Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660570 mal)

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« Antwort #2912 am: 24. Januar 2016, 06:32:55 »
Buch Nehemia 8,2-4a.5-6.8-10.

In jenen Tagen brachte der Priester Esra das Gesetz vor die Versammlung; zu ihr gehörten die Männer und die Frauen und alle, die das Gesetz verstehen konnten.
Vom frühen Morgen bis zum Mittag las Esra auf dem Platz vor dem Wassertor den Männern und Frauen und denen, die es verstehen konnten, das Gesetz vor. Das ganze Volk lauschte auf das Buch des Gesetzes.
Der Schriftgelehrte Esra stand auf einer Kanzel aus Holz, die man eigens dafür errichtet hatte.
Esra öffnete das Buch vor aller Augen, denn er stand höher als das versammelte Volk. Als er das Buch aufschlug, erhoben sich alle.
Dann pries Esra den Herrn, den großen Gott; darauf antworteten alle mit erhobenen Händen: Amen, amen! Sie verneigten sich, warfen sich vor dem Herrn nieder, mit dem Gesicht zur Erde.
Man las aus dem Buch, dem Gesetz Gottes, in Abschnitten vor und gab dazu Erklärungen, so dass die Leute das Vorgelesene verstehen konnten.
Der Statthalter Nehemia, der Priester und Schriftgelehrte Esra und die Leviten, die das Volk unterwiesen, sagten dann zum ganzen Volk: Heute ist ein heiliger Tag zu Ehren des Herrn, eures Gottes. Seid nicht traurig und weint nicht! Alle Leute weinten nämlich, als sie die Worte des Gesetzes hörten.
Dann sagte Esra zu ihnen: Nun geht, haltet ein festliches Mahl und trinkt süßen Wein! Schickt auch denen etwas, die selbst nichts haben; denn heute ist ein heiliger Tag zur Ehre des Herrn. Macht euch keine Sorgen; denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.

Psalm 19(18),8.9.10.12.15.

Die Weisung des Herrn ist vollkommen,
sie erquickt den Menschen.
Das Gesetz des Herrn ist verlässlich,
den Unwissenden macht es weise.

Die Befehle des Herrn sind richtig,
sie erfreuen das Herz;
das Gebot des Herrn ist lauter,
es erleuchtet die Augen.

Die Furcht des Herrn ist rein,
sie besteht für immer.
Die Urteile des Herrn sind wahr,
gerecht sind sie alle.

Auch dein Knecht lässt sich von ihnen warnen;
wer sie beachtet, hat reichen Lohn.
Die Worte meines Mundes mögen dir gefallen;
was ich im Herzen erwäge, stehe dir vor Augen,
Herr, mein Fels und mein Erlöser.

Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 12,12-31a.

Brüder! Wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: so ist es auch mit Christus.
Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt.
Auch der Leib besteht nicht nur aus einem Glied, sondern aus vielen Gliedern.
Wenn der Fuß sagt: Ich bin keine Hand, ich gehöre nicht zum Leib!, so gehört er doch zum Leib.
Und wenn das Ohr sagt: Ich bin kein Auge, ich gehöre nicht zum Leib!, so gehört es doch zum Leib.
Wenn der ganze Leib nur Auge wäre, wo bliebe dann das Gehör? Wenn er nur Gehör wäre, wo bliebe dann der Geruchssinn?
Nun aber hat Gott jedes einzelne Glied so in den Leib eingefügt, wie es seiner Absicht entsprach.
Wären alle zusammen nur ein Glied, wo bliebe dann der Leib?
So aber gibt es viele Glieder und doch nur einen Leib.
Das Auge kann nicht zur Hand sagen: Ich bin nicht auf dich angewiesen. Der Kopf kann nicht zu den Füßen sagen: Ich brauche euch nicht.
Im Gegenteil, gerade die schwächer scheinenden Glieder des Leibes sind unentbehrlich.
Denen, die wir für weniger edel ansehen, erweisen wir um so mehr Ehre, und unseren weniger anständigen Gliedern begegnen wir mit mehr Anstand,
während die anständigen das nicht nötig haben. Gott aber hat den Leib so zusammengefügt, dass er dem geringsten Glied mehr Ehre zukommen ließ,
damit im Leib kein Zwiespalt entstehe, sondern alle Glieder einträchtig füreinander sorgen.
Wenn darum ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit; wenn ein Glied geehrt wird, freuen sich alle anderen mit ihm.
Ihr aber seid der Leib Christi, und jeder einzelne ist ein Glied an ihm.
So hat Gott in der Kirche die einen als Apostel eingesetzt, die andern als Propheten, die dritten als Lehrer; ferner verlieh er die Kraft, Wunder zu tun, sodann die Gaben, Krankheiten zu heilen, zu helfen, zu leiten, endlich die verschiedenen Arten von Zungenrede.
Sind etwa alle Apostel, alle Propheten, alle Lehrer? Haben alle die Kraft, Wunder zu tun?
Besitzen alle die Gabe, Krankheiten zu heilen? Reden alle in Zungen? Können alle solches Reden auslegen?
Strebt aber nach den höheren Gnadengaben!

Evangelium nach Lukas 1,1-4.4,14-21.

Schon viele haben es unternommen, einen Bericht über all das abzufassen, was sich unter uns ereignet und erfüllt hat.
Dabei hielten sie sich an die Überlieferung derer, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes waren.
Nun habe auch ich mich entschlossen, allem von Grund auf sorgfältig nachzugehen, um es für dich, hochverehrter Theophilus, der Reihe nach aufzuschreiben.
So kannst du dich von der Zuverlässigkeit der Lehre überzeugen, in der du unterwiesen wurdest.
Jesus kehrte, erfüllt von der Kraft des Geistes, nach Galiläa zurück. Und die Kunde von ihm verbreitete sich in der ganzen Gegend.
Er lehrte in den Synagogen und wurde von allen gepriesen.
So kam er auch nach Nazaret, wo er aufgewachsen war, und ging, wie gewohnt, am Sabbat in die Synagoge. Als er aufstand, um aus der Schrift vorzulesen,
reichte man ihm das Buch des Propheten Jesaja. Er schlug das Buch auf und fand die Stelle, wo es heißt:
Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze
und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.
Dann schloss er das Buch, gab es dem Synagogendiener und setzte sich. Die Augen aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet.
Da begann er, ihnen darzulegen: Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt.
« Letzte Änderung: 24. Januar 2016, 06:45:32 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2913 am: 25. Januar 2016, 06:58:31 »
Hl. Johannes Chrysostomus (um 345-407), Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer

„Mir, der ihn früher lästerte und verfolgte […] hat er Barmherzigkeit erwiesen“ (1 Tim 1,13): die Bekehrung des hl. Paulus

Wir müssen uns immer vergegenwärtigen, in welch reichem Maße die Menschen allesamt von Bekundungen der immer gleichen Liebe Gottes umgeben sind. Wenn Gottes Gerechtigkeit der Bußfertigkeit vorausgegangen wäre, hätte das Universum keinen Bestand gehabt. Wäre Gott schnell zur Strafe bereit gewesen, wäre der Apostel Paulus für die Kirche ein Unbekehrter geblieben; sie hätte über einen Mann von seiner Größe nicht verfügt. Es ist die Barmherzigkeit Gottes, die aus dem Verfolger einen Apostel macht; sie verwandelt den Wolf in einen Hirten und den Zolleintreiber in einen Evangelisten (Mt 9,9). Von unserem Los angerührt, hat sie uns alle verwandelt. Sie ist es, die uns bekehrt.

Wenn man sieht, wie der Vielfraß von gestern heute anfängt zu fasten, wie der einstige Gotteslästerer mit Achtung von Gott spricht, der gemeine Kerl von damals seinen Mund nur noch zum Lobe Gottes öffnet, so kann man die Barmherzigkeit Gottes nur bewundern. Meine lieben Brüder, ja, Gott ist zu allen Menschen gut, und ganz besonders zu Sündern.

Wollt ihr auch noch etwas hören, das in Bezug auf unsere Gewohnheiten eigenartig ist, aber wahr aus der Sicht unser Religion? So passt auf: Gott erweist sich den Gerechten als fordernd, den Sündern gegenüber ist er jedoch gut und sanft. Wie hart ist er doch dem Gerechten gegenüber, wie nachsichtig gegenüber dem Sünder! Das ist etwas Neues, eine Verkehrung ins Gegenteil, was uns da im Verhalten Gottes entgegentritt […]

Und das ist der Grund dafür: dem Sünder, vor allem dem hartnäckigen, Angst zu machen, würde bedeuten, ihm alles Vertrauen zu nehmen, ihn in Verzweiflung zu stürzen; dem Gerechten schön zu tun, hieße, die Kraft seiner Tugend zu schwächen, ihn in seinem Eifer erlahmen zu lassen. Gottes Güte kennt keine Grenzen! Gottesfurcht ist der Schutz des Gerechten, die Güte Gottes bringt den Sünder zur Umkehr.

7. Predigt über die Umkehr
« Letzte Änderung: 25. Januar 2016, 07:00:24 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2914 am: 25. Januar 2016, 06:59:45 »
Apostelgeschichte 9,1-22.

In jenen Tagen wütete Saulus immer noch mit Drohung und Mord gegen die Jünger des Herrn. Er ging zum Hohenpriester
und erbat sich von ihm Briefe an die Synagogen in Damaskus, um die Anhänger des neuen Weges, Männer und Frauen, die er dort finde, zu fesseln und nach Jerusalem zu bringen.
Unterwegs aber, als er sich bereits Damaskus näherte, geschah es, dass ihn plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte.
Er stürzte zu Boden und hörte, wie eine Stimme zu ihm sagte: Saul, Saul, warum verfolgst du mich?
Er antwortete: Wer bist du, Herr? Dieser sagte: Ich bin Jesus, den du verfolgst.
Steh auf und geh in die Stadt; dort wird dir gesagt werden, was du tun sollst.
Seine Begleiter standen sprachlos da; sie hörten zwar die Stimme, sahen aber niemand.
Saulus erhob sich vom Boden. Als er aber die Augen öffnete, sah er nichts. Sie nahmen ihn bei der Hand und führten ihn nach Damaskus hinein.
Und er war drei Tage blind, und er aß nicht und trank nicht.
In Damaskus lebte ein Jünger namens Hananias. Zu ihm sagte der Herr in einer Vision: Hananias! Er antwortete: Hier bin ich, Herr.
Der Herr sagte zu ihm: Steh auf und geh zur sogenannten Geraden Straße, und frag im Haus des Judas nach einem Mann namens Saulus aus Tarsus. Er betet gerade
und hat in einer Vision gesehen, wie ein Mann namens Hananias hereinkommt und ihm die Hände auflegt, damit er wieder sieht.
Hananias antwortete: Herr, ich habe von vielen gehört, wieviel Böses dieser Mann deinen Heiligen in Jerusalem angetan hat.
Auch hier hat er Vollmacht von den Hohenpriestern, alle zu verhaften, die deinen Namen anrufen.
Der Herr aber sprach zu ihm: Geh nur! Denn dieser Mann ist mein auserwähltes Werkzeug: Er soll meinen Namen vor Völker und Könige und die Söhne Israels tragen.
Ich werde ihm auch zeigen, wie viel er für meinen Namen leiden muss.
Da ging Hananias hin und trat in das Haus ein; er legte Saulus die Hände auf und sagte: Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir auf dem Weg hierher erschienen ist; du sollst wieder sehen und mit dem Heiligen Geist erfüllt werden.
Sofort fiel es wie Schuppen von seinen Augen, und er sah wieder; er stand auf und ließ sich taufen.
Und nachdem er etwas gegessen hatte, kam er wieder zu Kräften. Einige Tage blieb er bei den Jüngern in Damaskus;
und sogleich verkündete er Jesus in den Synagogen und sagte: Er ist der Sohn Gottes.
Alle, die es hörten, gerieten in Aufregung und sagten: Ist das nicht der Mann, der in Jerusalem alle vernichten wollte, die diesen Namen anrufen? Und ist er nicht auch hierher gekommen, um sie zu fesseln und vor die Hohenpriester zu führen?
Saulus aber trat um so kraftvoller auf und brachte die Juden in Damaskus in Verwirrung, weil er ihnen bewies, dass Jesus der Messias ist.

Psalm 117(116),1.2.

Lobet den Herrn, alle Völker,
preist ihn, alle Nationen!

Denn mächtig waltet über uns seine Huld,
die Treue des Herrn währt in Ewigkeit.

Evangelium nach Markus 16,15-18.

In jener Zeit erschien Jesus den Elf und sprach zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!
Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.
Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;
wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2915 am: 25. Januar 2016, 21:10:24 »
Die Apostasie vergrößert sich jeden Tag mehr und mehr, der Glaube ist in den Herzen der meisten Menschen gestorben!

20. Januar 2016, 16.30 Uhr – Dringender Aufruf des Sakramentalen Jesus an die Menschheit; Kapelle Unserer Lieben Frau vom Karmel, Necocli, Antiochia.

Mein Friede sei mit euch, Meine Kinder. Seht Kleine die Verlassenheit in der Ich Mich befinde, es sind sehr wenige, die mit einem ehrlichen Herzen Mich besuchen kommen. Ich fühle Mich einsam, Meine Kinder haben Mich verlassen; die Türen Meiner Häuser sind offen und sind eine Einladung um einzutreten und zu kommen Mich zu besuchen und zu trösten. Aber nein, sie gehen weit an Meinem Haus vorbei, bekreuzigen sich im vorbeieilen als wäre Ich ein Gespenst. Welche Traurigkeit fühle Ich all das zu sehen! Die immense Mehrheit der Menschheit behandelt Mich mit Verachtung.

Ich bin nur Gott in den schwierigen Momenten ihres Lebens; Ich bin nur Gott um Probleme zu lösen. Ich bin nur Gott in den Krankheiten, im Unglück und im Elend. Da kommen sie nicht um mit Mir zu reden, sondern um Mich zu prüfen ob Ich sie heile, ob Ich ihnen helfe oder ihr Schicksal ändere. Andere gehen viel weiter und kommen verzweifelt und bitten Mich um Geld oder materielle Dinge, ohne sich Rechenschaft zu geben, dass für Mich die Rettung ihrer Seelen das Allerwichtigste ist. Arme Geschöpfe, sie sind mehr besorgt um die Dinge dieser Welt als um ihre Rettung und ihr Ewiges Leben!

Die Apostasie (der Abfall) vergrößert sich jeden Tag mehr und mehr, der Glaube ist in den Herzen der meisten Menschen gestorben. Ich frage sie: Was wird aus euch ihr unvernünftigen Kinder, wenn die Tage der Drangsal kommen und ihr Mich nicht mehr in der Stille Meiner Tabernakel antreffen könnt? Wehe euch, die ihr mir heute den Rücken zukehrt und nicht das Gesicht, denn ihr kennt die geistige Qual nicht, die euch erwartet! Heute weigert ihr euch Mich zu besuchen und zu trösten und morgen seid ihr es, die Mich schreiend rufen, Mich um Trost bitten und es wird vergebens sein, denn ihr werdet Mich schon nicht mehr finden.

Sehr bald wird der große Gräuel kommen und Meine Häuser werden geschlossen sein, Meine tägliche Messfeier suspendiert und Meine Tabernakel geschändet. Dann werden all jene, die Mich heute mit Gleichgültigkeit behandeln, jammern und viele werden in ihrer Verzweiflung Meinen Namen verfluchen, sich von Mir trennen und das Ewige Leben verlieren. Siehe, Mein Kind, die Art wie sie Mich behandeln; sie betreten Meine Häuser nicht um Mich anzubeten, noch um Mich zu preisen, sondern um Fotos zu machen, als ob Meine Häuser Museen wären oder öffentliche Plätze wo sie schwatzen können, kritisieren und von allem nichts weniger machen als beten. In Wahrheit sage Ich euch: Wie ihr Mich behandelt, so werdet ihr behandelt werden. Jeden Besuch, den ihr Mir mit ehrlichem Herzen macht, werde Ich Mir merken, wenn ihr in die Ewigkeit kommt. Jede Mir erwiesene Missachtung werde Ich Mir merken, wenn ihr in die Ewigkeit kommt. Jede Verleugnung von Mir vor den Menschen, werde Ich Mir merken, wenn ihr in die Ewigkeit kommt; denn in Wahrheit sage Ich euch: Jeden der Mich vor den Menschen verleugnet, werde Ich vor Meinem Vater verleugnen; all jene, die Mich vor den Menschen bekennen, werde Ich vor Meinem Vater bekennen.

Meine Kinder, euer Übergang in die Ewigkeit nähert sich euch, Ich fühle Traurigkeit beim Wissen, dass viele nicht mehr auf diese Erde zurückkehren werden. Ich erwarte euch undankbare und sündige Menschheit; kommt um euch vor Mir in Prostration niederzuwerfen (wie der angehende Priester bei der Priesterweihe sich, Gesicht unten, flach auf den Boden wirft), und fleht Mich um Barmherzigkeit und Verzeihung an und Ich versichere euch, dass Ich sie euch gewähren werde. Meine Arme sind geöffnet, in der Stille jedes Tabernakels erwarte Ich euch. Meine Warnung wird die immense Mehrheit der Menschheit ohne Vorbereitung ergreifen; ihre Seelen werden aus Mangel an Gottverbundenheit der Prüfung nicht widerstehen und viele werden für ewig sterben.

Ich gebe euch die letzten Aufrufe: Ehebrecher, Unzüchtige, Prostituierte, Homosexuelle, Alkoholiker, Drogensüchtige, Diebe, Mörder, Okkultisten, Hexen, Hexer, Habgierige, Neidische und weitere Sünder dieser Welt, die ihr fortfahrt zu sündigen und sündigen und ohne Gott und ohne Gesetz herumirrt, wie wandernde Schatten. Ich sage euch, viele von euch werden nicht zurückkehren; bei eurem Durchgang durch die Ewigkeit werde Ich die Schafe von den Böcken trennen und wenn ihr, Kinder des Verderbens, nicht bereut, versichere Ich euch, dass Mein Urteil für euch heißen wird: "Weg von Mir, Ich kenne euch nicht, geht in das ewige Feuer, wo euch euer Gebieter erwartet!" Erinnert euch an das, was Mein Wort sagt: Nicht alle, die zu Mir Herr, Herr sagen treten in das Königreich Meines Vaters, sondern nur jene, die Seinen Willen tun.

Erwacht also törichte Kinder und hört auf in der Sünde zu wandern, denn der Tag Meiner Warnung kommt; Meine Warnung ist keine Fabel, noch ein Märchen, noch ein Witz, sondern geistige Wirklichkeit die viele ohne Vorbereitung treffen wird. Freut euch Meine Kinder, denn es nähert sich der Tag eurer Befreiung!

Meinen Frieden lasse Ich euch, Meinen Frieden gebe Ich euch. Bereut und bekehrt euch, denn das Reich Gottes ist nahe. Euer Meister, Jesus des Heiligen Sakramentes.

Gebt Meine Botschaften der ganzen Menschheit bekannt.

(Enoch)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2916 am: 26. Januar 2016, 06:58:26 »
Hl. Timotheus und Hl. Titus

Hl. Timotheus: Mitarbeiter des Apostel Paulus, Bischof von Ephesus, Märtyrer (?)
* in Lystra, heute Ruinen bei Hatunsaray bei Konya in der Türkei
† 97 (?) in Ephesus, heute Ruinen bei Selçuk in der Türkei
Hl. Titus: Schüler des Apostel Paulus, erster Bischof von Kreta
* in Griechenland (?)
† um 97 (?) auf Kreta
Timotheus und Titus sind die bekanntesten Schüler des Apostels Pau­lus und werden deshalb gemeinsam am Tag nach Pauli Bekehrung gefeiert.

Timotheus, Sohn eines heidnischen Vaters und einer jüdischen Mutter, stammte aus Lystra (in der heutigen Türkei). Er wurde von Paulus auf der ersten Missionsreise für den christlichen Glauben gewonnen und war sein treuester Begleiter und Mitarbeiter. Auch während der römischen Gefangenschaft war er bei Paulus. Nach alter Überlieferung war Timotheus der erste Bischof von Ephesus. Zwei von den paulinischen Briefen sind an ihn gerichtet.

Titus ist geborener Heide. In der Apostelgeschichte wird er merkwürdigerweise nicht erwähnt, dagegen in den Paulusbriefen oft Mitarbeiter des Paulus genannt. Paulus hat ihn für das Christentum gewonnen, ihn zum sog. Apostelkonzil nach Jerusalem mitgenommen und ihm wichtige Aufgaben anvertraut. Einer der Paulusbriefe ist an Titus gerichtet. Nach der Überlieferung wurde er von Paulus zum ersten Bischof von Kreta bestellt.


Paulus an Timotheus:

„Es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen zahlreiche Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln ... Du aber sei in allem nüchtern, ertrag das Leiden, verkünde das Evangelium, erfülle deine Aufgabe!“ (2 Tim 4, 3-5)
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« Antwort #2917 am: 26. Januar 2016, 06:59:35 »
Sel. Paul VI. (1897-1978), Papst von 1963-1978

Eine Lampe auf dem Leuchter sein

Die Laien, die ihrer besonderen Berufung gemäß ihren Platz mitten in der Welt haben und die verschiedensten zeitlichen Aufgaben erfüllen, müssen darin eine besondere Form der Evangelisierung vollziehen. Ihre erste und unmittelbare Aufgabe ist nicht der Aufbau und die Entwicklung der kirchlichen Gemeinschaft – hier liegt die besondere Aufgabe der Hirten –, sondern sie sollen alle christlichen, vom Evangelium her gegebenen Möglichkeiten, die zwar verborgen, aber dennoch in den Dingen der Welt schon vorhanden sind und aktiv sich auswirken, verwirklichen. Das eigentliche Feld ihrer evangelisierenden Tätigkeit ist die weite und schwierige Welt der Politik, des Sozialen und der Wirtschaft, aber auch der Kultur, der Wissenschaften und Künste, des internationalen Lebens und der Massenmedien, ebenso gewisse Wirklichkeiten, die der Evangelisierung offenstehen, wie Liebe, Familie, Kinder- und Jugenderziehung, Berufsarbeit, Leiden usw.

Je mehr vom Evangelium geprägte Laien da sind, die sich für diese Wirklichkeiten verantwortlich wissen und überzeugend in ihnen sich betätigen, sie mit Fachkenntnis voranbringen und sich bewusst bleiben, dass sie ihre gesamte christliche Substanz, die oft verschüttet und erstickt erscheint, einsetzen müssen, umso mehr werden diese Wirklichkeiten, ohne etwas von ihrer menschlichen Tragweite zu verlieren oder zu opfern, geradezu eine oft verkannte transzendente Dimension offenbaren, in den Dienst der Erbauung des Reiches Gottes treten und damit in den Dienst des Heiles in Jesus Christus.

Evangelii nuntiandi, § 70
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« Antwort #2918 am: 26. Januar 2016, 07:06:41 »
Zweiter Brief des Apostels Paulus an Timotheus 1,1-8.

Paulus, durch den Willen Gottes zum Apostel Christi Jesu berufen, um das Leben in Christus Jesus, das uns verheißen ist, zu verkündigen,
an Timotheus, seinen geliebten Sohn: Gnade, Erbarmen und Friede von Gott, dem Vater, und Christus Jesus, unserem Herrn.
Ich danke Gott, dem ich wie schon meine Vorfahren mit reinem Gewissen diene - ich danke ihm bei Tag und Nacht in meinen Gebeten, in denen ich unablässig an dich denke.
Wenn ich mich an deine Tränen erinnere, habe ich Sehnsucht, dich zu sehen, um mich wieder von Herzen freuen zu können;
denn ich denke an deinen aufrichtigen Glauben, der schon in deiner Großmutter Loïs und in deiner Mutter Eunike lebendig war und der nun, wie ich weiß, auch in dir lebt.
Darum rufe ich dir ins Gedächtnis: Entfache die Gnade Gottes wieder, die dir durch die Auflegung meiner Hände zuteil geworden ist.
Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.
Schäme dich also nicht, dich zu unserem Herrn zu bekennen; schäme dich auch meiner nicht, der ich seinetwegen im Gefängnis bin, sondern leide mit mir für das Evangelium. Gott gibt dazu die Kraft.

Psalm 96(95),1-2.3.7-8.10.

Singet dem Herrn ein neues Lied,
singt dem Herrn, alle Länder der Erde!
Singt dem Herrn und preist seinen Namen,
verkündet sein Heil von Tag zu Tag!

Erzählt bei den Völkern von seiner Herrlichkeit,
bei allen Nationen von seinen Wundern!
Bringt dar dem Herrn, ihr Stämme der Völker,
bringt dar dem Herrn Lob und Ehre!

Bringt dar dem Herrn die Ehre seines Namens,
spendet Opfergaben, und tretet ein in sein Heiligtum!
Verkündet bei den Völkern:
Der Herr ist König.
Den Erdkreis hat er gegründet, so dass er nicht wankt.
Er richtet die Nationen so, wie es recht ist.

Evangelium nach Lukas 10,1-9.

In jener Zeit suchte der Herr zweiundsiebzig andere aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte.
Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.
Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe.
Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Grüßt niemand unterwegs!
Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!
Und wenn dort ein Mann des Friedens wohnt, wird der Friede, den ihr ihm wünscht, auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren.
Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes!
Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt.
Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt den Leuten: Das Reich Gottes ist euch nahe.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2919 am: 27. Januar 2016, 22:23:01 »
Hl. Angela Merici

Ordensgründerin

* 21. März 1474 in Desenzano am Gardasee in Italien
† 27. Januar 1540 in Brescia in Italien
Angela Merici, bei Desenzano am Gardasee geboren, lebte seit 1516 in Brescia und gründete am 25. November 1535 die „Genossenschaft der heiligen Ursula“ (Ursulinen), die als erstes „Säkularinstitut“ gelten kann. Die Mitglieder dieses Ordens sollten in ihrer Familie und ohne Ordenstracht leben, die evangelischen Räte befolgen und sich vor allem der Erziehung der weiblichen Jugend widmen. In einer Zeit des Luxus und der sittlichen Verwahrlosung galt ihre Sorge vor allem den Mädchen aus den armen Volksschichten. Die große Erzieherin, die ihrer Zeit weit voraus war, starb am 27. Januar 1540. Sie wurde 1807 heilig gesprochen.

Mit Liebe

„Ich bitte euch sehr, bemüht euch, eure Mädchen mit Liebe an euch zu ziehen. Führt sie mit sanfter und milder Hand, nicht gebieterisch oder mit Härte. Das heißt Seelen befreien: wenn man den Schwachen und Schüchternen Mut macht, sie mit Liebe zurechtweist, allen durch das Beispiel predigt und ihnen die große Freude verkündet, die dort oben für sie bereitet ist.“ (Angela Merici)
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La Salette 1846



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Fürchtet nicht den Pfad der Wahrheit,
fürchtet den Mangel an Menschen die diesen gehn!


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