Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662447 mal)

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #3488 am: 25. Mai 2016, 06:25:39 »
Erster Brief des Apostels Petrus 1,18-25.

Liebe Brüder! Ihr wisst, dass ihr aus eurer sinnlosen, von den Vätern ererbten Lebensweise nicht um einen vergänglichen Preis losgekauft wurdet, nicht um Silber oder Gold,
sondern mit dem kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel.
Er war schon vor der Erschaffung der Welt dazu ausersehen, und euretwegen ist er am Ende der Zeiten erschienen.
Durch ihn seid ihr zum Glauben an Gott gekommen, der ihn von den Toten auferweckt und ihm die Herrlichkeit gegeben hat, so dass ihr an Gott glauben und auf ihn hoffen könnt.
Der Wahrheit gehorsam, habt ihr euer Herz rein gemacht für eine aufrichtige Bruderliebe; darum hört nicht auf, einander von Herzen zu lieben.
Ihr seid neu geboren worden, nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen: aus Gottes Wort, das lebt und das bleibt.
Denn alles Sterbliche ist wie Gras, und all seine Schönheit ist wie die Blume im Gras. Das Gras verdorrt, und die Blume verwelkt;
doch das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit. Dieses Wort ist das Evangelium, das euch verkündet worden ist.

Psalm 147,12-13.14-15.19-20.

Jerusalem, preise den Herrn,
lobsinge, Zion, deinem Gott!
Denn er hat die Riegel deiner Tore festgemacht,
die Kinder in deiner Mitte gesegnet.

Er verschafft deinen Grenzen Frieden,
und sättigt dich mit bestem Weizen.
Er sendet sein Wort zur Erde,
rasch eilt sein Befehl dahin.

Er verkündet Jakob sein Wort,
Israel seine Gesetze und Rechte.
An keinem andern Volk hat er so gehandelt,
keinem sonst seine Rechte verkündet.

Evangelium nach Markus 10,32-45.

In jener Zeit, als Jesus und seine Jünger auf dem Weg hinauf nach Jerusalem waren, ging Jesus voraus. Die Leute wunderten sich über ihn, die Jünger aber hatten Angst. Da versammelte er die Zwölf wieder um sich und kündigte ihnen an, was ihm bevorstand.
Er sagte: Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf; dort wird der Menschensohn den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen und den Heiden übergeben;
sie werden ihn verspotten, anspucken, geißeln und töten. Aber nach drei Tagen wird er auferstehen.
Da traten Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, zu ihm und sagten: Meister, wir möchten, dass du uns eine Bitte erfüllst.
Er antwortete: Was soll ich für euch tun?
Sie sagten zu ihm: Lass in deinem Reich einen von uns rechts und den andern links neben dir sitzen.
Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft werde?
Sie antworteten: Wir können es. Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr werdet den Kelch trinken, den ich trinke, und die Taufe empfangen, mit der ich getauft werde.
Doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die diese Plätze bestimmt sind.
Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über Jakobus und Johannes.
Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen.
Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein.
Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3489 am: 25. Mai 2016, 06:35:27 »
Reflexion Luz de Maria.

15. Mai 2016

Brüder und Schwestern Christi: Ich bin keine Expertin, weder in Theologie noch in dogmatischer Philosophie, nur ein Medium, das seit 24 Jahren das Göttliche Wort empfängt. Mein Göttlicher Herr und meine Heilige Gottesmutter haben mich auf Wege geführt, die ich mir nie erträumt hätte, indem sie mir Visionen und persönliche Offenbarungen schickten, die im rechten Augenblick bekanntgegeben werden.

Nach dem, was ich von unserem Erlöser gelernt habe, möchte ich euch allen meine bescheidene Meinung über die Situation kundtun, in der wir uns befinden, denn "welchem viel befohlen ist, von dem wird man viel fordern" (Lk 12,48), und ich möchte nicht aus Unterlassung oder Mitschuld sündigen. Wir befinden uns in einer globalen Situation, außerhalb dessen, was wir als normal oder erträglich bezeichnen würden, angesichts einer globalisierten Menschheit mit fortschrittlicher Technologie, in der der Wissenschaft zugewandte Mensch es geschafft hat, zugunsten des Guten und des Bösen, im Rahmen der unablässigen Herrschaft des Menschen durch den Menschen, einer unmoralischen Wissenschaft den Vorzug zu geben. In diesem unaufhörlichen Kampf um die Weltmacht sind diejenigen unschuldig, die Schmerzen erdulden mussten, all die Experimente mächtiger Staaten oder entmenschlichter Kreaturen, die sich wie Raubvögel auf die wehrlosen Völker gestürzt haben.

Wie viele Antichristen hat die Menschheit doch im Laufe der Geschichte miterlebt! Und in diesem Moment wird der finale Schlag gegenüber den treuen Kindern Gottes und unserer Heiligen Mutter erwartet. Diese Generation ist aus Ungehorsam in jeder Hinsicht vom rechten Wege abgekommen.

Wir können keinen Aspekt der menschlichen Entwicklung betrachten, ohne ihn im Kontext der verheerenden Ereignisse zu sehen. Ein wichtiger Aspekt ist, dass unter der Herrschaft von Eliten, die die Menschheit regieren und Entscheidungen für uns treffen, ohne dass wir uns dessen bewusst wären, die Technologie ein Mittel ist, um den Menschen zu entmenschlichen, seine Gedanken und alle seine Gefühle zu kontrollieren, damit die mangelnde Empfindsamkeit den Platz Gottes im Innern des menschlichen Wesens verschleiert, und der Mensch das Böse mit dem Guten verwechselt und sein Geist unbewusst unterschwellige Botschaften empfängt, um sich unangemessen zu verhalten und sich letztendlich der Sünde hinzugeben.

Bis der Mensch bereitwillig anerkennt, das Böse als das Gute wahrzunehmen, da die mangelnde Unterscheidungsfähigkeit Menschen zu Maschinen macht. Ich rufe mir den heiligen Patriarchen Hiob ins Gedächtnis, der einer großen Prüfung unterzogen wurde, aber trotz alledem seine Loyalität gegenüber Gott bewahrte. Er ist in diesem Moment ein Beispiel, da sein Leben das vorwegnimmt, was dieser Menschheit widerfahren wird. Wir werden mit der großen Bewährungsprobe konfrontiert. Wie viel wird jeder von uns in diesem Moment bereit sein zu geben, wenn Gott beschließt, uns auf die Probe zu stellen? ... Werden wir uns nach den Worten des heiligen Patriarchen richten? "Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen; der Name des Herrn sei gelobt." (Hiob 1,21) Diese Geduld kommt nicht von ungefähr. Sie ist das Ergebnis einer Beziehung zu Gott durch das Gebet.

Der Mensch hat sich allmählich Stück für Stück zum Schlechten gewandelt, ohne dass er sich dessen bewusst wäre. Das ist die List des Teufels. Jesus Christus lehrt mich, dass der Geist des Menschen in diesem Moment durch Wut gekennzeichnet ist, zugunsten des Angriffs, nur durch Wohlgefallen gegenüber dem Teufel, denn der Geist ist verkommen, verbraucht, angesichts der Infiltration durch die Entwicklungen der Technologiebranche, mit dem Ziel den Menschen von seinem Platz zu drängen, an den er gehört, und auf diese Weise den Weg zum Antichristen zu ebnen.

Unsere Mutter sagt mir: "Der Körper des Menschen spiegelt die geistliche Lustlosigkeit wider. Er lebt ohne Motivation, ohne Hingabe, ohne kreative Energien, um seinen Zustand der Lethargie, in die er versetzt wurde, ja nicht verlassen zu müssen. Er versucht es sich so einfach wie möglich zu machen, ohne körperliche oder geistige Anstrengungen, geschweige denn geistlicher Art."

Es gilt das Recht des Stärkeren und eine große Gleichgültigkeit unter den Kindern Gottes, die nicht durch Warnungen belastet werden möchten, darunter auch einige prominente Theologen unserer Katholischen Kirche, die unter dem Vorwand der Göttlichen Barmherzigkeit eine Welle der Unglaubwürdigkeit gegenüber der Verkündung des Göttlichen Wortes innerhalb dieser Generation ausgelöst haben, von denen manche energisch die Existenz der Sünde leugnen und andere diese komplett ignorieren. Jesus Christus sagt mir, dass dieses Szenario nicht das ist, was Er der Erde prophezeit hat. Er kam nicht, um zu indoktrinieren, sondern um die Herzen Seiner Kinder mit Glauben, Gehorsam, Liebe, Nächstenliebe, Vergebung und Hoffnung zu erfüllen. Christus sagt mir: "Denket nicht, dass Ich gekommen, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Nicht aufzulösen bin Ich gekommen, sondern zu erfüllen. Denn Ich sage euch wahrlich: Bis dass Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis dass es alles geschehe. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich." (Mt 5,17-19) Ich sage euch: Derjenige der Ohren hat, möge hören.

Verwirrung macht sich bei manchen Kindern des Volkes Gottes breit; deshalb ruft unsere Mutter uns immer wieder dazu auf, die Heilige Schrift zu verinnerlichen, unser Wissen zu vertiefen, und die Hilfe des Heiligen Geistes in unserem Leben zu erbitten, um die Erkenntnis zu erlangen. Christen müssen also in ihrem Geiste wachsen, sich stärker dem Himmel zuwenden, in einem Leben auf Erden, dass durch die Lehren Christi, Sein Werken und Handeln, geprägt ist. Um zu erkennen, müssen wir unsere Bereitschaft und unser Wissen einsetzen, denn der Christ kann in diesen Zeiten nicht zur Hälfte existieren. Er muss sich gegenüber seinem Geiste und der Wahrheit verpflichten, wenn er seine Seele retten möchte.

Jesus Christus wird bei seiner Zweiten Wiederkehr keine Menschen in der Weise annehmen, wie manche glauben. Ich selbst habe die Göttliche Barmherzigkeit erfahren, doch ich weiß, dass die von Gott angewandte Göttliche Gerechtigkeit notwendig ist, weil Gott andernfalls nicht perfekt wäre.

Wir erleben alle Anzeichen dafür, dass sich die Erde auf ungewöhnliche und unvorhergesehene Weise verhält, ohne dass die Wissenschaft eine Erklärung dafür hat. Doch für den Menschen ist es besser, die Zeichen der Zeit zu leugnen, als sich die schwere Last aufzubürden, zu glauben oder zu akzeptieren und bereit zu sein, entgegen dem Lauf der Welt zu wandern. Die Erde ist schon bereit, ihre Stärke zu zeigen, und gleichzeitig ihre Schwäche, für die der Mensch verantwortlich ist. Die schlafenden Vulkane erwachen. Die vulkanische Aktivität wird immer intensiver, die Elemente werden in jedem Fall rücksichtsloser und entschiedener mit dieser Generation umgehen, die vergisst, ungehorsam ist und im Unglauben gefangen alles in automatisierte Abläufe presst. So ist der indoktrinierte Mensch entstanden.

Der Mensch lässt seine Gerechtigkeit walten, ohne an die Existenz Gottes zu denken, die über jedem Menschen schwebt, und Christus nähert sich Seiner Zweiten Wiederkehr, vor der sich niemand verstecken kann. Das Geschenk des Lebens wird in jedem Augenblick missachtet. Das Universum erschaudert angesichts dieser schrecklichen Gräuel! Die Verfolgung wurde unkontrolliert entfesselt. Die Verbrechen gegen das Leben sind erschreckend, ebenso die ständigen Schikanen und die Ignoranz des Menschen gegenüber Gott und Seinem Göttlichen Willen für den Menschen. Der Mensch lebt so, wie ihn die weltlichen Mächte geformt haben, in Unterwürfigkeit, obschon er sein Fehlverhalten sieht, zu dem alleinigen Zwecken, die Menschheit zum Sklaven des Antichristen zu machen. Ein Großteil unserer Brüder und Schwestern erkennt dies nicht, da ihnen die Prophezeiungen und die Ankunft des Antichristen verleugnet wurden.

Es ist bedauerlich, dass angesichts der Unkenntnis aus Ignoranz, in der das Volk Gottes seitens mancher Vertreter der kirchlichen Hierarchie gehalten wird, indem die jüngsten Wahrheiten und die tatsächlichen Geschehnisse unserer Zeit verschwiegen werden, unsere Brüder und Schwestern blind vorauseilen, ohne den Usurpator, den Antichrist, zu erkennen. Dass ihm, dessen Zukunft geschieht nach der Wirkung des Satans mit allerlei lügenhaftigen Kräften und Zeichen und Wundern und mit allerlei Verführung zur Ungerechtigkeit unter denen, die verloren werden, dafür dass sie die Liebe zur Wahrheit nicht haben angenommen, auf dass sie selig würden. Darum wird ihnen Gott kräftige Irrtümer senden, dass sie glauben der Lüge. (2 Thess 2,9-11)

Leider gibt es einen irdischen Gott oder Götzen, dem der Mensch folgt: Das Geld, dass alle, alle Institutionen jeglicher Art, ins Verderben gestürzt hat, um die Glaubwürdigkeit zu verfälschen und zu erreichen, dass der Mensch sich auflehnt, Volk gegen Volk, Staat gegen Staat und so weiter und es wird das geschehen, was geschrieben steht. Die erschütterte Menschheit ist keine Allegorie, sondern eine Wahrheit, die in den Medien dargestellt wird. Ständig ereignen sich neue Naturkatastrophen, neue Krankheiten greifen den menschlichen Organismus an, Ernteerträge gehen angesichts des Klimawandels verloren und die Atomenergie wird zur Geißel der Menschheit. Die Menschheit sieht es, erlebt es, fühlt es, aber weigert sich dennoch hartnäckig, diese Phänomene als anormal zu beurteilen.

Die Sonne lässt ihre hochintensive Strahlung auf die Erde niedergehen, Tiere sterben aus und Ökosysteme werden zerstört. Und obwohl all dies geschieht, will der Mensch es immer noch nicht glauben. Meteoriten und Kometen nähern sich der Erde und bedrohen den Planeten, doch der Mensch glaubt nicht, möglicherweise, da diese Prophezeiungen schon vorher verkündet wurden, wobei es sich diesmal nicht um eine weitere Prophezeiung, sondern um die Prophezeiung vor den Ereignissen handelt. Gleich aber wie es zu der Zeit Noahs war, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes. (Mt 24,37)

Was wird sein, wenn unerklärlicherweise Feuer vom Himmel regnen wird? Wird der Mensch dann immer noch leugnen, dass das, was passiert, nicht mehr mit dem Gefüge des Sonnensystems einhergeht? Wird es etwa so sein, dass sich manche bis zum Eintreffen der Meteoriten auf Erden nicht wandeln und die Kirche mit der Bitte um Vergebung aufsuchen werden?

Ich werde nicht schließen, ohne daran zu erinnern, was die Hochheilige Gottesmutter in Fatima (1917) sagte: "Satan wird versuchen, die Geister der großen Wissenschaftler zu verführen, die die Waffen entwickeln, mit denen es möglich sein wird, einen Großteil der Menschheit binnen weniger Minuten zu zerstören. Er wird die Mächtigen beherrschen, die die Völker regieren und sie dazu veranlassen, eine riesige Menge dieser Waffen herzustellen. Und wenn die Menschheit sich nicht weigert, werde Ich gezwungen sein, den Schutz Meines Sohnes aufzugeben. Dann wird der Tag kommen, an dem Gott die Menschen mit einer solchen Härte strafen wird, wie Er es mit der Flut getan hat."

In diesen Botschaften, die ich seit dem 13. Mai erhalte, an dem sich der 99. Jahrestag von Fatima jährt, sagt uns die Hochheilige Gottesmutter: "Die Technologie ist fortgeschritten und hat gleichzeitig Menschen hervorgebracht, die nicht so denken und handeln wie die meisten. Die vom Menschen erschaffene und missbräuchlich angewandte Wissenschaft ist die Waffe, mit der der Mensch sich selbst geißelt."

"Eine noch größere Waffe, als die, die euch bekannt sind, befindet sich im Besitz einer Macht, die nicht zögern wird, diese einzusetzen, sobald sie sich angegriffen fühlt. Die große Torheit des Menschen hat zum Bau dieser Waffe geführt, die riesige Zerstörungen auf der Erde hinterlassen könnte."

Lasst uns beten, denn der Mensch wird im Lichte Gottes betrachtet werden, einer nach dem anderen in demselben Moment, ohne dass jemand sich selbst oder anderen helfen kann, da jeder seiner eigenen Gewissensprüfung unterworfen sein wird. Die Ankündigung ist kein Mythos oder bereits Vergangenheit. Es handelt sich hierbei um eine Realität, die der Himmel seinen Kindern als Akt der Barmherzigkeit schicken wird. Amen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3490 am: 25. Mai 2016, 06:38:26 »
Botschaft Unseres Herrn Jesus Christus an Seine geliebte Tochter Maria des Lichts.

17. Mai 2016

Mein Volk: Ich liebe die Herzen der Demütigen, denn sie folgen Meinen Rufen.

Mein Volk, du suchst Mich jenseits von dir, doch wirst du Mich in deinem Inneren finden. Das Interesse Meines Volkes ist ein anderes, als zu Mir zu kommen und Mich zu kennen. Tatsächlich verliert es sich in den Neuheiten, die ihm die Welt bietet. So haben die Menschen aufgehört, Mich zu suchen und Mir zu gehorchen, haben Meine Bitten vergessen und stattdessen ihre Wünsche, Präferenzen und persönlichen Interessen verfolgt, was dazu führt, dass sie sich ständig wie Kinder verhalten, unreif und mit einem derart ausgeprägten Ego, dass sie ihren Brüdern und Schwestern keine Beachtung schenken und schon gar nicht denjenigen, die Hilfe benötigen. Sie lassen es zu, dass ihr Ego immer tiefere Wurzeln schlägt, bis diese so stark sind, dass, selbst wenn sie ihre eigene Menschlichkeit unterdrücken wollen, sie der Hochmut zu Fall bringen wird.

Sie vergessen schnell, dass sie in diesen Zeiten, stärker als sonst, gegen den Teufel und seine Legionen kämpfen und sie sehen ihn nicht, wollen ihn nicht hören, doch er beherrscht sie und entfernt sie von Meinem Willen einer ihresgleichen zu werden. Der Teufel wirkt im Inneren des Menschen, damit der Mensch seine Handlungen verkörpert. Und was greift er an? Das Herz des Menschen, indem er es verhärten lässt, es betäubt, bis es das Gegenteil von dem verursacht, was es eigentlich im Inneren des Menschen bewegen sollte.

Mein Volk, fälschlicherweise suchst du Mich, mit einem Herz aus Stein. Die Weisheit ist gering, dabei ist sie so wichtig, um Mein Wort vermitteln zu können und das zu erleben, was in den Tiefen des Herzens verborgen liegt.

Geliebte Kinder, ein verhärtetes Herz erhält keinen Zugang zu seinen Brüdern und Schwestern. Es ist unfähig, einen geistlichen Nutzen von seinen Brüdern und Schwestern zu erhalten. Ganz im Gegenteil: Das Herz verhält sich gedankenlos und töricht.

Mein Volk, ihr sollt nach Mir dursten. Wenn ihr euch von diesem Durst entfernt, treten andere, persönliche Interessen zutage, anstellte Meines Willens, die die Herzen der Brüder und Schwestern im Rahmen der persönlichen, menschlichen Liebe gefangen nehmen.

Meine Kinder, ruft euch immer wieder in Erinnerung, dass ihr nicht alles wisst. Die innere Stärke entsteht, wenn der Mensch weiß, was die Erinnerung bereithält, doch soll er immer wieder daran denken, dass es nicht darum geht, zu wissen, wie er zu Mir kommt, sondern darum, zu wissen, was er im Herzen trägt, denn das Herz kann nichts geben, was es nicht besitzt, und daher ist das, was der Erinnerung entstammt, eine Erinnerung, nicht die Realität.

Mein Volk, das in Zwietracht lebt, lässt sich auf seinem Weg nicht von der Weisheit führen. Der weise Mensch ist bescheiden und in seinem Herzen leuchtet die Liebe Meiner Barmherzigkeit. Wie viele beredte Menschen sprechen von Mir, doch geben ihren Brüdern und Schwestern Meine Liebe nicht!

Mein Volk, suche die Erkenntnis, dringe in Mich ein, doch mit dem Herzen des Fleisches wird es ein falsches Wissen sein, das ihr von Mir empfangt. Sucht Mich, denn liebend sind diejenigen, die suchen, mit Liebe gegenüber sich selbst und ihren Brüdern und Schwestern, denn um richtig zu handeln, muss eine Parallele zwischen dem Herzen und dem existieren, was der Mensch gibt.

Mein Volk, du sprichst davon "das Herz vor Mir zu erheben", doch es ist nicht wahr. Das Herz wird dem menschlichen Willen oder dem Wunsch persönlicher Interessen unterworfen, die überwiegend dem Weltlichen und seinem Egoismus gelten. Ihr beschäftigt euch damit, Antworten auf die Einheit zu geben, zu der Ich euch als Meine Kinder aufrufe, und die Einheit kennt keine andere Antwort, außer der zwischen dem Herzen und Mir verbundenen Einheit sowie der Verbindung des Herzens zu seinen Brüdern und Schwestern.

Mein Volk: Ich habe dich zur Einheit aufgerufen. Als Gott kenne Ich jeden Einzelnen von euch. Ihr seid nicht gleich, eure Interessen sind verschieden. Doch wenn Ich rufe, muss sich jeder der Absicht stellen, aus der Ich ihn rufe.

Ihr wurdet von Mir gerufen, doch kommt ihr als Zuschauer, ohne die Passivität aufgeben zu wollen und aktiv zu werden, die Einheit zu bilden.

Derjenige, der nur Zuschauer sein möchte, wird irgendwann zum Hindernis. Derjenige, der gegenüber dem Gerufenen aktiv sein möchte, kämpft zuerst gegen sein Ego, um die innere Verbindung zu seinen Brüdern und Schwestern zu finden, und stellt sich mit fügsamem Herzen, um zum Leben Meiner Bitte zu werden.

Der Teufel breitet geschickt Uneinigkeit zwischen Meinen Kindern aus, weshalb ihr die Einheit nie vernachlässigen dürft. Diese Einheit geht verloren, wenn jedes Meiner Kinder seinem eigenen Wunsch folgt, und sich nicht demütig Meinem Wunsch anschließt, sondern sich von der Erkenntnis Meines Rufes entfernt.

Wer sich sicher ist, Mich zu kennen, überwindet sein eigenes Dasein zugunsten Meiner Bitten. Wer Mich nicht kennt, unterwirft sich seinen persönlichen Interessen, auch wenn diese nicht von Mir stammen. Die Einheit ist notwendig und hierfür müsst ihr Mich kennen.

Es nähern sich qualvolle Zeiten für Meine Kinder, in denen Meine treuen Kinder einsam wandern werden und die Einheit Meines Volkes wird die Hilfe sein, um in Meinem Namen zu siegen.

Ich verkünde Mein Wort nicht nur einigen Wenigen. Ich möchte, dass die ganze Menschheit es erlebt. Satan hat Mein Volk zerstreut, und es gibt nur wenige, die Mir folgen, doch mit diesen Wenigen, werde Ich Mein Volk am Leben erhalten.

Mein Friedensengel wird diejenigen begleiten, die sich verloren fühlen, wenn sie verfolgt werden, ihnen nachgestellt wird und sie Verleumdungen erfahren. Die Stärke Meines Geistes wird sie begleiten, damit das Licht die Herzen heilt und die Sicherheit Meiner Liebe gegenüber Meinen treuen Kindern garantiert wird.

Mein Friedensengel wird Schutz Meines Volkes und Licht in der Dunkelheit, Stärke für denjenigen, der seinem Glauben folgt, und unergründliche Gnade sein, die ausschließlich von Mir stammt. Er wird die Festung Meines Volkes und Meines Friedens für diejenigen sein, die sich fürchten. Habt Glaube.

Mein geliebtes Volk: Betet, denn die Erschütterungen der Erde werden weiter zunehmen, weltweit werden sich große Erdbeben ereignen, die wiederum eine Umkehr des Magnetfeldes der Erde verstärken werden, in Verbindung mit einem schweren Vulkanausbruch, was den magnetischen Wandel binnen weniger Monate beschleunigen kann.

Betet, Meine Kinder, betet, Aktivitäten des Erdkerns wirken bis in die äußeren Schichten, ohne die Oberfläche zu erreichen, was einen Wandel im Magnetfeld der Erde herbeiführt. Die Kommunikation wird gelähmt und der Mensch wird begreifen, dass er nicht über alles herrscht.

Betet, Meine Kinder, das Chaos erreicht den Menschen. Diejenigen, die die Infiltration des Antichristen vorbereiten, gehen immer schneller voran. Die Eliten, die über die Regierungen der Erde herrschen, verbreiten ihre größten Lügen. Bleibt wachsam!

Betet für Venezuela, betet für Brasilien. Betet, Meine Kinder, dort wo es nie gebebt hat, wird es beben. Betet für Spanien und Argentinien. Betet, Meine Kinder, die Naturkatastrophen mehren sich, betet für Schweden und Stockholm.

Mein Volk, du das unaufhörlich kämpfst, erhebe das Gebet und bitte Meinen Heiligen Geist um die Weisheit. Wer nicht erkennt, geht nicht mit festem Schritt voran.

Dies sind Zeiten der Verwirrung und des Umbruchs, in denen Meine Kinder gewalttätig werden und sich gegenüber Mir auflehnen. Sie haben das Gute durch das Böse ersetzt, dem sie sich vertrauensvoll zuwenden. Sie werden durch neue Seuchen gestraft, die nicht aus natürlichen Gründen auftreten, sondern erschaffen werden, um gegen Meine Kinder vorzugehen.

Entfernt euch nicht von Mir, "Ich werde sein, der Ich sein werde" (Mose 3,14), und Ich suche die Demütigen.

Der Antichrist erfreut sich nunmehr am menschlichen Blut, an dem er sich berauscht. Er ist die Bestie, die Mein Volk peinigt.

Mein geliebtes Volk: Ich bleibe in jedem von euch bestehen. Ihr seid Mein Volk, das Ich verteidige und verteidigen werde. Ihr müsst gehorsam sein. Lasst nicht zu, dass das Böse weder Herz noch Verstand infiltriert, denn es wird euch bestürzen und dazu verleiten, schlimme Dinge zu tun.

Kommt zu Meiner Barmherzigkeit. Ich Bin der Gute Hirte. Meine Barmherzigkeit erwartet euch. Kommt, Ich werde euch nähren. Mein Herz ist Trost für jeden. Ich segne euch, lasst diesen Ruf lebendig werden, lasst ihn leben. Ich liebe euch. Euer Jesus.

Ave Maria, voll Reinheit ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit ohne Sünde empfangen.
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« Antwort #3491 am: 25. Mai 2016, 07:32:22 »
Hl, Gregor VII., Papst,

* zwischen 1020 und 1025 in Sovana in der Toscana in Italien
† 25. Mai 1085 in Salerno in Italien

Sein Taufname war Hildebrand. Er stammte aus der Toscana, kam zum Studium nach Rom und wurde dort Sekretär seines früheren Lehrers, des Papstes Gregor VI. Nach dessen Tod wurde Hildebrand Benediktiner in Cluny; aber 1049 nahm ihn der deutsche Papst Leo IX. wieder mit nach Rom, wo er allmählich großen Einfluss gewann. 1073 wurde er zum Papst gewählt und nannte sich Gregor VII. Er kämpfte für die Reform der Kirche und die Rechte des Papsttums. Dabei stieß er auf starke Widerstände. Er exkommunizierte 1076 Kaiser Heinrich IV., der nicht auf sein Recht, kirchliche Ämter zu besetzen, verzichten wollte. Der Kaiser ging 1077 nach Canossa und tat Buße. Er erhielt die Lossprechung, aber der Streit war damit nicht beendet. Der Papst sprach über den Kaiser zum zweiten Mal den Bann aus, worauf dieser mit einem Herr gegen Rom zog und die Stadt 1084 eroberte. Gregor starb 1085 im Exil in Salerno. Seine Reformidee hat sich weitgehend durchgesetzt.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3492 am: 25. Mai 2016, 07:33:42 »
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Botschaft  der Königin des Friedens vom 25. Mai 2014

„Liebe Kinder!
Betet und seid euch bewusst, dass ihr ohne Gott Staub seid. Deshalb wendet bitte eure Gedanken und euer Herz Gott und dem Gebet zu. Vertraut in seine Liebe. Im Geist Gottes seid ihr, meine lieben Kinder, alle aufgerufen, Zeugen zu sein. Ihr seid wertvoll, und ich rufe euch, meine lieben Kinder, zur Heiligkeit und zum ewigen Leben auf. Deshalb seid euch bewusst, dass dieses Leben vergänglich ist. Ich liebe euch und rufe euch zu einem neuen Leben der Bekehrung auf. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“
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« Antwort #3493 am: 25. Mai 2016, 22:12:18 »
 ;medj

Botschaft der Königin des Friedens von Medjugorje vom 25. Mai 2016

„Liebe Kinder!
Meine Anwesenheit ist eine Gabe von Gott für euch alle und ein Ansporn zur Umkehr. Satan ist stark und er möchte Unordnung und Unfrieden in eure Herzen und Gedanken legen. Deshalb betet ihr, meine lieben Kinder, dass euch der Heilige Geist auf dem rechten Weg der Freude und des Friedens führt. Ich bin mit euch und halte Fürsprache vor meinem Sohn für euch.
Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“
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« Antwort #3494 am: 25. Mai 2016, 22:48:14 »
 ;medj

Jesus legte ihnen die Hände auf und segnete sie (Mk 10, 16) –
von der Kraft des priesterlichen Segens!
Von Pfarrvikar Rainer Herteis

Wenn ein Priester segnet, segnet Jesus selbst. Diese geistige Wirklichkeit durften mehrere Heilige schauen. Pfarrvikar Herteis erläutert uns im Folgenden anhand der Hl. Schrift die Bedeutung des Segens.
Stellen Sie sich vor, Sie sind ein großer Anhänger eines berühmten Starpianisten. Eines Tages lauschen Sie von außen an einer Tür den Klavierklängen, die von innen kommen. Sie sind sich sicher, dass der von Ihnen hochgeschätzte Künstler hinter dieser Türe zu hören ist. Denn das Stück wird so vorgetragen, dass nur der von Ihnen verehrte Virtuose in der Lage ist, es so zu spielen. Doch als Sie die Tür öffnen, trauen Sie Ihren Augen nicht. Ein Mann, der noch nie vor schwarzen und weißen Tasten gesessen ist, spielt so verzückt Klavier, als ob er das Genie selbst wäre. Man könnte geradezu meinen, der bekannte Musiker sei in den Nichtskönner hineingeschlüpft und trage durch ihn das Meisterwerk vor. Weltlich gesehen ist das unmöglich. Doch bei jeder Priesterweihe geschieht in etwa das eben beschriebene Phänomen.

Der Segen des Priesters
Wir hören die Stimme des Priesters, sehen ihn vor uns stehen und spüren seine Hand, die er uns auflegt. Doch derjenige, der durch den Priester handelt, ist Jesus Christus selbst. Der Priester ist also, wie die Kirche lehrt, ein zweiter Christus, der in der Person Jesu Christi, des Hauptes der Kirche, handelt. Wenn dem nicht so wäre, könnte ein Priester nie sagen: „So spreche ich dich los", oder: „Das ist mein Leib." Christus handelt aber nicht nur, wenn der Priester Sakramente spendet, Er ist vielmehr genauso allmächtig und fruchtbringend tätig, wenn der Priester seinen Segen spendet. Biblisch grundgelegt ist diese Tatsache in Joh 20, 21. Hier sagt Jesus zu den von Ihm ausgewählten zwölf Aposteln und deren Nachfolgern, also den Bischöfen und Priestern: „Wie mich der Vater gesendet hat, so sende ich euch." Einer der Gründe, warum Gott Vater Seinen Sohn gesandt hat, besteht ja darin, dass Jesus mit Seinen Händen die Menschen berührt, sie segnet und ihnen ein vollmächtiges Wort zuspricht, wodurch dann Heil und Heilung geschieht. Ein konkretes Beispiel dafür finden wir in Mk 7, 32-35. Jesus berührt hier die Ohren und die Zunge eines Taubstummen und spricht das befreiende Wort „Effata", woraufhin der Kranke wieder hören und sprechen konnte. Jesus trägt also solch gewaltige göttliche Vollmachten in sich, dass die Leute aus dem Staunen darüber gar nicht mehr herauskamen, wie in Mt 9,8 zu lesen ist. Mit der selben göttlichen Vollmacht handelt Christus, wie bereits gesagt, durch Seine Ihm geweihten Diener, die Bischöfe und Priester, wenn sie ihre Hände zum Segen ausbreiten oder gar auflegen, und dabei das heilbringende Wort sprechen, indem sie den Segen formulieren.

Der Segen des Vaters
Wie unbezahlbar wertvoll der Segen eines Familienvaters ist, können wir im 27. Kapitel des biblischen Buches Genesis lernen. Hier stünde dieser entscheidende Segen des Vaters Isaak dem Erstgeborenen Esau zu, doch der jüngere Sohn Jakob setzt alles ihm Mögliche ein, leider auch Lug und Trug, um den Segen zu bekommen. Neutestamentlich gesprochen hat diese lebensverwandelnde Segenskraft des damaligen Hausvaters der Vater der Familie der Kirche, also der Priester oder der Bischof.
Da am Segen also alles gelegen ist, nahm Jesus, so lesen wir es in Mk 10,16, die Kinder in Seine Arme, legte ihnen die Hände auf und segnete sie.

Der Herr sei mit euch!
„Segnen", das meint in seiner eigentlichen Wortbedeutung: jemandem etwas Gutes zusagen. Von daher haben auch die Einleitungsworte des Priestersegens eine gewichtige Bedeutung und Wirkung. Sie lauten ja: „Der Herr sei mit euch." Im Alten Testament gibt es dafür einige Bibelstellen, die zeigen, welche Gnaden fließen, wenn der Herr mit einem ist. Beispielsweise lesen wir in Gen 39,2, dass Josef durch seine ihm neidischen Brüder nach Ägypten verkauft worden war. Weil aber der Herr mit ihm war, glückte ihm bei dem Hofbeamten, bei dem er in Ägypten lebte, alles. Einige Verse weiter, im selben Kapitel der Josefserzählung, können wir entdecken, dass Josef auf Grund von Lügengeschichten der Ehefrau des Beamten in den Kerker geworfen wurde. Gen 39,21 lässt uns dann wissen, dass der Herr erneut mit Josef war, weswegen ihm das Wohlwollen und die Gunst des Gefängnisleiters zufielen. Zuletzt sei noch ein drittes biblisches Beispiel dafür genannt, was einem zuteil wird, wenn der Priester einem wünscht, dass der Herr mit einem sei. So war Samuel einer, zu dem der Herr schon von frühester Jugend an gesprochen hatte. In 1 Sam 3,19 wird uns dann berichtet, dass Samuel heranwuchs. Weil der Herr mit ihm war, ließ der Herr von all den Worten, die er zu Samuel gesprochen hatte, nichts unerfüllt.
Öffnen wir also unsere Herzen weit und empfangen wir dankbar die heilbringenden und befreienden Geschenke, die wir bekommen, wenn der Papst, die Bischöfe oder die Priester uns segnen, denn das ist der Segen Jesu selbst.

Quelle: medjugorje aktuell, Heft 101
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #3495 am: 26. Mai 2016, 19:33:33 »
Hochfest des Leibes und Blutes Christi – Fronleichnam

Menschwerdung des Sohnes ist das große Ereignis in der  Geschichte Gottes mit den Menschen. Mit dem irdischen Leben Jesu ist die  Menschwerdung aber noch nicht an ihr Ziel und Ende gekommen. Sie setzt  sich fort in den Sakramenten. In der Eucharistie ist Christus für uns  zum Brot des Lebens geworden. Er ruft uns zum heiligen Mahl, zum Fest  der offenbar gewordenen Liebe... Nimm und iss! Du sollst leben." (aus  dem Schott)

Im deutschen Sprachraum hat sich für das „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“ der Ausdruck „Fronleichnam“ erhalten, der ins Neuhochdeutsche übersetzt einfach „Herrenleib“ bedeutet. Wie das wenige Tage vorher gefeierte Dreifaltigkeitsfest, so wurde auch dieser Feiertag erst im Spätmittelalter in den römischen Kalender aufgenommen. Der Donnerstag nach der Pfingstoktav sollte als erster möglicher Termin außerhalb des Osterfestkreises in Anlehnung an den Gründonnerstag als eigens Fest zu Ehren des hl. Leibes und Blutes Christi gefeiert werden.

Zahlreiche Texte des Stundengebets und der Eucharistiefeier hat wohl der hl. Thomas von Aquin verfasst. Der große Dominikanertheologe meditiert in ihnen über das Geheimnis der Gegenwart des Herrn unter den Gestalten von Brot und Wein. Die menschlichen Sinne sind überfordert, wenn sie in diesen bescheidenen Nahrungsmitteln die verborgene Wirklichkeit erkennen sollen, die in ihnen enthalten ist. Immer wieder haben sich deshalb die Gelehrten darüber gestritten, wie die Gegenwart Christi in der Eucharistie zu erklären sei. Aller Gelehrsamkeit zum Trotz entzieht sich die sakramentale Gegenwart des Herrn in seinem Fleisch und seinem Blut den theologischen Begrifflichkeiten, da selbst ein so bedeutungsschweres Fachwort wie die Transsubstantiation nur ungenügend umschreiben kann, welches Geschenk den Gläubigen im Geheimnis der eucharistischen Gaben gemacht wird. Die Substanz geht über in eine andere, aus Brot und Wein werden Fleisch und Blut Christi, obwohl die äußeren Gestalten erhalten bleiben. Die in der Eucharistiefeier im Namen der Kirche dargebrachten Gaben werden gewandelt und Christus schenkt sich der Gemeinde in seinem verklärten und verherrlichten Leib. Die Eucharistiefeier bildet den Kern und den Höhepunkt des Gottesdienstes der Kirche. Das tägliche Stundengebet findet im Opfermahl seine immer neue Erfüllung. In Leiden, Sterben, Auferstehung und Verherrlichung Jesu Christi, die in der Eucharistiefeier geheimnisvoll Wirklichkeit werden, erfüllen sich nämlich die Verheißungen der alttestamentlichen Schriften. Deshalb legt ein Antwortgesang des Nachtgottesdienstes am Fronleichnamsfest Christus die Worte in den Mund: „Esst, Freunde, trinkt und werdet satt, meine Lieben. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank.“ Das ist einer der Gründe, warum sich die Kirche immer wieder zu mehr als nur einem einfachen Gedächtnismahl versammelt: Christus selbst ist es, der sie an seine Festtafel ruft und sich ihr ganz schenkt.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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