 »
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« Antwort #1726 am: 19. März 2015, 05:55:08 »

Hl. Bernhard von Clairvaux
„Joseph, Sohn Davids" (Mt 1,20)

Es ist unzweifelhaft, dass dieser Joseph, mit dem die Mutter des Erlösers verlobt war, ein guter und getreuer Mensch war. Einen treuen und klugen Knecht nenne ich ihn (vgl. Mt 24,45); der Herr hat ihn eingesetzt als Tröster seiner Mutter, als Nährvater seines Fleisches, er hat schließlich auf Erden ihn allein zu seinem getreuesten Mitgehilfen des großen Heilsplanes gemacht. Dazu kommt noch, dass von ihm gesagt wird: „Er war aus dem Hause David“ (Lk 1,27)... Wahrhaft ein Sohn Davids, sage ich, nicht nur dem Fleische nach, sondern auch durch seine Treue, seine Heiligkeit und Hingabe. Gleichsam als zweiten David hat der Herr ihn gefunden, als einen Mann nach seinem Herzen, dem er das tiefste und heiligste Geheimnis seines Herzens sicher anvertrauen konnte, dem er als zweitem David die geheimen und verborgenen Dinge seiner Weisheit offenbarte (Ps 50,8). Ihm gewährte er, in das Geheimnis eingeweiht zu werden, das keiner von den Fürsten dieser Welt erkannt hat. Ihm ist schließlich gegeben worden, was viele Könige und Propheten sehen wollten und nicht sahen, hören wollten und nicht hörten; aber nicht nur, es zu sehen und zu hören, sondern auch zu tragen, zu leiten, zu umarmen und zu küssen, zu nähren und zu behüten... [Maria und Joseph] waren also aus dem Hause David; aber in der einen hat sich die Wahrheit erfüllt, die der Herr David geschworen hat (Ps 131,11), während der andere nur Mitwisser und Zeuge der erfüllten Verheißung war.

Homilie über "Missus est", 2,16 [vgl. Übers.: Bernhard von Clairvaux, Sämtl. Werke lat./dt., Bd. 4, S. 73-75]
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« Antwort #1727 am: 20. März 2015, 06:56:24 »

Origenes
„Keiner wagte ihn anzufassen, denn seine Stunde war noch nicht gekommen“

Nach Jesus zu suchen, ist oft von großem Wert; denn es bedeutet dasselbe wie die Suche nach dem Wort, der Wahrheit und der Weisheit. Ihr werdet jedoch einwenden, dass der Ausdruck „Jesus suchen“ manchmal auf Leute gemünzt ist, die ihm Böses wollen. Zum Beispiel: „Sie wollten ihn festnehmen, aber keiner wagte ihn anzufassen, denn seine Stunde war noch nicht gekommen“… Er weiß, von wem er sich fernhalten muss und bei wem er sich aufhalten kann, ohne dass man ihn gleich findet: Damit man ihn, wenn man ihn sucht, zur rechten Zeit auch findet. Der Apostel Paulus sagt denen, die Jesus noch nicht gefunden und ihn noch nicht aufmerksam betrachtet haben: „Sag nicht in deinem Herzen: Wer wird in den Himmel hinaufsteigen? Das hieße Christus herabholen. Oder: Wer wird in den Abgrund hinabsteigen? Das hieße: Christus von den Toten heraufführen. Was also sagt die Schrift? 'Das Wort ist dir nahe, es ist in deinem Mund und in deinem Herzen'“ (Röm 10,6-8). Wenn der Herr in seiner Liebe zu den Menschen sagt: „Ihr werdet mich suchen“ (Joh 8,21), lässt er etwas vom Reich Gottes andeutungsweise erkennen, damit diejenigen, die ihn suchen, nicht außerhalb ihrer selbst suchen, und nicht etwa sagen: „Seht, hier ist es!", oder: "Dort ist es!“ Der Herr sagt zu ihnen: „Das Reich Gottes ist (schon) mitten unter euch“ (Lk 17,21). Solange wir den Samen der Wahrheit in unseren Seelen bewahren und seine Gebote halten, entfernt sich das Wort nicht von uns. Wenn aber das Böse in uns überhandnimmt und uns verdirbt, wird Jesus zu uns sagen: „Ich gehe fort und ihr werdet mich suchen, und ihr werdet in eurer Sünde sterben“.

Kommentar zum hl. Johannes 19,12; PG 14,548
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